Black Orchid

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    • Black Orchid

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        5. Schlecht (0) 0%

      Der fünfte Doctor und seine "Crew" (Adric, Nassy und Tegan) landen im England der zwanziger Jahre auf einem Bahnhof, werden dann flugs von einem Chauffeur zum Anwesen von Lord Cranleigh gebracht, weil der Doctor für einen angekündigten Kollegen eines Freundes des Hausherrn gehalten wird. Dann rettet der Titelheld mit Bravour das verloren geblaubte Cricketgame, was in eine Kostümparty mündet. Nyssa fasziniert alle, weil sie genau so aussieht wie die Verlobte des Hausherrn. Aber natürlich birgt das Anwesen ein ganz gar schreckliches Geheimnis, weil eine mysteriöse Figur durch die Gänge schleicht und rasselnd schnaubend einen Hausdiener nach dem anderen erwürgt. :08:

      Die fünfte Folge der 19. Staffel war die erste "rein-historische" seit The Highlanders in 1967. Jede "historische" Folge dazwischen hatte mindestens einen Außerirdischen außer dem Doctor und seiner Begleitung im Angebot. Der Produzent, Jon Nathan-Turner, hatte zwei Episoden der 1982er Doctor Who Staffel geopfert, um die Produktion einer Pilot-Folge von K9 and Company zu finanzieren, wodurch ein Zweiteiler nötig geworden war. Das Alternativ wäre ein Sechsteiler gewesen, aber man hatte schon erkannt, dass solche Folgen nur selten ihre Länge gerechtfertigt hatten.

      Die zwei Episoden wurden Montag und Dienstag, 1. und 2. März, 1982, ausgestrahlt. Sie ernteten jeweils 9,9 und 10,1 Millionen Zuschauer.

      Sonst in dieser Woche: Kevin Kuranyi wird geboren und Phillip K. Dick stirbt; der Barbican Centre in London wird von Königin Elizabeth geöffnet. Nummer Eins in Deutschland war Falco, mit Der Kommissar, während The Lion Sleeps Tonight von Tight Fit herrschte auf der Insel.
      Just this once, everybody lives!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt ()

    • Schöööön! :)

      Eine wunderbar geradlinige, schnörkellose und höchst unterhaltsame Folge. Die Überraschungen hielten sich zwar in Grenzen, nach der Erwähnung des verschollenen George Cranleigh war ziemlich offensichtlich, wer der mysteriöse Würger ist. Aber die Folge sah super aus (grasgrünes England, schöne alte Autos, ein tolles Herrenhaus, großartige Kostüme) und man merkte allen Schauspielern an, dass sie viel Freude und Spass beim Dreh hatten.

      Dürfte auch eine der wenigen Folgen sein, in denen es keinen Bösewicht gab. George war ein Opfer seines botanischen Interesses ;) , und auch Lady Cranleigh wollte ihren Sohn nur schützen. Wenn es wirklich eng um den verhafteten Doctor geworden wäre, wäre sie wohl mit der Wahrheit rausgerückt. Aber natürlich höchst elegant, wie sie den Doctor mit der Schilderung der Wahrheit böse auflaufen ließ (Da war eine Leiche im Schrank. Und dann war da ein Indianer. Eigentlich Brasilianer. Mit komischer Lippe). Wunderbar britisch auch ihre Reaktion auf den Doctor, als der ihr den Leichenfund meldete: "A body in the cupboard?" - "May I show it to you?" "Please do. ...Oh, how very unpleasant." 8)

      Und endlich mal ein "Doctor Who?" (von Lady Cranleigh), hab ich in Classic noch nie gehört. :D

      Und in dieser Folge wurden einige Dinge aufgegriffen, über die ich sonst immer leicht zähneknirschend hinweggesehen habe:

      Eine Policebox steht an sinnlosen Stellen in der Gegend rum und keinen kümmert´s? Hier bringen die braven Bobbies das Ding gleich auf die Station.
      Der Doctor platzt in eine Horde unbekannter Leute rein und niemand hinterfragt, wer er eigentlich ist? Hier wird er gleich verhaftet, nachdem sich rausstellt, dass der eigentlich geplante Cricketspieler den Zug verpasst hat, weil er sich nicht ausweisen kann. Zum Schreien auch seine Rechtfertigung "It wouldn´t be cricket" (jemanden zu ermorden), was Lord Cranleigh doch zu denken gibt. Sir Robert (großartiger Charakter) aber nimmt ihm das mit dem Timelord verständlicherweise nicht wirklich ab, lässt sich aber dann vom Innenleben der TARDIS - mit angemessener britischer Gelassenheit - doch überzeugen. Dem Hilfsbobby entlockt die TARDIs dann doch noch ein "Strike me pink!". :)

      Nyssa hat mir hier endlich mal gut gefallen, vor allem in der Doppelrolle als Ann hat Sarah Sutton gezeigt, dass sie auch was anderes kann als mit einem eingeschlafenen Gesicht durch die Gegend rennen.

      Ein wahres Highlight war Tegan. Sah wunderschön aus in ihrem Kleid, hatte einen Riesenspaß bei der Party, tanzte wie ein Derwisch, flirtete mit Sir Robert und stellte sich einen Screwdriver nach dem anderen rein. So mag ich meine Companions. ;)

      Peter Davisons Doctor finde ich sowieso super, der kann für mich nicht viel falsch machen. Und ich habe gelernt, dass unser altehrwürdiger Timelord als kleiner Bub Lokführer werden wollte. :20:

      Ach ja, Adric war auch noch da.

      Und war zu blöd zu begreifen, was ein Bahnhof ist. Und was man mit einem Cocktail tut.
      Und wie man tanzt. Hat dann aber dafür gute fünf Kilo vom Buffet vertilgt.
      Und dann den Geistesblitz gehabt, Lord Cranleigh damit verunsichern zu wollen, dass das Wort von Ann gegen das des Doctors steht. Hm, das Wort der Verlobten gegen das eines unbekannten, wem wird er da wohl glauben, Adric? :28:

      Ändert aber nix an einem klaren "Super" von mir.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt ()

    • michael_who schrieb:

      Der Doctor platzt in eine Horde unbekannter Leute rein und niemand hinterfragt, wer er eigentlich ist?

      Weder zum ersten noch zum ersten Mal... :)

      Diese Folge stellte für diesen 9-Jährigen eine Art Apotheose dar, denn sie verband auf einem Schlag die zwei Sachen, mit denen ich damals besessen war: Doctor Who und Cricket. Dass der Doctor ein super Spieler wäre war natürlich selbstverständlich, und mit Tegan konnte ich mich auch gut identifizieren, als einzige der Besatzung, die das Spiel versteht. Auch der Finte mit dem "Master" konnte ich was abgewinnen, denn natürlich wusste ich, wer W.G. Grace war. Großartig auch, wie Peter Davison es geschafft hat, einen Gegner "live" rauszukegeln.

      Black Orchid wird wegen seiner damaligen Auswirkung bei mir einen besonderen Stellenwert haben.
      Just this once, everybody lives!
    • Begeistert bin ich von dieser Folge nicht. Obwohl's ein Historical ist und ich Historicals mag, finde ich die Handlung hier einfach nur langweilig und die Geschichte mit dem verstümmelten Sohn ist mir etwas zu weit hergeholt. Dazu kommt die doppelte Nyssa. Nyssa kam mir eher nie vor, wie ein Charakter der bei so einem Scherz mitmachen würde. Das war einfach alles so klischeebeladen. Ich finde schon gerechtfertigt, dass die Folge im Audiokommentar von den Schauspielern zurecht verrissen wird (was allein schon ein Grund ist, sich die DVD zu holen. Sehr amüsant *g*).

      Gründe diese Folge gut zu finden gibt es aber dennoch:
      einmal das Cricketspiel, :love:
      und zum anderen das Nachthemd des Doktors (oh, ich bin so oberflächlich. :redface: )
      Außerdem nervt Adric recht wenig, da er die meiste Zeit damit beschäftigt ist, sich den Mund vollzustopfen.
      Davon ab gibt es ein paar ziemlich gute Dialoge. Zum einen über die Leiche im Schrank oder das "Verhör" der Polizisten, oder mein absoluter Lieblings, über den mysteriösen "Master"

      Typ: "Superb innings. Worthy of a master."
      Doctor: o.o ... “Master?”
      Typ: Well, the other Doctor.
      Doctor: O.O !!!
      Typ: “W. G. Grace”
      Doctor: “ah, yeeeessss…” *ganz erleichtert*

      auch schön:
      der Doktor wird gefragt, wie er denn gerne spielen würde: "medium pace, slow?"
      Der Doktor schaut ihn an, sagt nur "fast", als hätte man ihn beleidigt, und geht weiter. :D
    • Dank einer mehr als großzügigen Leihgabe konnte ich heute Black Orchid ansehen.

      Und so war der verregnete Samstagnachmittag für mich eine sehr gemütliche Angelegenheit.

      Mit Science Fiction hatte das diesmal nicht viel tun. Ein Whodunnit, wie in der beiliegenden Broschürebehauptet, war das aber auch nicht. Da gibt es schon Unterschiede.

      Als der erste Tote entdeckt wurde, wurden erst mal alle Gäste nach Hause geschickt. Hercule Poirot setzt aber alle erstmal an Ort und Stelle fest.t (jedenfalls in den Filmen, in den Büchern ist das schon mal anders), was in der Regel eine mittelgroße Meuterei auslöst.

      Bei Hercule Poirot sind alle Anwesenden auch gleich verdächtig, weil sie alle dem Opfer in herzlicher Abneigung zugetan sind. Alle hätten selbstredend ein Alibi gehabt (wobei alle auch nach Kräften faustdicke Lügen auftischen).

      Bei Hercule Poirot hat man tatsächlich keine Ahnung, wer der Mörder ist, hier ist das schon nach 2 Minuten klar.

      Die Geschichte selbst macht nicht viel her, eigentlich gar nichts. Die Companions machen Party, jeder auf seiner Art. Die Mädchen tanzen, Adric wird zum Tanzen gezwungen, zieht es aber vor, eine Fressanfall zu bekommen und sich schamlos am kalten Büffet zu bedienen. Nett: Sarah Sutton als doppeltes Lottchen. Und schön, dass Tegan auch mal Spaß hatte...

      Der Doctor stolpert durch eine Geheimtür, verirtt sich im Landhaus und verflucht währendessen seine eigene Dämlichkeit.

      George (im Bestreben, endlich mal wieder an die frische Luft zu kommen oder seine Verlobte zu sehen oder was auch immer) begeht den zweiten Mord und schnappt sich das Doktorkostüm, was den Doctor dann zum Verdächtigen macht. Das löst sich natürlich alles auf.

      Der Doctor war hier definitiv nicht der überlegene Timelord, sondern stolperte eher in die Situation. Diesmal beherrschte er nicht die Lage, er machte sogar eine eher unglückliche Figur. Als er fragte, was George macht, wenn er herausfindet, dass er die falsche Verlobte gekidnappt hat, dachte ich: Hey, wer wird es ihm denn auf die Nase binden?

      Es gab noch andere Merkwürdigkeiten. Der Indianer z.B. Als der George wieder gefangensetzte, fesselte er zwar die Füße, aber nicht die Hände. ?(

      Das macht aber alles nicht, denn die Folge hat viel Charme, die Drehorte und die Kostüme haben die 20iger Jahre schön rübergebracht. Das ganze war insgesamt so liebenswürdig, dass ich über die sehr merkwürdige Geschichte einfach mal hinwegsehe. Und der kleine Dialog, in dem W.G. Grace erwähnt wird, war auch Gold wert. (

      Ich hatte keine Ahnung bis heute, wer W.G. Grace war. Was Kricket angeht, da bin ich eher bei Nyssa und Adric als bei Tegan, ich verstehe das Spiel überhaupt nicht. Aber es sieht sehr schön aus...

      Insgesamt ist das für mich ein Gut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Das macht aber alles nicht, denn die Folge hat viel Charme, die Drehorte und die Kostüme haben die 20iger Jahre schön rübergebracht. Das ganze war insgesamt so liebenswürdig, dass ich über die sehr merkwürdige Geschichte einfach mal hinwegsehe. Und der kleine Dialog, in dem W.G. Grace erwähnt wird, war auch Gold wert.


      Ich seh´s genau so, deshalb finde ich es fast bizarr, mit welcher Inbrunst und Gnadenlosigkeit die Folge im Audiokommentar von Davison und Fielding zerissenwird (was nicht ohne Unterhaltungswert ist), die lassen kein gutes Haar an dieser Folge. (Außer natürlich, dass Peter Davison irrsinnig stolz auf seine sporliche Leistung ist. 8) )Verstehe ich beim besten Willen nicht. Klar, es ist nicht wirklich Science-Fiction, aber es ist irgendwie einfach ... nett. Und bei Doctor Who ist ja auch das schöne, dass das Format so gut wie alles zulässt. :)

      Der Doctor stolpert durch eine Geheimtür, verirtt sich im Landhaus und verflucht währendessen seine eigene Dämlichkeit.


      "Why, oh why, does my curiosity always get the better of me?" Ich liebe diese Szene. :)

      Von Cricket verstehe ich auch rein gar nix, aber das tut außer den Engländern wohl sowieso niemand. Merkwürdige Leute, merkwürdiger "Sport". :P
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    • Den Audiokommentar habe ich noch nicht gehört (freue mich aber schon drauf, diese Combo ist eine Garantie für eine witzigen Kommentar). Ich finde es aber ein klitzekleines bißchen undankbar, wenn die wirklich so gnadenlos sind, immerhin hat es ihnen einige schöne Außendrehs und damit eine kleine Dienstreise eingebracht. Ich finde diesen kleinen Museumsbahnhof schön, wenn ich mir jemals eine Who-Wallfahrt leisten kann, kommt der mit auf die Liste der anzusehenen Wallfahrtsorte.

      Aber der Kommentar wird sicher extremst unterhaltsam, die Löcher in der Geschichte fordern ja schon sehr dazu heraus...

      "Nett" - das ist genau das Wort, es ist einfach sehr, sehr nett.
    • So schön war´s scheinbar nicht, meine eigene Aussage oben, dass man merken würde, wie viel Spaß alle am Dreh hatten, ist ziemlicher Unsinn. Laut Kommentar war´s saukalt, es hat immer geregnet und in den paar Regenpausen musste man sehr schnell drehen. Da sieht man mal, wie gut die gespielt haben, ich war überzeugt, dass die wirklich eine gelungene Party im Garten hatten. ;)

      Sarah Sutton mochte die Geschichte übrigens, aber gegen ihre beiden deutlich wortgewaltigeren Kollegen ist sie bei der Bewertung klar untergegangen. 8)
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    • Selbstverständlich mag Sarah Sutton diese Folge sehr, sie hat auch schliesslich eine Doppelrolle. Sowas lieben Schauspieler wenn sie etwas mehr zu tun haben. :D

      Und ja... ich mag "Black Orchid" auch sehr. :) Storytechnisch gibt es wenig bis gar nichts her... Man erfährt bis kurz vor Schluss vom ersten Teil noch nicht mal worum es geht... und es ist wie gesagt ein Zweiteiler! Aber es macht irgendwie sehr viel Vergnügen der TARDIS-Crew dabei zuzusehen wie sie Spass hat, sich entspannt... und einfach nur ne schöne Zeit verbringt.

      Diese Stimmung schlägt auch jedes Mal auf mich über wenn ich sie sehe. Am Schluss habe ich immer ein verlässliches "Oh, schon vorbei?"-Erlebnis. ;)
    • Also ich stimme den lieben Schauspielern im Audiokommentar bei so ziemlich allem zu, und hab die helle Freude daran, wie die sie zerreißen. Aber trotzdem gucke ich Black Orchid gerne. Es macht wenig Sinn, es ist nicht sonderlich gut gemacht, aber trotzdem unterhält es. Es ist nichtmal richtig langweilig, es tut nur so. Ich denke, die Tatsache, dass man hier nur 2 Folgen hat, trägt einiges dazu bei. *g* Zur Besten Folge der Serie werde ich das Dingen aber nie wählen ;)
    • Eine kurze und - obwohl eigentlich recht schnell klar ist, worauf das ganze hinauslaufen wird - auch kurzweilige Folge. Schön, dass man nicht (wie leider viel zu oft) den Fehler gemacht hat, die Folge zu strecken.

      England, the roaring Twenties, die feine Gesellschaft, und ein Doctor zum knuddeln.

      Das Cricketspiel, der Enthusiasmus des Doctors, die begeisterung von Tegan - und das Unverständnis von Nyssa und Adric.
      Spoiler anzeigen
      Und das sehr viel sympathischer in Szene gesetzt worden war, alsdas Fussballspiel in "The Lodger"


      Tegan, die mit ihren 1980er Redewendungen beim guten Lord zunächst auf Unverständnis stößt ... bis dieser sie übernimmt ... hm, ob Tegan die redewendung damit wohl "erschaffen" hat?

      michael_who schrieb:

      "Why, oh why, does my curiosity always get the better of me?" Ich liebe diese Szene. :)
      Ja! Und nachdem er die erste geheimtür durch zufälliges Anlehnen geöffnet hat, versucht er es bei der zweiten direkt mit der methode - und hat auch noch Erfolg :D

      Inazea schrieb:

      Bei Hercule Poirot hat man tatsächlich keine Ahnung, wer der Mörder ist, hier ist das schon nach 2 Minuten klar.
      Und totzdem macht es Spaß zuzusehen, wie die 'very british' people agieren. ... (Vielleicht mehr so wie bei 'Columbo', da weiß man ja auch wer der Mörder ist und schaut dem wackeren (Ober-)Inspektor nur zu, wie er die Schlinge zuzieht.
      @Ianzea: Bist du etwa auch ein Fan des kleinen Belgiers?

      Das Ende war dann auch so abzusehen, dass der arme George die Folge nicht überstehen würde, war ja klar ... mir tat er leid,
      Spoiler anzeigen
      der zehnte Doctor hätte vielleicht eine hMöglichkeit gefunden, ih zu heilen und ihm und George wäre mit seiner Herzensdame ein happy End beschieden gewesen, so wie laszlo und Tallulah in "Daleks in Manhattan"/"Evolution of the Daleks" ... was aber zuugegebnermaßen nicht zur Atmosphäre von "Black Orchid" gepasst hätte, die doch sehr klassisch war (Nicht DW-klassisch, sondern Agatha Christie/Monsterfilm-klassisch)


      Von mir ein SUPER

      Moogie schrieb:

      Zur Besten Folge der Serie werde ich das Dingen aber nie wählen ;)

      Vielleicht nicht zur besten Folge überhaopt, aber zu meinen Top-10 gehört sie schon
    • Und totzdem macht es Spaß zuzusehen, wie die 'very british' people agieren. ... (Vielleicht mehr so wie bei 'Columbo', da weiß man ja auch wer der Mörder ist und schaut dem wackeren (Ober-)Inspektor nur zu, wie er die Schlinge zuzieht.
      @Ianzea: Bist du etwa auch ein Fan des kleinen Belgiers?


      Ich sage es mal so: Da tust du Columbo gerade Unrecht, dort ist es ja ein Duell zwischen Mörder und Columbo, aus der Sicht des Mörders erzählt, da soll der Zuschauer von Anfang an Bescheid wissen. Bei Black Orchid war das ganz sicher nicht so gedacht, das sollte wohl doch eher ein Whodunnit werden, was aber gründlich missraten ist.

      Was Hercule Poirot angeht: Fan ist zuviel gesagt. Ich habe ein paar Bücher gelesen, und ich mag die Filme mit Peter Ustinov einfach sehr.

      Herr Duck schrieb:

      Vielleicht nicht zur besten Folge überhaopt, aber zu meinen Top-10 gehört sie schon


      In eine Rangfolge einsortieren mag ich Black Orchid eigentlich nicht. Eine große Classic-Folge ist das für mich nicht. Aber eine Folge, die trotz ihrer Schwächen Spaß macht. Eine Folge für Regentage.
    • Inazea schrieb:

      Und totzdem macht es Spaß zuzusehen, wie die 'very british' people agieren. ... (Vielleicht mehr so wie bei 'Columbo', da weiß man ja auch wer der Mörder ist und schaut dem wackeren (Ober-)Inspektor nur zu, wie er die Schlinge zuzieht.
      @Ianzea: Bist du etwa auch ein Fan des kleinen Belgiers?


      Ich sage es mal so: Da tust du Columbo gerade Unrecht, dort ist es ja ein Duell zwischen Mörder und Columbo, aus der Sicht des Mörders erzählt, da soll der Zuschauer von Anfang an Bescheid wissen. Bei Black Orchid war das ganz sicher nicht so gedacht, das sollte wohl doch eher ein Whodunnit werden, was aber gründlich missraten ist.


      Denke ich nicht... zum einen weil es ja auch die "Nur 48 Stunden" mässigen Whodunnits gibt in denen ein verzweifelter Flüchtling seine Unschuld beweisen muss und zum anderen weil in der JNT Zeit IMO häufiger das Motiv "der Doctor muss seine Hinrichtung verhindern" als Plotaufhänger verwendet wurde und ich glaube damals galt in England auch noch die Todesstrafe für Mord (zudem wenn das Opfer von Adel oder reich war :D) es geht also allein um das "Wir wissen, dass er es nicht war, aber wie um alles in der Welt, will er diese bizarre Lage aufklären und seine Unschuld beweisen.

      Außerdem der sanftmütige PD als böser Mörder, das hatte doch gerade den gewissen Reiz. Und natürlich, dass alle Anwesenden irgend etwas zuverbergen hatten, was aber natürlich nicht in jedem Fall mit dem Mord zusammenhing. ich finde alles in allem schon ein sehr klassisches procedural, wenn auch kein Poirot Fall, aber es sind ja auch nicht alle Krimis Poirots :D Nichtmal alle von Agatha Christie ;)
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Ob bei einem Whodunit nun der Inspektor den Täter sucht oder ein Verdächtiger, das hat nichts zu sagen. Wichtig ist dabei nur, dass am Anfang der Leser/Zuschauer den Täter nicht kennt und mehrfach gründlich in die Irre geführt wird, bis ihm die Aufklärung präsentiert wird. Einer klärt auf und ich als Leser folge ihm auf seinem Weg.

      Ob Black Orchid nun als Whodunit gedacht ist oder nicht, kann für mich dahinstehen. So war zwar mein Eindruck, aber letztlich ist Black Orchid so mies geschrieben, dass es auch egal ist. Es wird ja schon mal richtg schlimm mit den Erzählperspektiven gehudelt:

      Zum einen wird alles aus der Sicht der Tardiscrew gezeigt. Und aus dieser Sicht gibt es ja ein Geheimnis, aus dieser Perspektive kann man nicht alle Informationen haben, also muss etwas aufgeklärt werden. Es gibt dann aber wieder Perspektivwechel; es wird der wahre Mörder gezeigt, der ja durch die Geheimgänge schleicht. Ja verdammt, die sagen ja sogar fast sofort den Namen. Das Geheimnis ist damit beim Teufel. Das meinte ich jedenfalls mit "missratenes Whodunit".

      Der Doctor gerät zwar unter Verdacht, nur kann er sich doch recht schnell aus der Schlinge ziehen. Die Polizei und er arbeiten sogar zusammen. Und für die Idee "Doctor in Gefahr" fehlt es schlicht an Zuspitzung und Dramatik. In The Arc of Infinity hat man das jedenfalls sehr viel dramatischer umgesetzt. Naja, es gab eben soviel Dramatik wie in dieser Ära eben möglich. :D

      Letztlich sieht man in Black Orchid dem Doctor dabei zu, wie er einen Fall aufklärt, der aus Sicht des Zuschauers schon lange aufgeklärt ist. Und ohne dass der Doctor ernsthaft in Gefahr gerät. Weniger Zugespitztes und noch Undramatischeres ist kaum denkbar. :D

      Macht ja alles auch nichts, weil die Folge ja sehr viel Charme hat. Und es gibt genug, woran man sich freuen kann. Nur über den Plot sollte man nicht so viel nachdenken, der stimmt vorn und hinten nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Inazea schrieb:

      Macht ja alles auch nichts, weil die Folge ja sehr viel Charme hat. Und es gibt genug, woran man sich freuen kann. Nur über den Plot sollte man nicht so viel nachdenken, der stimmt vorn und hinten nicht.

      Genau so ist es. Und das macht für mich den Reiz einer Reihe DW-Folgen (und auch anderer Serien oder Filme) aus. Plot? :whistling: Logik? ... Aber Charme :thumbsup:
      Und am Ende zählt ja auch nicht, als was etwas gedacht war, sondern was bei rausgekommen ist! Und das war in diesem Fall eine nette Folge mit vielen liebenswerten Aspekten.
    • Eine äußerlich schöne Folge mit tollem Ambiente und großartigem Zeit- und Lokal-Colorit, einer tollen Doppelrolle für Sarah Sutton (mit der ich sonst fast noch weniger anfangen kann als mit Adric und Tegan, die meine beiden persönlichen Top-unbeliebtesten Companions sind), aber leider auch mit einem großen Wehmutstropfen: ein extrem schwacher Doctor!

      Dass der Docr sich so dermaßen das Heft aus der Hand nehmen lässt, ist wirklich enttäuschend! Ich weiß, dass Nr5 als "der Doctor, der nicht agiert, sondern nur reagiert" verschrien ist, aber hier scheint er ja die meiste Zeit über komplett die Kontrolle über die Situation verloren zu haben! Er wirkt unglaublich schwach und erbärmlich (vor allem, wenn er da jammernd "Warum immer ich?!" durch die Geheimgänge tapert!) Das tut mir direkt weh, einfach weil ich den Schauspieler so gerne mag (noch aus meiner Kindheit, als Davison jeden Sonntag im Dritten als Tristan Farnon der heimliche Fernseh-Held unserer Familie war!)

      Auf der anderen Seite: ein Doctor, der Cricket spielen kann, das ist wirklich toll! Vor allem, weil das auch für Davison selbst einer der Höhepunkte als Doctor Who war: als er (ohne TV-Tricks, ganz in echt!) das Wicket getroffen hat! Da freut man sich direkt mit ihm mit!
    • Das Problem mit Allerweltsnamen betrifft also auch Time Lords - sogar zweimal. Lustig fand ich auch, wie verwirrt die weniger erfahrenen Aliens daneben stehen, während der Doktor sich beim Cricket austobt und Tegan begeistert zuschaut. Oder die Versuche der Gastgeber, deren Herkunft mit ihren Erdkunde-Kenntnissen in Einklang zu bringen... :)

      Das Verwirr-Spiel auf dem Maskenball kam nicht überraschend - logisch, was macht man denn sonst mit Doppelgängern. Schön, dass Nyssa sich vorher von Tegan den passenden Tanz zeigen lässt. Draußen wird dann noch Sir Robert's Wortschatz erweitert, und während die Mädels tanzen gehen, widmet sich Adric der Aktivität, bei der sogar ein Alien (fast) nichts falsch machen kann. Die Stimmung hier war wirklich nett.

      Währenddessen stolpert der Doktor erst durch Geheimgänge und dann über eine Leiche, die vertuscht werden soll. Anschließend kehrt er zurück, um das Kostüm anzuziehen, welches der Übeltäter feinsäuberlich zurückgelegt hat - fiese Situation, wenn man als Zuschauer hilflos mit ansehen muss, wie eine Figur auf eine Falle zusteuert.
      Natürlich lösen sich alle Verteidigungs-Argumente brav in Luft auf - das Alibi schweigt, im Schrank ist nur eine Puppe, die Verwechslung fliegt pünktlich auf, und sogar die Zeitmaschine wurde geklaut... Zum Glück nur von der Polizei, die die Aufschrift gelesen hat und ihr scheinbares Eigentum mit nach Hause nimmt. Auch gut, dass die TARDIS alleine noch nicht als Beweis für die Unschuld durchgeht.

      Lady Cranleigh ist ja mal fürsorglich - der entstellte Sohn wird gefesselt weggesperrt, und die Verlobte einfach so an den anderen Bruder weitergereicht. Leider gar nicht so abwegig für eine Familie in diesen Kreisen, die nach außen den Schein wahren muss. Immerhin stellt sie zum Schluss fest, dass die Entscheidung nicht so gut war, und auch Charles scheint nichts davon zu halten.
      Dass George zu Tode stürzt, ist ein bisschen... bequem. Dadurch spart man sich natürlich die lästigen moralischen Fragen, etwa in wie weit er schuldfähig war oder wem die Verlobte zusteht. Aber naja, dafür bleiben alle Beteiligten zur Beerdigung - wenigstens ein passender Abschluss.


      Insgesamt hat mir die Folge "gut" gefallen - nichts Besonderes, aber eben nett anzusehen und für einen kleinen Zweiteiler genau richtig.
      "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")
    • Eine leicht überdurchschnittliche Episode, aber nichts wirklich herausragendes. Die Geschichte um den verstellten Bruder, der seine ehemalige Verlobte zurückhaben will und daher anfängt Leute zu töten, ja ist interessant, wenn auch etwas Klischee-haft, aber zwei Episoden reichen kaum aus, um hier ein richtiges Murder-Mystery aufzubauen. Es gab einige schöne Elemente, z.B. wenn der Doctor sich darüber freut, Cricket spielen zu können und einfach mit kurzen Antworten auf den Platz läuft. Das größte Positivum ist aber eigentlich, dass es eigentlich nichts negatives gibt, bis auf die Kürze. Mir haben der Doctor gefallen, selbst Adric hat kaum genervt, hatte ja auch keine Zeit dazu.

      FAZIT: Eine Episode über die es nicht viel zusagen gibt. Daher gibt es 6/10 Punkte.
      1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 1stdoc 4. 2nddoc 5. 8thdoc 6. 9thdoc 7. 6thdoc 8. 12thdoc 9. 7thdoc 10. 3rddoc 11. 5thdoc 12. Wardoc 13. 10thdoc
    • Was mich an dieser Folge wundert ist, dass man einen Zweiteiler hinbekommen hat, bei dem in der ersten Folge fast nichts passiert. Dafür wirkt der zweite Teil dann natürlich etwas gehetzt, es wird für meinen Geschmack alles etwas zu glatt aufgelöst (der Sturz vom Dach ist das beste Beispiel). Diese ganze Folge ist eine große Party, so wird das Schauen nie langweilig, aber eben auch nicht fesselnd, es war schon vorhersehbar, dass die Unschuldsbeweise des Doktors einer nach dem andern ins Leere laufen (meine Live-Gedanken:"Und die TARDIS steht nich mehr am Bahnhof, pass auf... Oh, welch Überraschung" :10:) . Tegan durfte Party machen und n bisschen mit ihrem Australien-Wissen angeben, Adric durfte sich am Buffet austoben und Nyssa war ein Plot-Device; wahrlich keine berauschende Bilanz für die Companions. Und der Doktor? Naja, dafür dass er so spontan in die Situation reingeworfen wird schlägt er sich noch ganz achtbar, wobei natürlich vor allem der 4. Doctor da ganz anders reagiert hätte.

      FAZIT: Aufgrund der Kürze und des recht lockeren Settings der Folge kann man sie sich schon gut anschauen, aber ein Highlight ist sie sicher nicht.
      5/10 Punkten - "Durchschnitt"