15x06 - The Invasion of Time

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    • generell geb ich dir recht(auch wenn sie zu dieser zeit noch nichts von sylvester mccoy wissen konnten;) ), aber susan und peri waren mit dem herausschreiben nicht besser dran.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Bei mir reicht es, mit viiiiel gutem Willen noch zu gut. Die Kritikpunkte sehe ich fast alle auch, allerdings finde ich es reizvoll, dass man jetzt noch ein bisschen mehr über die Timelords erfährt. Deathzone etc., dass sie nicht einfach nur machttrunkene Neutrale sind, sondern wirkliche Aggressoren, die der Doctor im Normalfall nicht lange aushalten kann. Klar weiß man das schon, aber wenn ich den damaligen Zeitpunkt bedenke, war es bestimmt richtig fesselnd, die barbarische Seite der Timelords zu erfahren und dass sie doch nicht so eine große zivilisierte Gesellschaft.
      Aber die Folge an sich ist nicht so pralle. Gäbe es die Hintergrundgeschichte nicht, wäre sie für mich unterer Durchschnitt, so steigt sie in meinen Augen, kommt aber trotzdem nur ganz knapp am Durchschnitt vorbei.
    • Die Folge war, wie soll man es sagen, konfus. Man kommt am Anfang kein bisschen mit: Warum ist der Doctor jetzt böse? Was hat er vor? Für wen arbeitet er? und wenn man "The Deadly Assassin" sowie ich nicht gesehen hat, versteht man auch kaum etwas von dem, was da in Sachen Politik abgeht. Ich hätte mit die Folge vor dem Sontaran-Box-Set kaufen sollen. Die Grundidee ist eigentlich toll, die Sontarans wollen Gallifrey erobern und benutzen dafür den Doctor, nur das ganze ist, wie gesagt, konfus. Dafür gibt es schöne Einblicke in die Gesellschaft der Time Lords, wie arrogant sie doch sind und wie manipulativ und Machtdurstig einige von ihnen auch sind. Kein Wunder dass der Doctor es dort niemals lange aushält und immer gleich weiter will, mit einem haufen intriganter, machthungriger und gleichzeitig vollkommen konserverativer und arroganter Politiker könnte ich es auch nicht lange aushalten. Das Konzept der Death Zone war interessant, in dem Sinne, dass man dort draußen angeblich nicht überleben kann und es daher die vielleicht härteste Strafe überhaupt für einen Time Lord ist, dorthin verbandt zu werden. Ansonsten muss ich sagen, hat mir diese High Society nicht wirklich gefallen, als Charaktere konntest Du die eh alle vergessen. Damit kommen wir doch aber mal zu unserer TARDIS-Crew: TOm Baker und Louise Jameson haben daraus gemacht, was man machen konnte, mehr kann man nicht sagen. Tom Baker hatte ein paar gute Szenen, aber er konnte hier nicht so glänzen wie in anderen Folgen, erinnert mich an seine andere Sontaran-Folge, die aber auch so kurz war, dass er kaum glänzen konnte. K-9 war auch gut, eigentlich habe alle Darsteller aus der Sache gemacht, was sie konnten. Das ist positiv, dass mehr über die Time Lords erfahren ist positiv, der Plan des Doctors in den ersten drei Episoden, wie er die Bösen austrickst, war auch positiv, dass die Sontarans Gallifrey erobern wollen ebenfalls. Da hört es aber auch schon wieder auf. Die Sontarans scheinen eine schnelle Lösung gewesen sein, um einen Dreiteiler auf sechs Teile zu strecken, wie Leela herausgeschrieben wurde war eine Frechheit, genauso K-9, die meisten Charaktere wirkten eher unsympathisch, die Sontarans sahen natürlich schon wieder anders aus als beim letzten Mal, und die TARDIS wird von einer alten Lager-/Fabrikhalle gedoubelt. Da hätte ich mehr erwartet, selbst bei einer Serie mit kleinen Budget, so wirkte es einfach nur albern.

      FAZIT: Eine so konfuse Folge, dass ich nicht einmal weiß, was ich gegen soll. Ich denke, ich gebe die 5,5, zu mehr reicht es eigentlich nicht.
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    • Die Handlung dieser Folge war ziemlich Banane... und seit wann sind die Sontaraner denn die großen Strategen, die über den Umweg eine andere Rasse für ihre Ziele einzuspannen, den Doctor für sich arbeiten lassen? Passt zumindest nicht zu meinem Bild, welches ich bislang von den Kartoffelköppen habe.

      Generell wurde einem einfach zu vieles ohne jedwede Erklärung vor den Latz geknallt und verlor daher auch an Interessantheit. Doch etwas hat die Folge, weshalb ich sie gerne gesehen habe - viel Inneres der TARDIS. ^^ (Und der Pool hat mir hier deutlich besser gefallen als in Journey to the Centre of the TARDIS.) Auch den vermeintlich bösen Doctor fand ich gut... auch sehr überzeugend von Tom Baker dargestellt... ich habe ihn noch nie in einer fiesen Rolle gesehen, kann mir aber nun vorstellen, dass er das grandios hinbekommt. :thumbup:

      Der Abschied von Leela kam etwas unvermutet, nicht im dem Sinne, dass man nicht wusste dass es Louise Jamesons letzte Folge ist, sondern dass es storytechnisch nicht wirklich vorbereitet war. Gerade nachdem sie in dieser Folge solch ein unverrückbares Vertrauen in den Doctor gezeigt hat, war das schon etwas schäbig und man hätte ihr etwas mehr gewünscht.

      Insgesamt gibts aber noch ein schwaches gut. :)

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • chandy schrieb:

      Erkennt man die Qualität einer Folge daran, wie lange man braucht, um sie zu Ende zu gucken? Bei uns dauerte es ewig und die Folge war nicht wirklich so dolle.
      Definitiv. Ich habe auch mehrere Anläufe gebraucht, um mich da durchzuquälen. Die ersten vier Folgen waren trotz einiger interessanter Elemente ein Totalausfall und ziemlich viel Vorgeplänkel. Auch wenn ich lange Einführungen gern verteidige und sage, dass ein Theaterstück auch nicht erst im 2. Akt losgeht - das war zu lang. Für Episode 4 habe ich 4 Anläufe gebraucht.
      Interessant wurde es dann, als die Sontaraner auftauchten. Ich sage nicht überragend, aber interessant. Die selbstironischen Märsche durch die ewig gleichen Kulissen der Katakomben der Tardis und die ultimative Waffe am Ende waren jetzt nicht der Reißer, sorgen aber immerhin dafür, dass ich mich bei diesem Serial noch zu einer 4 durchringen konnte. Da war The Sun Makers deutlich unterhaltsamer und selbst Underworld hatte wenigstens den Vorteil, nur ein Vierteiler zu sein. Ich habe das Gefühl, seit Leela blaue Augen hat und K-9 dabei ist, ist das Niveau der Sendung deutlich abgefallen.

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    • TARDIS schrieb:

      Die Handlung dieser Folge war ziemlich Banane... und seit wann sind die Sontaraner denn die großen Strategen, die über den Umweg eine andere Rasse für ihre Ziele einzuspannen, den Doctor für sich arbeiten lassen? Passt zumindest nicht zu meinem Bild, welches ich bislang von den Kartoffelköppen habe.
      In The Time Warrior hat man zum Beispiel ja gesehen, dass es wohl auch intelligentere Sontaraner geben muss, die durchaus zur strategischen Planung fähig sind und insbesondere auch arbeitsteilig denken könnne; hängt wohl alles vom Rang und dem Klon-Vorbild an.


      Der Abschied von Leela kam etwas unvermutet, nicht im dem Sinne, dass man nicht wusste dass es Louise Jamesons letzte Folge ist, sondern dass es storytechnisch nicht wirklich vorbereitet war. Gerade nachdem sie in dieser Folge solch ein unverrückbares Vertrauen in den Doctor gezeigt hat, war das schon etwas schäbig und man hätte ihr etwas mehr gewünscht.


      Das war ja bewusst schwammig und diffus angelegt, weil man ihr einen Weg zur Serie offen lassen wollte. Der Entschluss zum Ausstieg kam laut DVD-Dokumentation von ihr und später hat sie es wohl bereut, zumindest teilweise.


      Insgesamt gibts aber noch ein schwaches gut. :)


      Für mich ist sie eine der besten Geschichten des 4. Doctors. Nicht nur wegen des Zeigens von Gallifrey und seiner politischen Struktur sowie den Anspielungen auf die Jugend des Doctors, sondern auch weil der Plot so undurchschaubar ist am Anfang. Für die damalige Zeit müssen das moffatische Zustände gewesen sein. Dass das am Ende nicht alles so stimmig sein kann, wenn man um die Machtfülle der Time Lords weiß und sich überlegt, dass die Time Lords gegen den schlausten Gegner überhaupt, den Daleks, lange im Krieg waren und nicht verloren haben, ist sicherlich jetzt nicht so schlimm.

      Und die Geschichte mit Underworld zu vergleichen, wo praktisch eine schlechte Story auf Budgetkürzungen trifft, das schmerzt schon sehr ;)


      "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
      Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
      Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.

      Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
      It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."
    • Hm... Irgendwie war die Folge seltsam.
      Man hat hier versucht eine Bedrohung auf Gallifrey aufzubauen, aber keinen logisch nachvollziehbaren Plot dafür gefunden.
      Und Leelas Abschied war ja mal schäbig. Gerade von einer Kriegerin sollte man doch erwarten, das Loyalität an erster Stelle steht. Generell finde ich auch, das die Figur in dieser Staffel nicht genug zum tragen kam.
      Da hätte man mehr draus machen können.

      Auch für das innere der Tardis hätte man ein paar futuristische Kulissen bauen sollen.

      Gallifrey Folgen scheinen generell eine entzaubernde Wirkung zu haben.
      Vieleicht hätte man den Planeten einfach als Mythos der Phantasie des Zuschauers überlassen sollen.
      So aber ist es schwer vorstellbar, das es sich um eine zeitkontrollierte Superrasse handelt.
    • Man hatte halt kein Budget für bessere Kulissen, aber das Rennen durch dieses alte Gebäude hätte wirklich nicht sein müssen ;) Ich denke, Gallifrey funktioniert am besten, wenn man weiß, was die Autoren aufzeigen wollten: Es ist korrupt. Die Time Lords waren zu mächtig und zu groß, so dass sie sich ihrer eigenen Überlegenheit halt zu sicher waren, weil sie zu lange nicht mehr herausgefordert wurden. Das ist ein Thema, dass sich durch fast alle Gallifrey-Folgen zieht und später noch mehr aufkommen wird.
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    • Ich halte der Folge zu Gute, dass ich die Sontaraner wirklich als Bedrohung ansehe - vielleicht wirkt die Folge besonders auf New Who Zuschauer, die sich die Folge raussuchen, merkwürdig, da sie die Sontaraner nicht als ernstzunehmende Bedrohung sehen. Und wenn dann noch statt Spannung ein Plot über Korruption und Intrigen über 6 Folgen kommt, schaltet man recht schnell ab. Ich muss zugeben, dass ich das Glück hatte damals "Invasion of Time" vor der Einführung von Strax zu sehen und auch Gefallen an Gallifrey durch "The Deadly Assasin" gefunden zu haben. Allerdings lassen sich die Schwächen nicht von der Hand weisen. Die billigen TARDIS-Sets, der gestreckte Plot und auch der unnötige Umweg über Mittelsmänner (was eigentlich Spannung bei der Ausstrahlung aufbauen sollte, aber da hätte man meiner Meinung bei der DVD - besonders für Neuseher - auf den Sontaraner auf dem Cover verzichten sollen), ... Auch das Ende von Leela wirkt reingepopelt, obwohl Tom Baker wieder mit seiner Darstellung des Doctors das Beste rausholt. Und falls man das Gallifrey Setting und politisch angehauchte Intrigenplots mag, empfehle ich wärmstens die BigFinish Gallifrey Reihe mit Lalla Ward, Louise Jamason (ich glaube sie wird so geschrieben XD) und .... 2x K9! :)
    • Ich hätte gerne mal wieder eine Folge mit ernsthaften Sontarans. Unter Capaldi mit seiner Abscheu fürs Militär würde das bestimmt gut werden.

      Hatten wir übrigens erst kürzlich im DWM-Comicstrip. Mit Nazis. Weswegen ich auch glaube das wir beides erst mal nicht unbedingt in der Serie sehen werden.
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum
    • 15x06 - The Invasion of Time

      Cutec schrieb:

      Ich hätte gerne mal wieder eine Folge mit ernsthaften Sontarans. Unter Capaldi mit seiner Abscheu fürs Militär würde das bestimmt gut werden.

      Hatten wir übrigens erst kürzlich im DWM-Comicstrip. Mit Nazis. Weswegen ich auch glaube das wir beides erst mal nicht unbedingt in der Serie sehen werden.


      Ja, aber es ist auch nur ein DWM Comicstrip gewesen (die meiner Meinung nach sowieso seit New Who an Qualität verloren haben). Und sogar Rutans kamen vor - aber dann traut man sie sich nicht mal sie in ihrer Ursprungsform zu zeigen ;)
    • die meiner Meinung nach sowieso seit New Who an Qualität verloren haben

      Ich würde zumindest die mit dem elften Doctor und den einen von Rob Shearman mit dem neunten Doctor von diesem Ruf freisprechen.
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum
    • Zuerst zu den Randnotizen:
      Hehe-meine erste Reaktion: Hey-da ist ja der Swimmingpool! :D
      K9 nennt die TARDIS "a very stupid machine" (okay, dass denke ich auch immer wenn ich K9 sehe-aber lachen musste ich trotzdem!).
      Auch schön: der TARDIS-Flur sieht ein wenig aus wie mein Keller ^^


      Ansonsten war die Folge ok, die auch im NewWho-Universum funktionieren würde. Ein seltsamer Einstieg, ein Doctor, der einfach handelt, ohne das es dem Zuschauer zunächst klar ist warum, um dann auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen zu sein.


      Für mich blieb nur eine Frage offen: bedeutet das, dass der Doctor auch jetzt noch Präsident ist/wäre? Er mag seine Ernennung ja vergessen haben, aber die Time Lords nicht.
      Laugh Hard, Run Fast, Be Kind!
    • The Other schrieb:

      Für mich blieb nur eine Frage offen: bedeutet das, dass der Doctor auch jetzt noch Präsident ist/wäre?
      Nope. In (bzw in der Zeit kurz vor) "Trial of a Time Lord" wurde er unehrenhaft seines Amtes enthoben.
      You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!

      -The Doctor, Conundrum