Die Auferstehung der Daleks (Resurrection of the Daleks)

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    • Lieber Infinity, falls ich in meiner Begeisterung für die Folge Formulierungen gewählt haben sollte, die missverständlich waren, bitte ich dies zu entschuldigen. Du kennst mich doch, wenn ich etwas mag, bin ich nicht so leicht zu bremsen in meinem jugendlichen Überschwang.

      Das mit dem "relativ anspruchsvollen SF-Film" war "für Classic-Who-Verhältnisse" gemeint. Obwohl es auch als B-Movie durchgehen könnte, finde ich.

      Dass dir die Folge nicht so gut gefallen hat, damit kann ich leben, um eine ausgelutschte Redewendung zu benutzen, "Geschmäcker sind verschieden" oder wie die Vulkanier sagen: "Unendliche Möglichkeiten in unendlicher Kombination".

      Infinity schrieb:

      Wenn "mitdenken" heissen soll, dass man sich die nicht vorhandenen Pläne der vier Parteien Doctor, Davros, Daleks und Dilletanten selbst im KOpf zusammenreimt,

      Als anerkannter Experte für das Verstehen von Masterplänen (s. zB hier,oder bei EoT :D ) kann ich nicht widerstehen, die doch vorhandenen Pläne aufzudecken:
      • Die Daleks wollen zum einen Davros befreien, damt er ein Mittel gegen die Seuche findet. Als Davros dann seinen Machtambitionen nachbibt, wird er zum Gegner und soll exterminiert werden. Darüberhinaus planen sie, mittels genetischer Kopien Schlüsselpositionen im Machtgefüge der Erde des 20. Jahrhunderts zu übernehmen und so relativ verlustfrei diese zu erobern. Und in einer Szene gegen Ende wird deutlich, dass diese Pläne durchaus noch eine Chance haben ... (auch so eine typische Monsterfilmszene, wie wenn das Ungeheuer vernichtet ist, am Ende vom Film aber noch auf ein unausgebrütetes Ei geschwenkt wird)
      • DAvros leidet immer noch unter seinem Größenwahn, eine perfekte Rasse zu erschaffen, welche das Universum beherrschen kann. Da die "aktuellen" Daleks sich mehr oder weniger als Versager herausgestellt haben,beschließt er, neue und bessere zu erschaffen und natürlich die Herrschaft zu übernehmen. Dazu nutzt er dann zunächst Daleks und Menschen, die er sich gefügig gespritzt hat.
      • Die verbleibenden Wachsoldaten versuchen doch nur, die Station zu verteidigen bzw die Selbstvernichtug zu aktivieren
      • Der Doctor ... folgt der bewährten Taktik, einfach mal zu sehen, in was für einen Schlamassel er wieder reingerutscht ist und dann zu improvisieren :D
    • Herr Duck schrieb:

      Lieber Infinity, falls ich in meiner Begeisterung für die Folge Formulierungen gewählt haben sollte, die missverständlich waren, bitte ich dies zu entschuldigen. Du kennst mich doch, wenn ich etwas mag, bin ich nicht so leicht zu bremsen in meinem jugendlichen Überschwang.


      Kein Problem, aber erwartest du wirklich dass man dir nicht widerspricht, wenn du quasi schreibst dass man nur unfähig war aufzupassen und nachzudenken, denn sonst hätte man den Sinn schon gefunden ;) Natürlich beschwer ich mich dann nochmal um das abzustreiten...

      Das mit dem "relativ anspruchsvollen SF-Film" war "für Classic-Who-Verhältnisse" gemeint. Obwohl es auch als B-Movie durchgehen könnte, finde ich.


      Naja für Classicverhältnisse... sagen wir relativ ambitioniert. Anspruch geht mir zu sehr in die Richtung Qualität der Umsetzung und an der Umsetzung des durchaus gewollt anspruchsvollen Plots hapert es ja für mich gerade ;)

      Als anerkannter Experte für das Verstehen von Masterplänen (s. zB hier,oder bei EoT :D ) kann ich nicht widerstehen, die doch vorhandenen Pläne aufzudecken:


      Naja okay, wirklich "nicht vorhanden" sind die Pläne nicht, da hast du schon Recht, aber keine der vier Parteien bringt es fertig wirklich nutzbringend für die Verfolgung ihres Planes durch die Handlung zu gehen, die improvisieren alle ganz fürchterlich und schon diese Dalek-Garde mit den unaussprechlichen Kostümen war einfach nur ein schlechter Skript-Einfall. Das hätte man nie senden dürfen. Dagegen ist Dalek-Hybrid Sec richtig gut geschriebene Scifi gewesen, sinnvoll vorbereitet und ordentlich in der Motivation ausgearbeitet.
      Und wirklich geärgert haben mich nunmal diese Raumsoldaten die da quasi die Pandorica vorwegnehmen und einen der gefährlichsten "Männer" des Universums weggesperrt halten sollen... aber nichtmal eine idiotensichere Selbstvernichtung haben, die den gefährlichen Irren auch wirklich zuverlässig umbringt, wenn er zu entkommen droht...

      Bei konsequent durchgeführten "vier" Plänen (okay dass der Doctor sowieso gerne improvisiert stimmt natürlich quer durch alle Zeiten, Staffeln und Inkarnationen) hätte die Handlung wesentlich anders aussehen müssen. Also zumindest die Umsetzung der Masterpläne ist total schief gegangen... und die Impro-Routine des Doctors scheitert spätestens an der Stelle an der er nur noch die Wahl hat zwischen Davros wirklich umbringen und damit so ein wenig seine eigene Natur zu verleugnen oder tatenlos abzuziehen und Davros nicht gestoppt zu haben. Eigentlich ja gar keine Wahl, weil für den Doctor schon vorher hätte klar sein müssen, dass er nicht abdrückt. Selbst der Siebte Doctor hat ja nicht selbst abgedrückt sondern immer Timer (Silver Nemesis) oder die Dummheit der Gegner (Remembrance of the Daleks) den Rest erledigen lassen, und das ist ja so ziemlich das finsterste was man vom Doctor je zu sehen bekommen hat.
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Moogie schrieb:

      Wer Caves of Androzani liebt mag Resurrection of the Daleks nicht, und wer Resurrection of the Daleks mag, liebt Caves of Androzani nicht.

      Ich mochte "Caves of Androzani", daher... "Resurrection of the Daleks" hat viel von schlechten Western, die das Publikum hauptsächlich dadurch wachhalten, dass alle 5 Minuten eine Schießerei ausbricht. Als Tegan am Schluß sagt, ihr reicht's, konnte ich das gut nachvollziehen.
    • So, das war jetzt meine zweite Folge mit dem Sellerie-Doctor. Gut. Obwohl ich den Doctor seltsam blass fand, z.B. wo er am Anfang mit den Soldaten sprechen will, das hätten 1stdoc 2nddoc und 3rddoc wesentlich überzeugender gebracht.

      Da ging es ja mächtig zur Sache, Gemetzel von Anfang bis Ende. Turlough scheint mir der einzige zu sein, der sofort begreift, was da los ist und was unternehmen will. Ansonsten war die Handlung schön komplex, die Schurken versuchten alle, sich gegenseitig auszutricksen und dazwischen noch die Partisanen-Truppe. Dazu kamen noch die paar Bilder von einer Londoner Ecke, die so nicht mehr existiert, fand ich auch gut. Und am Schluss Davros,
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      der sich mit dem Virus selbst umbringt
      . War es das mit Davros? Jetzt so zeitmäßig geradeaus gesehen. 7thdoc hatte doch auch noch mal mit ihm zu tun, in der Folge beim Whoing beim Berliner Jubiläums-Treff, die aber im Jahr 1963 (?) spielt.

      Schade um die süße Tegan, aber ich kanns verstehen, das war echt kein Spaß mehr.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Das Leben des Davros geht so: I, Davros I-IV (Big Finish Hörspiele) - Genesis of the Daleks (BBC 1975) - Destiny of the Daleks (BBC 1979) - Resurrection of the Daleks (BBC 1984) - Davros (BF) - Revelation of the Daleks (BBC 1985) - The Davros Mission (BF) - The Juggernauts (BF) - Emperor of the Daleks (DWM Comicstrip) - Remembrance of the Daleks (BBC 1988 ) - Terror Firma (BF). Alles wird dann in War of the Daleks (BBC Books EDA) über den Haufen geworfen...
      Just this once, everybody lives!
    • Die Folge war so nichtssagend, dass ich die Hälfte davon direkt danach schon wieder vergessen habe. Mein persönliches halbes Nekromanteia sozusagen.

      Erinnern kann ich mich nur noch grob daran, dass mich die Daleks genervt haben, ich Davros (mal wieder) sinnlos verheizt fand, dass ich aber Stein und die Ärztin mochte und mich über Turlough gefreut habe. Und Tegan geht! Hurra! Das gibt einen Zusatzpunkt.

      Trotzdem reicht's nicht für mehr als "ausreichend". Dafür war die Folge einfach zu belanglos. Für das, woran ich mich noch erinnern kann: 3 Punkte.
      All hail Frobisher! All hail the big talking bird!
    • Da ich die Folge kürzlich gesehen habe, will ich auch mal zu einer Episode texten - momentan schaue ich recht viel Classic Who, da würd ich nicht nachkommen zu allem was zu schreiben.

      Mir hat diese Geschichte aber ziemlich gut gefallen, war relativ untypisch mit der postapokalyptisch anmutenten Kullisse - ich dachte zuerst man hätte die Docklands als Set für einen verwüsteten Planeten hergenommen, umso hat es mich dann etwas erstaunt daß die Geschichte dann auch da gespielt hat wo man sie gesehen hat - in London der Gegenwart (betreffender Epsiode).

      Beim Anblick der rostigen Geländer und heruntergekommenen Häuser war ich schon hin und weg und ich dachte mir auch relativ bald daß der Stoff und die Optik beileibe keine kindertaugliche Geschichte ist. In dem Umfeld fand ich auch daß die Daleks richtig bedrohlich rüberkamen, was in vielen anderen Folgen beiweitem nicht der Fall ist - ich mag Daleks, auch wenn ich meistens die ganze Zeit grinsend dasitze bei den Folgen mit den Salzstreuern - kurz gesagt, mir gefiel die düstere Atmosphäre rundum sehr gut.

      Was den Doctor angeht - ich gehör zu denen hier die Davison als Doctor mögen. Was sein hier sehr offensives zu-den-Knarren-greifen angeht, da bin ich zwiegespalten. Ich kanns dem Doctor gut abnehmen daß er bei den Daleks und Davros die Fassung verliert und dann tatsächlich mit dem Schießeisen dasteht obwohl das sonst nicht seine Art ist. Bei anderen Szenen hätte das nicht sein müssen.

      Auch Tegans Abschied war unter der Situation an sich glaubwürdig und gut gemacht.

      Letztenendes muss ich mir die Folge noch einmal irgendwann ansehe, ich denke ein paar Details sind mir entgangen.

      Ich habe unterm Strich mit "gut" gestimmt - die Story hatte natürlich an sich einige Unzulänglichkeiten und wenn man will findet man eh immer was, rein athmosphärisch wäre es ein absolutes super von mir :)

      Ah ja, die postulierte Regel mit wer "Caves" mag, mag "Ressurection" nicht, stimmt bei mir nicht, ich fand "Caves of Androzani" auch richtig gut :)
    • Nach einer Stunde Belanglosigkeiten und Dummheiten aller Beteiligten in sage und schreibe genau 2 Kulissen, richtet sich der Wahnsinn gegen sich selbst. Das hat die Folge mit Ach und Krach auf ausreichend angehoben.

      Moogie schrieb:

      Wer Caves of Androzani liebt mag Resurrection of the Daleks nicht, und wer Resurrection of the Daleks mag, liebt Caves of Androzani nicht. Warum das so ist hab ich noch nicht herausgefunden, aber zumindest auf mich trifft meine These auch zu.

      Mir gefiel weder das eine noch das andere. Ich vermute mal, dass das am 5. Doktor liegt, der mir generell nicht zusagt. Auch seine Companions in dieser Folge waren echt schwach.

      Moogie schrieb:

      bis auf vielleicht Stein suche ich echte Charaktere

      Lytton war noch sehr gut als Charakter, und vlt. die Ärztin wenn sie eine tragendere Rolle bekommen hätte.

      Inazea schrieb:

      Doctor Who in dieser Ära ist in seinen schlimmsten Momenten unglaublich konfus, blutleer und trocken und sieht auch noch schlimm aus.
      Das kann ich bei den Folgen die ich gesehen habe unterschreiben. Vielleicht lasse ich einfach in Zukunft die Finger von dieser Periode.
      "Doctor Who does not survive change, it survives because of change." -Steven Moffat :thumbsup:
    • Coorec schrieb:


      Moogie schrieb:

      Wer Caves of Androzani liebt mag Resurrection of the Daleks nicht, und wer Resurrection of the Daleks mag, liebt Caves of Androzani nicht. Warum das so ist hab ich noch nicht herausgefunden, aber zumindest auf mich trifft meine These auch zu.

      Mir gefiel weder das eine noch das andere. Ich vermute mal, dass das am 5. Doktor liegt, der mir generell nicht zusagt. Auch seine Companions in dieser Folge waren echt schwach.

      Das ist genau der Punkt. Mir ging es ganz genauso. Allerdings fing das bei mir schon mit Staffel 18 an, als JNT das Ruder übernahm, den Doctor in burgunderrot kleidete, diese dämlichen Fragezeichen am Hemdkragen einführte und sukzessive K-9, Romana und letztlich den 4. Doctor entsorgte. Als dann Adric dabei war und der Doctor regenerieren musste, war es ganz vorbei. Adric war supernervig, mit Tegan konnte ich nichts anfangen, Turlough war mal ganz witzig. Der einzige wirklich gute Companion war Nyssa, aber die war ja bei Resurrection schon nicht mehr dabei.
      Ich weiß nicht, ob es am extremen Abfall nach Tom Bakers Weggang lag, aber mit Colin Baker konnte ich noch mehr anfangen als mit Peter Davison, und das mag was heißen. Der hatte zwar nur kreischig und noch kreischiger (Peri und Mel) als Companions, aber zumindest hatte Peri noch zwei überzeugende Argumente, die für sie sprachen, während Mel eigentlich nur furchtbar war.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Die Auferstehung der Daleks (Resurrection of the Daleks)

      Ich hatte vergessen wie gerne der Doktor mit Waffen hantiert wenn Eric Saward beim Drehbuch mitmischt...

      Resurrection ist so eine Story, die voller guter Ideen steckt und auch schön atmosphärisch ist, nur will der Plot zu viel und das ganze wirkt eher wie eine Anneinanderreihung von Szenen. Die Handlung fließt nicht wirklich. Die Story ist düster und depressiv, daher zieht sie auch in den Bann, aber leider begeistert sie nicht wirklich.
    • Ich habe die Folge gestern auf Deutsch gesehen. Die Synchro ist soweit ich das beurteilen kann gut gelungen. Konnte mich nicht dazu durchringen sie ein zweites mal zum direkten Vergleich auf Englisch anzugucken. Etwas merkwürdig war nur, dass die Daleks sich Siezen und der Doktor sie ebenfalls mit Sie anspricht.
      Über die Folge an sich ist hier schon genug geschrieben worden. Davison bleibt für mich einfach der langweiligste Doktor. Da kann auch diese wirr geschriebene Folge nichts dran ändern.
      Somit war mein Highlight der (deutschen) DVD das wirklich sehr schöne Easter Egg.
    • Keine besonders gute Dalek-Folge, sie hat ein paar nette Ideen.
      Hier treffen sich die Emanzen-Daleks auf die Davros-Daleks, wobei letztere nur zwei Daleks waren, die von Davros manipuliert worden sind. Vermeintlich tritt Davros auch endgültig ab.
      Teagan nimmt auch hier ihren Abschied. Sie bedauert die ganzen Toten. Ja, diese Folge ist ziemlich "brutal". Soviele tote Daleks auf einmal. :P