das ding ist in einem wort NUTZLOS!
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@Bluesman: Also du legst dir die Sachen auch gerne so zurecht, wie du es gerne hast. Wenn ein PC für simples schreiben in einem Forum nicht mehr ausreicht, ist er überholt, das ist die Kernaussage.




. Im Onlinebereich geht man aber hart an die Speichergrenze der 6 MB und da muß halt optisch gespart werden. Was aber nichts daran ändert, daß ich z.B. über den gar häßlichen pocketproxy auch mit dem 386er eine Wikipedia-Recherche machen kann.
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Lieblingscharakter: Der Doctor (solange nicht von Davison gespielt)
Und darum geht es letztendlich - der Stillstand Deines Lebenstils führt zwangsläufig zu einem mentalen und kreativen Stillstand. Aber gerade der Geist war schon immer abhängig vom technologischen Fortschritt. Sich dem zu verweigern, heißt seinen Geist in Ketten zu legen. Und das kann doch keiner ernsthaft wollen !

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Wow, das ist mir auch neu, dass Kreativität von der Technologie abhängt...
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Manchmal ist es doch gerade das Schöne, die eingeschränkten Mittel zu "überlisten" und trotzdem was Anspruchsvolles rauszuholen. Und wenn man darin genug Übung hat und das gern macht, warum dann nicht?
Prinzipiell habe ich null Gedanken für Maschinen übrig. Sie sind Seelenlos und mir vollkommen Egal. Ich stehe auf neue schnelle Geräte weil sie einfach, naja schneller sind und weil mich altes Design irgnedwann nervt., Ich lauf ja auch nicht wie in den 80er rum...Was mich am Zeitgeist immer wieder sehr verwundert: auf der einen Seite zelebriert er Maschinen und Technokratie als Massenphänomen, wo es nur geht. Bequemlichkeit. Lebensqualität. Lifestyle. Leben in HD, GB, TB und digital bereinigter Perfektion. Auf der anderen Seite hat er für die einzelne oder gar "individuelle" Maschine keinerlei Gedanken oder Bindung übrig. Nur solange Bequemlichkeit, Respekt der fortschrittlichen Masse und Erfolg garantiert sind, haben sie ein Existenzrecht. Ist eine neue "Leistung" und Qualität da, der man doch gerecht werden muß, um ein modernes Leben zu führen, wird aufgerüstet, verkauft, eingestampft. Warum?
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Das bringt mich zu einem interessanten Gedanken. Mir wird ja häufiger gesagt, daß ich doch auch Respekt vor der modernen Techologie und deren Möglichkeiten haben soll. Es sind also gerne mal die Leute, die für meinen technischen "Horizont" nur Hohn, Spott und Sperrmüll-Titulierungen übrig haben, die davon ausgehen, daß ich mich gefälligst respektvoll oder gar interessiert gegenüber Mega-Pentium, Power-Linux und Cyber-Autoradio mit Riesenfestplatte äußern soll bzw. muß. Da frage ich mich aber: haben die Leute denn überhaupt selbst Respekt davor? Sind es für sie nicht nur kurzlebige Wegwerfgüter, die in Bälde wieder umgerüstet, aufgerüstet, verkauft oder in die staubige Mottenkiste geworfen werden, sobald auch nur der geringste Verdacht von Veraltung auf eine Beschäftigung damit fallen könnte?
Naja, aber sie sind doch einfach schneller. Zugegebenermassen leben wir in einer Welt mit Informationsüberfluss. Aber der sollte man sich doch stellen. Einzelne Daten gehöten auch nicht auf den Rechner, sondern z.-B. inform von Fotos an die Wand oder als gutes Buch ins Regal. Ich für meinen Teil benutze die neue Technologie um mit grossen Datenmengen umgehen zu können (z.B. Lieferanten suchen) und Zeit zu sparen (z.B. Sachen zu bestellen). Ohne neue Technologie wie Internet nebst der dazugehörigen rasante Entwicklung (z.B. der Fähigkeit von Händlern Dr Who folgen Classic oder nicht online in Deutschland anzubieten) wäre diese Forum meiner Meinung nach um einige Personen ärmer.
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Ansonsten ist es vielleicht bezeichnend, wie häufig mir gegenüber auf all die so überlegenen Leistungen all der anderen Computer und Gerätchen bestanden wird (nach dem Motto "Hahaha. Mein Handy hat mehr Rechenpower als all deine Sperrmüllrechner zusammen...") Warum? Was zählt, ist, was man damit macht und der größte Schatz kann auf dem kleinsten Rechner zu finden sein. Das beliebige Horten von Datenmassen und gesichtslosen Medien und das Protzen mit Leistung ist dagegen IMO in höchstem Maß unbedeutend. Eigentlich sollte ich mich also gar nicht darüber ärgern.
Ich finde aber schon das das sinnvolle verwenden moderner Technologien mit zur Intelligenz des einzelnen gehört. Ohne den Einsatz von z.B. Twitter wäre die Jasmin Revolution im Mittleren Osten nicht möglich gewesen. Und da hilft nunmal "besser" "schneller" "neuer" ungemein ....
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Warum es mich ärgert, liegt letztlich wahrscheinlich am allzu kritischen Blick darauf, was gewisse Mentalitäten auch aus Menschen machen können und wohin eine solche Entwicklung am Ende (und wir sehen immer noch nur den Anfang) führen könnte. Der obige Satz führte zumindest mich nach weiterem Nachdenken zu einem Zitat, welches ich im Ansatz einer Aussage aus der wunderbaren Futurama-Folge „Godfellas“ entlehnt habe:
"Kilobyte or Terabyte are just words. What matters, is what you do…"
Und dieser Satz ließe sich im Prinzip auf alles anwenden, was in der heutigen Gesellschaft künstlich (?) als technologischer Gegensatz gesehen wird. Z80 und Pentium. DOS und Windows 7. Basic 2.0 und Visual C++. 5 1/4″-Diskette und BlueRay, txt-Datei und Multimedia deluxe etc. etc. etc. Was zählt, ist letztlich, was dabei herauskommt und was der Einzelne daraus macht. Wobei ich nicht unerwähnt lassen möchte, daß ich persönlich die höhere kreative Energie klar bei den "kleinen" und "fehlerhaften" Dingen sehe. Kilobyte und Terabyte sind auf der einen Seite zwar nur Worte, stehen auf der anderen Seite aber vielleicht auch wieder für allzu kollidierende Philosophien von Individualität vs Masse. Und reine Masse lädt IMO weit stärker zu Gleichgültigkeit und Rezipiententum ein (und auch zu einer Degradierung der Substanz, z.B. von Musik in gesichtslosen Massendatenspeichern.)
Ohje... Du kannst aber viel Text schreiben ohne gar nix auszusagen. Wobei du das echt blumig tust....
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Gibt es (kreativ gesehen) einen wahren Gleichheitsanspruch zwischen technologischen Polen und kann der größte Schatz im kleinsten Rechner zu finden sein? Kann jemand, für den Masse, Fortschritt und Bequemlichkeit das Wichtigste sind, anerkennen, daß letztlich Kilobyte und txt-Dateien die gleichen Rechte als kreative Werkzeuge haben, wie Terabyte und HD-Multimedia? Und kann ich anerkennen, daß auch die moderne digitale Technologie in den richtigen Händen ein Mittel der Kreativität sein kann?
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Lieblingscharakter: Der Doctor (solange nicht von Davison gespielt)
Was mich am Zeitgeist immer wieder sehr verwundert: auf der einen Seite zelebriert er Maschinen und Technokratie als Massenphänomen, wo es nur geht. Bequemlichkeit. Lebensqualität. Lifestyle. Leben in HD, GB, TB und digital bereinigter Perfektion. Auf der anderen Seite hat er für die einzelne oder gar "individuelle" Maschine keinerlei Gedanken oder Bindung übrig. Nur solange Bequemlichkeit, Respekt der fortschrittlichen Masse und Erfolg garantiert sind, haben sie ein Existenzrecht. >...< Mir wird ja häufiger gesagt, daß ich doch auch Respekt vor der modernen Techologie und deren Möglichkeiten haben soll. Es sind also gerne mal die Leute, die für meinen technischen "Horizont" nur Hohn, Spott und Sperrmüll-Titulierungen übrig haben, die davon ausgehen, daß ich mich gefälligst respektvoll oder gar interessiert gegenüber Mega-Pentium, Power-Linux und Cyber-Autoradio mit Riesenfestplatte äußern soll bzw. muß. Da frage ich mich aber: haben die Leute denn überhaupt selbst Respekt davor? Sind es für sie nicht nur kurzlebige Wegwerfgüter, die in Bälde wieder umgerüstet, aufgerüstet, verkauft oder in die staubige Mottenkiste geworfen werden, sobald auch nur der geringste Verdacht von Veraltung auf eine Beschäftigung damit fallen könnte?
This post has been edited 2 times, last edit by "Solus" (Oct 27th 2011, 5:14pm)

Bleib so wie Du bist!
. Darin haben mich (neben so vielen anderen Dingen und Beobachtungen) die Argumente und Denkweisen hier im Thread auch wieder sehr stark bestätigt. Danke. Ein sogenanntes "modernes Leben" im 21. Jahrhundert möchte ich keinesfalls führen. Und konträr zu den häufigen Meinungen hier im Thread glaube ich weiterhin, daß man durch ein "modernes Leben" weit mehr verliert, als man gewinnt.