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Chryso

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41

Saturday, January 23rd 2010, 8:08am

Ein ultrajunger glattgeleckter Doktor hats zu Twilight Zeiten sicher schwer, Fuss zu fassen.
Naja, gut das wir zwar eine ultrajungen, aber keine so massenkompatiblen bekommen wie zum 10....


Das sehe ich völlig anders. Der sieht aus wie aus Twilight rauskopiert.
Und als wär das nicht genug, mit was wird im Trailer zu S05 geworben? Natürlich mit Vampiren.
Wenn das nicht massenkompatibel ist, was dann?

Das Ende der 3. Staffel fand ich okay, da gabs für mich keinen Grund zur Enttäuschung. Vielleicht aber auch, weil ich den 1. Doktor kenne und somit weiss, was SCHLIMM wirklich bedeutet^^

Moogie

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42

Saturday, January 23rd 2010, 10:17am

Quoted




Das sehe ich völlig anders. Der sieht aus wie aus Twilight rauskopiert.
Und als wär das nicht genug, mit was wird im Trailer zu S05 geworben?

Mit Daleks, Echsenwesen/Sea Devils, einem Draufgängerdoctor, der Leute schlägt, einem Companion im Minirock, Frau River Song, und öh

Quoted

Natürlich mit Vampiren.

Ja das auch. Aber zu keinem Anteil mehr, als zu den anderen beworbenen Folgen.

Natürlich kann man bei einer Vampirfolge ein Aufspringen auf den Vampir-Craze zur Zeit vorwerfen, und wird damit sicher gar nicht so falsch liegen, aber das als Argument gegen Matt Smith aufzuführen ist doch ein wenig billig? Hätte genauso gut David Tennant treffen können, wenn der noch länger geblieben wäre.

Was das direkt "aus Twilight herauskopiert" angeht, so stellt man sich ja zumindest mit dem Kostüm schon gegen den Teenie-Kult. Ich habe Twilight weder gesehen noch gelesen, aber ich ich nehme nicht an, dass die Vapire da in Tweed und mit Fliege rumlaufen. Zumal Matt Smith auch vielerorts im Internet von der Weiblichkeit als "nicht so niedlich wie David" bis geradezu "hässlich" tituliert wurde. Gibt natürlich auch Gegenpositionen, aber wenn ein Twilight-Fanliebesrausch beabsichtigt war, ist der ja wohl schonmal fehlgeschlagen...

Quoted


Das Ende der 3. Staffel fand ich okay, da gabs für mich keinen Grund zur Enttäuschung. Vielleicht aber auch, weil ich den 1. Doktor kenne und somit weiss, was SCHLIMM wirklich bedeutet^^

Kannst du das eventuell noch etwas detaillierter ausführen? Da ist jetzt grad so kein Zusammenhang eindeutig ersichtlich...
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Chryso

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43

Saturday, January 23rd 2010, 11:42am

Quoted


Das Ende der 3. Staffel fand ich okay, da gabs für mich keinen Grund zur Enttäuschung. Vielleicht aber auch, weil ich den 1. Doktor kenne und somit weiss, was SCHLIMM wirklich bedeutet^^

Kannst du das eventuell noch etwas detaillierter ausführen? Da ist jetzt grad so kein Zusammenhang eindeutig ersichtlich...
Gerne.
Ich sehe nicht genau, was man der 3. Staffel vorwerfen könnte, aber ich nehme mal die Passivität des Doktors, gefangen in seiner alten kauernden Gestalt.

Diesen kauernden, schwachen, nichtsnutzigen Doktor gab es schonmal, und es war Hartnell. Ein alter meckernder Kerl der in kaum einer Folge wirklich zur Lösung von Problemen beiträgt. In der ersten Folge ist das Zerschneiden von Fesseln mit einem scharfen Stein schon sein grösstmöglicher Geistesblitz. Sobald ein Gegner auftaucht ist er gefangen, zu schwach und muss von seinen Begleitern befreit werden. Ein grausamer Doktor. Insofern ist für mich die passive, kauernde Zeit des 10. Doktors in der Master-Story gut zu ertragen.
Vielleicht findet Ihr ja aber auch was ganz anderes schlecht am Ende der 3. Staffel?

Goettrik

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44

Saturday, January 23rd 2010, 11:58am

Ich finde den Vergleich zwischen Hartnell und Tennant noch in einem anderen Punkt interessant. Beide haben den Zeitpunkt für den Ausstieg verpaßt, sondern konnten sich von der Rolle ihres Lebens einfach nicht trennen und setzten immer noch einen drauf als eigentlich alles schon gesagt oder getan war. RTD gibt ja in seinen "Writer's Tales" selbst zu, daß es ihm immer schwerer fiel, sich noch etwas neues zum 10. Doctor einfallen zu lassen und daher zu immer verwegeneren Ideen griff.

In sofern ist "End of Time" mit der immer weiter hinausgeschobenen Regeneration symptomatisch für die gesamte Handlung von NewWho ab "Last of the Timelords".
Hamburger Science Fiction-Stammtisch

Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...

Poisson

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45

Saturday, January 23rd 2010, 12:50pm

In Curse of Fenric gabes auch Vampire, in sofern ist es nicht unbedingt auf Twighlight zurückzuführen. *hoff ich*
Hartnell war natürlich ein sehr anderer Doctor, aber ich mag seine sehr kautzige, schrullige Art.
Für mich war er aber das Kuriosum das die Companions begleitet.
1- Seit offen für alte Folgen, schat diese an, fragt nach was Andere an früher Doctoren so gefallen
hat.
2 - Macht Andere auf Ihre Wortwahl aufmerksam. Nachfragen verhindert Missverständnisse.
3 - Seit offener für die Begeisterung Anderer. Nutzt das um diese auch auf ältere Dr. Who Sachen auszuweiten,
versucht Euer Wissen konstruktiv zu vermitteln.
4 - Achtet auf Eure Wortwahl. Auf freundliche Kritik kommen andere Reaktionen als auf ....Ihr wisst was ich meine.

Moogie

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46

Saturday, January 23rd 2010, 1:37pm

Quoted


Das Ende der 3. Staffel fand ich okay, da gabs für mich keinen Grund zur Enttäuschung. Vielleicht aber auch, weil ich den 1. Doktor kenne und somit weiss, was SCHLIMM wirklich bedeutet^^

Kannst du das eventuell noch etwas detaillierter ausführen? Da ist jetzt grad so kein Zusammenhang eindeutig ersichtlich...
Gerne.
Ich sehe nicht genau, was man der 3. Staffel vorwerfen könnte, aber ich nehme mal die Passivität des Doktors, gefangen in seiner alten kauernden Gestalt.

öhm, Moment. Du willst auf Kritik am Finale der dritten Staffel eingehen, siehst nichts Enttäuschendes, weißt aber nicht mal, was die Kritik eigentlich war? Das wäre hier für eine Antwort eventuell hilfreich gewesen. Der "kauernde, schwache" Doctor dürfte an Kritikpunkten kaum alles gewesen sein, wenn ein "ich will den Doctor nicht schwach sehen" überhaupt bei irgendjemandem als Kritikpunkt vorkommen kann...

Aber danke für die Ausführung. Manch anderer wäre da vielleicht patzig geworden.

Quoted

Sobald ein Gegner auftaucht ist er gefangen, zu schwach und muss von seinen Begleitern befreit werden. Ein grausamer Doktor. Insofern ist für mich die passive, kauernde Zeit des 10. Doktors in der Master-Story gut zu ertragen.

Öööhh... Hartnell ist ein grausamer Doctor, weil er sich viel retten lassen muss?

Ich fand's eher nen netten Kontrast, dass der ganz alte (bzw. junge) Hartnelldoctor einerseits so viel Fachwissen hat, viel über Aliens und ihre Technologie und der gleichen weiß, bei allen abenteuerlichen Heldenbelangen aber auf seine Companions angewiesen ist. Zumal er sie darüber dann ja auch langsam schätzen lernt, die lieben Menschen... Das ist aber Geschmacksache, und wenn einer lieber mächtige Helden mag, und der andere eher "Helden", die schwach und ein bisschen nutzlos sind, ist das nichts zum drüber streiten.

Das ist in der Tat aber mal eine überraschende Ansicht von einem richtigen Fan des 10. Doctors. Man bekommt so oft den Eindruck, dass dessen (Hardcore)fans an ihm gerade gut finden, dass er auf seine Companions so stark angewiesen ist (wenn auch eher als emotionales Mittel, denn physische Unterstützung)

Quoted

Vielleicht findet Ihr ja aber auch was ganz anderes schlecht am Ende der 3. Staffel?

Für mich war ein Ärgernis, dass man Derek Jacobi in John Simm regenieren ließ um einen jungen, verrückten, aufgedrehten Master, als Spiegel für den jungen, verrückten Doctor zu haben (was an sich gut ist), dass dann aber völlig verschenkt indem man dem jungen, verrückten, aufgedrehten Master, dann einen veränderten Doctor an die Seite stellt. Kam mir wie die sinnlose Verschwendung einer herrlichen Dynamik vor (und dass Simm und Tennant eine herrliche Dynamik haben, wurde ja in The End of Time eindrucksvoll bewiesen).

Abgesehen davon hab ich an der Folge bloß die Auflösung gehasst. Die ganze Sache mit dem Gedankennetwork, und dass der Doctor so blau leuchtet, fliegen kann und unverwundbar ist. Das war so einer der Momente, wo man sich zu tiefst schämt, so eine Serie zu gucken. Klar, das Archangel Network ist eh schönster Technobabbel-Scifi-Müll gewesen, und Timelord Technologie mutet eh fast wie Magie an, warum sollte es dann nicht Gedanken von Menschen dazu benutzen können, jemanden unterblich, glitzernd wie der schönste Twilight-Vampier, unverwundbar durch die Gegend fliegen zu lassen? Das ist also vo einem rein In!Universe-technischen Standpunkt von mir soweit akzeptiert. Nur, dass der Autor es tatsächlich gewagt hat, sich so eine Szene auszumalen, eine derartige Bildsprache zu benutzen und das alles ernst als großes Staffelhighlight durchzuziehen - das finde ich unverzeihlich.

(slightly OT) Und nein, ich finde es nicht überinterpretiert, wenn Leute da dann an Jesus-Himmelsfahrtsdarstellungen denken müssen, wie sie nunmal in so vielen Kirchen zu sehen sind. Und gerade das Produktionsteam, als Leute, aus unserem westlich-christlichen Kulturkreis, die eine Ausbildung im Medienbereich haben, die werden eindeutig dieselbe Bildsprache verstehen und zu jedem Zeitpunkt gewusst haben, was sie tun, und was für Assoziationen sie beim Publikum mit hell angeleuchteten (von hinten am Besten noch. Siehe "Waters of Mars" und vergleiche das mit Gemälden von Rembrandt zum biblischen Thema) Erlöserfigur zu choralen Klängen auslösen (okay, das ist jetzt nicht nur auf Last of the Timelords bezogen. Da finden sich nicht alle diese Symbole, aber ich dachte, ich mache mal gleich nen Rundumschlag. Der Rest des Absatzes gilt noch für die Einzelfolge)
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47

Saturday, January 23rd 2010, 2:26pm

Hallo,

eigentlich haben die Damen und Herren hier schon alles gesagt, aber
ich will gewisse dinge nochmal hervorheben.
Mit Daleks, Echsenwesen/Sea Devils, einem Draufgängerdoctor, der Leute schlägt, einem Companion im Minirock, Frau River Song, und öh
Außerdem Ami Pond, die Rücckehr der Angles, die neue Tardis und natürlich wir damit auch die neue herrangeehensweise an die neue Serie demonstiert. Vergleich den Trailer mal mit den Prestaffeltrailern der letzten Jahre...

Natürlich kann man bei einer Vampirfolge ein Aufspringen auf den Vampir-Craze zur Zeit vorwerfen
Ja und genauso hätte das jeden Doctor treffen können, der gerade kommt. Aber daonv mal ab, sind Vampire in Doctor Who nicht neu, es gab sie in Doctor who schon in verschiedenen Ausprägungen (State of Decay, Curse of Fenric, Project Twilight, Project Lazarus, Blood Harvest - ohne eine Anspruch auf Vollständigkeit)

Ich sehe nicht genau, was man der 3. Staffel vorwerfen könnte, aber ich nehme mal die Passivität des Doktors, gefangen in seiner alten kauernden Gestalt.
Wie Moogie schon sagte... das ist kein Punkt den jemand Kitisiert... kein Stück...

In sofern ist "End of Time" mit der immer weiter hinausgeschobenen Regeneration symptomatisch für die gesamte Handlung von NewWho ab "Last of the Timelords".
Ja, den Eindruck hat man leider... und ich fürchte das hängt mit RTDs anspruch zu sammen immer was "bombastisches" zu machen...
Drum freu ich mich noch mehr auf die herrangehensweise Moffats...

Für mich war ein Ärgernis, dass man Derek Jacobi in John Simm regenieren ließ
Abgesehen davon hab ich an der Folge bloß die Auflösung gehasst.
Ich denke dem kann man nicht mehr hinzufügen. Es war eine gute Doppelfolge, die durch das "Jesus Ende", eine verschwendeten "Supercharacter" und durch die Einführung des Ultimativenresetbuttons total
versaut wurde... und von da an kam sowas STÄNDIG

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48

Saturday, January 23rd 2010, 5:01pm

Aber daonv mal ab, sind Vampire in Doctor Who nicht neu, es gab sie in Doctor who schon in verschiedenen Ausprägungen (State of Decay, Curse of Fenric, Project Twilight, Project Lazarus, Blood Harvest - ohne eine Anspruch auf Vollständigkeit)


auf jeden Fall auch noch "Smith and Jones" mit der eher parodistischen Form Plasmavore (jene alte Lady mit ihrem Strohhalm)
und die starken Anspielungen bei den Krilitane aus School Reunion (menschenfressende, formwandelnde Riesenfledermäuse? explodieren bei Kontakt mit dem Öl wie die Billighorrorvampire beim Besprenkeln mit Weihwasser?)

Beides Tenth Doctor Beispiele :D

Ansonsten würde ich auch noch The Lazarus-Experiment als deutliche Umsetzung des Vampirstoffes (suchtartiges Aussaugen von Menschen, um sein eigenes Leben, bzw seine eigene Form beibehalten zu können) betrachten, ebenfalls aus der Zeit des 10th Doctor.
Rosebud

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Chryso

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49

Saturday, January 23rd 2010, 5:22pm


öhm, Moment. Du willst auf Kritik am Finale der dritten Staffel eingehen, siehst nichts Enttäuschendes, weißt aber nicht mal, was die Kritik eigentlich war? Das wäre hier für eine Antwort eventuell hilfreich gewesen. Der "kauernde, schwache" Doctor dürfte an Kritikpunkten kaum alles gewesen sein, wenn ein "ich will den Doctor nicht schwach sehen" überhaupt bei irgendjemandem als Kritikpunkt vorkommen kann...


Okay, Du hast Recht. Kommt daher, dass ich nicht greifen konnte was daran kritisiert wurde udn nur las "Staffelende scheisse".
Deshalb habe ich das kritisiert, was mich am Staffelende störte. Was nicht bedeutet, dass ich das Ende deshalb schlecht fand^^


Quoted


Öööhh... Hartnell ist ein grausamer Doctor, weil er sich viel retten lassen muss?


Ich denke hier liegt bereits der Hauptunterschied unserer Ansichten.
Ich kann aus Deinem Posting nachvollziehen, dass Schwäche für Dich kein Kritikpunkt ist.
Als Fan von Comicverfilmungen und gut überzogenen comichaften Darstellungen mag ich meine Helden stark.
Abgefuckt und total irre, von mir aus. Aber überlegen und stark.
Daher für mich auch meine Sicht auf das Staffelende und ebenso meine Sicht auf den ersten Doktor.


Quoted


Ich fand's eher nen netten Kontrast, dass der ganz alte (bzw. junge) Hartnelldoctor einerseits so viel Fachwissen hat, viel über Aliens und ihre Technologie und der gleichen weiß, bei allen abenteuerlichen Heldenbelangen aber auf seine Companions angewiesen ist. Zumal er sie darüber dann ja auch langsam schätzen lernt, die lieben Menschen... Das ist aber Geschmacksache, und wenn einer lieber mächtige Helden mag, und der andere eher "Helden", die schwach und ein bisschen nutzlos sind, ist das nichts zum drüber streiten.


Gutes Argument und ich verstehe Deine Sicht. Und Du triffst es auf den Punkt, ich stehe tatsächlich auf mächtige Helden.


Quoted

Das ist in der Tat aber mal eine überraschende Ansicht von einem richtigen Fan des 10. Doctors. Man bekommt so oft den Eindruck, dass dessen (Hardcore)fans an ihm gerade gut finden, dass er auf seine Companions so stark angewiesen ist (wenn auch eher als emotionales Mittel, denn physische Unterstützung)


Dem Begriff "Fan" stehe ich da eher kritisch gegenüber. Ich bin wahrscheinlich tatsächlich Doctor Who Fan. Das bedeutet für mich Fan des gesamten udn eigentlich mehr oder weniger aller Doktoren. Ich bin kein ausdrücklicher und ausschliesslicher Tennant Fan. Aber ich mag ihn als Doktor und sehe ihn als vollwertigen und berechtigten Doktor.


Quoted


Für mich war ein Ärgernis, dass man Derek Jacobi in John Simm regenieren ließ um einen jungen, verrückten, aufgedrehten Master, als Spiegel für den jungen, verrückten Doctor zu haben (was an sich gut ist), dass dann aber völlig verschenkt indem man dem jungen, verrückten, aufgedrehten Master, dann einen veränderten Doctor an die Seite stellt. Kam mir wie die sinnlose Verschwendung einer herrlichen Dynamik vor (und dass Simm und Tennant eine herrliche Dynamik haben, wurde ja in The End of Time eindrucksvoll bewiesen).


Einverstanden.
Ich sage auch nicht, dass man nicht hätte mehr draus machen können.
Ich sage aber auch nicht, dass ich es schlecht fand, was daraus gemacht wurde.
Ich habe die Folge genossen. Hätte ich sicher auch, wenn die von Dir beschriebene Dynamik mehr Spielraum gehabt hätte.

Quoted

Abgesehen davon hab ich an der Folge bloß die Auflösung gehasst. Die ganze Sache mit dem Gedankennetwork, und dass der Doctor so blau leuchtet, fliegen kann und unverwundbar ist. Das war so einer der Momente, wo man sich zu tiefst schämt, so eine Serie zu gucken. Klar, das Archangel Network ist eh schönster Technobabbel-Scifi-Müll gewesen, und Timelord Technologie mutet eh fast wie Magie an, warum sollte es dann nicht Gedanken von Menschen dazu benutzen können, jemanden unterblich, glitzernd wie der schönste Twilight-Vampier, unverwundbar durch die Gegend fliegen zu lassen? Das ist also vo einem rein In!Universe-technischen Standpunkt von mir soweit akzeptiert. Nur, dass der Autor es tatsächlich gewagt hat, sich so eine Szene auszumalen, eine derartige Bildsprache zu benutzen und das alles ernst als großes Staffelhighlight durchzuziehen - das finde ich unverzeihlich.


lol.
Kann ich nachvollziehen. Unglaublich kitschig.
Ich glaube aber auch, dass man als Doctor Who Fan unglaublich auf Kitsch stehen muss.
Ich tue das jedenfalls. Hey, schliesslich hab ich mir auch diese als Slitheen verkauften Muppets angetan, die wahrscheinlich kitschigsten Kostüme der neuen Staffeln.^^


Quoted


(slightly OT) Und nein, ich finde es nicht überinterpretiert, wenn Leute da dann an Jesus-Himmelsfahrtsdarstellungen denken müssen, wie sie nunmal in so vielen Kirchen zu sehen sind. Und gerade das Produktionsteam, als Leute, aus unserem westlich-christlichen Kulturkreis, die eine Ausbildung im Medienbereich haben, die werden eindeutig dieselbe Bildsprache verstehen und zu jedem Zeitpunkt gewusst haben, was sie tun, und was für Assoziationen sie beim Publikum mit hell angeleuchteten (von hinten am Besten noch. Siehe "Waters of Mars" und vergleiche das mit Gemälden von Rembrandt zum biblischen Thema) Erlöserfigur zu choralen Klängen auslösen (okay, das ist jetzt nicht nur auf Last of the Timelords bezogen. Da finden sich nicht alle diese Symbole, aber ich dachte, ich mache mal gleich nen Rundumschlag. Der Rest des Absatzes gilt noch für die Einzelfolge)

Auch da kann ich Dir zustimmen. Die Assoziationen waren tatsächlich klar erkennbar.


Interessantes Posting, danke dafür.

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Saturday, January 23rd 2010, 5:34pm

Hallo,
Als Fan von Comicverfilmungen und gut überzogenen comichaften Darstellungen mag ich meine Helden stark.
Abgefuckt und total irre, von mir aus. Aber überlegen und stark.
Gut auch das kann ich nach vollziehen. Aber dann müssen Dir doch auch die ausrutscher, wie das viele weinen und "the man who never would" im Kontrast zu "No second chances" und
das jämmerliche Ende ein wenig aufgestossen sein odeR?


Ich glaube aber auch, dass man als Doctor Who Fan unglaublich auf Kitsch stehen muss.
Hmm naja gut, aber auch da gibt es verschiedene Arten von Kitsch... Kitschige Monster, abgedrehter Kitsch, kitschige Ideen, irre Sachen - gerne.. 1963 - bis heute. Das Doctor Who Musical, die Pulp fiction Variante oder flip flop,
Aliens mit Reisverschluss, riesige motten... bitte..

Aber kein pathetischer, auf hochglanz getrimmter möchte-gern-epochal-ktisch ;)


Ich tue das jedenfalls. Hey, schliesslich hab ich mir auch diese als Slitheen verkauften Muppets angetan, die wahrscheinlich kitschigsten Kostüme der neuen Staffeln.^^
hmmm... ich glaub da fand ich das ein oder andere monster schlimmer ... immer hin hatte die LSitheen noch tolle CGI brüder ;)

r:



Chryso

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Saturday, January 23rd 2010, 6:20pm

Hallo,
Als Fan von Comicverfilmungen und gut überzogenen comichaften Darstellungen mag ich meine Helden stark.
Abgefuckt und total irre, von mir aus. Aber überlegen und stark.
Gut auch das kann ich nach vollziehen. Aber dann müssen Dir doch auch die ausrutscher, wie das viele weinen und "the man who never would" im Kontrast zu "No second chances" und
das jämmerliche Ende ein wenig aufgestossen sein odeR?


Verzeiht mir bitte, wenn ich schon wieder die Family Of Blood als Beispiel heranziehe, aber diese Folge zeigt mir einfach sehr viel über den 10.
Denn in dieser Folge finden sich sowohl "the man who never would" als auch "no second chances".
Der Doctor versteckt sich vor der Familie, because he never would!
Als er gezwungen wird sein Versteck aufzugeben ist Ende mit "the man who never would" und es folgt "no second chances".
Er versteckt sich, um die Familie zu begnadigen, das ist die erste Chance. "The Man who never would" unterzieht sich einer schmerzhaften Prozedur, um die Familie zu schützen und ihr eine erste Chance zu geben. Erst als die Familie diese Chance nicht nutzt und den Doktor aus der Deckung zwingt, folgt "no second Chance" und er bestraft sie mit einer aussichtslosen Unsterblichkeit in Gefangenschaft.
Für mich ist die Linie zwischen "The man who never would" und "no second chances" eine sehr gerade und konsequente. Ich finde, dass gerade die Folge um die Familie des Blutes diesen Weg sehr gut zeigt.

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52

Saturday, January 23rd 2010, 6:25pm

Oh, da sind wir glaub ich komplett einer Meinung,

die folge hat mir außergewöhnlich gut gefallen und auch die auflösung fand ich sehr großartig.
Und es war auch die enzige Folge in der der Spagat zwischen diesen beiden auswechselbaren Characterzügen gut gelungen ist... :)
Aber vermutlich ast du dne whocast dazu nicht gehört :)

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Moogie

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53

Saturday, January 23rd 2010, 7:18pm



Verzeiht mir bitte, wenn ich schon wieder die Family Of Blood als Beispiel heranziehe, aber diese Folge zeigt mir einfach sehr viel über den 10.
Denn in dieser Folge finden sich sowohl "the man who never would" als auch "no second chances".
Der Doctor versteckt sich vor der Familie, because he never would!
Als er gezwungen wird sein Versteck aufzugeben ist Ende mit "the man who never would" und es folgt "no second chances".
Er versteckt sich, um die Familie zu begnadigen, das ist die erste Chance. "The Man who never would" unterzieht sich einer schmerzhaften Prozedur, um die Familie zu schützen und ihr eine erste Chance zu geben. Erst als die Familie diese Chance nicht nutzt und den Doktor aus der Deckung zwingt, folgt "no second Chance" und er bestraft sie mit einer aussichtslosen Unsterblichkeit in Gefangenschaft.
Für mich ist die Linie zwischen "The man who never would" und "no second chances" eine sehr gerade und konsequente. Ich finde, dass gerade die Folge um die Familie des Blutes diesen Weg sehr gut zeigt.

Öhm. Aber... nein. Er handelt letztlich aus Rache, bestraft in dieser Folge, die Family of Blood auf sehr grausame Weise. Er ist nicht der "Man who never would". Denn der "Man who never would" never would, alles klar? :D Das wäre doch ein Widerspruch, wenn er da also schon der Man Who Never Would wäre. Er versteckt sich, weil er der Family eine Chance gibt. EINE. Genau eine. Weil er der Typ mit "no second chances" ist. DAS passt.
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Chryso

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Saturday, January 23rd 2010, 7:34pm



Verzeiht mir bitte, wenn ich schon wieder die Family Of Blood als Beispiel heranziehe, aber diese Folge zeigt mir einfach sehr viel über den 10.
Denn in dieser Folge finden sich sowohl "the man who never would" als auch "no second chances".
Der Doctor versteckt sich vor der Familie, because he never would!
Als er gezwungen wird sein Versteck aufzugeben ist Ende mit "the man who never would" und es folgt "no second chances".
Er versteckt sich, um die Familie zu begnadigen, das ist die erste Chance. "The Man who never would" unterzieht sich einer schmerzhaften Prozedur, um die Familie zu schützen und ihr eine erste Chance zu geben. Erst als die Familie diese Chance nicht nutzt und den Doktor aus der Deckung zwingt, folgt "no second Chance" und er bestraft sie mit einer aussichtslosen Unsterblichkeit in Gefangenschaft.
Für mich ist die Linie zwischen "The man who never would" und "no second chances" eine sehr gerade und konsequente. Ich finde, dass gerade die Folge um die Familie des Blutes diesen Weg sehr gut zeigt.

Öhm. Aber... nein. Er handelt letztlich aus Rache, bestraft in dieser Folge, die Family of Blood auf sehr grausame Weise. Er ist nicht der "Man who never would". Denn der "Man who never would" never would, alles klar? :D Das wäre doch ein Widerspruch, wenn er da also schon der Man Who Never Would wäre. Er versteckt sich, weil er der Family eine Chance gibt. EINE. Genau eine. Weil er der Typ mit "no second chances" ist. DAS passt.
Wenn der Doktor hier nicht der "man who never would" ist, ist er es aber nie. "Man who never would" hat für mich genau diese Grenze: "no second chances".
Wäre die Familie wieder abgerauscht oder gar nie aufgetaucht und hätte den Doktor nicht weiter vefolgt, dann hätte der Doktor niemals...

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Saturday, January 23rd 2010, 7:36pm

Öhm. Aber... nein. Er handelt letztlich aus Rache, bestraft in dieser Folge, die Family of Blood auf sehr grausame Weise. Er ist nicht der "Man who never would". Denn der "Man who never would" never would, alles klar? :D Das wäre doch ein Widerspruch, wenn er da also schon der Man Who Never Would wäre. Er versteckt sich, weil er der Family eine Chance gibt. EINE. Genau eine. Weil er der Typ mit "no second chances" ist. DAS passt.


Für mich passt beides, aber wahrscheinlich weil ich das "who never would" anders sehe als das "no Second Chances".
The Man who never would ist IMO mehr auf Auge um Auge, Zahn um Zahn bezogen... jemand der in "the Doctors Daughter" (da kommt das "never would" doch zum ersten Mal vor, oder?) General Cobb NUR deshalb erschossen hätte, weil der "Jenny" erschossen hat. Der auf ganz gewöhnliche Gewalt zurückgreifen muss, physisch vernichtend bestraft. Selbst dann, wenn der Kontrahent schon machtlos und geschlagen sein sollte.
Und das würde er eben NIE machen. Auf Anhieb fällt mir auch keine Situation ein, in der die Lösung eines Konfliktes in Doctor Who einfach nur "lasert sie zu Tode" gewesen wäre...
Das heisst aber eben nicht, dass er nicht andere Möglichkeiten hätte zu bestrafen. Bei der Family of Blood wird so schön gesagt, dass er "dafür sorgt, dass wir bekamen, was wir uns wünschten". Der Doctor wird hier als ausführender Arm der epischen Gerechtigkeit tätig.
So wie er Satan am Ende in seiner kleinen Welt/Pit zurückgelassen hat oder wie er den Monarch mit seinem eigenen seltsamen Schrumpfsekret übergossen hat, "versehentlich" natürlich (Four to Doomsday). Und natürlich so wie er in "Christmas Invasion" (da stecke ich das "no second Chances" hin, richtig?) den Sycorax Leader nachdem der nicht aufgeben wollte doch noch indirekt zu Tode kommen liess durch den Apfelsinenwurf auf diese Schottöffnung/Randwegklappvorrichtung...

The man who NEVER would und No second Chances sind dann gar kein Widerspruch mehr. Sie betreffen mehr den McGyver Aspekt "keine Waffen" bzw. "keine direkte physische Gewalt" und den Aspekt mit der biblischen Backe, die er eben nicht mehrfach hinhält.
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Saturday, January 23rd 2010, 7:51pm

Quoted from "Chryso"

Wenn der Doktor hier nicht der "man who never would" ist, ist er es aber nie.

Darum hielt ich die Position in "The Doctor's Daughter" auch für ziemlich scheinheilig.


Quoted

Wäre die Familie wieder abgerauscht oder gar nie aufgetaucht und hätte den Doktor nicht weiter vefolgt, dann hätte der Doktor niemals...

Ja, eben. Dieses "wenn war ihre" eine Chance. Kein "never". ;)

Quoted from "Infinity"



The Man who never would ist IMO mehr auf Auge um Auge, Zahn um Zahn bezogen... jemand der in "the Doctors Daughter" General Cobb NUR deshalb erschossen hätte, weil der "Jenny" erschossen hat. Der auf ganz gewöhnliche Gewalt zurückgreifen muss, physisch vernichtend bestraft. Selbst dann, wenn der Kontrahent schon machtlos und geschlagen sein sollte.
Und das würde er eben NIE machen. Auf Anhieb fällt mir auch keine Situation ein, in der die Lösung eines Konfliktes in Doctor Who einfach nur "lasert sie zu Tode" gewesen wäre...

Der Doctor bestraft den Colonel, der Jenny über den Haufen schießt, für einen Krieg, dessen Sinn und Ursache und Ziel er nicht versteht, nicht.

Was anderes als "Auge um Auge, Zahn um Zahn", aka "Gleiches für Gleiches" ist denn die ironische Bestrafung der Family of Blood? Es ist eine Handlung aus Wut.

Quoted

Das heisst aber eben nicht, dass er nicht andere Möglichkeiten hätte zu bestrafen.

Exakt. Endloses Leben. Endlose Qualen. :)

Der einzige Unterschied ist doch, dass der Doctor in "Doctor's Daughter" mal abgesehen von Jenny, die sich für ihn opfert, der einzige "Verletzte" durch die Tat ist. Von daher wirkt sein Handeln wesentlich gerechter in Family of Blood, weil er gleichzeitig auch das Rachebefürfnis (und natürlich auch Gerechtigkeitsbedürfnis) der geschädigten Dorfgemeinschaft befriedigt.


Quoted

The man who NEVER would und No second Chances sind dann gar kein Widerspruch mehr. Sie betreffen mehr den McGyver Aspekt "keine Waffen" bzw. "keine direkte physische Gewalt" und den Aspekt mit der biblischen Backe, die er eben nicht mehrfach hinhält.

Äh. Ich sehe irgendwie nicht ein, dass "Erschießen" soviel moralisch verfänglicher ist, als jemanden über den Ereignishorizont eines schwarzen Loches zu hängen. Jetzt nicht falsch verstehen, die Bösewichte in Family of Blood, oder Four to Doomsday, versdienen eine Strafe, aber ich sehe darin nicht den "Man who never would". Der "Man Who Never Would" (bzw. dass, was so nennt. Er baut dieses Bild auf, um die Klone davon abzuhalten, sich ewig gegenseitig abzuschlachten. Dass der Doctor da wirklich hinter steht ist damit nicht zwingend gesagt) unterbricht eine Spirale der Gewalt. Das hat mit Bestrafungen von wiederholten Missetätern rein gar nichts zu tun, weil da keine Spirale zu durchbrechen ist. Da geht die Gewalt (bis zum Auftauchen des Doctors, der dann als Verteidiger übernimmt) ja nur von einer Seite aus. Das ist nicht der "Man who never would", der im Laufe der Geschichte zu "no second chances" wechselt, sondern die beiden Aspekte gehören zu völlig verschiedenen Situationen.

(Und pscht: Wir wissen doch alle: Monarch war nicht nur geschrumpft. Der war auch tot. ;) Das war immerhin ein Gift, mit dem er die komplette Menschheit ausrotten wollte. Nur deshalb hat der Doctor da den Helm drüber gestulpt, damit die armen Companions das nicht mit ansehen müssen. :D So wie die Kaninchen, die nur schlafen. Mit dem Kopf nach unten, und dem Inneren nach außen ;) )


EDIT: Chryso

deinen vorigen Post hab ich leider überlesen. Tut mir wirklich Leid!
Schön, dass wir unsere Positionen gegenseitig doch irgendwie nachvollziehen können. :D

Quoted

Ich denke hier liegt bereits der Hauptunterschied unserer Ansichten.
Ich kann aus Deinem Posting nachvollziehen, dass Schwäche für Dich kein Kritikpunkt ist.

Exakt. Ich mag "schwache Helden" eindeutig lieber. Sie sind für mich einfach zugänglicher. Ich lese auch gerne über starke Helden lesen, aber bisher war es immer so, dass wenn sich dann rausgestellt, dass sie doch eigentlich schwach sind, dass ich dann plötzlich noch lieber mochte. :P Liegt aber wohl tatsächlich daran, was man sich sonst so gerne anschaut. Superheldencomics gehen mir zum Beispiel ziemlich ab, auch wenn ich immer wieder von anderen Leute höre, was für gute Geschichten dabei sind...

Quoted

Dem Begriff "Fan" stehe ich da eher kritisch gegenüber. Ich bin wahrscheinlich tatsächlich Doctor Who Fan. Das bedeutet für mich Fan des gesamten udn eigentlich mehr oder weniger aller Doktoren. Ich bin kein ausdrücklicher und ausschliesslicher Tennant Fan. Aber ich mag ihn als Doktor und sehe ihn als vollwertigen und berechtigten Doktor.

Das ist eine gute Einstellung. Ich versuche auch, mich allen Doctoren gegenüber offen zu halten, nur gelingt mir das bei manchen bisher eher als bei anderen...
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Saturday, January 23rd 2010, 8:19pm

Darum hielt ich die Position in "The Doctor's Daughter" auch für ziemlich scheinheilig.


Beisst sich das nicht mit deiner weiter unten geäußerten Ansicht, dass es zweckgerichtetes Handeln war, um den Klonen ein tragfähiges Gesellschaftsmodell aufzuoktroyieren? Entweder mystifiziert er sich hier um einen guten Zweck zu verfolgen und muss dafür überhaupt nicht hinter dem Ausdruck oder der Tat stehen, oder er ist scheinheilig.

Quoted

Der Doctor bestraft den Colonel, der Jenny über den Haufen schießt, für einen Krieg, dessen Sinn und Ursache und Ziel er nicht versteht, nicht.


Und er erhält damit ein Sinnbild für das oben erklärte "Ihr müsst euch nicht abschlachten" Thema, erhält der menschlichen Hälfte der neuen Gesellschaft ihre Kernperson und beendet den Krieg eben nicht mit einem letzten Toten sondern mit der Botschaft "nichtmal wenn einer den Frieden gebrochen hat muss man ihn dafür töten". Nicht nur symbolisch eine vernünftige Handlungsweise.

Quoted

Was anderes als "Auge um Auge, Zahn um Zahn", aka "Gleiches für Gleiches" ist denn die ironische Bestrafung der Family of Blood? Es ist eine Handlung aus Wut.


Auge um Auge, Zahn um Zahn ist eine sehr wortwörtliche Art Bestrafungen an Hand der Tat abzumessen.
Mord ist danach nur mit einer Tötung zu sühnen. Tötet der Doctor ein Mitglied der Familie? Sperrt er sie auch nur für die letzten paar Tage ihrer 3 monatigen Lebensfrist ein, ohne dass sie noch Schaden anrichten könnten?
Nein, er nimmt gar kein Leben, weder jetzt noch in Zukunft, er gibt ihnen das was sie von Anfang an mit ihrer Handlungsweise verfolgt haben in einer Form, in der sie weder weiteren Schaden anrichten können noch wirklich etwas davon haben. Natürlich ist es aus Wut erfolgt, eine Rachehandlung. Aber eben nicht Auge um Auge.

Quoted

Exakt. Endloses Leben. Endlose Qualen. :)


Das, was er der family of Blood geben konnte ohne dass sie alle 3 Monate 4 neue Lebewesen auslöschen und deren Plätze übernehmen müssen. (btw waren in dem Schiff wirklich keine anderen Mitglieder der Familie mehr? Grünes Leuchten gabs auf jeden Fall noch massig... die hätte er dann schon physisch getötet...) Endlose Qual? Vielleicht. Wobei man sich fragen muss, was die Familie selbst empfindet, vorher hat sie keine große Emotionalität oder Empfindsamkeit gezeigt.

Und ob für einen "im Ereignishorizont eines schwarzen Loches" gefangenen überhaupt Zeit vergeht, darüber gehen die Ansichten sowieso auseinander. Vermutlich nicht. Dann wäre das aufgrund der extremen Zeitdilatation so eine Art eingefrorene Tötung. Man kriegt nichts davon mit, aber eigentlich ist man schon tot, wenn man über den EH kippt...

Quoted

Der einzige Unterschied ist doch, dass der Doctor in "Doctor's Daughter" mal abgesehen von Jenny, die sich für ihn opfert, der einzige "Verletzte" durch die Tat ist. Von daher wirkt sein Handeln wesentlich gerechter in Family of Blood, weil er gleichzeitig auch das Rachebefürfnis (und natürlich auch Gerechtigkeitsbedürfnis) der geschädigten Dorfgemeinschaft befriedigt.

Äh. Ich sehe irgendwie nicht ein, dass "Erschießen" soviel moralisch verfänglicher ist, als jemanden über den Ereignishorizont eines schwarzen Loches zu hängen. Jetzt nicht falsch verstehen, die Bösewichte in Family of Blood, oder Four to Doomsday, verdienen eine Strafe, aber ich sehe darin nicht den "Man who never would". Der "Man Who Never Would" (bzw. dass, was so nennt. Er baut dieses Bild auf, um die Klone davon abzuhalten, sich ewig gegenseitig abzuschlachten. Dass der Doctor da wirklich hinter steht ist damit nicht zwingend gesagt) unterbricht eine Spirale der Gewalt.


also zum einen: IMO steht er schon dazwischen. Wie gesagt: mir fallen keine wirklichen Beispiele ein, wo der Doctor kalt lächelnd einen Abzug betätigt und irgendein und sei es noch so scheusliches Wesen einfach aus dem Kosmos geblasen hätte. Wenn dir da Dinge einfallen sollten, zB aus Folgen die ich noch nicht kenne, korrigier mich da bitte. Aber es passt einfach zum durchgehenden Motiv des Doctors, genau wie das mit dem Revolver in Doctors Daughter eben auch passt... Waffen sind nicht das seine. Naturgewalten, Unfälle, die eigene, explodierende Massenvernichtungswaffe, okay auf die Art und Weise hat er viele Wesen umkommen lassen oder auch aktiv umgebracht. Aber mit dem Finger am Auslöser?
Wenn er in Doctors Daughter einen Elektroschocker wie in Waters of Mars gehabt hätte, wüsste ich nicht, ob Cobb ebenfalls überlebt hätte. Aber da es "nur" eine Pistole war... no way.

Quoted

Das hat mit Bestrafungen von wiederholten Missetätern rein gar nichts zu tun, weil da keine Spirale zu durchbrechen ist. Da geht die Gewalt (bis zum Auftauchen des Doctors, der dann als Verteidiger übernimmt) ja nur von einer Seite aus. Das ist nicht der "Man who never would", der im Laufe der Geschichte zu "no second chances" wechselt, sondern die beiden Aspekte gehören zu völlig verschiedenen Situationen.


War das nicht ursprünglich mal meine Aussage, dass es keine kontinuierliche Situation ist die miteinander zu tun hat, die darum eine "linie" hätte an der das eine endet und das andere anfängt, sondern dass sich "who Never would" und "no Second Chances" auf verschiedene Verhaltensweisen und -muster bezögen? :D

__________________________________________________________________________________________________

Oh, mir ist da gerade doch eine Szene eingefallen, wo der Doctor bewusst den Knopf zu drücken bereit ist... und zwar in "The Poison Sky", als er den Atmosphärekonverter auf "Sontaranische Atemluft" eingestellt hatte... und eventuell nochmal in "The Parting of the Ways" als er Station 5 zur Selbstzerstörung verkabelt hatte und auf dem Auslöser saß...

Das kommt jedenfalls vom Ergebnis her dem Verwenden einer Waffe gegen einen Gegner gleich, selbst wenn das alles auch seinen Tod bedeutet hätte (und nach einer Explosion ist wohl auch regenerieren unwahrscheinlich, oder?) und die letztliche Wirkung unsicher gewesen wäre.
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(Und pscht: Wir wissen doch alle: Monarch war nicht nur geschrumpft. Der war auch tot. ;) Das war immerhin ein Gift, mit dem er die komplette Menschheit ausrotten wollte. Nur deshalb hat der Doctor da den Helm drüber gestulpt, damit die armen Companions das nicht mit ansehen müssen. :D So wie die Kaninchen, die nur schlafen. Mit dem Kopf nach unten, und dem Inneren nach außen ;) )


Auch egal. Das ist immerhin noch gnädiger, als 100 bio Jahre an Bord dieses Schiffes mit den Tänzern eingesperrt zu bleiben :D EINHUNDERT BILLIONEN JAHRE!
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Saturday, January 23rd 2010, 8:40pm

Darum hielt ich die Position in "The Doctor's Daughter" auch für ziemlich scheinheilig.


Beisst sich das nicht mit deiner weiter unten geäußerten Ansicht, dass es zweckgerichtetes Handeln war, um den Klonen ein tragfähiges Gesellschaftsmodell aufzuoktroyieren? Entweder mystifiziert er sich hier um einen guten Zweck zu verfolgen und muss dafür überhaupt nicht hinter dem Ausdruck oder der Tat stehen, oder er ist scheinheilig.

*g* Gutes Argument.

Also: Das "scheinheilig" trifft für mich zu, wenn man die Worte des Doctors da versucht, für voll zu nehmen. Dass das ein Konstrukt sein könnte, ist mir erst beim schreiben aufgefallen, und ehrlich gesagt mag ich die Version lieber, weil es dann keinen Bruch, keine Ausnahme oder sowas darstellt...

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Und er erhält damit ein Sinnbild für das oben erklärte "Ihr müsst euch nicht abschlachten" Thema, erhält der menschlichen Hälfte der neuen Gesellschaft ihre Kernperson und beendet den Krieg eben nicht mit einem letzten Toten sondern mit der Botschaft "nichtmal wenn einer den Frieden gebrochen hat muss man ihn dafür töten". Nicht nur symbolisch eine vernünftige Handlungsweise.

Darum mag ich meine Theorie vom Ende des Postings ja auch. Ist nur schade, dass sie mir erst heute eingefallen ist *g*

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Nein, er nimmt gar kein Leben, weder jetzt noch in Zukunft, er gibt ihnen das was sie von Anfang an mit ihrer Handlungsweise verfolgt haben in einer Form, in der sie weder weiteren Schaden anrichten können noch wirklich etwas davon haben. Natürlich ist es aus Wut erfolgt, eine Rachehandlung. Aber eben nicht Auge um Auge.

Aber ist das nicht etwas wesentlich schlimmeres?

Quoted



Das, was er der family of Blood geben konnte ohne dass sie alle 3 Monate 4 neue Lebewesen auslöschen und deren Plätze übernehmen müssen. (btw waren in dem Schiff wirklich keine anderen Mitglieder der Familie mehr? Grünes Leuchten gabs auf jeden Fall noch massig... die hätte er dann schon physisch getötet...) Endlose Qual? Vielleicht. Wobei man sich fragen muss, was die Familie selbst empfindet, vorher hat sie keine große Emotionalität oder Empfindsamkeit gezeigt.

Er hätte sie auch töten können. Aber das ist natürlich nichts, was man in Doctor Who zeigt. Stattdessen gibt es Strafen für die Ewigkeit wie sie sich Dante nicht schöner hätte ausdenken können. (was den Doctor fast wieder auf diese Vengeful God Ebene hebt, natürlich. Aber in der Folge ist das so stylish inszeniert, kann man da wirklich böse sein? ;) )


Quoted


also zum einen: IMO steht er schon dazwischen. Wie gesagt: mir fallen keine wirklichen Beispiele ein, wo der Doctor kalt lächelnd einen Abzug betätigt und irgendein und sei es noch so scheusliches Wesen einfach aus dem Kosmos geblasen hätte. Wenn dir da Dinge einfallen sollten, zB aus Folgen die ich noch nicht kenne, korrigier mich da bitte. Aber es passt einfach zum durchgehenden Motiv des Doctors, genau wie das mit dem Revolver in Doctors Daughter eben auch passt... Waffen sind nicht das seine. Naturgewalten, Unfälle, die eigene, explodierende Massenvernichtungswaffe, okay auf die Art und Weise hat er viele Wesen umkommen lassen oder auch aktiv umgebracht. Aber mit dem Finger am Auslöser?
Wenn er in Doctors Daughter einen Elektroschocker wie in Waters of Mars gehabt hätte, wüsste ich nicht, ob Cobb ebenfalls überlebt hätte. Aber da es "nur" eine Pistole war... no way.

Also ich finde nicht, dass meine Sicht jetzt irgendwie entkräftet. Eher, dass der Doctor ein sehr komisches Verhältnis zu Waffenarten hat. Aus der Ferne ja, persönlich nein? Kalt lächelnd verlangt ja keiner, hat er bei der Family ja auch nicht getan. Aber der Gesichtsausdruck, den er da drauf hatte, hätte im Prinzip auch zu dem "Gerechten" mit der Knarre gepasst.

Quoted


War das nicht ursprünglich mal meine Aussage, dass es keine kontinuierliche Situation ist die miteinander zu tun hat, die darum eine "linie" hätte an der das eine endet und das andere anfängt, sondern dass sich "who Never would" und "no Second Chances" auf verschiedene Verhaltensweisen und -muster bezögen? :D

Oh. Dann hab ich dich falsch verstanden. Für mich klang das so, als würde der Doctor sich auch im Angesicht der Family of Blood die ganze Zeit über wie "The Man Who Never Would" v erhalten, bis halt zum Ende, wo er den Mantel einfach abschütteln kann und eben "totally would".

Quoted

Oh, mir ist da gerade doch eine Szene eingefallen, wo der Doctor bewusst den Knopf zu drücken bereit ist... und zwar in "The Poison Sky", als er den Atmosphärekonverter auf "Sontaranische Atemluft" eingestellt hatte... und eventuell nochmal in "The Parting of the Ways" als er Station 5 zur Selbstzerstörung verkabelt hatte und auf dem Auslöser saß...

Also bei ersterem zöööögert aber ganz schon lange bis Luke auftaucht und die Sache für ihn übernimmt. Ich glaube bis heute, dass er da vielleicht wirklich nur geblufft hat. Und in Partin of the Ways gibt der Doctor ja selbst zu, lieber ein Feigling als ein Mörder zu sein. Auch wenn gerade bei Daleks der Doctor ja eine sehr lange Leitung hat. Bei denen ist ihm also schon zuzutrauen, dass er da wirklich auf so ein Knöpfchen drücken würde (auch wenn er in allen Inkarnationen bisher immer gekniffen hat)


Quoted


Auch egal. Das ist immerhin noch gnädiger, als 100 bio Jahre an Bord dieses Schiffes mit den Tänzern eingesperrt zu bleiben :D EINHUNDERT BILLIONEN JAHRE!

*g* Das wäre dann die poetische Gerechtigkeit die Ten angewendet hätte. Oder Dr. Nr. 7. Aber zum Glück für Monarch ist Fivey doch "der Gütige" unter den Doctoren, da gibt's also nur etwas Gift ins Gesicht ;)
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Saturday, January 23rd 2010, 10:13pm

ist das nicht etwas wesentlich schlimmeres?


Je nachdem wie man es sieht. An sich ist es wohl schon etwas das man nicht unbedingt am eigenen Leib erleben möchte... Aber es ist andererseits auch "heilsamer" als ein schneller und schmerzloser Tod, also im Sinn der Rehabilitationsidee... wenn sie nicht mehr am Leben wären, könnten sie auf keinen Fall etwas aus diesem Erlebnis lernen. So wie sie jetzt bestraft wurden, besteht zumindest eine theoretische Chance dass sie sich bessern könnten.

OB sie das jetzt wirklich tun, ist eine ganz andere Frage und sollte für das "Strafmaß" keine Berücksichtigung finden, oder?

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Er hätte sie auch töten können. Aber das ist natürlich nichts, was man in Doctor Who zeigt. Stattdessen gibt es Strafen für die Ewigkeit wie sie sich Dante nicht schöner hätte ausdenken können. (was den Doctor fast wieder auf diese Vengeful God Ebene hebt, natürlich. Aber in der Folge ist das so stylish inszeniert, kann man da wirklich böse sein? ;) )


Schonwieder Gott. Er ist kein Gott. Er ist nichtmal nahe dran. Und er will es ja auch gar nicht sein (außer bei Dehydrierung oder so). Muss man für so eine Strafe aber auch nicht sein. Nur gehässig genug, um sie sich auszudenken ;)

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Also ich finde nicht, dass meine Sicht jetzt irgendwie entkräftet. Eher, dass der Doctor ein sehr komisches Verhältnis zu Waffenarten hat. Aus der Ferne ja, persönlich nein? Kalt lächelnd verlangt ja keiner, hat er bei der Family ja auch nicht getan. Aber der Gesichtsausdruck, den er da drauf hatte, hätte im Prinzip auch zu dem "Gerechten" mit der Knarre gepasst.


Naja aber bei der Knarre (DoDau) hatte er ja eher den Gesichtsausdruck "tollwütige Wildsau" drauf... Das war wohl an und für sich deutlich näher an blindwütiger Rache dran als das überkühlte "er hat nichtmal seine Stimme erhoben"...

Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, ist für mich die beängstigenste Ebene eigentlich, dass die ganze Zeit die wehrlosen "leeren" Körperhüllen mit bestraft werden... Dass die nix mehr fühlen wissen wir ja nur aus dem Mund von "Father of mine"

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Oh. Dann hab ich dich falsch verstanden. Für mich klang das so, als würde der Doctor sich auch im Angesicht der Family of Blood die ganze Zeit über wie "The Man Who Never Would" v erhalten, bis halt zum Ende, wo er den Mantel einfach abschütteln kann und eben "totally would".


Also so hatte ich es nicht gemeint, obwohl schon John Smith eher zögerlich mit seiner Knarre umgeht in dieser Hof-Belagerungsszene... zumindest habe ich zweimal deutlich drauf verwiesen, dass es nicht die Ebene ist wo es von einem zum anderen wechseln könnte sondern dass es was verschiedenes ist, zwei Aspekte beleuchtet die unabhängig voneinander zum Doctor gehören...

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Also bei ersterem zöööögert aber ganz schon lange bis Luke auftaucht und die Sache für ihn übernimmt. Ich glaube bis heute, dass er da vielleicht wirklich nur geblufft hat. Und in Partin of the Ways gibt der Doctor ja selbst zu, lieber ein Feigling als ein Mörder zu sein. Auch wenn gerade bei Daleks der Doctor ja eine sehr lange Leitung hat. Bei denen ist ihm also schon zuzutrauen, dass er da wirklich auf so ein Knöpfchen drücken würde (auch wenn er in allen Inkarnationen bisher immer gekniffen hat)


Vielleicht steckt es doch einfach nicht in ihm.

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*g* Das wäre dann die poetische Gerechtigkeit die Ten angewendet hätte. Oder Dr. Nr. 7. Aber zum Glück für Monarch ist Fivey doch "der Gütige" unter den Doctoren, da gibt's also nur etwas Gift ins Gesicht ;)


Dafür lernt er aber auch nichts mehr aus diesem Erlebnis. Pech gehabt.
Die Geduld vom Fifth war halt schon von Adric und dem restlichen Kindergarten überlastet :D
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