25x04 / Die Todesmanege auf Segonax (The Greatest Show in the Galaxy)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 25x04 / Die Todesmanege auf Segonax (The Greatest Show in the Galaxy)

      Wie fanden Sie die Episode "Die Todesmanege auf Segonax" (The Greatest Show in the Galaxy) mit dem 7.Doctor? 42
      1.  
        Super (20) 48%
      2.  
        Gut (11) 26%
      3.  
        Durchschnittlich (5) 12%
      4.  
        Ausreichend (5) 12%
      5.  
        Schlecht (1) 2%
      Sehr geehrte Dr.Who-Fans, insbesondere des 7.Doctors,


      ich würde sehr gerne wissen, wie Sie die Episode "Die Todesmanege auf Segonax" (The Greatest Show in the Galaxy) bewerten würden; ich persönlich halte sie für eine der Besten mit dem 7.Doctor.
    • Dies ist die Willkommensfolge von/für Mark Ayres, dem wir viele schöne musikalische Momente, gerade bei den DVD-Überarbeitungen zu verdanken haben, und er präsentiert uns die perfekte Sounduntermalung für diese Episode, welche in und um einem der bekanntesten interstellaren Zirkusse spielt.

      Natürlich hat auch diese Episode eine recht schnell zu entdeckende zweite Ebene. War es bei "Paradise Towers" noch die Einkasernierung in große Wohnkomplexe, so geht es hier nun ans "Eingemacht" bzw. an die Substanz von "Doctor Who" an sich, nämlich die ständig vorhandene Vergleichsserie "Star Trek", die eigenen Fans und schließlich die BBC, repräsentiert durch die Götter von Ragnarök (die übrigens auch das "Land of Fiction" erschaffen haben).

      Wieder einmal gibt es das Thema "Werwölfe"... und direkt wurde es vergessen und in "Tooth and Claw" als "endlich gibt es eine Werwolf-Folge" präsentiert. Aber das ist nicht wirklich schlimm, passiert vorher auch shcon häufig genug. Vermutlich bekommen wir in drei oder vier Jahren wieder eine Werwolf-Folge gezeigt, mit der unterschwelligen Nachricht "zum ersten mal ein Werwolf"... irgendwie komisch, ist aber so.

      Ansonsten aber eine herausragende Folge, die den Doctor als Kämpfer gegen Götter zeigt. Einen Kampf, den er, natürlich nur zusammen mit Ace, locker gewinnt. Man sieht hier schon, wie der Cartmel Masterplan greift und wie der Doctor einfach erhöht wird, zu tatsächlich "mehr als nur ein Zeitwanderer" gemacht wird. In dieser Folge passieren große Dinge und jeder, der sie sah, merkte dies, auch wenn man noch nicht genau sagen konnte, wohin dieser Weg nun wirklich gehen würde.

      "Greatest Show in the Galaxy"... auf jeden Fall, zumindest wenn damit "Doctor Who" gemeint ist.
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Ich habe eben mal "Super" geklickt.
      Diese Geschichte besticht alleine schon mal mit selbst für die 80er ausgemacht "schrottigen" Kostümen, Aufbauten und Höllenmaschinen.
      Die ganze Geschichte ruft geradezu nach Zuschauern, die sich beschweren wie billig das ganze ist, so wie die Zuschauer im Zirkus sich darüber beschweren, dass der begeisterte Junge, der vor ihnen auftritt nur mittelmäßig jonglieren kann.

      Das Gleichnis vom unzufriedenen immer hungrigen Zuschauer, der vom Veranstalter immer mehr mehr mehr und mehr will ist quasi vom ersten Moment und früher als es der "Betroffene" merkt mit in der Geschichte.

      Außerdem liebe ich schrottige Designs, zumindest wenn es Absicht ist, manche werden die "Judoon" ja schon kennen :thumbsup:

      Ace die so gerne so tough aussieht zeigt mal wieder eine schwache Seite, die der väterliche Doctor mit einem - hier noch metaphorischen - Sprung ins kalte Wasser kuriert.

      Die Handlung ist eine, die man - zumindest nicht völlig - fast bis zum Ende nicht vorhersagen kann und nichts hasse ich mehr, als nach zwei Minuten schon zu sagen wie es ausgeht und dann auch noch Recht behalten damit.
      kurz: Super.
    • Ein Klassiker. Leider noch nicht auf DVD erhältlich, freue mich schon auf die Veröffentlichung.
      Wo wurde denn in "Tooth and Claw" gesagt, dass man zum ersten Mal einen Werwolf zu sehen bekommt?
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Atlan schrieb:

      Wo wurde denn in "Tooth and Claw" gesagt, dass man zum ersten Mal einen Werwolf zu sehen bekommt?
      Das bezog sich jetzt auf keine Aussage, die "in" einer Folge gemacht wurde. Es ist mehr so, daß vom jeweiligen Produktionsteam/den jeweiligen Fans immer wieder gerne im Kontext betont wurde, wie toll es doch ist (endlich) einen Werwolf/eine Werwolggeschichte zu haben, usw., wobei all diese Leute anscheinend alle(!) vorhergehenden "Werwolf-Varianten" vergessen und/oder unter den Tisch kehren.
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Ein schwaches AUSREICHEND von mir. Wegen dem unbestreitbar vorhandenen Skurrilitätsfaktor. Erinnert in der Machart an Folgen wie "The Celestial Toymaker", "Mind Robber" oder "Carnival of Monsters", aber für mich bei weitem nicht so gut. Mit Doctor Nr.7 und Ace werde ich ja sowieso bislang nicht recht warm, aber auch die doch sehr in die Länge gezogene Handlung und die unnötigen Anleihen bei den damals in Mode gewesenen Endzeitfilmen und vor allem die finale Auseinandesetzung des Doctors mit den höchst passiven "Göttern" sorgten dafür, dass sich das Vergnügen in Grenzen hielt. Keiner der Gastcharaktere wirkte "echt" oder "lebendig". Die ganze Folge macht auf mich mehr den Eindruck eines Experimentalfilms.
    • Anleihe bei Endzeitfilmen? Wo hast du denn die gesehen? ?( Wegen dem ganzen Sand oder wie? Das war halt ein stinknormaler Wüstenplanet wie in jeder anderen Doctor Who-Folge auch...

      Manchmal bekomme ich dir den Eindruck als ob du die Folgen völlig am Thema vorbei verstehst... :unsure:
    • Kaoru schrieb:

      Manchmal bekomme ich dir den Eindruck als ob du die Folgen völlig am Thema vorbei verstehst...

      Das geht mir genauso. Gerade "Greatest Show" will(!) ja auch ganz anders verstanden werden, als die Ente es hier niederschreibt. Sehr merkwürdig. Aber ich bin jetzt schon auf seine Worte zu "Ghost Light" gespannt... :D
      Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



      "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"
    • Herr Duck schrieb:

      Kann ja sein, dass es Zufall war oder dass es nur mir so geht, aber ich musste bei dem Biker sofort an Mad Max denken. War das erste, was mir durch den Kopf ging. Der war aber zugegebenermaßen zu dem zeitpunkt nicht mehr so ganz aktuell

      Öhm naja... Das erste was mir da so durch den Kopf ging war "Aha, 'n Biker." ?( Nur weil der dich jetzt zufällig an "Mad Max" erinnert (Warum eigentlich nicht "Easy Rider"? Wenn wir schon dabei sind...) ist doch nicht die gesamte Geschichte an Endzeitfilme angelegt? Dieser Biker ist ein einzelnes Element in ca 100 Minuten Laufzeit... und noch nicht mal Zentrum der Handlung! :ohm:

      Ich meine... jeder kann ja die McCoy-Jahre finden wie er will (mal abgesehen davon dass sie im Fandom wahrlich nicht unumstritten sind) ...aber die Punkte die du hier (und auch bei einigen anderen Folgen zuvor, nicht nur bei den McCoy-Staffeln) anbringst, wirken so als ob du da was nicht oder völlig falsch verstanden hast. Oder dir nur willkürlich irgendwas zusammensuchst.

      Mal so zwischenrein gefragt... ohne Böswilligkeit und aus reinem Interesse... Wie guckst du die Folgen eigentlich? Schaust du da richtig hin... oder lässt du sie im Hintergrund laufen während du irgendwas anderes machst? Weil... als man neulich lesen konnte wie dir ein kompletter wichtiger Subplot aus "Varos" entgangen war, musste ich mich wirklich wundern. :ninja: Allerdings fingen dann so einige Postings aus der Vergangenheit an mehr Sinn zu machen...
    • Kaoru schrieb:

      Mal so zwischenrein gefragt... ohne Böswilligkeit und aus reinem Interesse... Wie guckst du die Folgen eigentlich? Schaust du da richtig hin... oder lässt du sie im Hintergrund laufen während du irgendwas anderes machst? Weil... als man neulich lesen konnte wie dir ein kompletter wichtiger Subplot aus "Varos" entgangen war, musste ich mich wirklich wundern. :ninja: Allerdings fingen dann so einige Postings aus der Vergangenheit an mehr Sinn zu machen...

      Wie kannst du es wagen, mir eine derartigen Frevel zu unterstellen? Wenn ich DW schaue, dann mache ich nichts anderes und widme der Folge meine volle Aufmerksamkeit! (das war jetzt auch nicht böse gemeint). Ich gebe aber zu, dass ich mich bei der einen oder anderen Folge mehr anstrengen musste, um ihr meine Aufmerksamkeit zu schenken

      Zu den veschiedenen Assoziationen: Jeder hat, denke ich jedenfalls, bei bestimmten Bildern, Wörtern, was auch immer, seine persönlichen Assoziationen, die er manchmal mit anderen gemeinsam hat, manchmal nicht.

      Es kann durchaus sein, dass ich die McCoy-Folgen kritischer sehe als andere Folgen. Das ist auch wieder so eine Sache der persönlichen Sympathie. Ich werde mit seinem Doctor einfach nicht warm (Wenn andere ihn heiß und innig lieben, kann ich das aber auch akzeptieren.) Trougton oder Tom Baker hatten auch Folgen, die vom Drehbuch her "nicht ganz optimal" waren, aber diese Schwächen wurden dann für mich durch ihr Spiel wettgemacht. Bei McCoy fällt für mich dieser Ausgleich weg, daher fallen mir dann Dinge, die ich als nagativ empfinde, stärker auf. Soll heißen, meine Bewertung der Folge mit dem einen Doctor hätte durchaus anders ausfallen können, wenn es eine Folge mit einem anderen Doctor gewesen wäre. Sogar sehr wahrscheinlich. (Hoffe das war jetzt halbwegs verständlich audgefrückt, ich fühl mich momentan nicht so gut) :)

      Varos/Subplot: ich bin nicht sicher, wa du meinst. Meine Bemerkung im Thread zu "The mysterious Planet" wegen Peri und ihrer Umwandlung zu einer Vogelfrau?
    • Herr Duck schrieb:


      Zu den veschiedenen Assoziationen: Jeder hat, denke ich jedenfalls, bei bestimmten Bildern, Wörtern, was auch immer, seine persönlichen Assoziationen, die er manchmal mit anderen gemeinsam hat, manchmal nicht.

      Das kann man nicht bestreiten. Dass man sich bei ein paar Einzelheiten oberflächlich an etwas erinnert fühlt und Assoziationen weckt ist etwas völlig selbstverständliches und auch okay... aber daraus einen Strick zu basteln und es der Folge zum Vorwurf machen dass sie dies mit Absicht tut eher nicht. Die Behauptung dass "Greatest Show" sich bei "Mad Max" bedient ist ebenso haltlos wie die These dass der Autor bei "Easy Rider" geklaut hat. Ich fühle mich da so ein bisschen an deine Zitatenliste aus dem "Beast Below"-Thread erinnert...

      Bei McCoy fällt für mich dieser Ausgleich weg, daher fallen mir dann Dinge, die ich als nagativ empfinde, stärker auf. Soll heißen, meine Bewertung der Folge mit dem einen Doctor hätte durchaus anders ausfallen können, wenn es eine Folge mit einem anderen Doctor gewesen wäre. Sogar sehr wahrscheinlich.

      Geht da wohl keinem anders in ähnlichen Fällen. Mit den Colin Baker-Folgen gehe ich deswegen auch härter ins Gericht als mit anderen. Aber Gründe für eine schlechte Bewertung sprichwörtlich zu erfinden ist etwas... seltsam. ?(

      Varos/Subplot: ich bin nicht sicher, wa du meinst. Meine Bemerkung im Thread zu "The mysterious Planet" wegen Peri und ihrer Umwandlung zu einer Vogelfrau?

      Genau das. Wenn ein ganzes Drittel (wenn nicht sogar mehr) Handlung nicht wahrgenommen wird muss man sich als Leser des Postings schon etwas wundern. ?( Allerdings bekommt man dann eine Ahnung wie es zu Bewertungen von ganz anderen Folgen überhaupt erst kommen konnte.
    • 1. Ich habe nicht geschreiben, dass der Autor irendwo geklaut hätte

      2. Ich erfinde keine Gründe für Bewertungen, weder für gute noch für schlechte.

      3. Dass Peri umgewandelt werden sollte, habe ich sehr wohl mitbekommen, nur dass es eine Vogelfrau sein sollte ...

      3a. Ich hasse es, wenn wieder einmal dieses Level erreicht wird, aber nur so aus Neugier: Welche "ganz anderen Folgen" meinst du?
    • Mir liegt nichts ferner, als mich in die Diskussion einzumischen - meine Meinung sollte bekannt sein, aber...

      Herr Duck schrieb:

      Welche "ganz anderen Folgen" meinst du?
      das fragst Du nicht ernsthaft oder? Dir sollte doch nicht entgangen sein, dass viele Leute hier einige Deiner Bewertungen eher als... "eigenwillig" betrachten. Ich werde mal ganz stillschweigend "Daleks in Manhatten" in den Raum. Vielleicht wekct das ja Erinnerungen.

      Lg,

      R:
    • Ich denke ja, dass das ganze jetzt etwas Off-Topic wird ... aber ( :D )
      • erstens fanden rund 20% der Abstimmenden "Daleks in Manhattan" super
      • zweitens kann ich auch "die eine oder andere" Bewertung nicht nachvollziehen
      • drittens ist mir durchaus bekannt, dass einige, nicht viele, einige meiner Bewertungen für eigenwillig halten. Da ich aber stets meine Bewertungen begründet habe, sollten diese zumindest verstanden werden.
      Und damit ziehe ich mich aus diesem Teil der Diskussion zurück. Hier geht es um "The Greatest Show in the Galaxy". Meine Meinung etwa zu "Daleks in Manhattan" oder "Beast Below" habe ich in den entsprechenden Threads gepostet, die gehören nicht hier rein. Außerdem erschließt sich mir der Zusammenhang nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Herr Duck ()

    • Großartige Folge mit dem siebten Doktor und Ace. Sehr skurilles setting und ebensolche Charaktere. Herrlich die Anspielungen auf die unterhaltungssüchtige Mediengesellschaft aber auch zB auf koloniale Arroganz, die Cook herrlich fleischgeworden, intrigant und grenzenlos egoistisch darstellte.

      Tja und dann der nervige Fanboy, herrlich.

      Schön auch kleine Details, wie z.B. dass der Doktor Ace's Nase knubbelt, als er sie wieder sieht und das "I don't like clowns"-Mantra.

      Die Roboter waren eindrucksvoll und sehr liebevoll gestaltet, insbesondere der Fahrkartenschaffner ist kurz davor, den Candyman als mein 7.-Doktor-Lieblingsmonster zu verdrängen.

      Gut gefiel mir auch, die Sylvester McCoy weitere Male sein Bühnentalent aufblitzen lies und sich als passabler Zauberkünstler erwies (wenn auch ein für die Folge extra gecoachter).

      Bei den drei Ragnarok könnten an Die Großen Alten von Lovecraft angelehnt sein finde ich. Den Star Trek Bezug habe ich allerdings nicht erkennen können.

      Achso - die Musik war wirklich sehr gut.

      VLG
      s/tnd
    • rygel schrieb:

      Atlan schrieb:

      Wo wurde denn in "Tooth and Claw" gesagt, dass man zum ersten Mal einen Werwolf zu sehen bekommt?
      Das bezog sich jetzt auf keine Aussage, die "in" einer Folge gemacht wurde. Es ist mehr so, daß vom jeweiligen Produktionsteam/den jeweiligen Fans immer wieder gerne im Kontext betont wurde, wie toll es doch ist (endlich) einen Werwolf/eine Werwolggeschichte zu haben, usw., wobei all diese Leute anscheinend alle(!) vorhergehenden "Werwolf-Varianten" vergessen und/oder unter den Tisch kehren.


      Das kann man dann aber auch andersrum interpretieren, nämlich dass es gut ist, dass sie in IHRER ZEIT/Ära endlich mal das Thema das ein Klassiker ist und schon zig mal versucht wurde, umsetzen durften und IHRE Marke im Whokosmos hinterlassen konnten.

      Klingt gleich weniger nach absichtlicher Missachtung aller möglicher Vorleistungen und mehr nach verständlichem Stolz auf die eigene Arbeit... oder? ;)




      Ansonsten.... ich sag's ja nicht gerne, (obwohl, wieso eigentlich nicht. Merkwürdiger Geschmack heisst ja nicht, dass man die Meinung gar niemals nicht teilen DARF!!!) aber ich kann hier Herrn Duck eigentlich nur zustimmen. Sehr experimentelle Folge mit absichtlich surrealen Figuren und Handlungselementen, das mir wie eigentlich der gesamte Cartmel Masterplan in seiner verfilmten Fassung nur tierisch auf den Geist ging, weil es nicht meine Art des Herangehens an eine Story bzw Erzählweise ist. Also schlicht ZU surreal. Allein schon die Chemie zwischen Silvester McCoy und Ace ist hier mal wieder gegneüber Vor- und nachfolgen komplett auf den Kopf gestellt und sein mysteriöses Getue wirkt nicht ein Tüpfelchen weit glaubwürdig. Dieser Doctor hat keine Street Credibility, versucht aber mti den großen mit zu rappen... (noch so ein Schwachpunkt, welcher Honk kam auf die Idee den "farbigen" Manegendirektor RAPPEN zu lassen? Und dann noch nichtmal besonders "gut".) Achja und den Großwildjäger hasse iche benfalls, der komische Student (bei dem ich immer "harry Potter als dauerwichsender bzw kiffender Spätteenager" denken musste) war komplett unsympathisch und somit bei seinem "Tod" kein Verlust. Und das Synthigedudel würde heute sicher als Anklagepunkt wegen psychischer Grausamkeit oder gar versuchter Körperverletzung angenommen werden. Dagegen ist Murray Gold ein Riesenfortschritt, bei aller Pathosmusik die er je verbrochen hat...

      Der einzige Pluspunkt den die Folge im Nachhinein bei mir sammeln konnte war der Versuch hier mit den "überlebenden alten Göttern" einen ebenso epischen wie mysteriösen und gruseligen Plot zu erzählen, leider haben sie es durch das Zirkusmotiv weitestgehend versaut und darum retten auch die drei Steinernen nur wenig vom Sehspass. Für mich eine glatte vier, bzw maximal 4,5 der 10 Castpunkte...
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Ich habe mit Durchschnitt abgestimmt. Es war unterhaltsam, aber es gibt Besseres; einige Gastcharaktere waren gelungen (der egoistische Captain und Werwölfin Mags), andere blieben blaß (Deadbeat und Chefclown); manchmal war's witzig, manchmal wurde aber mögliche Spannung verschenkt, wo man mehr draus hätte machen können (Morgana kommt in die Kiste - zack, puff, weg ist sie). Höhen und Tiefen halt. Böse Clowns waren in den 80ern aus unerfindlichen Gründen ein Thema, das in vielen Filmen vorkam, sogar Belmondo überfiel als Clown verkleidet eine Bank in "Der Boss". Vor dem Hintergrund haben es damals die Fernsehzuschauer wahrscheinlich nicht als so exzentrisch wie den "Toymaker" empfunden, sondern es passte durchaus in die Zeit.
    • Ausreichend.

      Irgendwie komm ich mit der Folge nicht so richtig klar. Sie hat richtig gute Momente wie z.B. die Zaubershow des Doctors, aber auch erhebliche Längen wie das Rumgerenne zwischen den Zeltbahnen. Captain Cook und Max (oder Mags?) fand ich sehr gelungen. Mir kamen sie vor wie eine Art Echo vom Doctor und seinen Companions, praktisch das, was Leute im Doctor sehen, die ihn nicht mögen. Wahrscheinlich ist das wirklich eine Art therapeutische Folge für das BBC-Doctor-Team: Wie sehen phantasielose Einfaltspinsel Doctor Who (oder so). McCoy wirft sich tapfer in den eigenartigen Plot und versucht ihn zu retten, Respekt. Ohne ihn wäre es gar nichts, und auch Ace ist wieder gut, die unternimmt wenigstens was. Trotzdem, insgesamt unbefriedigende Folge, die mich nie richtig gepackt hat.

      Ich mag Clowns auch nicht.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)