Also ich fand die Folge gut, ich würde schon fast sagen, dass sie über den Großteil ihrer Handlung ziemlich beklemend war, womit ich besonders die Szenen im Puppenhaus meine, allerdings nur solange bis der Doctor und Alex darin auftauchen, dann wird versucht ein schnelles Ende zu finden. Fünf Minuten mehr hätten wohl gereicht, um das ganze besser zu Ende zu bringen, also warum 42 Min und keine 47? Aber was soll's, auch wenn mir die Erklärung immer noch nicht ganz gefällt: George ist ein Außerirdischer der wie ein Kuckuck ins Nest gelegt wurde und er wird von einem Perseption-Filter geschützt, der so stark ist, dass er sämtlicher Erinnerungen verändern kann, okay bis dahin ist es ja noch in Ordnung aber, es wird nicht erklärt wie die Leute ins Puppenhaus kommen, warum die Puppen dort leben und alle anderen ebenfalls in Puppen verwandeln und zu was für einer Rasse George gehört. Vor allem stört mich daran eine Sache: Werden die Eltern nicht eines tages auftauchen? Ich meine der Doctor hat gesagt, er könnte aufwachsen wie ein ganz normaler Junge, aber was für einen Sinn hat den diese Taktik der Erziehung für eine außerirdische Spezies? Bei einem Kuckuck wird er ja aus dem Nest geworfen, sobald zu erkennen ist, dass er nicht zu der brütenden Vogelrasse gehört, aber das hier macht wenig Sinn. Noch weniger Sinn hat für mich der Besuch diese Hunde-Besitzer bei Alex gemacht; was hat er da gewollt, ich habe es nicht ganz verstanden, ging wohl anscheinend um Geld, aber war das irgendwie wichtig für die Handlung?
Aber jetzt einmal Schluss mit dem ständigen gemecker, ich fand die Sache ja eigentlich recht gut. Rorys Feststellung, dass sie schon wieder tot sein war witzig und Amys Reaktion als er konstatiert, dass die TARDIS eine Störung hätte, war eigentlich ihre beste Szene und ebenfalls ein wenig witzig. Der Junge der George gespielt hat, hatte zum Glück nicht viel zu tun außer Angst erfüllt in die Gegend zu schauen, also konnte er schauspielerisch nicht viel falsch machen, ansonsten fand ich die Schauspieler alle gut bis sehr gut, besonders Matt Smith und auch Arthur Darvill, dafür hat Karen Gillan ihre in dieser Staffel schlechteste Leistung abgeliefert. Die Musik fand ich ebenfalls sehr gut in dieser Episode, allerdings muss ich der Regie einen Vorwurf machen: Am Ende versteht man nur den Schluss vom Lied wirklich gut, den Rest eher weniger, weil im Hintergrund immer noch der Doctor spricht.
Fazit: Alles im allem eine gute Grusel-Episode, die bei mir ein beklemendes Gefühl ausgelöst hat und damit ihr Ziel wohl sehr gut erreicht hat, deshalb gibt es 7,5/10 Punkten, da die Auflösung zu schwach war um acht oder mehr Punkte zu geben.