The Visitation

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    • The Visitation

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      [center]Der fünfte Doctor landet mit seiner (mit Adric, Nyssa und Tegan leicht überfüllten) Tardis im mittelalterlichen, pestgeplagten England, wo er dickliche, giftgrüne Gürteltieraliens namens Teriletpilianer davon abhalten muss, die Menschheit auszulöschen. [/center]




      Eine ziemlich gut gelungene Geschichte und für mich ein schöner Erstkontakt mit dem Peter Davison-Doctor. Das jugendliche Alter, das ja aktuell wieder großes Thema ist ;) , stört mich bei ihm jedenfalls überhaupt nicht, mein Ersteindruck ist äußerst positiv, allerdings schaut Davison zumindest älter aus als er ist. Sein Doctor ist ... anders, wirkt irgendwie etwas ungeschickter, ungeduldiger, softiemäßiger, aber trotzdem sehr sympathisch. Außerdem darf er sich prügeln und macht das gar nicht schlecht. Sein Kostüm ist weltklasse, das weiß in weiß hat was. 8)

      Seine Begleitung finde ich weniger prickelnd. Adric ist einer dieser nervenden, überschlauen Kids, die noch nie gut in SciFi-Serien gepasst haben - ich sag nur Wesley Crusher. Nyssa ist ... einfach nur da, sie bleibt über alle vier Teile schrecklich langweilig. Tegan ist noch die interessanteste, aber meistens finde ich ihre hochmütige arrogante Art eher anstrengend, allerdings versteht sie es ganz gut, den Doctor zu nerven und sogar sprachlos zu machen.

      Damit die Companions nicht gar so schwächeln, wird gleich noch ein Gehilfe mit reingenommen, Richard Mace, ein Gauner mit dem Herz am rechten Fleck. Der Doctor hätte diesen höchst unterhaltsamen Kumpane am Ende mitnehmen und die restlichen Drei rauswerfen sollen.

      Größtern Schwachpunkt des Vierteilers ist natürlich die optische Aufmachung des Terileptils. Ich denke mal, dass man in jedem Kostümverleih um 20 Euro was überzeugenderes kriegt als diesen Schwachsinn. Schade, denn der Bösewicht selbst ist gar nicht schlecht, hat gute Dialoge mit dem Doctor und auch sein Vernichtungsplan ist kreativ, nämlich biologische Kriegsführung. Wenn man den Typ nicht in so ein dämliches Outfit gepackt hätte, wäre die Geschichte um einiges besser, so braucht es ziemlich viel Willenskraft, ihn als Gegner auch nur halbwegs ernst zu nehmen.

      Die Androiden selber sehen gar nicht so schlecht aus, erinnern ein wenig an die Passagiere der Madame Pompadour aus "The Girl in the Fireplace". Ansonsten weiß die Folge optisch durchaus zu gefallen, die Kostüme und das schöne alter Haus erzeugen ein gutes Mittelalterfeeling. Interessant fand ich, dass man relativ viel Innenräume der Tardis sah (ziemlich Ikea-mäßig), das hat uns New Who bislang unterschlagen.

      Sonst noch positiv aufgefallen:

      + Das neue Intro. Sehr spacig.

      + Die Auflösung des ersten Cliffhangers, als der Doctor durch die Wände geht

      + Die Zerstörung des Sonic Screwdrivers

      Negativ:

      Das blöde Kind fliegt die Tardis! Neinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinnein! :18:

      Davon - und dem blöden Gürteltierlook - mal abgesehen aber Daumen ganz deutlich hoch für diese Folge! :thumbsup:

      Edit: Umfrage eingebaut, von mir ein (knappes) Super.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von michael_who ()

    • michael_who schrieb:

      Das blöde Kind
      :)) - Das ist ja mal ein Ausdruck über den ich mich sehr freue ;) Ansonsten kann ich mich größtenteils anschließen - Vieles von dieser Folge ist mir in guter Erinnerung geblieben.

      WEnn ich mich recht an die DVD-Extras erwähne war man einwenig traurig über das Kostüme, weil e sehr viel vom Gesicht ges Schauspielers verdeckte, der wohl recht gut war :)

      R:
    • Muss gestehen, dass mir die Pudding Lane so rein überhaupt nichts sagte. Weil aber klar war, dass das ganze irgendwie historisch bedeutsam sein muss, hab ich nachgegoogelt. Und musste feststellen, dass der gute alte Doktor für so ca. 80 000 Obdachlose und zigtausende Tote verantwortlich ist.

      Und darüber noch blöde Witze reißt. Tststs... :08:
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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    • michael_who schrieb:

      Und musste feststellen, dass der gute alte Doktor für so ca. 80 000 Obdachlose und zigtausende Tote verantwortlich ist.

      ...aber wenigstens die Pest aus London vertrieben hat. :)
      Just this once, everybody lives!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt ()

    • Meine erste Begegnung mit dem 5. Doctor pur. Hab vorher nur The 5 Doctors gesehen und da kam er leider nicht gegen die von mir doch geschätzten Doctoren 2 und 4 (auch wenn der kaum und zusammenhangslos zu sehen war) an. Aber so alleine macht er einen doch recht guten Eindruck, nur hat er leider das Pech mit 3 Flachpfeifen durch Raum und Zeit zu Reisen. Tegan gefiel mir in der Kombination mit dem 1. Doctor dann doch besser, denn hier war sie nur zickig. Nyssa macht halt nicht viel, außer die Tardis umdekorieren und Adric ist einfach nur schlimm. Irgendwie erinnert er mich an ne Mischung aus die Kinder aus der Gummibärenbande und meine alten Lego-Figuren. Und dazu noch ein bockiges kindisches Gehabe. Nein danke.

      Aber nun mehr zur Folge: ingesamt fand ich sie sehr lahm, es war mal wieder ein einziges Hin und Her und für den Schlussgag bietet die Folge über 1 1/2 Stunden mir zu wenig. Da war mehr drin, was mir nicht gefallen hat, als positive Dinge. Es gab ein paar schöne Lacher, wie etwa der Butler am Anfang, dem dann irgendwann doch einfällt, dass er das Tablett noch wegwerfen muss, der Androide, der sein Zielwasser am Morgen nicht getrunken hat oder der Doctor, der nicht schon wieder sterben wollte. Auch der Companion of the Week war nett. Eigentlich hätte der Doctor den mitnehmen und wenigstens Tegan und Adric dalassen sollen.

      Eigenartig fand ich ja, dass der Doctor Adric und Tegan zurück gelassen hat und abgehauen ist (Ja gut, vielleicht wollte er die beiden Nervensägen auch nur loswerden.) Aber das passte nicht so in mein Bild vom Doctor, aber na gut. Außerdem habe ich mich gefragt, warum der Androide ne Maske hatte, weil das gehupft wie gesprungen war, ob er die auf hatte. Der Unterschied war ja nicht so groß. Und den Preis für die dämlichste Leistung gebe ich an Tegan. Was macht man, wenn man ein Gewähr in der Hand hat und man bedroht wird? Genau! Man haut dem anderen damit eins über.

      Aber insgesamt passiert mir in der Folge zu wenig und das Ende ist auch schon wieder so flott gewesen, dass ich irritiert war, dass es dann doch schon zu Ende ist. Ich mag ja die Geschichten mehr, die eine Lösung aus der Geschichte heraus haben. Für mich waren das 4,5 von 10 Punkten.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • michael_who schrieb:

      Damit die Companions nicht gar so schwächeln, wird gleich noch ein Gehilfe mit reingenommen, Richard Mace, ein Gauner mit dem Herz am rechten Fleck. Der Doctor hätte diesen höchst unterhaltsamen Kumpane am Ende mitnehmen und die restlichen Drei rauswerfen sollen.

      Wie wahr. :D Aber der Mann ist einer der wenigen positiven Punkte zu dieser Folge.
      Nyssa finde ich jedoch ok und sieht ganz schnuckelig aus. Tegan und Adric waren fehl am Platz.

      michael_who schrieb:

      ein gutes Mittelalterfeeling.

      Bloß das die Geschichte im Jahre 1666 spielte (so steht in der Beschreibung auf dem DVD-Cover). Wie nennt dieses Zeitalter? Wann begann nochmal die Barok-Zeit, sprich König Ludwig XIV, Musketiere u.s.w.?


      michael_who schrieb:

      Das blöde Kind fliegt die Tardis! Neinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinneinnein! :18:

      Das beweist nur das jeder Depp mit einer TARDIS reisen kann. ^^
      Aber ehrlich gesagt... WAS HABT IHR DENN GEGEN ADRIC??? Der ist doch ein knuddeliger Kerl. Einem dem man den Hintern versohlen sollte. :D

      (!!! Ist meine erste Adric-Folge !!!)

      chandy schrieb:

      ingesamt fand ich sie sehr lahm, es war mal wieder ein einziges Hin und Her und für den Schlussgag bietet die Folge über 1 1/2 Stunden mir zu wenig.

      Das erfand ich auch. Streckenweise kam Langeweile auf.

      chandy schrieb:

      Eigenartig fand ich ja, dass der Doctor Adric und Tegan zurück gelassen hat und abgehauen ist (Ja gut, vielleicht wollte er die beiden Nervensägen auch nur loswerden.)

      Nicht nur er. Auch Nyssa wollte Adric nicht haben und hat ihn den Gaunern überlassen. :whistling:
      1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 12thdoc 4. 2nddoc 5. 1stdoc 6. 11thdoc 7. 6thdoc 8. 9thdoc 9. 8thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. 10thdoc ... Doctröse!
    • Ach Torian, Torian, Torian ... ich seh schon, Du wirst das 5thdoc -Licht nicht finden. :)

      Bloß das die Geschichte im Jahre 1666 spielte (so steht in der Beschreibung auf dem DVD-Cover). Wie nennt dieses Zeitalter? Wann begann nochmal die Barok-Zeit, sprich König Ludwig XIV, Musketiere u.s.w.?


      Das wäre die Neuzeit, die um rund 1500 startete. Barock als kulturgeschichtliche Epoche begann um 1575 und dauerte bis 1770. In England spielte sich 1666 die Ära der Restoration ab. Das wusste ich natürlich alles auswendig, die Wiki-Links sind für die weniger Gebildeten. ;)


      (!!! Ist meine erste Adric-Folge !!!)


      Sieh´s positiv, dann hast Du schon eine von neun überstanden. :P
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    • Viel zu meckern gibt es an dieser Folge nicht. Ok, ein bißchen viel Hin- und Hergerenne, und warum der 2. Eingang der Rettungskapsel doch nicht in der Erde steckte, weiß ich auch nicht, aber sonst war das eine solide Geschichte.

      Richard Mace hat mir zwar gut gefallen, aber auf mich machte er einen etwas besoffenen Eindruck. Aber sehr unterhaltsam, in jeder Szene, in der er vorkam.

      Beim fünften Doktor ist mir zum ersten Mal aufgefallen, was für gute Manieren er hat: Jedesmal, wenn er einen Raum betritt, nimmt er den Hut ab! Auch wenn sonst keiner im Raum ist!

      Tegan war für mich diesmal das Beste an der Folge. Zum ersten Mal läuft sie zur Hochform auf, als der Doktor ihr beibringt, dass "ein kleiner Fehler" passiert ist. Da putzt sie ihm aber runter!

      Großartig auch, wie sie dem Terileptil erzählt, dass sie von nichts eine Ahnung hat: "He's never told us. He likes to be mysterious, although he talks a lot about Guildford. I think that's where he comes from."

      Außerdem zeigt sie Momente von Selbsteinsicht und als sie Adric die Flucht durch das Fenster ermöglicht, ist sie sogar heldenhaft. Mit Tegan hatte ich die ganze Zeit über Spaß.

      Adric ist, nun ja, Adric. Unbezahlbar, wie er, obwohl Nyssa ihm warnt, aus der Tardis rausrennt und prompt gefangen wird. Unbezahlbar auch, wie Nyssa zuerst hinterher will, und es sich dann doch anders überlegt (es gibt ja noch sooo viele Gegenstände, die hin- und hergeschoben werden müssen).

      Nyssa ist wieder die kleine Streberin. Es kommt nicht oft vor, aber einmal fand ich sie schlimmer als Adric, und zwar beim anfänglichen obligatorischen Tardisgezänkt, als der Doktor Adric runterputzt, und Nyssa ihm auf sehr, aber wirklich sehr gönnerhafte Weise tröstet (und dabei nicht einmal von ihrer Zeitschrift aufblickt). Das Augenverdrehen des Doctors auf Adrics Gemaule war Gold wert. Überhaupt kann keiner so schön genervt die Augen verdrehen wie der fünfte Doctor.

      Der Terileptil sieht für mich ganz gut aus, er hat zwar keine Mimik, dafür kann er aber mit den Ohren wackeln. Der Android mit Krickethandschuhen war grenzwertig.

      Das Beste an der ganzen Episode ist aber der Audiokommentar. Als die Bemerkung über Mark Strickson kam, hatte ich gerade etwas einen Schluck getrunken und durfte danach erst mal den Tisch saubermachen (Ich habe eben keine so guten Manieren wie der fünfte Doktor).

      Von mir bekommt die Folge ein Gut.
    • Beim fünften Doktor ist mir zum ersten Mal aufgefallen, was für gute Manieren er hat: Jedesmal, wenn er einen Raum betritt, nimmt er den Hut ab! Auch wenn sonst keiner im Raum ist!


      5thdoc weiß halt, was sich gehört. Irgendwo hat ihn mal jemand als jungen Aristokraten beschreiben, das passt finde ich ganz gut.

      Tegan war für mich diesmal das Beste an der Folge. Zum ersten Mal läuft sie zur Hochform auf, als der Doktor ihr beibringt, dass "ein kleiner Fehler" passiert ist. Da putzt sie ihm aber runter!


      Da ist mir noch das "A clock keeps better track of time than you! At least its right twice a day" in Erinnerung. War das hier? Grundsätzlich ist mir Tegan in ihren allerersten Folgen doch noch einen Tick (ok, ein paar ;)) zu zänkisch, auch wenn das immer unterhaltsam ist. Später, als ihre Beziehung zum Doctor etwas ... wärmer wird, gefällt sie mir (noch) besser.

      Das Beste an der ganzen Episode ist aber der Audiokommentar. Als die Bemerkung über Mark Strickson kam, hatte ich gerade etwas einen Schluck getrunken und durfte danach erst mal den Tisch saubermachen (Ich habe eben keine so guten Manieren wie der fünfte Doktor).


      Das war die erste Folge, wo ich den Kommentar angehört habe. Eigentlich nur verlegenheitshalber mal reingeschnuppert und habe mir nichts erwartet. War aber - wie immer bei dieser Combo - extrem unterhaltsam. Am lustigsten war Janet Fielding, die sich bevorzugt über ihren Besessenheitsblick und ihre Frisur lustig machte. Der Schweinereien-verursachende Kommentar über Mark "Turlough" Strickson ist mir aber entgangen (wohl weil ich ihn noch nicht kannte), haben sie sich wieder mal über sein ständiges In-Kamera-gaffen mockiert? :)
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    • Ja, genau das haben sie: Sie haben gesagt, dass Mark Strickson der einzige Mensch auf der Welt sei, der rückwärts rennen könne.

      Und Janet Fielding macht sich ja immer über ihre Schauspielkunst lustig. Die größte Schauspielerin der Welt ist sie ja nicht, aber ihre Audiokommentare machen alles wieder wett, und ich mag sie einfach. Sarah Sutton sagt nicht viel, und Matthew Waterhouse liest den Vorspann vor. X/

      Zu Tegan: Ja, genau so hatte sie es gesagt. Zuersthatte ich auch wenig Verständnis für ihr ständiges Gezanke. Aber wenn ich mir überlege, dass sie, seitdem der Master ihre Tante in eine Barbiepuppe verwandelt hatte, ständig in Lebensgefahr oder in unübersichtlichen Situationen war, bin ich etwas nachsichtiger. Und es macht einfach Spaß, ihr beim Ausflippen zuzusehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Ja, genau das haben sie: Sie haben gesagt, dass Mark Strickson der einzige Mensch auf der Welt sei, der rückwärts rennen könne.


      Und es ist sogar wirklich wahr! Ok, vielleicht übertrieben, aber seit ich das gehört habe, habe ich echt ein Problem mit den Turlough-Folgen, weil Strickson bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit nach hinten gafft. Ach, man sollte halt keine Kommentare hören. :) Noch schlimmer bei Earthshock, wo es nach dem Audio wirklich schwer fällt, die Heulszene nach dem schönsten Moment der Who-Historie aka Adric ex entsprechend zu würdigen. :)

      Zuersthatte ich auch wenig Verständnis für ihr ständiges Gezanke. Aber wenn ich mir überlege, dass sie, seitdem der Master ihre Tante in eine Barbiepuppe verwandelt hatte, ständig in Lebensgefahr oder in unübersichtlichen Situationen war, bin ich etwas nachsichtiger. Und es macht einfach Spaß, ihr beim Ausflippen zuzusehen.


      Ein wahres Wort. Vielleicht hätte ihr in dieser Staffel halt mal jemand erklären sollen, wie Zeitmaschinen funktionieren und der Stress mit der Rückreise nach Heathrow daher vernachlässigbar ist. ;) Die gute Miss Jovanka ist halt nicht die hellste - aber wie sie selbst ungerührt feststellt: "That´s not a very original observation." :)
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    • "Gut". Origineller Einstieg, als die Familie vorgestellt wird, überrascht wird und gleich wieder verschwindet, und origineller Schluß, dessen Anspielung natürlich außerhalb Englands nicht unbedingt verstanden wird. Dazwischen wird die Pest gefürchtet, der grimmige Schnitter wedelt mit der Sense, und von den drei Companions macht wenigstens eine was richtig, nämlich Nyssa mit dem Störgeräuschdings, das den schwerhörigsten Androiden durchbrennen läßt. Der "Gentleman of the Road", der kein Räuber ist, ist ein amüsanter Gaststar, wiewohl zur Übertreibung im Dialog neigend. Da mögen die Grünschuppigen noch so steif rumstehen, es macht auf jeden Fall Spaß.
    • Von mir ein GUT

      Am Anfang gab es einen schönen Einblick in die Emotionen der Tardis-Crew, ein sehr schöner Moment, erst lässt man den angesammelten Frust raus, um dann festzustellen, dass man sich eigentlich doch sehr mag.

      Die Folge überzeugte auch durch ihr Zeitkolorit, man nahm es den Dörflern ab, ass es sich um Leute aus dem 17. Jahrhundert handeln soll

      Die Kostüme der Aliens waren sooo schlecht nun auch nicht, wenn man die Maßstäbe von ClassicWho anlegt, da gab es schon schlimmeres. Ich konnte sie jedenfalls als "echt" akzeptieren, was aber wohl auch daran lag, dass der Anführer der Terileptils ein "runder" Charakter war.

      michael_who schrieb:

      Damit die Companions nicht gar so schwächeln, wird gleich noch ein Gehilfe mit reingenommen, Richard Mace, ein Gauner mit dem Herz am rechten Fleck. Der Doctor hätte diesen höchst unterhaltsamen Kumpane am Ende mitnehmen und die restlichen Drei rauswerfen sollen.
      Ein wahres Wort! Obwohl Nyssa sich doch als fähig erwiesen hat, immerhin hat sie mit ihrer kleinen Bastelei den Androiden ausgeschaltet

      (Mit Adric mache ich es wie mit der vorherigen Folge "Kinda" und halte mich an das Motto: "Wenn du nichts nettes zu sagen hast, dann sag am besten gar nichts!")

      Inazea schrieb:

      Das Augenverdrehen des Doctors auf Adrics Gemaule war Gold wert.
      :thumbsup: , in dem Moment wurde er mir so richtig sympathisch!
    • Insgesamt eine sehr zufriedenstellende, ziemlich klassische Folge. Interessante Ausgangssituation, guter Plot, spannende Aliens, und eine zwar etwas arg schnelle, aber doch plausible Auflösung.

      Das grosse Plus waren - obwohl ich eigentlich Aliens in der Erd-Vergangenheit nicht so wahnsinnig gerne mag - tatsächlich die Terileptil. Erstens sahen sie für ihre Zeit ziemlich gut aus, sie hatten eine nachvollziehbare Motivation, und im Vergleich zu vielen anderen Aliens in der Serie war ihr Plan echt nicht blöde. Das Ganze hätte prima funktionieren können, wenn der Doctor nicht dazwischengefunkt hätte, und hier war auch tatsächlich mal die landesweite Bedrohung glaubwürdig. Wobei ich mich schon frage, was mit den Ratten passiert ist, die die hypnotisierte Tegan aus dem Käfig hätte lassen sollen. Standen die da immer noch im Keller rum?

      Schön war auch der Android, der als Sensenmann getarnt wurde (auch hier wieder: echt nicht dumm), wobei mir die CSD-Aufmachung, die er in seiner natürlichen Form hatte, dann doch etwas zu viel war.

      Sehr gut gefallen hat mir ausserdem der Gauner, den das Tardis-Team unterwegs aufgelesen hat. Klar war er total überzogen gespielt, aber ich fand, das passte.

      Tja, und nun - leider - auch zum Negativen an der Folge: die Gurkentruppe, mit der der 5. Doctor da unterwegs ist. Nyssa ist ja noch OK, aber die anderen beiden nerven echt nur. Bei Tegan war ich schon am Anfang der Folge vermutlich genauso enttäuscht wie sie selbst, als der Doctor Heathrow um ein paar hundert Jahre verfehlt hat und sie noch länger dabei bleiben muss. Zur Handlung trägt sie ja eigentlich nix bei, ausser, dass man jemanden hat, den man über das böse Armband hypnotisieren kann. Aber dazu hätt's auch der Gauner getan.

      Gegen Adric entwickle ich langsam ziemlich starke Hassgefühle, und je mehr Folgen ich mit ihm sehe, desto passender erscheint es mir, dass er die Tardis irgendwann nicht einfach nur verlässt, sondern stirbt. Das hat er nun davon. Die, Adric, die! (Ich glaube, ich werde mir allein deswegen demnächst nochmal Earth Shock anschauen müssen). Von daher verstehe ich auch den Doctor sehr gut, der ihn die ganze Zeit anpampt. Was ich wiederum nicht verstehe, ist, dass er ihn nicht einfach "versehentlich" auf irgendeinem Planeten vergisst.

      A propos, der Doctor. Leider muss ich sagen, dass der 5. Doctor nicht wirklich zu meinen Lieblingsdoctoren gehört. Zugegeben, ich kenne ihn bisher eher aus den Audios als aus den Fernsehfolgen, aber bis auf "Caves of Androzani" und "Spare Parts" hat er mich noch nirgends so richtig gepackt. Auch hier empfand ich ihn als sehr farblos, obwohl er ja eigentlich schon so einiges zur Handlung beigetragen hat. Dass er die meiste Zeit recht knatschig war, kann ich zwar verstehen (wär ich auch, wenn ich Adric und Tegan mitschleppen müsste), das machte aber trotzdem keinen Spass zu schauen. Am Ende hat er mich dann doch ein bisschen erstaunt - war Davison nicht der "There should have been another way"-Doctor? Und der lässt die Terileptil einfach so lebend verbrennen und sagt nichtmal "och, schade"? Ich fand's übrigens auch ein bisschen krass, dass das so deutlich gezeigt wurde, zumal man ja auch deutlich gesehen hat, dass der eine Terileptil noch lebte. Bei Colin Baker hätte mich das nichtmal gewundert, aber zur Zeit des 5. Doctors empfand ich das als etwas unpassend.

      Der Folge als Ganzes tut das allerdings keinen Abbruch. Insgesamt fühlte ich mich sehr gut unterhalten, und daher gibt's von mir ein "gut". Oder auch 7 von 10 Punkten.
      All hail Frobisher! All hail the big talking bird!
    • Eine Klassikfolge, die ich mir so schnell wohl nicht mehr ansehen werde, nicht weil sie schlecht ist, im Gegenteil, aber sie ist auch nicht so gut, dass ich sie in ein paar Wochen wieder aus dem Regel kramen und mir noch einmal ansehen werde. Sie ist gehobenes Mittelmaß. Zum einen weil es viele positive Aspekte gibt, da wäre zum einen, dass mir keine größeren Fobas in der geschichtlichen Darstellung aufgefallen sind, dass selbst Adric mit der Szene, in der er die TARDIS fliegt, eine gute Szene hatte, der Doctor selbst, der logische AUfbau der Handlung, den raubeinigen Mace, der erst gar nicht kapiert was abgeht und natürlich das Ende, wo der Doctor verantwortlich für das große Feuer von London ist. Damit kann ich aber auch gleich einmal zu einem negativen Aspekt kommen: Dank den Ratten war für mich sofort klar, dass der Plan der Terileptila mit der Pest zusammen hängt und wenn man geschichtlich interessiert ist (so wie ich) und sich das Cover durchgelesen hat (so wie ich), dann war klar, dass es in der Folge zum Feuer von London kommen wird, dafür waren die Flammen auf dem Cover ja schon ein tolles Indiz und als die TARDIS vor der Bäckerei gelandet war, war die Sache irgendwie klar, nur habe ich in einem anderen Weg damit gerechnet. Um die Terileptila aufzuhalten, würde der Doctor die Bäckerei anzünden und sich das Feuer auf die ganze Stadt ausbreiten lassen. Damit lag ich schließlich doch falsch, das Feuer war nur ein Unfall.

      Weitere negative Aspekte wären zum einen, dass Adric sich bis auf die eine bereits angesprochene Szene entweder nervig oder total bescheuert, manchmal auch beides, angestellt hat. Da steht dieser Roboter, vor dem alle, einschließlich er selbst Angst haben, er rennt mit seinen Entführern davon, versteckt sich aber nur zwei Bäume weiter und nachdem sich dieses Ding umgedreht hat, läuft er ihm auch noch nach. Total bescheuert! Noch bescheuerter war nur noch Nyssa, die da einfach aus der TARDIS kommt um Adric zu zu winken! Nicht nur, dass das vollkommener Blödsinn war, sondern nur als Plot Device gedacht war, um den Androiden in die TARDIS zu bekommen, sondern auch noch Adrics Reaktion: Stehen bleiben und stumpf winken, damit ich ja vollkommen bescheuert aussehe. :cursing: Dann natürlich die Motivation der Terileptila: Gefängnisflüchtlinge, die die Erde kolonisieren wollen und dazu versuchen, die Menschheit auszulöschen. Schön finde ich, dass der Doctor ihnen wenigstens vorschlägt, sie auf einen anderen Planeten zu bringen (ich erinnere hier einmal an einen späteren Doctor, der total durchdreht und Menschen, die eigentlich sterben sollten, nicht nur rettet sondern auch noch nicht einmal versucht, dies zu vertuschen, so dass die Zeit an sich nicht geschädigt wird), warum sie dies aber ablehnen bleibt mir schleierhaft. Sie wollen nicht auf einem unbewohnten Planeten, ohne Zivilisation, aber sie wollen auf den bewohnten Planten die Zivilisation zerstören. Was soll der Schwachsinn? Dazu kommt noch, dass anscheinend keiner realisiert oder sich fragt, was die ganzen Ratten in den Käfigen zu bedeuten hatten.

      FAZIT: Eine etwas bessere Episde, die aber trotzdem kein "Gut" bekommt, obwohl viele tolle Szenen dabei sind, der Doctor einen sehr alten Freund verliert, und jeder, selbst Adric, eine tolle Szene hatte. Aber das reicht leider nicht aus, auch nicht die gut erzählte Story, um die nicht wirklich sinnvolle Motivation des Gegenspielers zu ersetzen oder den Unterhaltungswert der Folge, den sie im Vergleich zu den letzten von mir gesehen "Doctor Who"-Episoden nicht hatte, hochzuschrauben. Vielleicht bin ich auch durch meinen aktuellen "The X-Files"-Marathon (jeden Abend eine Folge) derzeit auch nur von zu guter Fernsehkost verwöhnt, aber von mir gibt es nur 6/10 Punkte.
      1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 1stdoc 4. 2nddoc 5. 8thdoc 6. 9thdoc 7. 6thdoc 8. 12thdoc 9. 7thdoc 10. 3rddoc 11. 5thdoc 12. Wardoc 13. 10thdoc
    • Hm, keine schlechte Geschichte, aber irgendwie plätschert sie so dahin. Ich fand den Doctor angenehm, Tegan etwas nutzlos, Nyssa wie immer überflüssig und Adric steht natürlich nur im Weg und wird auch zuletzt vom Doctor mehr rumgestoßen als sonst. Das Setting im post-elisabethanischen England ist an sich gut gewählt, aber viel sieht man ja auch nicht und man hat auch nicht das London-Gefühl der damaligen Zeit. Heutzutage würde man das zur Verdeutlichung wohl ganz offensiv zeigen. Die Handlung um den intrigenspinnenden geflohenen Außerirdischen ist recht durchdacht, aber irgendwie auch nicht so befriedigend. Was für mich jetzt nicht so logisch erschien: Wenn er doch nicht auf einen einsamen Planeten ausgesetzt werden will, warum will er dann die Menschheit ausrotten, was ja auf dasselbe hinaus läuft?


      Dafür, dass Peter Davison die Geschichte zu einer drei Lieblingsgeschichten auserkoren hat, kann ich das an der Geschichte selbst nicht festmachen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass ihm das viel Spaß gemacht hat. Interessanterweise hat man in der Zeit des 5. Doctors doch so einige Trips in die Vergangenheit unternommen, die alle jetzt nicht schlecht waren. Sonderlich überzeugt hat mich jetzt die Anknüpfung an die beiden historischen Ereignisse nicht, denn genau wie sie markanterweise eingebaut waren, nämlich am Anfang und am Ende, also wirklich nur den Rahmen bildeten, haben sie für die eigentliche Geschichte keine Rolle gespielt, was doch eine verschenkte Möglichkeit ist.

      Insgesamt für mich nur eine durchschnittliche Geschichte.

      Die Specials zu Peter Moffatt, zum BBC Television Center und natürlich auch das dr. forever special sind recht interessant. Gerade etwas zu den Anfängen von big finish und der wichtigen Rolle von Colin Baker zu hören, ist sehr lehrreich gewesen, insbesondere mit den Kommentaren von Mark Gatiss, RTD und Nick Briggs. Sehr lustig, dass sich Paul McGann nach dem Beginn der Audios beschwerte, dass er nicht gefragt worden sei, obwohl sein Agent damals gefragt wurde.


      "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
      Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
      Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.

      Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
      It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."