Planet der Toten (Revelation of the Daleks)

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    • Für mich Colin Bakers mit Abstand stärkstes Serial. Vor allem der Look fällt hier positiv auf. Kulissen, Effekte und Kostüme wirken inspiriert im Kontext zum Budget und zum Rest der Zeit des sechsten Doctors. Hier zeigt sich was für Potential in den Anlagen dieses Doctors steckte. Die Story einer der ernsthaftesten, die es bei DW jemals gab, düster, fast blutrünstig. Die Geschichte krankt etwas an der Überzahl interessanter Charaktere, die dann nicht den entsprechenden Raum bekommen können, da hätte man lieber die strange Meta-Erzählebene des DJs weglassen sollen und diese Zeit konsequent einem der anderen Charakter-Paare geben sollen.
      DON'T DO THAT!! You'll frighten the fish!
    • Revelation of the Daleks hat eigentlich genau das gleiche Problem wie (fast) alle anderen Folgen aus dieser Staffel. Sie fühlt sich an, als hätte Eric Saward Stoff für eine 25-Minuten Folge gehabt und dann noch genug Füllerszenen reingeschrieben, damit er auf 45 Minuten kommt.

      Am Anfang habe ich mich eigentlich noch gefreut, dass der Doktor und Peri direkt mit der TARDIS ankommen und nicht noch die ganze erste Folge in der TARDIS verweilen, allerdings hat sich diese Freude auch recht schnell wieder gelegt gehabt, da die beiden die ganze erste Folge über nur zu ihrem Ziel laufen, was ja auch nicht wirklich besser ist. Währenddessen sitzt Davros die ganze Zeit herum und schaut den beiden beim Laufen zu und wir können einem unglaublich nervigen und unnötigen DJ zuhören. Der einzige halbwegs interessante Plot in der ersten Folge ist wahrscheinlich noch der zwischen Tasambeker und Jobel.

      Davros ist gut und auch sein Plan ist eigentlich sehr interessant und schrecklich, nur ist er halt weder gut ausgearbeitet, noch werden einem die grauenhaften Konsequenzen davon so wirklich vor Augen geführt. Und warum zur Hölle hat Davros da einfach eine Steinstatue vom Doktor bauen lassen, die dann als "Falle" auf ihn drauffliegt??

      Den Assasinen, der Davros umbringen sollte, war ein ganz netter Charakter, aber auch irgendwie sehr verschwendet, da er am Ende halt doch (ähnlich wie der Doktor) recht wenig zur Handlung beigetragen hat. Die Auflösung am Ende kommt dann auch aus dem Nichts und hat auch nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun.

      Fazit: Klassischer Eric Saward Stoff; viel unnötige Tode, ein paar doofe Ideen, ein paar gute Ideen und viel Füller-Material. Insgesamt aber immer noch Durchschnitt: 5/10
      "We all have a universe of our own terrors to face"
      "Everyone's a monster sometimes"
      "Entropy demands that everything will not be all right, but sometimes we can rage against the dying of the light"
      -The Seventh Doctor
    • Ich habe auf Englisch geschaut. Klar, der schwarze Humor war ganz nett, aber so wirklich herausgerissen hat es das jetzt für mich auch nicht wirklich.
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