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DrFischkopp

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81

Wednesday, January 6th 2010, 9:22am

Man könnte den Slogan ja auch so interpretieren: "The end of RTD's desastrous reign is just the beginning of a new golden era of classic Doctor Who!"
Hmmh, so habe ich das noch nicht gesehen...wird es so empfunden? Ich meine, dass RTD viel von DoctorWho kaputt gemacht hat? Ich kann das nicht wirklich beurteilen, da ich außer den Folgen mit Nine und Ten nicht wirklich viel kenne.

Torian

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82

Wednesday, January 6th 2010, 10:36am

Ich hoffe, der andere Typ ist Amys love interest und zumindest zeitweilig ein zweiter Companion.

Steven Moffat hatte gesagt das der Doctor kein Interesse daran hat Companions flachzulegen, sondern nur die Leute "teast" (Korrekt geschrieben?), was das auch immer heissen sollte. Ich behaupte das Amy sich beim Doctor auf frauenweise bedankt, das er ihr Leben gerettet hat oder sowas ähnliches. ;)

1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 2nddoc 4. 11thdoc 5. 9thdoc 6. 8thdoc 7. 6thdoc 8. 1stdoc 9. 7thdoc 10. 5thdoc 11. 10thdoc

Iltu

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83

Wednesday, January 6th 2010, 10:45am

"teast"

Ich glaube du meinst "teased", "to tease", das heisst soviel wie "necken", "aud den Arm nehmen", "aufziehen", "reizen" - und wenn ich mir die Reaktionen auf diesen ohne Zusammenhang gezeigten Kuss so ansehe ist ihm das gut gelungen ;)

Spoiler Spoiler

Wenn das Grücht stimmt, dass Amy in ihrer ersten Episode als "Kiss-o-Gram" arbeitet, relativiert sich dieser "Kuss" ganz gewaltig.....)
"So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
Where do you want to start?"
.....na das ist leicht..... am 21.12. auf FOX ;) :D

Siza

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84

Wednesday, January 6th 2010, 12:41pm

Auch ich halte es für übertrieben, hier bereits von einer neuen, goldenen Ära zu sprechen - zumal ich die letzte auch alles andere als desaströs fand. Ober- und Unterlicht gaben sich bei DW schon immer die Klinke in die Hand. Da Moffat auch zum neuen Autorenteam unter RTD gehörte, wäre ich über einen absoluten Neustart überrascht. Der Trailer ist dafür auch absolut kein Indikator.
Matt Smith is whose Doctor?

Yanthar

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85

Wednesday, January 6th 2010, 1:16pm

Man könnte den Slogan ja auch so interpretieren: "The end of RTD's desastrous reign is just the beginning of a new golden era of classic Doctor Who!"
Hmmh, so habe ich das noch nicht gesehen...wird es so empfunden? Ich meine, dass RTD viel von DoctorWho kaputt gemacht hat? Ich kann das nicht wirklich beurteilen, da ich außer den Folgen mit Nine und Ten nicht wirklich viel kenne.


Ich kann natürlich nur für mich sprechen, habe aber den Eindruck erhalten, dass ein Großteil der klassischen Fans das ähnlich sieht.

Einerseits muss man RTD unheimlich dankbar dafür sein, dass er "Doctor Who" zurück auf die Bildschirme gebracht hat - und zwar in einer Form, die genug der alten Serie in sich trägt, dass auch die Alt-Fans wieder angezogen wurden. Wie man es schlechter machen kann, hat der TV-Fiml mit dem 8. Doctor gezeigt, der in der amerikanischen Film-Tradition gemacht wurde. Allerdings gewöhnt man sich mti der Zeit auch an den Film - aber das ist eine andere Geschichte ;)

Außerdem habe ich RTD als sehr guten Executive Producer erlebt, der meistens das richtige Gespür für die Zusammenstellung der einzelnen Staffeln sowie für die Autorenauswahl bewiesen hat. So findet man unter den Schreiberlingen sehr viele Autoren, die bereits zuvor für "Doctor Who" Romane geschrieben haben.

Die Ära RTD hat allerdings auch einige Kritikpunkte aufzuweisen, die ich hier grob umreißen möchte, und welche die eigentliche Kritik an RTD hervorgebracht haben.
- Größer, schneller, weiter: Jede Staffel steuert auf einen epischen Plot im Staffelfinale hin, jedes Staffelfinale wird in punkto Epik in der darauffolgenden Staffel überboten. Leider hat RTD in meinen Augen kein Gespür für epische Geschichten. Gerade bei "End of Time" wird dies schön deutlich: Die Prämisse lautet, dass die Timelords zurückkehren, was an und für sich nicht schlecht ist. Die Auflösung des Plots wirkt allerdings sehr undurchdacht und überhastet.
- Seine Charakterzeichnung gleitet stellenweise ins Lächerliche ab. Als Beispiele kann ich die "Funny - not funny"-Szene mit dem Master anführen, die Flatuleszenz der Slitheen oder die geile Oma in "End of Time".
- Das Streitthema "Gay-Agenda": Es ist in Ordnung, wenn Captain Jack den Doctor zum Abschied küsst, aber stellenweise hatte man das Gefühl, dass schwule Charaktere ohne Plot-Begründung eingebaut wurden, nur um zu zeigen, wie aufgeschlossen die Serie doch ist.
- David Tennants Darstellung des Doctors: Je länger ich die Serie sah, umso mehr war ich davon überzeugt, dass Tennant kein wirklich großes schauspielerisches Talent hat. Die Zahl seiner Gesichtsausdrücke ist sehr begrenzt, und wenn er nicht deprimiert oder böse sein kann, kommt er sehr hyperaktiv rüber. Auch wenn ich Peter Davisons Doctor nicht so gerne mag, zeigt er doch sehr gut, wie man Jugendlichkeit auch anders als durch Überdrehtheit darstellen kann.
- Die Liebesgeschichten des Doctors: Ich habe nichts dagegen, dass sich der Doctor in seinene Companion verliebt oder umgekehrt - aber wenn das in schöner Regelmäßigkeit vorkommt, ist das zuviel des Guten. Rose, Martha, Madame de Pompadour, River Song etc. In der klassischen Serie gab es so etwas nur einmal deutlich: Nämlich bei Jo Grant und #3. Aber selbst da wurde nicht ständig geküsst und geweint. #3 ist nur enttäuscht gegangen, als sich Jo für einen anderen entschieden hatte. Jeder Zuschauer wusste, was los war, aber es war stilvoll dargestellt. Das heutige Publikum merkt es anscheinend erst, wenn einer der Charaktere "I love you" sagt.

Ich will die alte Serie nicht über den Klee loben, denn auch sie hatte sehr viele schlechte Folgen. Deshalb kann ich sowas wie "Daleks in Manhattan" auch akzeptieren. Aber man merkte deutlich, dass RTD mit fortschreitender Tätigkeit überfordert war. Die vierte Staffel ist in meinen Augen die schwächste der neuen Serie, inklusive des Moffat-Zweiteilers. Es war an der Zeit, dass ein Führungswechsel stattfand. Moffat hat sich in den letzten Jahren als einer der originellsten und handwerklich besten Autoren Englands profiliert, deshalb blicke ich seiner Amtszeit mit großer Hoffnung entgegen. Auch da wird es grottenschlechte Folgen geben, auch da wird der Doctor wohl nicht immer gelobt werden können - aber es bringt frischen Wind rein. Und nach dem, was das neue Produktionsteam bislang über die eingeschlagene Route hat verlauten lassen, bin ich guter Hoffnung, dass es mir gefallen wird.

Torian

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86

Wednesday, January 6th 2010, 1:29pm

Auch da wird es grottenschlechte Folgen geben, auch da wird der Doctor wohl nicht immer gelobt werden können - aber es bringt frischen Wind rein.


Ich glaube das auch keiner verlangt nur Top-Folgen zu bekommen. Eine Serie muss auch Durchhänger haben, darüber man sich streiten kann.

---

In der TARDIS-Wiki stand Philip Pullman als Autor für einen Folge in der 5. Staffel. Kann das einer bestätigen?
Wenn ja, dann wird das bestimmt ein HisDarkMaterials/DoctorWho-Crossover. :D

http://tardis.wikia.com/wiki/Series_5

1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 2nddoc 4. 11thdoc 5. 9thdoc 6. 8thdoc 7. 6thdoc 8. 1stdoc 9. 7thdoc 10. 5thdoc 11. 10thdoc

EnglerP

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87

Wednesday, January 6th 2010, 1:40pm


In der TARDIS-Wiki stand Philip Pullman als Autor für einen Folge in der 5. Staffel. Kann das einer bestätigen?
Wenn ja, dann wird das bestimmt ein HisDarkMaterials/DoctorWho-Crossover. :D
http://tardis.wikia.com/wiki/Series_5


Das wäre nett. Allerdings warte ich immer noch auf eine Story von einem der Autoren auf meiner Autoren-Wunschliste: Pratchett, Gaiman, Iain M. Banks oder Charles M. Stross. :D


mfg
Dalek

DrFischkopp

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88

Wednesday, January 6th 2010, 3:02pm

- Die Liebesgeschichten des Doctors: Ich habe nichts dagegen, dass sich der Doctor in seinene Companion verliebt oder umgekehrt - aber wenn das in schöner Regelmäßigkeit vorkommt, ist das zuviel des Guten. Rose, Martha, Madame de Pompadour, River Song etc.
Also das der Doctor selbst verliebt war, denke ich, war bei Rose und Madame de Pompadour der Fall, oder? Und gut, Martha war in ihn verliebt (was mir schrecklich auf die Nerven ging). Aber Donna und River Song? Hmmmh, weiß nicht...allerdings gebe ich dir recht, wenn man diese "Kriegen sie sich oder nicht?" Sache zu sehr in den Vordergrund stellt, ist es nicht gut, da es eigentlich nicht zu der Serie passt.
Je länger ich die Serie sah, umso mehr war ich davon überzeugt, dass Tennant kein wirklich großes schauspielerisches Talent hat
Will keine Lanze brechen, sonst hält man mich wieder jeder für einen schwärmenden weiblichen Fan... ^^ aber ich denke, es gibt genug Szenen, in der er auch andere Seiten zeigt. Ich persönlich mag ja immer die Folgen, in denen der Doctor so richtig leidet...upps, ich Sadistin...und Waters of mars fand ich da schon sehr gut, auch was seine schauspielerische Leistung betrifft. Aber das ist ja Geschmackssache.
Die vierte Staffel ist in meinen Augen die schwächste der neuen Serie,
"The Unicorn and the wasp" war schlecht, für mich irgendwie eine der schlechtesten Folgen überhaupt. Aber "Planet of the Ood" und vor allem "Silence in the library" fand ich gut.

Schlaubi

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89

Wednesday, January 6th 2010, 3:41pm

Aber Donna

Donna wurde von Yanthar nicht erwäjhnt.

Fehlern tut aber Joan Redfern, in die er wikrlich verliebt war und sogar heiraten wollte. Selbst in End OfTtime stattet er ihr (indirekt) noch einen Besuch ab.

Yanthar

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90

Wednesday, January 6th 2010, 3:50pm

Fehlern tut aber Joan Redfern, in die er wikrlich verliebt war und sogar heiraten wollte. Selbst in End OfTtime stattet er ihr (indirekt) noch einen Besuch ab.


Ich bin mir nicht sicher, ob man Redfern zählen sollte, da der Doctor zu dieser Zeit nur ein einfacher Mensch war.


Je länger ich die Serie sah, umso mehr war ich davon überzeugt, dass Tennant kein wirklich großes schauspielerisches Talent hat
Will keine Lanze brechen, sonst hält man mich wieder jeder für einen schwärmenden weiblichen Fan... ^^ aber ich denke, es gibt genug Szenen, in der er auch andere Seiten zeigt. Ich persönlich mag ja immer die Folgen, in denen der Doctor so richtig leidet...upps, ich Sadistin...und Waters of mars fand ich da schon sehr gut, auch was seine schauspielerische Leistung betrifft. Aber das ist ja Geschmackssache.


Mag sein, dass ich dies nicht so wahrgenommen habe, aber nach Doctor Who, Casanova und der Hamlet-Inszenierung stelle ich bei allen drei Charakteren, die er gespielt hat, große Ähnlichkeit in der Darstellung fest.

Die vierte Staffel ist in meinen Augen die schwächste der neuen Serie,
"The Unicorn and the wasp" war schlecht, für mich irgendwie eine der schlechtesten Folgen überhaupt. Aber "Planet of the Ood" und vor allem "Silence in the library" fand ich gut.


"Silence in the Library/Forest of the Dead" war die schlechteste Moffat-Geschichte der vier Staffeln.
Und auch ansonsten finde ich in der gesamten vierten Staffel kein echtes Highlight, wie es die Staffeln 1-3 hatten. Wo waren Geeschichten wie "Dalek", "The Empty Child/The Doctor Dances", "School Reunion", "The Girl in the Fireplace", "Human Nature/The Family of Blood", "Blink" und "Utopia"?
Und nein, "Midnight" und "Turn Left" waren zwar ganz nett, aber reichen nicht an die zuvor genannten Episoden heran.

DrFischkopp

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91

Wednesday, January 6th 2010, 3:59pm

Ups, Donna wurde nicht erwähnt, stimmt. Mein Fehler, sorry.

Tyce

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92

Wednesday, January 6th 2010, 4:13pm

Der Slogan "The end ist just the beginning"

Ich würde den Spruch jetzt gar nicht überbewerten. Wenn mich etwas daran stört, dann, dass es ein typischer Werbeslogan ist. "Jetzt geht es erst richtig los." Was sollen sie sonst sagen? Die Party ist vorbei, jetzt gibt es nur noch Resteessen ? - wohl kaum. Und hoffen, dass das Neue gut wird tut man natürlich immer ( egal, wie man jetzt das Alte fand ), also will ich es gerne glauben.

Und ich denke, es bringt die Essenz von Doctor Who ganz gut auf den Punkt. Jedes Ende ist immer ein neuer Anfang.

Ich fand ganz gut, was David Tennant im Confidential gesagt hat: " Hang on, surely if I leave it all falls apart. But of course it doesn't and of course it shouldn't and that's (...) why it is a legendary thing to have been part of: It carries on."
In mir ist’s nicht geheuer,
da schläft ein Pfefferstreuer.
Und wenn der mal erwacht,
dann Gute Nacht!

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93

Wednesday, January 6th 2010, 7:51pm

Steven Moffat hatte gesagt das der Doctor kein Interesse daran hat Companions flachzulegen, sondern nur die Leute "teast"

Naja Moffat hat auch erzählt das es in Doctor Who eigentlich seit 1963 nur um Sex geht.
Spike und Linda haben sich seinerzeit auch "nur" geteased.
Bei seiner ersten Arbeit im Whoniversum hatte der Doctor eine Verlobte und wollte heiraten. Ach ja und vorehelichen Sex gab es da auch und Körperausdünstungen haben auch eine Rolle gespielt, schließlich war das der Grund für die Ausrottung der gewissen Rasse nach Erfindung des Feuers.
In jeder Moffatstory bei New Who gab es bisher mindestens eine Lovestory.
Kennt hier jemand irgendeine Moffatgeschichte ohne ?
Das der Doctor sich nicht verlieben darf, ist eine Erfindung aus der Zeit des 4. Doctors in der der Doctor zunehmend zum unmenschlichen Neutrum umgewandelt wurde.
In UrWho hatte der Doctor eine Enkelin, was ja auch irgendwie Sex zu irgendeinem Zeitpunkt nahelegt.
Auch Ian und Barbara waren eindeutig als typisches 60er Jahre Pärchen designt.

Satia

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94

Wednesday, January 6th 2010, 8:22pm

Das ist dann wohl eine Frage der Definition von "teasen" :D

Fenchurch

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95

Wednesday, January 6th 2010, 9:21pm

Es wäre übertrieben zu sagen, der Doktor dürfte sich nicht verlieben. Aber in den neuen Staffeln hat man bisweilen den Eindruck, der Doktor müsste mit jedem Companion oder Pseudo-Companion mindestens einmal knutschen, und sei die Erklärung dafür auch noch so absurd (ich denke da vor allem an Martha und die Gen-Übertragung oder, mein persönliches Low-Light, Donna und die Entgiftung :cursing: ). Mich nervt das mittlerweile so, dass ich den Punkt "Der Doktor hat endlich mal nicht geknutscht" auf meiner Liste der positiven Punkte zu "Waters of Mars" hatte...

Leider hat sich Moffat in den bisherigen Folgen ja leider nicht durch das Fehlen von Lovestories ausgezeichnet, daher wage ich nicht zu hoffen, dass wir das in der 5. Staffel loswerden.

Quoted

Hmmh, so habe ich das noch nicht gesehen...wird es so empfunden? Ich meine, dass RTD viel von DoctorWho kaputt gemacht hat? Ich kann das nicht wirklich beurteilen, da ich außer den Folgen mit Nine und Ten nicht wirklich viel kenne.
Naja, "kaputt gemacht" ist vielleicht ein bisschen hart ausgedrückt, aber er hat schon so Einiges in der Serie eingeführt, das dazu beiträgt, dass man sich irgendwann fragt, ob das denn tatsächlich noch Doctor Who sein soll... z.B.:


- Optik vor Story: ich hatte seit einiger Zeit den Eindruck, dass es dem Produktionsteam vor allem darum ging, irgendwas zu machen, das gut aussieht. So nach dem Motto: "Aber Russel, das ergibt doch überhaupt keinen Sinn!" - "Egal, es kommen CGI und Explosionen drin vor!"

- Wegfall jeglicher Subtilität. Auf den Zuschauer wurde ständig mit dem "Das ist lustig"- bzw. "Das ist traurig"-Vorschlaghammer eingeschlagen, was zumindest bei mir gerne mal dazu beiträgt, dass ich genau das Gegenteil von dem fühle, was mir die Macher der Serie da zu verkaufen zu versuchen.

- Running gags: bis zum Umfallen. Gerade in der 4. Staffel und in den Specials hatte ich den Eindruck, das Ganze besteht nur noch aus Selbstzitaten. Mit dem Ergebnis, das man Sätze wie "I'm so sorry", "Allons-y" oder "Don't. Just don't." schon lange nicht mehr witzig oder Doktor-typisch, sondern einfach nur noch grauenvoll nervig fand.

In dieselbe Kategorie fallen

- ständige Wiederaufnahmen und Variationen ein und derselben Sache: wiederkehrende Monster, wiederkehrende Companions, ständig recyclete Plot devices, ähnliche Charakterentwicklungen bei den Companions (die am liebsten alle ewig beim Doktor bleiben möchten und mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen, wenn er sie mal wieder auf der Erde abgesetzt hat), und nicht zu vergessen, ständig dieselben Orte: Erde, Raumstation, Raumstation, Erde. Und immer mit Menschen. Langweilig.

- der Messias-Doktor: als er nur ein bisschen größenwahnsinnig war und höchstens Rose ihn deswegen angehimmelt hat, war's ja noch ganz lustig. Aber bei "Last of the Time Lords" war dann ein Punkt erreicht, wo's einfach nur noch peinlich war. Und leider hat sich das nicht als einmaliger Ausrutscher entpuppt, sondern zog sich durch die gesamte 4. Staffel und die Specials. Und das Schlimmste war, dass nicht nur der Doktor einen Gott-Komplex hatte, sondern ihn auch noch alle darin bestätigt haben. Nur leider habe ich auch hier bei Moffat keine großen Hoffnungen, nachdem er ja die Vergöttlichung des Doktors munter mit vorangetrieben hat (s. Silence in the Library).

- "epic": RTDs beliebtestes Wort, um in Confidentials Folgen zu beschreiben, für die er sich besonders toll findet. Am liebsten Staffelfinale. Ist für mich aber mittlerweile Who-Unwort des Jahres, den es beschreibt genau das, was ich an diesen Folgen nicht mag: es ist alles eine Nummer zu groß. Die Bedrohung betrifft mindestens die gesamte Menschheit, wenn nicht gar das ganze Universum und die Paralleluniversen gleich mit. Die ganzen Folgen bestehen aus CGI, Action und Explosionen. Das ist nur leider für mich nicht Doctor Who ist für mich klein, witzig und englisch. Das, was RTDs Team da oft macht, ist eher Star Wars: groß, bildgewaltig, amerikanisch.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich alles an den neuen Staffeln schlecht finde, im Gegenteil. Meine Kritik bezieht sich eigentlich hauptsächlich auf die 4. Staffel und die Specials, die ersten 3 Staffeln mag ich trotz einiger Schwächen sehr gerne. Trotzdem finde ich es gut, dass jetzt ein anderes Produktionsteam die Serie übernimmt, denn Doctor Who lebt für mich einfach auch vom Wechsel, und ein bisschen frischer Wind tut sicher gut. Ich erwarte keine Wunder von Moffat, aber ich denke trotzdem, dass die Serie anders werden wird, und das ist auch gut so.
All hail Frobisher! All hail the big talking bird!

despaired

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96

Thursday, January 7th 2010, 8:48pm

vom eigentlichen trailer hat sich diese diskussion aber auch inzwischen wegentwickelt........

Torian

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97

Thursday, January 7th 2010, 11:44pm

Nur leider habe ich auch hier bei Moffat keine großen Hoffnungen, nachdem er ja die Vergöttlichung des Doktors munter mit vorangetrieben hat (s. Silence in the Library).

Das klassische Chef/Angestellten-Verhältnis:
Ich glaube Steven Moffat wurde von RTD "genötigt" das in seinen Drehbuch zuschreiben. ;)

Ich erwarte keine Wunder von Moffat, aber ich denke trotzdem, dass die Serie anders werden wird, und das ist auch gut so.

Ich bin zufrieden wenn es das Niveau der Eccelston-Staffel erreicht. Solche Ausrutscher wie "End of Time", "Last of the Timelords" u.l.a.v.m. will ich nie wieder sehen.

1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 2nddoc 4. 11thdoc 5. 9thdoc 6. 8thdoc 7. 6thdoc 8. 1stdoc 9. 7thdoc 10. 5thdoc 11. 10thdoc

feyn

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Tuesday, January 12th 2010, 4:06pm

Also ich fand den trailer ganz ok, was draus wird, kann man aus den kurzen ausschnitten eh nicht sagen. Was ich nicht verstehe, ist warum hier so viele über die daleks schimpfen ? Jeder auftritt der daleks war wichtig und richtig in den 4 staffeln. Es ging zum einen darum die geschichte des "last great time war" zu erzählen (und gerade da hoffe ich kommt noch so einiges, da gibt es noch viel aufklärungsbedarf) zum anderen gehören die daleks zu who wie sein sonic screw driver.
Natürlich muß man bei beiden aufpassen, das man sie nicht zu viel einsetzt (deswegen vermute ich das die szene als er sprüht wie ein feuerwerk zeigt wie er ne weile ausser funktion gesetzt wird). Aber ich denke zu oft waren sie jetzt auch nicht zu sehen, und kein auftritt war überflüssig. Nehmen wir den auftritt in manhatten. Der cult of scaro ist ja eben nicht aus dem time war geflohen, wie einige hier meinten, sondern sie sind vom battle of canary warfh gegen die cybermen geflohen. Die geschichten sind also um einiges durchdachter als einige hier meinen ^^

Zur diskusion um allons-y. Das passt zum doktor wie die faust aufs auge, er sagt das ja nicht weil er irgendwelche französischen züge hat, sondern weil er einfach den klang dieses wortes komisch findet, eben sein sinn von humor. Ausserdem sagt er das nicht zum ersten mal in oder kurz nach der folge mit madam de pompadour ? So viel zur frage wo er das aufgeschnappt hat. E passt also hervorragend. Wie das allerdings mit geronimo werden soll ? Ich hoffe wenn ein neuer schlachtruf, dann einer der durchdacht ist und in die geschichte passt.
„Wissenschaft ist wie Sex. Manchmal kommt etwas Sinnvolles dabei raus, das ist aber nicht der Grund, warum wir es tun.“ richard feynman


„Der Spaß fängt erst dann an,wenn man die Regeln kennt.
Im Universum aber sind wir momentan noch dabei,
die Spielanleitung zu lesen.“ richard feynman

Travian 4 ist raus, wenn das jemand spielen will, bitte diesen link nutzen : http://www.travian.de/?uc=de7_4085

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Ms Charcoal

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Tuesday, January 12th 2010, 9:43pm

Das wäre nett. Allerdings warte ich immer noch auf eine Story von einem der Autoren auf meiner Autoren-Wunschliste: Pratchett, Gaiman, Iain M. Banks oder Charles M. Stross.


Saucool. Jetzt noch Eoin Colfer dazu (seit "...and another thing" bin ich mir sicher das es großartig werden würde. Und immerhin ist er ja acuh bekennender fan ;-) )
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Calonis

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Wednesday, January 13th 2010, 4:32am

Ich weiß nicht, ob "The end is just the beginning" hier nicht etwas überbewertet wurde. Klar haben wir kaum Informationen, da denkt man gerne so lange auf dem Vorhandenen herum bis etwas hineingelesen wird, das unter Umständen gar nicht beabsichtigt ist.
Sicher wird die BBC es gerne so darstellen wollen, dass die neuen Folgen noch besser sind als die bisherigen. Ist ja auch logisch. Sie würden ja nie behaupten, dass es ab jetzt nur noch abwärts gehen kann, egal wie gut oder schlecht die kommenden Folgen wirklich sind.
Aber man kann "Das Ende ist nur der Anfang" auch so interpretieren, dass es einfach weitergeht. Okay, Tennent ist weg, viele sind traurig darüber (und bei anderen hält sich der Gram in Grenzen) und dennoch... Wie schon der Ood sagte: Das Lied endet, aber die Geschichte geht ewig weiter. Und tatsächlich ist das doch bisher bei jeder Regeneration so gewesen. Es war immer ein Ende. Und doch auch immer wieder ein Anfang. Sogar mehr als das. Ein Neubeginn. Ein neuer Doctor mit neuem Charakter und neuen Abenteuern. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.