14x06 - The Talons Of Weng-Chiang

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    • 14x06 - The Talons Of Weng-Chiang

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      Ein grausamer Frauenmörder scheint im viktorianischen London sein Unwesen zu treiben. Bei seinen in bester Sherlock-Holmes-Manier geführten Untersuchungen stößt der vierte Doctor auf den mysteriösen Chinesen Li H´sen Chang, eine blutlüsterne Killerpuppe, riesige Ungeheuer in der Kanalisation – und alle werden von einem noch gefährlicheren Gegner gelenkt. Zum Glück kann er auf die tatkräftige Hilfe seiner neuen Companion Leela zählen, die sich an die menschlichen Finessen dieser Kultur erst einmal gewöhnen muss.

      Die letzte Folge der 14. Staffel und eine der beliebtesten allerzeiten. Die 6 Episoden wurden zwischen dem 26. Februar und dem 2. April, 1977 ausgestrahlt. Die Zuschauerzahl wanderte zwischen 11,4 und 9,3 Millionen. Als besonders gelungen wurde der "Double-Act" Jago und Litefoot gesehen – eine Ableger-Serie wurde diskutiert, aber kam nie zu Stande.

      Sonst zu dieser Zeit kamen Ronan Keating, Wayne Carpendale und Annette Louisan auf die Welt. An der Spitze der deutschen Hit-Parade herrschten Smokie, mit Living Next Door To Alice; auf der Insel waren es Leo Sayer, Manhatten Transfer und ABBA.
      Just this once, everybody lives!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Pascal ()

    • Bis jetzt 3x Super aber noch kein Kommentar?

      Ich weiß auch gar nicht wo ich anfangen soll, ich will ja auch nicht spoilern, ich werde mich kurz fassen: muß man gesehen haben.

      Also: "Talons" ist eine Geschichte, die für mich ganz oben rangiert, neben "City Of Death", "Caves Of Androzani" & "Genesis Of The Daleks"
      Man kann sie problemlos Zuschauern zeigen, die noch nie etwas von Doctor Who gesehen haben, nur englisch sollten sie können.

      Wenn man über die Ratte hinwegsieht, kommt fast nur Positives heraus. Ein Meisterwerk von Robert Holmes.:14:
      Jago & Litefoot, die dem vermeintlichen Detektiv helfen, sind 2 großartige Charaktere, tolle Kostüme, trotz 6 Episoden nur unwesentliche Längen.
      Für eine Vorabendserie von '77 erstaunlich gewaltätig (Messer, Beile), gruselig (Mr.Sin & "Bent-Face"), freizügig (Leela planscht in fast transparenter Unterwäsche, von einer Ratte verfolgt, im Abwasserkanal), eine Prostituierte kommt vor, Opium wird geraucht, uvm.

      Habe ich schon die Ratte erwähnt? Was die Macher der Serie sich dabei gedacht haben...
      Nicht nur die wenig glaubwürdige Nahaufnahme eines Nagers in einem Modellabwasserkanal, sondern der darauffolgende Schnitt zu einem Menschen im Nagerkostüm. oops, war das jetzt ein Spoiler?:12:

      Wenn ich 5 Dr.Who-DVDs auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, "Talons Of Weng-Chiang" wäre auf jeden Fall dabei.

      kater

      "One has no wish to be devoured by some alien monstrosity, Kalik. Even in the cause of political progress." Orum --> Kalik in 'Carnival Of Monsters'
    • Ich habe im Moment keine Zeit, also nur ein ganz kurzer Kommentar: Ich weiss nicht warum Talons so beliebt ist. Ich fand alle 6 Teile eher langweilig, und Leelah in nasser Unterwaesche war zwar nett anzusehen, aber auch eher unnoetig. Von mir gibts also nur ein 3/5

      Lemon
    • Ich habe - natürlich - auch mit "Super" abgestimmt, wobei die sechs Teile wirklich etwas gestreckt sind. Um hier Langeweile zu vermeiden, wurde die eigentliche Geschichte ja in vier Episoden abgehandelt und die letzten zwei wirken auch irgendwie fremd dagegen. Trotzalledem aber eine der besten Episoden überhaupt und auf ewig in meiner - nun ja - ewigen Top 10.
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Hmm... zweifellos eine der "wichtigen" Who-Stories und bei den Auflistungen der besten Episoden die die Serie hervorgebracht hat, ist sie immer bei den Top-Positionen zu finden... und ich finde sie auch durchaus gut... aber ich weiss nicht, ob ich sie wirklich mag.

      Die Schauspieler sind klasse, die Dialoge sehr gut geschrieben, die Sets und Kostüme sehr detailliert und schön anzusehen... Tom Baker in dem Sherlock Holmes-Outfit ist ne sehr coole und imposante Erscheinung... die Bilder im nebelversunkenen London sehr stimmungsvoll...

      Aber dennoch. *seufz* Ich weiss nicht... Aus irgendeinem Grund empfinde ich es eher als Arbeit mir diesen Sechsteiler reinzuziehen, so schwerfällig finde ich ihn. Die DVD habe ich zwar gekauft als sie herauskam, aber in all den Jahren in denen sie bei mir im Regal steht, habe ich sie mir vielleicht höchstens ein einziges Mal angesehen.

      Irgendwie hat "Talons" bei mir so ziemlich den selben Stellenwert wie "Human Nature". Ich gucke das, stelle fest dass es sehr gut ist... aber richtig Lust mir das ein zweites Mal anzusehen verspüre ich nicht.

      Mag zwar sein, dass "Talons" eine der besten Produktionen ist, die die Serie je hervorgebracht hat, aber auf meiner persönlichen Lieblings-Top 10 steht sie nicht. Eigentlich noch nicht mal auf der Top 40.
    • Ich habe mir die DVD zugelegt, nachdem ich nur Gutes über die Episode gehört habe. Allerdings muss ich mich dem Tenor anschließen, dass "The Talons of Weng-Chiang" zwar nett anzusehen ist, ich aber den Kultstatus, den die Episode besitzt, nicht ganz nachvollziehen kann. Sie ist ganz nett anzusehen, aber z.B. "The Deadly Assassin" hat mir persönlich besser gefallen. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir die Tom Baker-Ära allgemein nicht so zusagt. Deshalb 3 von 5 Punkten.
    • Also ich finde gerade sie Sherlock Holmes Anleihen und das Setting (vernebeltes London, chinesisches Theater) sehr stimmig. Diese Folge imacht auf mich einen sehr "gemütlichen / wohligen" (in Ermangelung passenderer Eigenschaften) Eindruck (wie auch Horror of Fang Rock) und ist eigentlich ideal um sie zum Beispiel am Wochenende nachmittags beim Kaffeetrinken zu schauen. Ich glaub die Serie lief früher ja mal zur "teatime".
      "Well, there you are, young man. What do you think of that now, eh? A Viking helmet."
      "Oh, maybe."
      "What do you mean, maybe? What do you think it is? A space helmet for a cow?"

      The Time Meddler 1stdoc
    • Auch eine gute Folge. Ein wenig Doctor Who-untypisch, vorallem weil Baker als Sherlock Holmes verkleidet ist. Nach meiner Meinung eine Mischung aus "Puppet Master", "Sherlock Holmes" (siehe Tom Baker) und "Jack The Ripper". Das Finale fand ich schwach und wie immer, verstand ich nur die Hälfte. :redface:

      Das Bonusmaterial (auch 2-DVD-Set) war ein wenig dürftig ausgefallen. Ok, ich hab noch nicht alles gesehen.

      Bis jetzt meine vierte Classic-Episiode und hab immer noch nicht die TARDIS von innen gesehen!!! :ohm:
    • Torian schrieb:

      Ein wenig Doctor Who-untypisch, vorallem weil Baker als Sherlock Holmes verkleidet ist.
      Und genau deswegen ist es ja für uns "alte Fans" eher "typisch" als die neue Serie. Das ist "Doctor Who".
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • lemoncloud schrieb:

      ...und Leelah in nasser Unterwaesche war zwar nett anzusehen, aber auch eher unnoetig.

      An der Stelle hab ich mir gedacht, dass "Sex/Nudity: None" (in der Erläuterung der PG-Bewertung) wohl eher wörtlich als sinngemäß gemeint war. :D

      Ansonsten schließe ich mich aber allen positiven Bemerkungen an. Vor allem, wie der Theater-Typ den Doctor zu Sherlock Holmes stilisiert hat, fand ich klasse. Vor allem, da ich mir jetzt nicht ganz sicher bin, ob er wortwörtlich Sherlock Holmes war, oder zumindest das Vorbild für die Figur...
      Is this the real life, is this just Battersea?
    • emilyhart schrieb:

      An der Stelle hab ich mir gedacht, dass "Sex/Nudity: None" (in der Erläuterung der PG-Bewertung) wohl eher wörtlich als sinngemäß gemeint war. :D
      Aber auf die Opiumszene wird hingewiesen "infrequent drug reference"

      "One has no wish to be devoured by some alien monstrosity, Kalik. Even in the cause of political progress." Orum --> Kalik in 'Carnival Of Monsters'
    • Gerade den letzten Teil gesehen und mit Super abgestimmt. Und es wurde ja schon alles zu der Folge gesagt. Außer: Die Ratte finde ich richtig knuffig (auch wenn das wohl anders gedacht war ;) )

      So, dann gebe ich mir mal die nächsten Wochen über eine Überdosis Colin Baker mit "Trial of a Timelord". Hoffentlich ist die besser als ihr Ruf...
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Ein fantastischer 6-Teiler! Mit Theaterdirektor Jago und dem chinesischen Zauberer sind zwei Nebencharaktere entworfen worden, die einem sofort ans Herz wachsen, was weiß Gott nicht immer der Fall ist. Die kulturellen Konflikte sind Klasse: wenn Leela beim Essen auf Teller verzichtet ("Ah, meat!" *zugreif*) und der Gastgeber sich aus Höflichkeit anpasst, der Doktor im 19.Jahrhundert über Laserstrahlen schwadroniert und Jago meint, dem Sherlock Holmes einen Watson geben zu müssen... Aus der Ausgangssituation wird unheimlich viel gemacht. Durch das altmodische Setting wirkt das Ganze doppelt als nostalgische 70er Jahre SF. Baker reserviert sich wieder seine typischen Momente, :D z.B. als einer der Chinesen die Axt nach ihm wirft und nur haarscharf verfehlt: "Are you trying to attract my attention?"
    • Ich habe diese Folge gerade gesehen und bin schwer begeistert. Zuerst dachte ich, dass dies eine anstrengende Sache wird, 6 Folgen sind kein Pappenstiel. Aber trotz der Länge hat die Folge eigentlich kaum Längen. Dies gelingt auch dadurch, dass jede Episode eben ihren speziellen Höhepunkt hat. Die Geschichte selbst und ihre Rätsel hat man jedenfalls schön der Reihe nach ausgepackt. Es war kompliziert und spannend genug, um bei der Stange zu bleiben, trotzdem konnte man der Geschichte gut folgen und saß nicht vorm Fernseher und sagte sowas wie "Häh??"

      Ein Höhepunkt für mich waren Jago und Prof. Litefood. Die hätten eigentlich ein Spin-off verdient. Gerade in den letzten beiden Episoden hatten beide Figuren wunderbare Szenen voller Witz. Ich hätte in den ersten Episoden keinen Pfennig darauf gewettet, dass Litefood die Sache überlebt. Im weiteren Verlauf wurde es für mich zum running gag, dass Litefood nach jedem Anschlag wieder auf die Beine kam.

      Der vierte Doctor hat mich hier (anders als bei meiner ersten Begegnung mit ihm in "The Keeper of Traken") völlig überzeugt. Wenn man seine Höhepunkte hier auflisten möchte, müsste man mit seinem ersten Satz anfangen und könnte erst mit seinem letzten Satz aufhören. Es war ein Vergnügen, Tom Baker hier zuzusehen.

      Der Sherlock-Holmes-Look des Doctors sah großartig aus. Es gab auch diverse Anspielungen auf Sherlock Holmes. Allerdings kommt es mir so vor, als ab man einfach das genommen hat, was einem bei Sherlock Holmes spontan einfällt. Die Geschichten von Conan Doyle handeln nicht nur davon, dass man im nebligen London Droschke fährt.

      Apropos nebliges London und 19. Jahrhundert. Das Setting war auch nur schön. Die BBC hat hier mal wieder gezaubert.

      Und ich habe zum ersten Mal Leela gesehen. Als ich mitbekam, dass Leela aus einer primitiven Kultur stammt, habe ich das Schlimmste befürchtet. Aber das hat man hier gut gelöst. Es wird zwar klar, dass sie aus einer einfachen Kultur stammt, aber sie hat gesunden Menschenverstand und eine schnelle Intelligenz. Es ist schön anzusehen, wie sie alle neuen Eindrücke verarbeitet und in ihre Begriffswelt übersetzt. Dass diese Figur funktioniert, hat man in erster Linie der Schauspielerin zu verdanken, die differenziert agiert und lieber unterspielt als übertrieben auftritt. Leela hätte auch als völlig groteske Figur enden können, dies ist in dieser Folge nicht passiert.

      Ein Höhepunkt war für mich John Bennet, der mir mit seinem Chang einen gleichzeitig fremdartigen, skrupellosen und kultivierten Charakter zeigte. Anrührend fand ich seine Sterbeszene, in der er darlegte, wie er sein "Gesicht verloren hat" und wie sehr es ihn demütigte, einem falschen Gott gedient zu haben.

      Man kann diese Folge nicht besprechen, ohne auf die Ratte einzugehen. Also: Falls die Firma Steiff jemals eine Ratte als Plüschtier rausbringt, wird sie wohl so ausfallen wie die Ratte in The Talons of Weng Chiang. Dieses plüschige Fell, diese Knopfaugen! Ich habe mich auch ein bißchen an die Augsburger Puppenkiste erinnert gefühlt. Dies war eines der niedlichsten Monster, die ich je gesehen habe. Vielleicht sind die Punks in den 70igern durch Doctor Who auf die Ratte als Haustier gekommen?

      Zum Schluss aber doch noch ein Kritikpunkt. Dass die Figuren aus dem 19. Jahrhundert in Chinesen nicht viel anderes sahen als opiumsüchtige und sinistre Gestalten, mag noch hingehen. Dass der Doctor genau in die gleiche Kerbe haut, hat mich etwas erstaunt. Ich hätte es nicht übertrieben sensibel/politsch überkorrekt gefunden, wenn man in 1 oder 2 Sätzen der Tatsache Rechnung trägt, dass die East India Company nicht völlig unschuldig daran war, dass etliche Chinsesen drogenabhängig wurden. Aber das nur nebenbei.

      Ansonsten: Eine Doctor-Who-Folge, die ich immer in den Atombunker mitnehmen würde. Natürlich gibt es von mir ein Super.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Ich möchte hier Inazea mal voll zustimmen. Talons of Weng-Chiang ist so ziemlich der einzige 6-Teiler den ich in einem Stück angucken konnte, ohne das Gefühl zu haben, dass man da einiges lieber hätte wegfallen lassen sollen. Die Folge ist einfach über die ganze Länge fesselnd und teilt sich bei mir zusammen mit Caves of Androzani den Ehrenplatz der absoluten Lieblingsfolge.

      Nicht mal die Ratte stört mich. Da schon eher der Schweine-Homunculus (was haben die bei Doctor Who immer nur mit Schweinen? :rolleyes: )

      Tom Baker spielt einfach hervorragend. Das war meine erste Begegnung mit Leela und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Was für ein toller Charakter. Es ist einfach total lustig zu sehen wie sie sich im London dieser Zeit zurecht findet. Dabei vergisst man aber nicht, dass sie keine "dumme Wilde" ist, sondern einiges Verstand hat und die richtigen Fragen stellen kann. Von den Hauptcharakteren ab waren sogar auch alle Nebencharaktere mal vollkommen überzeugend. Einfach eine tolle Leistung, und da hab ich noch nicht mal die wunderschönen Sets erwähnt. Das neblige London ist als Kulisse für dieses Murder-Mystery einfach klasse. Oh und ich liebe den Cliffhanger im Theater. Ihr wisst schon, den Kartentrick. Das ist so ziemlich mein LIeblingscliffhanger in Doctor Who

      Eh, kurz gesagt: Ich liebe diese Folge einfach -> Super
    • Ich gehöre zur frenetisch begeisterten Fraktion! Absolut super, stößt "Genesis of the Daleks" von meinem bisherigen Lieblingsfolgen-Thron. Für mich gab´s auch keine Längen, ich hätte locker noch ein paar Teile vertragen. :) Und vielleicht ist das Ding nicht ganz 100%-ig politisch korrekt, aber - mir wurscht. :P

      Das meiste wurde ja schon gesagt. Extrem stimmiges Setting, gruselig-unheimlicher Bösewicht (Mr. Chang), clevere Dialoge, zwei absolut liebenswerte Nebenfiguren (Prof. Litefood und Jago), immer wieder extrem spannend und brutal und vor allem wunderbar humorvoll. ("Oh, it´s the muffin man." :) )

      Meine einzigen Kritikpunkte sind die Ratte (wenn sie mich auch nicht aus dem Handlungsfluss rausriss), der schlechte Schauspieler in Teil 1, der seine Frau suchte und Weng-Chiang selber. Der war mir ein bisschen zu sehr der irr lachende und eigentlich recht dämliche Oberschurke, nicht völlig überzeugend. Den Schweinhomunculus fand ich dafür richtig cool. Ich muss korrigieren, der Schweinehintergrund war etwas merkwürdig, aber schlicht als messerwerfende, todbringende Puppe hat das Ding super funktioniert. Chucky lässt grüßen.! :)

      Der Doctor als Sherlock war ganz große Klasse. Ich liebe die Conan Doyle-Romane, und "Talons" ist eine wunderbare Hommage. Da darf der Doctor sogar "Elementary, dear Litefoot" sagen. Steht ihm bei der Qualität dieser Folge zu. Und Jagos Beschreibungen waren herrlich: "He solves half the cases of Scotland Yard" - "The most formidable combination in the history of criminology." "Clues that speak volumes to an investigator like him." :D Tom Baker würde jedenfalls einen Top-Holmes abgeben. :scarf:

      Und Leela war für mich der eigentliche Star der Geschichte. Wie Inazea schon sage, diese Figur hätte so peinlich sein können. Aber die Mischung aus kampferprobter Amzone und Eliza Doolittle funktioniert einfach perfekt. Einerseits darf sie die Wilde raushängen lassen ("Now put the prisoner to the torture" - "Die, BENTFACE. Spawn of Evil, now I will DESTROY YOU!"), durch Fenster springen, Weng-Chiang höchstpersönlich vermöbeln und andererseits wahre Comedy-Highlights abliefern.

      Ihr Abendessen mit Prof. Litefood ist umwerfend amüsant gespielt, vor allem als sich der betont britisch-höfliche Litefood (um den ich beim Cliffhanger zu Teil 2 sehr gebangt habe) selbst eine ganze Fleischkeule schnappt, um sie nicht zu beschämen. Das Schöne an Leela: Sie hat zwar keine Ahnung von unserer Kultur, ist aber trotzdem ein intelligentes und wissbegieriges Mädel, das schnell lernt. Und sich dabei nie schämt. Ihres Fauxpaxs haben nix peinliches an sich.

      Am lustigsten fand ich, als Leela versucht, die Einsatzfähigkeit eines Golfschlägers als Waffe zu erproben. :D

      Bin jedenfalls ganz begeistert von Louise Jameson und freue mich auf weitere Folgen mit ihr.

      Als Raucher muss ich im Übrigen noch Litefoods Einschätzung über eine rauchlose Kultur wiederholen: "Sounds healthy, but exceedingly dull." 8)

      Zusammenfassend kann ich nur sagen: Wenn ich jemals in meinem Freundeskreis eine "Doctor Who" - Missionierung starten sollte, dann wird "Talons" das erste Lockmittel. Alle verfügbaren Daumen hoch.! :thumbsup:
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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