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Thorsten Volker Junkie

Doctor der Herzen

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41

Sunday, August 14th 2011, 3:59pm

Anders als die meisten hier finde ich Miracle Day echt gut. Ich versteh auch eure Erwartungen nicht! Torchwood hatte schon immer ein anderes Konzept und einen komplett anderen Aufbau als Doctor Who. Gerade jetzt in einer amerikanisierten Staffel schwindet komplett die Verbindung, aber das ist doch auch legitim. Kinder gehörten anders als bei Doctor Who nie zum Publikum und deswegen konnte Torchwood es sich erlauben etwas versauter und brutaler zu sein.

Ich finde es sehr schade, dass Fans häufig so konservativ sind. Ja, ich finde es auch unglaublich schade, dass Ianto und die Anderen nicht mehr da sind, aber Serien verändern sich nun mal. Und seit CoE hat sich Torchwood eben auch verändert. Ja, es gibt ein paar schlechte Stellen in den Drehbüchern und keine Aliens, denen man in den Hintern treten kann. Aber es geht um die Situation. Um die Menschen und wie sie reagieren. Und wenn man sich da hineinversetzt, ist Mirakel Day echt krass. Ich fiebere mit und mag Torchwood auch in dieser Form echt gut.
Ich weiß, ich bin da offenbar relativ allein, aber ich finde es schade, dass scheinbar Vieles einfach verurteilt wird, weil es sich verändert.... :(
Ich wollte mal kurz erwähnen, dass ich es für einen seltsamen Argumentationsstil halte, die Argumente der Gegenseite komplett zu ignorieren, sich Argumente aus den Fingern zu saugen die die Gegenseite nie geäußert hat um gegen diese Argumente zu argumentieren.
Helena Bonham Carter verhält sich zu Dr. Julia Hoffman wie David Tennant zum Doctor.


Delk

Three Octopusses and an Otter

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42

Sunday, August 14th 2011, 5:18pm

Aber es geht um die Situation. Um die Menschen und wie sie reagieren. Und wenn man sich da hineinversetzt, ist Mirakel Day echt krass. Ich fiebere mit und mag Torchwood auch in dieser Form echt gut.
Ich weiß, ich bin da offenbar relativ allein, aber ich finde es schade, dass scheinbar Vieles einfach verurteilt wird, weil es sich verändert....


Das Problem ist einfach nicht die Veränderung, dass ist ja ein fester und bestäniger Bestandteil von Doctor Who und seinen Ablegern.
Miracle Day leidet aber darunter, dass man eine Prämisse, die man in den 2 Wörtern "Niemand stirbt" zusammenfassen kann und diese auf 10 TV Stunden ausdehnt, die Akteure wie die ScoobyDoo Gang durch die Gegend scheucht und mit Danes den Zuschauern eine ganze Menge "suspension of disbelief" abverlangt.

Gebe gern zu, dass ich oberkritisch bin, aber Miracle Day ist eine klare Sache von Stil über Substanz (und der Stil ist nicht einmal wirklich gut, sondern mehr eine Einkaufsliste von tvtropes.org) und es fällt mir schwer, die Folgen in Ruhe zu betrachten, ohne auf Logik und Plot Lücken zu achten.
Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
- Charlie Brooker (frei nach)


25. Mai ist Towel Day

bauch15

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43

Monday, August 15th 2011, 7:27pm

Also prinzipiel finde ich die Staffel eigentlich sehr gut, aber eine Sache stört mich. :)
Alles ist so mega langweilig, das man beim gucken fast einschläft!!! :13:
Rettet die Bäume, esst mehr Bieber!

southheaven

Companion

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44

Tuesday, August 16th 2011, 3:30pm

Quoted

Ich finde es sehr schade, dass Fans häufig so konservativ sind. ... Serien verändern sich nun mal.
Wenn die beiden jetzt Ärzte werden würden und die Serie in einem Hospital nach ihrem Studium spielen würde, wäre das sicher auch eine Veränderung, aber eine, die die Serie einfach zu sehr vom Grundsetting der Serie entfernen würde. Das hat nichts mit konservativ zu zu tun, sondern mit Grundprämissen, die im Hintergrund einer Serie verankert sind.
Und wie ich schrieb, war ich nach 4.1 noch von den Änderungen begeistert, mittlerweile hat die Serie nur nichts mehr Torchwood zu tun, sondern könnte auch eigenständig für sich stehen, wenn man Gwen und Jack einfach durch andere Charaktere ersetzt.

Torian

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45

Friday, September 9th 2011, 4:37pm

Im Prinzip will ich eigentlich nichts mehr zu diesem langweiligen Haufen, dass sich Torchwood nennt, sagen, aber ich musste mich erstmal "wegschmeissen" als ich die Jugendfreigabe BBFC ich auf der Doctor Who News Webseite gelesen habe. Die FSK ist schon so Schwachsinns-Verein, aber die BBFC treibens noch bunter.

http://www.doctorwhonews.net/2011/09/dwn…iracle-day.html

Vielleicht ist es ja meine Empfindung und meine Sicht als Erwachsener, aber die Erklärung von "contains strong gore and violence bla bla bla" halte ich für sehr überzogen. Was ist denn heute "string gore and violence" bitteschön?? Doch ab 18 Jahren, aber warum dann geben sie ab 15 Jahren frei? Und dann sind nur drei Folgen ab 12 Jahren freigegeben. Schön. Die Kiddies dürfen diese dann sehen und verstehen den Inhalt nicht, weil Miracle Days eine fortlaufende Geschichte ist.

1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 2nddoc 4. 11thdoc 5. 9thdoc 6. 8thdoc 7. 6thdoc 8. 1stdoc 9. 7thdoc 10. 5thdoc 11. 10thdoc

Koyeronti

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46

Friday, September 9th 2011, 4:42pm

Schön. Die Kiddies dürfen diese dann sehen und verstehen den Inhalt nicht, weil Miracle Days eine fortlaufende Geschichte ist.

Naja, SO fortlaufend ist die aktuelle Staffel ja nicht - da kann man getrost ein paar Folgen nicht gucken. Bislang brauchte man eigentlich nur Folge 1 und Folge 9. Im Rest der Folgen ist ja leider nicht viel Relevantes passiert...
"sitzen ist beßer als stehen, und liegen ist beßer als sitzen; beßer als liegen ist schlafen, und beßer als schlafen ist todt seyn" - Arthur Schopenhauer

Solus

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47

Friday, September 9th 2011, 11:24pm

Das muss schon genau sein, mit den Einstufungen. Da kann man ja nicht einfach die 12er-Folgen aufrunden, zumal es sischerlich intern auch Listen gibt, auf denen genau festgehalten ist, wieso die Folgen ab 15 und nicht ab 12 sind. So kann u.U. dann auch die BBC, sollte sie die Serie mal eher ausstrahlen wollen, dann einfach diese 15er-Szenen rausschneiden. Und da wissen sie eben dann auch sofort, dass bei den drei 12er-Folgen nichts geschnitten werden muss.

Infinity

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48

Friday, September 9th 2011, 11:57pm

Ich kann gar nicht mal so direkt in Worte fassen, weshalb ich zwar einzelne Ideen oder gar Folgen mag, aber die Serie insgesamt für sehr schwach produziert, bzw geschrieben halte. Da spielen u.a. viele einzelne Dinge eine Rolle die für sich gar nicht mal so bedeutsam sind, aber in der Masse durchaus verdammend wirken. zB das Timing. CoE hatte im großen und ganzen den klassischen Storyarc langsam anfangend, dann gegen Ende hin etwas steiler auf den Höhepunkt zueilend und danach eine gewisse Ausklangphase um die Gemüter wieder zu beruhigen.

Miracle Day hat die EKG Kurve eines amoklaufend-arhythmischen herzens als Spannungs"bogen". da geht das Tempo mal mächtig voran, nur um dann die nächsten 25 Minuten in gemächlichem und nicht sehr informativem Geplätschere versacken zu lassen und dann wieder anzuziehen als ginge es um ein Dragsterrennen... allein das unsägliche Hin- und Hergefliege. Nicht nur die gnadenlos überflüssige Bottleshow Nr 2 als sie den Spannunsbogen für 45 Minuten komplett ignoriert haben um ein bisschen Kabinenkoller zu entwickeln und hirnrissige Drogencocktails zu mischen.... Figuren werden nicht zu ihrer besten Wirkung an einem Platz eingesetzt und bleiben dann auch da sondern sie werden wirr hin und hergeschoben... Rex fliegt in einer "dramatischen" Montage nur deshalb nach England um Torchwood zu kidnappen, bzw dienstzuverpflichten... dann kehrt Gwen zurück um nach Daddy zu sehen fliegt wieder nach Amerika, geht zurück.... ja was denn nun? Wenn man hier von Anfang an klare Aufteilungen und sinnvolle Zuweisungen vorgenommen hätte, wären das nur halb so viele Vielfliegermeilen für das Team geworden.
Die Motivation der Figuren ist ähnlich fähnchen im Wind, falls man ihnen überhaupt eine zugesteht (Kitzinger zB sieht relativ flach aus was Charaktereigenschaften angeht, Danes ist "nur unglaublich böse und ein riesiges Arschloch" usw) und der Plot tut sich schwer sich aus den teersumpfartigen Tiefen und Längen der Story zu irgendwelchen Höhen zu erheben und aus dem Rest des Stumpfsinnes auch nur phasenweise herauszuragen.

Jo also reagiert die Welt darauf dass keiner mehr stirbt indem sie KZs einrichten und Komapatienten gnadenlos verbrennen. Infrastruktur und Personalbasis für so ein Vorhaben sind natürlich überhaupt kein Problem, weiss ja jeder aus einschlägigen Filmen dass jeder Pseudonazi sofort sein entsprechend geschultes und ind er Bürokratie platziertes Lagerleiterpersonal von der Zeitarbeitsagentur mieten kann.... und es fiele ja auch niemandem auf wenn EIN konzern ganz alleine unbegrenzte Medizinvorräte auf Lager hätte während alle anderen hinterherhecheln den unglaublich angestiegenen Bedarf überhaupt decken zu können... aber ist ja klar, ein Regierungsverschwörung kann nach 80 Jahren ja problemlos all solche Kleinigkeiten aus dem Weg räumen ebenso wie jede Spur eines Familiennamens aus der weltgeschichte tilgen... *seufz*
die Prämisse ist so voller Löcher dass ein Moskitonetz neidisch werden würde.

Und das vermutlich am meisten irritierende an der Staffel ist, dass diese hahnebüchen unglaubwürdige story auch noch schlecht umgesetzt wird. Kurz vor dem Ende wird mal eben ein x-Monate Sprung reingeschrieben, der die ersten echten Folgen des "Miracles" ermöglihens oll... Wirtschaftskrisen und Währungskollaps auf globalem Level... Aber was sieht man davon? Was hört man darüber? außer ein paar ominösen Diskussionszeilen von Gwen und Rhys dass er ja den schändlichen Job für die Krematorien LKWs zu fahren annehmen müsste um "zu helfen" (also der Familie finanziell zu überleben) beschränkt es sich weitestgehend auf die geschlossene chinesische Grenze und zwei, drei Nachrichtenbildschirme. Achja und den Dienstwagenabrechnungen bei der CIA... die aber lachend beiseite gewischt werden. Es scheint niemandem an Ressourcen zu mangeln, überall ist Strom, Licht, wärme.... selbst die von Gwen geplünderte Apotheke sah ganz gut gefüllt aus... Da ist so unglaublich viel Potential verloren gegangen... warum sollten denn die Jets niht stillstehen weil niemand mehr das Kerosin für Langstreckenflüge bezahlen kann? Wieso sind die Lager nicht düsterer un sparsamer geworden als bei der Eröffnung usw? Wieso kriegt das CIA nichgt als "nicht überlebenswichtige Einrichtung" Strom und Internet abgeklemmt? SHOW DON'T TELL ist das Grundprinzip jedes Geschichtenerzählers, beim TV nochmal deutlich mehr als in Schriftform, aber hier wird NUR erzählt und eben nix gezeigt.

Das Sahnehäubchen ist dann noch dass in einer Serie über die Men in Black von England, die letzten, härtesten und erfolgreichsten Verteidiger der Erde gegen interstellaren Abschaum in 9 Folgen gerade mal ein besserer Bodenteppich als Alientechnik vorkam (okay, plus die "Standard" Torchwood Sachen wie Kontaktlinsen, Retkon gesöff und co) und der Rest hausgemachte Probleme darstellte.
Ist es wirklcih egal solange es nur "tiefgründig" und sozialkritisch an Zeitthemen herangeht? Naja, mal ganz davon abgesehen dass es im Grunde ein gequirlter Klischee Auflauf ist der hier vor uns ausgebreitet wird.... Mafiosi/Geheimbünde, Regierungsverschwörungen, Entdemokratisierung der Gesellschaft im Angesicht der Krise, Medienkult und Personenkult ebenso wie Dämonisierung durch die Presse und Auflösung der Privatsphäre kaum etwas davon ist neu als Medieninhalt aber in der Fülle und Breite des Themenspektrums wird hier ein nur schwer v erdaulicher Brei aus Allgemeinplätzen aufgeschlagen, der eben auch im schwachen oder nicht vorhandenen Spannungsbogen und mittelmässig gesteuerten handlungsverlauf seine Schatten zeigt. Also ganz davon abgesehen dass es so tiefgründig wie das normale Vera am Mittag Skript ist, es fehlt auch ein wirkliches Identifikationsmerkmal das hier klar herausschreien würde "DAS ist Torchwood". Stattdessen schreien es nämliche Figuren alle Nase lang mal autoritativ heraus um Eindruck zu schinden, so wie alles mögliche ständig wiederholt wird. Rex muss mindestens viermal in der Folge seinen Verband durchbluten, Jack und Gwen üben sich fleissigst in Flachland-Roofstanding (erinnert sich außer mir überhaupt noch jemand an diesen Begriff aus dem Whocast? :D) die Handys wirbeln ihr Dreieckslogo herum usw usf.
Bis
es
einem
beim
Hinsehen
zu
den
Ohren
rauskommt.
Rosebud

Alles nur Staub und Phantasie

southheaven

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49

Monday, September 12th 2011, 9:08am

Mein Fazit der Staffel, die erste Folge fand ich sehr gut, die letzte Folge ok, alles dazwischen totale Grütze und überflüssig.

Spoiler Spoiler

Was mich am meisten stört ist, dass Rex jetzt auch unsterblich ist. Macht Jack ein bisschen gewöhnlicher und da Jack vorher noch betont hat, das sein Blut normales Blut sei, muss der Vortex ja irgendwas besonderes mit Rex vorhaben. Aber will ich wirklich wissen was, wenn es insgesamt so schlecht umgesetzt wird, wie diese Staffel?

Caligineus

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50

Tuesday, September 13th 2011, 7:43pm

kann man nicht mal den verantwortlichen von torchwood treten?

wie kann man es schaffen eine serie in 4 staffeln zu ruinieren, obwohl
der anfang genial war?

Staffel. 1 ging etwas hakelig los, aber wurde dann sehr gut
Staffel. 2 war der oberhammer, ausser gegen ende
Staffel. 3 war noch so ok... im prinzip keine staffel, eher ein special
Staffel. 4:

also bei COE hats mich ja schon angenervt das man ne folge über soviele
episoden ziehen muß, aber staffel 4 übertreibts mal extrem.
sind wir bei gute zeiten schlechte zeiten oder was soll das?
ich will doch net 10 folgen lang, ein und dieselbe erzählung haben!
ich möchte abgeschlossene folgen, maximal nen 2 teiler.

ich bin wirklich extrem sauer auf die verantwortlichen... nicht nur das
sie nach 3 staffeln, 90 % der darsteller sterben lassen, nö!
da muß man sich dann auch noch eine langgezogene folge in 10 episoden
reinziehen.

setzen: 6!

knusperfl0cke

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51

Tuesday, September 13th 2011, 9:33pm

Das mit der einen großen Geschichte als Miniserie vs. abgeschlossene Folgen ist sicher Ansichtssache. Ich finde nicht, dass ein Konzept grundsätzlich besser oder schlechter ist. Funktionieren kann beides. Was MD so schlecht gemacht hat, war nicht, dass dort eine Story in 10 Episoden erzählt wurde. Sondern zum einen, dass nicht genügend Story für 10 Episoden da war und sich das Ganze dementsprechend wie Kaugummi gezogen hat. Und dann kommt noch dazu, dass es letztendlich eine Ansammlung Sinnlosigkeiten war. Eine idiotische Grundgeschichte, deren Verlauf auf dem dämlichen Verhalten der Figuren und zusammenhanglos eingeworfenen Handlungsstückchen basiert, erzählt mit angefangenen und dann fallengelassenen plot lines, unter Verwendung von groß eingeführten, aber letztendlich für die Handlung nicht benötigten Charakteren, einer unangebrachten Nazi-Allegorie und ein paar anderen nicht ernstzunehmenden sozialkritischen Kommentaren (alles aufbereitet für Dummies) und hanebüchenen Griffen in die plot device-Kiste sowie unter Vernachlässigung von Logik, Menschenverstand und adäquater Charakterdarstellung/-entwicklung. Und deren Ende darin bestand, nichts zusammenzuführen, nichts zu erklären und nichts aufzulösen, ganz abgesehen davon, dass es so lächerlich war, dass ich beim Anschauen nicht nur lachen musste, sondern mich noch dazu fremdgeschämt habe.

So ungefähr muss sich das Handbuch 'How to make a TV Show a major f*ck up' lesen.
'I love old things, they make me feel sad.

What's good about sad?

It's happy, for deep people. '



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Infinity

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52

Tuesday, October 4th 2011, 5:49pm

Mir läuft gerade beim Lesen von Knusperflockes Worten ein Schauder den Rücken hinunter, weil man IMO viele der Vorwürfe in ähnlicher Schärfe für die sechste Doctor Who Staffel äußern könnte.... das sieht nach einem Muster aus. Bedeutet die Kooperation mit amerikanischen Sendern echt das Todesurteil für ausgefeilte und logisch durchgeplante Langzeitplots, glaubhafte Charakterisierungen und spannende Staffelstoryarcs?

Ist das wirklich nur die Folge der Anpassung an die kürzere Aufmerksamkeitsspanne der Greates Nation on Earth und nicht das Versagen schriftstellerischer Fähigkeiten bei den Produzenten?

In dem Fall haben wir für die Zukunft wohl nur noch eine Verschlimmerung zu erwarten, weil wohl der finanzielle Einfluss der Überseeler kaum geringer werden dürfte. Armes Torchwood. Armer Doctor.
Rosebud

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Teylen

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53

Thursday, October 13th 2011, 3:18pm

Also nach meinem bisherigen Kenntnisstand kann sich eher UK von den Amis etwas abschauen, gerade wenn es um Langzeitplots, Charakterisierungen und Spannung geht. Zumal, imho, Torchwood da nur einmal einen Treffer hatte, innerhalb von ganzen 3 Staffeln.
Naja und das RTD auch anders als sensibel, substil, dezent oder sinnvoll bei KZ Andeutungen sein kann hat er m.E. in Turn Left schmerzlich bewiesen,...
"Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
"Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

.. Virtuelle Ameisen züchten ..

Kaoru

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Saturday, October 22nd 2011, 12:33am

Demnächst erscheinen ja die DVDs und Blurays dieser Staffel... und wenn das stimmt was ich über die Extras so höre, dann wäre ich ja fast versucht tatsächlich zuzugreifen. In den Audiokommentaren soll RTD jedenfalls einiges an kritischen Worten über "Miracle Day" hochfahren.

Jemand der die Box vorab testen durfte hat auf LJ jedenfalls bereits ein paar Auszüge gepostet.

Quoted

RTD: "So far Britain has transmitted two of these episodes, which has done alright. It's done good. Episode One was good, episode two was alright. So by the time you listen to this we could have been taken off air or shown on Sunday nights for all we know." [UK sci~fi drama Outcasts was "relegated" to Sunday nights after under~performing.]
...
RTD: I kind of thought, do you miss aliens? I do slightly.
JG: I do. I do miss aliens.
RTD: Oh, now we realise! If there's another series I'd definitely do bigger aliens in it. More alien presence.
...
RTD: Was Jack ever mortal, that's what we'll never know. 'Cos I think, by the way, that he was a fixed point in time and space that I'm not sure he was ever mortal during the whole story [Miracle Day]. We never got to prove it because we never killed him.
JG: [STUNNED SILENCE]
RTD: That's thrown you.
JG: Oh my god!
RTD: If The Doctor says someone is a fixed point in time and space, then they're a fixed point in time and space.

Und in diesem Stil soll das auch mehr oder weniger den ganzen Kommentar weitergehen. Bisher hatte er sich nur ein einziges Mal in einem Kommentar kritisch über seine eigene Serie geäußert (ich glaube das war "Mine All Mine", ich meine mich zumindest zu erinnern wie er gesagt hatte wie sehr er sie für misslungen hielt), und auch dort listete er reihenweise Versäumnisse und Unzulänglichkeiten in der Handlung und ihrer Darstellung auf. Wenn er sich also zum ersten Mal wieder zu solchen Äußerungen herablässt, dann scheint er in der Tat ziemlich unzufrieden mit der vierten Staffel zu sein...

Atlan

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55

Friday, February 24th 2012, 9:40am

So, mein Zwischenstand:

Ich bin jetzt bei Folge 6 angekommen und sowohl meine Freundin als auch ich finden die Staffel wirklich richtig gut bis sehr gut.

Die Geschichte hat eine zunächst einfache Grundidee... Niemand stirbt. Dass die Bevölkerungszahl dadurch steigen wird, kann man sich ja denken, aber alle möglichen kleine und großen weiteren Folgen... das wurde sehr gut durchdacht und in die Serie eingearbeitet. Da gibt es Punkte, auf die man zunächste gar nicht kommt.

Auch überflüssige Sex-Szenen hielten sich bisher in Grenzen. Meine Güte, Jack war doch schon immer so, da kann er sich ruhig mal vom Schock seiner plötzlichen Verwundbar- und Sterblichkeit ablenken.
Und Rex' Nummer mit Juarez war inhaltlich durchaus relevant, da sich zwischen beiden doch mehr anzubahnen scheint, was ja dann seine Motivation nach Folge erheblich steigert.

Ich weiß nicht, wie befriedigend die Auflösung und die weiteren Folgen sein werden, aber bis jetzt macht es großen Spaß, ist sehr spannend und wir am liebsten immer gleich noch eine Folge schauen.

Dazu ein großartig ekliger Bill Pullman, der in seiner Widerwärtigkeit nur noch von dem kleinen Beamten Maloney (zumindest bis jetzt) überboten wird.

Ganz toll, war es auch Ernie Hudson wiederzusehen. Dafür schon mal ein Dankeschön ans Torchwood Team.
Lauren Ambrose gefiel mir in Six Feet Under allerdings besser.

Fazit: Ich bin nicht enttäuscht, ich bin (noch) begeistert.
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"People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
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Pascal

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56

Friday, February 24th 2012, 10:53am

Atlan, ich glaube bis Folge 6 blieb ich auch noch recht optimistisch. Na dann viel Spaß bei dem lauen Rest!

Atlan

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57

Thursday, March 1st 2012, 5:47pm

Folge 9 und ich finde die Staffel immer noch super...
Haben wir die gleichen Folgen gesehen?
Also jetzt kann mir nur noch ein mieses Finale die Staffel versauen, aber selbst dann hätte ich mit 90% der Folgen großen Spaß und viel Spannung gehabt. Ich mag Miracle Day!
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