10x04 - Planet Of The Daleks

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    • 10x04 - Planet Of The Daleks

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      Nach ihrem Abenteuer mit den Draconians folgen der dritte Doctor und Jo Grant den Daleks auf den Planeten Spiridon, eine gefährliche Dschungelwelt, deren Bewohner das Geheimnis der Unsichtbarkeit entdeckt haben. Das wollen auch die Daleks erreichen, und bereiten für den Fall des Erfolgs eine Armee aus zehntausenden vor, die tief unter der Oberfläche auf ihre Aktivierung wartet. Die alten Erzfeinde der Daleks, die Thals, setzen alles daran, ihre Gegner aufzuhalten, und bekommen dabei natürlich tatkräftige Unterstützung von unseren Helden.

      Die zweite Hälfte der epische Dalek-Krieg Geschichte wurde vom Schopfer der Daleks, Terry Nation, geschrieben. Dabei bediente er sich viel bei seiner eigenen Vorlage aus 1963. Die Produktionsleute bedienten sich bei Dapol, die das Dalek-Spielzeug gerade auf den Markt gebracht hatten...

      Die sechs Episoden wurden dem 7. April und dem 12. Mai gesendet; sie ernteten zuerst 11 Millionen Zuschauer, ließen jedoch nach und nach, bis 8,5 Millionen für den letzten Teil.

      Sonst zu dieser Zeit: Der World Trade Center wird eröffnet. Sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien hatte Gilbert O'Sullivan ("Get Down") die Spitze der Hit-Parade inne, bevor er jeweils durch Bernd Clüver ("Der Mann mit der Mundharmonika") bzw. Dawn ("Tie a Zellow Ribbon Round The Old Oak Tree") abgelöst wurde.
      Just this once, everybody lives!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pascal ()

    • Hmmm, vor wenigen Wochen im Zuge der DVD-Veröffentlichung wieder gesehen, aber schon fast wieder komplett vergessen. Langweilig, langweilig...

      ...oder einfach nur desinteressierte Unterhaltung. Will sagen: dieses Stück gehört zu den Fällen namens "We didn't even try because it already had Daleks". Und die schaffen halt schon automatisch für gute Quoten, warum sich also sonderlich dafür anstrengen, eh?

      Man plänkelt sich vor und zurück, von einem Ort zum anderen... die Nebencharaktere sind alle blass (aber gerade eben noch so interessant genug um nicht komplett öde zu sein)...

      Wenigstens sind die Unsichtbarkeitseffekte ganz schick geraten. Gerade für die damalige BBC-Ära in der sie entstanden sind. Immerhin habe ich mich bei den Fussabdrücken gefragt wie sie die wohl getrickst haben.

      Insgesamt aber ein eher vergessenswertes Pertwee-Abenteuer, dass einerseits hauptsächlich deswegen interessant ist weil es subtil auf Jos Aussteig aus der Serie hinarbeitet... und weil Episode 3 nachcoloriert wurde. Die Arbeit die in das Projekt geflossen ist, ist wirklich beeindruckend... aber leiderleider macht das den Inhalt der Episode auch nicht sonderlich besser. Oder gar weniger schnarchig.
    • Eine eher langweilige Angelegenheit, die zwar nie wirklich ärgerlich oder absolut mies wird, aber halt leider auch nur so vor sich dahinplätschert. Sechs Teile sind für das bisschen Handlung, das hier geboten wird, natürlich viel zu lang, gerade mal ein anständiger Zwei- oder vielleicht Dreiteiler würde sich ausgehen. Die Helden rennen ununterbrochen auf dem Planeten und in den Höhlen hin und her, treffen sich auf wundersame Art und Weise immer genau rechtzeitig, wenn´s brenzlig wird und schaffen es dann auf meist abstruse Art und Weise, gerade noch abzuhauen. Gerade die "Ballonfahrt" ist so blöd, dass ich´s schon wieder gut finde. 8) Die unsichtbaren Spiridons treten als Charaktere so gut wie gar nicht in Erscheinung, und da ihre Unsichtbarkeit offensichtlich für die Produktion auf Dauer doch zu anstrengend ist, ziehen sie sich praktischerweise wärmende Fellumhänge an, damit man sie gut sehen kann. In denen sie ein bisschen wie die Yeti aussehen. :)

      Die paar Unsichtbarkeitseffekte, die geboten wurden, fand ich zwar recht nett, aber auch nicht sonderlich überzeugend, das hatte eher Pumuckl-Niveau. Als Pluspunkt muss man der Folge aber generell zu Gute halten, dass sie gar nicht so schlecht aussieht. Natürlich merkt man dem Dschungel an, dass er nicht echt ist, aber er ist zumindest schön grün und es reicht, das Setting erfolgreich zu verkaufen. Auch die Mega-Dalekarmee im Keller sieht ganz anständig aus, obwohl recht offensichtlich ist, dass das alles Miniaturen sind. Gut gefallen hat mir auch die Idee des Eisvulkans, ein schönes SciFi-Konzept. :)

      Die Daleks sind zwar manchmal recht witzig mit ihrem gewohnten "Locate! Destroy! Exterminate"-Gequietsche, aber richtig bedrohlich wirken sie keine Sekunde lang, dafür werden sie einer nach dem anderen viel zu leicht von den guten Jungs ausgeschaltet. Außerdem sind sie schrecklich langsam, es ist wirklich bitter, wie oft die Thals und der Doctor im sehr gemütlichen Laufschritt abhauen können und dabei sogar noch eine Dalek-Rüstung mitziehen können. Habe auch nicht ganz verstanden, was es brachte, dass Rebec sich in einen Dalek setzte, aber es war zumindest eine nette Anspielung auf The Daleks. Und natürlich hat es mich auch gefreut, dass Ian und Barbara erwähnt wurden. (Gut, Susan auch, aber das wäre nicht nötig gewesen. :P )

      Die Thals selbst sind genau so wie in ihrem Erstauftritt - langweilig und austauschbar. Mir ist schon klar, dass man absichtlich einen ganzen Haufen von Blondlingen gecastet hat, aber das machte es auch nicht gerade einfacher, sie voneinander zu unterscheiden. Einzig der Chef Taron sticht ein bisschen hervor, weil er eine sehr markante, tiefe Stimme hat, als Figur ist er aber auch eher fad. (Und ich wusste doch, dass er mir so bekannt vorkam, er hat nämlich auch den Obertimelord in The War Games gespielt.)

      Der Doctor selbst war in Ordnung, aber wie des öfteren ist er mir hier zu "normal" und zu ernsthaft. Größeren Unterhaltungswert haben eigentlich nur seine gequälten Grimassen am Anfang, weil sie so schrecklich schlecht gespielt sind. :) Nett fand ich aber seine Schlussrede, als er den Thals einbläute, dieses Abenteuer nicht zu glorifzieren, sondern daheim vor allem von der Angst und ihren Verlusten zu erzählen, damit niemand auf die Idee kommt, Abenteuer und Krieg zu verherrlichen.

      Großer Lichtblick war wieder Jo, die in ihrer gewohnten Liebenswürdigkeit unbeirrbar versuchte, eine Hilfe zu sein und zwar zitternd, aber doch unerschrocken gegen Daleks, Spiridons, giftverspritzende Killerpflanzen und sogar einen verkappten Heiratsantrag antrat. (Die Thals sind bei sowas wirklich enorm fix, in The Daleks wollte ja auch einer gleich Barbara haben.) Am Ende wird deutlich, dass sie genug von den Abenteuern in Raum und Zeit hat und nur noch nach Hause will. Schade, aber eine gute charakterliche Vorbereitung für The Green Death.

      Insgesamt das Paradebeispiel einer absolut durchschnittlichen Doctor Who-Folge.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt ()

    • Kann mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschliessen, eine wirklich langweilige Folge, was um so mehr auffällt, weil "Frontiers in Space" so gut war. Lustigerweise stellt diese Folge meinen ersten Kontakt zu Doktor Who dar, allerdings in der deutschen Übersetzung der Terrance Dicks-Novelization, die 1981 als Schneider-Taschenbuch erschien.


      Damals fand ich die Geschichte spannend, düster, bedrohlich und hart. Heute fand ich sie wie gesagt langweilig, in weiten Teilen uninspiriert und auch etwas verhuscht. Ein echter Schocker ist Jo Grants scheinbarer Tod zum Ende der ersten Folge hin, der ja erst eine Woche später aufgelöst wurde. Auch schön fand ich die klaustrophobischen Szenen in den Lüftungsschächten auf der Flucht vor dem Flüssigeis. Toll auch, Prentis Hancock wieder mal zu sehen, den Paul Morrow aus Space:1999

      in dieser Folge fast zur Unkenntlichkeit erblondet.

      Sonst fällt mir nicht viel ein. Ein Glück, daß es damals noch keinen Whocast gab :)

      s/tnd

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von the next doctor ()

    • Beim dritten Doctor schwimme ich anscheinend gegen den Strom: Folgen, die allgemein als "gut" empfunden werden, gefallen mir meist gar nicht - und Folgen, die keine allumfassende Begeisterung auslösen, gefallen mir ausnehmend gut ... So auch in diesem Fall, denn Planet of the Daleks hat mir wirkloch gefallen und ich habe die Folge mit GUT bewertet.

      Eine Folge, die den Geist klassischer DW-Abenteuer atmet und durch die Thals und ihre Erinnerungen an den Doktor eine schöne Kontinuität erzeugt.

      Der Planet Spiridon erinnert sehran den Planeten Kembel aus The Dalek's Master Plan, auch durch den Pilz, der Jo befallen hatte und der ähnliche Eigenschaften wie die dortigen Varga-Pflanzen hatte.

      Die Handlung ist ähnlich aufgebaut wie die von The Daleks, aber mit weniger Längen.

      Hm, witzig - bei Carnival of Monsters habe ich mich beschwert, dass es der Aufguss alter Ideen sei, hier empfinde ich es eher als Hommage. Kommt wohl auf die Umsetzung an.
    • Herr Duck schrieb:

      Beim dritten Doctor schwimme ich anscheinend gegen den Strom: Folgen, die allgemein als "gut" empfunden werden, gefallen mir meist gar nicht - und Folgen, die keine allumfassende Begeisterung auslösen, gefallen mir ausnehmend gut


      Am besten Du gibst auf und fängst jetzt mit der Tom Baker-Ära an. Du bist des Jon Pertwee's Doctor unwürdig. :D :P
      1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 12thdoc 4. 2nddoc 5. 1stdoc 6. 11thdoc 7. 6thdoc 8. 9thdoc 9. 8thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. 10thdoc ... Doctröse!
    • Herr Duck schrieb:

      Hm, witzig - bei Carnival of Monsters habe ich mich beschwert, dass es der Aufguss alter Ideen sei, hier empfinde ich es eher als Hommage. Kommt wohl auf die Umsetzung an.

      Das ist wirklich witzig, kenne ich aber auch. Trotz der interessanten und teilweise neuen Ansichten in Deinem Post schaffe ich leider immer noch nicht, die Folge wirklich gut zu finden.

      VLG
      s/tnd
    • So, das war also der episch angelegte Pseudo-12-Teiler, ich bin nicht restlos begeistert, aber ich habe mich doch unterhalten gefühlt.
      "Planet of the Daleks" an sich fängt - wie ich finde - großartig an und lässt dann nach, ohne allerdings so wirklich langweilig zu werden. Wie auch schon bei Frontier in Space geht es mir hier einen Tick zu oft hin und her, was so langsam anfängt zu stören. Das hingegen können der Doctor und Jo kompensieren, die gewinnen als Team bei mir immer mehr an Sympathie.
      Ansonsten kann ich mich Herr Duck in seiner Bewertung anschließen, außer, dass für mich die Thals irgendwie wie unfähige Amateure wirkten. Zur Erinnerung: die kommen mit 2 Trupps und insgesamt 14 Leuten da an und verlieren jeweils bei der Landung schon die Hälfte. Wie blöd is das?)
      I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
      It's taken me so many years, so many lifetimes but at last I know where I'm going... Where I've always been going:
      Home... The long way 'round

      1stdoc 2nddoc 3rddoc 4thdoc 5thdoc 6thdoc 7thdoc 8thdoc Wardoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc 12thdoc
    • Im Rahmen meiner persönlichen Dalek-Wochen bin ich nun zu Planet of the Daleks gelangt. Und schon am Titel habe ich was auszusetzen: Die Daleks kommen doch von Skaro, auf Spirodon haben sie doch nur eine Operationsbasis eingerichtet.

      Und hier hat sich Terry Nation das Bubenstück herausgenommen, seine erste Dalekfolge so ziemlich eins zu eins wiederzuverwerten. Das finde ich zunächst nicht schlimm. Mit The Silurians und The Sea Devils hat man sich schließlich bereits den gleichen Scherz erlaubt. Und beide Folgen finde ich ja sehr gut. Nur: The Daleks fand ich schon nicht besonders, und mit The Planet of the Daleks verhält es sich nicht anders.

      Zum einen fällt mir hier wirklich die abgrundtiefe und deprimierende Dämlichkeit der Daleks ins Auge. Wenn die es nicht schaffen, mit fünf Thal, einem Spirodon, einem Menschen und einem Doctor fertigzuwerden, dann habe ich warmes Verständnis für Davros, wenn er immer wieder versucht, neue und bessere Daleks zu erschaffen. Die Daleks sind nun einmal die größten Looser im Universum, und selten hat man es ihnen so angemerkt wie hier.

      Zum Beispiel: Die Daleks haben eine Art biologischer Waffe entwickelt, ein Bakterium, dass alles Leben auf der Oberfläche von Spirodon auslöscht. Das wollen sie auch auslöschen. Zuvor wird aber ein Suchtrupp ausgeschickt, um die Thals und den Doctor zu töten. Das hätten sie einfacher und schneller haben haben können: Einfach das Bakterium freisetzen. Man könnte nun einwenden, dass sie erst ihr Gegengift fertig haben wollten. Na und? Sie waren doch in ihrer Basis in Sicherheit und hatten alle Zeit der Welt. Ja, es war möglich, das umzusetzen, ohne die Daleks zu gefährden. Schließlich haben sich die beiden Daleks selbst im Raum versiegeln können, als Wester den Glaskasten umkippte.

      Und als sich herausstellte, dass die Daleks mit den Eindringlingen nicht fertig werden, dann hätte es doch nahegelegen, in den Keller zu gehen, die Heizung aufzudrehen und sich Verstärkung zu holen? Worauf haben die bloß gewartet?

      Ansonsten waren die Daleks wie immer: stumpfsinnige Dialoge - bis am Ende der obligatorische "Jetzt sind wir am Arsch, aber wir kommen wieder"-Dialog kommt. Tradition eben...

      Solche Fehler machen mir in der Regel nichts aus. Der Serie sitzt im Regelfall dafür zum Ausgleich der Schalk im Nacken, und es gibt genug, worüber man sich freuen kann. Witzige Dialoge, einen sprühenden Doctor, viele nette kleine Momente oder einfach die Stimmung, die transportiert wird. Hier aber gab es nur pseudophilosophische Erwägungen über Heldenmut und Vorsicht und Angst. Da habe ich schon Tiefsinnigeres im Wort zum Sonntag gehört.

      Ein Thal regt sich darüber auf, dass Toran so viel vorsichtiger ist als der frühere Anführer Miro. Ja nun, Miro ist ja nun ziemlich tot. Und das sollte doch Stoff zum Nachdenken geben. Bei diesem Thal ist blond nicht nur eine Haarfarbe, sondern eine Charaktereigenschaft.

      Der Anführer, Toran, regt sich auf, weil so plötzlich seine Freundin auftaucht. Jetzt kann er nicht mehr so agieren wie vorher. Ist das nicht allein sein Problem? Sie ist doch freiwillig da. Und es ist ihr Job! Diese "Du bist schuld, wenn die Mission scheitert"-Rede fand ich komplett daneben.

      Anrührend fand ich da nur einen Dialog: Der Doctor sitzt mit einem Thal in der Zelle eingesperrt. Und der Thal erzählt, dass er viel zu ängstlich war, sich nicht für dieses Projekt freiwillig zu melden, weil alle anderen sich mit Begeisterung freiwillig gemeldet haben.

      Den Doctor selbst habe ich auch schon besser gesehen. Michael_Who hat es bereits angesprochen: Am Anfang ist der Doctor todkrank und fällt in ein Koma. Und Jon Pertwee zeigt hier eins sehr klar: Als "todkrank spielen" in der Schauspielschule dran war, da war er im Freibad.

      Ansonsten hatte der Doctor auch viel zu sagen über Heldenmut etceterapp, und darauf hätte ich gut verzichten können. Sein "Heldenmut ist, wenn man ängstlich ist, und trotzdem tapfer handelt" fand ich etwas banal. Tradition ist dann wieder der Satz mit der Umkehrung der Polarität von irgendetwas. Ich freue mich immer, wenn der kommt!

      Die unsichtbaren Spirodons haben mir gut gefallen. Michael_Who hat recht. In Pumuckl wurde das besser umgesetzt. Aber auch hier war es gut anzusehen. Mich treibt aber eine Frage um: Wenn man die Pelzumhänge sieht, die Spirodons aber nicht, was haben die Spirodons eigentlich an, wenn man sie nicht sieht? Vermutlich doch gar nichts? Aber das tut ja nichts zur Sache, sie sind ja unsichtbar.

      Traditon bei einer Dalek-Folge ist auch das erste Auftauchen der Daleks als Cliffhänger. Hier hat man das großartig gelöst: Die Thals sprühen mit Farbdosen in die Luft, und der Dalek wird sichtbar. Supertoll! Der beste Dalekcliffhänger, der mir bisher untergekommen ist.

      Jo hat mit ihrer unbeirrbaren Tapferkeit und ihrem Feuereifer auch hier viel gerettet. Die Schlussszene mit Latep fand ich sehr süß. Und ich habe volles Verständnis, dass sie lieber wieder zur Erde möchte. Zuerst wird sie in einer Unterhaltungsmaschine eingesperrt, wird von Monstern durchs Moor gejagt, bricht den Weltrekord in "Rein in den Knast/Raus aus den Knast" und jetzt auch noch die Daleks. Irgendwann ist auch mal gut. Aber wenn es jemand mit den Daleks aufnehmen kann, dann ist es Jo!

      Im Großen und Ganzen ist das ein "mäßig". Auch Jo kann das nicht hochziehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Durchschnittlich. Stellenweise kommt es einem wie ein Remake der ersten Dalek-Story vor, etwas zuviel der Anlehnung an Bekanntes - dabei hatte doch "The Evil of the Daleks" gezeigt, wie man origineller mit dem Thema umgehen kann, ohne sich zu wiederholen. Dann laufen die Thals zuviel im Wald herum, die Statisten mit dem Polyester-Teppich (welches Tier soll so ein Fell haben?) sind albern, und das Ende ist etwas unbefriedigend ("delayed, not defeated")... Andererseits gibt es genug Action, um den Sechsteiler über die Runden zu bringen, ganz groß ist die Szene mit dem Heißluftballonaufstieg. Jo hat einige starke Szenen, wenn sie vom Doktor getrennt ist, z.B. die Heilung durch den Unsichtbaren. "Planet of the Daleks" läßt im Vergleich zu "Frontier in Space" nach - aber es ist ansehbar.
    • Pacifico schrieb:

      die Statisten mit dem Polyester-Teppich (welches Tier soll so ein Fell haben?) sind albern

      Der "Teppich" ist allerdings ein Mantel, zum tragen dessen die Spiridons von den Daleks gezwungen werden, damit sie sichtbar sind. Beim Tod von Wester sieht man, wie sie eigentlich aussehen.
      Just this once, everybody lives!
    • Mir hat die Folge "gut" gefallen.

      Klar ging es wie üblich hin und her, aber des Doctors Outfit z.B. erst grün (= krank), dann rot (= gesund) war göttlich. Die Erinnerung an die erste Begegnung fand ich auch gut eingestreut. Und Jo Grant, die auch mal von sich aus was unternimmt, den freundlichen Unsichtbaren von Nebenan trifft und so, sehr nett. Ich dachte wirklich gegen Schluss, dass sie mit dem Thal nach Skaro geht, das deutete sich ähnlich an wie bei Susan :love: . Der Dschungel war für eine Studio-Kulisse aus den 70ern ziemlich gut, das Stein-Ebene hatte was von "Raumschiff Enterprise". Der Dalek Supreme hatte allerdings ein kleines Problem mit seinem Wackel-Top.

      Ansonsten stell ich mir beim fernsehen (oder DVD) immer seltener Fragen wie: "Warum machen sie jetzt nicht enfach dies oder das?" So von wegen Heizung aufdrehen und so ... Das ist ja im Grunde müßig und verdirbt es nur irgendwie, außerdem sind Daleks eben Daleks, sobald ein Problem auftaucht und ihre Pläne gestört werden, drehen sie ab. Die hektischen immer höher werdenden Stimmen "Emergency!" oder "Pursue!" oder was sonst auch immer gehören einfach dazu. Und am Schluss dann "Daleks sind niemals besiegt!". "Ein Zauberer kommt niemals zu früh oder zu spät." :doctor:
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Mir hat die Folge trotz aller nachvollziehbarer Kritik der vorherigen Posts ziemlich gut gefallen. Klar hätte es, um diese Geschichte zu erzählen keine 6 Episoden gebraucht, aber das ist ein generelles Problem fast aller 6(+) Teiler der Pertwee Ära.

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Ich fand die Folge eher Durchschnittlich.
      Gerettet wird das ganze vom Team Doctor / Jo das mir immer besser gefällt und ich finde es jetzt schon schade, das Jo wohl bald aus der Serie geht. Hat sie es doch geschafft bei mir in die Top Liga der beliebtesten Begleiter aufzústeigen.
      Von den Klassiks gefällt sie mir auch bis jetzt am besten.

      Der Sechsteiler selber war mir viel zu lang und von den Daleks gabs auch nichts neues.
      Alleine der Goldene Dalek war mal eine Abwechslung und Bereicherung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Krass ()

    • In gegensatz zu dem meisten hier fand ich die Episode klasse ganz besonders Jom muss man hier loben sie war in der ganzen Folge mutig und hat sich tapfer gegen die Daleks gestellt. Das die Thals wieder aufgetaucht sind hat mich ein bisschen überrascht ich dachte das die Daleks sie mittlerweile ausgelöscht haben. Jedenfalls gefielen mir die Thals besser als in ihrem ersten Auftritt in der Folge The Daleks waren das noch Hippies die so dermaßen naive waren das sie dachten sie könnten sich mit den Daleks versöhnen. In dieser Folge haben schlagen die Thals zurück und wollen die Daleks in den Hintern tretten auch wenn man zugegben muss das es ohne den Doctor nicht geklappt hätte.
      Auch fand ich den Planeten Spiridon gut gemacht gut man konnte sehen das der Dschungel nicht echt war aber die Pflanzen waren alle schön grün.
      Dagegen waren Spiridoner unbedeuten die Unsichtbarkeits effekte fand ich gut, aber nach meiner Meinung hätte man diese Spezis auch weglassen können.
      Die Daleks fand ich in der Folge auch sehr gut auch wenn sie sich diesmal nicht so schlau angestellt haben wie üblich.
      Ich fand es auch sehr schön das Ian,Babara und Susan nochmal erwähnt wurde.

      Das was mich gesört hat war zu einem das die Daleks sich in dieser Folge nicht ganz so clever verhalten haben sie züchten Baktieren die alles Leben auf dem Planten vernichten könnte und anstatt das einzusetzen und den Doctor und co damit entgülitig zu vernichten werden erst mal paar Daleks geschickt die sich auf die suche nach ihnen machen sollen. Was ich auch nicht ganz verstehe ist warum diese Rebec sich als Dalek ausgeben soll, aber vielleicht war das als kleine Hommage an Ian gedacht der damals das gleiche gemacht hat.
      Was ich auch unlogisch fand war die eine Szene wo die Bombe zwichen paar Daleks runterfällt und der Doctor kann sie ganz leicht wieder zurück holen, die Daleks hätten die Bombe und den Doctor sehen müssen. Was auch ein bisschen unlogisch ist, ist die Tatsache das die Daleks nicht auf die Idee kommen sich verstärkung zu holen immerhin waren im Keller paar Tausende von denen unten gelagert.
      Auch muss ich zugeben das der Titel Planet of The Daleks etwas stört ich habe mir die Folge ohne spoiler angeschaut und dachte am Anfang das die Tardis auf Skaro gelandet wäre. Da hätte man sich einen anderen Titel nehmen wie z.B Jungelbase of the Daleks.
      Zum schluss muss ich eine Kritik los werden Jon Pertwee finde ich mittlerweilie als Doctor ganz akzeptabel aber sobald er schmerzen simulieren soll versagt er bei solchen Szenen in der Regel immer hier ist es mir auch wieder aufgefallen.

      Von mir mir bekommt die Folge ein gut ich fand sie nicht Langatmig wie andere Folgen und sie hat mich sehr unterhalten, wenn die Daleks sich ein bisschen klüger verhalten hätten dann bekäme die Folge von mir auch ein Super.
    • Ich gebe zu, dass mir die Folge gefällt und ich für "gut" abgestimmt habe, obwohl ich viele der kritischeren Stimmen wirklich nachvollziehen kann. Hier liefert Terry Nation eine 08/15-Dalek Story ab, die fast eine 1:1-Kopie der allerersten Dalek-Story ist. Das mag man noch verzeihen, da es ja das zehnte Jubiläumsjahr der Serie ist, auch wenn die Macher im Bonusmaterial eindeutig Stellung beziehen, dass dies nie beabsichtigt war.

      Ich mag einfach die Dschungel-Atmossphäre, die bizarren Pflanzen-Kreaturen, Jo auf sich allein gestellt und viele nette kleine Details. Dass es sich doch etwas zieht, gebe ich aber zu. Vermutlich wohl die unambitionierteste Story in einer sehr ambitionierten Staffel.