Wie gefällt Euch die Staffel bis jetzt?

  • (Staffel 5)

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  • Wie gefällt Euch die Staffel bis jetzt?

    Die neue Staffel gefällt mir? 80
    1.  
      Ja. (62) 78%
    2.  
      Ich weis nicht. (11) 14%
    3.  
      Nein. (7) 9%
    Hallöchen DrWho-Forum!

    Wie gefällt Euch die Staffel bis jetzt? Wurden alle Erwartungen erfüllt oder nicht? Was hätte besser sein sollen?

    Ich mache es kurz.

    Positiv:
    - Bis jetzt war ich mit jeder Folge zufrieden gewesen. Sie belohnten mich mit Freude und Zufriedenheit. Es macht Spass!
    - Die "Athmosphäre" wurde versprochen, die schon durch die div. Trailern angedeutet wurden. Dunkel und farblos im positiven Sinne.
    - Matt Smith hat mich JETZT überzeugt. Davor war ich noch skeptisch gewesen. Es gibt bis jetzt nichts negatives zum Doctor zu sagen.
    - Amy ist durchaus ein interessanter Charakter, erfüllt 100%-ige Companion-Tauglichkeit und süß und knudellig ist sie auch noch.
    - Rory hätte eigentlich schon in The Eleventh Hour mitreisen dürfen. :lach:
    - Meine Erwartung war eine Rückbesinnung der Eccelston-Staffel. Die neue Staffel übertrifft diese sogar. :thumbup:

    Negativ:
    - Den Kuss von Amy nehme ich noch übel. :cursing:
    - Warum werden nicht mehr Räume in der TARDIS gezeigt? Ich will endlich den Swimming Pool sehen.

    Damit abgefunden:
    - Bunte iDaleks.
    - Konsolenraum.

    Mit freundlichen Grüßen
    Torian
    1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 12thdoc 4. 2nddoc 5. 1stdoc 6. 11thdoc 7. 6thdoc 8. 9thdoc 9. 8thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. 10thdoc ... Doctröse!
  • Deine positiven Punkte teile ich ausnahmslos, allerdings würde ich den Konsolenraum auch noch dazu schreiben.
    Die Negativen sind da etwas schwieriger, denn Amy's Kuss in Flesh & Stone fand ich situationsbedingt vollkommen ok.

    Tja, was soll ich sonst sagen, es ist bis jetzt eine absolut tolle Staffel, die viel Spaß macht und wie man sie vor allem dem 11. Doctor nur wünschen konnte als Einstiegsstaffel, um nicht zu viele Fans den - meiner Meinung nach dennoch tollen - 10.Doctor vermissen zu lassen. Smith kann und darf sich so als würdiger Nachfolger präsentieren

    WEITER SO!
    I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
    It's taken me so many years, so many lifetimes but at last I know where I'm going... Where I've always been going:
    Home... The long way 'round

    1stdoc 2nddoc 3rddoc 4thdoc 5thdoc 6thdoc 7thdoc 8thdoc Wardoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc 12thdoc
  • Wenn ich bedenke, dass ich die Episoden mittlerweile im Schnitt 3 Mal sehe (alleine, mit Freundin und mit nem Kumpel) und ich mich auch bei den Wiederholungen nicht langweile, dann ist das sicherlich die beste Staffel von NewWho für mich bisher. Series 1-4 habe ich bis jetzt nur insgesamt 2 Mal (live + teilweise jahre später auf DVD) gesehen (ein paar Episoden ausgenommen), aber in der Regel war das Ganze nach einmaligem Schauen erledigt. Season 5 lädt zum mehrfachen gucken ein und das freut mich. :)

    Außerdem schaut meine Freundin jetzt auch mit und das ist schonmal ein großer Pluspunkt. :D War bei den vorherigen Staffeln nicht der Fall.

    Von daher Thumps up für Season 5!
  • Anders, sehr anders als die letzten Staffeln, aber auch gut. Eben anders gut. Zumindest wenn die Folgen sich langsam weiter in Richtung der letzten entwickeln. TBB und die Daleks waren imo eher Tiefpunkte, der Angel-Zweiteiler war schon viel besser, die Vampire waren auch nicht so schlecht (wenn man über die Technikprobleme wegsieht) und die letzte Folge war einfach klasse. Was mir nicht so zusagt, ist der flapsige Humor. Da wäre mir etwas Hintergründigeres lieber, und auch auch die Handlungen könnten ein wenig mehr in Richtung Charakterspiel gehen. Das das geht, hat man mit dem Dreamlord ja bewiesen. Natürlich braucht Doctor Who immer auch eine gute Portion Action und Spaß. "Meine" Ära wird es nicht werden, dazu fehlt einfach das gewisse Etwas, aber sie ist gut und reiht sich problemlos in die besseren der klassischen Staffeln ein.
  • Was ich zuerst vom Doctor gesehen hatte, waren die anderen 4 neuen Staffel und die Specials. Das fand ich damals schon richtig super.
    Dann habe ich mir "The Beginning" zugelegt. Fand ich klasse (spare für die nächste Großbestellung :D), während die neuen Folgen etwas absackten.

    So, nun haben wir Staffel 5.
    The Eleventh Hour war irgendwie ganz anders, aber absolut überzeugend.
    The Beast Below war megamäßig interpretierbar.
    Victory of the Daleks war seichte Unterhaltung.
    Der Zweiteiler war Spannung pur.
    Vampires of Venice war herrlich witzig. Und es hatte sogar trotzdem noch ne Story.
    Amy's Choice war hübsch durchdacht und toll anzusehen.
    --->Ziemlich positiv. Würde von den RTD-Staffeln maximal der zweiten Hälfte der dritten eine solche Dichte von guten bis sehr guten Folgen zugestehen.

    Dazu kommt der Doctor, der mich total überzeugt. Smith ist für mich ein toller Nachfolger von Tennant, weil ich das Schauspiel beider gleichermaßen auf einem ganz hohen Niveau einordnen würde.
    Dann Amy, die meiner Meinung nach als Charakter über jeden Zweifel erhaben ist. Und Karen Gillan schauspielert klasse und sieht nebenbei toll aus.
    Rory entwickelt sich zu einem super Charakter.
    Und ich sitze oft mit einem breiten Grinsen da, während ich die Folgen (jnzwischen zum wiederholten male) ansehe.

    Also insgesamt: Oh ja, mir gefällt die Staffel bisher sehr. :thumbup:
  • Also ich fand die 5. Staffel soweit ziemlich gut.

    Matt Smith macht eine gute Figur als Doctor, auch Amy ist ein Companion, der durchaus zur Serie passt. Denn sie tut das, was bisher viele Companions vor ihr gemacht haben. Die "Don´t wander off!"-Regel wird natürlich gepflegt ignoriert :D
    Der neue TARDIS-Innenraum ist durchaus schön anzusehen. Ich finde diese niedrige Galerie toll, wie in Amys Choice gezeigt. Auch muss ich sagen, dass dieser mehrstöckige Konsolenraum mehr Platz zum Aufenthalt bietet.

    Die bisher gesehenen Geschichten finde ich solide und sie haben viel Witz, reißen aber auch immer ernste Themen an.
    Moffatt bringt seinen eigenen Stil hinein, ohne jedoch die Entwicklung ab 2005 außer Acht zu lassen.

    Das ist so eine kurze Übersicht, wie mir die Staffel bisher gefällt.
  • Sodele, dann will ich mich auch mal dazu äußern ...

    Die Geschichten an sich sind nicht immer auf dem gleichen Niveau, manchmal muss man schon ein oder auch zwei Augen zudrücken - aber das stört mich an sich nicht. War auch schon bei den Classic-Folgen so.

    Was mich nun so gar nicht begeistern kann, sind der 11. Doctor, zu dem ich einfach keinen Draht finde und Amy, die mir ehrlich gesagt ziemlich auf den Geist geht.

    Es ist für mich ähnlich wie bei den Folgen mit dem dritten Dodtor, obwohl ... den dritten Doctor mochte ich zwar nicht, aber ich hatte wenigstens eine Beziehung zu ihm. Die aktuelle Tardis-Crew lässt mich einfach kalt ...

    Insgesamt ist die aktuelle Staffel für mich zwar zurzeit immer noch ganz gute Fernsehunterhaltung, aber das "gewisse Etwas", das DW zu etwas bsonderem macht, fehlt.
  • Ich sehe das ähnlich wie Herr Duck. Mit Matt Smith kann ich überhaupt nichts anfangen. Ich mag seine Gestik nicht, ich hasse dieses ständige Gefuchtel mit dem Sonic Screwdriver und seine schauspielerischen Qualitäten halten sich ebenfalls in Grenzen. Nachdem ja jetzt schon ein paar Folgen gelaufen sind glaube ich auch nicht dass sich das noch ändert, oder entwickelt, wie auch immer. Rory find ich auch ganz schlimm, als Kinder hätten wir den damals verprügelt. :ninja:
    Einzig Amy find ich ganz ok, jedenfalls ist sie mir noch nicht negativ aufgefallen.

    Mal sehen wie lange ich der Serie noch die Stange halte. :whistling:
  • Ich habe lange überlegt, wie ich den Vergleich angehen soll, da es in jeder Staffel Höhepunkte und Tiefpunkte gab. Deshalb habe ich für jede Folge Noten verteilt, vorerst aber nur für die jeweils ersten Staffelhälften.

    Series 1 (2005): Note 2,67
    Die Eccleston-Staffel besticht nicht nur durch einen erstklassigen Hauptdarsteller, sondern profitiert natürlich auch davon, dass es die erste "Doctor Who"-Staffel nach 16 Jahren war. Da es sich hier nur um die erste Hälfte handelt, ist der "Empty Child"-Zweiteiler noch außen vor, was der Staffel noch ein paar Punkte gebracht hätte. Dafür sind leider bereits die furzenden Aliens dabei, was Punkteabzug gab
    Höhepunkte: Dalek
    Tiefpunkte: Aliens of London, World War III

    Series 2 (2006): Note 2,57
    Betrachtet man nur die ersten Staffelhälften, kann die erste Staffel mit Tennant die Eccleston-Staffel sogar toppen. Vier gute bis sehr gute Folgen in Reihe, nur der Cyberman-Zweiteiler sowie das uncharismatische "Idiot's Lantern" trüben den Eindruck.
    Höhepunkte: New Earth bis Girl in the Fireplace
    Tiefpunkt: The Idiot's Lantern

    Series 3 (2007): Note 3,14
    Die erste Hälfte der dritten Staffel enthielt ein paar wunderschöne kleine Geschichten mit klassischem Who-Feeling, beispielsweise "Smith and Jones". Bedauerlicherweise findet sich hier auch der unterirdische Dalek-Zweiteiler. "The Shakespeare Code" fällt leider aufgrund der Bettszene mit Doctor und Martha sowie den übertriebenen Harry Potter-Anspielungen ab.
    Höhepunkte: Smith and Jones, 42
    Tiefpunkte: Daleks in Manhattan, Evolution of the Daleks

    Series 4 (2008 :( Note 3,07
    Geringfügig besser als die dritte Staffel, kann die vierte aber ebenfalls nicht überzeugen. Keine der Geschichten kommt über Durchschnitt hinaus, bzw. schafft es, ihren Charme spielen zu lassen. Weder die kleinen Fett-Aliens noch Agatha Christie können überzeugen. Und über die geschrumpften Sontaraner wollen wir leiber gar nicht reden.

    Series 5 (2010): Note 2,07
    Bislang in meinen Augen die beste Halbstaffel, wobei man fairerweise zugeben muss, dass bei den vorangegangenen Staffel einige Höhepunkte noch fehlen. Fast durchgängig klassisches Doctor Who-Feeling, lediglich eine Episode, bei der man das Gefühl hat, sie würde besser in Staffel 4 passen.
    Höhepunkte: The Beast Below, Flesh and Stone
    Tiefpunkt: Vampires of Venice
  • Ich weiss es nicht.
    Es gab meiner Meinung nach eine sehr gute Folge, The Beast Below, eine gute Folge, The Eleventh Hour und zwei durchschnittliche Vampires of Venice sowie Dalek.

    Flesh and Stone ist imho mit dem zweiten Teil richtig schlecht geworden und die Schauspiel Kunst die Matt Smith sowie Karen Gillian in Amy's Choice an den Tag legen ist meiner Meinung nach kurz vor erbaermlich.

    Der Companion ist imho nicht mehr als ein Eye Candy fuer die Jungs und abgesehen von den Rundungen flach.
    Der Doctor erscheint mir inkonsistent geschrieben.
    "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
    "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

    .. Virtuelle Ameisen züchten ..
  • Seth schrieb:

    Ich sehe das ähnlich wie Herr Duck. Mit Matt Smith kann ich überhaupt nichts anfangen. Ich mag seine Gestik nicht, ich hasse dieses ständige Gefuchtel mit dem Sonic Screwdriver und seine schauspielerischen Qualitäten halten sich ebenfalls in Grenzen. Nachdem ja jetzt schon ein paar Folgen gelaufen sind glaube ich auch nicht dass sich das noch ändert, oder entwickelt, wie auch immer. Rory find ich auch ganz schlimm, als Kinder hätten wir den damals verprügelt. :ninja:
    Einzig Amy find ich ganz ok, jedenfalls ist sie mir noch nicht negativ aufgefallen.

    Mal sehen wie lange ich der Serie noch die Stange halte. :whistling:
    Toll jetzt zitiert der Einäuige vom Blinden tztztztz und nein Entchen heute lasse ich das Gewehr im Schrank, versprochen. *PENG* Es war gelogen! :D
    Vieles was du schreibst würde ich sehr auf Tennant münzen. Doctor 11 ist eigentlich wie ich Doctor 10 gern gesehen hätte, nur wirkt es für mich nicht so aufgesetzt und passt besser zu Smith, dazu kommt noch der Humor der dem 10. Doctor völlig abging. Smith spielt seinen Doctor gut und hat finde ich die richtige Mischung aus Witz, Körperlichkeit, Härte und Wut. Es geht nicht um die Schauspielkünste, denn das besitzen beide. Nur die Umsetzung, d.h. bei der Darstellung des Doctor verliert Tennant einfach bei mir deutlich.
    Zu Rory: Schön das du gerne mal andere Kinder verprügelt hast, das spricht doch für deinen Chrakter. Ich habe immer für die 3. Welt gesammelt, aber das ist ein anderes Thema :P Also ich sehe Rory viel lieber als z.B. den Quoten Schwarzen und Rose-Teilzeit-Boytoy. Er wirkt am Anfang sehr schlicht, aber achte mal drauf was er von sich gibt, z.B. als er das erste mal die TARDIS betritt oder wie er dem Doctor ohne ihn groß zu kennen erklärt wie gefährlich er ist und wie gefährlich das Reisen mit ihm ist. Mickey hätte das niemals gerafft, geschweige artikulieren können. Zudem passt der Chrakter Rory wunderbar zu Amy und den Doctor.
    Einfach zu schreiben: Ich finde Rory schlimm, bringt mich ja auch nicht viel weiter, da ich um deine Gründe zu erfahren erst die Eingeweide der einen oder anderen Jungfrau opfern muss. Du könntest sie natürlich auch schreiben.
    So ich muss mal eben zu meinen Entenbraten gucken.
    "Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellektsentführen, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen müssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren." David Lynch

    "Don’t watch films on your fucking telephone!" David Lynch
  • Zufriedenstellend, aber auch ernüchternd, denn von Steven Moffat hatte ich mir einfach mehr versprochen. Für ein endgültiges Urteil ist es jedoch noch viel zu früh. Der elfte Doctor, Amy, Rory, die TARDIS, die Ironside Daleks und die englischen Town & Country Locations sind top, die Binford Daleks gehen gar nicht und die Weeping Angels haben eine Menge eingebüßt, aber zum Glück liegt noch viel Gutes vor uns !!!
  • Eine kleine Ergänzung, denn es hat sich was getan:

    RORY! :thumbsup:
    Ein klasse Charakter, hervorragend gespielt. Bis jetzt für mich der beste Charakter der aktuellen Staffel ... nur schade, das er schon wieder weg ist :13: Er war (wird wieder?) die Figur, mit der ich mitfieberte. Drei der vier Episoden, in denen er zuletzt mitspielte, waren wirklich GUT! DAs hebt natürlich den Gsamteindruck der Staffel.

    @Feenfleisch:
    Mit "dem Blinden" kannst Du mich ja wohl nicht gemeint haben, oder? Denn wie man auf meinem Ava unschwer erkennt, habe ich zwei große, wunderschöne und voll funktionstüchtige Äuglein. ... Vielleicht ist Dir ja etwas von deiner Schminke in Deine Guckerchen gelaufen? ;)
  • Herr Duck schrieb:

    @Feenfleisch:
    Mit "dem Blinden" kannst Du mich ja wohl nicht gemeint haben, oder? Denn wie man auf meinem Ava unschwer erkennt, habe ich zwei große, wunderschöne und voll funktionstüchtige Äuglein. ... Vielleicht ist Dir ja etwas von deiner Schminke in Deine Guckerchen gelaufen? ;)
    Ja seufz, ich liebe ja Enten mit großen, wunderschönen Augen *seufz* Sorry ich kann nicht weiter schreiben, muss eben mal wieder meine Lustigen Taschenbücher lesen. DAISY!!!!!! :P
    Schminke, nope das mache seit meiner schwarzen Sturm und Drang Phase nicht mehr.
    "Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellektsentführen, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen müssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren." David Lynch

    "Don’t watch films on your fucking telephone!" David Lynch

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Feenfleisch ()

  • Ich bin mit der neuen Staffel insgesamt sehr zufrieden. Klar hat sie ihre Stärken und Schwächen, aber der Durchschnitt ist auf jeden Fall deutlich besser als das, was einem seit Anfang der 4. Staffel präsentiert wurde. Die Schwächen sind für mich eher so, dass ich sage "naja, das war ja mal nicht ganz so toll", anstatt mich fremdzuschämen und versuchen, ganze Folgen zu verdrängen. Und die Reaktion bei den guten Folgen ist nicht "naja, konnte man aushalten", sondern "Wow!".

    Der neue Doctor begeistert mich absolut. Matt Smith spielt die Rolle einfach großartig, und zumindest ich nehme ihm trotz seines jungen Aussehens den 900 Jahre alten Timelord absolut ab. Er wirkt teilweise sehr außerirdisch, was ein Charakterzug ist, den ich beim Doctor ja immer ganz gerne sehe. Das Problem, das einige hier beschreiben, dass die neue Tardis-Crew sie kalt lässt, habe ich so gar nicht, im Gegenteil. Ich finde es faszinierend, wie viel Ausdruck Matt Smith in die allerkleinsten Gesten gelegt bekommt. Und ich bin ja sowieso eher ein Freund der subtilen Emotionalität, ich hab's nicht so mit Pathos.

    Amy gefällt mir als Companion auch sehr gut, und ich hoffe, dass sie länger als eine Staffel dabeibleibt. Sie hat zwar einen Vollknalll, aber genau das macht sie sympathisch.

    Es gab zwar keine wahnsinnigen Neuerungen oder spektakuläre neue Aliens, aber das brauch ich auch nicht. Ich habe von Moffat nie erwartet, dass er Doctor Who revolutioniert. Ich habe ihn auch im Vorfeld nie als den Retter der Serie gesehen. Aber er hat einen tollen Doctor und einen guten Companion gecastet, er und seine Schreiber liefern größtenteils saubere Arbeit ab, und die Serie kommt wieder etwas weg vom bombastischen, schon fast amerikanischen Stil, hin zu der kleinen, netten, sehr englischen und vor allem selbstironischen Serie, die ich so mag. Damit bin ich vollauf zufrieden und hoffe, dass es so weitergeht.
    All hail Frobisher! All hail the big talking bird!