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feyn

wandelnde enzyklopädie

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Thursday, May 13th 2010, 12:25am

Männliche emanzipation

Ich vertrete schon lange die ansicht, das wir eine gegenbewegung zur
emanzipation brauchen. Jetzt wollte, ich angeregt durch die abtreibungs-
diskusion, mal eure meinung dazu. Damit meine ich natürlich nicht, das wir
frauenrechte wieder abschaffen, aber wir sollten endlich gewiße
männerrechte schaffen. Als das BGB geschaffen wurde, befand sich die
frau gegenüber dem mann in vielerlei hinsicht im nachteil. Der
gesetzgeber hat daher den frauen viele sonderrechte zugestanden, die
teils sehr zum nachteil des mannes sind. Inzwischen existiert dieser
nachteil so gut wie nicht mehr, aber die gesetze existieren immer noch.
Dadurch
werden männer in vielerlei hinsicht benachteiligt. Ich habe als mann
z.b. nicht mal das recht, nachzuprüfen, ob ein kind mein kind ist. Das
kanns doch nun wirklich nicht sein. Ich werde einfach zum zahlen
verpflichtet, aber rechte ? Pustekuchen ! Hier mal ein paragraph :
§
263 StGB
Betrug
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten
einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines
anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder
durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum
erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder
mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.

Ich
finde wenn einem mann ein kind untergejubelt wird, dann trifft das wa da
genannt ja wohl voll zu. Aber sollte ich einer frau vertrauen, und die
vaterschaft anerkennen, und z.b. nach 3 jahren stellt sich herraus es
ist nicht mein kind erhalte ich nicht nur mein geld nicht zurück (wofür
ich ja noch verständnis habe), nein ich muß auch noch trotzdem weiterhin
für den unterhalt aufkommen. Also wird der betrug quasi noch belohnt !
Auch
beim Sorgerecht existieren schwere nachteile. Wenn eine frau nicht
gerade ungeeignet ist, hat man als mann praktisch keine chance, das
sorgerecht zu erhalten. Oder was ist mit abtreibung ? Da hat der mann
nicht mal das recht zu erfahren, das sein kind abgetrieben wird, von
einem mitspracherecht ganz zu schweigen. So geht es gerade weiter. Was
kinder betrifft kann man zusammenfassend feststellen, das wir praktisch
keine rechte haben, aber jede menge pflichten, und da hört es nicht auf.
Auch im scheidungs und unterhaltsrecht sind wir schwer benachteiligt.
Wie lange wollen wir uns das noch gefalllen lassen ? Wann fangen wir
endlich eine gegenbewegung zur emanzipation an ? Heutzutage gibt es
viele hausmänner und auch sonst sind die männer den frauen viel
entgegengekommen, aber für uns hat sich im gegenzug nichts verbessert.
Langsam wirds zeit !
„Wissenschaft ist wie Sex. Manchmal kommt etwas Sinnvolles dabei raus, das ist aber nicht der Grund, warum wir es tun.“ richard feynman


„Der Spaß fängt erst dann an,wenn man die Regeln kennt.
Im Universum aber sind wir momentan noch dabei,
die Spielanleitung zu lesen.“ richard feynman

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Estrilda

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Thursday, May 13th 2010, 12:34am

Also ich wäre definitiv für eine Männerquote in bestimmten Berufen. Wenn ich immer mitkriege dass bei uns nur weibliche Azubis reinkommen, bloß weil die ein Abi mit super Noten vorweisen können und trotzdem so dumm waren diesen Beruf zu wählen, obwohl Männer allein wegen ihrer Anatomie und Physiologie besser geeignet sind könnt ich pausenlos :18:
Aber den Medien sei Dank ist ja alles was mit Tieren zu tun hat ja "Eitidei und Dutzidutzi" und daher nur für Frauen attraktiv (?) :cursing:
"Why you all so happy?" - " 'cause our lives suck"
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"Herr und Frau Verwesung?" - "Bis dass der Tod sie zentrifugiert."
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rhizin

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Thursday, May 13th 2010, 12:54am

Ich bin schon lange für eine Bewegung zur Einhaltung der Rechtschreibregeln der deutschen Sprache. Für Männer und Frauen gleichermaßen.

Ansonsten: Kein Mann ist wie der andere, genauso wie keine zwei Frauen gleich sind. Die Emanzipation wurde, in ihren extremen Ausprägungen, etwas übertrieben. Fakt ist aber auch, dass Frauen in dieser Gesellschaft lange Zeit unterdrückt wurden und es in vielen anderen noch werden, und zwar in einer Art und Weise, die mit dem Gejammer mancher Männer, das jetzt immer mehr aufkommt, nichts zu tun hat. Männer werden nicht von Frauen geschlagen, vergewaltigt, von Bildung und selbstgewähltem Beruf abgehalten, verkauft, als unwert entsorgt, im Kindesalter verheiratet usw. usf. Vergewaltigung in der Ehe ist strafbar seit wann? 1997... und bis 2004 nur als Antragsdelikt. Es ging der Emanzipation ursprünglich um solche grundlegenden Rechte. Um das Recht auf Gesundheit, Selbstbestimmung und Freiheit. Heute treibt es bei uns langsam seltsame Blüten, weil die Grundprobleme eigentlich gelöst sind und neue Aufgaben gebraucht werden. Das manche Männer anscheinend den Eindruck haben, nichtmehr "hinterher" zu kommen, ist deren eigenes Problem. Es ist eben nichtmehr selbstverständlich, dass Jungs alles automatisch in den Schoß fällt, wofür Mädchen schon immer kämpfen mussten. Und das ist richtig so. Die Frauen haben sich weiterentwickelt, und die Männer müssen das genauso tun.

Entwicklung heißt dann eben auch, dass Männer helfen, Jungs zu erziehen, wenn sie über den Mangel an männlichem Einfluss in der Erziehung sprechen. Aber wieviele Männer wollen schon Kindergärtner werden. Oder Grundschullehrer. Sind doch Frauenberufe ohne Prestige. Und was ist eigentlich "männlich"?. Was soll da emanzipiert werden? Der primitive Bierdosenhalter? Der arrogante Schlipsträger? Der sensible Sozialarbeiter? Der fleißige Hausmann? Ich glaub, da sind sich die Männer nichtmal selber einig. Sie haben aber bereits jetzt die Möglichkeit, jede dieser Rollen und noch viele mehr einzunehmen. Das hatten die Frauen bis vor 50 Jahren nicht. Und darum ging es. Mit Änderungen einiger weniger spezieller Gesetze hat das eher am Rande zu tun. Wenn die Männer diese Gesetze ändern wollen, gibt es Mittel und Wege, sich dafür einzusetzen. Schreibt Petitionen, organisiert Demos, textet eure Abgeordneten zu. Von alleine passiert garantiert nichts.

@Estrilda:

Das ist dann eher ein Problem dieses einen Arbeitgebers - und als Unternehmer sollte er entweder wissen, wer am besten für die Arbeit, die er zu vergeben hat, geeignet ist, oder er ist unfähig. Man kann kaum für jeden einzelnen Beruf eine extre Quote festlegen. Das würde das Einstellen von Mitarbeitern, so es überhaupt noch geschieht und die Leute nicht nur ausgeliehen werden, in ein kaum überschaubares Bürokratiemonster verwandeln. Woran will man diese Quoten festmachen? Am Anteil harter körperlicher Arbeit? Es gibt auch kräftige Frauen und ich kenne gleich mehrere Männer, denen ich kaum zutraue, auch nur einen Nagel in die Wand zu klopfen. Bei den meisten Berufen sind zudem auch andere Fähigkeiten als reine Körperkraft gefragt. Kreativität, Einfühlungsvermögen, Intelligenz, Pragmatik, Teamgeist, soziale Fähigkeiten, Durchsetzungsvermögen.. alles nicht unbedingt geschlechtergebunden. Da sind dann wirklich die Chefs gefragt, einzuschätzen, wer auf welchem Posten die bessere Figur macht. Dank Praktika und Probearbeiten ist das ja heute kein Problem mehr. Der einzige Bereich, in dem eine Quote Sinn machen könnte, sind die sogenannten Oberen Etagen, da diese sich bisher fast nur aus den eigenen Reihen rekrutieren und eine Quote einfach für frisches Blut und ein Aufbrechen dieser Seilschaften sorgen könnte. Wahrscheinlicher ist aber wohl, dass man dann eben Frauen aus dem gleichen Umfeld heranzieht und sich an der Klüngelei trotzdem nichts ändert.

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Infinity

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Thursday, May 13th 2010, 2:55am

Ach bitte nicht noch mehr Emanzipation... das ist doch längst alles zu Totschlagsargumenten und letztlich Lobbyarbeit verkommen.

Nichts dagegen wenn Männer und Frauen gleich behandelt werden sollen. Dann aber bitte auch absolut gleich.

Gleiche Löhne (! Warum für die glieche Arbeit immer noch weniger bezahlt werden darf nur weil jemand die falschen Chromosomen mit sich herumträgt ist irgendwie merkwürdig und nichtmal das allertollste Gleichstellungsgesetzt tut was dagegen...) aber auch gleiche Pflichten ala Bundeswehr (oder besser Sozialer oder Kommunaler Pflichtdienst der u.a. auch erlaubt zum Bund zu gehen).

Ich krieg ja auch das Kotzen wenn ich höre dass unter 1000 Topmanagern noch keine 5% Frauen sind, aber wenn dann Quoten verlangt werden weiss ich auch wiederum nicht ob ich lachen oder weinen soll... hängt das nicht auch von Dingen ab wie ob sich genug Frauen bereit finden derartig perverse Jobs (hohe Arbeitsbelastung, Kampf um die Autorität eines Alpha-Tierchens, Entscheidungsdruck und dergleichen) auch auszuüben und letztlich - egal wie blöde das klingen mag - ob auch die richtigen Frauen in den richtigen Firmen dann da sind die die entsprechende Qualifikation haben. WENN Es zwei gleichwertige Bewerber gibt und einer davon ist eine Frau, während im Führungskreis zur Zeit zB nur 16 Männer sind, wäre ich jederzeit dafür der Frau auch per Quote reinzuhelfen, aber wenn es einfach keine geeignete oder gewillte weibliche Person gibt, kann man IMO der Firma nicht vorschreiben solange zu suchen, bis sich da jemand fände.

Oder sollen jetzt (mal als drastisches aber hoffentlich einleuchtendes Beispiel) auch mindestens 4 Bundesligatrainerstellen ad hoc mit weiblichen Sportlehrerinnen besetzt werden? Mindestens 50 Bundesligaspieler weiblich sein?

Nicht immer ist eine Quote das letzte Allheilmittel, auch wenn sie in Fällen großer Ungleichbehandlung wie zB Aufsichtsrats oder Vorstandsposten erstmal nötig sein mag. Aber bitte auch dann und dort auf vernünftige Weise.
Rosebud

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feyn

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Thursday, May 13th 2010, 3:44am

Also zunächst mal, das es keine männer gibt, die von ihren frauen mißhandelt werden ist eine glatte lüge. Allerdings schämen sich die meißten männer viel zu sehr, um zuzugeben, das sie von ihrer frau mißhandelt werden. Wird eine frau mißhandelt, hat sie viele möglichkeiten, bis hin zum frauenhaus. Aber als mann ? Meißtens wird dir nicht mal geglaubt, und wenn, dann wirst du ausgelacht, weil du nicht in der lage bist, dich gegen deine frau durchzusetzen. An wen kann sich denn ein mißhandelter mann wenden ? Wo gibt es denn bitte männerhäuser ? Das problem ist größer als ihr denkt, hier einige links :
http://www.gleichberechtigungsbewegung.d…ihre_sohne.html
http://www.kbbe.de/info/missbrauch/missb…urch_frauen.htm
http://www.maennerberatung.de/gewalt-gegen-maenner.htm

Jedes jahr werden in deutschland über 1,4 million männer opfer einer gewalttat mit einem täter aus dem sozialen umfeld. Wieviel männer nun aber tatsächlich von ihren frauen mißhandelt werden, ist schlicht unbekannt. Man macht sich nicht mal die mühe, dazu eie statistik zu erheben. Experten gehen aber von MEHREREN TAUSNED FÄLLEN PRO JAHR AUS, in denen es wirklich zu handfesten körperverletzungen kommt inklusive gebrochene knochen etc. Während frauen in so einem fall ins frauenhaus können, gibt es in deutschland NICHT EINE EINZIGE STAATLICH FINANZIERTE EINRICHTUNG an die sich männer wenden können. Also tut bitte nicht so, als ob frauen was das betrifft in deutschland so viel schlechter gestellt sind, es ist genau umgekehrt.
Bei sexueller gewalt gilt das gleiche. Eine frau kann einen mann durchaus vergewaltigen, und auch auf vuielfältige andere weise sexuell mißbrauchen. Nur weil mann einen ständer hat heißt das noch lange nicht, das er auch will. Das ist eine rein körperliche rteaktion, die nicht immer mit dem kopf übereinstimmen muß. Vor allem wenn frau gewisse hilfsmittel wie penispumpen oder viagra verwendet. Trotzdem kenne ich nicht einen fall, in der eine frau dafür verurteilt wurde, wenn das opfer bereits erwachsen war. Selbst bei jugendlichen ist das nicht immer einfach. Viele haben da das vorurteil im kopf das männer, vor allem in der pupertät, doch immer wollen. Also muß ihnen das doch spaß machen, und hat nicht ekelhaft und beschämend zu sein. Kannst du dir vorstellen, was in einem jungen abgeht, der vergewaltigt wurde, und dann sowas zu hören bekommt ? Das ist wie nochmal vergewaltigt zu werden. Glaubst du der nächste junge traut sich dann noch was zu sagen ? Deswegen haben frauen eine zigfach höhere chance damit durchzukommen als männer.

@ Rhizin du sagtest :" Die Frauen haben sich weiterentwickelt, und die Männer müssen das genauso tun. " Ja müßen sie, aber wir männer haben euch auch geholfen bei eurer emanzipation und sind euch in vielem entgegengekommen. Jetzt sind die frauen mal dran. Natürlich müßen wir männer ebenfalls was tun. Deswegen eröffnete ich diesen thread, um bewustsein dafür zu schaffen, das was gewaltig schief läuft.


Aber eigentlich wollte ich mehr auf die ungerechtigkeiten was kinder betrifft hinaus. Den punkt haben die weiblichen antworter komplett übergangen. Hier scheinen irgendwie alle rechte den frauen zu gehören, während männer nur reine melkkühe sind. Ist mann nicht verheiratet mit der frau, hat er oft nicht mal eine reele chance das kind, das er finanziell versorgen muß, wenigstens 1 mal i m monat zu sehen. Ja glaubt ihr denn nur frauen lieben ihre kinder ? Könnt ihr euch nicht vorstellen was das in einem mann anrichtet wenn er sein eigenes kind nicht mal sehen darf ? Das ist eine himmelschreiende ungerechtigkeit. Er darf ja nicht mal überprüfen, ob es sein kind ist. Hat er es aber erst mal anerkannt, ist er der ernährer, selbst wenn sich rausstellt, das es doch nicht seines ist. Ich kenne persönlich jemand, der 21 jahre für ein fremdes kind bezahlen mußte, 400 euro im monat, obwohl er schon nach einem halben jahr einen heimlichen vaterschaftstest machte, und vor gericht dann einen richtigen erstritt, mußte er weiter bezahlen. FÜR EIN FREMDES KIND. Das ist recht in deutschland. Sobald es um kinder geht hat mann keine rechte. Wo ist denn das bitte in ordnung ?

Zum thema welcher mann denn schon die kinder versorgen will, also ich kenne genug, ich habe alleine 3 vollhausmänner im bekanntenkreis, und weitere 4 teilhausmänner, bei denen die frau noch bisschen mit macht. Ich selbst arbeite als heilerziehungspfleger, früher ein typischer frauenberuf, heute sind über 1/3 männer, also erzähl mir bitte nicht wir männer wollen nicht, hört auf die schuld den männern zuzuschieben, viele wollen tatsächlich. Aber geradfe wenn es um kinder geht, wollen wir endlich auch rechte haben, nicht nur pflichten. Wie kann es zm beispiel sein, das eine frau mein kind zur adoption freigeben darf, ohne das ich wenigstens bescheid bekomme, und mich so evtl um das sorgerecht bemühen kann ? Überhaupt sorgerecht : eine frau muß sich schon einiges leisten, um nicht das sorgerecht zu bekommen, aber der mann ? Der muß 150% geben um auch nur den hauch einer chance auf das sorgerecht zu bekommen. Trptzdem gewinnt fast immer die frau, auch wenn das kind bei ihr wesentlich schlechter da steht.
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greeen601

aus "innerbetrieblichen Gründen" als Troll verunglimpfter Konsument von Ernährungsbiomasse sexualdimorpher Art geographischer Provenienz™

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Thursday, May 13th 2010, 5:16am

@feyn
Männchen und Weibchen (i.a.o.) sind nicht gleich, das ist doch eigentlich auch soweit (Sport, gehalt) gesellschaftlich anerkannt, daher spricht meiner Meinung nach nichts gegen diverse Sonderregelungen (Quoten z.B. schliesst das aber ganz bestimmt nicht mit ein). Als ich damals von dieser neuen Regelung in der Tagesschau(!) erfahren habe dachte ich nur: Jetzt muss "man" sich auch noch gesetzlich abgesichert verarschen lassen und bluten. Der Handlungsspielraum, der der Frau eingeräumt wird ist unglaublich. Hier ist auf jeden Fall der Punkt überschritten, der wohl in den Anfängen der Emanzipationsbewegung einmal etwas mit gleichem Recht und gleiche Pflichten für alle zu tun hatte. Deutlicher als anhand eines solchen Gesetzes kann man wohl nicht darlegen, dass die Linie zwischen Rechten und Pflichten leicht zu Ungunsten der Männer verschoben wurde. Ein Kuckuckskind ist die Höchststrafe der Evolution (egal wie dämlich sich das zuerst mal anhören mag - da hängen einige Dinge dran) und dafür gibt es einen Freifahrtschein? "Nicht richtig" ist gar kein Ausdruck. Natürliche Damenwahl ist ja ganz nett - aber dann bitte auch mit den möglichen, nicht so angenehmen Konsequenzen, und nicht die bösen daraus entstehenden Pflichten auf den "männlichen" Unterdrücker-Arsch vom Dienst abwälzen.
Ein Zyniker könnte annehmen, dass diese Art der Bevorzugung (nichts anderes ist es) in so einer existenziellen Frage aus der Unfähigkeit der Frau im allgemeinen in solchen Fällen rationale Entscheidungen treffen zu können resutiert. Irgendjemand muss für Missy schliesslich die Verantwortung übernehmen oder zumindest Zahlmeister spielen. Für das Allgemeinwohl und den oberflächlichen Frieden ist es so das Beste.
Ob die Mehrheit der Frauen mit dieser Interpretation glücklich wäre darf angezweifelt werden; mit den dezenten Vorteilen der Regelung hingegen wird sie sich schon arrangieren. Von Alice habe ich jedenfalls keinen Aufschrei gehört und sie ist sonst nicht leise.

...Die Emanzipation wurde, in ihren extremen Ausprägungen, etwas übertrieben. Es ging der Emanzipation ursprünglich um solche grundlegenden Rechte. Um das Recht auf Gesundheit, Selbstbestimmung und Freiheit. Heute treibt es bei uns langsam seltsame Blüten, weil die Grundprobleme eigentlich gelöst sind...
Sehe ich genauso. Die Grundprobleme sind aus der Welt und nun wird etwas übertrieben. Also ab jetzt ein faires "jeder für sich". Oder sind einige abgrundtiefe Frauen doch der Ansicht, dass sie mehr verdienen? Mehr. Meehr. Schliesslich ist was "gutzumachen", vor allem an der jungen Generation. Bei einigen der ernergischeren Verfechterinnen des "Feminismus" hat man den Eindruck, dass es als Lebensaufgabe gesehen wird - ohne klares Ziel, einfach ein Fass ohne Boden. Auch wenn man schon lange übers Ziel hinausgeschossen ist und der Gesellschaft damit mehr schadet als sonst etwas, wird nicht reflektiert, sondern das zweifelhafte Lebenswerk wird bis aufs Letzte verteidigt; darf ja nicht umsonst gewesen sein.
Das manche Männer anscheinend den Eindruck haben, nichtmehr "hinterher" zu kommen, ist deren eigenes Problem. Es ist eben nichtmehr selbstverständlich, dass Jungs alles automatisch in den Schoß fällt, wofür Mädchen schon immer kämpfen mussten. Und das ist richtig so. Die Frauen haben sich weiterentwickelt, und die Männer müssen das genauso tun.
Worin genau die Weiterentwicklung der Frau bestehen soll kann ich nicht nachvollziehen. Ich glaube eher Du verwechselst Entwicklung mit selektiver Ausschöpfung neuer Möglichkeiten. Natürlich ist es richtig, dass beide "Parteien" gleichermassen Nutznießer von in-den-Schoß-Gefallenem werden, doch die Unterstützung (vor allem im schulischen Bereich - diverse Artikel dazu kann man finden) hat sich nun leider nicht in die gesunde Mitte verschoben, sondern wir sind jetzt Umgekehrt in dem zum Selbstläufer gewordenen Wahn soweit, dass "Jungs" in vielerlei Hinsicht benachteiligt werden.

Aber wieviele Männer wollen schon Kindergärtner werden. Oder Grundschullehrer. Sind doch Frauenberufe ohne Prestige. Und was ist eigentlich "männlich"?. Was soll da emanzipiert werden? Der primitive Bierdosenhalter? Der arrogante Schlipsträger? Der sensible Sozialarbeiter? Der fleißige Hausmann? Ich glaub, da sind sich die Männer nichtmal selber einig. Sie haben aber bereits jetzt die Möglichkeit, jede dieser Rollen und noch viele mehr einzunehmen....
Oberflächlich betrachtet ja. Die Möglichkeit haben einige Männer sicherlich, aber zu welchem Preis? Diejenigen Frauen, die das noch nicht getan haben, sollten vielleicht mal ernsthaft und ehrlich in sich reinhorchen und sich fragen, ob sie auf lange Sicht solche Männer wirklich haben wollen. Da schliesst sich der Kreis.

Der Korrigator

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Thursday, May 13th 2010, 8:11am

Da die Gleichberechtigung von Mann und Frau für mich eine unantastbare Selbstverständlichkeit darstellt, habe ich über die Thematik noch nie so wirklich intensiv nachgedacht; meine Meinung dazu ist also demnach ziemlich simpel gestrickt, jedoch auch ebenso klar und deutlich.

Ich vertrete zum einen die Auffassung, dass Männer und Frauen nicht gleich sind, u.a. in körperlicher Hinsicht, was sich von selbst versteht, wenn man seinen gesunden Menschenverstand benutzt; der eine ist hier über/unterlegen, der andere da; zum anderen vertrete ich die Einstellung, dass man in Relation zu diesen Unterschieden möglichst Gerechtigkeit walten lassen muss, zum Beispiel durch Berufe, die vorwiegend Männern oder Frauen vorbehalten sein könnten/sollten; auch, wenn es sicher immer Ausnahmen gibt, verstehen sich Frauen, da sie Kinder bekommen können, sicherlich durchschnittlich besser im Handwerk einer Hebamme; Männer dagegen können durch ihre im Schnitt überlegene Körperkraft sicher besser den Job eines Möbelpackers ausführen; eine "Pflicht" sollte es da aber auf keinen Fall geben, und die meisten Berufe, wie z.B. "Lehrer(in)" oder "Mediziner(in)" können meiner Meinung nach von beiden Geschlechtern gleich "schlecht" oder "hervorragend" ausgeübt werden.

Das damalige Schubladen-Denken /bzw. die damalige Einteilung in die klassischen Rollenbilder, war ausgeglichener, als viele annehmen, doch schränkte es zum einen mehr oder weniger schwer in der freien Entfalltung des einzelnen ein, zum anderen gab es auf jeden Fall die ein oder andere eindeutige Ungerechtigkeit den Frauen gegenüber, was schlicht nicht zu leugnen ist.

Aber wie sieht die "Gleichberechtigung" heute aus?

Heute liegt die Tendenz deutlich bei einer "Bevorzugung" der Frau; beim Prozess, eine Gleichberechtigung anzustreben, wurde die Grenze in diese Richtung teils deutlich überschritten; man halte sich nur einen einzigen "Beispiel"-Punkt vor Augen: Männer müssen zur Bundeswehr, oder verweigern und Zivildienst machen; Frauen "dürfen", wenn sie wollen... das ist eine aktuelle unabstreitbare Ungerechtigkeit den Männern gegenüber; und derartige gibt es noch viele mehr, vor allem auch beim "Vormundschafts"-Recht.

Entweder werden die klassischen Rollenbilder "abgelegt", und es gibt diese direkte oder indirekte "Rollen-Pflicht" und das "Rollen-Recht" nicht mehr, oder eben doch... das, was im Moment von Statten geht, ist so in etwa wie "Die Nachteile der Frauen der klassischen Rollenbilder haben entfernt zu werden, weil sie ungerecht sind, doch die Vorteile, die es dabei durchaus auch gab (z.B. fehlende Wehrpflicht), haben gefälligst zu bleiben." Das ist schlicht ungerecht.

Doch solche Überschreitungen der Grenzen in die eine oder andere Richtung sind bei einem solchen Entwicklungsprozess irgendwo nachvollziehbar und normal; und in meinen Augen scheint es sich langsam aber sicher in ein immer gesünderes Gleichgewicht einzupendeln, wie man z.B. an einem noch recht aktuellen neuen Gesetz zum "Vormundschafts"-Recht für uneheliche Väter bemerken kann; bis vor kurzem hatte die Mutter bei einem unehelichen Kind das alleinige "Sorge"- und "Aufenthaltsbestimmungs"-Recht, selbst wenn der Vater bekannt war, die Vaterschaft anerkannt hat und Teile dieser Rechte gefordert hat; heute haben uneheliche Väter, wenn diese die Vaterschaft anerkennen, gleiche Rechte, wenn sie denn wollen.

@Foren-Leitung

Dieses Thema ist mehr oder weniger "politischer" Natur und besitzt meiner Meinung nach ein großes Konflikt-Potential; ich empfehle daher die Verschiebung in den "Politik"-Bereich, um weiterhin eine gesittete Diskussion zu gewährleisten.

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Atlan

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Thursday, May 13th 2010, 10:30am

Nur mal ein kurzer Einwurf zum Thema, den ich immer merkwürdig fand:

Früher hatten wir bei meinem Arbeitgeber eine Frauenbeauftragte. Diese wurde nur von Frauen gewählt und hat sich für die Rechte der Frauen eingesetzt. Alles wunderbar.
Im Laufe der Zeit wurde dieser Post umbenannt in Gleichstellungsbeauftragte. Hey, noch besser: Gleichstellung für alle. So sollte es sein.
Gewählt werden, darf die Gleichstellungsbeauftragte aber weiterhin nur von Frauen. Hm.
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Zaphod B.

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Sunday, May 16th 2010, 12:45am

Aber, mein lieber Atlan, auch du als Mann kannst gewählt werden, und das ist doch auch was.
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Sunday, May 16th 2010, 10:05am

Nein, ich glaube auch das geht nicht.
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Sunday, May 16th 2010, 12:51pm

Ich denke die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist längst am Ziel vorbeigeschossen.
Gleichberechtigung hat sicher seinen Sinn und ich wäre die letzte Person, die sich dagegen aussprechen würde.
Jedoch finde ich schon, dass in vielen Punkten Frauen bevorzugt werden. Und ein Wechsel vom Patriachat zum Matriachiat ist auch nicht die Lösung.
Frauenbeauftragte aber keine Männerbeauftragte? Warum nicht?
Quoten bei der Einstellung? Sollte es nicht nach Fähigkeiten oder Teamfähigkeit gehen?
Das Geschlecht sollte dabei keine Rolle spielen. Das wäre Gleichberechtigung.
:CptnJckspikyerHTARDISct:

Zaphod B.

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Sunday, May 16th 2010, 11:44pm

Da liegt doch das Problem. Es sollte nach Fähigkeiten und Teamfähigkeit gehen, es sollte das Geschlecht keine Rolle spielen. Fakt ist aber, dass Frauen im Durchschnitt für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden und in den oberen Führungspositionen kaum vertreten sind.

Da fragt man sich schon, ob diese ganzen Quoten und Beauftragten und die Aufgeregtheiten um political correctness in der Schreibweise von Bezeichnungen und ähnlicher Kram nicht einfach nur ein willkommenes Ablenkungsmanöver sind. Auf jeden Fall ist ein großes I mitten im Wort billiger als gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Wo ich mir allerdings mittlerweile einen Männerbeauftragten wünsche, das ist in der Werbung. Da sind Männer ja entweder Idioten ("eine Beratung, die auch mein Mann versteht", irgendeine Bankwerbung) oder große Kinder (die Werbung für den Unkrautstecher, der wie eine Pumpgun funktioniert). Bei einer ähnlich diskriminierenden Werbung mit Frauen wäre sicher sofort der Werberat oder wie der Verein heißt zur Stelle.
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Monday, May 17th 2010, 4:06pm

Was mir am meißten bitter aufstößt, ist das recht der männer, wenn kinder ins spiel kommen. Gerade wenn man mit der frau nicht verheiratet ist, kann es schnell dazu kommen, das die frau das sagen hat, und der mann der zahlmeister ist. Dabei werden männern oft kinder untergeschoben, die gar nicht ihre sind. Aber der mann hat nicht das recht auf einen vaterschaftstest. Warum denn nicht ? Ofrt wird mit dem kindeswohl argumentiert, aber das halte ich für verlogen, dazu später mehr.
Es gibt verschiedene untersuchungen zum thema kuckuckskinder in festen partnerschaften, und die zeichnen ein erschreckendes bild. Als beispiel hier eine, die auf einen schnitt von etwa 10% kommt, wobei es gegenden mit bis zu 30% gab :
http://www.peter-becker.de/
Dabei ist die abstammung zu
wissen für jedes kind sehr wichtig. Das geht schon mal damit los, das
bei vielen erkrankungen die gene eine große rolle spielen. Daher sollte
man wissen, welche krankheiten in der familie kursieren, um vorsorge zu
treffen, und z.b. durch früherkennung viel bessere chancen zu haben, das
ganze gut zu überstehen. So ist bei krebs die chance zu überleben umso
größer je früher er erkannt wird. Für solche vorsorgeuntersuchungen muß
man aber erst mal wissen, worauf man achten muß, und was man regelmässig
untersuchen sollte.

Daher ist es finde ich ziemlich hanebüchen zu behaupten, die
verweigerung von vaterschaftstest währe zum wohl des kindes. Das ist
jetzt nur ein beispiel für ganz handfeste gründe, warum es wichtig ist,
die eigene abstammung genau zu kennen. Hinzu kommt der psychologische
hintergrund. Bekommt jemand durch zufall irgendwann mit, das der eigene
vater nicht der biologische vater ist, ist das ein gewaltiger schock, der laut untersuchungen ähnlich
gravierende auswirkungen hat, wie der tot eines nahen verwandten. Auf
einmal stellt man alles in frage, und verliert evtl sogar das vertrauen
zu den eltern. Es ist in jedem falle sehr dramatisch, ganz egal wie alt
man ist, wenn man das rausfindet (wobei ein erwachsener damit
wahrscheinlich etwas beser umgehen kann wie ein kind). Wächst ein kind
dagegen mit diesem wissen auf, und wurde behutsam darüber aufgeklärt,
ist das gut zu verkraften. Allerdings will das kind in beiden fällen
unbedingt wissen, wer der der biologische vater ist. Das ist ein ganz
dringendes bedürfnis für jedes kind. Auch daher ist es ganz schön
verlogen zu sagen, das man vaterschaftstests verweigert um es kindes
willen. Der peter becker link klärt übrigens über solche und andere
begründungen und was davon zu halten ist recht umfasend auf, es lohnt
sich also, sich mit der seite etwas näher zu befassen.


Kommen wir zu der frage, ob ein matriarchat sinnvoll ist, dazu kopiere ich kurz einen post von mir aus einem anderen forum rein :

Ausserdem wenn man sich
gesellschaften ansieht, in denen ein matriarchat herrscht, dann sind
diese keineswegs irgendwie friedlicher oder weniger grausam. Ich denke
hier z.b. an das historische vorbild für die amazonen. Die waren als
besonders grausam im kampf bekannt, und als gnadenloser als alle anderen
stämme. Es gibt auch urwaldstämme im amazonas bei denen die frauen das
sagen haben, auch die sind ziemlich kriegerisch. Wenn es in der
geschichte meißtens die männer waren, die kriege führten, dann liegt
das wohl eher daran, das sie das sagen hatten, als daran, das frauen
weniger kriegerisch sind. Ein weiteres gutes beispiel ist italien. Nach
einem der größten mafiaprozesse der italienischen geschichte (der
berühmte maximo prozess) waren die meißten anführer der mafia im
gefängnis oder tot (um nicht als zeugen auftreten zu können). Danach
kamen die ehefrauen der mafioso ans ruder, und italien erlebt den
blutigsten rachefeldzug der italienischen geschichte. Teils wurden ganze
familien ausgelöscht, weil ein mitglied der familie gegen jemanden
ausgesagt hat oder sonstwie der der untreue verdächtigt wurde. Es gibt
übrigens ein lateinisches sprichwort :" ein echter mann muß nur 2 dinge
fürchten, den zorn der götter und die rache der frauen", das sollte
einem zu denken geben.
„Wissenschaft ist wie Sex. Manchmal kommt etwas Sinnvolles dabei raus, das ist aber nicht der Grund, warum wir es tun.“ richard feynman


„Der Spaß fängt erst dann an,wenn man die Regeln kennt.
Im Universum aber sind wir momentan noch dabei,
die Spielanleitung zu lesen.“ richard feynman

Travian 4 ist raus, wenn das jemand spielen will, bitte diesen link nutzen : http://www.travian.de/?uc=de7_4085

Toranaga

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14

Monday, May 17th 2010, 4:12pm

Rentenbeginn

Die Hauptemanzipation wäre: Männer dürfen um die Jahre früher in Rente gehen als sie im statistischen Bevölkerungsdurchschnitt früher sterben.

Ansonsten: Männer die nicht emanzipiert sind, sind selbst schuld. :WeepingAngela:

Zaphod B.

NoKnofLSuFo (Noble Knight of Lady Susan Foreman)

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Lieblingscharakter: dieser Typ mit den zwei Köpfen und Susan Foreman

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15

Monday, May 17th 2010, 11:15pm

Sag mal, feyn, was erschreckt dich so an einem "Kuckuckskind"?

Warum ist es "erschreckend", wenn 30 % der Kinder von anderen Männern sind? Woran könnte das liegen? Eventuell daran, dass manche Männer ihre Frauen mehr als Besitz und Statussymbol betrachten, als als Mensch und Partner? So dass der erstbeste, der auch nur Anteilnahme und Verständnis vorgibt "zum Zuge" kommt? Und dass es möglicherweise Regionen oder auch soziale Schichten in Deutschland gibt, die bezüglich Emanzipation besonders hinterher hinken?

Mir scheint, bei dem Thema spricht das egoistische Gen und nicht die Ratio, die uns doch angeblich so grundlegend von "den Tieren" unterscheidet. :33:
"Versuch nicht, mich zu verstehen, sei einfach dankbar dafür, dass du die Wärme von Zaphod Beeblebrox' Aura in deinem von Staunen ergriffenen Gesicht spüren durftest."




"Well done, shoppers!"

Toranaga

Unregistered

16

Tuesday, May 18th 2010, 8:32am

Sag mal, feyn, was erschreckt dich so an einem "Kuckuckskind"?
Die Frage könnte sich so beantworten. Was würdest DU machen wenn Deine Partner in Dir ein Kuckuckskind unterschieben würde. ? Danke sagen ? Jemand hat mir die Arbeit abgenommen ?
Warum ist es "erschreckend", wenn 30 % der Kinder von anderen Männern sind? Woran könnte das liegen? Eventuell daran, dass manche Männer ihre Frauen mehr als Besitz und Statussymbol betrachten, als als Mensch und Partner? So dass der erstbeste, der auch nur Anteilnahme und Verständnis vorgibt "zum Zuge" kommt? Und dass es möglicherweise Regionen oder auch soziale Schichten in Deutschland gibt, die bezüglich Emanzipation besonders hinterher hinken?
Die Natur wünscht die Weitergabe der eigenen Gene. Ausserdem wird mit Kuckuckskindern jegliche Sozialisation untergraben.

Frage: Bezahlst DU gerne die Raten für ein Auto das Dein Nachbar fährt ?


Mir scheint, bei dem Thema spricht das egoistische Gen und nicht die Ratio, die uns doch angeblich so grundlegend von "den Tieren" unterscheidet. :33:

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17

Tuesday, May 18th 2010, 10:15am

Mir scheint, bei dem Thema spricht das egoistische Gen und nicht die Ratio, die uns doch angeblich so grundlegend von "den Tieren" unterscheidet. :33:
Also Dir persönlich ist es egal, mit wem Deine PArtnerin schläft und wer "Deine" Kinder gezeugt hat? ;)

R:



Tichy

Stormaggedon, Dark Lord of All.

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18

Tuesday, May 18th 2010, 4:01pm

Quoted

Frage: Bezahlst DU gerne die Raten für ein Auto das Dein Nachbar fährt ?
kommt ganz auf den Nachbar an.
Und was heisst hier mit Kuckucks Kindern untergraben? Ist doch dem Kind letztendlich egal wer es gezeugt hat, es kommt viel mehr darauf an wer es großzieht. Leben sollte immer gleich viel Wert sein.

Und was Männer und Emanzipation angeht:

Quoted

Ich vertrete schon lange die ansicht, das wir eine gegenbewegung zur
emanzipation brauchen.
Und die Frauen vertraten mehrere Tausend Jahre die Ansicht das sie eine Gegenbewegung zum
Patriarchat brauchen. Und bis heute haben sie ihr Ziel nur auf gewisse Weise erreicht.

Ich bin gegen Emanzipation ;) ..... Ich will rigorose Gleichmachung. Zwangsgeschlechtsumwandlung bei Jungen und Mädchen
zur neuen Super "Wir brauchen keine Emanzipation" Spezies ..... Pustekuchen, natürlich nicht.

Ich will aber keine Männer und Frauen spezifische Gesetzte die am Ende nur die Bedürfnisse einzelner auf Grund ihres Geschlechts Untergraben. Denn : Der Entscheidende Unterschied zwischen Männlein und Weblein ist der Individuelle Charaktere jeder Einzelnen Person... also eigentlich gar kein Unterscheid zwischen Männlein und Weblein sondern zwischen Personen.
Und JA, natürlich gibt es Biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau,
ABER:
Diese Biologischen Unterschiede sind niemals ein Garant für gewisse Eigenschaften, Vorlieben u.s.w.
Darum kann eine Emanzipation eigentlich NIEMALS im Namen des Geschlechtes stattfinden sondern eher
im Namen des Sozialen Standes. Und da Frauen Sozial seit Jahrhunderten, aus irgendwelchen Gründen, Sozial
niedriger gestellt sind (z.B. Niedriger Lohn) ist eine Weibliche Emanzipation absolut Notwendig, auch heute noch.

Das es jetzt so eine Männerbewegung gibt kann ich nicht wirklich nachvollziehen, diese Nachteile die Männer haben
sind mir dafür zu Marginal, als das es gleich eine "GEGENBEWEGUNG" geben sollte.

Wenn Männer in den nächsten 1000 Jahren genauso unter gebuttert werden wie Frauen die letzten ... dann vielleicht.

Es kommt nicht darauf an welches Geschlecht du hast, sondern was du daraus machst!
Cooler Spruch:I watch Doctor Who now, Doctor Who is cool. Von mir:L.E. petit Stile - Leipzig in Bildern Von anderen:Edgar Wasser - Deutsch sein Netzwerk: DiasporaFilm: The Avengers, 140 Minuten rock n roll. Serie:Farscape, Muppets in Space! Buch:Haruki Murakami: 1Q84 Band 3, Mondbasis!!!!

rhizin

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19

Tuesday, May 18th 2010, 7:36pm

Sag mal, feyn, was erschreckt dich so an einem "Kuckuckskind"?

Warum ist es "erschreckend", wenn 30 % der Kinder von anderen Männern sind? Woran könnte das liegen? Eventuell daran, dass manche Männer ihre Frauen mehr als Besitz und Statussymbol betrachten, als als Mensch und Partner? So dass der erstbeste, der auch nur Anteilnahme und Verständnis vorgibt "zum Zuge" kommt? Und dass es möglicherweise Regionen oder auch soziale Schichten in Deutschland gibt, die bezüglich Emanzipation besonders hinterher hinken?

Mir scheint, bei dem Thema spricht das egoistische Gen und nicht die Ratio, die uns doch angeblich so grundlegend von "den Tieren" unterscheidet. :33:


Diese Angst hat keinen biologischen Grund, sondern ist kulturell geprägt. Seit die Eblinien über die Männer laufen, ist es wichtig, daß ein Kind auch wirklich von dem Mann abstammt, den es mal beerben soll. Das ging zeitweise soweit, daß es im Gegenteil egal war, wer die Mutter war und durchaus auch uneheliche Kinder erbberechtigt waren, vor allem wenn keine ehelicher männlicher Erbe da war. In Kulturen, in denen die Erblinien über die Mutter laufen (ja, gibt es auch heute noch), ist es in der Regel völlig wurscht, wer ein Kind gezeugt hat. Es interessiert einfach keinen, weil keine Erbansprüche und keine sonstigen Verpflichtungen und Rechte daran hängen. In diesen Kulturen ist meist die Besuchsehe eine beliebte Form des Zusammenlebens, d.h. ein Paar lebt solange zusammen, wie es grade will und trennt sich dann wieder ohne irgendwelche Ansprüche aneinander zu stellen. Das Konzept von Ehe fürs Leben und ewiger Treue (die eigentlich der Gendurchmischung sogar schädlich sind) kam erst mit den männlichen Erblinien auf. Ein Mann hat nunmal keine andere Kontrolle darüber, welches wirklich seine Kinder sind, als dafür zu sorgen, daß die Frau(en) mit denen er Sex hat, mit keinem anderen Mann in Kontakt kommen. Deshalb ist es auch bis heute "normaler" für Männer, mit vielen verschiedenen Frauen zu schlafen, als für Frauen, mit mehreren Männern. Dummerweise hat sich das männliche Erbsystem seit rund 5000 Jahren fast überall durchgesetzt, so daß unsere Gesellschaft und Kultur immernoch tief davon geprägt ist, auch wenn unsere Gesetze längst "gleichgestellt" sind.

greeen601

aus "innerbetrieblichen Gründen" als Troll verunglimpfter Konsument von Ernährungsbiomasse sexualdimorpher Art geographischer Provenienz™

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20

Tuesday, May 18th 2010, 7:44pm

Sind wahrscheinlich nicht viele dem weiter oben angegebenen, hervorragenden "Peter Becker"- Link zur aktuellen Regelung gefolgt. Musste auch erstmal suchen. Pfad: Home -> Fundgrube -> Recht und Verbraucherschutz -> Aktionen -> Gen-Test bei Kuckuckskindern. Hier einige Auszüge (etwas viel geworden):

Quoted

Aus dem Vorwort

Dass Frauen genauso wie Männer fremdgehen, ist ein offenes Geheimnis, auch wenn man heutzutage hierzulande nichts Negatives über heilige Kühe sagen darf. ...



Quoted

Missbrauch des Ehemanns als Zahlvater

Den Ehemännern soll also verboten werden, diskret zu prüfen, ob "ihre" Kinder auch wirklich von ihnen sind.
Recht so, liebe Justizminister! Schließlich hat jede Frau das Recht, unerkannt und ohne Konsequenzen fremdzugehen, und die Kosten von ihrem standesamtlich angetrauten Zahlsklaven tragen zu lassen. Wo kämen wir denn da hin, wenn eine Frau für ihr Verhalten Verantwortung übernehmen müsste? Oder wenn gar Männer nur noch für die Kinder zahlen wollten, die sie selbst verursacht haben? Nicht auszudenken!!!!! Sklaven haben nicht zu kontrollieren oder gar zu protestieren. Sie haben zu glauben, zu vertrauen und schweigend zu zahlen.
Ich dachte immer, die 68er Ideologie "Frau als Arierin, Mann als Sklave" würde nur von rot-grün vertreten. Es hat mich sehr überrascht, so was als erstes sogar von einem FDP-Minister zu lesen.



Quoted

Vaterschaftstest diskret oder offen?

Blauäugige Gutmenschen könnten einwenden, dass der angebliche Vater ja die Zustimmung der Mutter zum Gentest erbitten oder verlangen kann. Doch so kann nur jemand reden, der nicht über die Folgen nachgedacht hat. Gehen wir doch mal die Möglichkeiten durch:

Fall 1: Eigenes Kind, Mann fragt.
Folge: Frau ist verletzt. Selbst wenn es nicht gleich zur Trennung kommt, hat die Beziehung einen Schaden und wird weiter zerstört, wenn SIE ihm sein Misstrauen immer wieder vorhält (geschieht garantiert, denn Frauen die nicht so sind, geben schon für den Anfangsverdacht keinen Anlass). Also kurz- oder mittelfristig Scheidung, zerstörte Familie, Scheidungskinder.
Danke liebe Justizminister!

Fall 2: Eigenes Kind, Mann traut sich nicht fragen.
Folge: Sein Verdacht schwelt mangels Kontrolle weiter, frisst an ihm. Die Beziehung leidet darunter, mittelfristig Scheidung, zerstörte Familie, Scheidungskinder.
Danke liebe Justizminister!

In den Fällen "eigenes Kind", die zur Zeit immerhin 75% der Tests ausmachen, könnte der Mann durch einen diskreten Gentest sein Misstrauen beseitigen und wieder Vertrauen fassen, ohne dass die Familie zerbricht. Aber das wollen die Justizminister verhindern.
Danke liebe Justizminister!

Fall 3: Kuckuckskind, Mann traut sich nicht fragen.
Folge: Zusätzliche zu den Folgen von Fall 2 kommt hier dazu, dass der angebliche Vater für das Kind eines fremden Mannes zahlt. Also Scheidung, zerstörte Familie, Scheidungskinder, hoher finanzieller Schaden durch unberechtigten Unterhalt.
Danke liebe Justizminister!

Fall 4: Kuckuckskind, Mann fragt.
Glaubt einer im Ernst, dass die Fremdgängerin etwas zugibt, wenn der Mann dank unserer Justizminister noch keine Beweise präsentieren kann? Auf Grund der mangelhaften Beweislage ist der Mann unsicher (er muss befürchten sich geirrt haben, mit den Folgen von Fall 1), und die Fremdgängerin handelt nach dem Motto "Gegenangriff ist die beste Verteidigung". Es erfordert beim Mann sehr viel Selbstsicherheit, das durchzustehen (und Männer, die die haben, geraten wohl gar nicht erst in diese Lage).
Gibt er klein bei, kommt hier zusätzlich zu den Folgen von Fall 2 dazu, dass der angebliche Vater für das Kind eines fremden Mannes zahlt. Also Scheidung, zerstörte Familie, Scheidungskinder, hoher finanzieller Schaden durch unberechtigten Unterhalt.
Danke liebe Justizminister!
Steht es der Mann dagegen durch, kommt es durch den weiblichen Gegenangriff zum Rosenkrieg. Also Scheidung, zerstörte Familie, Scheidungskinder, und statt Unterhalts-Schaden ein ebenfalls teuerer Rosenkrieg.
Danke liebe Justizminister!

In den Fällen "Kuckuckskind" könnte der Mann dank der Gewissheit durch einen diskreten Gentest die Angelegenheit selbstsicher und sachlich regeln. Je nach Toleranz des Mannes und dem Verhalten der Fremdgängerin wären bessere Lösungen denkbar, von einer friedlichen Trennung, bei der den Kindern ein freundschaftlicher Kontakt zum bisher vermeintlichen Vater erhalten bleibt, bis hin zum Erhalt der Familie, indem der Mann die Kinder als Stiefkinder akzeptiert, für die halt nur der wahre Erzeuger zahlt. (Siehe auch Thema "Eifersucht"). Aber so was wollen die Justizminister durch das Gentest-Verbot verhindern.
Danke liebe Justizminister!



Quoted

Eifersucht

Die ganzen Eifersuchtsprobleme haben doch ihren Ursprung in der Sorge um die besten Chancen für den eigenen Nachwuchs. Das ist eine Auswirkung der Evolution auch wenn sich mittlerweile Sitte und Moral des Themas bemächtigt haben.

Mütter brauchten (und brauchen in der Regel auch heute hierzulande) einen Versorger. Solange man sich um den Lebensunterhalt kümmern muss, kann man sich nicht um seine Kinder kümmern. Den Versorger an eine andere Frau zu verlieren, war/ist ein erheblicher Nachteil für den eigenen Nachwuchs. Folge: Eifersucht, wenn sie seiner nicht sicher ist.
Dieses Problem entfällt, wenn die Versorgung von der Gesellschaft übernommen wird, wie z.B. in manchen Naturvölkern. In Deutschland ist es zumindest aus weiblicher Sicht auch besser, indem der Vater immer zum Zahlen herangezogen wird, unabhängig davon, was die Mutter mit dem Geld macht.

Väter wollen natürlich, dass ihre Leistung vor allem ihren eigenen Kindern zu Gute kommt. Solange das Kind der Ehefrau als seines gilt, und er keine Möglichkeit hat/te, das zu überprüfen, ist/war es natürlich logisch, dass er Interesse daran hat, seine Frau von anderen Männern fernzuhalten, damit sie ihm keine Kuckuckskinder unterschiebt.
Wenn dafür gesorgt wäre, dass für fremde Kinder auch deren wirklicher Vater aufkommt, wäre ein Seitensprung der Frau leichter zu verzeihen und die Kinder (sozusagen als Pflegekinder) leichter zu akzeptieren.



Quoted

Vorwand "Informationelle Selbstbestimmung"

Als Vorwand für das Verbot diskreter Vaterschaftstests wird u.a. das Recht auf Informationelle Selbstbestimmung von Mutter und Kind genommen. Es soll nichts über sie aus den Genen herausgelesen werden können.

Von den insgesamt ca. 3 Mrd. Basenpaaren in den Genen sind nur ca. 10% proteincodierend und stehen somit, vereinfacht ausgedrückt, für die Erbinformationen zur Verfügung. Die übrigen 90% sind so genannte nicht-codierende DNA-Abschnitte (junk-DNA). Aus diesen nicht-codierenden DNA-Abschnitten kann eine Art Fingerabdruck erstellt werden. Diese Fingerabdrücke des Vaters und Kindes werden miteinander verglichen. Wenn die Vaterschaft ausgeschlossen ist, beträgt die Sicherheit 100%. Liegt eine Vaterschaft vor so beträgt die Sicherheit über 99,9%.

Diese für Vaterschaftstests verwendete nicht-codierenden DNA-Abschnitte sagen genauso wenig über über den Menschen, z.B. etwaige Krankheitsrisiken aus, wie ein normaler Fingerabdruck. Auch werden diese DNA-Abschnitte nicht (wie fälschlich oft behauptet) analysiert (wäre bei nicht-codierenden ja auch sinnlos), sondern nur verglichen.
Das Argument der informellen Selbstbestimmung ist somit nicht stichhaltig. Wer es trotzdem verwendet hat entweder keine Ahnung, oder er lügt vorsätzlich.



Vorwand: "Väter vor sich selbst schützen"

Als Vorwand für das Verbot diskreter Vaterschaftstests führt das Bundesjustizministerium u.a. an, dass vereinzelt Väter mit der Erkenntnis, betrogen worden zu sein, schlechter zu Recht kommen. Der Zwang, die Mutter um Zustimmung zu bitten, soll Väter "zum Nachdenken anhalten, ob sie mit den Konsequenzen eines negativen Ergebnisses leben können".

Wie bitte? Ist es für solche Menschen vielleicht besser, wenn ihr Leben lang an ihnen der Zweifel nagt? Solche Menschen brauchen psychologische Hilfe, und nicht den Zwang, zwischen zwei Übeln zu entscheiden.

Und wegen dieser Minderheit sollen die, die damit fertig werden, geknebelt werden, ganz zu schweigen von den 75% bei denen der Test positiv ausgeht, und deren Ehe bei einer Offenlegung des Zweifels für nichts und wieder nichts zerbrechen würde? (Siehe "Diskret oder offen testen?"). Das ist, als ob man allen Männern mit 50 die Prostata oder allen Frauen mit 40 die Gebärmutter entfernen würde, weil einige wenige später mal dort Krebs bekämen.

Solche Maßnahmen entbehren der Verhältnismäßigkeit. Die offensichtliche Absurdität zeigt, dass der "Schutz der Väter" nur vorgeschoben ist. In Wirklichkeit sollen Männer nur davor zurückschrecken, den Betrug der Mutter ihres angeblichen Kindes aufzudecken, und dazu soll eine gesetzliche Regelung dienen, die den Wunsch nach Gewissheit mit der unweigerlichen Zerstörung der Partnerschaft bestraft.



Quoted

Wie sollen Väter Respekt vor einem Verbot diskreter Vaterschaftstests haben, wie sollen Menschen überhaupt Respekt vor Gesetzen haben, wenn sogar die Justizministerien, wie in einer Bananenrepublik, gegen bestehende Gesetze verstoßen, um Schutzgesetze für spezielle Klientel machen?




Quoted

Quoted

Zitat aus TAZ-Meldungen vom 21.2.2004 und 23.3.2004:
Die Innenminister der Bundesländer erwägen Zwangsvaterschaftstests bei einigen Kindern nichtdeutscher Mütter und deutscher Väter, um einen Missbrauch des neuen Staatsangehörigkeitsrechts zu verhindern.
Hintergrund: Mit der Staatsangehörigkeitsreform im Jahr 2000 wurden nichtehelich geborene Kinder aus binationalen Partnerschaften den ehelich geborenen gleichgestellt. Sie haben auch dann einen Anspruch auf den deutschen Pass, wenn der deutsche Vater nicht mit der ausländischen Mutter verheiratet ist. Vorher war das nur bei ehelich geborenen Kindern möglich. Nach geltendem Recht bekommt auch die Mutter mit der Geburt eines deutschen Kindes ein Aufenthaltsrecht. ... Diese Regeln werden von einigen wenigen Frauen ohne Aufenthaltsrecht missbraucht, indem sie "Zweckväter" erfinden. Das betrifft in Berlin nach taz-Recherchen mehrere vietnamesische Frauen. Durch diese Lebenslüge sind sie und ihr Kind erpressbar. ... Auf Veranlassung der IMK läuft derzeit eine bundesweite Erfassung aller Vaterschaftsanerkennungen, die nichtdeutschen Müttern und ihren Kindern zu einem Aufenthaltsrecht verhalfen.

Also "Lebenslüge", und "Zweckväter undenkbar", wenn dem Staat Kosten durch neue Sozialhilfeempfänger drohen. "Persönlichkeitsrecht des Kindes und der Mutter", wenn der rücksichtslose unberechtigte Zugriff auf die Finanzen eines Mannes beibehalten werden soll.
Da zeigt sich wieder mal deutlich die Doppelmoral der Schreibtischtäter in unseren Ministerien.



Quoted

Abstammung und Erbkrankheiten

Die meisten Erbkrankheiten sind immer noch nicht durch Genanalyse erkennbar, vermutlich wird das nie für alle erreichbar sein. Wenn man durch eine solche Krankheit in der Familie oder bei einem bereits geborenen Kind auf die Gefahr aufmerksam wird, kann man eine genetische Beratung machen lassen. Dabei werden die Krankheitsfälle in den Familien der Eltern unter die Lupe genommen, und daraus das Risiko für ein geplantes Kind errechnet.
Das funktioniert natürlich nur, wenn die formellen Väter in diesen Familien tatsächlich auch die biologischen Väter sind.
Ist (mindestens) einer der kinderplanenden Partner ein Kuckuckskind, so wiegt er sich vielleicht in falscher Sicherheit, weil in der Linie seines angeblichen Vaters keine Erbkrankheiten vorkamen. Oder andersrum, er verzichtet schweren Herzens auf Nachwuchs, weil solche Krankheiten vorkamen, während die Familie des wirklichen Vaters gesund war.
Auch für andere medizinische Bereiche (Blut-, Organ-, Knochenmarkspende...) kann das Wissen um den tatsächlichen biologischen Vater relevant sein.

Unter diesem Gesichtspunkt sollte jeder wissen, wer seine wirklichen (männlichen) Vorfahren sind. Es sollte ein obligatorischer Vaterschaftstest bei allen Geburten eingeführt werden.



Quoted

Durch die Hürden, die der BGH für gerichtliche Vaterschaftsanfechtungsverfahren errichtet hat, in Verein mit dem Verbot privater Tests, kann es zu grotesken Situationen kommen:
Ein Anfechtungsverfahren wird abgelehnt, weil keine Zweifelsgründe anerkannt werden. Der Mann wird wegen Unterhaltspflichtverletzung zu Gefängnis verurteilt, obwohl er aufgrund eines Tests weiß, dass er nicht der Vater ist. Der Richter legt noch eins drauf und erhöht die Strafe, weil er diesen Test gemacht hat.
Simpsons.

Quoted

Eine Justiz, die derart Fakten ignoriert, hatten wir in Stasi-Deutschland, in Nazi-Deutschland, aber in einem zivilisierten Land sollte so etwas nicht vorkommen. Durch solche Gesetze und BGH-Urteile werden Menschen total entrechtet.



Quoted

Zitate & Slogans

* Mein Bauch gehört mir, hieß es mal. Okay, mein Samen aber auch.
* Kein Vaterschaftstest – dann kein Unterhalt mehr
* Die Pille hat den Frauen mehr Freiheit gebracht, jetzt möchten Kinder und Väter die Klarheit!
* Ich habe heimlich getestet, bin nun 99,96% der Vater, statt wahrscheinlich!!!
* Menschenrechte gelten auch für Männer
* Nicht noch mehr Rechte für betrügerische Frauen
* Jede Mutter die nichts zu verbergen hat, dürfte keine Angst vor diesem Test haben.
* Anonyme Vaterschaftstests sind Notwehr gegen Betrugsversuche von Müttern an Vätern und Kindern.

Für gleiches Recht

* Warum wird der Betrug an Mann und Kind nie geahndet?
* Es müsse allmählich mehr auf beiden Seiten vom Staat aus zugehört werden. Dies ist aber in den nächsten 20 Jahren undenkbar, Zum Wohle des Kindes heißt es immer, also zum Wohle der Mutter, der Vater darf zahlen, mehr nicht!!
* Was ist mit dem Persönlichkeitsrecht des Vaters zu wissen, ob es tatsächlich sein Kind ist? Persönlichkeitsrecht zukünftig nicht mehr für jeden Menschen, sondern nur noch für Frauen / Mütter?
* Das geplante Gesetz ist ein eklatanter Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung des Vaters.
* Sollen die Väter noch mehr von jeder Laune der "Mütter" abhängen, als das ohnehin schon der Fall ist? Ist die absolute Informationshoheit der Mütter das Ziel und damit die gesetzliche Einführung des Matriarchats? Das wir in weiten Teilen sowieso schon haben!
* Auf so eine Idee kann auch nur eine Frau im Rahmen der "Gleichberechtigung" kommen. Ich bin durchaus für Gleichberechtigung, aber wann werden wir Männer denn endlich gleichberechtigt?
* Bei der ganzen Diskussion bleiben die Männer auf der Strecke. Das Sorgerecht bekommt man(n) auch nur wenn Mutter will. Wer setzt sich für Väter und gegen die Wilkür mancher Mütter ein??? Ich glaube so langsam wir brauchen einen Männerbeauftragten in Berlin, der unsere Interessen vertritt!!!
* Frauen wissen immer genau um ihre Mutterschaft – moderne Genetik sollte den Mann nun endlich gleich berechtigen
* Eine schreiende Ungerechtigkeit den betroffenen Männern gegenüber. Auf diese Weise kann sich eine Frau unter ihren diversen Liebhabern den zahlungskräftigsten als Zahlvater aussuchen. Gegen Lüge und Ungerechtigkeit für Wahrheit und Gerechtigkeit. Männer sollen nicht gegenüber Frauen benachteiligt werden.
* Jeder Mann sollte das Recht haben, zu wissen ob ein Kind von Ihm ist; die Frau weiss ja schliesslich schon, ob sie die Mutter ist

An die Zypris

* Würden Sie, Frau Zypries, lebenslang für ein Kuckuckskind zahlen wollen?
* Dass kann ja nur ein Witz sein und von einer Frau ausgedacht werden!!!
* Wie kommt man eigentlich auf die Idee einem das Recht auf etwas nehmen zu wollen das völlig selbstverständlich sein sollte Frau Zypries? Wenn ich wissen will ob "mein Sohn" wirklich mein Sohn ist, dann möchte ich von Ihnen nicht dazu genötigt werden meine Frau um "Erlaubnis" bitten zu müssen.
* Sehr geehrte Frau Zypriesich bin gegen Ihr Vorhaben , denn jedem Mann und jeder Frau ist es selbstbestimmt einen anonymen test der vaterschaft durchführen zu lassen. Es ist unser gutes recht und so soll es auch bleiben!
* Eine Minister(In), die die Aufdeckung eines Betruges verbieten will und einer Betrüger(In) die Fortsetzung ihres/seines Betruges ermöglichen will, hat den rechsstaatlich-demokratischen Boden verlassen
* Frau Zypries, besser können Sie nicht dokumentieren, wie weltfremd und abgehoben Sie durch die Welt wandeln. Welche Frau würde einem Test zustimmen – wenn sie weiß, dass ER nicht der leibliche Vater ist ??? Können Sie sich überhaupt vorstellen, was dieser verunsicherter Vater fühlt? Ich denke NEIN! (Frau Zypries ist lt. Angabe der Bundesregierung nicht verheiratet und kinderlos.) Es existieren auch Menschen in der "Männerwelt" – Menschen die gerne Vater sind, jedoch nicht nur als "Zahlungs- und Lebenssicherungsmaschine" fungieren möchten. Dies scheinen Sie offensichtlich erfolgreich zu verdrängen. Mich würde interessieren, welches Bild Sie persönlich von Männern zeichnen.
* Ich denke,Frau Zypries geht es nur ums Geld.Wenn die angeblichen Väter gar keine sind, brauchen sie auch nicht zu zahlen und die Mütter liegen dem Staat auf der Tasche.
* Das ist ja eine ganz "tolle" Idee Fr. Zypriec. Da die Politiker lamentieren, daß die Deutschen aussterben und die Rentenkassen vor dem Kollaps stehen, wird diese Gesetzesinitiative sicherlich "ungemein motivierend" wirken, diesem Trend entgegenzuwirken.
* Frau Zypries' Vorhaben zeigt ziemlich klar auf, welche Stellung Vaeter in der deutschen Rechtsprechung haben sollen. Zahlen sollen sie, ohne zu zweifeln und zu murren.
* Frau Zypries weiß genau was sie tut und was sie anrichtet. Das ist purer Schwestern-Lobbyismus einer eingefleischten Machtfrau. Fallen wir ihr in den Arm!!!
* Würde Frau Zypies auch eine unberechtigte Rechnung beliebiger Höhe ungeprüft "einfach" überweisen? – .... vielleicht mit staatlichem Geheimnisschutz, damit es nicht zu "Reibereien" mit gerichtlicher Klärung kommt -> "Einfache Welt" und überzeugend ehrlich.... deshalb gibts auch Polizei
* Eine Frau an der Macht – Was soll da für uns Männer besseres herauskommen?!
* Frau Zypries, das Männer wegen ihnen angst um ihre selbstverständlichen Rechte haben müssen, zeigt das Sie ihr Geld nicht wert sind.
* Hat die Frau Zypries keine anderen Probleme, dass sie sich jetzt an Männern abreagieren muss???

Gegen Femifaschismus

* Dazu fällt mir nichts mehr ein, dem Missbrauch wird Tür und Tor geöffnet. Vielleicht geht es ja noch einfacher sich einen Zahlvater zu suchen.
* Das Verbot von Vaterschaftstests zeigt in bestürzender Klarheit, welchen Stellenwert die biologische Vaterschaft bei der femi-faschistoiden Gesetzgeberin noch hat: Keinen nämlich. Hauptsache, der Mann zahlt. Wofür, ist egal.
* Ich wüsste nicht, wieso man Gesetze zum Schutz von Straftaten erlassen sollte. Ansonsten könnte mann auf den Gedanken kommen, wir würden von einem Verbrecherinnensyndikat regiert.
* Deutsche Familienpolitik = Geschlechtsfaschismus/Geschlechtsrassismus
* Femifaschistische Legalisierung weiblichen Unterhalts-Betrugs.
* Mit diesem Gedankengut steuert Deutschland in die nächste Diktatur.
* Wenn das durchgeht, wird dem jetzt schon rechtlosen Mann in dieser Gesellschaft, die letzte Möglichkeit zur Kontrolle untersagt. Das wäre dann ein Grund Deutschland den Rücken zu kehren!
* Das ist ein Ausdruck einer völlig falsch verstandenen Frauenpolitik nach dem Motto "Alle Menschen sind gleich – Frauen sind gleicher"
* Es ist eine Schande, was in diesem Staat den in Trennung lebenden und getrennten Väter zugemutet wird. Man(n) ist doch eigentlich nur noch Goldesel für Mütter, die ein Kind wollen, aber keinen Vater fürs Kind.
* Die Ausgrenzung eines Geschlechts ähnelt der Vorgehensweise im "Dritten Reich" und widerspricht nicht nur dem heutigen Rechtsempfinden sondern verletzt Menschenrechte!
* Vaterschaftstest gesetzlich verbieten zu wollen, ist ein feministisches Produkt in diesem männer- und väterfeindlichen (familienjustiziellen Verbrecher-) Staat. Wann wachen endlich Männer auf ...
* Nach dem Gewaltschutzgesetz schon wieder ein männerfeindliches Gesetz.
* Mütter/Frauen können in Deutschland den Partner betrügen und sich egoistisch in eine neue Partnerschaft begeben und bekommen obendrein noch als Belohnung die Kinder zugesprochen und die neue Liaison durch Unterhalt vom betrogenen Partner/Kindsvater finanziert. Aber auch der "andere Weg" zur eigenen Absicherung auf Kosten des Partners ist Frauen in Deutschland möglich: Sie können dem partner einfach ein Kind als "eigenes" unterschieben. In Deutschland ist der Vater/Mann (inzwischen) immer der Dumme. Ihm und dem Kind jetzt auch noch die Möglichkeit abzuschneiden, mit einfachen Beweismitteln (privater Vaterschaftstest) für Klarheit und (Menschen-) Recht zu sorgen, ist skandalös!
* Von jeher wurden durch (unsichere) Blutgruppentests Vaterschaften zwangsweise geprüft, um Ansprüche auf Zahlungen von Alimenten zu begründen. Dies hier ist der gleiche Fall (aber bei umgekehrter Interessenlage!), an den von dieser Ministerin genau der umgekehrte Maßstab angelegt wird. Ergo: Gesetzgebung als feministisches Lobbyinstrument!

Rot-Grün, Regierung

* Ungeheuerlich auf welche Gedanken die kranken Hirne der Minister kommen.
* Schröder hat keine Kinder, Fischer kennt seine Kinder nicht mehr ... da ist der Regierung wohl egal, wie es tatsächlich um die Kinder beschaffen ist
* Die Idee paßt zu unserer momentanen politischen Struktur in Deutschland --> PLANLOS, INKOMPETENT, UNÜBERLEGT.... !!!!!!!
* Es ist eine Unverschämtheit was sich manche Politiker rausnehmen. Als deutscher Steuerzahler wird man als unmündig und total verblödet hingestellt.
* Die Gesetzgebung in Deutschland ist darauf ausgerichtet, mit möglichst geringem Aufwand jemanden für den Unterhalt des Kindes verantwortlich zu zeichnen (siehe u.a. §1592 1 BGB). Frau Zypries versucht hier nun lediglich eine Lücke zu schließen. Sind die Unterhaltsforderungen nämlich ungerechtfertigt, geht bei Nachweis die Unterhaltspflicht, sofern kein anderer Vater bestimmt werden kann, auf den Staat über.
* Das Vorhaben ist eine nicht hinzunehmende Einmischung in die Privatangelegenheiten der Bürger, die dem Staat nicht zusteht. Besonders die SPD zu bevormundendem "an die Hand nehmen" des Bürgers, das fast immer mit fragwürdigen Hintergedanken.
* Die Intensität, mit der die Politik an dem Verbot arbeitet, zeigt deutlich, dass eine der Hauptklientel dieser Politik, nämlich sehr viele Frauen, etwas zu verbergen haben.
* Diese Mannweiber in der Politik sind offenbar mehrheitlich von Männerverachtung geprägt. Wer wundert sich da noch, dass bei solchen Gesetzen nicht mehr genug Kinder geboren werden, um die Alterspyramide, das Rentensystem und die Wirtschaftskraft von Deutschland zu erhalten. Wer wundert sich da noch über die hohen Zahlen bei Singles, Alleinerziehenden, Scheidungen, über Politik- und Wahlverdrossenheit. Deutsche verhütet eine weibliche Bundeskanzlerin, denn dann würde alles nur noch schlimmer. Frau Zypries treten Sie zurück.
* Seht mal bei WWW.PAPPA.COM rein, und Mann kann feststellen was Frau Zypries und ihres gleichen so alles anrichten !!!
* Es ist unglaublich,wie Betrug staatlich unterstützt wird.Wie sollen Männer gute Beziehungen führen können, wenn sie rechtlich gegenüber Frauen diskrimminiert werden!!!