The Trial Of A Time Lord Teil 3 ("Terror Of The Vervoids")

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    • Schau jetzt die Folge zum zweiten Mal, diesmal auf deutsch. Find die Synchro gar nicht so übel, weiß gar nicht was alle haben.

      Ich hab ne Theorie zu diesem Paradoxon. Es hat oben schon jemand angedeutet. Was wir bzw. das Gericht sieht sind Ereignisse, die stattfinden werden, wenn die Time Lords nicht eingreifen. Darum geht es nämlich, History bzw. Future History can be rewritten und deswegen ist die Verhandlung zwar stroytechnisch trotzdem eine Farce, aber logisch funktionierts so für mich :)
    • Ich mache es mal kurz: Die Folge ist okay. Sehr klassisch. Alle sind in einem beengten Raum eingeschlossen und werden von unbekannten Monstern gejagt und einer nach dem anderen umgebracht. Soweit so gut. Nichts ist wirklich schlecht. Es gibt gute Elemente, es ist relativ spannend, Mel ist ein guter neuer Companion mit Eigenensinn, das einzige Negative an ihr ist ihr Schreien! Die Gastcharaktere waren allesamt gut gespielt und gut geschrieben, alle wirken wie echte Personen. Die Gegner sind auch gut, es wirft eine moralische Frage auf, nämlich ob der Genozid rechtens war. Ich sage ja, aber nun ja, da ich auch mit der Todesstrafe in diesem Forum auf weiter Flur stehe, werde ich mich mental schon einmal auf Prügel vorbereiten. Die Folge könnte wirklich gut sein, was mich bei dem Autoren-Duo schon ziemlich überrascht. Aber ist es nicht, aus dem selben Grund warum die ebenfalls gute vorherige Folge schon wieder nur durchschnittlich war: Einiges war nicht wahr! Daher kann ich nicht glauben, dass das, was ich sehe, wahr ist und auch so geschehen ist, damit verliert die Folge an Gravitas. Ich kann nichts glauben und das zerstört den Spaß am sehen.

      FAZIT: Schon wieder eine gute Folge, die durch den Story-Arc kaputt gemacht wird, da sie an Bedeutung verliert. Immer noch 6/10 Punkte.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • Mal davon abgesehen, dass die Vervoids die wohl schlechtesten Kostüme (vom Kopf abwärts - der Kopf selber sieht allerdings ganz herzallerliebst pervers aus! :D ) ist das alles in allem eine wirklich gute Folge. Die Murder-Mystery funktioniert sehr gut, die Settings sind sehr schön, die Charactere sind interessant, Mel als neuer Companion macht in ihrem Einstieg eine bessere Figur als im späteren Rest ihrer gesamten Companionschaft, und der Doctor hat sich ganz offensichtlich endlich zu dem Clown entwickelt, den er mit seinem Outfit darstellen soll. (Ob das jetzt ein reiner Vorteil ist, kann ich allerdings nicht sagen.)

      Störend, wie immer in der 23. Staffel, ist die idiotische Rahmenhandlung im Gerichtssaal. Die reißt einen jedes mal aus der Story heraus und bringt der Handlung der Folge absolut keinen und der Rahmenhandlung selbst auch nur wenig Mehrwert. Alles wirkt so bemüht im Nachhinein um die Story herum konstruiert. Wären die Dialoge zwischen den Doctor und dem Valeyard (ohnehin mMn eine der unnötigsten-wie-ein-Kropf-Charactere im ganzen Whoniversum) wenigstens intelligent geschrieben, aber leider kommen sie nicht über Gerichtssaal-Standards und platten "...-Yard"-Witzchen hinaus.
      Was man sich damals dabei gedacht hat, der Season überhaupt diesen Handlungsbogen aufzupropfen... konnte man damals unter den gegebenen Umständen vielleicht noch verstehen, war wohl eine Art Trotzhandlung. Im Nachhinein wirklich nur idiotisch.
    • Terror of the Vervoids ist eine nette kleine, wenn auch sehr typische Doctor Who Geschichte. Ein kleines Setting mit wenigen interessanten Nebencharakteren und einem Monster. Nichts wirklich herausragendes, sondern einfach eine solide Folge. Mel finde ich hier eigentlich ganz sympathisch, auch wenn ihre Gekreische schon sehr anstrengend ist.

      Die Gerichtsverhandlung wird allerdings irgendwie immer unglaubwürdiger. Mittlerweile sollte doch sowohl für den Zuschauer als auch für die Timelords klar geworden sein, dass die Matrix vom Valeyard manipuliert wurde. Als der Doktor noch behauptet hat, dass der Valeyard die Matrix manipuliert hat, hat dieser lauthals behauptet, dass die Matrix gar nicht lügen könnte und die Timelords haben ihm da zugestimmt. Jetzt behauptet der Valeyard, dass der Doktor die Matrix manipuliert hat und die Timelords verlangen auch noch, dass der Doktor sich dagegen verteidigt und glauben der Matrix nicht mehr. Was zur Hölle? Die ganzen Szenen mit dem Gerichtsprozess wirken sowieso einfach sinnlos und unterbrechen die eigentlich ganz gute Geschichte.

      Genauso merkwürdig ist übrigends, dass der Doktor zu seiner Verteidigung ein Beispiel aus seiner Zukunft nimmt und dann auch noch eines, in dem er Genozid begeht. Und der Valeyard wird auch immer lächerlicher. Er will, dass der Doktor stirbt, weil "Der ist ja voll garnicht nett zu seinen Companions und so!!! Leute, tötet ihn!" und die Timelords machen da auch noch mit. Zwischendurch wechselt er auch einfach mal so die Anklage. :18:

      Ohne den Trial-Handlungsbogen wäre die Geschichte noch ein bisschen besser gewesen, so gibt es nur 6/10 Punkte.
      "We all have a universe of our own terrors to face"
      "Everyone's a monster sometimes"
      "Entropy demands that everything will not be all right, but sometimes we can rage against the dying of the light"
      -The Seventh Doctor
    • Die gesamten ersten drei Trial-Geschichten finde ich alle gut anschaubar. Für Colin Baker's Ära wohl die "Highlights".
      "We all have a universe of our own terrors to face"
      "Everyone's a monster sometimes"
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