You are not logged in.

Chirocco

Victim of Science

  • "Chirocco" is female
  • "Chirocco" started this thread

Posts: 231

Date of registration: Oct 29th 2008

Location: Die schönste Stadt der Welt

Occupation: Mediengestalterin

Lieblingscharakter: Doctor #8 & Charly

  • Send private message

1

Sunday, January 31st 2010, 12:45am

The Ten Dilemma

Moin allerseits,

da ja offensichtlich immernoch viel Diskussionsbedarf über die Vor- bzw. Nachzüge des 10. Doctors besteht, habe ich einfach mal einen Threat eröffnet (ich hoffe, ich bin hier richtig, ansonsten einfach verschieben), damit dies nicht immer in Folgenbesprechungen stattfinden muss.

Die Frage dieses Threats also lautet: Was haltet ihr vom 10. Doctor? Was findet ihr toll bzw. nervt euch? Was liebt oder hasst ihr an ihm?

So, da ich die diesen Threat eröffnet habe, werde ich auch mit gutem Beispiel vorran gehen und meine Meinung kund tuen.

Ich mochte den 10. Doctor in der 2. und 3. neuen Staffel sehr gerne. Seine doch recht hibbelige und meist recht verlante Art fand ich anfänglich zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig hat ihn mir nach zwei oder drei Folgen sehr sympathisch gemacht, vor allem, weil hinter all dem planlosen meist doch irendein Plan zu stecken schien (auch wenn der vielleicht erst in letzter Sekunde aus dem Ärmel geschüttelt wurde). Doch trotz allem konnte er, wenn es drauf ankahm auch sehr ernst und hart sein (no second chances). Für mich persönlich war es innerhalb dieser beiden Staffel also ein vergnügen ihm zu zu sehen. Tja, und kamen die 4. Staffel und die Specials. Mit ihnen einher ging Charakterverbiegung das es eine helle Freude war. Plötzlich hatten wir drei 10. Doctoren, die jeweils stereotyp ihren Charakterpart dargestellt haben.

1.: Den total überdrehten Dauerrenner, der seinen Sonic Screwdriver warscheinlich nicht einmal beim schlafen aus der Hand legt, in einem fort mit Catchfrases um sich wirft und in jedem 2. Satz betohnt, wie clever er doch ist.

2.: Die depressive Heuelsuse, die ständig betohnt, wie sehr doch das Universum, das Schicksal und überhaupt alle gegen ihn sind.

3.: Der größenwahnsinnige Timegott.

Die Anlagen zu allen dreien waren ja schon vorher vorhanden, aber bis dahin immer wohl dosiert und anhand der Situation nachvollziebar. Zum Ende wurde zwischen leider nur noch zwischen drei plakativen Modie hin und her geswitcht. Ich hätte ja verstanden, wenn sich eine Seite mit der Zeit stärker hervortut im Sinne der Charakterentwicklung und sei es auch das der Doctor depressiv wird, aber das der Character am Ende gefühlte drei Mal pro Folge seinen Charakter scheinbar wie auf knopfdruck wechselt hat mir den 10. Doctor zum Ende immer unsympathischer gemacht sodas ich am Ende von EoT nicht einmal mehr traurig sein konnte als er ging.

Soviel zu meiner Meinung. Wie seht ihr das?

gruß Chirocco



PS: Ich will mit sicherheit keinen Blümchenthreat, aber ich würden mich freuen, wenn die Diskussion trotz des Kontroversen Themas sachlich bleibt und nicht in einer verbalen Schlägerei endet.
The future is strange thing, because everytime you look at it, it changes, because you looked at it. (NEXT)

What's the point in being grown-up, if you can't be childish? (4. Doctor)

The_Doctor

Unregistered

2

Sunday, January 31st 2010, 1:44am

Ich zitiere mich mal gerade selbst, weil es hier viel besser rein passt:


Quoted

"Ich frag mich sowieso, wann diese ganze Anti-RTD/Ten-Stimmung aufgekommen ist, ich schaue die New Series gerade nochmal, habe Season 2 hinter mir und jeweils die Threads dazu angelesen. Zumindest als die Folgen aktuell liefen, war die Aufnahme von Script und Darstellern eigentlich immer recht positiv."



Zum Teil habe ich Antworten schon in deinem Post gefunden, wenn das mehr Leute so sehen, liegt die negative Sicht wohl in seinen späteren Auftritten.

Ich muss sagen, dass mir Tennant durchweg sehr gut gefallen hat. Am Anfang war er gewöhnungsbedürftig, weil ich mich doch sehr mit Eccletston angefreundet hatte, aber Tennants Doctor hat mir sehr schnell sehr gefallen. Inklusive der vierten Staffel. Denn da hat er einen richtig starken Counterpart in Catherine Tate bekommen. Die hatte es bei mir zwar auch erst schwer, nach Piper und Agyeman war man ja doch optisch recht verwöhnt... :whistling:
Das hat sie dann mit ihrer Art sehr schnell wett gemacht und ich fand das Zusammenspiel von Tates Donna und Tennants Doctor absolut großartig. Die vierte Staffel beinhaltet viele meiner Lieblingsfolgen der New Series, gnaz vorne Silence in the Library/Forest of the Dead.
Die von dir angesprochene Veränderung von Tennants Charakter ist mir auch aufgefallen, allerdings erst in den Specials. In der vierten Staffel selber hat er mir noch sehr gut gefallen.
In den Specials hingegen war er tatsächlich sehr sprunghaft zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt und der Timelord Victorious war dann ein sehr unerwartetes Extrem.

Dennoch konnte ich mir das für mich erklären, dem Doctor ist die selbst auferlegte Solonummer nicht bekommen.
Alle seine Companions hatten nicht gerade ein gutes Ende. Rose ist in der Parallelwelt gestrandet, auch wenn sie für sich ein Happy End mit dem Doctor-Klon bekommen hat. Der Doctor selber schien darüber nicht gerade glücklich.
Martha hat sich frühzeitig abgesetzt, ehe etwas richtig Schlimmes passieren konnte und "the rueful fate of Donna Noble" hat ihm dann einen weiteren Schlag versetzt, der letztendlich dazu führte, dass er ab dann lieber alleine weiter gereist ist (wobei ich echt gerne mehr von Lady Christina gesehen hätte, die hatte Potential für einen Dauer-Companion).

Und das ist ihm wohl nicht so gut bekommen, denn auch wenn er viele Entscheidungen selbst gefällt hat, die Begleiter waren immer da, um ihn in die richtige Richtung zu schubsen oder zumindest wieder aufzuheitern. Das hat gefehlt und das kann schonmal zu Stimmungsschwankungen führen. Die haben mir zwar auch nicht immer gefallen, aber ich fand sie trotzdem absolut nachvollziehbar.

So hat mir zwar die Richtung, die der Charakter am Ende genommen hat, nicht immer gefallen, aber ich fand es einigermaßen logisch und bin alles in allem mit dem 10. Doctor mehr als zufrieden. Sein wirres Geplapper fand ich immer wieder amüsant, seine "no second chances"-Einstellung war konsequent und was mir besonders gut gefallen hat war, dass man ihm ständig einen gewissen Spieltrieb und Freude am Entdecken angemerkt hat (das er dabei das Universum im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen manchmal wie ein Laborant seine Mikroben von oben herab behandelt hat, sei ihm verziehen ;) )
Ich hätte ihm nur einen etwas schöneren Abgang gegönnt, so ein kleiner "Everybody lives"-Moment wäre ganz schön gewesen.

Infinity

Alter Mann

  • "Infinity" is male

Posts: 1,351

Date of registration: Jul 29th 2009

Location: Hessen

Lieblingscharakter: Vincent

  • Send private message

3

Sunday, January 31st 2010, 2:01am

Also grundsätzlich: vom Aussehen her (markantes Gesicht aufgrund des fliehenden Kinns, der wuscheligen Frisur und der laaangen Kotelletten) und von der Art wie er generell auftritt passt David Tennants Zehnter Doctor für mich schon in die Reihe aller Doctor Who Darsteller. Das waren alles irgendwie skurile Typen mit Macken, Ecken und Kanten und da gehört auch "Ten" irgendwie dazu. Vielleicht etwas jünger, etwas hipper, aber ich bin sicher, das haben viele Leute schon 1974 so empfunden als Pertwee durch Baker ersetzt wurde, dass der Jungspund zu hyperaktiv und respektlos aufträte.

Davon abgesehen sehe ich aber eine Entwicklung vom grundsätzlich positiven, neugierigen, tatendurstigen jungen Doctor Who hin zu einer Parodie seiner selbst, die von Staffel zu Staffel mehr zu einem Best of "Was haben wir besonders an Davids Darstellugn ind er letzten Staffel geliebt, das wiederholen wir jetzt doppelt so oft" mutierte.

Oder wie es irgendjemand so schön formuliert hat: "The things David is good at". Je weiter wir voranschreiten umso öfter tauchen diese Dinge die David gut kann in den Folgen auf. Auch wenn sie überhaupt nicht passen wollen.

Catchphrases sind da ein gutes Beispiel. JEDER Doctor hat irgendwo seine präsentesten Sprüche.
DT hat ein regelrechtes Poesiealbum voll mit den Dingern. "I'm sorry, so sorry", "Allons-y", "Molto bene", "brilliant", "sooo beautiful", "clever, i'm so clever" .... und die werden irgendwie in den späteren Folgen immer häufiger wiederholt.
Das hat mir dann schon weniger gefallen, auch wenn es sicherlich positiv gemeint war, als Zeichen dass er eben jede Kreatur im Universum respektiert (Respekt ist gut. Respekt ist etwas wunderbares. Ständig von der Inneren Schönheit zu labern und das bei total verschiedenen und meist überaus aggressiven und tödlichen Kreaturen ist irgendwann beim 15ten Mal nur noch nervig!) oder als Zeichen für seine Unbekümmertheit und Unternehmungslust (die sich dann blöderweise mit dem ständigen "verdrieslich-bedeutungsschwanger in der Ecke stehen und vor sich hin stieren" beissen dürfte). Durch die hohe Zahl sowohl der dauernd auftauchenden Standardphrasen als auch ihre beliebige Wiederholung in kaum vergleichbaren Situationen verliert es aber irgendwie drastisch an Wirkung. Wobei Allons-Y für mich jetzt nichtmal das schlimmste ist, beautiful, brilliant und clever finde ich auf ihre Weise deutlich schlechter verwendet in den Folgen.

BESONDERS clever und brilliant, wenn sie mit diesen grenzenlos übertriebenen Haar-Rauf Szenen verbunden sind in denen er sich selbst die Lösung in den Kopf hämmern will... das muss man nicht zweimal sehen, ich schätze aber dass es mindestens zehn dieser "Hallmark" Sequenzen in seinen Folgen gab... Fand ich nicht gut gespielt oder gut durchdacht, zu sehr geclownt für einen schon in der ersten Inkarnation grandios intellektuell überlegenen Charakter und wiedermal eine fade Nachahmung eines früheren Verhaltensmusters (der fünfte Doctor neigte zu Konzentrationsschwäche oder Vergesslichkeit, er hat aber nicht so rumhampeln müssen deswegen), die so gar nicht funktionieren mag.

Und dann sind da einfach diese "Tennantmomente". Mal rauscht er funkensprühend einen Aufzugsschacht runter (New Earth IIRC), dann springt er in einen vermeintlich "bodenlosen Schacht", schliesslich steht er dauernd auf irgendwas fahrbarem das dann natürlich funkensprühend Rauchwolken hinter sich herziehen muss (Runaway Bride, Waters of Mars). Wenn man lange genug sucht hat fast jede Folge so einen einfach überflüssigen Moment, der rein für den optischen Anreiz gedreht wurde und die Figur sehr unvorteilhaft da stehen lässt, wenn sie sich pausenlos so komisch grinsend in unbedachte Gefahr stürzt, ohne auch nur vorher nachzudenken.

Überhaupt das Grinsen.
Dafür dass man ansonsten starken Wert drauf legt, dass DTs Gesichtsausdruck die Dramatik der Situation betont und unterstreicht (zB oben schon angesprochenes Stieren) läuft er mir zu oft grinsend wie ein Schulbub durch die Folgen, gerade am Anfang der Episoden bevor es ans Sterben gehen soll... das hat was von Timetourist, nicht von Timelord. Fand ich schon bei Nine&Rose manchmal etwas arg aufgesetzt, aber der zehnte Doctor hat definitiv eine kunst daraus gemacht, der bringt ja sogar Donna auf manchem Trip dazu wie ein Honigkuchenpferd grinsend aus der Tardis gestürmt zu kommen, neugierig was für einen "Spaß" sie als nächstes erleben werden.
Das kann man ja MAL machen... aber in 2/3 der Folgen? Wer kann so oft nur zum Spaß durch Zeit und Raum gondeln, wenn er nach 2, 2 Spritztouren dieser Art schon wissen sollte dass am Ende alles panisch durcheinander rennen wird, Menschen sterben und die Situation ziemlich mies enden wird? Hier reflektiert mir keine der Doctor/Companion Figuren auch nur annähernd genug über das, was sie da tun und erleben. Alles ist immer gut, solange bis die Körperausscheidungen den propellorförmigen Windverteilungsmechanismus berühren ("til the shit hits the fan"), das lässt die Folgen für mich viel an ihrer Glaubwürdigkeit verlieren.

Es widerspricht auch einigen der bewusst erzählten Entwicklungen extremst... wenn er dieser da gezeigte Spaßdoctor ist... wieso hört er dann auf fixe Companions zu nehmen? wenn ihn aber einzelne Erlebnisse so stark berühren wie diese Begegnung mit Davros, wieso ist er dann die halbe Zeit so unbedarft, geht so große Risiken ein, die diese Companions erst in Gefahr bringen, schnappt sowieso pausenlos neue Companions auf und hängt ständig mit den früheren Companions neu zusammen. Die Figur hat da riesige Innere Widersprüche. So auch in dem was sie tut. Mal rettet sie in Cowboymentalität "alle", sogar die die nicht gerettet werden wollen, (Waters of Mars), mal weigert sie sich stundenlang, auch nur einen zu retten (Fires of Pompeji) nur um sich dann doch noch überreden zu lassen wenigstens vier Personen überleben zu lassen... Nachdem er bewusst wusste, dass ER die Katastrophe ausgelöst hat UND überleben durfte. Andere Folgen haben diese Figur komplett anders beschrieben, gerade wenn "er" die Schuld an dem Ereignis hatte... Ich glaube das ist auch ein Grund, weshalb diese "Timelord Victorious" Figur nicht so gut ankommt. Der Grund weshalb gerade hier die Sicherung durchknallt ist überhaupt nicht erklärt worden. Es war nur so eine weitere Änderung des Auftretens nachdem er vorher die Folge über seltsam unbeteiligt geblieben ist, während zB in 42 oder The impossibel Planet das Helfen der Stationscrew sofort ohne Frage losging. Jaja "Fixed Point in Time", da hat sich sein Verhalten auch verändert. Madame Pompadour wollte er noch auf Reisen mitnehmen, obwohl deren leben ja wohl auch ein Fixed Point in Time sein dürfte... zum Ende hin wird er hingegen immer störrischer bei dem Thema, um nicht zu sagen fatalistischer. Was eigentlich nicht zu der vorher mehrere Staffeln lang gezeigten Figur passt.


Mein Fazit: ich hab die Figur am Anfang schon gut gefunden, leider hat man sie irgendwann immer mehr missbraucht, um jede Folge eine andere Botschaft zu präsentieren, anstelle die Folgen so zu schreiben, dass die Figur da ihrem Charakter entsprechend handelt. Wenn man den Charakter aber ständig umschreibt endet man mit einer Figur, die eigentlich gar keinen Charakter hat.
"The man who never would", "Timelord Victorious", "No Second Chances"-guy das sprengt den Rahmen jeder normalen emotionalen oder charakterlichen Entwicklung, es wirkt dadurch leider auch irgendwie beliebig und entwertet damit die Figur ein Stück weit. Der "Ninth Doctor" war noch wesentlich schlüssiger in seiner Präsentation, der hatte aber auch nicht soviel Zeit, um seine Folgen zu bloßen Kollagen ausgewählter Versatzstücke aus früheren Seasons mutieren zu lassen. Als Schablonen-Timelord, der sich ständig mit dem Wind dreht, liegt der zehnte Doctor in meiner Gunst nicht besonders hoch, eben hinter den durchgängig charakterisierten Doctors, auch wenn er ein paar wirklich tolle Folgen hatte, die denen dieser anderen Doctor-Darsteller durchaus das Wasser reichen können.
"Hass" ist das zwar noch nicht, aber wenn mir viele Folgen ohne (diesen) Doctor besser gefallen hätten als mit, dann sagt das schon etwas über das Gefallen der Figur aus, oder?
Rosebud

Alles nur Staub und Phantasie

Herr Duck

Chancellor

  • "Herr Duck" is male

Posts: 2,536

Date of registration: May 28th 2009

Lieblingscharakter: The 10th Doctor

  • Send private message

4

Sunday, January 31st 2010, 7:46am

Der zehnte Doctor war mein erster Doctor, soll heißen, das erste was ich von DW gesehen habe, waren Folgen des Zehnten Doctors. Vielleicht hat das mein persönliches Bild des Doctors beeinflusst. Jedenfalls hat er mir auf Anhieb gefallen (Die erste Folge, die ich gesehen habe, war "The Satan Pit" und obwohl mir manches nicht verständlich war, war ich hin und weg).

Später habe ich "NewWho" aufgearbeitet und war von Ten immer mehr begeistert.
Inklusive der vierten Staffel. Denn da hat er einen richtig starken Counterpart in Catherine Tate bekommen. Die hatte es bei mir zwar auch erst schwer, nach Piper und Agyeman war man ja doch optisch recht verwöhnt... :whistling:

Das hat sie dann mit ihrer Art sehr schnell wett gemacht und ich fand das Zusammenspiel von Tates Donna und Tennants Doctor absolut großartig. Die vierte Staffel beinhaltet viele meiner Lieblingsfolgen der New Series, gnaz vorne Silence in the Library/Forest of the Dead.

Die von dir angesprochene Veränderung von Tennants Charakter ist mir auch aufgefallen, allerdings erst in den Specials. In der vierten Staffel selber hat er mir noch sehr gut gefallen.

In den Specials hingegen war er tatsächlich sehr sprunghaft zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt und der Timelord Victorious war dann ein sehr unerwartetes Extrem.



Dennoch konnte ich mir das für mich erklären, dem Doctor ist die selbst auferlegte Solonummer nicht bekommen.

Alle seine Companions hatten nicht gerade ein gutes Ende. Rose ist in der Parallelwelt gestrandet, auch wenn sie für sich ein Happy End mit dem Doctor-Klon bekommen hat. Der Doctor selber schien darüber nicht gerade glücklich.

Martha hat sich frühzeitig abgesetzt, ehe etwas richtig Schlimmes passieren konnte und "the rueful fate of Donna Noble" hat ihm dann einen weiteren Schlag versetzt, der letztendlich dazu führte, dass er ab dann lieber alleine weiter gereist ist (wobei ich echt gerne mehr von Lady Christina gesehen hätte, die hatte Potential für einen Dauer-Companion).



Und das ist ihm wohl nicht so gut bekommen, denn auch wenn er viele Entscheidungen selbst gefällt hat, die Begleiter waren immer da, um ihn in die richtige Richtung zu schubsen oder zumindest wieder aufzuheitern. Das hat gefehlt und das kann schonmal zu Stimmungsschwankungen führen. Die haben mir zwar auch nicht immer gefallen, aber ich fand sie trotzdem absolut nachvollziehbar.



So hat mir zwar die Richtung, die der Charakter am Ende genommen hat, nicht immer gefallen, aber ich fand es einigermaßen logisch und bin alles in allem mit dem 10. Doctor mehr als zufrieden. Sein wirres Geplapper fand ich immer wieder amüsant, seine "no second chances"-Einstellung war konsequent und was mir besonders gut gefallen hat war, dass man ihm ständig einen gewissen Spieltrieb und Freude am Entdecken angemerkt hat (das er dabei das Universum im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen manchmal wie ein Laborant seine Mikroben von oben herab behandelt hat, sei ihm verziehen ;) )
Dem kann ich mich nur zu 100% anschließen

Auch die Catchphrases waren für mich kein Problem, im gegenteil hatte ich großen Spaß an ihnen. Liegt aber wohl an meinen persönlichen Vorlieben, ich "freue" mich auch immer, wenn "Pille" sagt: "Er ist tot, Jim!", Spock seine rechte Braue hebt, Jean-Luc das "Picard-Manöver" ausführt, Lt. Kojak "Entzückend!" sagt usw, usw, usw ...

Was öfter gesagt wird, Ten würde in seiner Entwicklung nicht zu den vorigen Regenerationen passen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe zwar NOCH nicht alle Classic Folgen gesehen (ich arbeite mit großem Vergnügen daran), kann aber keinen "Bruch" erkennen. Alle Regenerationen unterschieden sich teils sehr deutlich voneinander. Und wenn Ten Charakteristika zeigt, die seine Vorgänger nicht zeigten - dan ist das doch ein Zeichen von Entwicklung!

Pacifico

Timelash-Möger

  • "Pacifico" is male

Posts: 384

Date of registration: Oct 25th 2008

Location: Hamburg

  • Send private message

5

Sunday, January 31st 2010, 8:13am

Also grundsätzlich: vom Aussehen her (...) und von der Art, wie er generell auftritt, passt David Tennants Zehnter Doctor für mich schon in die Reihe aller Doctor Who Darsteller (...) Vielleicht etwas jünger, etwas hipper, aber ich bin sicher, das haben viele Leute schon 1974 so empfunden als Pertwee durch Baker ersetzt wurde, dass der Jungspund zu hyperaktiv und respektlos aufträte.

Das finde ich auch, weswegen ich es interessant gefunden hätte, als 11. einen älteren Doktor zu bekommen, also full circle zu gehen sozusagen.

(Er) bringt ja sogar Donna auf manchem Trip dazu, wie ein Honigkuchenpferd grinsend aus der Tardis gestürmt zu kommen, neugierig, was für einen "Spaß" sie als nächstes erleben werden. (...) Wer kann so oft nur zum Spaß durch Zeit und Raum gondeln, wenn er (...) wissen sollte, dass am Ende alles panisch durcheinander rennen wird, Menschen sterben und die Situation ziemlich mies enden wird? Hier reflektiert mir keine der Doctor/Companion Figuren auch nur annähernd genug über das, was sie da tun und erleben.

Guter Punkt, wenn ich da an Companion Leela in den Classic Whos denke, die erst mal mit dem Schlimmsten rechnete und immer das Messer griffbereit hatte, wenn sie aus der Tardis trat.

Der "Ninth Doctor" war noch wesentlich schlüssiger in seiner Präsentation, der hatte aber auch nicht soviel Zeit, um seine Folgen zu bloßen Kollagen ausgewählter Versatzstücke aus früheren Seasons mutieren zu lassen.

Obwohl ich damals enttäuscht war, dass er nur eine Season drehte, hat er es im Nachhinein betrachtet doch wohl richtig gemacht: bevor es irgendwie abwärts gehen konnte, lieber den starken Eindruck hinterlassen aus "The Doctor Dances" etc.
Letzte zu schließende Lücken in meiner Classics-Sammlung: 1stdoc "The Reign of Terror",
2nddoc "The Krotons", 3rddoc "The Ambassadors of Death", 3rddoc "The Mind of Evil"

Satia

Cardinal

Posts: 1,359

Date of registration: Mar 7th 2009

Current mood: bright sunshine - very good

  • Send private message

6

Sunday, January 31st 2010, 10:14am

Die Figur hat da riesige Innere Widersprüche. So auch in dem was sie tut. Mal rettet sie in Cowboymentalität "alle", sogar die die nicht gerettet werden wollen, (Waters of Mars), mal weigert sie sich stundenlang, auch nur einen zu retten (Fires of Pompeji)

Das ist kein Widerspruch, sondern zeigt in Waters of Mars genau das, was da gezeigt werden soll. Gerade im Vergleich zu Fires of Pompeji.
In Pompeji hat er noch so gehandelt, wie es den Regeln nach erlaubt war. Er durfte das generelle Ereignis nicht verhindern, bzw. mußte es sogar selbst auslösen, aber er konnte vier Leute retten, von denen er wußte, dass es bei ihnen möglich war (er weiß als Timelord ja, wer entsprechende Einflüsse auf die zukünftigen Ereignisse nimmt und man kann davon ausgehen, dass er Menschen ausgesucht hat, die nicht zwangsläufig zu dem fixen Punkt gehören mußten).
In Waters of Mars GEHT es darum, dass er mit den Regeln bricht - dass er sich eben nicht länger an diese Regeln halten will und wider besseren Wissens einen fixen Punkt in der Zeit verändert ...
Dass er sich dort anders verhält als er es bislang getan hat, ist in dieser Folge die Geschichte die erzählt wird.

Scharfschütze

Big Damn Hero

  • "Scharfschütze" is male

Posts: 1,174

Date of registration: Jan 1st 2010

Location: MäcPomm

Occupation: Student

Lieblingscharakter: 1. Doctor, Jo Grant

  • Send private message

7

Sunday, January 31st 2010, 10:33am

Wie fand ich Ten? Ok, allons-y:

Also ich fand Tennant nach Eccleston ziemlich erfrischend. Nr. 9 war auf seine Weise durchaus gut, aber wirklich gemocht habe ich ihn nie. Auch viele seiner Folgen fand ich richtig kindisch (Aliens of London...) und die Highlights (Dalek, Empty Child) hätten, finde ich, mit einem anderen Doctor besser gewirkt. An dieser Einschätzung mag zum Großteil auch die deutsche Synchronisation schuld sein (auf Englisch finde ich das meiste im Nachhinein nicht so schlimm), aber im Endeffekt war ich richtig happy, als er regenerierte. Das war für mich ja völlig neu, ich wusste ja nichtmal, dass es in dieser Folge passieren würde, aber ich habe mich direkt gefreut.

Und dann hatten wir plötzlich nicht mehr den Lederjacken-Doctor, sondern einen "coolen" Anzugträger, der viel Geschwindigkeit in die Serie bringt und genau das ist, was ich mir während der 2005er Staffel gewünscht hatte. Große Euphorie bei mir.
Mit der Zeit stellte sich immer mehr heraus, was für ein genialer Schauspieler Tennant ist. Nur meine Meinung, aber ich empfinde das so. Und ich bin kein "Fangörl". ;)
Natürlich gab es auch hier merkwürdige Episoden. Aber grundsätzlich bin ich überzeugt, hat Tennant genau das gemacht, was im Drehbuch von ihm verlangt wurde. Und wenn die Kritiker sich durchringen, nicht zu betrachten, was er gemacht hat, sondern wie er es gemacht hat, gäbe es wohl kaum Punkte, an denen man ihm was vorwerfen kann.
Meine Einschätzung des Doctors hat sich auch niemals verändert, in der ganzen Zeit. Mir fiel kein Charakterbruch auf, oder eine unlogische Emtwicklung. Vielleicht bin ich nur verblendet, weil mir noch nie eine vergleichbare Serie wie Doctor Who bekannt war, aber mir hat 10 durchgängig gut gefallen. Ich kenne kaum die "alten" Doctoren, was das Gewicht meiner Einschätzung definitiv herabsetzt. Aber Ten hat mich zum Fan der Serie gemacht und ist, wie unlogisch er objektiv auch sein mag, ein genial gespielter und wunderbarer Charakter. "Brilliant" und "clever".

Wie gesagt, kein Objektivitätsanspruch. ;)

Sig made by gtn, Danke dafür.

plenk

wait...what?

  • "plenk" is male

Posts: 34

Date of registration: Jan 2nd 2010

  • Send private message

8

Sunday, January 31st 2010, 4:17pm

Ich bin seinerzeit auch mit Eccelston wieder in die Serie eingestiegen, es war eine der letzten Folgen vor der Regeneration in 10.
Zugegeben - ich mochte 10 am Anfang nicht wirklich, aber innerhalb weniger Folgen konnte er als Doctor überzeugen.

Mag sein, dass er vieles (zu vieles sei mal dahingestellt) mit dem sonic screwdriver gelöst hat, mag sein, dass er ständig am herumrennen war, mag sein, dass er zu oft und zu viel gegrinst hat oder auch zu oft wehleidig war, aber genau diese Mischung ist es was 10 für mich ausmacht und die Charakterentwicklung in den Staffeln meiner Ansicht rundum stimmig war. Die 4. Staffel beinhaltet auch viele meiner persönlichen Lieblingsfolgen und 10/Donna war nen 1A Gespann in meinem Augen.

Jeder hat andere Vorlieben, warum also gleich ein Dilemma daraus machen, dass die eigenen Vorlieben nicht 100% bedient werden?
10 hat mir wesentlich besser gefallen als 9, was aber nicht heisst, dass ich 9 als schlecht bezeichnen würde, war halt einfach nicht meine Tasse Tee.

Meine Meinung ist, dass das Problem der meisten Serien doch ist, dass sich ständig alles wiederholt, Charaktere von Anfang an fix sind und sich kaum Spielraum für Entwicklung bietet. DW lebt doch genau seit Jahren/ JAhrzenten genau davon, dass der Doctor in jeder Regeneration anders auftritt, ebenso wie jeder Companion anders ist. Das gibt Spielraum für neue Abenteuer, verleiht einer Serie nötige Frische, lässt einen immer wieder auf die neue Regeneration freuen, eben genau weil man weiss, dass jetzt was neues, was ganz anderes, kommen wird.
Die specielas fand ich ehrlich gesagt auch eher halbgar, was aber glaub ich weniger an 10 lag sondern daran, dass RTD einfach Bombast schaffen wollte und alles total epic werden sollte fürs Staffelfinale.
In der Kürze der Zeit über einige Special-Folgen lässt sich sowas nunmal aber leider schlecht bewerkstelligen, deshalb wirkte das alles so fremd und eigenartig was man präsentiert bekam.

Satana

Witwe

  • "Satana" is female
  • "Satana" has been banned

Posts: 90

Date of registration: Mar 24th 2009

Current mood: cloudy - usual

Occupation: Ruhestand

Lieblingscharakter: Rose

  • Send private message

9

Sunday, January 31st 2010, 6:15pm

Also, ich mag einfach alle Doctoren, deshalb bin ich mitunter auch ein ziemlich großer Fan vom Ten, und auch ganz besonders von Rose. Das liegt einfach daran, dass mich vor allem diese Regenerationen und deren Auswirkungen faszinieren, die mich mitunter an die Trill aus Star Trek erinnern. (Eine Persönlichkeit baut u.a. auf früheren auf) Die gewöhnlichen Argumentationen in den Streitereien um die Qualität des Ten finde ich dabei recht interessant. Zum einen wird von der einen Seite durchaus zu Recht so einiges kritisiert, andererseits wird aber von beiden Seiten eine eindeutige Qualität meist völlig übersehen, nämlich, dass gerade David Tennant die besonderen Eigenarten seiner Vorgänger glaubhaft in sein Spiel miteinfließen läßt. Mein Mann ist ein Fanatiker, wenn es um den siebten Doctor geht, und er schaut die Folgen immer wieder mal in deutsch oder englisch rauf und runter, wodurch ich diesen siebten Doctor und seine Eigenarten auch etwas besser kenne. Hier kann man geradezu Glanzleistungen von Tennant bewundern. Zum Beispiel in der Folge 'Die neue Erde', in der Szene zu Anfang, wo der Ten und Rose auf dem Rasen sitzen und sich unterhalten, merkt man, wenn man drauf mal achtet, sehr deutlich, wie er Eigenschaften des siebten Doctors sehr geschickt und glaubhaft durchdringen läßt.

This post has been edited 1 times, last edit by "Satana" (Feb 1st 2010, 4:48am)


Erik

~-{]o|o[}-~

  • "Erik" is male

Posts: 211

Date of registration: Jul 8th 2008

Current mood: bright sunshine - very good

Location: Montréal, Québec, Canada

Occupation: Financial Consultant. Videogame Industrie QA Localization German

Lieblingscharakter: 4 / 9 / 10

  • Send private message

10

Monday, February 1st 2010, 10:21pm

Nach langer Zeit auch mal wieder ein Posting von mir :-)

Ich bin seit Mitte der 80er (ich glaube 1985) Fan von Dr. Who. Damals kam ein Freund mit einer VHS vom 4ten Doctor an und wir waren ganz begeistert. Mal was anderes als Star Trek, Space: 1999 und Star Wars. Wahrscheinlich mag ich deswegen auch den 4ten so gerne.

Und ich war mächtig erfreut zu hören, dass nach langer Zeit Dr. Who wieder fortgesetzt wird. Ich hatte die leise Hoffnung, dass der damalige, leider nicht immer zu übersehende Trash-Faktor, den nicht wenige Episoden der Classics hatten, evtl. etwas gemildert wird. Und exakt das geschah auch.

Der 9te war groß.

Der 10te fast noch größer.
Und ich muß hier Satana voll zustimmen. Wenn man sich die Mühe macht und den 10ten mal etwas genauer anschaut, dann wird man tatsächlich feststellen, dass er, bei aller Überdrehtheit, viele "Marotten" der alten Doctoren ziemlich exakt übernommen hat. Gerade beim durchschauen der alten Folgen fällt mir das immer wieder auf.
Nicht nur der bereits erwähnte 7te, sondern auch der, meiner Meinung nach zu Recht, gescholltene 6te, und der 4te hatten offensichtlich starken Einfluß auf die Darstellung des 10ten durch D. Tennant. Dazu müßte man sich die Darstellung von D. Tennat allerdings erstmal ohne Vorurteil ansehen können. Das gelingt einigen hier aber offensichtlich nicht mehr.

Das der Sonic Screwdriver ein Alleslöser wurde ist tatsächlich bedauerlich. Das dies auf der anderen Seite auch nicht so bierernst gesehen wurde (Holztür geht nicht auf, Remote für die Tardis etc.) fand ich dafür um so erfrischender.

Auch die Catchphrases gefielen wir eher, auch wenn sie gegen Ende der Staffel gefühlt zu nahmen.

Was ich aber am besten fand war, dass der Doctor hier, endlich, mal etwas mehr zeigte als nur den "Retter mit Telefonbox".
Er wurde unsicherer, überheblich, emotionaler. Sprich : er wurde, nein nicht menschlicher, das wäre ja unsinnig, aber für mich realistischer.

Wenn ein Timelord, der seit über 900(?) Jahre lebt, davon einen Großteil damit verbracht hat, das "Böse" zu jagen, mit ansehen mußte wie sein Heimatplanet zerstört wird (2 mal), erlebte dass seine größten Feinde nach jeder ihrer Niederlage wieder aufstanden (Daleks, Cybermen etc.) und immer und immer wieder erleben mußte, das nicht alles im Universum gerecht zu geht, irgendwann anfängt zu zweifeln und unsicher wird, evtl. sogar überheblich, so ist das für mich realistisch. (ein seltsamer Satz über eine fiktive Figur ;) )

Erstaunlicherweise geht es so auch den meisten Freunden von mir die mit Dr. Who aufgewachsen sind. Immer wieder wird von "frischem Wind", "neuen Aspekte des Doctors" und "Weiterentwicklung des Charakters" gesprochen. Ach ja, und die sind logischerweise auch in meinem Alter oder älter, also 40 +. ;)

Ich denke, dass diese Phase jedoch vorbei ist. Ich hoffe es zumindest.
Nicht weil sie mich genervt hat, im Gegenteil, aber weil ich einfach hoffe, dass der Character weiterhin weiterentwickelt wird, sich weiterhin ändert. Es wäre doch schade, und nebei bemerkt auch absolut unrealistisch (in einer fiktiven Welt ;) ), wenn der Doctor für alle Ewigkeit so bleiben würde, wie er ist. Egal ob es jetzt die Darstellung des 1ten, 4ten, 7ten oder 10ten ist (um mal nur ein paar zu nennen).

Daher kann ich auch die üblichen Sprüche wie "Deppendoctor", "Memme", "Weichei" etc. nicht ganz nachvollziehen. Aber darum geht es hier ja nicht.

Salut,
Erik

Drwg_Blaidd

Companion

Posts: 103

Date of registration: Oct 1st 2009

Lieblingscharakter: Donna Noble

  • Send private message

11

Tuesday, February 2nd 2010, 6:40am

Hallo!

Ich will nicht zuviel auf geschriebenes reagieren, denn vieles was gegen David Tennant genannt wurde, finde ich mutig, nachdem ein Eccleston eine klar schlechtere Leistung brachte und man somit nichtmal wirklich Vergleichswerte hat, ausser zum Teil sehr sehr merkwürdige und inzwischen völlig in die Jahre gekommene 1970er Doktoren.

Was ich nur sagen will ist: Wenn man Phrasen des Doktors als Kritikpunkt aufzählen muss, bezeugt dass ein wenig dass viele einfach den Drang haben, sich an irgendwas aufzuhängen. Im Winter ist es immer zu kalt, im Sommer zu heiß und im Frühling stören die Pollen. Im Herbst rutscht man mim Auto am feuchten Laub gegen Leitplanken. So ist das einfach, der Mensch reagiert auf Dinge solange nicht, bis sie ihm nicht mehr gefallen, dann reagiert er negativ. Positive Reaktionen werden maximal dann hervorgerufen, wenn mehr Leistung erfüllt wird, als erwartet wurde - Da aber bei DT wohl einfach oft die Leistung gebracht wurde, was erwartet wird, hängt man sich an den paar Dingen auf, die eventuell nicht so gut gefielen.

Ich muss ehrlich sagen - Sein Allons-y oder Brilliant fand ich nie wirklich deplaziert und gefiel mir eigentlich immer sehr gut. Seine Sprunghaftigkeit und seine Charakterwechsel benenne ich einfach als typisch - Immerhin ist er kein Mensch sondern ein Timelord und wenn ich mir die verschrobenen Idioten ansehe, die da in The End of Time vorbeikamen, bin ich ja unfassbar glücklich dass die Hauptfigur ein Time Lord ist, der nicht immer ein Arsch ist =). Ich bin desmal ein riesiger 10. Doctor Fan, weil mir die Folgen mit ihm immer Spass machten und ich jetzt Angst davor habe, von Matt Smith mit seinem völlig unsympathischen Gesicht enttäuscht zu werden. Wenn Matt Smith sich beweisen sollte, wird auch das Ten Gejammer aufhören.

Liynka

Verdorbenes Mädchen Nr. 1

  • "Liynka" is female

Posts: 824

Date of registration: Apr 24th 2008

Location: Hennef

Occupation: Merger

Lieblingscharakter: Brigadier Sir Alistair Gordon Lethbridge-Stewart

  • Send private message

12

Tuesday, February 2nd 2010, 11:07am

denn vieles was gegen David Tennant genannt wurde, finde ich mutig, nachdem ein Eccleston eine klar schlechtere Leistung brachte und man somit nichtmal wirklich Vergleichswerte hat,
Könntest du das bitte noch weiter ausführen, warum deiner Meinung nach Eccleston so viel schlechter gewesen ist als David Tennant?
Meiner Meinung nach ist das nämlich genauso subjektiv wie die Tatsache, dass machen Leuten halt nach drei Staffeln die oft auftauchenden Catch-Phrases stören.

Ich bin mit der Folge New Earth in Doctor Who eingestiegen. Vorher hatte ich nur zwei Teile von The Deamons mit dem dritten Doctor gesehen, hatte aber beide Male eigentlich keine Ahnung was diese Sendung Doctor Who genau ist. Allerding war mein erster Gedanke als ich diesen schlaksigen, hibbeligen Doctor sah: "Oh mein Gott. Was soll denn der Scheiß." Dieser Typ passte so gar nicht in das Bild des Doctors das ich mir durch The Deamons gemacht hatte. Aber ich gab der Serie eine Chance, habe mir die Tage danach, BBC3 Wiederholungen sei Dank, dann als nächstes School Reunion angesehen und spätestes ab der Szene wo sich Antony Head und DT am Pool gegenüber standen hatte mich die Serie gefangen. Ich habe dann schnell zweite und dritte Staffel gesehen und mich über die Serie im Internet informiert. Allerdings habe ich mich lange Zeit gesträubt mir auch die erste Staffel von New Who anzusehen, da ich mir nicht vorstellen konnte, das der Typ in der Lederjacke, der in meinen Augen eher aussah wie ein gewalttätiger Schläger auch ein Doctor sein könnte. Doch natürlich wollte ich irgendwann alles sehen und Eccleston hat mich ab der ersten Folge schon überzeugt und sein Doctor gefiel mir direkt besser als der zehnte Doctor. Eine klar schlechter Leistung von Eccleston kann ich wirklich nicht erkennen.

Mein Unmut gegen die Neue Serie und gegen die Figur des zehnten Doctors beginnt auch erst mit Staffel vier. Klar gibt es in den anderen Staffeln auch viel Mist und einiges was mich aufregte, aber ab Staffel vier verloren in meinen Augen die Drehbücher extrem an Qualität und damit verlor die Figur des zehnten Doctors bei mir an ansehen. Hinzu kam der Vergleich mit der Classicserie die mir zeigte was selbst mit niedrigem Budget in früheren Zeiten möglich gewesen ist und was heute an Effekten verschwendet wird, wo man besser in die Story investiert hätte. Durch die inkonsiquente Schweibweise der Autoren und das immer zielgerichtetere Arbeiten auf ein bestimmtes Zuschauermilieu hat sich der zehnte Doctor einfach aus meinem Interessenbereich entfernt. Das übertriebene Emotionale, fasst ins depressive fallende ist einfach nichts das was ich sehen will. Genauso wenig möchte ich unsympathischen überheblichen Doctor sehen, der seine Überlegenheit mit "because I'm clever" begründet. Auch Tom Bakers Doctor war mal überheblich, aber er hat das auf eine andere Art gezeigt, die in mir mehr Sympathie auslöst.
In guten Geschichten kann ich auch über Fehler in der Charakterisierung des Doctors hinwegsehen. Aber mir wurden in den letzten 1 1/2 Jahren nur wenig wirklich gute Storys geboten. Midnight, Silence in the Libery/Forest of Dead und noch die erste halbe Stunde von The Next Doctor. Alles andere ist in meinen Augen eher unterer Durschnitt bis richtig schlecht.
Seine Sprunghaftigkeit und seine Charakterwechsel benenne ich einfach als typisch - Immerhin ist er kein Mensch sondern ein Timelord und wenn ich mir die verschrobenen Idioten ansehe, die da in The End of Time vorbeikamen, bin ich ja unfassbar glücklich dass die Hauptfigur ein Time Lord ist, der nicht immer ein Arsch ist =).
Ich glaube mit "er ist halt ein Timelord" lässt sich der Charakter schlecht begründen, denn die anderen 9 Inkarnationen waren doch auch alles TimeLords. Wenn überhaupt kann man sich höchstes rausreden mit "er ist halt in jeder Inkarnation ein anderer". Aber auch das halte ich für nicht ausreichend, denn ich sehe in der Person mitlerweile gar nicht mehr die Figur des Doctors, sondern einen Spielball für die Autoren die ihn so schreiben wie sie ihn gerade brauchen oder wie sie meinen, dass das Publikum ihn sehen will. Es ist für mich kein einheitlicher Charakter mehr.
Was die anderen TimeLords angeht gebe ich dir recht, dass sie meistens als verschrobenen Idioten dargestellt werden. Was, wie ich mir denke, so gemacht wird um eben den Kontrast zu unserem Helden den Doctor noch einmal genauer darzustellen. Aber das waren die TimeLords auch in den klassischen Folgen schon und da brauchte es trotzdem keinen Sprunghaften/Charakterwechselden Doctor um die manchmal dubiosen Machenschafter der Timelords aufzuhalten. Zu zeigen, dass er kein Arsch ist, ist für mich keine Begründung einen Charakter zu verbiegen.


Rincewind

Wizzard

  • "Rincewind" is male

Posts: 9

Date of registration: Jan 30th 2010

Location: Unsichtbare Universität

Occupation: Egregious Professor Of Cruel And Unusual Geography

Lieblingscharakter: 9th Doctor

  • Send private message

13

Tuesday, February 2nd 2010, 12:06pm

Ich will nicht zuviel auf geschriebenes reagieren, denn vieles was gegen David Tennant genannt wurde, finde ich mutig, nachdem ein Eccleston eine klar schlechtere Leistung brachte und man somit nichtmal wirklich Vergleichswerte hat,

Also...ehrlich gesagt sehe ich das anders. Obwohl ich die klare Ablehnung von David Tennants Darstellung des Doktors die in diesem Forum teilweise herrscht nicht nachvollziehen kann finde ich persönlich doch, dass Eccleston als Doctor einen sehr guten (vielleicht auch besseren) Job gemacht.

Ich empfand den neunten Doktor als viel ausgeglicheneren, ausgereiften Charakter.

Erik

~-{]o|o[}-~

  • "Erik" is male

Posts: 211

Date of registration: Jul 8th 2008

Current mood: bright sunshine - very good

Location: Montréal, Québec, Canada

Occupation: Financial Consultant. Videogame Industrie QA Localization German

Lieblingscharakter: 4 / 9 / 10

  • Send private message

14

Tuesday, February 2nd 2010, 2:58pm

Ich will nicht zuviel auf geschriebenes reagieren, denn vieles was gegen David Tennant genannt wurde, finde ich mutig, nachdem ein Eccleston eine klar schlechtere Leistung brachte und man somit nichtmal wirklich Vergleichswerte hat,

Also...ehrlich gesagt sehe ich das anders. Obwohl ich die klare Ablehnung von David Tennants Darstellung des Doktors die in diesem Forum teilweise herrscht nicht nachvollziehen kann finde ich persönlich doch, dass Eccleston als Doctor einen sehr guten (vielleicht auch besseren) Job gemacht.

Ich empfand den neunten Doktor als viel ausgeglicheneren, ausgereiften Charakter.
Ich gebe Dir im Prinzip Recht, allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass Eccleston nur eine Staffel "Doctor spielen" durfte. Wer weiß was aus seiner Interpretation des Doctors geworden wäre, wenn er diesen auch 4 Staffeln lang gegeben hätte....

:) Erik

Drwg_Blaidd

Companion

Posts: 103

Date of registration: Oct 1st 2009

Lieblingscharakter: Donna Noble

  • Send private message

15

Tuesday, February 2nd 2010, 3:31pm

Hallo!

Also, dass größte Problem an Eccleston war erstmal, dass er Punkte, die man an Tennant kritisiert, ebenso an sich hatte - Leider nur für eine Staffel, was dazu führte, dass es niemanden auffiel.

Eccleston war extrem weinerlich in seiner Rolle als Doktor. Ständig darauf bedacht, Mitleid zu heucheln. Wie er doch die Bewegung der Erde spürt, wie ihn doch der Zeitstrom, den er fliessen spürt, fertig macht. Weiters hatte ich bei den meisten der ersten Folgen echt noch das Gefühl, Doctor Who ist wirklich eine Kindersendung. Tennant gab der Serie einen erwachseneren Touch, etwas düsteres - Eine Sendung für Erwachsene. Wenn man nun bedenkt, dass Doctor Who einmal für Kinder gedacht war, man dann aber alte Männer als Doktoren implementierte die zum Teil gar nicht Kinderfreundlich drauf waren, kann ich nur sagen dass ich zufrieden bin, einen jungen Mann als Doktor zu sehen, der die Serie trotzdem nicht in einen Teletubbie Abklatsch verwandelt. Wenn ich mir heute eine zufällige Folge aus Staffel 2,3 oder 4 ansehe und danach eine zufällige aus Staffel 1, fällt die fehlende Ernsthaftigkeit in der ersten Staffel auf. Noch dazu kommt, dass Eccleston in seiner Originalstimme so nervtötend ist, dass ich die erste Staffel sogar in DEUTSCH bevorzuge, weil er mir Unsympathisch is.

Tennant konnte sich 3 Staffeln durch halten und es ist mies, ihm jetzt Kleinigkeiten wie Phrasen vorzuwerfen bei einem Eccleston, der in 1 Staffel gefühlte 8.000.000 mal "Fantastic!" ausrief. Eccleston hat sich nach einer Staffel verzogen und es wurde die für mich langweiligste Staffel, weil es kaum Folgen gibt, die wirklich fesseln. Was ist denn mit einem Blink, Shadows in the Library, The Sound of Drums, Fires of Pompeii. Solche Folgen konnte Eccleston einfach nicht bieten. Man kann da gerne auch RTD die Schuld dran geben, aber der hats in jeder Staffel mit Tennant geschafft, sone Folge einzubauen, in Staffel 1 kann man sich maximal das Finale ansehen und das auch nur aufgrund von Rose genialer Darstellung als TARDIS-Rose-Bad Wolf.

Mein Kommentar zu den "alten Doktoren" war darauf bezogen, dass sie nicht mit DT oder CE vergleichbar sind. Verschrobene 1970er Charakterzüge, aus einer Zeit in der es noch als normal galt, Kinder mit schlechtem Schulzeugnis den Hintern auszuhauen, sind nichtmehr Zeitgemäß. Da zieh ich keine Vergleiche, Pädagogische Ansichten und Verhalten waren damals einfach ganz anders.

rygel

something fell

  • "rygel" is male

Posts: 1,742

Date of registration: Jun 28th 2006

Location: Köln

Occupation: Mathematiker

Lieblingscharakter: Der 1. Doctor

  • Send private message

16

Tuesday, February 2nd 2010, 3:47pm

Was ist denn mit einem Blink, Shadows in the Library, The Sound of Drums, Fires of Pompeii. Solche Folgen konnte Eccleston einfach nicht bieten.

Äh, Dir ist aber schon bewußt, daß die vermutlich beste Episode der "New" Series aus eben dieser Staffel stammt: The Empty Child/The Doctor Dances

Und da wären noch...:

Dalek
Father's Day
The Unquiet Dead
The End of the World


"Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • "Engelskrieger79" is male

Posts: 5,271

Date of registration: Jun 27th 2006

Location: Düsseldorf

Lieblingscharakter: Der Master

  • Send private message

17

Tuesday, February 2nd 2010, 3:55pm

Hallo!

Ich enthalte mich mal meiner Gesamtmeinung zu Deinem gesamten Posting (wir wollten ja höflich bleiben...) und geh nur mal ein paar
Punkte ein, die mich näher interessieren...
allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass Eccleston nur eine Staffel "Doctor spielen" durfte. Wer weiß was
Also das Argument finde ich ein wenig Fadenscheinig... Denn wenn man argumentiert "Ja Eccelston war super, aber wenn er länger gebliebne WÄRE, WÄRE er vielleicht schlechter geworden, drum ordne ich seine Leistungs unter schwächer ab" muss man ebenso argumentieren "Tennant war ja ja nur 4 Jahre da, wer weiss wie grottenschlecht er noch geworden WÄRE, wenn er noch länger geblieben WÄRE" oder "Baker war ja nur zwei Jahre der Doctor, wer weiss wie grandios er geworden WÄRE, wenn er zehn STaffeln hätte spielen DÜRFEN".... Ich denke man muss genau das mit einbeziehen, was existiert und nicht das was hätte sein können.

Leider nur für eine Staffel, was dazu führte, dass es niemanden auffiel.
Achso... also nur Dir? Alle anderen habens nicht gemerkt? Na dann freu ich mich, dass Du uns an dieser universalen Erkenntnis teilhaben lässt.

Wenn man nun bedenkt, dass Doctor Who einmal für Kinder gedacht war,
Ich hoffe Dir ist durchaus klar, dass Doctor Who damals - genau wie Heute - konzeptionell eine FAMILIENSERIE war. Das einzige was sich geändert hat ist die Gewichtung dessen, was ma einer Familie mit
Kinder zeigen kann. Während früher "Hanky Panky in the Tardis" vermieden wurde, dafür aber viele, viele Leute OnSCreenTode sterben durften, ist es heute genau umgekehrt. Wenn das auf Dich einen "erwachseneren" Eindruck macht... hmm.. faszinierend ;)

die zum Teil gar nicht Kinderfreundlich drauf waren,
Welcher Doctor war denn "nicht kinderfreundlich" drauf? Der Babyfressende Baker oder der Teenager verschlingende Mccoy (soviel zum Thema "dunkel) etwa?
Aber vielleicht hast Du Dich auc nur etwas mißverständlich ausgedrückt - was meinst Du damit?

dass Eccleston in seiner Originalstimme so nervtötend ist, dass ich die erste Staffel sogar in DEUTSCH bevorzuge, weil er mir Unsympathisch is.
Ah und darum ist seine "Leistung" schlechter? Weil Du seine Stimme nicht magst... Ich enthalte mich hier mal eines Kommentares...


Shadows in the Library,
Öhm...hö?

Solche Folgen konnte Eccleston einfach nicht bieten
Du wirst es nicht glauben, es war auch nicht Ecclestons Aufgabe, solche "Folgen zu bieten"... Das machen im allgemeinen die Autoren und das Produktionsteam.
Und weil die -in Deinen Augen, wohgemerkt- da keine Stories untergebracht haben wie "Blink" oder "Shadows in the Library(?)" ist Ecclestons Leistung schlechter?
Erneut - faszinierend...


sone Folge einzubauen,
Und auch hier denke ich würden einige Leute widersprechen - allein der Moffatzweiteiler schließt Qualitativ nahtlos an Sachen wie Blink, Girl in the Fireplace oder Silence in the Library (ahhh...) an.

aufgrund von Rose genialer Darstellung als TARDIS-Rose-Bad Wolf.
:thumbsup: Und hier haben wir das Gütesiegel Deines Posts... :)

R:



Liynka

Verdorbenes Mädchen Nr. 1

  • "Liynka" is female

Posts: 824

Date of registration: Apr 24th 2008

Location: Hennef

Occupation: Merger

Lieblingscharakter: Brigadier Sir Alistair Gordon Lethbridge-Stewart

  • Send private message

18

Tuesday, February 2nd 2010, 4:01pm

Äh, Dir ist aber schon bewußt, daß die vermutlich beste Episode der "New" Series aus eben dieser Staffel stammt: The Empty Child/The Doctor Dances

Und da wären noch...:

Dalek
Father's Day
The Unquiet Day
The End of the World
Und dann dazu nicht zu vergessen, die absolut kindischen Episoden wie Love&Monsters, Fear Her, Partners in Crime und mehr, die mit dem 10. Doctor gelaufen sind.
Also, dass größte Problem an Eccleston war erstmal, dass er Punkte, die man an Tennant kritisiert, ebenso an sich hatte - Leider nur für eine Staffel, was dazu führte, dass es niemanden auffiel.
Wer sagt denn, das es keinem Auffiel? Ich habe mehrer Kommentare gelesen, die genau das Gegenteil behaupten. Das der 9 Doctor wenn er länger gespielt hätte eben genauso inkonsiquent geworden wäre, denn die Ansätze waren eben dort auch schon vorhanden. Und ich kann jetzt zwar nur für mich sprechen, aber das "Fantastic" ging mir nach dem dritten mal auch auf den Keks.


Chryso

Unregistered

19

Tuesday, February 2nd 2010, 4:11pm

Hallo!

...

:thumbsup: Und hier haben wir das Gütesiegel Deines Posts... :)

R:
Glückwunsch, mal wieder ein sachliches Posting mit unsachlichen Angriffen und Polemik niedergemacht.
Gehts auch mal, auf ein Posting ohne Angriffe zu antworten, auch wenn man anderer Meinung ist?
Danke.

The_Doctor

Unregistered

20

Tuesday, February 2nd 2010, 4:20pm

Hallo!

Ich enthalte mich mal meiner Gesamtmeinung zu Deinem gesamten Posting (wir wollten ja höflich bleiben...) und geh nur mal ein paar
Punkte ein, die mich näher interessieren...



Zitat von »Erik«



allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass Eccleston nur eine Staffel "Doctor spielen" durfte. Wer weiß was
Also das Argument finde ich ein wenig Fadenscheinig... Denn wenn man argumentiert "Ja Eccelston war super, aber wenn er länger gebliebne WÄRE, WÄRE er vielleicht schlechter geworden, drum ordne ich seine Leistungs unter schwächer ab" muss man ebenso argumentieren "Tennant war ja ja nur 4 Jahre da, wer weiss wie grottenschlecht er noch geworden WÄRE, wenn er noch länger geblieben WÄRE" oder "Baker war ja nur zwei Jahre der Doctor, wer weiss wie grandios er geworden WÄRE, wenn er zehn STaffeln hätte spielen DÜRFEN".... Ich denke man muss genau das mit einbeziehen, was existiert und nicht das was hätte sein können.



Ich denke, dass war nicht gemeint. Wie ich schon oben geschrieben habe, wenn man sich die Beiträge hier im Forum zu Staffel 2, also Tennants erster Staffel, ansieht, die gepostet wurden, als die Folgen gerade erst liefen, findet sich überwiegend Positives sowohl zum Doctor Nummer 10 als auch zu den Storys.
Auf den Keks ging Tennant manchen dann wohl erst später, als sich vielleicht manches von ihm zu oft wiederholte.
Sprich wenn Eccleston länger geblieben wäre, wäre er den Leuten auch entsprechend auf den Keks gegangen. So hat er die Gnade, dass er nur eine Staffel gemacht hat (was so gesehen ein kluger Entschluss von ihm war) und es konnte gar nicht so viel schiefgehen. So hat er eine solide Staffel gemacht, ein paar gute Folgen geschrieben bekommen (Empty Child/Doctor dances und Father's Day ware in der Tat super) und es konnte sich gar nichts wiederholen.
Tennant war länger dabei, hatte ebenfalls in jeder Staffel großartige Folgen (ebenso wie lahme) und da er länger dabei war, wurden ihm auch mehr Eigenarten mitgegeben. Und die Leute hatten länger Zeit, Dinge festzustellen, die ihnen nicht gefallen bzw. die so oft wiederholt wurden, dass sie nervig wurden.

Wenn ich mir aber angucke, wieviel Vorschusslorbeeren Matt Smith schon bekommt, obwohl er noch keine Folge geliefert hat, einzig weil er nicht Tennant ist, ist das schon berfremdlich. Zumal die bösen Catchphrases scheinbar auch bei den Heilsbringern Smith & Moffat erhalten bleiben, oder wieso grölt Doc 11 sowohl in End of Time als auch im Trailer für Series 5 "Geronimo!"?