Das Amulett (Timelash)

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    • Da wäre Herbert, H.G. Wells, der sich kein bisschen wie der wahre H.G. Wells verhält, alleine schon die Sache mit Glasrücken und Geisterbeschwörung, der Mann war ein Atheist und durch und duch Wissenschaftler. Das hat mich aufgeregt


      Wie bei Newton, Bacon, Einstein und vielen anderen Wissenschaftlern wird übersehen, dass Wissenschaft und Okkultismus bzw Spiritualität sich nicht immer gegenseitig ausgeschlossen haben. H.G. Wells war Mitglied der "Fabian Society", die sich im frühen Stadium speziell mit spiritistischen Sitzungen und der Untersuchung von Hellsehen befasste und die später immer mehr politisch und gesellschaftlich Einfluss nahm. Außerdem war er angeblich Freimaurer, die alles, nur nicht atheistisch sind.
    • Der tanzende Arzt schrieb:

      Und "Borat" ist der kasachische Witzfigur, der von Sacha Baron-Cohen dargestellt wird. ;) Dier Widersacher des Doctors auf Karfel ist der Borad.
      Das wäre aber eine deutlich bessere Folge geworden! (Borat steckt Peri in den Sack. :D )
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Die Spiegelszene(n)... mehr muss man dazu eig. nicht sagen. Eine der peinlichsten DW-Szenen "ever". Der Rest war entweder einfach schwachsinnig oder aber Peri als Scream-Queen, die es nötig macht den Sound runterzudrehen, um keinen Tinitus zu erleiden, oder schlicht weg langweilig.

      Einziger Lichtblick: Der Doctor und seine Wortgefechte mit Peri und HG Wells.

      FAZIT: Spieglein Spieglein an der Wand, wer hat diesen Mist verbrochen?
      2/10 Pkt. - 'SCHLECHT'
    • Schwierig hier ein gerechtes Urteil zu sprechen... man kann es einfach nicht anders sagen, aber die Folge durch und durch lieblos geschrieben worden. Die Handlung ist zwar schon irgendwie stringent, aber wirklich nur Mittelmaß in allen Ausmaßen. Einzig der Dialog mit Borad mag noch interessant sein, aber in Gänze ist der Planet samt Volk total langweilig eingeführt und dies ändert sich mit der Zeit auch nicht. Die Kulissen scheinen damit dann auch wieder recht stimmig zu sein, denn die sind auch durch ihre Eintönigkeit selbstbestätigend.

      Peri hat auch nicht mit dem Doctor nennenswert interagiert außer am Anfang, was sicherlich nicht die beste Entscheidung war, denn Peris Rolle als Screamer hat irgendwie von Beginn an eine sexuelle Konnotation, was dann noch in den potentiellen Uterus für Borad gipfelte. Den Doctor selbst fand ich jetzt nicht so schlecht gespielt, wie gesagt, der Borad-Dialog ist interessant und der Endkampf nach dem unerwarteten Wiedererscheinen Borads ist vielleicht nicht ansehnlich, aber doch recht gewalttätig wie die Folge generell an einigen Stellen auf Gewalt setzt. Die paar witzigen Szenen wie das Anspielen auf die Presidency, den 3. Doctor kann man sich alle schenken, das funktioniert irgendwie nicht.

      Die "Oppositionellen" sind trotz viel Screentime nur wenig interessant dargestellt, was der Geschichte sicherlich in einer gewissen Zuspitzung gut getan hätte. Der erste Gegner, Trekken, erscheint mir auch etwas zu farblos und zu glatt böse. Dagegen war Borad gut eingeführt und dargestellt worden. H.G. Wells als kurzfristiger Begleiter war zwar schon eine nette Idee, aber so ganz passte er nicht in die Geschichte rein, vor allem passte die Geschichte nicht zu seinen eigenen Geschichten, so dass man sich schon fragen muss, welche Inspiration das am Ende sein sollte und warum der Doctor es denn überhaupt zulässt, die Geschichte so zu beeinflussen.


      Colin Baker erzählte noch, dass das Budget für diese Geschichte doch recht eng war und Eric Saward berichtete noch ein bisschen über die Probleme mit JNT. Kann ich alles verstehen, ist aber für mich keine Rechtfertigung für eine mittelmäßige geschriebene und umgesetzt Geschichte. Man muss die Geschichte auch im Vergleich zu den anderen der 22. Staffel sehen, das waren gute Sachen dabei, etwa die Cybermen-Geschichte oder Vengeance on Varos. Die Dalek-Geschichte finden einige auch gut, obwohl sie sie etwas schlechter als die Geschichte hier bewerte. Dass es also auch anders gehen kann, zeigt die 22. Staffel. Schade, dass sich nicht mehr JNT hierfür rechtfertigen kann, denn gerade solch schlechte Episoden haben die Amtszeit vom 6. Doctor so immens schwierig und kurz gemacht und auch letzten Endes die Serie einstellen lassen.

      Insgesamt geb ich der Geschichte nur ein ausreichend, weil sie sich im unteren Mittelmaß befindet und nicht mal ansatzweise gute Momente besitzt. Kein Totalausfall allerdings.


      "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
      Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
      Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.

      Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
      It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."
    • Timelash ist vielleicht kurzweiliger als manch andere Colin Baker Folge, dafür ist sie aber auch um einiges unsinniger als die meisten.

      Das fängt schon bei dem Grundsetting an, das eigentlich garnicht erklärt wird. Wie ist Borad überhaupt an die Macht gekommen? Warum tötet er die Menschen? Warum und wie gibt es das Timelash überhaupt? Wieso wird das Timelash überhaupt zum Exekutieren von Leuten benutzt, wenn es einen einfach nur in eine andere Zeit befördert? Das ganze war doch nur da, um irgendwie "Herbert", der eigentlich HG Wells ist, einzuführen.

      Die Geschichte fängt schon sehr standartmäßig an, wird dann aber immer unsinniger und unsinniger. Da gibt es die Szene, in der der Doktor die Wachen mit einem Spiegel ablenkt, das Timelash, in das der Doktor mit einem Seil gelassen wird und das Ende mit der Nicht-Auflösung, wie der Doktor entkommen ist, nachdem er sich geopfert hat.

      Die Darstellung von HG Wells finde ich einfach nur eine Frechheit. HG Wells soll The Time Machine geschrieben haben, weil er in der TARDIS war und in der Zukunft irgendwelche Biester, die Morlocks heißen und eine Frau namens Weena gesehen hat? Da scheint aber jemand den grundlegenden Gedanken bzw die Grundthematik des Buches überhaupt nicht verstanden zu haben ;) Dazu kommt dann auch noch, dass Herbert einfach ein nerviger Bengel ist und der Schauspieler auch nicht wirklich gut ist.

      War es damals eigentlich Trend, in jeder Folge irgendwas mit Zeitreisen unterzubringen? In "Attack of the Cybermen" wollten die Cybermen ihre eigene Geschichte umschreiben, in The Two Doctors gibt es die Kartz-Reimer Zeitmaschine und hier gibt es auch wieder das Timelash.

      (Mal wieder) eine enttäuschende Colin Baker Folge: 4/10
      "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"