6x07 - The War Games

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    • 6x07 - The War Games

      Bewertung der Folge 47
      1.  
        Super (38) 81%
      2.  
        Gut (9) 19%
      3.  
        Durchschnitt (0) 0%
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        Ausreichend (0) 0%
      5.  
        Schlecht (0) 0%














      [center]Der zweite Doctor, Jamie und Zoe landen wieder mal auf der Erde - und zwar mitten im ersten Weltkrieg, wo sie sofort zwischen die Fronten geraten. Aber nicht alles ist so wie es zunächst scheint, mordlustige römische Kohorten und Soldaten aus dem amerikanischen Bürgerkrieg tauchen auf. Sind unsere Helden wirklich auf der Erde? Um den wahren Feind zu besiegen, muss der Doctor alte Bekannte zu Hilfe rufen - was ihn letztendlich alles kostet. Wirklich alles.[/center]





      Super, fantastisch, großartig, herrlich, toll, faszinierend. Oder auch nur einfach ganz große Klasse. Mit zehn Teilen ist "The War Games" eine der längsten Folgen überhaupt. Und obwohl sich objektiv gesehen so einiges wiederholt, viel hin und her gerannt wird und mehr als einmal handlungsmäßig nicht gerade viel weitergeht, habe ich mich keine einzige Sekunde gelangweilt.

      Schon der Anfang ist toll, ein wahrhaft explosives Intro zeigt von Anfang ein ein zerbombtes und deutlich kriegsgeprägtes Setting, das die ganze Folge schon allein atmosphärisch auszeichnet. (Steven Moffat dürfte ein Fan sein, die Gasmasken haben mich schwer an "The Empty Child" erinnert.) Schnell wird dann ein packendes Mysterium aufgebaut: Mit wem spricht General Smythe? Wer ist er überhaupt und was hat er vor? Und warum haben die Soldaten deutliche Gedächtnislücken? Und warum zur Hölle landet die TARDIS-Crew bei ihrer Flucht plötzlich inmitten der alten Römer?

      All diese Rätsel sind mehr als spannend, wobei von Kapitel zu Kapitel mehr Antworten geliefert werden. Und die sind wirklich stark: Tatsächlich hat eine eroberungssüchtige Alien-Rasse (die allerdings stark humanoid aussehen :) ) Soldaten der verschiedensten Kriegsepochen von der Erde entführt und lässt sie mit Hilfe einer Gehirnwäsche auf einer nachgestellten "Erde II" verschiedenste Kriege gegeneinander "spielen", um so rauszufinden, welche die besten Krieger für einen kommenden Feldzug zur Unterwerfung des Universums sind. Nur die willensstärksten unter den entführten Menschlingen schaffen es, ihre Programmierung zu überwinden und sich gegen die Unterdrücker zu stellen. Großes Thema und gut präsentiert.

      Was ich wirklich toll fand, dass so gut wie alle Soldaten charakterlich recht gleichwertig dargestellt wurden, sogar die Deutschen kamen nicht schlecht weg. Was ich für eine Folge aus den 60ern bemerkenswert finde. Und das gesprochene Deutsch war gar nicht so übel, fast nicht zum Lachen. :P Aus patriotischen Gründen muss ich natürlich auch noch festhalten, dass sogar die guten alten Habsburger erwähnt werden, als "The Austro-Hungarians". :)

      In weiterer Folge darf man ein wenig rätseln, was es mit dem War Chief auf sich hat. Er unterscheidet sich offenbar von den anderen Kriegsspielern, und im Laufe der Handlung wird klar warum: Wie der Doctor ist er ein flüchtiger Timelord. Im Gegensatz zu unserem altruistischen Held hat er aber nicht ganz so nette Dinge vor, er will nicht weniger als der "Supreme Galactic Ruler" werden. Was in seinem Fall nicht mal vermessen oder wahnsinnig rüberkommt, seine Pläne sind durchaus erfolgversprechend. Und er tut das ganze auch nicht aus reiner Freude am Garstig sein, sondern will das Universum pazifizieren. Herrlicher Charakter, den man gerne wieder "ausgraben" dürfte.

      "The War Games" wartet insgesamt mit derart vielen tollen (und vor allem gut gespielten) Figuren auf, dass man sie kaum alle aufzählen kann:

      Der heroische (und für einen Soldaten ziemlich clevere) Lieutenant Carstairs, der mehr oder weniger die Rolle eines Companions übernimmt. Ich habe es als regelrecht schmerzhaft empfunden, als dieser nette Kerl reprogrammiert wurde.

      Die äußerst sympathische Lady Jennifer, die irgendwann mitten drin leider abgeschoben wird. Ein kompetentes und vernünftiges Frauenzimmer, die mich (positiv) an Barbara erinnert hat.

      General Smythe, der mit seiner Farce eines Kriegsgerichtes gegen den Doctor schnell klar macht, wie fies er ist. Sein verdientes Ende ist eine große Genugtuung.

      Der Security Chief, der zwar absolut überzogen böse gespielt wird, aber nie lächerlich wirkt. Seine Konflikte und Animositäten mit dem War Chief sind bemerkenswert gut geschrieben, im Endeffekt findet er sogar die nötigen Beweise dafür, dass sein Rivale mit doppelten Karten spielt. Was er allerdings nicht lange überlebt.

      Ganz große Klasse ist der War Lord. Wird nie laut, sagt nicht allzu viel und wirkt wohl gerade deshalb extrem bedrohlich und charismatisch. Und durch seine eigenartigen überdimensionierten Augengläser etwas verrückt. ;)

      Den größten Spaßfaktor bietet Mexikaner Arturo Vilar ("My Gun´s the BEST"). Herrlich seine Konflikte mit Zoe ("Women should never think." - "For such a small woman your mouth is too big."), die den Chauvinismus mit Fassung trägt. ("He´s got rather primitive ideas about women having their place.")

      Zoe ist hier überhaupt brilliant. Ich habe sie bei anderen Folgen wegen ihres etwas eigenen Organs gehasst, aber mittlerweile habe ich mich an ihre Stimme gewöhnt und mag sie sehr. Keine Sekunde zweifelt sie am Doctor, stets handelt sie klug und besonnen, bleibt aber trotz ihrer Megaintelligenz stets sehr einfühlsam. In einer Szene schaut sie leicht betrübt zu Boden, als ihre Verbündeten gegnerische Soldaten töten. Toll gespielt, nach dem Motto "Ich weiß, es ist notwendig, aber ich hasse es.")

      Der größte Star - und so soll es ja auch sein - ist eindeutig der Doctor selbst. Ununterbrochen tüftelt er, plant er, rennt er und werkelt er und versucht, alles zum Besseren zu wenden. Dass ich Patrick Troughton wahrscheinlich zusehen könnte, wie er das Telefonbuch vorliest, und das immer noch unterhaltsam finden würde, ist wahrscheinlich auch kein Nachteil. :)

      Schon Teil 1 bis 8 haben mir super gefallen, nicht zuletzt auch wegen vielen wirklich spannenden Cliffhangern (Wer ist General Smythe, die Hinrichtung des Doctors, der Zeitsprung zu den Römern, Carstairs bedroht Zoe, der War Chief zerdrückt den Doctor und Companions mit der TARD..., äh SIDRAT, der Doctor verrät seine Freunde etc.).

      Im großen Finale ist "The War Games" qualitativ aber fast noch mal explodiert. Der War Chief enthüllt, dass keine Möglichkeit besteht, all die entführten Menschlinge zurück zu bringen, was den Doctor zu einem verzweifelten Schritt greifen lässt. Er ruft die Timelords und flüchtet dann voller Panik vor seinen Leuten. Er weiß, was auf ihn zukommt. "I tend to get involved with things", meint er zu Recht, und das findet nicht die Zustimmung der Timelords. Die verzweifelte Flucht mit der TARDIS überzeugt sogar optisch, die Landung im Meer sieht wirklich gut aus. Als dann Wasser reintropft, wird immer klarer, dass eine Flucht nicht möglich ist.

      Zunächst machen die Timelords dem War Lord den Prozess, agieren ungewohnterweise mit ziemlich fantastischen Superkräften und sperren die Rasse der Kriegsspieler für alle Ewigkeiten auf ihrem Planeten ein. Nicht genug Strafe für den Anführer, er wird dematerialisiert. Trotz ihrer geduldigen Sprechweise lassen die Timelords in "The War Games" nicht mit sich spaßen, und das muss auch der Doctor erfahren, der sich ebenfalls in einer Verhandlung rechtfertigen muss. Die im Gegensatz zu Colin Bakers "The Trial of a Timelord" voll und ganz funktioniert. ("All these evils I have fought, while you have done nothing but observe! True, I am guilty of interference. Just as you are guilty of failing to use your great powers to help those in need! I admit it, and I am PROUD of it. )

      Wenn es eine ultimative Doctor-Szene gibt, die ihn selbst am besten auf den Punkt bringt, ist es wohl seine Erklärung zu Zoe am Anfang dieses Kapitels, warum er überhaupt geflohen ist:

      "We consent simply to observe and gather knowledge."
      "And that wasn´t enough for you?"
      "No. Of course not. With a whole galaxy to explore? Millions of planets, eons of time, countless civilisations to meet?"

      Zu erwähnen ist natürlich auch der Abgang von Jamie und Zoe. Warmherzig, traurig und schön gemacht. Der kumpelhafte, wehmütige Schulterklopfer gegen Jamie und der tieftraurige Blick von Zoe zeigen so klar, wie nahe sich diese TARDIS-Crew steht. Und das Schicksal von Donna Noble Jahrzehnte später nimmt wohl auch hier deutliche Anleihen: Die Timelords löschen die Erinnerungen der beiden Companions, nur ihr erstes Abenteuer mit dem Doctor wird ihnen bleiben. Zoes grübelndes "I thougt I´d forgotten something ... but it´s nothing." ist ein kleiner Stich ins Herz. Tolle Szene, und für mich eindeutig der bestgemachte Abschied, den Companions je hatten.

      Continuitymäßig harmonieren die Timelords nicht so ganz mit ihrer späteren Darstellung, etwas eigenartig ist auch die Schlusssequenz, wo dem Doctor offenbar einfach ein neuer Körper verpasst wird. Nicht wirklich die Regeneration, die wir mittlerweile kennen. Ließe auch den Schluss zu, dass der Pertwee-Doctor noch dieselbe Inkarnation ist. Im übrigen scheint auch der War Chief tatsächlich zu sterben.

      Aber diese kleinen Diskrepanzen haben mich nicht im geringsten gestört, nur ganz, ganz wenige Classic-Folgen konnten mich bislang so überzeugen wie "The War Games". :thumbsup:
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Pascal ()

    • Habe mit "Super" gestimmt und kann mich meinem Vorposter nur anschließen.
      Nachdem ich diesen Epos jetzt dreimal gesehen habe, bin ich immer nochbegeistert.
      Eine sich langsam aufbauende Handlung, die sich immer weiter steigert und in einem Finale mündet das seines gleichen sucht.
      Das einzige negative ist der Abschied vom 2. Doktor, Jamie und Zoe.
      Ein Meilenstein in der "Who" Geschichte. Wenn Series 5 so wird wäre ich zufrieden.

      Wer wissen will wie es weitergeht sollte sich mal das Buch "Timewyrm: Exodus" von Terrence Dicks besorgen.
      "Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt."

      1. 7thdoc 2. 11thdoc 3. 2nddoc 6thdoc 5. 8thdoc 6. 3rddoc 7. 9thdoc 8. 5thdoc 9. 4thdoc 10. Wardoc 11. 10thdoc 12. 10thdoc

      1stdoc läuft ausser Konkurrenz.
    • Als ich gelesen habe, dass War Games hauptsächlich aus produktionstechnischen Gründen auf 10 Teile "aufgeblasen" wurde, hegte ich schon schlimmste Befürchtungen... Schon oft waren klassische Episoden mit Füllmaterial künstlich aufgebauscht worden und entsprechend teilweise etwas langweilig.

      Nicht so bei The War Games. Diese Folge gehört zu den besten der gesamten Serie. Ich kann mich michael_who in jedem einzelnen seiner Worte nur anschließen. Alles an dieser Folge ist brillant! Keine einzige Sekunde Langeweile, stattdessen Spannung, Mysterien, glaubwürdige Charaktere, Humor, Drama und der große Beginn der Time Lord Continuity.

      Gibt es eigentlich irgendwo eine Fortsetzung (wenn, wohl in Buchform), in der ein regenerierter War Chief mitspielt?
      Immerhin war damals ja noch nicht bekannt, wie oft so ein Time Lord regeniert...
      Auch die erzwungene Regeneration (mit möglicher Körperwahl, auch wenn der Doctor sie nicht akzeptiert) ist einzigartig. Hat er da wirklich eine Regeneration verbraucht?

      Hat jemand das Easter Egg auf Disc 2 beim Untertitel Menü gesehen? Noch nie zuvor habe ich so über Socken lachen müssen. Köstlich!!! Ich sag nur "in exile?" 2nddoc
      Und die gesungene Doctor Who Melodie gehört fortan zu meinen Lieblingsversionen des Titelthemas. :D
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Im Prinzip haben meine Vorposter schon alles wesentliche gesagt, von daher halte ich mich kurz: Diese Folge ist einfach nur fantastisch, eine meiner absoluten Lieblinge aus dem Whoniverse mit wunderbaren Charakteren. Die letzten beiden Teile hab ich mir schon sicher ein halbes Dutzend Mal angesehen, aber auch die anderen sind natürlich nicht schlecht (nur hat man halt nicht oft Zeit für nen 10-Teiler *g*) und ich seh mir die Folge immer mit einem lachenden und einen weinenden Auge an, weil sie einerseits so toll ist und andererseits der Abschied des 2. Doctors ist, der meine liebste Inkarnation des Doctors darstellt. Höchstwertung von mir.
      "All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing." Edmund Berg
    • Atlan schrieb:

      Gibt es eigentlich irgendwo eine Fortsetzung (wenn, wohl in Buchform), in der ein regenerierter War Chief mitspielt?
      Immerhin war damals ja noch nicht bekannt, wie oft so ein Time Lord regeniert...

      Jahre lang wurde gemunkelt, der War Chief sei eigentlich der Master in einer früheren Inkarnation, bis er überraschenderweise als sich selber in einem NA auftauchte:
      Spoiler anzeigen
      Timewyrm: Exodus - er ist der heimliche Berater Adolf Hitlers.


      Atlan schrieb:

      Auch die erzwungene Regeneration (mit möglicher Körperwahl, auch wenn der Doctor sie nicht akzeptiert) ist einzigartig. Hat er da wirklich eine Regeneration verbraucht?

      Zwischen Prozess, Urteil und Ausführung dessen arbeitete der Doctor als Geheimagent für die Celestial Intervention Agency. Seine erste Mission wird in dem MA "World Game" beschrieben, andere in dem Companion Chronicle "Helicon Prime" und der Fernsehfolge "The Two Doctors". Jamie wurde dem Doctor zur Seite gestellt weil er auf Begleitung als eine Kondition seiner Mitarbeit bestand; dem Schotten wurde eingebildet, dass Victoria gerade auf Fortbildung war. Im ersten Abenteuer benutzt eine CIA-Agentin Psychic Paper, das der Doctor natürlich einsteckt...
      Just this once, everybody lives!
    • Wieso Victoria? Und bekam Jamie dann seine Erinnerung wieder voll zurück?
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    • Jamie musste denken, dass er noch "normal" mit dem Doctor unterwegs war. Wahrscheinlich schien die Geschichte, Victoria wolle plötzlich Graphologie studieren aum plausibelsten. 8) Hinterher wurde Jamies Gedächtnis wieder gelöscht, wie der Doctor in The Five Doctors anmerkt. Dadurch wird der Fehler geklärt, wieso der 2. Doctor über sein Prozess Bescheid weiß: Auch in The Five Doctors" ist er als Post-Prozess Agent unterwegs, als er geschnappt wird.
      Just this once, everybody lives!
    • Ah, danke. Das heißt, Jamie war seinen eigenen Erinnerungen nach der Jamie aus Staffel 5, kannte also Zoe noch nicht?

      Puh, Doctor Who ist so schon kompliziert genug, wenn dann noch Continuity gekittet werden muss...:)
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    • Eine sehr unterhaltsame Folge ist dies, voller interessanter und gut gespielter Charaktere: General Smythe ist herzallerliebst böse, der Security Chief mit seiner verrückten Stimme herrlich pragmatisch, Jennifer äußerst sympathisch und sowohl War Chief als auch War Lord von einer jeweils eigenen starken Charakterzeichnung, die ihresgleichen sucht, und und und... - selten habe ich so viele gut elaborierte Charaktere auf einem Haufen gesehen! Die eingesetzten "Hypnose-Gläser" in ihren verschiedenen Ausführungen setzen dem Spiel noch die Krone auf - eine gute Idee, wie ich finde.
      Das Setting ist neu und spannend, die Geschichte ohne Füllmaterial inszeniert. Das grandiose Finale mit den Time Lords und der Zwangs"regeneration" (war es wirklich eine? Romana II hat bei ihrem Körperwechsel doch später auch nicht Regenerationen verschenkt, oder?) setzt hohe Maßstäbe.
      Der absolute Höhepunkt war für mich allerdings - neben Jamie, den ich bislang noch gar nicht sah und der äußerst sympathisch und zum Doktor optimal passend scheint - der Doktor. Es ist immer wieder eine Freude, Patrick Troughton zu sehen - seine Regeneration ist eine der besten aller Zeiten!

      Fazit: Eine Super-Folge, die auf ganzer Linie überzeugt! Es wäre zu wünschen, dass die neue Staffel wieder in eine solche Richtung geht.
      I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx
    • The War Games habe ich mir wirklich lange aufgespart. Das Vergnügen, mir diesen Klassiker zum ersten Mal und (nahezu) unverspoilert anzusehen, habe ich schließlich nur einmal im Leben. Aber jetzt war es eben soweit.

      Ich könnte jetzt natürlich versuchen, etwas Leben in die Bude zu bringen und mal stumpf schreiben, dass es mir überhaupt nicht gefallen hat. Aber mal abgesehen davon, dass ich einen solchen Frevel nie begehen würde, ist The War Games einfach über jeden Zweifel erhaben, zu Recht legendär und ein Klassiker - und überhaupt absolut großartig.

      Die Vorschreiber haben ja nun schon alles erwähnt, was diese Folge so großartig macht. Die Geschichte, die nach dem Motto "fange mit einem Erdbeben an und steigere dich langsam" ausgepackt wird, die Cliffhänger, die fein gezeichneten Charaktere, die untergründige Komik in den letzten drei Episoden, der Companionabschied, und, und, und... Ich könnte mich ja nur wiederholen.

      Hervorheben möchte ich vielleicht noch den Warlord, einen der coolsten Bösewichter im Classic Who. Während der War Chief als abtrünniger Timelord eine arrogante Eloquenz ausstrahlt und der Sicherheitschef mit seinem Misstrauen gegen seinen Vorgesetzten etwas von einem Terrier hat, zeichnet sich der Warlord durch absolutes Understatement aus. Wenn der sagt: "Mir scheint, wir haben ein kleines Problem", weiß jeder, dass der Warlord so richtig stinksauer ist. Mehr hat der gar nicht nötig.

      Die Timelords haben mir bei ihrem ersten Auftreten ausnehmend gut gefallen. Ich bin kein Fan der Timelords, es geht mir da wie dem Doctor: Ich sehe die Jungs lieber von hinten als von vorn. Aber der Grundsatz, sich als nahezu allmächtige Gesellschaft nicht einzumischen, ist höchst respektabel. Und das Urteil, dem Doctor weiter zu erlauben, seinen Lieblingsplaneten zu beschützen, nur ohne die Fähigkeit zur Zeitreise, hat da gerade zu etwas Weises. Dass sich die Schreiber für die nächsten Staffeln storytechnisch ins eigene Knie geschossen haben, das steht auf einem anderen Blatt.

      Und natürlich muss ich noch einmal auf die Großartigkeit des zweiten Doctors hinweisen, gerade in den letzten drei Episoden.

      Ich hattte Gänsehaut bei dem vermeintlichen Verrat des Doctors - und der Blick vom zweiten Doctor an die Companions und Mitstreiter ging mir durch und durch. Das hat nichts mehr von der gewohnten Leichtigkeit des zweiten Doctors, das ist die reine Verzweiflung. Und weil dies eben fast nie vorkommt, packt es umso mehr.

      Ansonsten schafft es Patrick Troughton einmal mehr, in das dramatische Geschehen die ganz leichte Prise Komik hineinzubringen - und dadurch wird das ganze noch anrührender. Sehr schön zu sehen in der Konfrontaton mit dem War Chief, der sehr dramatisch auftrat, während der Doctor trotzig und auch verächtlich sein Gesicht wegdreht. Oder, wie er die Timelords herbeiruft, und dann die Beine in die Hand nimmt, um denen ja nicht zu begegnen. Und wie er den Einwänden der Companions gegen diese überstürzte Flucht begegnet, das ist unwiderstehlich.

      Und wie er auf Gallifrey dann seine beiden Companions beruhigt mit den Worten "Ach, die werden mir nur eine lange Strafpredigt halten, die mögen lange Reden ..." in dem Wissen, dass er so eben nicht davonkommen wird, das ist einfach nur zum Niederknien.

      Der Companionabschied ist der traurigste, den ich bisher gesehen habe, New Who miteingeschlossen.

      Das Tribunal der Timelords, in dem der Doctor sein Verhalten leidenschaftlich verteidigt. Und natürlich: Wie der zweite Doctor empört jeden angebotenen Körper ablehnt, aber die sind ja auch eine Zumutung.

      Die "Regeneration" selbst fand ich etwas befremdlich mit diesem merkwürdigen optischen Trick. Weil Patrick Troughton auch hier einfach wieder auf den Pudding haut und ein unwiderstehlich drolliges Gesicht macht, wurde das aber erträglich. Und ich fand das Ende hier sehr melancholisch; die Companions gehen, der zweite Doctor hat sein Farewell, der neue Doctor wird aber nicht gezeigt. Dieses Ende hat sich wirklich wie ein endgültiges Ende angefühlt.

      Im Ergebnis eine Folge, für die Super schon fast nicht mehr reicht und auf jedem Fall zu meinen Lieblingsfolgen zählen wird. Und definitiv eine dieser Folgen, die ich mit in einem Atombunker nehmen würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Eine super SUPER Folge.

      michael_who in seinem Eröffnungspost und die anderen, die vor mir hier ihre Meinung kundtaten, haben ja schon sehr schön und ausführlich die Vorzüge dieses Epos hervorgehoben, so dass mir eigentlicu nicht viel bleeibt, was ich noch hinzu fügen kann. ...

      In meinem heroischen Projekt, die gesamten Doctor Who-Folgen in chronologischer Reihenfolge zu sehen (oder, falls sie nicht mehr vorhanden sind, zu lesen oder sonstwie zu konsumieren), bin ich an diesem verregneten und stürmischen Sonntag also bei The War Games angelangt, ein Moment, vor dem ich mich schon irgendwie gefürchtet habe, wusste ich doch, dass er den Abschied vom zweiten Doctor bedeutet ... und dieser Abschied fiel mir umso schwerer, als diesr Zehn-Teiler wieder einmal so genial und der Doctor so - doctorish war.

      Es wurde ja schon gesagt, dass es in den einzelnen Episoden der Folge zu Wiederholungen kam. Diese fielen als solche aber eigentlich gar nicht auf, erklärten sich vollkommen schlüssig aus dem Geschehen. Und das der Doctor, Jamie und Zoe, egal wo sie landeten, immer als Spione verhaftet wurden, hatte schon einen komödiantischen Charakter. Eigentlich hätte einer der drei mal einen diesbezüglichen Spruch ablassen können.

      Es gab keine "unwichtigen" Charaktere, es gab keine "eindimensionalen" Charaktere und man wusste lange Zeit nicht, was eigentlich gespielt wurde (was bei TV-Serien und Filmen ja leider viel zu selten der Fall ist)

      Als der Doctor dann Abschied nehmen musste von Jamie und Zoe und diese von ihm, das ging mir schon ans Herz, ebenso die Treue und Zuneigung, die die beiden ihm gegenüber zuvor zeigten. Dass den beiden die Erinnerung an die gemeinsame Zeit genommen wurde, empfamd ich daher schon als zusätzliche Strafe für den Doctor, da hätte ich die hochgestöcherten und so von sich überzeugten Timelords am liebsten ... naja, man kann sich schon denken, was.

      Ich habe bei den Abenteuern des zweiten Doctors schon zweimal geschrieben, dass es das beste war, was ich je von Doctor Who gesehen habe, aber ich ändere meine meinung noch einmal, The War Games war "best DW ever"!
    • Herr Duck schrieb:

      In meinem heroischen Projekt, die gesamten Doctor Who-Folgen in chronologischer Reihenfolge zu sehen (oder, falls sie nicht mehr vorhanden sind, zu lesen oder sonstwie zu konsumieren),


      Aber Du bist faul geworden, zumindest ein paar von den verschollenen Folgen hast Du uns unterschlagen. ;)
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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    • Ja, ihr habt alle recht, letztens noch der 3Ddude. Mit Abstand die beste Folge von 2nddoc . Jetzt mag ich hin auch richtig, spät aber immerhin. Neben der guten Handlung, die kaum Längen hatte, war die letzte Episode mit dem Prozess wirklich die Krönung. Wie er den alten Time Lords die Meinung geigt, einfach klasse, recht hat er ( ... es kommt aber darauf an, sie (die Welt) zu verändern)! Schade nur, dass man die nächste Inkarnation nicht zu sehen kriegt. Weiß jemand warum?

      Die Folge hat von mir ein klares "Super" bekommen. :thumbsup:
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Und meine nächste Klassik-Folge war dann diese. Habe sie allerdings auf zwei Abende aufgeteilt.

      Die Story...
      ...ist ein wahrer Epos, dem man absolut nichts vorwerfen kann. Komplex, aber durchdacht und spannend.

      Der Doctor...
      ...ist wirklich, wirklich gut. An William Hartnell kommt Troughton meines Erachtens nicht ganz ran, ist aber schwer vergleichbar mit seinem Vorgänger und deswegen trotzdem toll. Und ich verstehe nun auch, was gemeint ist, wenn gesagt wird, der elfte Doctor sei ein bisschen wie er: die Bewegungsabläufe und vor allem seine Art zu gehen sind wirklich fast eins zu eins übernommen.
      Habe auf jeden Fall Lust, mehr vom zweiten Doctor zu sehen.

      Die Companions...
      ...waren angenehm. Jamie fand ich ab und zu etwas dümmlich und stürmisch, wenn man aber bedenkt, aus welcher Zeit er stammt, ist das ok und glaubwürdig. Zoey fand ich auch gut, sie hat sich vor allem der aktuellen Situation grundsätzlich gut angepasst.

      Die "guten" Nebencharaktere...
      ...waren allesamt sehr gut geschrieben. Vom leicht verrückten Mexikaner bis zum heroischen Briten des ersten Weltkriegs war alles dabei und auch sehr stimmig untereinander. Auch die Kostüme will ich mal loben.

      Die "bösen" Nebencharaktere...
      ...waren wunderbar böse. Der Warchief auf seine Weise, indem er zwar ein höheres Ziel anstrebt, dabei aber auf jedes Mittel zurückgreift. Und die anderen aus reiner Machtgier, aber durchaus glaubwürdig. Die jeweiligen Anführer in den Kriegsgebieten waren mit ihren Brillen unverschämt mächtig und der "Prozess" gegen den Doctor im ersten Teil war wunderbar fies.


      Ansonsten möchte ich noch erstaunt anmerken, dass überraschend viele Leute sterben. Und zwar richtig! Auf dem Bildschirm. Alleine, wie der Brite bei der Flucht aus dem Raum des Wissenschaftlers einfach so zwei Wachen abknallt, gefällt mir sehr gut. So wäre das nunmal in Wirklichkeit auch. Und die Zuschauer haben es damals verkraftet. Da wünscht man sich ähnliche Szenen auch mal in heutigen Folgen. Ist selten geworden im Vergleich.
      Und der Sonic Screwdriver wird zum Schraubendrehen benutzt! Hat man in der neuen Serie noch nicht gesehen.


      All in all...
      ...eine super Epsiode. Ein guter und einfach "lieb" wirkender Doctor, angenehme Charaktere und eine wahnsinnig komplexe, aber gut durchdachte Geschichte. Macht Lust auf mehr.
    • Huch, ich habe gerade 10 Folgen Doctor Who am Stück geschaut und mich nicht durch die Handlung gequält. :o Ich bin echt beeindruckt, dass mich die letzten vier Stunden nicht gelangweilt haben. Das war bei den bisherigen ü4 Teilern bisher nicht der Fall.

      Troughton habe ich durch diese Episode wirklich sehr sehr zu schätzen gewonnen. Ich bin durch "The Three Doctors" und "The Five Doctors" neugierig auf Troughton geworden und diese Episode hat mich wirklich voll überzeugt.

      Das Beste ist jedoch, dass ich noch einige Troughton Episoden offen habe und ich mich darauf schon sehr freue.

      Zur Episode an sich: Bis auf diesen Mexikaner fand ich alle Figuren wirklich sehr gut geschrieben und dargestellt. Villa war mir ab und zu mal etwas zu sehr Klischee aber das hat mich nicht wirklich gestört.

      Ansonsten kann ich mich nur den anderen hier anschließen: Ein "Super" oder 9,5/10 Punkte von mir. Ich habe nicht viel zu kritisieren. :thumbsup:
    • Da ist er dahin, der Cosmic Hobo.
      Und mit was für einem Abschied!
      Eine richtig tolle Folge hat es da geschafft, die Ehre zu haben, gleichzeitig die letzte Folge des wohl besten Doctors aller Zeiten wie auch seinen MEGATOLLEN Companions zu sein, wie auch das wohl wichtigste Element bisher in der Who-Historie zu enthüllen.
      Die Folge fand ich richtig toll, wenn sie auch nicht die beste Troughton war. Sie hatte so viele tolle Elemente, die alle einfach perfekt zusammenpassten. Ich fand auch die Soldaten, die da deutsch geredet haben witzig, sowas gefällt mir immer, wenn das in Doctor Who vorkommt :D
      Die War Lords (oder wie hieß diese Rasse?) waren richtig gut, ihr Anführer, der leider erst spät dazukam, war genial. Geschlagen wurde dieser nur vom War Lord himself, dem ersten fremden und als solchen genannten Time Lord aus DW.
      Troughton schafft es, sich selber in diesem Mega-Serial an Schauspielerischen Leistungen nochmal um ein bisschen zu überragen, und ist somit wie immer der Höhepunkt der Story.
      A propos Story: Diese war eigentlich ziemlich dünn, dafür aber toll. Immer wieder werden wir von tollen Cliffhangern überrascht (jetzt, wo ich ja schon bei Curse of Peladon bin, gehen mir diese passenden, spannenden, richtig genialen Enden der Episoden bey Pertwee schon richtig toll ab, denn sie waren das, was für mich DW ausmachte).
      Wie gesagt, aufgrund der etwas seichten Handlung wohl "nur" ein richtig tolles, allerdings kein Wahnsinns- SUPER.
      Currently Watching:
      Peter Davison
      Peter Capaldi
      ...und:
      Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
      Twin Peaks, Narcos



    • Kein komplettes Review, aber einige Beobachtungen zu den Folgen:

      Die Folge spielt im Bezug auf den Warlord ja recht gut mit den Erwartungen des Zuschauers. Alle blicken mit Furcht auf dessen Ankunft als Autoritätsfigur und man erwartet irgendwie einen jähzornigen und polternden Soldaten. Stattdessen sehen wir einen stillen und eiskalten Bürokraten mit dicker Brille (Philip Madoc in seiner besten Rolle bei Who). Hier dürfte es auch einen deutlichen Bezug zur Nazi-Bürokratie geben, am Ende sagt der Warlord ja arrogant zum Timelord-Tribunal, daß er die Autorität des Gerichtes nicht anerkennt (Zitat auf die Nürnberger Prozesse).

      Überhaupt ist das Thema "Brillen" und Augen ein wiederkehrendes Motiv in den Episoden. Die Außerirdischen tragen alle seltsamen Brillen, der Führungsstab wie der War Lord und der Security Chief dicke, verzerrende Gläser, auch der Wissenschaftler trägt eine ungewöhnliche Brille mit Löchern in den Gläsern. In den Kriegszonen werden dicke Brillen und Monokel zur Kontrolle der konditionierten Menschen verwendet. Man könnte diesen starken Bezug vielleicht auch als unbewußten Subtext zum Thema "Bürokraten als Herren des Krieges" sehen (oder gar Absicht von Malcolm Hulke)?

      Auch das Thema Augen kommt häufiger vor: die Augen der Außerirdischen vertragen kein Licht, die Augen der konditionierten Menschen sehen trotz Licht nicht die Realität - z.B. das Kontrollgerät hinter dem Bild bei General Smythe (heute würde man in der Serie wohl von "perception filter" sprechen).

      Die Anti-Kriegs-Botschaft der Folge über Soldaten als verheizbare "Spielfiguren" ist deutlich und nicht dick aufgetragen, ich frage mich aber, ob Aussage und Subtext später unter Produzent Barry Letts oder gar Philip Hinchcliffe nicht noch deutlich grimmiger und weltkritischer ausgefallen wären. Prügeleien gibt es mehrere, wobei eine als auffallend schlecht choreografiert auffällt - nämlich jene, als sich Jamie & Co mit 2 Wachleuten im Kontrollraum der Zeitmaschinen prügeln (die Szene, in der die anderen Wachen durch ein Kraftfeld aufgehalten sind). Da wird doch viel rumgestolpert und nur leer in die Luft geschlagen.

      Und während andere Folgen doch gerne plump die optischen Vorzüge der weiblichen Companions herausstellen (was in den 70ern ja zum Miniskirt in den unpassendsten Situation führt) trägt Zoe eigentlich fast die ganzen Wargames über einen schmutzigen Trenchcoat. Auch ein nettes Zugeständnis an einen "Realismus" der Story, ebenso das deutliche Zurücknehmen von Humor bei Patrick Troughton.

      Ansonsten eine sehr schöne Folge mit vielen guten Darstellern und für Patrick Troughton ein gelungenes Finale. Verglichen mit den eher halbgaren "Planet of the Spiders" und erst recht "Logopolis" hatte der zweite Doktor ein gutes Ende seiner Ära, wenn nicht sogar das Beste der klassischen Serie.

      Chris

      P.S. Ich hatte mich im anderen Beitrag geirrt: der Kuss auf Zoes Stirn kommt nicht beim Abschied am Schluß, sondern schon in der ersten Folge. Mein Fehler.
    • BluesmanBGM schrieb:

      Ansonsten eine sehr schöne Folge mit vielen guten Darstellern und für Patrick Troughton ein gelungenes Finale. Verglichen mit den eher halbgaren "Planet of the Spiders" und erst recht "Logopolis" hatte der zweite Doktor ein gutes Ende seiner Ära, wenn nicht sogar das Beste der klassischen Serie.


      Ja, da stimme ich dir zu, von allen Classic-Doctoren hatte der zweite das beste Ende. Obwohl ich nicht sagen würde, dass ale anderen schlechte Abschlussfolgen hatten, aber "The War Games" ist schon eine Folge von ausnehmender Qualität

      BluesmanBGM schrieb:

      trägt Zoe eigentlich fast die ganzen Wargames über einen schmutzigen Trenchcoat. Auch ein nettes Zugeständnis an einen "Realismus" der Story, ebenso das deutliche Zurücknehmen von Humor bei Patrick Troughton.
      Troughton's Doctor war ja auch sehr vielschichtig, was ihn in meiner Beliebtheitsskala zusammen mit dem vierten Doctor auf Platz zwei brachte. So witig er sein konnte, er hatte einen Humor, der an Charlie Chaplin erinnert, immer mit ein wenig Tragik verbunden.