7x01 - Spearhead From Space

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    • Zu der Folge gibt es fast ausschließlich Positives zu sagen. Als Erstes möchte ich da die Optik hervorheben. Es tut dem Serial sehr gut, dass es ausschließlich auf Film gedreht wurde. Die Bildqualität ist für eine TV-Serie von vor über 45 Jahren herausragend. Auch die drei Protagnoisten, also den Doctor, Liz Shaw und den Brigadier, muss man ganz klar als Stärken der Folge werten. Auch wenn Liz der unbeliebteste Companion des dritten Doctors ist, gefällt sie mir in dieser Folge wirklich gut, ich muss ganz ehrlich sagen, bisher mag ich den Charakter mehr als Jo Grant. Und obwohl ich kein Fan des dritten Doctors bin, so war er in dieser Folge durchaus unterhaltend und Jon Pertwee hat schnell in seine Rolle hineingefunden. Und auch der Brigadier kam gut und als kompetenter Anführer von UNIT daher. Zu guter letzt möchte ich dann auch noch den gelungenden Spannungsaufbau des Serials loben.

      Aber so gut die Folge auch ist, es gibt einige Kritikpunkte, die ich noch benennen möchte: Außer den drei Hauptcharakteren sind alle anderen Charaktere zum Vergessen. Ich erinnere mich nicht daran, dass irgendein UNIT Soldat einen Namen gehabt hätte, die Handlung um den Wilderer und seine Frau war nichts weiter als Füller und die beiden uninteressant wie sonst was, das Krankenhauspersonal war ebenfalls nichts weiter als blankes Papier ohne Inhalt. Die einzigen Figuren, die irgendwie herausstachen, waren die Bösewichter, aber selbst hier - keiner wirklich erinnerungswürdig. Das Konzept der Nestene und der Autons an sich ist großartig und diese kehrten deswegen auch bereits ein Jahr später wieder zur Serie zurück, aber die menschlichen Handlanger oder die von ihnen ersetzten Menschen bzw. die Ersatz-Autons waren auch eher blass. Das bricht der Folge zwar nicht das Genick, aber es ist eine große Schwachstelle für mich.

      FAZIT: Eine wirklich gute Folge deren schwache und vergesenswerte Nebencharaktere sie etwas herunterziehen, ansonsten würde ich hier ein "sehr gut" geben, so ist es aber nur ein "gut" und 8,5/10 Punkte. Trotzdem eine mehr als sehenswerte Folge, die wirklich eine super Einsteigsfolge für Neueinsteiger darstellt.
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    • Nach Carnival of Monsters meine zweite Folge mit Pertwee als Doctor. Chronologisch schauen kann ja jeder. ^^
      Hier ist er viel weniger ernst, was ihm meiner Meinung nach sehr gut bekommt. Immerhin war Pertwee auch Komiker und ich mag Doctoren, die ab und zu etwas Clowneske sind.
      Die Regenerationsverwirrtheit war super und die ganze Story darum im Krankenhaus macht einfach Spaß.
      Auch, wie er mit den Schuhen kuschelt, obwohl er ja eigentlich nur den TARDIS Schlüssel daraus gebraucht hat.
      Das Duschen und die Flucht mit dem Rollstuhl. Mehr davon bitte. :)
      Vor allem, wenn die Albernheit kein Dauerzustand ist, sondern sich mit ernsthaften Momenten mischt.

      Ich finde es schön, wie zwei "Einstiegsfolgen" aus NewWho Anleihen an diese Folge haben, die ja auch ein "Neuanfang/Einstieg" ist.
      Die Autons in Rose und das klauen der Kleider aus dem Ärztezimmer des Krankenhauses in Eleventh Hour.

      Um mich der Diskussion hier anzuschließen:
      Ich finde es schwierig zu sagen, welche Autons gruseliger waren. Klar, sehen die nachgemachten Autons hier wesentlich besser aus als Mickey und vllt töten sie mehr, andererseits sahen die restlichen Autons in Rose m.Mn. besser aus.
      Ob jetzt Körperzelle mit Tentakeln oder Topf mit Blubber gruseliger oder besser ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich weiß nur, dass die Tentakel der so ziemlich einzige Kritik Punkt an dieser Folge für mich sind.

      Liz, als gebildeter Companion ist auf jeden Fall besser als KreischeMädchen, hat mich aber nicht wirklich mega überzeugt. Ich finde es aber süß, wie sie den TARDIS Schlüssel für den Doctor klaut, obwohl ich hinterher ja länger sauer auf ihn gewesen wäre als sie.
      Der Brig ist super, allerdings weiß ich nicht, ob er für Leute, die ihn nicht schon von den zwei Troughton Stories kennen, nicht etwas blass bleibt in dieser Folge.

      Die Bauernstory ist ein netter Nebenarc, der nichts bringt, der mir aber auch nicht weh tut. Die Oma mit der Schrotflinte ist schon ein netter Anblick. ^^

      Alles in allem überzeugt das Serial durch einen super Doctor (noch zu erwähnen vllt. wie er ins Unit HQ eindringt ohne den armen Wachposten auch nur eine einzige Frage stellen zu lassen) eine Story, die einen vernünftigen Spannungsaufbau hat und gruselige Monster, und natürlich die Bildqualität, die Dank dem Dreh auf Film und den Ausenaufnahmen einfach herrlich ist.
      Ähnlich wie in Greatest Show of the Galaxy wurde hier das beste daraus gemacht, dass man das Studio nicht benutzen konnte.
      Vllt wären es 10 Punkte geworden, wenn es statt vier nur drei Episoden gewesen wären und das ganze etwas flotter vonstatten gegangen wäre. (und die Tentakel, und das nervige klingeln der Nestene Kometen)

      So gebe ich 9/10. und damit ein Super.
      "Somewhere there's danger, somewhere there's injustice and somewhere else the tea is getting cold. Come on, Ace, we've got work to do.” - 7thdoc

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    • Spearhead from Space erzählt nicht nur eine spannende Geschichte mit interessanten Monstern, sondern schafft es auch noch, einen neuen Companion, einen neuen Doktor und das neue Setting der Serie inklusive UNIT erfolgreich einzuführen.

      Die ersten zwei Folgen konzentrieren sich zunächst noch weniger auf die eigentliche Invasions-Geschichte sondern eher darauf, den
      Doktor, Liz und das UNIT-Setting einzuführen. Das tut der Folge aber überhaupt keinen Abbruch, im Gegenteil: Gerade das anfängliche Mysterium um den Doktor und auch wie seine Beziehung zu Liz aufgebaut wird gefällt mir richtig gut und der Brigadier macht natürlich auch wieder Spaß.

      Die gesamte Invasions-Geschichte ist sehr gut aufgebaut und der Spannungsbogen ist eigentlich perfekt. Auch die Autons (genauso wie ihren Anführer Channing) finde ich sehr gruselig. Die Highlight Szene ist hier natürlich das ikonische Ausbrechen der Schaufensterpuppen aus den Läden. Auch wie die Grundidee dann unterschiedlich umgesetzt wird, z.B. durch die Wachsfiguren und die Schaufensterpuppen finde ich sehr gut. Sogar das Auton-Tentakelwesen am Ende mochte ich richtig gerne.

      Das ganze hat sich wirklich fast wie ein Serien-Pilot angefühlt, allerdings hatte man hier und da schon noch ein paar Anlehnungen an die Vergangenheit, wie z.B. den Doktor, der sich in einer sehr schönen Szene über die Timelords aufregt. Leider bleiben die Nebencharaktere etwas blass, das holen aber die tollen Hauptcharaktere locker wieder raus!

      8.5/10 Super Folge!
      "We all have a universe of our own terrors to face"
      "Everyone's a monster sometimes"
      "Entropy demands that everything will not be all right, but sometimes we can rage against the dying of the light"
      -The Seventh Doctor