Zweimal Einstein (The Twin Dilemma)

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    • Zweimal Einstein (The Twin Dilemma)

      Bewertung der Folge 44
      1.  
        Super (1) 2%
      2.  
        Gut (6) 14%
      3.  
        Durchschnitt (20) 45%
      4.  
        Ausreichend (10) 23%
      5.  
        Schlecht (7) 16%


      Die mathematisch hochbegabten Zwillinge Romulus und Remus werden von einem mysteriösen Fremden mitten aus ihrem Zuhause entführt und dazu gezwungen, ihre genialen Talente in den Dienst eines irrwitzigen Plans zu stellen: Die Verschiebung mehrerer Planeten! Der sechste Doctor und Peri tauchen als Retter in der Not auf, aber es scheint fraglich, ob der frisch regenerierte - und daher höchst labile - Doctor in seinem Zustand tatsächlich für irgendjemand eine Hilfe sein kann...

      Twin Dilemma hat einen ziemlich miesen Ruf, sogar das DVD-Inlet entschuldigt sich recht verschämt für die Handlung, die Produktion und die Charakterisierung des Doctors. :) Ich kann´s verstehen, denn es ist jedenfalls die am billigsten wirkende Folge, die ich bisher gesehen habe. Die Sets scheinen nur aus Pappe und Styropor zu bestehen und natürlich wird diese optische Zumutung in aller Schonungslosigkeit so grell beleuchtet, dass die Unzulänglickeiten so richtig schön deutlich werden. Die Handlung ist blödsinnig, uninteressant und lieblos. Dann kommt noch eine Horde unglaublich schlechter Gaststars hinzu, vor allem die verbissene Stationskommandantin und der furchtlose Lieutenant Hugo sind eine reine Zumutung. Die Kostüme der Aliens sind natürlich auch eine Erwähnung wert, die Jacondas sehen aus wie eine Mischung aus Ziegen und Affen, das Übermonster Mestor ist ein Mix aus Teletubby, Uhu nach Waldbrand und überdimensionaler Mistkäfer. Die berüchtigten titelstiftenden Zwillinge hingegen haben mich gar nicht besonders gestört, obwohl sie auch eher nervig sind. Aber in diesem Umfeld... :P

      Also alles ziemlich mistig. Und trotzdem hat mir das wesentlich besser gefallen als erwartet. Der Grund: Peri und der Doctor.

      Der Doctor ist hier wahnsinnig. Wirklich Irrenhaus-Gummizellen-wahnsinnig. Ganz offensichtlich ist seine Regeneration völlig schief gelaufen, und er wechselt zwischen zitterndem Feigling, pompösen Überego und paranoiden Gewalttäter hin und her. Die Szene, in der er durchdreht und Peri würgt, ist ein wahrer Schocker. Auch sonst haben seine unberechenbaren Schwankungen stets mein Interesse gehalten, wie auch Peri tut es einem als Zuschauer fast weh, wie der Titelheld hier ein völliges Zerrbild seiner selbst ist. Die arme Companion macht das ganz fertig, sie hält ihm seine Veränderung auch immer wieder vor: "How can you be so ... pathetic? I´ve never seen anyone who loved himself so much for so little reason." Den Doctor packt zwar wenige Male die Einsicht, in einer kurzen Erleuchtung erkennt er auch seine modischen Verfehlungen: "I even no longer have any clothes sense!" :D Aber kurzen Momenten der Normalität folgt schnell ein neuer Anfall. Was teilweise auch nicht unwitzig ist, wie seine Entscheidung, auf Grund seiner eigenen Unberechenbarkeit zum Einsiedler zu werden. "I shall become a hermit. Come Peri, what we need is a cave where we can suffer together." :)

      Die arme Peri hat sich in dieser Folge eindeutig etwas Respekt meinerseits verdient. Trotz des Irrsinns des Doctors steht sie zu ihm und versucht zu helfen, mehr als einmal ist es auch sie, die ihn dazu bringt, seine Angst zu überwinden und den Zwillingen zu helfen. Diese Treue hat mir gefallen. Und Miss Brown hat gezeigt, dass sie mehr als jammern und wenn es sein muss, auch ein mutiges Mädel sein kann.

      Insgesamt geht die Folge aber etwas zu weit in der Darstellung des instabilen Doctors. Auch seine Vorgänger hatten solche Phasen, aber gegen Ende der jeweiligen Einstandsfolgen normalisierten sie sich und waren klare Sympathieträger. Diesen Punkt hat man in Twin Dilemma leider versäumt, bis zum Schluss bleibt der Doctor eindeutig zu irre. Die letzte Szene, in der der Zuschauer wohl auf seine Seite geholt werden soll, funktioniert für mich leider nicht. "You may well find this regeneration isn´t as disagreeable as you think. I am the Doctor whether you like it or not," sind seine abschließenden Worte, aber was wohl ein gewinnendes Lächeln sein soll (Peri reagiert darauf jedenfalls so), wirkt auf mich eher wie das Grinsen eines potentiellen Massenmörders. :P

      Trotzdem fand ich die Szenen zwischen Peri und dem Doctor durchgehend interessant, und zwar so sehr, dass diese ansonsten wirklich üble Folge bei mir doch noch auf ein "Durchschnitt" kommt.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von michael_who ()

    • Mich haben die Zwillinge sehr gestört. Schon allein weil ich jedes Mal zusammen gezuckt bin, wenn jemand deren Namen erwähnt hat. Es gibt einfach ... ich meine ... bei Zwillingen ... selbst wennn ... und überhaupt ... nein, nein, nein, Romulus und Remus geht einfach gar nicht, nein, zumindest nicht in einer Folge, die den Zwillingsplot weites gehend ernst nimmt (oder dies zu tun versucht). Teufel noch einmal.

      Die Folge ist einfach langweilig und bewegt sich träge. Peri und der Doktor haben mir hier auch einigermaßen gefallen, aber für mich rettet das die Folge nicht. Zumal die Ausstattung, die Kostüme, vor allem das Schnecken-Motten-whatever-Monster einfach grauslig schlecht ausschauen. Muss wohl der Sold dafür gewesen sein, dass die Folge Letzte in einer Staffel ist, die direkt davor The Caves of Androzani rausgebracht hat. Das ganze Budget dürfte so ziemlich in Davisons Abschiedsserial geflossen sein... was immer noch keine Entschuldigung für die langweilige Story ist.

      Oh und ich liebe, liebe, liebe die ersten paar Minuten von Colin als Doktor ... naja zumindest bis er sich so theatralisch auf die Knie wirft und die Musik aufdreht :D ("I shall become a hermit. Come Peri, what we need is a cave where we can suffer together." war mir dann zuuuu over-the-top) Aber alles davor ist einfach wunderbar irre und komisch. :D Ich kann da schon nachvollziehen das Peri ein wenig geschockt ist, obwohl es ziemlich gemein von ihr ist, als erste zu bemerken, dass der Doktor nicht mehr niedlich ist ... (gut, ich hätte auch so reagiert, aber trotzdem: ) der arme sechste Doktor :D (kein Wunder, dass er sie später erwürgen will ;) )
    • Ich bin selber ziemlich überrascht, dass ich als Colin-Ächter so viel Spaß an seiner Performance hatte. Und zwar gerade an den Over the Top-Sachen. Für die Regenerationsgeschichte passt das schon, es ist nur dumm, dass ein Großteil seiner schlechten Eigenschaften dann auch in der nächsten Staffel noch so unterstrichen wurde.

      Objektiv gesehen muss ich auch zugeben, dass Peri ein kleines bisschen fies und vor allem undankbar war. Der heroischen Opfertod des Doctors in Caves of Androzani ist ihr nicht mal ein kleines "Danke schön" wert. ?( Vielleicht liegt das daran, dass der neue Doctor seine Vorgängerinkarnation gleich mehrfach so beleidigt. "I was never too happy with my last regeneration...on the point of becoming neurotic." Und er war ja auch nicht gerade nett zu ihr, sein "Yuck" war da noch die geringste Unfreundlichkeit. :)

      R. & R. (lass es uns nicht laut aussprechen ;) ) ist natürlich eine unverzeihliche Namenswahl...
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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    • Ich hab ja auch alle anderen seine Überzogenheiten in der Folge genossen, aber das mit dem Hermit war mir einfach die kleine Spur zu viel ... vielleicht wäre es ohne die Musik besser gewesen ...

      Peri kann ich allerdings verstehen, eben aus den Gründen die du genannt hast. Colins Doktor ist eben ne total andere Persönlichkeit (hey, und dadurch dass Peri nicht nett zu ihm ist, nehme ich es ihm nicht so übel, dass er so böse Sachen über seinen Vorgänger sagt :D Das übernimmt Peri für mich. Funktioniert wunderbar *g*). Sie braucht wohl erstmal ne ganze Weile bis sie überhaupt begreifen kann, was gerade vor ihren Augen passiert ist, und das dieser irre Mann, da tatsächlich noch irgendwie der Doktor ist (gab ja für die neue Serie, dieses schnucklige erste CiN Special in dem Rose auch erstmal ne Weile nicht rafft, dass Christopher Eccleston jetzt David Tennant ist ;) )

      Vielleicht hätte sie sich am Ende der Folge bedanken können. Das hätte dann wieder sehr gut gepasst. Naja, so muss man sich einfach vorstellen, dass es irgendwann mal off-screen passiert ist.


      R. & R. (lass es uns nicht laut aussprechen ;) )

      Zu gütig! :D
    • Naja, das mit dem "feckless charm" hat mich doch fast ein bisschen gekränkt, wenn man so an die Davison-Basher und deren Argumente denkt, ist das schon ziemlich auf der Meta-Ebene. :)

      Mir ist immer noch unbegreiflich, wie irgend jemand denken konnte, es sei schlau, den Doctor auf Dauer - oder zumindest in seiner ersten Staffel - so pompös und unfreundlich darzustellen. Ist ja ein netter Plan, dass er sich irgendwann "bessert" (sah man ansatzweise ja auch in Revelations of the Daleks oder The Mysterious Planet, aber dass der Zuschauer auf dem Weg dorthin entnervt aufgibt, ist keine allzu große Überraschung. :P

      Von den DVD-Extras bin ich übrigens ein bisschen enttäuscht, gar kein Making-Of, keine Interviews zur Folge. :07: Dafür ist das Costumes-Featurette recht nett. Die Interviews aus der damaligen Zeit im BBC-Frühstücksfernsehen und auf Blue Peter sind fast schon tragisch: Jeder - wirklich jeder - verarscht den armen Colin wegen seines himmelschreienden Outfits. Er hält zwar tapfer dagegen, kann aber natürlich nur verlieren. Der arme Kerl, ich muss ihn wirklich bewundern, dass er sich traute, in diesem Zeugs sogar noch in der Öffentlichkeit rumzulaufen. ;)
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    • michael_who schrieb:

      Naja, das mit dem "feckless charm" hat mich doch fast ein bisschen gekränkt, wenn man so an die Davison-Basher und deren Argumente denkt, ist das schon ziemlich auf der Meta-Ebene. :)

      Och, nö. Mich trifft das weniger. Diese Leute können mich sowieso mal kreuzweise. Jeder darf doch das gut finden, an dem er Gefallen hat. Und wenn jemand meint, er muss an genau den Sachen, die ich an etwas mag, herumkritteln, bitte, ist doch ne freie Welt. Das ändert nichts daran, dass ich das immer noch trotzdem mag. Muss sich doch niemand hier rechtfertigen.

      Und ich glaube nicht, dass das dermaßen meta beabsichtigt war. Das würde dann ja für ne gewisse Bitterkeit seitens des Schreiberlings sprechen, was ich doch nicht annehme. (Aber vielleicht mal wollte man ja genau die Leute zurückgewinnen, die Davison verschreckt hatte ... hatten die wohl viel Spaß an der Colin Baker Äre? Mit Timelash und The Two Doctors? :D)

      Mir ist immer noch unbegreiflich, wie irgend jemand denken konnte, es sei schlau, den Doctor auf Dauer - oder zumindest in seiner ersten Staffel - so pompös und unfreundlich darzustellen. Ist ja ein netter Plan, dass er sich irgendwann "bessert" (sah man ansatzweise ja auch in Revelations of the Daleks oder The Mysterious Planet, aber dass der Zuschauer auf dem Weg dorthin entnervt aufgibt, ist keine allzu große Überraschung. :P

      Und so schnell und einfach und logisch hast du zusammengefasst, was an dem großen Plan der Produzenten für Colins Doktor einfach falsch war. Ist ja schön und gut, dass man ihn langsam sich runter-entwickeln lassen wollte. Aber wenn der Zuschauer schon die erste Phase dieser Entwicklung nicht übersteht, läuft da irgendwas falsch. :D Wobei ich dazu sagen muss, dass ich, bis auf wenige Ausnahmen, Colins Doktor eben auch in den TV-Folgen sehr gern hat. Das mag daran liegen, dass ich seinen Doktor zuerst über die Hörspiele kennen gelernt habe, oder auch nicht, aber ich hab hier eher ein Problem mit den Geschichten, als mit dem Doktor.

      Von den DVD-Extras bin ich übrigens ein bisschen enttäuscht, gar kein Making-Of, keine Interviews zur Folge. :07: Dafür ist das Costumes-Featurette recht nett. Die Interviews aus der damaligen Zeit im BBC-Frühstücksfernsehen und auf Blue Peter sind fast schon tragisch: Jeder - wirklich jeder - verarscht den armen Colin wegen seines himmelschreienden Outfits. Er hält zwar tapfer dagegen, kann aber natürlich nur verlieren. Der arme Kerl, ich muss ihn wirklich bewundern, dass er sich traute, in diesem Zeugs sogar noch in der Öffentlichkeit rumzulaufen. ;)


      Ich fürchte das dürfte fast was Vertragliches sein: Soundsoviele Öffentlichkeitsauftritte im Kostüm pro Jahr :D, der arme Schnuffel.

      Es wundert mich auch ein wenig, dass gerade die allerletze Colin Baker DVD (und immerhin seine erste ganze Folge), als eins der eher günstigeren Releases daherkommt. Gut, die Folge ist echt eine der mieseren, aber mehr Colin Baker DVDs kommen ja nicht mehr. Da hätte ich jetzt ne Fülle an allen möglichen seltenen Interviews erwartet und Rückschauen über die Folge und die Ära und sowas.
    • Extras über die Gesamtära von 6thdoc gibt´s schon, und zwar auf der Ultimate Foe-DVD. Das ist ziemlich ausführlich, hat Interviews mit allen maßgeblichen (noch lebenden) Involvierten und sogar die absolut musikalisch grandiose Save Doctor Who-Single. :rolleyes: Eric Saward - sympathisch wie immer :bad: - lässt sich dort auch ewig darüber aus, wie dumm John Nathan Turner war, Colin zu casten, nur weil der auf einer Party witzig war.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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    • Oooh, Save Doctor Who (nach dem Motto: "Gebt uns Doctor Who zurück, sonst nehmen wir noch eine Platte auf!"). Ja das hat uns der grausame, grausame Whocast beim Public Whoing in Köln dieses Jahr vorgespielt. So viel Fremdscham in einem Raum. :D

      Ach ja, der Eric. Hat Colin auf diese Weise die Rolle des Doktors oder die des Commander Maxil bekommen? :D
    • Sogar YouTube scheint dieses "Lied" zu peinlich zu sein (hab grade gesucht), und dort ist dort normalerweise wirklich jeder Dreck. :) Und die Party - wenn man Saward glauben will - brachte den Doctor, Maxil war wohl ein "normaler" Casting-Job. Aber vielleicht mochte Turner ja dort Colin Bakers (noch) stramme Wadeln?

      Edit: Ah, das Ding heißt anders. Hier "Doctor in Distress" zur allgemeinen Bewunderung.

      TF8vQ4ZXtNY
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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    • Stramme Waden? Hat man die überhaupt gesehen, bei den hohen Stiefeln? Ach, jetzt hab ich schon wieder nen Grund nochmal Arc of Infinity zu schauen, schäm dich! Als ob ich die nicht schon oft genug gesehen hätte ....

      nein, ich widerstehe. Ich hör mir das kein zweites Mal an, nein, nein ... ach Mist, ich hab's doch getan. Das Beste ist eindeutig wie man Nick Courtney und Tony Ainley dahingesetzt hat, und die zwei so ausschauen als würden sie keine Ahnung haben wo sie überhaupt sind oder was sie da gerade tun. :P

      die comments dazu sind auch fein:


      "This was very painful. Please play this at my funeral. If there is anything that will get me out of my grave - this song is it."

      :D


      Oh mein Gott, Hans Zimmer ... was hast du da geschaffen? :D
    • Moogie schrieb:

      Oh mein Gott, Hans Zimmer ... was hast du da geschaffen?
      Nicht nur Hans Zimmer, Bucks Fizz Mitglieder waren auch dabei.
      Und die waren kurz davor immerhin musikalisch das beste was Europa seinerzeit hatte. Behaupten wenigstens die Europäer die sie damals gewählt haben und dabei hätten eigentlich wir (damals 2.) den Sieg verdient gehabt.
      Auch Ultravox war teilweise dabei und auch die haben immerhin einige Hits die man kennt.
    • Abgesehen davon, dass er so arschig zu Peri ist, gefällt mir der frisch gebackene sechste Doctor richtig gut. Okay, stellenweise streckt er einen grossen Zeh über die Grenze zur Nervigkeit, aber alles in allem hat es mir viel Spass gemacht im zuzusehen.
      Die Geschichte selbst finde ich mal wieder zu langatmig erzählt, aber nicht schlecht.
      Bemerkenswert an der deutschen Synchro ist Gandalf versus Spock! ;)
    • So, einen epileptischen Anfall später: Man war das übel.
      Dies war mein zweiter Versuch The Twin Dilemma zu überstehen. Ich gehe in diesem Fall auch davon aus, dass ich es nur geschafft habe, da ich mir die Folge auf Deutsch angeguckt habe. Da konnte sich mein Hirn nämlich nicht entscheiden was schlechter war: die Folge oder die Synchro. :P
      Allerdings bin ich wohl jetzt gezwungen mir das ganze in englisch auch noch einmal anzutun, damit ich weiß ob die Plotholes in der Größe unseres Sonnensystems dem Schnittmeister von RTL/Vox oder wirklich dem Scriptwriting der BBC zu verdanken sind. Verdammt.
      Wobei ab Folge 3 ging es sogar halbwegs. Da hatte sich auch der Doctor einigermaßen gefangen und war erträglich. Leider wurden die schauspielerischen Fähigkeiten der Nebendarsteller nicht pro Folge besser.
      Die einzige Figur die mir gefallen hat war Azmael. Sympathischer alter Mann. Schade das klar war, dass er die Folgen nicht überleben wird.
      Peri mochte ich schon nicht, als sie noch mit der vorherigen Regeneration unterwegs war. Und auch hier wirkt sie wieder dümmer als ein Stück Brot und ist so dermaßen unselbstständig, dass sich mir der Magen zusammen krampft.
      Alles in allem eine Folge die ich bestimmt nie wieder oder zumindest sehr sehr selten hervorholen werde.

    • Ich habe die Folge vor kurzem erst wieder gesehen... und glaub' mir... die Synchro macht das Ding fast besser als es ist. :D Da rummeln teilweise solch schlechte Schauspieler rum, dass die Synchro-Stimmen bessere schauspielerische Leistungen vollbringen als im Original, allen voran bei den Zwillingen! :D
    • Ich habe Twin Dilemma jetzt fertig gesehen. Ich brauchte drei Anläufe dafür. Aber letztlich finde ich es in Ordnung...

      Am Anfang finden wir uns in folgender Lage wieder: Peri und der Doctor nach den dramatischen Ereignissen auf Androzani in der Tardis. Peri fragt sich, wo der nette Mann mit den guten Manieren, der sich so heldenhaft für sie geopfert hat, abgeblieben ist. Der Doctor ist zunächst völlig fasziniert von sich selbst - und er hat auch Grund dazu:

      Er befindet sich nämlich in einer Gemütsverfassung, die unsereiner nur erreichen kann, wenn wir uns in einen mittelschweren Rausch hochsaufen und auf einen inneren Schiffbruch zusteuern: Jede Menge Gefühlsausbrüche, jedes Gefühl auf Elefantengröße aufgeblasen, rasch abwechselend, vollkommen gegensätzlich und völlig grundlos - und weiße Mäuse sieht er auch noch.

      Peri erkennt, dass hier die innere Kontrolle völlig verloren gegangen ist und versucht vermutlich, beim Doctor das Über-Ich zu ersetzen. Sie macht dann halt das, was Über-Ichs so machen: Sie nörgelt und nörgelt und meckert an allem rum. Dabei hat sie genauso viel Erfolg wie die kleine Grille, die das bei Pinocchio versucht hat: Der Doctor schlägt alles in den Wind und alle Apelle an die Vernunft oder den guten Modegeschmack fallen ins Leere. Wunderbar, wie schön beleidigt dieser Doctor sein kann.

      Der Doctor sieht schließlich selbst ein, dass er so eine Zumutung für das Universum und die angrenzenden Bezirke ist. Bevor die Nachbarschaft wegen Ruhestörung die Polizei vorbeischickt, will er lieber Einsiedler werden und in einer Höhle vorsichhinleiden. Peri soll ihm dabei zusehen. Spätestens jetzt wäre für mich der Moment gekommen, an dem ich "STOP" gesagt hätte und nach Hause gewollt hätte. Auf der anderen Seite: Tegan wollte auch immer nach Hause und hat das auch gesagt. Und hat es ihr was gebracht?

      Das Interessante und Gute an Twin Dilemma ist tatsächlich dieser Einstieg und diese Doctor/Companion-Beziehung. Ein neurotischer Doctor und ein Companion, der fassungslos dabei zusieht. Das ist nicht ohne Komik, und Colin Baker mag vielleicht nicht der beste Schauspieler der Welt sein. Aber er hat ein wunderbares Timing für Pointen. Und wie er sich mit einem glücklichen Grinsen diesen fürchterlichen Mantel aussucht und hochzufrieden seine Katzenbrosche ansteckt, das ist schon ein lustiger Moment. Der Doctor denkt sich: Super, das ist es - perfekt. Und ich als Zuschauerin denke: Oh nein, das kann doch nicht wahr sein. Und ich finde es sehr lustig, wie sich der Kricket-Pulli spannt. Colin Baker sagt in einem Feature auf der DVD, dass der Pulli tatsächlich im Rücken gerissen ist.

      Im Weiteren wird der Sechste immer stabiler und gibt dann einen sehr brauchbaren Doctor ab: Er kreist nicht mehr um sich selbst, sondern handelt und greift in das Geschehen ein: Ein wirklich sehr guter Doctor-Moment: Wie Azmael in den Armen des Doctors stirbt und der Doctor hier eben tatsächlich Anteilnahme zeigt. Ein anderer schöner Doctor-Moment gibt es am Ende: Peri meckert am Ende der Folge wieder rum, der Doctor dreht sich um und sagt sinngemäß: "Aber so bin ich nun einmal, finde dich damit ab." Da hat er Souveränität gewonnen, er muss nicht mehr beleidigt zurückquarken, sondern kann gelassen und fest Paroli bieten.

      Nicole Bryant als bestürzte und wütende und fassungslose Companion gibt ihm genauso gut Paroli. Sie schafft es tatsächlich, ihn ein paar Manieren beizubringen, oder eher: ein paar wirklich grundlegende Verhaltensregeln. Sie hält ihn dazu an, das Richtige zu tun: und das funktioniert sogar im Weiteren. Sie ist hier tatsächlich in der Geschichte die moralische Richtschnur für den Doctor. Und sie ist loyal. Ich finde es ein bißchen hart, wie sie immer Vergleiche zum fünften Doctor zieht ("der vorige war aber viel netter, hübscher, süßer), aber das gehört wohl auch zur Meta-Ebene. Dem Zuschauer geht es ja vielleicht genauso.

      Hübsch sind auch die Kontinutätshäppchen: Der Mantel vom zweiten Doctor und ein Samtjackett vom dritten Doctor werden anprobiert. Und dann kommt eben dieser Mantel, der in seinen schreienden Farben den sechsten Doctor vielleicht ganz passend charakterisiert.

      Nebenbei gab es noch eine Geschichte: Ein alter Bekannter des Doctors entführt hochbegabte Zwillinge, damit die für ihn ausrechen, wie man Planeten in der Umlaufbahn verschiebt. Ein hochgefährliches Unternehmen, zumal ein sehr merkwürdig aussehendes Insekt hier noch sein eigenes Süppchen kocht. Diese Geschichte war völlig langweilig, unglaublich zäh und sehr merkwürdig. Gut war daran tatsächlich nur der Timelord Azmael, der einzige Gastcharakter, der wirklich Tiefe hatte.

      Aber als Einstieg für den Sechsten war es unterhaltsam. Deshalb kann ich hier noch ein Durchschnitt geben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Inazea schrieb:

      Am Anfang finden wir uns in folgender Lage wieder: Peri und der Doctor nach den dramatischen Ereignissen auf Androzani in der Tardis. Peri fragt sich, wo der nette Mann mit den guten Manieren, der sich so heldenhaft für sie geopfert hat, abgeblieben ist. Der Doctor ist zunächst völlig fasziniert von sich selbst - und er hat auch Grund dazu:

      Er befindet sich nämlich in einer Gemütsverfassung, die unsereiner nur erreichen kann, wenn wir uns in einen mittelschweren Rausch hochsaufen und auf einen inneren Schiffbruch zusteuern: Jede Menge Gefühlsausbrüche, jedes Gefühl auf Elefantengröße aufgeblasen, rasch abwechselend, vollkommen gegensätzlich und völlig grundlos - und weiße Mäuse sieht er auch noch.


      Das ist jetzt wirlkich mal eine faszinierende Analyse des "jungen" Baker-Doctors, vielleicht ein wenig exzentrisch aber gerade dadurch gut zum Vorbild passend... Doch das gefällt mir gut diesen Aspekt der Folge so zusammenzufassen, toll geschrieben!

      Auf der anderen Seite: Tegan wollte auch immer nach Hause und hat das auch gesagt. Und hat es ihr was gebracht?


      Tegan ist letztlich dreimal zurück nach Hause gekommen... okqay, einmal war die Wartezeit bis Heathrow fertig werden würde ein wenig arg lang (Time-Flight) aber sie ist ja später wirklich entsprechend abgesetzt worden, war aber für ihr altes Leben auch schon verdorben und hat sich zum Doctor zurückgeschlichen (Arc in Space) die TARDIS verlässt sich doch IIRC nach dieser Geschichte im Dorf ihres Onkels (Awakening) oder? Also ist sie praktisch räumlich driemal und zeitlich immer noch zweimal wunschgemäß zu Hause abgeliefert worden ;)

      Ein anderer schöner Doctor-Moment gibt es am Ende: Peri meckert am Ende der Folge wieder rum, der Doctor dreht sich um und sagt sinngemäß: "Aber so bin ich nun einmal, finde dich damit ab." Da hat er Souveränität gewonnen, er muss nicht mehr beleidigt zurückquarken, sondern kann gelassen und fest Paroli bieten.


      Stimmt ebenfalls absolut. War mir so gar nicht mehr bewusst aber passt perfekt und ist wirklich einer der Höhepunkte der Folge!

      Nicole Bryant als bestürzte und wütende und fassungslose Companion gibt ihm genauso gut Paroli. Sie schafft es tatsächlich, ihn ein paar Manieren beizubringen, oder eher: ein paar wirklich grundlegende Verhaltensregeln. Sie hält ihn dazu an, das Richtige zu tun: und das funktioniert sogar im Weiteren. Sie ist hier tatsächlich in der Geschichte die moralische Richtschnur für den Doctor. Und sie ist loyal. Ich finde es ein bißchen hart, wie sie immer Vergleiche zum fünften Doctor zieht ("der vorige war aber viel netter, hübscher, süßer), aber das gehört wohl auch zur Meta-Ebene. Dem Zuschauer geht es ja vielleicht genauso.


      Peri ist ja eigentlich auch ohne Warnung aber mit viel Schwung "rechts überholt" worden... bei Fivey war SIE der laute, aggressive, fordernde Teil der Beziehung und nun wird sie quasi zum duldsamen und kompromissbereiten Partner des Duos herabgestuft weil Six einfach so energisch und launisch ist, dass ihre eigene übersprudelnde Persönlichkeit dagegen kaum noch ankommt. (Hätte vielleicht Donna Noble mit Matt Smith auch passieren können, wenn ihre Story sie nicht vorher aus der Gleichung herausgenommen hätte :))

      Nebenbei gab es noch eine Geschichte: Ein alter Bekannter des Doctors entführt hochbegabte Zwillinge, damit die für ihn ausrechen, wie man Planeten in der Umlaufbahn verschiebt. Ein hochgefährliches Unternehmen, zumal ein sehr merkwürdig aussehendes Insekt hier noch sein eigenes Süppchen kocht. Diese Geschichte war völlig langweilig, unglaublich zäh und sehr merkwürdig. Gut war daran tatsächlich nur der Timelord Azmael, der einzige Gastcharakter, der wirklich Tiefe hatte.


      Och, wieso hast du denn den schneidigen und irgendwie überforderten Space Polizisten von der Weltraumjägerstaffel verschwiegen, den fand ich zwar relativ überflüssig als Storyelement aber zumindest angenehm gespielt und nach der Hälfte der Zeit auch nicht mehr ganz so eindimensional und klischeeig geschrieben sondern halbwegs auf dem Weg zu einem echten Co-Darsteller... Ich mag Lieutenant Hugo jedenfalls... :)
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Tegan ist letztlich dreimal zurück nach Hause gekommen... okqay, einmal war die Wartezeit bis Heathrow fertig werden würde ein wenig arg lang (Time-Flight) aber sie ist ja später wirklich entsprechend abgesetzt worden, war aber für ihr altes Leben auch schon verdorben und hat sich zum Doctor zurückgeschlichen (Arc in Space) die TARDIS verlässt sich doch IIRC nach dieser Geschichte im Dorf ihres Onkels (Awakening) oder? Also ist sie praktisch räumlich driemal und zeitlich immer noch zweimal wunschgemäß zu Hause abgeliefert worden ;)





      Der fünfte Doctor hat mir da immer ein bißchen leidgetan, weil er von Tegan immer furchtbar beschimpft wurde, wenn er wieder mal falsch abgebogen ist, und die Tardis wieder nicht in Heathrow gelandet ist. Was ja auch wieder schön den Unterschied zwischen den fünften Doctor und den sechsten Doctor zeigt. Die Hiobsgeduld des Fünften hätte der Sechste wohl eher nicht aufgebracht. Tegan hätte sich da warm anziehen können.



      Peri ist ja eigentlich auch ohne Warnung aber mit viel Schwung "rechts überholt" worden... bei Fivey war SIE der laute, aggressive, fordernde Teil der Beziehung und nun wird sie quasi zum duldsamen und kompromissbereiten Partner des Duos herabgestuft weil Six einfach so energisch und launisch ist, dass ihre eigene übersprudelnde Persönlichkeit dagegen kaum noch ankommt. (Hätte vielleicht Donna Noble mit Matt Smith auch passieren können, wenn ihre Story sie nicht vorher aus der Gleichung herausgenommen hätte :))




      Ich kenne erst drei Folgen mit Peri: Caves of Androzani, Twin Dilemma und Attack of the Cybermen. Aggressiv und fordernd kam sie eher nicht vor, aber sie hatte auch kaum Gelegenheit dazu. Diesen Aspekt kenne ich noch nicht. Ergibt sich da aus anderen Folgen mehr, oder aus den Hörspielen?

      Das Verhältnis vom sechsten Doctor und Peri ist für beide Seiten eher eine Leidensgeschichte. Und vielleicht interpretiere ich da zuviel hinein: Aber bisher habe ich den Eindruck, dass beide auch aufeinander angewiesen sind. Ich verstehe nur nicht, wie und warum. Diese Über-Ich-Nummer erklärt es aber fürs erste für mich ganz gut: Der sechste Doctor ist Pinocchio, Peri ist die Grille. Mal sehen, ob das stimmt...




      Och, wieso hast du denn den schneidigen und irgendwie überforderten Space Polizisten von derWeltraumjägerstaffel verschwiegen, den fand ich zwar relativ überflüssig als Storyelement aber zumindest angenehm gespielt und nach der Hälfte der Zeit auch nicht mehr ganz so eindimensional und klischeeig geschrieben sondern halbwegs auf dem Weg zu einem echten Co-Darsteller... Ich mag Lieutenant Hugo jedenfalls... :)

      Der Schauspieler hat übrigens auch bei I,Claudius mitgespielt, in der letzten Folge hatte er da eine kleine Rolle. Und stimmt, Hugo war in Ordnung. Aber seine Jacke war furchtbar. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Inazea schrieb:

      Die Hiobsgeduld des Fünften hätte der Sechste wohl eher nicht aufgebracht. Tegan hätte sich da warm anziehen können.


      Naja Mel hat es auch nicht wirklich geschafft dass Colin Baker in die Luft gegangen ist, bzw er hat sich immer schnell wieder erholt und abgekühlt...

      Ich kenne erst drei Folgen mit Peri: Caves of Androzani, Twin Dilemma und Attack of the Cybermen. Aggressiv und fordernd kam sie eher nicht vor, aber sie hatte auch kaum Gelegenheit dazu. Diesen Aspekt kenne ich noch nicht. Ergibt sich da aus anderen Folgen mehr, oder aus den Hörspielen?


      Doch schon aus den Folgen... wobei, kann sein, dass von den genannten nur Caves ein wenig davon beinhaltet... aber zB ihre Einführungsfolge "Planet of Fire" hat schon eine ziemlich "headstrong" gezeigte Peri und neben dem sechsten Doctor nimmt das eher nicht ab. Aber ich kenne bisher noch kein Hörspiel in dem sie auftaucht... wobei, ich glaube doch dass eines der Davros Hörspiele sie zeigt aber da ist sie mir nicht in Erinnerung... Ich weiss aber dass ich mir nach Peri immer die vorherige Harmonie zwischen Nyssa Tegan und Fivey zurückgewünscht habe... oder fast schon wie alle zusammen auf Adric eingeprügelt haben :D

      Der Schauspieler hat übrigens auch bei I,Claudius mitgespielt, in der letzten Folge hatte er da eine kleine Rolle. Und stimmt, Hugo war in Ordnung. Aber seine Jacke war furchtbar. ;)


      Also in einer Sixth Doctor Episode sollte das jetzt wirklich kein Argument sein :D
      Immerhin hatte es einen gewissen Hauch von "polizei aber irgendwie futuristisch" als Wirkung. Auch wenn es natürlich schönere Outfits gibt ;) aber eben auch DIE JACKE des Doctors... :D
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • (...) Ich weiss aber dass ich mir nach Peri immer die vorherige Harmonie zwischen Nyssa Tegan und Fivey zurückgewünscht habe... oder fast schon wie alle zusammen auf Adric eingeprügelt haben :D




      Das kann ich insoweit nachvollziehen, als dass ich Peri bisher auch als - na, sagen wir mal - kritikfreudig erlebt habe. Das Tardisteam um den fünften war da schon harmonischer. Obwohl ich das Verhältnis Tegan/Doctor auch als etwas spannungsgeladen empfand. Der Fünfte hat sich aber darauf beschränkt, entnervt die Augen zu verdrehen, und eine solche Zurückhaltung kann ich mir beim Sechsten nicht vorstellen.



      Also in einer Sixth Doctor Episode sollte das jetzt wirklich kein Argument sein :D
      Immerhin hatte es einen gewissen Hauch von "polizei aber irgendwie futuristisch" als Wirkung. Auch wenn es natürlich schönere Outfits gibt ;) aber eben auch DIE JACKE des Doctors... :D


      Das Polizistenoutfit habe ich auch gemocht. Es gibt Schöneres, aber ok. Und am Ende ist Hugo ganz in Schwarz, das war auch gut. Aber dazwischen fischt er sich aus der TARDIS eine bunte Glitzerjacke, die in ihrem Discolook NOCH schlimmer ist als DER Mantel. Schreiende Farben und Pailletten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Um meine Eindrücke vom "Twin Dilemma" kurz und prägnant zusammenzufassen: :bad: und 6thdoc :shot:

      Die Story an sich war zwar mal wieder Schema X, aber da es ja eine Neuer-Doctor-Einführungsfolge war, steht die Handlung eh eher im Hintergrund ... trotzdem kann ich mir nicht verkneifen, mich über die mangelnde Sorgfalt zu wundern, mit welcher Mestor seine Gefangenen behandelte, welche dann mal so eben bewaffnet in seinen vollkommen unbewachten Throraum marschieren konnten ...

      Auch die Kostüme von Mestor, den Gastropods und den Bird People waren ... suboptimal :evil:

      Die gesamten Gastcharaktere ließen mich entweder kalt oder erzeugten im Falle von Romulus und Remus (ha, ich hab es laut gesagt :D ) das eine tiefe Abneigung (und da haben manche was gegen Adric ...)

      Zum Doctor ... äh ... hm ... nun ja, also ... es wurde bereits weiter oben gesagt, es wäre noch akzeptabel gewesen, wenn er, unter postregenerativem Stress leidend, die meiste zeit ein A*** gewesen wäre, aber wenigstens zum Schluss wieder sympathisch geworden wäre, aber so ... und ich muss sagen, ich kenne Colin Baker nur aus DW (Soweit ich weiß jedenfalls. Falls er mir in einer anderen Serie oder einem anderen Film schaon mal begegnet sein sollte, so kann ich mich jedenfalls nicht daran erinnern) - aber spielt der immer so übertrieben?

      Ich muss leider zugeben, ich war ziemlich enttäuscht, als der wackere Weltraumpolizist dann doch nicht auf ihn geschossen hat, dann wäre wenigstens schon die nächste Regeneration gekommen und die kann ja nur besser werden ...

      @Inazea:
      Ich war sehr beeindruckt von deiner Analyse, zum Bewerten liegt sie leider schon zu weit zurück, daher so: :thumbup:

      @Torian und Koyeronti:
      Tut mir leid, ihr habt euch getäuscht, kein "Super" von mir, sondern ein SCHLECHT