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1

Wednesday, August 5th 2009, 10:59pm

Whocast #130 - The "Con Man"

Reim-Time, das ist fein: Der Whocast über die Con...

A total of 31 Votes have been submitted.

3%

...war doof, denn ich wusste alles schon. (1)

48%

...war gut und mir fällt kein Reim mehr ein, drum SCHMON (15)

19%

...war klasse, und ich will auch nach London (6)

6%

...war so schlimm, da ist die Milch g'ronn (2)

23%

...war eine ware Won'. (7)






Im heutigen Whocast geht es nach langer Zeit mal nicht um Torchwood, aber auch nur am Rande über Doctor Who. Ralf war so freundlich, Raphael eine Besuch abzustatten, um seine Eindrücken von der Film & Comic Con in London zu vermitteln. Zusammen reissen die beiden dann (nicht wirklich) kurz das Thema “Convetions” an. Außerdem gibt es ein paar News, ein klein wenig Post und dank eines sehr großzügigen Gastes auch wieder eine ganze handvoll Sachen zum verlosen.

Wie immer unter www.whocast.de oder im RSS-Feed: http://doctorwho.podspot.de/rss

Viel Spass,

Raphael



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2

Wednesday, August 5th 2009, 11:00pm

Ralf...

A total of 28 Votes have been submitted.

0%

... war furchtbar

14%

... war toll (4)

14%

... muss nicht wiederkommen (4)

71%

... kann wieder kommen (20)

46%

... hat seine Sache gut gemacht (13)

25%

... hatte viel interessantes zu erzählen (7)

Und natürlich die zwingend notwenige Frage - im Cast schon angekündigt...



Solus

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3

Thursday, August 6th 2009, 1:05am

Fand ich sehr gut, den Cast, weil ich mich ja auch jedes Jahr aufs Neue frage, wie es bei so einer Convention eigentlich zugeht. Da war es wirklich interessant mal Euren Erfahrungsberichten zu lauschen. Und Ralf hat seine Sache, bis vielleicht auf das etwas holprige Briefvorlesen, im übrigen auch gut gemacht, und darf gern wiederkommen, um mal eine klassische Episode zu besprechen oder so.

Moogie

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4

Thursday, August 6th 2009, 11:39am

Also ich fands okay. Es war kein superlustiger oder spannender Cast, aber zumindest hab ich jetzt das Gefühl, dass ich mehr über Cons weiß als vorher, und vor allem auch nützliche Dinge (wie z.B. ein Panel abläuft und wie es da mit fotografieren ist, und dass man um Scott Bakula "Bitte nicht füttern" Schildchen aufstellt).

Ralf darf mal wieder kommen. Aber dann vielleicht mal zu etwas kurzweiligerem. :D

Die Idee mit dem Gedicht finde ich übrigens witzig, aber ich werde mich da raus halten, da ich keinen der Preise haben will. o.o
You know nothing, Jon Snow.


Peter Dancevison. Jetzt auch als Bildsignatur.

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Komohdo

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5

Thursday, August 6th 2009, 2:05pm

Der Whocast mit Bildungsauftrag... ;)

Durchaus interessante Ausgabe, die so manche romantische Fantasie von solch einer Con vielleicht auf den Boden der Tatsachen geholt haben könnte. ^^


The Doctor is our guide.
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Mealla McAllister

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6

Thursday, August 6th 2009, 4:58pm

Achja, Conventions... Bin ja selbst kein großer Con-Geher, meine einzige Con war die Connichi (Anime/Manga), ansonsten findet man mich nur auf den Buchmessen. Hatte zwar überlegt, auf die FedCon mal zu gehen (eine Bekannte ist Helferin bei der nächsten Con), aber leider fehlt mir das Geld, bzw die Leute, die aus meiner Ecke mitfahren können. Ich freue mich aber immer dann auf Berichte und Videos von den ganzen Cons meiner LJ Freunde, youtube ist ja (trotz des Filmverbots) ne wahre Fundgrube lustiger Videos (u.a. David Hewlett redet über Doctor Who von der letzten Polaris Con).

Toller Cast, und Ralf kann gerne wiederkommen!
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Snobantiker

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7

Thursday, August 6th 2009, 7:31pm

Im Prinzip ja keine schlechte Idee, mal nen Bericht über Cons zu machen, da ich aber schon auf ner handvoll Fedcons war und daher ungefähr weiß wie es abgeht und was man zu erwarten hat, war dies der erste Cast, der mir zu lang erschien ;) Da hätte ich doch gerne mehr Anekdötchen von den Schauspielern und weniger "Fakten" gehört *g*


Die Idee mit dem Gedicht finde ich übrigens witzig, aber ich werde mich da raus halten, da ich keinen der Preise haben will. o.o

Dito. Wobei ich eher nicht mitmache, da ich Gedichte so gar nicht leiden und schon gar nicht schreiben kann :D Nicht mal der schwarze Dalek kann mich da motivieren :whistling:
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Teylen

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8

Thursday, August 6th 2009, 10:57pm

Dieses Schaf ist kein Single mehr:


Ansonsten fand ich den WhoCast toll.
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jens1972

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9

Friday, August 7th 2009, 11:48am

Interessant und .......mähhhhh

Interessanter Cast, zumal man das Thema Convention näher beleuchtet bekommt. Gut, einiges wusste man schon vorher, aber Ralf hat seine Sache
gut gemacht und ich fühlte mich gut unterhalten.

Das mit dem Schild "Bitte nicht füttern" finde ich bei einigen Stars schon angebracht. Und bei manchen sollte noch dranstehen "Vorsicht bissig".
Ich kann verstehen, wenn ein Schauspieler einen schlechten Tag hat. Und wenn dann einer Abbricht und sagt "Tut mir Leid. Heut ist nicht mein Tag"
ist das ok, man hat ja nicht immer gute Tage.
Und dann verzeiht man auch gerne, daß das Autogramm eben nichts wurde.

Es gibt aber auch die Stars, die vor der Kamera toll sind und sich danach total daneben benehmen. Da muss ich Ralf und Raphael recht geben.
Nur bis auf 3 Meter annähern, leise sprechen, untertänig sein, nicht anfassen, nicht die Hand geben, Das Gegenüber muss niedriger sitzen bzw. stehen.
Also divenhaftes benehmen, rumzicken und den Endkunden (und als solcher sollte man sich als Zuschauer verstehen) die Arschkarte vorhalten :thumbdown: .
Das macht sich nicht besonders gut und irgendwann wendet sich der Fan ab, eventuell nicht nur von der Person, sondern auch von der Serie.

Bin ich froh im Whoniversum rumzugeistern, denn hier scheinen alle Schauspieler doch recht nett zu sein, nicht nur vor der Kamera ^^ .

Teylen, Teylen, Teylen, na wenn Jesiversum Dir das mal nicht übel nimmt.
"Was sie schon immer über Sex wissen wollten, aber nie zu Fragen wagten" von Woody Allen, zweiter Teil "Sodomie", die Bettszene.
Noch witziger fand ich das Schaf in Strapsen :thumbsup: .
Hmmm....also wenn ich mal was "schafiges" finde, werde ich es Jesiversum zukommen lassen.

TARDIS

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10

Friday, August 7th 2009, 1:06pm

Da ich mich mit Conventions nicht auskenne, fand ich den Cast sehr interessant. Allerdings wiederholte sich einiges doch und so hätte ich einen etwas kürzeren Cast noch besser gefunden. :)
Ralf hat seine Sache sehr gut gemacht und darf gern mal wieder mitcasten. :thumbup:


Snuffkin

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11

Friday, August 7th 2009, 2:58pm

Ich war schon auf ein, zwei Cons, fand den Cast aber trotzdem super unterhaltsam und genau die richtige Länge. Ihr habt gute Tipps für Neulinge gegeben. Als ich als n00b auf die FedCon kam war ich doch ein wenig überfordert und überladen. Wo findet was statt, was will man sehen und vor allem wen. Über solche dinge sollte man sich am besten schon vorher informieren und sich einen Stundenplan machen.

Ansonsten hab ich auch noch anzumerken, dass der Fremdschämfaktor bei Panels ganz schön hoch sein kann, wenn die Besucher fragen stellen dürfen. Gerade wenn es in den Bereich 4th Wall und Fanfic geht. Es gibt einfach Dinge, die sollten die Schauspieler nicht unbedingt wissen (und beantworten müssen). Auch da sollte man sich vorher drauf vorbereiten :D

Super Cast jedenfalls!

Snobantiker

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12

Friday, August 7th 2009, 7:12pm


Ansonsten hab ich auch noch anzumerken, dass der Fremdschämfaktor bei Panels ganz schön hoch sein kann, wenn die Besucher fragen stellen dürfen. Gerade wenn es in den Bereich 4th Wall und Fanfic geht. Es gibt einfach Dinge, die sollten die Schauspieler nicht unbedingt wissen (und beantworten müssen). Auch da sollte man sich vorher drauf vorbereiten :D

Ohhh ja, fremdschämen kann man sich beispielsweise auf der Fedcon ganz hervorragend, vor allem wenn man irgendwann kapiert, dass es teilweise immer dieselben Idioten sind, die den verschiedenen Stars extremst seltsame oder teilweise auch fachspezifische Fragen stellen. Oder auf jedem Panel jedem Gast die gleiche bescheuerte Frage an den Kopf werfen ;)
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Johnny

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13

Friday, August 7th 2009, 7:32pm

Das ist schon richtig, aber überwinde Dich mal vor über 4000 Menschen (FedCon) an ein Mikrophon zu treten und "Deinem" Star vor aller Augen eine Frage zu stellen, in Englisch, während ein Spot auf Dich gerichtet ist und evtl. auch noch Dein Gesicht riesengross auf der Leinwand gezeigt wird. Ich hab's schon einige, wenige Male getan und danach ist man völlig durch den Wind. Natürlich kann man gelegentlich nur mit dem Kopf schütteln, wenn irgend so ein Laller seinen Sprechdurchfall übers Mikro ergiesst, aber wie oft herrscht gähnende Leere vor den Mikros und der Star muss versuchen den Entertainer zu spielen, um keine peinlichen Lücken des Schweigens entstehen zu lassen.

Teylen

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14

Friday, August 7th 2009, 7:38pm

Ich hoffe mal das sie es mir nicht böse nimmt ^^;
Aber irgendwie muss ich bei Single-Schaf-Herden und deren Beziehungsleben zwangsläufig an den Film denken ^^;
Am besten fand ich die Szene wo er sein Schaf auf dem Arm hat, leider fand ich kein Bild dazu.
Nun ansonsten kenne ich nur Shaun das Schaf und Captain Zed und die Traumpatroullie (das sogar aus UK kommt).

Habe aber leider zu beiden keine Schafe die ich abgeben könnte.


Vielleicht als Tipp zu Cons.
Es mag im SF Bereich sein das Stars den ganzen Tag Autogramme geben solange man sie bezahlt. Nur gerade im Anime Bereich kommt es öfter mal vor das die Stars (Zeichner usw.) nur ein bestimmtes Kontigent an Karten zeichnen. Arina Tanemura zeichnete wohl auf der AnimagiC letztes Wochende nur 120 oder 210? Jedenfalls gingen die meisten der 5000+ Besucher leer aus. Dort lohnt sich dann früh da zu sein.

Neben Cons mit hohem Star Auflauf gibt es dann auch Cons die sich mehr an, für, um Fans richten.
Auf der AnimagiC gibt es weniger große Stars, dafür Kostüm Wettbewerbe, Workshops zum Synchronsprechen / Zeichnen / Schreiben / whatever, Spielräume sowie auf der Bühne Veranstaltungen von und für Fans (Theater, Musical, Gesang - alles was geht).
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15

Friday, August 7th 2009, 7:44pm

Das ist schon richtig, aber überwinde Dich mal vor über 4000 Menschen (FedCon) an ein Mikrophon zu treten und "Deinem" Star vor aller Augen eine Frage zu stellen, in Englisch, während ein Spot auf Dich gerichtet ist und evtl. auch noch Dein Gesicht riesengross auf der Leinwand gezeigt wird. Ich hab's schon einige, wenige Male getan und danach ist man völlig durch den Wind. Natürlich kann man gelegentlich nur mit dem Kopf schütteln, wenn irgend so ein Laller seinen Sprechdurchfall übers Mikro ergiesst, aber wie oft herrscht gähnende Leere vor den Mikros und der Star muss versuchen den Entertainer zu spielen, um keine peinlichen Lücken des Schweigens entstehen zu lassen.

Ich sag ja nichts gegen das Fragestellen ansich, das ist schließlich Teil der Show und kann zu durchaus interessanten oder witzigen Antworten führen. Und ich sag auch nicht, dass man nicht beim Fragen nervös sein darf und dabei stammelt. Ist alles legitim (auch wenn man sich durchaus die Frage vorher auf Englisch aufschreiben und bei Nervosität einfach ablesen könnte) und das kann jedem passieren. Nein, ich meinte die Fragen, die ansich einfach nur peinlich oder stink langweilig sind oder bei deren Antworten sich derjenige auf der Bühne schämen muss...
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Johnny

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16

Friday, August 7th 2009, 7:48pm

Ja, ich hab' Dich schon verstanden und stimme Dir auch zu, aber manchmal sorgt so 'n Einsatz dann eben doch für 'nen Lacher oder führt, wenn der Star souverän damit umgeht, noch zu etwas Guten/Interessantem und das ist allemal besser als leere Mikroreihen.

Snuffkin

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17

Friday, August 7th 2009, 8:28pm

Nein, es ist eindeutig peinlich (und wird von einem großteil des fandoms auch so gesehen) wenn jemand zum Beispiel die Fanfiction frage stellt. Ist mir passiert letztes jahr auf einer Con, als jemand fragte was der Schauspieler von fanfiction, besonders über seinen Character und einen anderen männlichen Character, hält. Das ist einfach nur furchtbar peinlich für alle im Raum. Ich hab ja nichts gegen langweilige Fragen oder solche die schon 10000 mal gestellt wurde. Aber wenn Fragen in die privat und intimsphäre gehen ist es einfach nur furchtbar fremdschämig

Goettrik

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Friday, August 7th 2009, 9:19pm

Der Who-Cast hat mir diesmal sehr viel Spaß gemacht und ich fand Ralfs Bericht von einem der größeren Media-Cons in Großbritannien ausgesprochen interessant. Obwohl ich selbst schon seit Mitte der 80er Jahre und damit länger als er im Fandom aktiv bin und seit ein paar Jahren sogar zum Organisationsteam der Hamburger Zellaktivator Tage zähle, einem der kleineren Themen-Cons mit meist so um die 100 Besuchern, die in Deutschland die Regel sind und die ich jedem Fan, der einfach nur mal so Con-Atmosphäre schnuppern möchte als Einstieg empfehlen kann.

Umgekehrt sind die britischen Media-Cons jedoch auch eher harmlos im Vergleich zu den Mega-Events wie dem ComiCon in den USA (wo letztens RTD und das Torchwoodteam ein Panel hatten) oder gar der Comikon in Japan, die es jedes Jahr angeblich auf mehrere 100.000 Besucher bringen. Urmutter aller Fan-Treffen ist der seit 1939 alljährlich stattfindende Science-Fiction WorldCon mit immerhin bis zu 10.000 Besuchern. Bei Ausrichtung und Vergabe der WorldCons geht es zu wie bei der Vergabe der nur alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Spiele. Der letzte WorldCon in Deutschland war der Science Fiction Weltkongress in Heidelberg von 1970, während dem sich viele Tausend Fans aus allen Ecken der Welt in der kleinen Universitätsstadt versammelten und ein Kleinwenig Woodstock-Feeling verbreitet haben sollen.

Neben Cons mit hohem Star Auflauf gibt es dann auch Cons die sich mehr an, für, um Fans richten.
Auf der AnimagiC gibt es weniger große Stars, dafür Kostüm Wettbewerbe, Workshops zum Synchronsprechen / Zeichnen / Schreiben / whatever, Spielräume sowie auf der Bühne Veranstaltungen von und für Fans (Theater, Musical, Gesang - alles was geht).
Wobei die Animagic noch zu den größeren Veranstaltungen in Deutschland zählt. Wichtig ist zu Unterscheiden zwischen den großen Media-Cons in Großbritannien und den SF-Cons in Deutschland. Die britischen Media-Cons speisen sich vom Publikum her nicht nur aus dem Kreis der Fans von Fernseh-Serien, Romanen und Comics, sondern waren ursprünglich von ihrem Charakter her eher Buch- und Fernsehmessen, die eher nebenbei auch für normales Publikum geöffnet sind - Also am ehesten zu vergleichen mit den Buchmessen, die jeweils einmal im Jahr in Frankfurt am Main und in Leipzig stattfinden oder der großen Internationalen Funkausstellung in Berlin.

Die traditionelle Convention für Science Fiction-, Krimi- oder Fantasy-Fans verstand sich bis tief in die 80er Jahre hinein eher als organisiertes Fan-Treffen nach Art einer wissenschaftlichen Tagung. Weshalb man in Deutschland bis Mitte der 80er Jahre bei Fantreffen auch nicht von Conventions sprach, sondern von Fan-Congressen. Daher spricht man in Deutschland auch oft von DEM Con, die feminine Form kam erst mit dem Aufstieg des Star Trek-Fandoms in Deutschland in den 90er Jahren auf. Deren Fan-Kongresse nahmen in den USA schon früh Volksfestcharakter an. Man muss den Trekkies allerdings zu gute halten, daß sie damit den früher doch gelegentlich eher drögen Charakter solcher Treffen doch sehr stark aufgelockert haben. Vertreter des klassischen Fandoms, wie der damals schon recht alte, erzkonservative, amerikanische SF-Schriftsteller Robert Heinlein waren dennoch schwer entsetzt. :D

Übrig geblieben von den Wurzeln der Conventions ist nur das Panel als mehr oder weniger gesittete Podiumsdiskussion.

Wichtig ist noch, daß es seit Mitte des 19. Jahrhunderts Treffen von Fans und Machern Fantastischer Literatur gibt. Ausgerichtet wurden sie von den Literatur- und Herren-Clubs, die sich speziell der Förderung solcher Literatur gewidmet hatten. Pominente Mitglieder des Londoner "Stammtischs" waren übrigens Ende des 19. Jahrhunderts Bram Stocker, H. G. Wells und Winston Churchill. Jules Verne hat solchen Clubs mit dem Entdecker-Club in "In 80 Tagen um die Welt" ein kleines literarisches Denkmal gesetzt. Während sich die Stammtische und Conventions in den angelsächsischen Ländern längst von diesen Wurzeln getrennt haben, sind sie auf dem Kontinent bis heute gegenwärtig in den vielen kleinen Themen-Stammtischen und -Cons: wie dem ColoniaCon als Science-Fiction-Con in Köln, dem BuchmesseCon als Science-Fiction-Con in Frankfurt am Main, dem Perry-Rhodan-Con in Garching bei München, der Hörspiel als ratet mal in Hamburg usw.
Hamburger Science Fiction-Stammtisch

Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...

quatermass

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19

Friday, August 7th 2009, 10:59pm

Erstmal Danke vorab hier für die Comments.

Ich hatte mir den Cast dann auch angehört und finde das der streckenweise sehr trocken und nüchtern wirkt,
bietet aber gut die Möglichkeit sich mal selbst ein Bild als unerfahrener Mensch in Bezug auf Cons zu machen
(auch wenn sich ein paar Sachen wiederholt haben).

Wären Raphael und ich da noch zu sehr ins Detail gegangen (Anfänge, Strukturen usw.), wie es Goettrik in seinem Post getan hat,
dann wäre das ganze noch mehr in die Schiene abgewandelter Lexikon-Uni-Vortrag abgedriftet.

Wie wir bereits im Cast sagten gibt es halt Cons in allen Farben, Varianten, Formen.

Da kann auch jeder für sich selbst entscheiden, ob er erstmal eine ColoniaCon besucht oder direkt in die vollen geht
und sich in den Flieger nach USA zur zB Comic Con setzt.

Die Comic Con in San Diego finde ich persönlich schon krass.

Ich war noch nicht da - aber jedes Jahr schlagen da ja über mehrere Tage teilweise ganze Casts incl. Produzenten und sonstwas von Serien/Filmen auf.
Das ganze dient mittlerweile natürlich auch für viele Filmemacher als PR-Plattform.

Absolut unsinnig finde ich die permanente Diskussion, ob das nun der, die, das, dem Con heisst.
Habe da mal in einem Forum eine tagelange Debatte verfolgt und jedesmal mit dem Kopf geschüttelt.

Aber Sci-Fi-Fans diskutieren ja oft und gerne auch mal Kleinigkeiten zu Tode.
Aus jeder Mücke muss man keinen Elefanten machen. ;)

Zum Thema Fragen an Schauspieler. Deppen gibt es auf jeder Con - wie im richtigen Leben auch.
Man sollte bei Fragen an einen "Star" sachlich und höflich bleiben und nicht den Menschen auf der Bühne verbal verletzen oder beleidigend provozieren.

Querschlägern kann es bei unangebrachten Fragen dann aber auch durchaus passieren vom Saal ausgebuht zu werden.

Viele Fans kostet es halt Überwindung Fragen übers Mikro abzugeben.
Unsicherheit, Nervosität (im Rahmen) nimmt einem IMHO keiner Übel.

Das nicht immer jede gestellte Frage super-intelligent sein kann dürfte auch klar sein.
Es können dann aber auch durchaus witzige Situation entstehen.

Anekdoten aus London? - Bitte schön - ein paar Häppchen:

Philip Madoc, Frazer Hines und Nicholas Courtney fingen alle mit mir deutsch zu reden.
Madoc hat einige Zeit in Wien gelebt und sprach sogar sehr gut deutsch.

Frazer Hines: "Ich war mal in Hamburg und hab ich ein Fräulein gefragt: Wollen Sie mit mir auf mein Zimmer gehen?"

Eve Myles wirkte sichtlich erstaunt als ich sagte das ich aus Deutschland sei.
On Top erzählte ich ich ihr dann das Torchwood Season 2 aktuell in Deutschland laufe und populärer als Doctor Who sei.
Nachdem ich dann die Frau total verwirrt hatte hab ich ihr noch zur gelungenen 3. Season gratuliert und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Karriere gewünscht.
Sympathischer Mensch - Schade das ich kein Photoshoot gemacht habe.

Paul McGann hat "Lesbian Vampire Killers" gesehen und fand ihn selbst auch nicht so toll. :P

Auf dem Foto auf meiner WKW Seite, wo ich am Tisch von Tom Baker stehe und er so erstaunt schaut erzähle ich ihm gerade das seine Folgen nie in Deutschland ausgestrahlt wurden und das bei uns fast alle synchronisiert wird und die Mehrzahl der Bevölkerung darauf angewiesen ist.

Stunden später beim Photoshoot: "Ah - the man with the bad report from Germany".

Ich hatte ja noch das Glück Christopher Eccleston abends nach seinem Theaterauftritt in London zu erwischen und kann hier das unsinnige Gerücht dementieren,
er unterschreibe keine Doctor Who Bilder. Völliger Schwachsinn.

Einen Schockmoment hatte ich dann auch:
"Your pen doesn't work..."

:D quater

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Johnny

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20

Saturday, August 8th 2009, 1:05am

Nein, es ist eindeutig peinlich (und wird von einem großteil des fandoms auch so gesehen) wenn jemand zum Beispiel die Fanfiction frage stellt. Ist mir passiert letztes jahr auf einer Con, als jemand fragte was der Schauspieler von fanfiction, besonders über seinen Character und einen anderen männlichen Character, hält. Das ist einfach nur furchtbar peinlich für alle im Raum. Ich hab ja nichts gegen langweilige Fragen oder solche die schon 10000 mal gestellt wurde. Aber wenn Fragen in die privat und intimsphäre gehen ist es einfach nur furchtbar fremdschämig

Und wie oft kommt so etwas Extremes vor? Dir ist es einmal passiert und mir in vierzehn Jahren noch keinmal. Ich war auf elf FedCons, drei weiteren Star Trek Cons (eine davon in Pasadena), drei Stargate Cons und einer Star Wars Con. Da gab's einige mehr oder weniger peinliche Geschichten, aber so etwas war nicht dabei.