24x01 / Terror auf Lakertia (Time and the Rani)

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    • 24x01 / Terror auf Lakertia (Time and the Rani)

      Wie fanden Sie die Folge "Terror auf Lakertia" (Time and The Rani) mit dem 7.Doctor 53
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        Durchschnittlich (19) 36%
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        Ausreichend (13) 25%
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        Gut (9) 17%
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        Schlecht (7) 13%
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        Super (5) 9%
      Sehr geehrte Dr.Who-Fans, insbesondere des 7.Doctors,


      ich würde sehr gerne wissen, wie Sie die erste Episode mit dem 7.Doctor "Terror auf Lakertia" (Time and The Rani) bewerten würden; ich persönlich mag diese Folge weniger, wenn nicht sogar gar nicht; man muss ihr aber wohl zu Gute halten, dass es immerhin die Geburtsstunde des 7. Doctors war, und bekanntlich ist ja jeder Anfang schwer...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Most Holy ()

    • Wow,
      diese Folge wird ja wirklich nicht gut bewertet.

      Meine Wertung mit "gut" ist bislang die Beste.
      Die Rani zeigt in dieser Folge ganz gut das koloniale Benehmen, das viele Völker und Staaten im vorigen und vorvorigen Jahrhundert erleben durften mit divide et impera und mit Brot und Spielen.

      Mir persönlich gefallen freilich die absolut schrottigen Rundumsicht-Vampirfledermaus-Kreaturen.

      Die Effekte für die Energiefalle waren damals absolut "state of the art", man muss immer bedenken, wann so etwas gedreht wurde. Aber genug der Äußerlichkeiten:
      Eine Geschichte über Vertrauen, sollen die Lakertianer nach dem Terror der Rani weiterhin "aliens", insbesondere Mel vertrauen?
      Wem kann der frisch regenerierte Doctor mangels Gedächtnis vertrauen?
      In wie weit können die Fledermausschergen ihrer Rani vertrauen?
      Eine Geschichte über Mut, der Führer der Lakertianer musste lernen, dass man auch schmerzhafte Entscheidungen treffen muss, wenn wegducken nicht hilft. Mel musste mutig sein, auf sich alleine gestellt und sogar gegen den zeitweise verwirrten Doctor.
      Schön, vielleicht war das Ziel der Rani mit dem Meteor herumzubasteln nicht so ganz schlüssig aber alles in allem steckt in dieser Geschichte doch eine Menge interessantes drin.
      Meiner Ansicht nach viel zu unterschätzt.
    • Eine Folge von Pip & Jane Baker... damit dürfte eigentlich alles gesagt sein...

      Hm, ok... vielleicht dann doch noch etwas mehr. Die Effekte sind auf jeden Fall sehenswert und noch einmal eine Steigerung gegenüber den vorhergehenden Baker-Staffeln. Insbes. der "Palast" der Rani sollte hier noch erwähnt werden.

      Was einfach stört, sind die Scheunentorgroßen Logiklöcher und Unerklärlichkeiten, die diese Folge beinhaltet: Woher kennt die Rani Mel? Wieso läßt sie sie in der TARDIS zurück anstatt sie nicht einfach zu töten. So kann Mel einfach locker flockig durchs Gelände wandern und Hilfe suchen. Merkwürdig. Wieso hat die Rani eigentlich keine Rakete mit Lenkautomatik, sondern nur eine, die ihren Kurs nicht anpassen kann?

      Aber hier höre ich einfach mal auf mit den negativen Dingen, denn eines darf man nicht vergessen, hier wird ein neuer Doctor eingeführt und dies ist eine der wenigen guten Leistungen dieser Folge. Sylvester McCoy beginnt als überdrehter, verwirrter Doctor und entwickelt sich langsam zu dem Abenteurer, den wir später auf seinen weiteren Abenteuern begleiten würden. Noch schimmert nicht viel vom Cartmel-Masterplan durch, aber die Entwicklung in Episode 1 ist schon interessant zu beobachten.

      Der Doctor wird nunmal erst in der letzten Folge richtig Doctor und dadurch entsteht natürlich die Gefahr, daß dem Zuschauer eine dominante Hauptfigur fehlt, aber da hat das Produktionsteam doch noch ein gutes Händchen bewiesen und die Rani als dominanten Bösewicht eingebaut, so daß es eigentlich nie langweilig wird. In späteren Folgen wird so ein Kunstgriff nicht mehr benötigt, denn Sylvester McCoys Doctor entwickelt mit der Zeit so viel Präsenz, daß keine "Ersatzbefriedigungscharaktere" mehr eingebaut werden müssen.

      Alles in allem eine zufriedenstellende Folge (und auch meine erste - so schlecht kann sie also gar nicht gewesen sein, bin ich doch noch immer hier), die schon recht gut die Richtung aufzeigt, in die es nunmehr weiter gehen wird. Sicherlich wäre mehr drin gewesen, aber dafür bekommen wir ja gleich shcon mit der nächsten Episode eine der McCoyschen Hammerfolgen: Paradise Towers.
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    • Soso die Rani hat also mal wieder in bester Master-Manier eine tödliche Cliffhanger Situation überlebt und natürlich hat sie nichts besseres zu tun, als gleich darauf wieder einen teuflischen Plan auszuhecken und dafür auch noch den Doctor mit Hilfe eines Navigationsgerätemanipulationsstrahls anzulocken. Lernen diese Figuren es eigentlich nie? Der Doctor schafft es jedenfalls gleich wieder, sich mit den armen, versklavten Einheimischen anzufreunden und ihnen gegen die teuflische Rani beizustehen, deren cleverster Plan es ist, sich als Mel auszugeben und den Gedächtnisverlust des Doctors auszunutzen. Wieso nur habe ich das Gefühl, dass es für diesen Plan und seine Ausführung an der Akademie für intergalaktische Megaschurken keine Note über der vier Minus hätte geben dürfen?

      Pros:
      • der neue Doctor versucht sich sofort stark von seinem Vorgänger zu unterscheiden, was mit unterschiedlichem Ergebnis der neuen „Charakterisierung“ auch von Anfang an gelingt.
      • abgesehen vom einfallslosen Make-Up sind die Lacertyans für ein Alien of the Week gut durchdacht. Diese Art mit steifen Armen zu laufen wirkt ungeheuer „fremdartig“ und das Skelett war auch ein netter Zug der Produzenten.


      Kontras:
      • die Rani nervt. Nicht nur ist ihr eigentlicher Plan mal wieder von vorneherein dazu verdammt vom Doctor aufgehalten zu werden (sie holt ihn auch noch absichtlich „zu Hilfe“!!), macht sie sich mit der unglaublich miesen mel-Parodie auch noch ganz zur Lachnummer der Epsiode.
      • Die Fledermaus-Aliens sind mal wieder unglaublich schlecht gelungene Kostüme. Ja, es ist ehrgeiziger so ein total fremdartig aussehendes Wesen zu designen als ein alien dessen vom Menschen abweichende Punkte nur als Skelett zu erkennen sind, aber diese Fell und Latex Orgie ist einfach nur peinlich. Am Anfang sah es zum Glück noch aus als hätte mand ie Lektion vom Myrka aus Warriors of the Deep gelernt, leider stellte sich das nach ein paar Minuten als Fehlschluss heraus, gegen Ende weideten sich Regisseur und Spezialeffekteteam ja geradezu in den „Zungen“zeige-Szenen. Lobenswerte Idee, aber in der Umsetzung einfach unterirdisch schwach.
      • Schon vom Vorspann an massiver Einsatz von Computereffekten ohne dass die Effekte schon weit genug wären, um so prominent eingesetzt zu werden. Der neue Vorspann ist einfach nur hassenswert rückständig und schon die Szene in der die Rani die TARDIS zur Landung zwingt reizt eher zum Lachen als zu angstvollem Bibbern um das Schicksal des Doctors. Rein gefühlsmässig würde ich auch behaupten, dass die letzten zwei Regenerationen deutlich überzeugender aussahen als das bisschen geflimmer, was man hier über McCoys Gesicht gelegt hat.
      • Mel. Ich hasse Scream-Queens.


      Fazit:
      Erschreckenderweise habe ich beim Nachschlagen gemerkt, dass Time and the Rani sich überschneidet mit der Erstausstrahlung von TNG. Okay, auch das nächste Jahrhundert ist nicht wirklich zu seinem Vorteil gealtert, aber selbst wenn man den deutlichen Budgetunterschied betont, kommt Doctor Who hier weitaus schlechter weg. Da beisst sich einfach der Anspruch, den man scheinbar an seine Produktion legt (große Kulissen, viele Darsteller also jedes Kostüm x-mal anzufertigen usw. Möglichst mehr wie nur ein Alienvolk pro Serial) leider sowohl mit den Fähigkeiten als auch mit der finanziellen Ausstattung. Und was ich am Anfang von Staffel 19 noch gut gemacht fand, das Überspielen dieser Probleme, hat leider 5 Staffeln später überhaupt keine Fortschritte gezeigt und wirkt dadurch mittlerweile fast ein Jahrzehnt überholt. Hier fehlt einfach der innovative Geist, den die Serie in früheren Staffeln schon hatte. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen, zumal weder der neue Doctor, noch Mel noch die Rani hier wirklich die Handlung derart tragen können, dass man über die offensichtlichen Schwächen von Drehbuch oder Ausstattung hinwegsehen könnte. Leider nur „schlecht“, oder in Schulnoten „Klassenziel nicht erreicht“
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Eine von den Folgen, bei denen gute und schlechte Elemente einander die Waage halten, so dass am Ende ein DURCHSCHNITTLICH dabei rumkommt.

      Was mir durchweg gefiel, war der Doctor in seiner neuesten Regeneration. Sehr sympathisch und mich in einigen Punkten an einen meiner Fovoriten, den zweiten Doctor, erinnernd. Die Szenen, in denen er mitwirkte gefielen so ziemlich alle.

      Die Rani als Master-Äquivalent hatte auch einen Plan, der zu diesem gepasst hätte und war in der Verwirklichung dieses Plans in manchen Punkten ebenso ... "seltsam" wie dieser.

      Infinity schrieb:

      Soso die Rani hat also mal wieder in bester Master-Manier eine tödliche Cliffhanger Situation überlebt
      Die haben doch beide die gleiche Klippe umrundet, wenn der mater überlebt hat, warum nicht auch die Rani?

      Nur fehlt ihr das "gewisse Etwas", das Charisma, welches den Master meist von anderen "Bösewichten" abhebt.

      Was nervte, waren die Szenen mit Mel. Wenn die Remineszenzen an frühere zeiten beim Doctor ja begrüßenswert sind, so ist ein weiblicher Kreisch-Companion eigentlich nicht mehr zeitgemäß.

      Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir die musikalische Untermalung, die zum einen aufdringlich und zum anderen oft unpassend war. Mel rennt durch immer wiedr den gleichen Steinbruch, und das Orchester schwingt sich zu epischen Höhen auf? Sollte so dem Zuschauer eine Spannung und/oder Dramatik suggeriert werden, die einfach nicht vorhanden war?

      Dann der Zufall, dass ausgerechnet Mels Seifenblase im Wasser landete und nicht explodierte. Was sollen diese komischen teile überhaupt, ein paar einfache Tretminen wäen viel effektiver gewesen. Und wozu musste die Gegend überhaupt vermint werden?

      Über die Flermauskostüme verliere ich mal lieber kein Wort mehr, die wären in den 60er Jahren ja noch durchgegangen, aber nicht 1987!!!
    • Wie Herr Duck finde ich Mel schrecklich. Da ich zuerst die 26. Staffel gesehen habe vermisse ich meine Ace schmerzlichst...
      Aber der 7thdoc Doctor war wie immer genial^^ Die tollen Szenen nach der Regeneration, und auch die Szene in der Umkleide waren total McCoy^^ Die Rani mag ich auch nicht, ist mir ziemlich unsympathisch, nicht so wie der :master2: Master, den ich doch ziemlich mag. Aber die Lakertianer waren etwas schräg, wenn nicht sogar dumm. Am Ende zerstören sie doch tatsächlich das Gegengift, Ich wette, die sind schon alle verreckt^^
      Da ich von C.Baker (noch) nichts gesehen habe, erscheint mir der Einstieg auch etwas zu schnell. kann mir wer helfen? Regeneriert der 6. durch die Rani?
      Im großen und ganzen ein durchschnitt, da ich mich nicht wirklich unterhalten fühlte.
      Aber zur deutschen Synchro: ich finde, Michael Schwarzmaier synchronisiert McCoy ziemlich gut^^ Vor allemgefällt mir, wie er bei Rani immer das R rollt^^
      Currently Watching:
      Peter Davison
      Peter Capaldi
      ...und:
      Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
      Twin Peaks, Narcos



    • AL333 schrieb:

      Da ich von C.Baker (noch) nichts gesehen habe, erscheint mir der Einstieg auch etwas zu schnell. kann mir wer helfen? Regeneriert der 6. durch die Rani?

      Ja, am Anfang der Folge als die TARDIS von der Rani abgeschossen wird. Da muss der sechste Doctor ganz furchtbar gestolpert sein (wenn man bedenkt, dass Mel als Mensch das ganze ohne Schaden überstanden hat).
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Ich habe jetzt mit AL333s Hilfe einen Teil der Folge auf deutsch gesehen. Bloß mal eine Frage: Warum heißt es die Rani und nicht einfach Rani? Ist sie eine indische Königin, Rani also ein Titel und kein Name?
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Romana und Goth sind Abkürzungen längerer Namen. Da gibt es auch keinen Artikel.
      Omega ist ja aufgrund seines Schulranges so genannt worden und Rassilon mehr ein Name, während Doctor, Master und Rani wohl als gewählte Namen mit ihrer Bedeutung quasi titelgleich verwendet werden.
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    • Na gut, es ist also mehr Willkür mit dem Namen, egal. Ich hab übrigens Räucherstäbchen die heißen Rani Agarbathi.

      Die Folge hinterlässt mich einigermaßen ratlos. Wat wollte sie eigentlich? Einen riesigen Raumsektor verstrahlen? Irgendwas ist mir da wohl entgangen ... :10:

      Der 7. Doctor ist nicht so schlecht wie ich dachte, als ich ihn nur von Bildern kannte. In der Anfangsphase, wo er noch nicht so richtig klar war, hat er mich an Freddie Frinton erinnert. Klasse sein trockener Humor "Wollen Sie in der Maschine übernachten?" - "Klar bringen Sie mir einen Schlafsack." Es gab noch ein paar solcher Bemerkungen, super. Mel hingegen :02: ... furchtbar! Der Lakertianer, der sie die ganze Zeit mit sich rumschleppen musste, hat mir aus der Seele gesprochen.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Leider kein sonderlich gelungene Auftaktfolge des 7. Doktors.

      Angefangen mit dem ausgesprochen würdelosen Abgang des sechsten Doktors, der aufgrund der Streitigkeiten mit der BBC nicht mal mehr Lust hatte, bei der Regeneration "mitzuspielen", über den wirklich langweiligen 0815-Plot, einige ausgesprochen brutale Szenen bis hin zu einem absolut lächerliches Gummigehirn. Auch die Rani war nur kurzzeitig unterhaltsam und zwar als
      Spoiler anzeigen
      Pseudomel
      .

      Einzige echte Pluspunkte der Folge sind der Doktor selbst und Mel.

      Herrlich wie frisch und unverbraucht und witzig McCoy spielt. Und es ist ein Genuss, mit Mel einen Companion mit einem Herz aus Gold zu erleben. Nur ihr Geschrei ist wirklich sehr nervtötend.

      Schade, dass nach dieser doch eher verunglückten Folge die wirklich sehr guten Ansätze in den kommenden Folgen und Staffeln vielleicht nicht mehr so richtig ihre Wirkung entfalten konnten. Wer weiss - ein anderes Debüt und die Geschichte des 7. Doktors wäre vielleicht anders verlaufen.

      VLG
      s/tnd
    • Also ich fan die Rani als Pseudomel durch die Bank weg reichlich gezwungen und unlustig... Vor allem weil es so eine bescheuerte Idee war - und das von einem Character der ja als kühler Wissenschaftler eingeführt worden ist... :-| naja.

      Ich denke Mccoy hätte es sehr gut getan, wenn man diese Staffel noch mit Colin Baker hätte realisieren könne und dann direkt mit speziell für McCoy geschriebenen Skripte hätte einsteigen können...

      R:
    • Müsste der Doktor immer nach Kleinigkeiten wie einer unsanften Landung der Tardis regenerieren, hätte er nicht mal das Teenageralter erreicht :P
      Nach dem sinnlosen Auftakt geht es leider nicht viel besser weiter, da die Rani zwar einen dollen Plan hat, aber ihn amateurhaft umsetzt, indem sie sich sogar von Mel aufhalten lässt - oder selbst als Mel verkleidet herumalbert. Über die Alfs mit zuviel Augen wurde alles gesagt. Es sind auf jeden Fall einige witzige Kleinigkeiten in den Dialogen drin, aber das Gesamtbild überzeugt nicht.
    • Die Rani braucht des Doktors Hilfe, um später mit Dinos spielen zu können... kann sie nicht einfach mit ihrer TARDIS hinfliegen und in die Geschichte eingreifen?
      Warum sie genau ihn braucht, ist etwas holperig eingebaut, aber immerhin teilweise erklärbar. Kann schon sein, dass die Spezialgebiete wirklich so weit auseinander liegen, dass sie ihre Geräte eher benutzen als bauen und reparieren kann. Zeitverständnis sollte sie eigentlich selber haben (ich unterstelle mal, sowas wäre ein Pflichtfach an einer Uni, deren Absolventen sich "Time Lords" schimpfen), aber vielleicht hat sie einfach keine Übertragungsmethode gefunden, die sie sich selbst zumuten würde.

      Dumm für sie, dass der Doktor nicht arbeiten will, solange er sich nicht auf sein Gedächtnis verlassen kann - ein bisschen naiv war es schon, ihm ein fremdes Labor als das eigene verkaufen zu wollen. Und die Sabotage am Hirn war herrlich :D - da hätte sie sich doch lieber einen anderen Artgenossen einfangen sollen. (So viel zu Borusas Äußerung in "The Deadly Assassin", mit Blödsinn würde der Doktor nicht weit kommen...)

      Rundumblick und -gehör bei den Tetraps waren eine gute Idee, beste Voraussetzungen für einen Wächter. Der Rest war halt das typische Schema "tapsiges B-Movie-Fusselmonster" mit rein dekorativen Flügeln, aber okay.
      Die Lakertyaner waren ganz hübsch gemacht - klar, wer sowieso kaum arbeitet, kann auch in schicken Togen und mit langen Mähnen rumlaufen. Nur die Schuppen im Gesicht gehen eigentlich in die falsche Richtung. Das passende Knochengerüst war ein schönes Detail, auch wenn es etwas komisch ist, dass beide Kontroll-Technologien so sauber Leute skelettieren.

      Dass Ikona Mel für eine Komplizin der Rani hält, ist verständlich - nicht nur, weil sie in einem Raumschiff rumlag, sondern auch, weil beide Spezies äußerlich gleich aussehen. Nur dass er so leicht vom Gegenteil überzeugt wird, ist etwas komisch. Seiner Meinung nach wurden die Fallen von ihren Verbündeten gelegt, also wäre zu erwarten, dass Mel sie rechtzeitig entdeckt, und außerdem wäre es in ihrem eigenen Interesse, nicht mit in die Kugel gezerrt zu werden.

      Die erste Begegnung zwischen Mel und dem neuen Doktor war dafür gut umgesetzt - schließlich gab es keinen echten Anhaltspunkt, dass er die selbe Person ist. Außer seiner Erinnerung, die total durcheinander gebracht wurde. Die Rangelei war lustig anzusehen (schöner Wurf, Mel), und die Pulsmessung war prinzipiell auch ein schöner Einfall - abgesehen davon, dass damit nur Mel von der Rani unterschieden werden kann, aber nicht der Doktor von irgendeinem unbekannten Time Lord.

      Mels Computerkenntnisse werden extra betont, damit sie nicht nur kreischen darf...
      Ähm, das ist zwar lieb gemeint, nur... tja... sieht man irgendwie nix davon. Weder, als sie Beyus beim fleißig-im-Gang-rumstehen unterstützt, noch beim Kurzschließen der Fußfesseln, was eher Elektriker-Arbeit ist. Schade.

      Das Riesenhirn... hmmm... Okay, dass organische Rechenzentren den künstlichen auf manchen Gebieten überlegen sind, kann ich so unterschreiben. Als Schaltzentrale für die anderen klugen Köpfe kann man es auch durchgehen lassen, ist vielleicht kompatibler als ein technologischer Computer.
      Aber bei der Erklärung, dass der Raum zwischen Lakertya und der Chrononhülle mit wuchernden Hirnzellen aufgefüllt werden soll, setzt es bei mir aus... das klingt sowas von schwachsinnig. Klatschen wir einfach mal massenhaft Hirn da hin, dann können wir Gott spielen - äh, jaaaa. Bei allem Respekt für dieses Organ, ein bisschen mehr Hardware sollte da schon nötig sein.

      Besser gefallen hat mir dann wieder, wie die Tetraps darauf reagieren, dass sie als Kollateralschäden eingerechnet sind. Hähä, man sollte doch gelegentlich darauf achten, ob die treuen Untergebenen zuhören.


      Nun ja, was die Bewertung betrifft, war die Folge okay.
      Zwar war die Story fragwürdig, und auch bei Details wurde gepatzt... aber zum Glück gab es doch genug Stellen, die ich lustig finden konnte oder die sonst irgendwie Charme hatten. Der siebte Doktor hinterlässt auch einen positiven ersten Eindruck und scheint mit Mel ein ganz knuffiges Gespann abzugeben. Also pendelt es sich noch knapp bei "Durchschnitt" ein.
      "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")
    • Hm... Was kommt dabei heraus, wenn Kanarienvögel und Makrelen es miteinander treiben und sich der Nachwuchs Korallenschlangen um den Kopf bindet? Die Bewohner des Planeten sahen schon sehr abenteuerlich aus. Irgendwie kultig, im Endeffekt aber auch peinlich. Da fand ich die Fledermäuse noch besser. Heftiger Trashfaktor in dieser Folge, die irgendwie sehr trist und eintönig wirkt.

      Das ist also die Rani? Wenn ich mir ansehe, wie im Bezug auf die Dame immer die Gerüchteküche brodelt, dann darf sie gerne in den Classics bleiben. Der Master auf Weiblich. Bloß dümmer.

      Und Mel? Zum Kreischen. Der schlimmste Companion aller Zeiten. Kreisch!!!

      McCoy gefiel mir ausgezeichnet. Hat Charakter, Charme und im Endeffekt auch ein nettes Kostüm. Sieht sehr sommerlich und lässig aus, trotzdem elegant. Passt wie die Faust aufs Auge. Bin gespannt auf weitere Folgen.

      Fazit: Vielleicht hätte ich die Folge nicht direkt nach "Genesis of the Daleks" schauen sollen... Aber auch so hätte ich sie vermutlich eher durchschnittlich gefunden.


      "Man sollte sämtliche Pennen anzünden! Jeden Tag eine andere Katastrophe!

      (Pepe Nietnagel alias Hansi Kraus)
    • Also ich habe die Folge mit Durchschnitt bewertet, vor allen wegen der sehr seltsamen Handlung. Es mutet alles ein wenig konstruiert an. Wobei ich mich hier als echter Mel Fan outen möchte. Für mich verkörpert sie nämlich die "moderne Frau" aus den 80 ern. Hat sie den Doktor nicht auch irgendwann ein Diät und Fitness Programm verschrieben? Ich erinnere mich an ein lautes "Karottensaft" aus irgendeiner Folge.