Hallo zusammen!
Ich möchte noch kurz zum Thema Privatsphäre der Schauspieler etwas sagen. John Barrowman und Co sind auch nur Menschen und keine Götter. Ich denke, jeder Schauspieler genießt es irgendwie in der Öffentlichkeit zu stehen, sonst würde er/ sie diesen Job nicht machen. Neben dem "Öffentlichen" Leben hat jeder aber auch ein "Privates".
Ich denke mal, so wie jeder von uns selbst bestimmt wieviel von unserem eigenen "privaten" Leben öffentlich sein soll, bestimmt auch der Schauspieler dies. Manche zerren ihre Familien, Kinder, Affären, Haustiere, Wohnungen etc. vor die Kamera und lassen selbst ihre peinlichen Schönheitsop´s, Diätmarathone oder Geburten von einem Kamerateam mitfilmen, sowie ihre One- Night Stands und etc.
Ehrlich gesagt, mein Leben wäre das nicht, da mir mein "privates" Leben heilig ist. Ich würde niemals in der Öffentlichkeit über mein Sexleben oder meine sexuellen Vorlieben plaudern, oder ob ich den A.... von Mr. oder Mrs. X und Y heiß finde. (Naja, jetzt wisst ihr ja, dass ich JB toll finde

)
Viele Schauspieler denken da ähnlich und manche genießen einfach das "Blitzlicht". So wie es unterschiedliche Menschen gibt, gibt es auch unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema.
Die eigentliche Frage die sich hinter diesem Thema verbirgt ist die Neugier. Ich denke mal 85% der Menschen sind daran interessiert, was die Stars und möchte gern Sternchen nicht nur öffentlich sondern auch privat hinter ihren vier Wänden treiben, sonst wären Klatschmagazine nicht so große Renner an den Kioskläden. Und die Pavarazis wären eine ausgestorbene Berufsgruppe.
Ich muss gestehen, ich selbst bin ein großer JB Fan (seit ich ihn damals zum ersten Mal live in einem Musical gesehen habe). Als Fan möchten viele ihren Stars nah sein und möglichst viel über sie /ihn wissen. Auch dafür habe ich Verständnis. Bitte versteht das jetzt nicht falsch, ich bin nicht Klatschspalten süchtig oder leg mich jetzt hinter JB´s Hausmauer auf die Lauer, kreisch und reise ihm nicht hinterher. So einen Blödsinn würde ich nie tun. Ich genieße seine Musik in meinen eigenen vier Wänden, schau mir Torchwood an und lese seine selbst verfasste Biografie. Ich habe ihn, wie gesagt nur einmal live im Theater erlebt und das auch nur zufällig. Ein wunderschönes Erlebnis, an das ich gerne zurück denke.
John entscheidet selbst, wieviel er seinen Fans von seinem "privaten" Leben mitteilt. Das finde ich gut so. Seine Biografie ist sehr ehrlich und er sagt über sich selbst, dass er ein sehr offener Mensch sei, der oft viel zu viel von seinem "privaten" Leben in die "Öffentlichkeit" hinausträgt. Mehr als ihm oft bewusst und lieb ist. Er geht offen mit seiner Homosexualität um, und das ist nichts Schlimmes oder Eckelhaftes. Er selbst sagt darüber, dass er anderen damit Mut machen möchte, da er weiß, wie schwer so ein Comming-out sein kann. Ich bewundere ihn für seinen Mut und seine Ehrlichkeit seinen Fans gegenüber und sich selbst.
Ich denke, dass es egal ist, ob einer der Schauspieler jetzt ein homo oder ein hetro ist, wichtig ist der Mensch, der dahinter steckt, sein Leben und sein Wirken. John hat mit seinem Leben vielen jungen Menschen Mut gemacht und ihnen geholfen. Er selbst spricht oft davon, dass er gerne ein Vorbild, wie sich selbst gehabt hätte und ich bin einfach nur froh, dass er einen lieben Partner hat, mit dem er glücklich ist und der ihm Halt gibt.
Neugier ist nicht Schlimmes, abe rman sollte dabei nie vergessen, dass man jemanden, wie auch sich selbst damit auch sehr verletzen kann, wenn man es damit übertreibt!
Soviel zum Wort am Sonntag
Liebe Grüße
Mondstern