Da die 2 Millionen, die die Serie nicht mehr angesehen haben, ihr Verhalten nicht weiter begründen, bleibt uns nur, weiter zu beobachten und natürlich, Moffat und dem Team zu wünschen, dass alle Anfangsschwierigkeiten überwunden werden und er das verlorengegangene Publikum wieder zurückgewinnen kann. Scheuklappen, rosarote Brillen oder der Reflex, alles, was nach Kritik an Moffat aussieht, zurückzuweisen, können zu bösen Überraschungen führen. Das weitere Schicksal der Serie entscheidet sich in England.
(Das war ein Scherz (muss man ja anscheinend leider immer wieder klarstellen))Das waren auch nur Beispiele. Mir ging es nur darum, dass du in meinen Augen gefordert hast, dass wir doch bitte über solche Kleinigkeiten diskutieren sollen und müssen. Wenn du das nicht so meinst, dann habe ich dich falsch verstanden. Es ist jetzt auch etwas her, dass ich deine Beiträge diesbezüglich gelesen habe.@Skeletor,
ich stelle fest, dass ICH keine Vernichtungsargumente geliefert habe, weder gegen den 10. noch den 11. Doctor, weder gegen RTD noch Moffat. - Vorhänge, verschwundene Bilder? Über verschwundene Bilder hatte ich nicht geredet, meines Wissens auch sonst niemand. Vorhänge hatte ich tatsächlich genannt und dazu gesagt, dass wir uns sofort darauf einigen können, dass auch Moffat (oder das Produktionsteam) selbstverständlich Fehler machen darf.
Ich sehe in der Szene auch was RTD mit dieser Szenen bezweckt hat: Er wollte etwas aufregendes und spektakuläres zeigen und hat dafür im Prinzip den gesunden Menschenverstand über Bord geworfen. Vor allem aber dient diese Szene in meinen Augen dazu, den Doctor schnell irgendwie von Punkt A nach Punkt B zu bekommen. Die Umsetzung mit dem Sprung wäre für mich auch noch zu verschmerzen gewesen, wenn nicht eben der vierte Doctor damals als prominentes Beispiel eben bei so einem Sturz aus noch geringerer Höhe umgekommen wäre. Gäbe es diese Szene nicht, dann hätte ich es vielleicht immernoch für Übertrieben gehalten, aber eben nicht als so dämlich wie es dann am Ende gewesen ist. Dein genanntes Beispiel ist ja gut und schön, aber auch eben dort wird ziemlich klar der Tod des vierten Doctors ignoriert, weswegen ich dies dort mit der gleichen Kritik belegen würde. Der 10. Doctor weiß was mit seiner vierten Inkarnation passiert ist und springt trotzdem wie selbstverständlich aus dem Raumschiff. Aus diesem Grund bricht diese Szene nicht nur mit der Logik der Geschichte, sondern auch mit der Logik der Serie und lässt den 10. Doctor nicht unbedingt in einem guten Licht dastehen. Es wurde hier der coole Effekt bevorzugt, welcher den Charakter des Doctors im Prinzip den letzten Todesstoß gibt. In End of Time gibt es aber auch noch weitere Szenen dieser Art.
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Wie sieht die Welt die 5. Staffel, wie wird z.B. auch in diesem Forum darüber diskutiert? Ich sehe in End of Time beispielsweise die Szene mit dem Todessprung, die mir nicht gefällt. Ich sehe dann aber auch, was RTD mit dieser Szene bezweckt hat. Die Situation erfordert halt größte Eile und der Doctor wird schon irgendeinen Trick gehabt haben, um den Sturz abzumildern. Es muss nicht immer alles haarklein erklärt werden, schließlich kann ich als Fan mitdenken. Im Forum gab es dann jedoch Leute, die eine Wissenschaft daraus gemacht haben, aus solchen Szenen Vernichtungsargumente gegen den 10. Doctor bzw. gegen RTD zu stricken. Da habe ich mich natürlich gefragt, warum von denselben Leuten Plotlöcher in der 5. Staffel und sogar offensichtliche Produktionsfehler ignoriert werden.
Mir ist es auch relativ egal wer dafür verantwortlich ist und mir ist es auch relativ egal wer für Fehler in der 5. Staffel verantwortlich ist. Ich sehe in der 5. Staffel durchaus auch Fehler, aber nicht von diesem Ausmaß. In fiktiven Geschichten gibt es immer mal Logiklöcher oder Produktionsfehler, nur sehe ich in der 5. Staffel eben keine wo es solch negativen Rückschlüsse auf die Charaktere zulässt.
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Wenn Du, Skeletor, jetzt ankommst, um im Todessprung von End of Time und ausschließlich dort ein "Vernichtungsargument" zu sehen, dann illustriert das genau diese Haltung, die ich angesprochen hatte. Auch IravW hatte ja vor allem die Sorge, die Verantwortung für etwaige Fehler von Moffat auf das Produktionsteam abzuwälzen. Wie wäre das bei End of Time wohl angekommen, dass man die Sprungszene RTD ja gar nicht anlasten könne, weil im Drehbuch eine konkrete Fallhöhe typischerweise nicht drinstehe, sondern das Produktionsteam vor Ort für die konkrete Ausgestaltung zuständig sei?
Mein Punkt war auch nur der: Du darfst dich nicht wundern, wenn letztendlich nur sehr wenige über solche Details diskutieren wollen. Für mich wäre sowas erst interessant und diskussionswürdig, wenn daraus massive Probleme oder Ungereihmtheiten für den Ablauf der Geschichte oder für die Glaubwürdigkeit der Charaktere entstehen würden. Dann haben Produktionsfehler auch wirkliche Auswirkungen die über eine Unachtsamkeit hinausgehen.
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Warum kann es sinnvoll sein, über Vorhänge zu diskutieren? Ich erinnere mich da zum Beispiel an eine Debatte über den Besenstiel aus Bambus in Vampires of Venice. Sowas passiert also auch ohne meine Beteiligung und manchmal haben Fans einfach das Bedürfnis, sich über ein Detail, das anderen nebensächlich erscheinen mag, Klarheit zu verschaffen. Ich für meinen Teil habe lange Zeit geglaubt, dass Amelia, die ihr Köfferchen packt, dieses in einem ganz anderen Zimmer des Hauses tut, eben weil es so anders aussah. Ich habe mich dann nach und nach davon überzeugt, dass es tatsächlich ihr Zimmer ist und lediglich die Vorhänge und andere Merkmale sich verändert hatten.
Und genau das ist für mich eine ziemliche Überinterpretation. Aber darüber können wir gerne im anderen Thread weiterdiskutieren.
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Der entgegengesetzte Effekt am Ende von The Eleventh Hour. Amy stürzt am Abend vor ihrer Hochzeit im Nachthemd aus ihrem Zimmer, um mit dem Doctor abzureisen. Später sieht man die Kamerafahrt am Altar mit den Raggedy Doctor-Puppen entlang hin zum Schrank mit dem Brautkleid. Jeder Zuschauer wird automatisch annehmen, dass es sich in beiden Fällen um dasselbe Zimmer handelt, aber da wo Amy im Nachthemd herkommt, gibt es diesen Altar nicht. Irgendein Ausstattungsfehler durch das Produktionsteam scheidet aus, es ist Absicht. Beide Versionen von Amy's Zimmer befinden sich in verschiedenen Zeitlinien, vielleicht sogar in verschiedenen Universen. Nur wenn man genau hinsieht, bekommt man also mit, dass hier ein Element des Story Arc umgesetzt wurde. Für mich geht es in beiden Fällen darum, die Handlung der Folge richtig zu verstehen. - Und hier in diesem Thread geht es ausschließlich darum, wie über solche "Fehler" oder "Handlungselemente" im internationalen Rahmen diskutiert wird. Für die inhaltliche Diskussion über Produktionsfehler gibt es jetzt ja einen eigenen Thread.
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nur zur komplettierung, da ich damals noch nicht im forum war, hier noch meine wertungen für die 5. staffel:
the eleventh hour - 5
the beast below - 5
victory of the daleks - 4
the time of angels/flesh and stone - 3
amys choice - 4
the hungry earth/cold blood - 4
the lodger - 4
the pandorica opens/the big bang - 5
) ändert das natürlich die Wahrnehmnung. Und trotz allem ist DW immer noch eine Familien/Kindersendung - mit ein paar Horrorelementen, ein paar Comedyelementen etc etc. Das man damit keinen "Profi" überzeugen kann ist da normal. Doctor Who hat nunmal keinen sehr hohen Anspruch. Ist ja auch nicht schlimm, aber gerade zb. Studenten (egal ob Kunst- oder Film) versnobben da sehr gerne und vergessen da den Spaß. Und das man eine Serie nicht nach einer Folge bewerten kann, werde ich jetzt mal nicht weiter kommentieren - sonst hätte ich niemals Avatar zu Ende gesehen, was eine der besten Serien ist, die ich jemals gesehen habe. Vor allem wenn es sich dann noch um eine Folge handelt, die einfach nur dafür da ist, um einen neuen Hauptcharakter zu zeigen, der dann noch halb den vorherigen spielen muss.
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Lieblingscharakter: Brigadier Sir Alistair Gordon Lethbridge-Stewart
Ehrlich gesagt will sich mir nicht so ganz erschließen was persönlicher Geschmack damit zu tun hat ob man beim Film arbeitet oder nicht. Man kann doch beruflich noch so anspruchsvoll sein und zu Hause trotzdem nur Trash gucken, oder Trash produzieren und abends nur ARTE gucken. Wo ist da der Zusammenhang. Ich persönlich arbeite doch auch beim Fernsehen und habe so viele unterschiedliche Arbeitskollegen mit so vielen unterschiedlichen Interessen und Vorlieben was Film und Fernsehen angeht. Warum soll man denn dann ausgerechnet weil man Profi ist Doctor Who mit anderen Augen sehen. Dann dürften Filmleute ja gar kein Fernsehen mehr gucken dürfen, weil da alles irgendwie unprofessioneller wirkt.Wenn man beim Film arbeitet (ich will jetzt nicht wissen, wie genau er da arbeitet ) ändert das natürlich die Wahrnehmnung.