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ZeiTechse

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Sunday, January 8th 2012, 1:52pm

Mittlerweile konnte ich genauer eingrenzen, was mir an der "dunkelsten Stunde" und ihrer Auflösung so komisch vorkam - nicht nur, dass der Doktor sich schnell wieder aufrappelt, sondern auch, dass River ihn dabei noch bestärkt. Obwohl sie extra vorbeigekommen ist, um ihm seine Fehler vor Augen zu führen.
Frei nach dem Motto: "Du steuerst in die falsche Richtung, und diesmal hast du wirklich Mist gebaut. ... Aber halb so wild, Klein Melody gehts jetzt gut, und die beiden da drüben darfst du ab jetzt zu unserer schicken Verbindung dazurechnen. Und ja, du siehst toll aus." Wenn er die Lektion so präsentiert kriegt, ist es ja kein Wunder, wenn er nichts daraus lernt...

Das hat jetzt wenig damit zu tun, dass die Entwicklung über mehrere Staffeln geht, denn wenn in der Folge ein tiefer Fall angekündigt und dann so stark abgefedert wird, klingt das trotzdem nach Mogelpackung. Für den gesamten Handlungsbogen ist das natürlich ein weiterer sinnvoller Schnipsel, aber in dieser speziellen Folge hängt er schief drin. Wäre es besser eingebaut gewesen, hätte mich wahrscheinlich nicht gestört, wie bekannt die Botschaft schon ist.

(Zum Thema, dass auch manche Zuschauer den Holzhammer brauchen, muss ich dir leider Recht geben - ich habe mir beim Durchlesen oft genug ans Hirn gelangt, wenn wieder jemand auf dem falschen Vater beharren musste...)


Ein anderer Gedanke - diese Enthüllung bedeutet quasi, dass des Doktors Fehler schon vorherbestimmt waren, seit er River kennt. Also musste er ja bis dahin auf dem falschen Kurs bleiben. Okay, da könnte man immerhin die versprochene große Veränderung herauslesen - nachdem alle Spielfiguren am Platz sind, darf er endlich mal daraus lernen. Dafür stellt sich dann die Frage, wie gut es ist, wenn die Charakterentwicklung von der Zeitlinie diktiert wird...
Lesterson: "Why did you stop obeying? You were given an order." - Dalek: "He has gone."
Lesterson: "Then you obey only..." - Dalek: "His order was wrong. I cannot serve human beings if I am immobilised."
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Utopia

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Sunday, January 8th 2012, 3:02pm

Also, so wie ich das verstanden und gesehen habe, kam River nicht vorbei, um ihm seine Fehler vorzuhalten. Sie kam vorbei, um ihm zu zeigen, dass alles gut wird. Erst dadurch wird er ja so aufgeregt und rappelt sich wieder auf. Dafür ist er ja wütend, zerstört. Und für eine Person, die jemand anderem Vorwürfe machen soll, lächelt River sehr viel. River ging es genau darum, dass er sich jetzt nicht selbst fertig machen soll, sondern erfahren soll, dass am Ende doch alles gut wird.

Ansonsten ist es ein interessanter Gedanke. Im Prinzip hätte River ja ein "normales" Leben führen können, wenn sie dem Doktor schon als Tennant alles erzählt hätte. Andererseits lernt sie ja in der letzten Folge, was passiert, wenn sie das getan hätte. Das finde ich von vornherein sehr logisch und clever aufgebaut.
und generell finde ich auch, dass dieser Arc viel zu schnell abgehandelt wurde. Da hätte ich mir weniger Bombastmomente und mehr Dialoge gewünscht. Aber da ich Moffat aus anderen Serien kenne, schiebe ich das mal auf die Anpassung an den bösen "mainstream". Denn in seinen anderen Serien hat er genau das gemacht. Sogar in Coupling - und dasd finde ich in einer Comedyserie schon beachtlich.



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ZeiTechse

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Sunday, January 8th 2012, 11:20pm

Hmm, stimmt schon, man kann es genausogut so sehen, dass River ihn nur aufbauen wollte - dann führts erst recht zu der Feststellung zurück, wie schnell das Thema erledigt war. ;) Nun ja. Vielleicht war es im Endeffekt auch nur das ganz banale Problem, dass die Folgenlänge nicht mehr Zeit für das Gespräch hergegeben hat.
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Monday, January 9th 2012, 9:19pm

Also ich für meinen Teil halte das auch für das Logischste. Moffat ist für mich jetzt nicht DER Autor schlecht hin, aber, wie schon gesagt, aus anderen Serien kenne ich das halt besser, daher kann ich mir das vorstellen.
DIe Staffel wurde dennoch viel zu schnell abgehandelt.



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Pacifico

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Wednesday, February 1st 2012, 11:41pm

Durchschnitt. Farbenfrohe - im wörtlichen Sinne - Charaktere machten die Geschichte lebendig und unterhaltsam, aber dafür, dass der tiiiefe Fall so dramatisch angekündigt wurde, sprang der Doktor dann doch sehr unbeschwert in die Tardis, um weiterzumachen. Wirkungsvolle Enthüllung um die Tochter, wiewohl von langer Hand vorbereitet. Der Humor war etwas drastisch: während ganze Raumflotten explodieren, der Hinweis: der Doktor ist jetzt echt sauer - nee, echt? Tja... ging so.
Letzte zu schließende Lücken in meiner Classics-Sammlung: 1stdoc "The Reign of Terror",
2nddoc "The Krotons", 3rddoc "The Ambassadors of Death", 3rddoc "The Mind of Evil"