Der Platten-Thread

    • das stimmt. wer böses will könnte sogar von einem trend sprechen.

      wobei gerade zwischen jex toth und jess... ein ziemlich großer unterschied besteht. jex ist ja mehr richtung alte black sabbath(ozzy-zeit) und jess ist ja mehr classic-rock ala uriah heep mit bösen texten.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Guy ()

    • ich kann doom halt nicht so gut ab(auch The Devils Blood nicht, wo wir gerade beim thema waren ;) ). gute musik ist es halt trotzdem.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Ach, The Devil's Blood find ich auch ganz, ganz grausam. Abgesehen davon, dass ich die Sängerin ziemlich mies finde, sind sie und ihr Bruder auch menschlich alles andere als dufte Typen. Von daher.."Durfte" die vor zwei Jahren mal auf nem Festival sehen. Selten einen so sterbenslangweiligen Auftritt gesehen.
    • Villagers - "Awayland"
      Conor O'Brien hat ein neues Album gemacht. Als "Villagers" hatte er schon mit seinem Erstlingswerk gezeigt, dass seine Musik nur schwer zu verorten ist. Konventioneller Songwriter-Folkpop(?) trifft auf Stilwechsel und Experimente - und das wurde mit dem Album "Awayland" nun noch weiter vorangetrieben. In einem Lied pluckern elektronische Klänge und münden in wildem Getöse (The Waves), ein anderes Stück überrascht mit geradlinigem Pop (Nothing Arrives), dann findet man sich ale Hörer plötzlich im düsteren Nachtclub-Leben wieder (Passing the message), und hinten heraus fühlt man sich eher an die Radiohead-TheBends-Ära erinnert (Grateful Song). Conor O'Brien erzählt Geschichten, oder er führt Beziehungs-Obduktionen durch und seziert dabei seine Gefühle. Nicht selten schwingt da so ein unangehmes Gefühl bei den Liedern mit, darüber können auch die strategisch klug platzierten ruhigeren Stücke nicht hinwegtäuschen. Schade dass all das zu keiner Pointe führt, aber der fehlende starke Abgang wäre auch fast schon der einzige Kritikpunkt an "Awayland". Album des Monats.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Solus ()

    • THREADWIEDERBELEBUNG



      Hab mir neulich mal Peter Gabriels beide deutschen Alben auf LP gegönnt weil die bei Saturn viel zu günstig im Regal standen. Zwar hatte ich immerhin eines davon schon auf CD, aber so ist das halt im Leben von Bekloppten wie ich einer bin. Man muß den Kram mindestens in mehrfachen Ausführungen haben.

      Und vielleiiiiicht liegt es daran dass ich mit den deutschen Fassungen gewissermaßen aufgewachsen bin, aber ich höre sie persönlich lieber als die "originalen" englischen Versionen. Konventionelle Rockmusik sind "III" und "IV" ja schon in der Ursprungsfassung nicht, aber Gabriels Akzentdeutsch fügt ihr noch eine Dimension an "weirdness" zu. Erst recht bei "IV". Aus irgendeinem Grund finde ich die deutsche Version einen Zacken düsterer und klaustrophobischer als die englische. Möglicherweise weil ich die Worte direkt verstehe ohne sie für mich beim Hören extra nochmal übersetzen zu müssen.

      Und ich muß auch sagen dass die kleinen Veränderungen hier und dort auch tatsächlich Verbesserungen sind. Mit dem "WAKAKA WAKAKA"-Chor am Schluß von "I Have The Touch" bekommt der Song ein wesentlich knalligeres Finale, und mit dem hinzugefügten Coda von "Kiss of Life" hat das Album auch einen zufriedenstellenderen Ausklang. Das abrupte Ende im Original wirkte auf mich nämlich immer ein wenig ratlos.

      Ratlos bin ich übrigens was das Cover von der Neuauflage angeht. Keine Ahnung warum es nun der englischen Fassung angeglichen wurde, aber ich bin ja auch nicht der Gabriel.