Date of registration: Aug 5th 2009
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Lieblingscharakter: dieser Typ mit den zwei Köpfen und Susan Foreman
) passt. Es ist ja im Grunde schon verdächtig, dass ausgerechnet RTL2 sich als Sci-Fi-Sender hervortut.
Neee, Spass beiseite. Ich meine das nicht ernst. RTL II ist ein Sender, den man indizieren sollte. Den Müll (BigBrother, Frauentausch u.s.w.), Quatsch und Pseudo-SF (Stargate), denn sie... ok, das ist eine andere Geschichte. 
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Eine interessante Theorie, die ich nie in Erwägung gezogen hätte (einfach weil sie mir nicht eingefallen wäreScifi als Argument bzw Label? Leider nicht mehr.
Kann ich mir auch nicht so ganz erklären, außer dadurch dass viele Themen der Science Fiction ähnlich ansetzen wie jene politischen und gesellschaftlichen Gruppen für die sogar noch halbwegs vernünftige Menschen Worte prägen wie "linke Spinner" oder "Okofuzzis". Positive Utopie, Realitätsflucht, Visionen sind bei uns einfach nicht gefragt, das ist im Unterbewusstsein der Massen alles so ziemlich ehrenrührig.
). Allerdings glaube ich eher, dass man gar nicht so viel interpretieren muss, da die Scifi-Fans dem Genre meiner Meinung nach mehr geschadet haben als irgendetwas andere. 
"kann" richtig... oder nicht will. Beides wäre ein wenig traurig. Das ist nämlich genau die Art von "klientel", die in den Schulen immer jammert, wenn man deutsche Klassiker liest...bleiben sie für die meisten Leute schlichtweg pure Unterhaltung, mit der man sich nicht übermäßig auseinandersetzen kann.
Und auch hier sprichst Du glaub ich auf eine spezielle Gruppe, sehr dummer Menschen an, die das tatsächlich nicht aus einem "alltäglichen" Kontext extrahieren können... Schade, vor allem weil das keine kleine Gruppe ist,können zwar als Diskussionsgrundlage dienen, sind jedoch meistens in einen derart realitätsfernen Kontext eingebettet, dass die Auseinandersetzung mit ihnen nicht wirklich nutzbringend für unser tägliches Leben ist.

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Lieblingscharakter: dieser Typ mit den zwei Köpfen und Susan Foreman
Naja, ich denke es liegt nicht nur ander tolerantere Geselschaft. Wenn man sich mal umschaut, wer vor 15-20 Jahren Science Fiction Fan war und wer das heute ist..Salonfähig, naja, man ist eben toleranter heute.

N aja, dass sie nicht so einfach "runtergehen", wie Comics, die man sich auf dem Klo zu Gemüte führt sollte jedem klar sein. Aber genau das ist doch das schöne dran, oder?Wo sind denn die Klassiker schwer zu lesen?
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Da ich mich im Großen und Ganzen auch zu dieser speziellen Gruppe sehr dummer Menschen zähle, möchte ich natürlich widersprechen.Und auch hier sprichst Du glaub ich auf eine spezielle Gruppe, sehr dummer Menschen an, die das tatsächlich nicht aus einem "alltäglichen" Kontext extrahieren können... Schade, vor allem weil das keine kleine Gruppe ist,können zwar als Diskussionsgrundlage dienen, sind jedoch meistens in einen derart realitätsfernen Kontext eingebettet, dass die Auseinandersetzung mit ihnen nicht wirklich nutzbringend für unser tägliches Leben ist.
die diese Geistesleistung nicht aufbringen kann - und damit auch wieder einer der Gründe, warum SciFi nicht als Massenmagnet dienen kann - Die Massen sind zu dumm
r:
Vielleicht sollte ich klarstellen, dass ich von Fernsehserien im Allgemeinen spreche (und natürlich Werke von Orwell, Bradbury etc. ausklammere), doch das "Extrahieren" fällt mir tatsächlich meistens schwer. Dies liegt jedoch nicht daran, dass ich es problematisch finde eine dort dargestellte Situation auf meinen Alltag zu übertragen, doch ich weigere mich einfach, wirklich wichtige Aspekte meines Lebens von einer Serie beeinflussen zu lassen, in der die Leute Pyjamas bei der Arbeit tragen und diverse Monster bzw. Aliens durch's Bild laufen (auch wenn ich jetzt als unverständiger Snob gelte
). Denkanstöße kann bzw. soll man sicher aus allem (meinetwegen auch aus einer Dailysoap) ziehen, einen "ernsthaften" Einfluss von Scifi-Serien habe ich weder in Bezug auf mich noch in Hinsicht auf irgendeine gesellschaftliche Gruppe je gespürt. Letztlich ist dieser Punkt aber wohl wieder eine reine Typfrage und sollte auch lediglich verdeutlichen warum viele Zuschauer nur mäßiges Interesse an Scifi-Serien haben... Date of registration: Jul 10th 2005
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N aja, dass sie nicht so einfach "runtergehen", wie Comics, die man sich auf dem Klo zu Gemüte führt sollte jedem klar sein. Aber genau das ist doch das schöne dran, oder?
Was denn nun? Fällt es Dir schwer, oder kannst Du es und willst es nur nicht?doch das "Extrahieren" fällt mir tatsächlich meistens schwer. Dies liegt jedoch nicht daran, dass ich es problematisch finde eine dort dargestellte Situation auf meinen Alltag zu übertragen, doch ich weigere mich einfach, wirklich wichtige Aspekte meines Lebens von einer Serie beeinflussen zu lassen,
Naja ich bezog das eher auf Yps, Donald und Co... From Hell und ähnliches sind da natürlich ne ganz andere klasse. Wobei FRom Hell auch eher durch den Nicht bebilderten Teil glänztDas war jetzt eine Herabsetzung von Comics. Ich fand zum Beispiel Romeo und Julia wesentlich leichter runtergehender als From Hell, um mal ein Extrembeispiel zu nennen.

N aja, dass sie nicht so einfach "runtergehen", wie Comics, die man sich auf dem Klo zu Gemüte führt sollte jedem klar sein. Aber genau das ist doch das schöne dran, oder?
Das war jetzt eine Herabsetzung von Comics. Ich fand zum Beispiel Romeo und Julia wesentlich leichter runtergehender als From Hell, um mal ein Extrembeispiel zu nennen.

Quoted
Und ich denke wenn es um ethisch/moralische Fragen geht, dann ist es ganz egal, wer oder was Dir eine Problematik aufzeigt (mehrtun sie ja nun nicht) bzw. woraus Du Deinen Denkanstoß ziehst.
Ich bin intellektuell dazu befähigt, ja. Und einen Denkanstoß kann ich tatsächlich auch aus Scifi-Serien ziehen, da möchte ich dir gar nicht widersprechen. Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass eine Scifi-Serie jemals maßgeblich mein Privatleben bereichert oder meine Sicht auf eine ethisch/moralische Frage beeinflusst hat (im Gegensatz beispielsweise zu bestimmten Büchern oder hin und wieder anderen TV-Serien), da hier die Diskrepanz zwischen Gegenwart und der fiktiven Welt, Charakteren, Lebensumständen etc. noch größer ist als es ohnehin der Fall ist, wenn man das, in verschiedenen Medien geschilderte, Geschehen mit der Wirklichkeit vergleicht. Theoretische Überlegungen zu verschiedenen Problematiken sind für mich daher interessant, aber nicht nutzbringend, da ich mir einfach zu viele Variablen "wegdenken" bzw. anpassen müsste, um die fiktive Situation mit der Realität vergleichen zu können. Ist ja schon schwierig wenn ich mir beispielsweise eine Krankenhausserie im Hier und Jetzt ansehe; da machen es fremde Planeten und Aliens nicht unbedingt leichter... Mag sein, dass es manchen Leuten leicht fällt, eine bestimmte Thematik aus einer Fernsehserie mit der Realität abzugleichen, doch ich behaupte einfach mal, dass in einem solchen Fall nicht gerade sehr sorgfältig verglichen wird...Aloagain
Was denn nun? Fällt es Dir schwer, oder kannst Du es und willst es nur nicht?doch das "Extrahieren" fällt mir tatsächlich meistens schwer. Dies liegt jedoch nicht daran, dass ich es problematisch finde eine dort dargestellte Situation auf meinen Alltag zu übertragen, doch ich weigere mich einfach, wirklich wichtige Aspekte meines Lebens von einer Serie beeinflussen zu lassen,
Und ich denke wenn es um ethisch/moralische Fragen geht, dann ist es ganz egal, wer oder was Dir eine Problematik aufzeigt (mehrtun sie ja nun nicht) bzw. woraus Du Deinen Denkanstoß ziehst.
Es sind ja auch genug Leute nicht bereit, so etwas aus einem Buch zu extrahieren, dass die Abstammungsgeschichte der Menscheit zu einer Kette von Inzucht macht und deren Held im Zweiten Teil nur in Sandalen rumläuft. Aber das ändert ja nichts dran dass e serh wohl möglich wäre. Wobei ScienceFiction durchaus die möglichkeit besitzt das ganze in einem sehr unterhaltsamen Rahme zu tun.
Wobei das natürlich lange nicht für alle Serien gilt...
Aber es gib und gab auch genug Leute die Orwell und CO's Schriften als "utopischen Unsinn" abgetan haben und abtun, von dem sie sich nicht "zum Denken anregen lassen wollten/wollen" und wenn man dann mal schaut wie sehr wir uns manch einer dieser Utopien (oder besser Dystopien...) schon genähert haben und deren Auswirkungen wir heute in der Realtität beklagen... naja...
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Nur weil einem selber etwas schwerer fällt, heisst das doch noch lange nicht, dass Leute, die das besser können es nicht sorgfältig machen, oder?ag sein, dass es manchen Leuten leicht fällt, eine bestimmte Thematik aus einer Fernsehserie mit der Realität abzugleichen, doch ich behaupte einfach mal, dass in einem solchen Fall nicht gerade sehr sorgfältig verglichen wird...
Andere TV-Serie? Da würde ich doch mal interessiert ein "welche?" einwerfen (Bitte, Bitte, Bitte sag nicht "Nip/Tuck"Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass eine Scifi-Serie jemals maßgeblich mein Privatleben bereichert oder meine Sicht auf eine ethisch/moralische Frage beeinflusst hat (im Gegensatz beispielsweise zu bestimmten Büchern oder hin und wieder anderen TV-Serien),

Bestreitet keiner, aber genau geht es doch bei allen anderen SErien auch? Ich glaub ich kenne kein Genre, in der jedes Werk den Anspruch erhebt, Probleme, Moral oder Soziales zu thematisieren., dann ist das Raumschiff eben nicht das Mittel zum Zweck, sondern die übergeordnete Thematik tatsächlich nur ein netter Bonus, der für mich zwar als Denkanstoß wirken kann, jedoch sicher nicht mein Leben verändern wird...
Zitat von »Atlan«
Das war jetzt eine Herabsetzung von Comics. Ich fand zum Beispiel Romeo und Julia wesentlich leichter runtergehender als From Hell, um mal ein Extrembeispiel zu nennen.
Naja ich bezog das eher auf Yps, Donald und Co... From Hell und ähnliches sind da natürlich ne ganz andere klasse. Wobei FRom Hell auch eher durch den Nicht bebilderten Teil glänzt![]()

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Ansonsten, Engelchen, weiß ich genau was du meinst. Wo sind denn die Klassiker schwer zu lesen? Heine zum Beispiel, der spricht doch jedem einigermaßen empfindungsfähigen Menschen aus der Seele, oder? Fontane? Goethe? Novalis? (Schiller nicht, der alte Schwätzer) by Zaphod B.
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Da blitzte kurz sogar mal Anerkennung als ernsthaftes Genre auf quasi als spätes Nachwirken der 68er-Toleranz und dem Beuys'schen Credo "Alles ist Kunst". by Zaphod B.
Quoted
Davon mal abgesehen spielt für mich auch immer die Intention des (Drehbuch-) Autors bzw. des Produktionsteams eine Rolle. Sofern hinter einer Geschichte eine gewisse Intention steckt (beispielsweise Gesellschaftskritik), ist sie meistens auch so angelegt, dass ich die Thematik auf mein eigenes Leben übertragen und möglicherweise auch umsetzen kann. by clockwork
). Und es war ein voller Erfolg*g*. Ich habe es selten gesehen, dass sie alle (!!) derart an einer Diskussion beteiligen wie an der anschließend entbrannten.
Quoted
[...] Sie [die Phantaise] bringt einen ebenso wenig zu fernen Orten wie die Trainingsräder in einer Sporthalle, aber sie kräftigt jene Muskeln, die dazu in der Lage sind. Das Träumen mit offenen Augen hat uns dorthin geführt, wo wir heute sind: Während einer frühen Phase unserer Evolution haben wir so gut gelernt, die Gedanken schweifen zu lassen, dass diese mit Souvenirs zurückkehren.
Und wären wir nicht in der Lage, uns gelegentlich von der Realität zu verabschieden, so säßen wir noch immer am Ufer jenes uralten Flusses und fürchteten das Platschen.