Date of registration: Oct 29th 2008
Location: Die schönste Stadt der Welt
Occupation: Mediengestalterin
Lieblingscharakter: Doctor #8 & Charly
Quoted
"Ich frag mich sowieso, wann diese ganze Anti-RTD/Ten-Stimmung aufgekommen ist, ich schaue die New Series gerade nochmal, habe Season 2 hinter mir und jeweils die Threads dazu angelesen. Zumindest als die Folgen aktuell liefen, war die Aufnahme von Script und Darstellern eigentlich immer recht positiv."
) Dem kann ich mich nur zu 100% anschließenInklusive der vierten Staffel. Denn da hat er einen richtig starken Counterpart in Catherine Tate bekommen. Die hatte es bei mir zwar auch erst schwer, nach Piper und Agyeman war man ja doch optisch recht verwöhnt...
Das hat sie dann mit ihrer Art sehr schnell wett gemacht und ich fand das Zusammenspiel von Tates Donna und Tennants Doctor absolut großartig. Die vierte Staffel beinhaltet viele meiner Lieblingsfolgen der New Series, gnaz vorne Silence in the Library/Forest of the Dead.
Die von dir angesprochene Veränderung von Tennants Charakter ist mir auch aufgefallen, allerdings erst in den Specials. In der vierten Staffel selber hat er mir noch sehr gut gefallen.
In den Specials hingegen war er tatsächlich sehr sprunghaft zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt und der Timelord Victorious war dann ein sehr unerwartetes Extrem.
Dennoch konnte ich mir das für mich erklären, dem Doctor ist die selbst auferlegte Solonummer nicht bekommen.
Alle seine Companions hatten nicht gerade ein gutes Ende. Rose ist in der Parallelwelt gestrandet, auch wenn sie für sich ein Happy End mit dem Doctor-Klon bekommen hat. Der Doctor selber schien darüber nicht gerade glücklich.
Martha hat sich frühzeitig abgesetzt, ehe etwas richtig Schlimmes passieren konnte und "the rueful fate of Donna Noble" hat ihm dann einen weiteren Schlag versetzt, der letztendlich dazu führte, dass er ab dann lieber alleine weiter gereist ist (wobei ich echt gerne mehr von Lady Christina gesehen hätte, die hatte Potential für einen Dauer-Companion).
Und das ist ihm wohl nicht so gut bekommen, denn auch wenn er viele Entscheidungen selbst gefällt hat, die Begleiter waren immer da, um ihn in die richtige Richtung zu schubsen oder zumindest wieder aufzuheitern. Das hat gefehlt und das kann schonmal zu Stimmungsschwankungen führen. Die haben mir zwar auch nicht immer gefallen, aber ich fand sie trotzdem absolut nachvollziehbar.
So hat mir zwar die Richtung, die der Charakter am Ende genommen hat, nicht immer gefallen, aber ich fand es einigermaßen logisch und bin alles in allem mit dem 10. Doctor mehr als zufrieden. Sein wirres Geplapper fand ich immer wieder amüsant, seine "no second chances"-Einstellung war konsequent und was mir besonders gut gefallen hat war, dass man ihm ständig einen gewissen Spieltrieb und Freude am Entdecken angemerkt hat (das er dabei das Universum im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen manchmal wie ein Laborant seine Mikroben von oben herab behandelt hat, sei ihm verziehen)
Also grundsätzlich: vom Aussehen her (...) und von der Art, wie er generell auftritt, passt David Tennants Zehnter Doctor für mich schon in die Reihe aller Doctor Who Darsteller (...) Vielleicht etwas jünger, etwas hipper, aber ich bin sicher, das haben viele Leute schon 1974 so empfunden als Pertwee durch Baker ersetzt wurde, dass der Jungspund zu hyperaktiv und respektlos aufträte.
(Er) bringt ja sogar Donna auf manchem Trip dazu, wie ein Honigkuchenpferd grinsend aus der Tardis gestürmt zu kommen, neugierig, was für einen "Spaß" sie als nächstes erleben werden. (...) Wer kann so oft nur zum Spaß durch Zeit und Raum gondeln, wenn er (...) wissen sollte, dass am Ende alles panisch durcheinander rennen wird, Menschen sterben und die Situation ziemlich mies enden wird? Hier reflektiert mir keine der Doctor/Companion Figuren auch nur annähernd genug über das, was sie da tun und erleben.
Der "Ninth Doctor" war noch wesentlich schlüssiger in seiner Präsentation, der hatte aber auch nicht soviel Zeit, um seine Folgen zu bloßen Kollagen ausgewählter Versatzstücke aus früheren Seasons mutieren zu lassen.
"The Reign of Terror",
"The Krotons",
"The Ambassadors of Death",
"The Mind of Evil" Die Figur hat da riesige Innere Widersprüche. So auch in dem was sie tut. Mal rettet sie in Cowboymentalität "alle", sogar die die nicht gerettet werden wollen, (Waters of Mars), mal weigert sie sich stundenlang, auch nur einen zu retten (Fires of Pompeji)
Date of registration: Jan 1st 2010
Location: MäcPomm
Occupation: Student
Lieblingscharakter: 1. Doctor, Jo Grant

This post has been edited 1 times, last edit by "Satana" (Feb 1st 2010, 4:48am)
Date of registration: Jul 8th 2008
Current mood: ![]()
Location: Montréal, Québec, Canada
Occupation: Financial Consultant. Videogame Industrie QA Localization German
Lieblingscharakter: 4 / 9 / 10
)
), wenn der Doctor für alle Ewigkeit so bleiben würde, wie er ist. Egal ob es jetzt die Darstellung des 1ten, 4ten, 7ten oder 10ten ist (um mal nur ein paar zu nennen).
Date of registration: Apr 24th 2008
Location: Hennef
Occupation: Merger
Lieblingscharakter: Brigadier Sir Alistair Gordon Lethbridge-Stewart
Könntest du das bitte noch weiter ausführen, warum deiner Meinung nach Eccleston so viel schlechter gewesen ist als David Tennant?denn vieles was gegen David Tennant genannt wurde, finde ich mutig, nachdem ein Eccleston eine klar schlechtere Leistung brachte und man somit nichtmal wirklich Vergleichswerte hat,
Ich glaube mit "er ist halt ein Timelord" lässt sich der Charakter schlecht begründen, denn die anderen 9 Inkarnationen waren doch auch alles TimeLords. Wenn überhaupt kann man sich höchstes rausreden mit "er ist halt in jeder Inkarnation ein anderer". Aber auch das halte ich für nicht ausreichend, denn ich sehe in der Person mitlerweile gar nicht mehr die Figur des Doctors, sondern einen Spielball für die Autoren die ihn so schreiben wie sie ihn gerade brauchen oder wie sie meinen, dass das Publikum ihn sehen will. Es ist für mich kein einheitlicher Charakter mehr.Seine Sprunghaftigkeit und seine Charakterwechsel benenne ich einfach als typisch - Immerhin ist er kein Mensch sondern ein Timelord und wenn ich mir die verschrobenen Idioten ansehe, die da in The End of Time vorbeikamen, bin ich ja unfassbar glücklich dass die Hauptfigur ein Time Lord ist, der nicht immer ein Arsch ist =).
Wizzard
Date of registration: Jan 30th 2010
Location: Unsichtbare Universität
Occupation: Egregious Professor Of Cruel And Unusual Geography
Lieblingscharakter: 9th Doctor
Ich will nicht zuviel auf geschriebenes reagieren, denn vieles was gegen David Tennant genannt wurde, finde ich mutig, nachdem ein Eccleston eine klar schlechtere Leistung brachte und man somit nichtmal wirklich Vergleichswerte hat,
Date of registration: Jul 8th 2008
Current mood: ![]()
Location: Montréal, Québec, Canada
Occupation: Financial Consultant. Videogame Industrie QA Localization German
Lieblingscharakter: 4 / 9 / 10
Ich gebe Dir im Prinzip Recht, allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass Eccleston nur eine Staffel "Doctor spielen" durfte. Wer weiß was aus seiner Interpretation des Doctors geworden wäre, wenn er diesen auch 4 Staffeln lang gegeben hätte....Ich will nicht zuviel auf geschriebenes reagieren, denn vieles was gegen David Tennant genannt wurde, finde ich mutig, nachdem ein Eccleston eine klar schlechtere Leistung brachte und man somit nichtmal wirklich Vergleichswerte hat,
Also...ehrlich gesagt sehe ich das anders. Obwohl ich die klare Ablehnung von David Tennants Darstellung des Doktors die in diesem Forum teilweise herrscht nicht nachvollziehen kann finde ich persönlich doch, dass Eccleston als Doctor einen sehr guten (vielleicht auch besseren) Job gemacht.
Ich empfand den neunten Doktor als viel ausgeglicheneren, ausgereiften Charakter.
Erik 
Date of registration: Jun 28th 2006
Location: Köln
Occupation: Mathematiker
Lieblingscharakter: Der 1. Doctor
Was ist denn mit einem Blink, Shadows in the Library, The Sound of Drums, Fires of Pompeii. Solche Folgen konnte Eccleston einfach nicht bieten.

Also das Argument finde ich ein wenig Fadenscheinig... Denn wenn man argumentiert "Ja Eccelston war super, aber wenn er länger gebliebne WÄRE, WÄRE er vielleicht schlechter geworden, drum ordne ich seine Leistungs unter schwächer ab" muss man ebenso argumentieren "Tennant war ja ja nur 4 Jahre da, wer weiss wie grottenschlecht er noch geworden WÄRE, wenn er noch länger geblieben WÄRE" oder "Baker war ja nur zwei Jahre der Doctor, wer weiss wie grandios er geworden WÄRE, wenn er zehn STaffeln hätte spielen DÜRFEN".... Ich denke man muss genau das mit einbeziehen, was existiert und nicht das was hätte sein können.allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass Eccleston nur eine Staffel "Doctor spielen" durfte. Wer weiß was
Achso... also nur Dir? Alle anderen habens nicht gemerkt? Na dann freu ich mich, dass Du uns an dieser universalen Erkenntnis teilhaben lässt.Leider nur für eine Staffel, was dazu führte, dass es niemanden auffiel.
Ich hoffe Dir ist durchaus klar, dass Doctor Who damals - genau wie Heute - konzeptionell eine FAMILIENSERIE war. Das einzige was sich geändert hat ist die Gewichtung dessen, was ma einer Familie mitWenn man nun bedenkt, dass Doctor Who einmal für Kinder gedacht war,

Welcher Doctor war denn "nicht kinderfreundlich" drauf? Der Babyfressende Baker oder der Teenager verschlingende Mccoy (soviel zum Thema "dunkel) etwa?die zum Teil gar nicht Kinderfreundlich drauf waren,
Ah und darum ist seine "Leistung" schlechter? Weil Du seine Stimme nicht magst... Ich enthalte mich hier mal eines Kommentares...dass Eccleston in seiner Originalstimme so nervtötend ist, dass ich die erste Staffel sogar in DEUTSCH bevorzuge, weil er mir Unsympathisch is.
Öhm...hö?Shadows in the Library,
Du wirst es nicht glauben, es war auch nicht Ecclestons Aufgabe, solche "Folgen zu bieten"... Das machen im allgemeinen die Autoren und das Produktionsteam.Solche Folgen konnte Eccleston einfach nicht bieten
Und auch hier denke ich würden einige Leute widersprechen - allein der Moffatzweiteiler schließt Qualitativ nahtlos an Sachen wie Blink, Girl in the Fireplace oder Silence in the Library (ahhh...) an.sone Folge einzubauen,
aufgrund von Rose genialer Darstellung als TARDIS-Rose-Bad Wolf.

Date of registration: Apr 24th 2008
Location: Hennef
Occupation: Merger
Lieblingscharakter: Brigadier Sir Alistair Gordon Lethbridge-Stewart
Und dann dazu nicht zu vergessen, die absolut kindischen Episoden wie Love&Monsters, Fear Her, Partners in Crime und mehr, die mit dem 10. Doctor gelaufen sind.Äh, Dir ist aber schon bewußt, daß die vermutlich beste Episode der "New" Series aus eben dieser Staffel stammt: The Empty Child/The Doctor Dances
Und da wären noch...:
Dalek
Father's Day
The Unquiet Day
The End of the World
Wer sagt denn, das es keinem Auffiel? Ich habe mehrer Kommentare gelesen, die genau das Gegenteil behaupten. Das der 9 Doctor wenn er länger gespielt hätte eben genauso inkonsiquent geworden wäre, denn die Ansätze waren eben dort auch schon vorhanden. Und ich kann jetzt zwar nur für mich sprechen, aber das "Fantastic" ging mir nach dem dritten mal auch auf den Keks.Also, dass größte Problem an Eccleston war erstmal, dass er Punkte, die man an Tennant kritisiert, ebenso an sich hatte - Leider nur für eine Staffel, was dazu führte, dass es niemanden auffiel.
Hallo!
Ich enthalte mich mal meiner Gesamtmeinung zu Deinem gesamten Posting (wir wollten ja höflich bleiben...) und geh nur mal ein paar
Punkte ein, die mich näher interessieren...
Zitat von »Erik«
allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass Eccleston nur eine Staffel "Doctor spielen" durfte. Wer weiß was
Also das Argument finde ich ein wenig Fadenscheinig... Denn wenn man argumentiert "Ja Eccelston war super, aber wenn er länger gebliebne WÄRE, WÄRE er vielleicht schlechter geworden, drum ordne ich seine Leistungs unter schwächer ab" muss man ebenso argumentieren "Tennant war ja ja nur 4 Jahre da, wer weiss wie grottenschlecht er noch geworden WÄRE, wenn er noch länger geblieben WÄRE" oder "Baker war ja nur zwei Jahre der Doctor, wer weiss wie grandios er geworden WÄRE, wenn er zehn STaffeln hätte spielen DÜRFEN".... Ich denke man muss genau das mit einbeziehen, was existiert und nicht das was hätte sein können.