14x06 - The Talons Of Weng-Chiang

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    • michael_who schrieb:

      Leela war für mich der eigentliche Star der Geschichte. Wie Inazea schon sagte, diese Figur hätte so peinlich sein können. Aber die Mischung aus kampferprobter Amazone und Eliza Doolittle funktioniert einfach perfekt.

      Ziemlich viele Companions stammten aus dem 20.Jahrhundert und funktionierten ein bißchen als Identifikationsfiguren, die die Geschehnisse "aus unserer Sicht" wahrnahmen und interpretierten. Leela jedoch hatte einen völlig anderen Background, was neue Möglichkeiten eröffnete. Ein solches Experiment war nach Sarah auch nötig, denke ich.
    • Was mich angeht, halte ich das Experiment auch für vollkommen gelungen. Leela ist eine wunderbare Figur. Sie sieht gut aus, ist clever, und der Reiz ist, wie schnell und gut sie sich in einer für sie völlig fremden Welt zurechtfindet und ihre Schlüsse zieht. Auch wenn sie durch ihre Herkunft sich im 19. Jahrhundert etwas daneben benimmt, wirkt sie nie peinlich. Die Komik der Szenen geht nicht auf Kosten von Leela, die überhaupt nicht lächerlich wirkt, sondern eher klug und fremd zur gleichen Zeit.

      Diese Figur habe ich jedenfalls auf Anhieb gemocht. Louise Jameson ist eine tolle Schauspielerin.

      Das einzige, was ich nicht verstehe, ist, dass man einer Schauspielerin, die von der Natur sehr schöne blaue Augen bekommen hat, braune Kontaktlinsen verpasst.
    • Oh ja, Talons.... meine Lieblingsfolge aus den Classics, zumindest bis jetzt!

      Der Doctor als Holmes, und ein Set, das an alte Film noir Streifen erinnert. Nebel, Mysterien, der klassische Chinese (mit großartigem Akzent) und das schöne, kleine Theater.

      Hier stimmt einfach alles, Story, Schaupieler, alles!

      9.9/10

      :) Erik
    • Tja, mir bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen zu dieser Episode, was nicht andere schon hier geschrieben haben. Diese Episode ist handwerklich einfach mit das Beste was diese Ära zu bieten hat und zählt sicher auch zu den besten Episoden mindestens der gesamten 70er Jahre. Kostüme, Schauplätze und das Wirken der Schauspieler sind einfach nur beeindruckend. Selbst die Riesenratte hat überhaupt nicht gestört, sondern hat sich gut in das Gesamtbild eingefügt.

      Ich stimme auch zu, daß diese Episode wohl zu jenen gehört, die für skeptische deutsche Neueinsteiger mit am leichtesten zu verdauen sind, vor allem wenn sie sonst nur Krimis gucken. Logikfehler sind mir jetzt so keine aufgefallen. Im Gegenteil, die Handlung fand ich recht geradlinig und hatte für meinen Geschmack fast schon zu wenig Ecken und Kanten.

      Für mich war diese Episode auch die erste Begegnung mit Leela. Hm. Nach nur einer Episode ist es wohl noch zu früh, sie einzuordnen. Aber sie kam, trotz ihrer Herkunft als eine Art weiblicher Tarzan, schon mal sehr klever und anpassungsfähig rüber. Was man ja leider nicht von allen Companions des Doctors behaupten kann.

      Jago und Litefoot fand ich richtig urig und bedauere, dass es zu dem damals geplanten TV-Spin-Off mit ihnen nie gekommen ist. Vor allem wenn man dann noch bedenkt, was es wenige Jahre später tatsächlich als Spin-off gab: K9 & Company.
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • Goettrik schrieb:

      Tja, mir bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen zu dieser Episode, was nicht andere schon hier geschrieben haben. Diese Episode ist handwerklich einfach mit das Beste was diese Ära zu bieten hat und zählt sicher auch zu den besten Episoden mindestens der gesamten 70er Jahre. Kostüme, Schauplätze und das Wirken der Schauspieler sind einfach nur beeindruckend. Selbst die Riesenratte hat überhaupt nicht gestört, sondern hat sich gut in das Gesamtbild eingefügt.

      Ich finde, Talons of Weng Chiang gehört mit zum Besten, was die Serie seit ihrem Bestehen überhaupt hervorgebracht hat. Eine meine absoluten Lieblingsfolgen. Talons ist eine der ersten Classic-Folgen, die ich auf DVD gesehen habe, und hat definitiv dafür gesorgt, dass ich sehr schnell sehr besessen wurde von Doctor Who.

      Goettrik schrieb:

      Ich stimme auch zu, daß diese Episode wohl zu jenen gehört, die für skeptische deutsche Neueinsteiger mit am leichtesten zu verdauen sind, vor allem wenn sie sonst nur Krimis gucken. Logikfehler sind mir jetzt so keine aufgefallen. Im Gegenteil, die Handlung fand ich recht geradlinig und hatte für meinen Geschmack fast schon zu wenig Ecken und Kanten.

      Wobei ich gradlinig immer noch besser finde, als wenn die Geschichte völlig verquere Wendungen nimmt. Für mich war der Verlauf trotzdem durchaus überraschend. Und in den Einzelheiten, den Charakteren und den Dialogen ist Talons so vollkommen, dass schon mal deswegen bei mir nie Langeweile aufkam.

      Goettrik schrieb:

      Für mich war diese Episode auch die erste Begegnung mit Leela. Hm. Nach nur einer Episode ist es wohl noch zu früh, sie einzuordnen. Aber sie kam, trotz ihrer Herkunft als eine Art weiblicher Tarzan, schon mal sehr klever und anpassungsfähig rüber. Was man ja leider nicht von allen Companions des Doctors behaupten kann.

      In ihren besseren Folgen ist Leela einer der besten Companions überhaupt. Sie ist eine hochintelligente Barbarin, die zwar nicht viel weiß, aber ihren Verstand benutzt und ihre eigenen Schlüsse zieht. Die Mischung aus Gewaltbereitschaft, Unwissenheit (und Gleichgültigkeit) in Bezug auf gesellschaftliche Konventionen und Klugheit ist sehr reizvoll und sorgt immer wieder für komische Momente. Und Louise Jameson hat dies mit absoluter Ernsthaftigkeit gespielt, was auch hier sehr reizvoll ist - und eben nie peinlich, was auch hätte passieren können (und später leider auch passiert ist).

      Goettrik schrieb:

      Jago und Litefoot fand ich richtig urig und bedauere, dass es zu dem damals geplanten TV-Spin-Off mit ihnen nie gekommen ist. Vor allem wenn man dann noch bedenkt, was es wenige Jahre später tatsächlich als Spin-off gab: K9 & Company.

      Die beiden sind ein absolutes Traumpaar und haben sich wunderbar ergänzt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Geschafft, 5 Anläufe, aber geschafft

      So jetzt habe ich es auch geschafft diese unendlich zähe, nervige und viel zu lange Story anzuschauen.
      5 Anläufe habe ich gebraucht. Und das mir, der Webplanet in einem Rutsch geschafft hat.
      Dabei ist die Story an sich und im Prinzip gar nicht so schlecht. Was hätte das mit 3rddoc , 5thdoc oder 7thdoc werden können?
      Aber der ultraarrogante Doctor, den das Sterben um sich herum so absolut gar nicht juckt, das ist einfach Out of Character und deshalb daneben. Die Chemie zwischen dem 4. Doc und Leela funktioniert einfach nicht.
      So tröpfelt eine Story die man locker in 90 Minuten erzählen könnte in 140 Minuten endlos vor sich hin.
      Und Tom Baker bei einer seiner abgehobensten und arrogantesten Darstellungen nervt und nervt und nervt und nervt...
    • Jabba-dabba-doooo

      Eine eigentlich (und auch uneigentlich ;) ) absolut perfekte DW-Folge!

      Wenn die BBC etwas kann, dann ist es, Serien/Filme im victorianischen London spielen zu lassen. Kulissen, Kostüme, Atmosphäre - einfach perfekt (Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal erwähnt habe, aber ich bin eh ein großer Freund des victorianischen Englands ...)

      Wenn der Doctor und Leela zum ersten Mal im "zeitgenössischen" Outfit auftreten - wobei man beim Doctor sofort Sherlock Holmes assoziiert - kann man als zuschauer doch nur begeistert sein.

      Die Begegnung zwischen Leela und den Tücken der Zivilisation (und umgekehrt) ist amüsant, aber nicht albern. Das hätte ind Auge gehen können, aber es hat dank Regie und Darstellern hervoragend funktioniert

      Die Ratte ... naja, da hab ich wirklich schon schlimmeres gesehen. Eigentlich ist sie mir gar nicht negativ aufgefallen ...

      Nochmal zu Leela. Sie ist mal ein weiblicher Companion, der nicht kreischend durch Gegend rennt (außer wenn sie gerade von einer 3m-Ratte angeknabbert wird ... aber sie sah ja auch zum Anbeißen aus :redface: ). Endlich mal eine Frau, die bim Anblick von (normal großen) ratten keine hysterischen Anfälle bekommt. (das bezog sich jetzt nicht auf Frauen im Allgemeinen, sondern auf Frauen in Film/TV ;) ).
      Ihre Kampfkünste sind durchaus brauchbar und ihr Abchecken des Cricket- und des Golfschlägers auf die Verwendbarkeit als Waffe hat ja was wahrhaft klingonisches ...
      Auch das Duo Doctor/Leela funktioniert hervorragend und brachte ein paar perlen des trockenen Humors hervor (zB als der eine Chinese eine Axt nach dem Doctor wirft, ihn verfehlt, der Doctor meint: "Are you trying to attract my attention?",der Chinese von leela niedergestreckt wird und der Doctor fragt, ob er ihr nicht gesagt hätte, sie solle warten.

      Auch die Gastcharaktere sind sind tolle Persönlichkeiten: Professor Litefoot, Henry Gordon Jago ... typische Vertreter ihres Zeitalters, aber keine Klischee-Figuren.
      Jago wäre wohl gerne so etwas wie ein Doctor Warson, aber für mich fiel diese Rolle eher dem Professor zu. Was den Doctor ja irgendwie über Sherlock Holmes hinaushebt, denn dieser hatte nur einen Doctor als Assistenten, der Doctor hat einen Professor :D

      Li H'sen Chang war ein Schurke von Fu Man Chu-Format und starb einen ehrenvollen Tod. Seine beste Szene (überhaupt eine der besten Szenen der Folge) war für mich sein Theater-Auftritt mit dem Doctor. Nachdem er zuvor seinem Master verkündet hatte, er werde den Doctor töten und er dann mit Pistolen und Schwertern agiert, erwartete man doch geradezu ein Attentat auf den Doctor - das dann aber nicht kam. Hier wurde recht geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer gespielt.

      Das bringt mich zu einem Punkt, der seltsamerweise noch gar nicht angesprochen wurde: Die Identität des Masters von Chang! Ich sehe mir die Classic-Folgen ja streng chronologisch an und bin daher meist ungespoilert. Daher hatte ich lange Zeit den Verdacht 8der wohl so auch beabsichtigt war), dass es sich bei diesem um den master himself handeln würde. Zur Erinnerung: Das letzte mal, als wir ihn sahen, hatte er ein ziemlich zombiehaftes Aussehen und verschwand mit seiner Tardis von Gallifrey. Hier haben wir jemanden, der sich hinter einer Maske verbirgt (die Hände sehen nicht gerade sehr appetitlich aus), von seinen Untergebenen mit "Master" angeredet wird und hinter einer Zeitreisevorrichtung her ist, die durchaus Tardismaße hat. Ich war zunächst leicht enttäuscht, weil es ja "ofensichtlich" schien, wer das ist - und dann umso begeisterter, dass es eben nicht so war. :thumbsup:

      Von mir die volle Punktzahl!
    • Hat eigentlich jemand schon die Jago und Litefoot Hörspiele von BiFi gehört? Sind sie gut?
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Im Jubel des gewonnen Viertelfinales ein Jubel auf diese Folge. Eine der besten Folgen Dr. Who, die ich besher sehen durfte. Das schlägt eigentlich nur noch City of Death und Vincent and the Doctor. Ein tolles Setting legt schonmal den Grundstein für diese Folge. Ein Doctor mit einem tollen Kostüm und passend zur Geschichte. 3 Kritikpunkte habe ich jedoch.
      Riesenratten!!! Na toll, bei meiner Phobie. Das Ende von Chang, der als so charismatischer Bösewicht begann und dann am Ende nur ein gefallener Handlanger war. Schade. Und dieses Schweinemännchen. Das hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht.
      Ich finde es ist eine wirklich schöne und spannende Geschichte, die trotz ihrer Länge keine Längen hat.
      Die Nebencharaktere sind super und das Gespann Lightfoot, der schon alleine super ist und Jago sind grandios. Davon bitte mehr.
      Und ein Doctor in Höchstform. Für mich gehört das mit zu den besten Auftritten von Tom Baker. Soviele super Szenen.
      Den Doctor mal kämpfen zu sehen war ganz nett. Die erste Polizeiszene und die Erklärung des Wohnortes, seine Reaktion, als man versuchte ihn umzubringen am Ende der ersten Folge und seine Frage, ob der Attentäter so versucht seine Aufmerksamkeit zu erregen, sein Zaubertrick und wie er aus dem Verschwindekabinett verschwindet, als er realisiert, dass Greel neben ihm sitzt und er ihn fragt, ob er sich selbst reingelassen hat, die Verhandlung im Bezug auf den Schlüssel und das Verhandeln, dass sie gehen könnten und der Doctor das nicht so ganz glaubt. Großartig. Hinzu kommen ein paar nette Zitate wie "Eureka is greek for this bath is hot.", "I'll buy you some Muffins" oder der Spruch, dass Schlaf für Schildkröten ist. Deshalb ist er mein Lieblingsdoctor. Es macht unheimlich Spaß Tom Baker zu zu sehen.
      Auch schön war: "Doctor!" "Shh!" "Doctor!" "Shh!"...
      Ich weiß zwar immer noch nicht, was ich mit Leela anfangen soll, aber sie hat auf jeden Fall ihre Momente und die Essensszene mit dem Professor war sehr knuffig.
      Sehr, sehr, sehr schöne Folge. Es werden zwar keine 10 Punkte, aber dann doch 9,5 Punkte. Mehr davon.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, die Folge an zwei Abenden zu gucken. Das fiel mir aber erst nach der 5. Episode wieder ein.
      Sehr fesselnd und spannend, da konnte ich keine Längen entdecken.


      Der Doctor...
      ...ist gut. Nette Sprüche, ein gutes Maß an Arroganz und Unangepasstheit und trotzdem nett zu seinen Freunden. Ja, ist in Ordnung.

      Leela...
      ...gefällt mir sehr gut. Alleine wie sie vorschlägt, den gefangenen Chinesen einfach zu foltern, hat was. Absolutes Highlight aber: "You ask me so that you can tell me."

      Unsere beiden Hobby-Kommisare...
      ...haben viel Freude gemacht. Eine sehr angenehme Chemie zwischen den Darstellern und einfach nur schön geschriebene Figuren.

      Weng Chiang...
      ...ist tatsächlich mal ein bedrohlicher Bösewicht mit echter Motivation.

      Chang...
      ...ein super Charakter, dessen Tod mir am Ende tatsächlich leid tat. Wirklich super dargestellt und der Bruch in seinen Zielen war nachvollziehbar begründet.

      Die Gewaltdarstellung...
      ...sollte in diesem Maße auch in der neuen Serie möglich sein. ;)

      Die Kostüme und die Umgebung...
      ...waren brilliant. Wirklich super gemacht und total glaubwürdig.

      Der Homunculus...
      ...ist der größte Kritikpunkt an der Folge. Ich fand den einfach doof.

      Die Ratte...
      ...war doch niedlich. ;)



      Alles in allem 9,5 Punkte, super Folge, werde ich mir gerne wieder ansehen.
    • Och wie nett, neben Frauenmördern tummeln sich im Kanal riesige Kuscheltiere - wobei ich die Plüschratte sogar einen Tick bedrohlicher finde als die echte, die harmlos im Modell rumschnuppert. Nicht, dass das viel ausmachen würde, aber die Tendenz ist da. ;)

      Jago ist ein amüsantes Kerlchen. Eine wandelnde Fremdscham-Quelle, aber dafür lustig zu beobachten. Drollig, wie er sich in seine Interpretation der Ereignisse reinsteigert.
      Auch Leela ist mir sehr sympathisch - ich mag ihre praktische Denkweise. Sich als eines der Opfer einzuschmuggeln, war einerseits leichtsinnig, aber andererseits war auch logisch, dass sie im Gegensatz zum anderen Mädchen eine Chance hat. Bei den eigentlichen Kämpfen überzeugt sie zwar nicht so ganz, aber das tut sowieso kaum jemand in den alten Folgen.
      Der Doktor blüht auf, sobald es Gegner zu ärgern gibt, sei es beim Sabotieren der Zaubervorführung oder später, als er den Schlüssel als Geisel hält. Schön ausbalanciert zwischen todernst und albern, so wie es sich gehört.
      Und schließlich ist da noch Litefoot als der einzig Normale im Team - dafür, dass sein Weltbild ins Wanken gerät, hält er sich recht gut. Wie er mit Leela umgeht, ist irgendwie süß, trotz altmodischem Rollenverständnis.

      Die Zeitmaschine und ihren Hintergrund fand ich interessant - irgendwo muss ja jede Technologie klein anfangen, und in jedem Entwicklungsprozess kann eine Menge schiefgehen. Ist wohl noch ein Stück Arbeit bis zu Jacks Hüpfball. Auch schön, wenn Greel groß tönt, der vermeintlich menschliche Gegner wäre ohne seine Pionierarbeit gar nicht hier - wie sehr er daneben liegt, weiß er ja nicht.

      Bei Mr. Sin stört mich ein bisschen, dass er zum Schluss ständig am Grunzen ist, sobald man erfahren durfte, was ihn steuert... Davor gab es zwar auch schon Grunzer, aber nicht so aufdringlich. Abgesehen davon, dass Schweine nicht die Tiere wären, die auf Anhieb mit Messerstechern assoziieren würde - aber gut, die Betonung liegt hier wohl eher auf "Tier" als auf "Schwein".


      Hmm, ein paar Dinge gab es, die mich gestört haben - zum Beispiel, wie selbstverständlich die Rattenhaare als solche erkannt werden, oder Weng-Chiangs Gehabe, das im Laufe der Folgen immer übertriebener wird.
      Genauer betrachtet sind das aber eher Kleinigkeiten, die dann wieder durch andere herrliche Passagen aufgewogen werden. Etwa durch die Szene auf dem Polizeirevier, die Gegenhypnose oder die Fluchtversuche im Drachenhaus.
      Ach, was solls, im Zweifel die bessere Bewertung, also wird es ein "super".
      "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")
    • super folge, mit einem companion, der ja nicht so lange dabei war. wäre da nur nicht diese ratte...




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Guy schrieb:

      wäre da nur nicht diese ratte...

      Leider keine Ausnahme, was echte Klassiker betrifft:

      Genesis of the Daleks hat die Riesenmuschel, City of Death den Jagaroth-Kopf, Kinda die aufblasbare Schlange und The Caves of Androzani das Magma-Monster. Immer dieses scheiß Haar in der Suppe. X(
      Just this once, everybody lives!
    • genau das. vor allem weil diese folge ja relativ wenig mit aliens zu tun hat und mehr wie ein krimi funktioniert, wäre sie eigentlich ziemlich gut dafür geeignet. dabei war das vieh nicht wirklich nötig gewesen, man hätte sich auch was anderes einfallen lassen können.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Aber Who wäre nicht Who, ohne das Monster of the Week. Auch wenn ich selbst gerne öfters darauf verzichten könnte.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • wie du selbst gesagt hast, man hätte öfters drauf verzichten können.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!