Der letzte Film, den ich gesehen habe

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    • Blubox schrieb:

      Woher kennst du überhaupt die ganzen Namen von den Synchronsprechern?

      Die Frage hat Brotfürst ja schon beantwortet. :)
      Ich interessiere mich halt für Film und Fernsehen und schaue immer mal gerne nach, wenn mir eine Stimme bekannt vorkommt. Und da es nicht soviele verschiedene Stimmen gibt, bleiben die Namen irgendwann hängen.

      Ich muß auch gestehen, daß für mich bei einigen Schauspielern einfach die deutschen Stimmen zu den Gesichtern gehören, wie Woody Allen, Michael Caine, Ben Kingsley.
      Edward Nortion und John Cusack gehören auch in die Reihe und ich habe gestern erst einen Film mit John Cusack gesehen und der wirkt im Original viel älter. Die Stimme von Andreas Fröhlich verleiht beiden einen jugendlicheren Charme, finde ich.

      Und jetzt durch John Cusack zurück zum Thread-Thema.
      Gestern habe ich "The Contract" gesehen. Morgan Freeman spielt einen geflohenen Attentäter, der in den Wäldern auf John Cusack und Sohn trifft. Cusack's Charakter versucht ihn wieder zurück in die Obhut des Gesetzes zu bringen. Dabei werden sie von Freeman's Leuten durch Wald und Wiese gejagt, die ihren Chef befreien wollen.
      Freeman spielt den Gentlemen Gangster sehr gut und mir hat gefallen, daß es hier keinen stereotypen, wahnsinnigen Killer gibt. Mord ist halt Geschäft, weil er nichts anderes gelernt hat. Die Action ist gut gemacht und cie Charaktere sympathisch. Bis auf den nervenden "van Statten". ;)
      Und die natürliche Kulisse liefert auch ein paar atemberaubende Bilder. Mich hat der Film entfernt an "Mörderischer Vorsprung" erinnert.
      Mit "The Contract" kann man sich einen unterhaltsamen Abend vor der Glotze machen, auch wenn die Geschichte vielleicht nicht immer so schlüssig ist.
      Falls es interessiert, die "Borg-Queen" Alice Krige spielt auch mit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von little_holly ()

    • Am Wochenende war ich in Yogi-Bär. Einigermaßen enttäuschend. Irgendwie lahme Handlung mit viel Gerede und wenig Yogi-Action. Man fragt sich, welche Zielgruppe eigentlich angesprochen werden soll. Die kleineren Kinder im Kino haben sich schnell gelangweilt und die großen (so wie ich) fanden zu wenig Ähnlichkeit mit der alten Serie. Das einzig Positive war, dass Yogi von Dan Aykroyd gesprochen wird und im Deutschen von seinem Synchronsprecher. Die Grundidee war mir zu realistisch:

      Spoiler anzeigen
      Die Stadt hat zu wenig Geld, weil der Bürgermeister alles für Prestige-Projekte verjuxt hat. Der Park macht Miese und soll deswegen verkauft, abgeholzt und als Acker genutzt werden. Yogi, Bubu, Ranger und fesche Tierfilmerin retten den Park, Yogi versaut es. Wegen einer bedrohten Schildkrötenart, deren letztes Exemplar in Yogis Höhle als Haustier lebt, wird der Park Naturschutzgebiet.
      Das alles lieblos runtergekurbelt X( .

      Und das mir! Ich hatte als Kind eine Hucky-und-seine-Freunde-Tapete! Mit Yogi und Bubu drauf! :D
      "Versuch nicht, mich zu verstehen, sei einfach dankbar dafür, dass du die Wärme von Zaphod Beeblebrox' Aura in deinem von Staunen ergriffenen Gesicht spüren durftest."




      "Well done, shoppers!"
    • Lammbock


      Ein Film über Kiffer, der gestern Nacht in der ARD lief. Der Film ist total herrlich und einer der besten, den die deutsche Filmindustrie in den letzten Jahren geschaffen hat. Man kann wirklich wunderbar lachen. Und trotzdem gibt es einen ziemlich guten Plot.
    • The King's Speech
      Ein wunderschöner Film, der in meinen Augen zurecht für die 12 Oscar nominiert ist. Allen voran für Colin Firth und Geoffrey Rush. Die beiden Darsteller überzeugen total und das Zusammenspiel trägt den Film. Er zeigt einen Teil der englischen Geschichte, der für die Menschen außerhalb der Insel wo eher unbekannt ist. Dabei kommt der Humor nie zu kurz, auch wenn das Thema die meiste Zeit ernst ist und wird dabei nie lächerlich. Die Damen sind den Film über eher im Hintergrund, auch wenn Frau Bonham Carter wirklich toll ist und man auch vergessen kann, dass sie sonst eher andere Rollen spielt und das beliebteste Mitglied des Könighauses zu spielen ist auch sicher nicht leicht.
      Ich drück nächsten Sonntag die Daumen. Aber dieses Jahr wird es wohl schwer, doch wird wenigstens Colin Firth zu einer Ehre kommen, die ihm schon lange zu steht.

      Ich gebe 9,5 von 10 Punkte

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • 127 Hours

      Ungewöhnlich, ausdrucksstark, schockierend und rührend. Danny Boyles neuester Film überrascht durch eine ungewöhnlich erzählte Geschichte. Man erlebt das Martyrium eines jungen Mannes, der bei seinen Extremsporteskapaden in einem Canyon-Gebiet der USA verunglückt und dessen Arm dabei zwischen einem herunter gestürzten Felsen und einerFelswand eingeklemmt und zerquetscht wird. Unfähig sich zu befreien fängt der von James Franco gespielte Aron Ralston an sein Gefangenschaft mit seiner Videokamera zu dokumentieren. Dabei dokumentiert er seinen Erfindungsreichtum um so lange wie möglich in dieser Todesfalle zu überleben.

      Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und das gibt dem Film enorm viel inhaltliche Stärke.

      Der Film hat mich jedenfalls gefesselt. Allerdings dürfte er wohl bei den Oscars kaum eine Rolle spielen. Franco spielt aber hervorragend und hat sich seine Nominierung auf jeden Fall verdient.

      Ich vergebe 9/10 Punkte. Empfehlenswert!
    • Mega Shark vs Giant Octopus (2009):
      Hach, was habe ich mich gefreut, als ich mir gestern diese Trashperle zu Gemüte führte! Der prähistorische Riesenhai und die ebenso alte Gigantenkrake sind während ihres Kampfes vor Jahrmillionen eingefroren worden. Nun wird der Eisberg gesprenkt, und die beiden ziehen eine Spur der Verwüstung zum einen an der Ostküste der USA (Sharky), zum anderen an der Küste Japans (Kraki) - Sharky schnappt sich sogar ein Flugzeug im Flug =)
      Der Plan der blonden Meeresbiologin, ihrem alten Prof und dem hübschen japanischen Wissenschaftler, die beiden einfach zusammenzuführen und ihren unvollendeten Kampf somit beenden zu lassen, geht auf, und das Duell beginnt...
      Als Sahnehäupchen wird uns Lorenzo Lamas als Regierungsangestellter präsentiert, der die ganze Aktion koordiniert - der geneigte Zuschauer mag ihn aus dem fürchterlich prolligem "Renegade - gnadenlose Jagd" kennen, bei dem höchstens der Vorspann einen Wiedersehwert besitzt.

      Alles in allem ein schöner Trashfilm, der durch einige nette Ideen begeistert und dessen CGI auch nett sind.

      2 von 5 Trashperlen vergebe ich für diesen No-Brainer, der sich perfekt als zweiter Film an einem bierigen Videoabend macht.
      I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Koyeronti ()

    • Christopher und Heinz oder Matt Smith naggisch

      Also erstmal ist es ja nett, dass man den Guten auch mal woanders gesehen hat. Als Doctor liebe ich ihn ja. Die ersten 10 Minuten musste ich mich an die Stimme gewöhnen, dann ging es. Der Film selber war jetzt für mich aber keine Offenbarung. Ich weiß, der Film ist biographisch, aber er hat in meinen Augen an zu vielen Baustellen gearbeitet. Heißt der Film Christopher und HEINZ, taucht letzterer erst gefühlt zur Mitte des Filmes auf und wird von den ganzen anderen Plotts fast erschlagen. Im Prinzip ist der Titel irreführend, geht es doch eher um das Leben von Isherwood in Berlin und was er dort erlebt. Das mag dann ja noch gehen. Aber ich bin mit der Geschichte nicht warm geworden. Da nützen auch die vielen nackten und halbbekleideten Männer nichts. Es mag ein leiser Film sein, doch flüstert er mir schon etwas zu toll. Es gibt keinen richtigen Höhepunkt (ihr Ferkel, wenn ihr jetzt böses dabei denkt) und ist dann zu Ende.
      Matt Smith ist toll und auch der Rest der Schauspieler, u.a. der Dreamlord und Dobbys Stimme, Toby Jones, aber das hilft dem Film am Ende auch nicht so viel. Ich gebe 5,5 Punkte.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • True Grit (1969):
      Das Original mit John Wayne überzeugte mich auf ganzer Linie und erhöht die Erwartungen an das gerade von den Cohens angefertigte Remake mit Jeff Bridges und Matt Damon. Ich bin kein Wayne-Fan - aber es gibt Ausnahmen (z.B. The Shootist) wie auch diese Westernmeisterwerk. Die herrlich vorlaute und perfekt burschikos gespielte Tochter des Ermordeten macht sich auf, den Mörder ihres Vaters an den Galgen zu bringen. Dabei sucht sie sich die Hilfe beim saufenden und einäugigen Raubein, das lieber schießt als spricht. Der Suche schließt sich ein Texaner an, der den Mörder ebenfalls sucht.

      Wunderbare Sprüche, eine herzliche Beziehung zwischen Raubein und Mädchen und schöne Landschaftsaufnahmen machen diesen Western zu einem wahren Kleinod des Genres!

      Ich vergebe 4 von 5 Whiskeyflaschen.
      I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

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    • Nightmare on Elm Street 2010

      Remakes sind eh nie sogut wie wie die Originale, aber dieses hier war wirklich schlecht. Alles was die Story und die Effekte um Freddy ausgemacht hat
      war im Film nicht mehr vorhanden. In dem Film war Fred Krueger als noch am leben war auch kein Mörder so wie Original, nein Fred war ein Gärtner
      der es liebte mit den kleinen Kindern aus der Vorschule zu spielen. Ich kann den Film niemandem empfehlen der die alten Filme kennt und mochte,
      aber wenn jemand auf USA Teenie Horror steht könnte ihm das gefallen.



      My Doctor
    • True Grit (2011)
      Der Film macht Spaß. Hat tolle Darsteller, doch leider hat er ein Problem, die letzten 15 Minuten sind im Gegensatz zum Rest des Filmes nicht so gut. Der überzeugt die meiste Zeit durch etwas weniger Aktion und die hat man da wohl ins Ende gepackt. Nachher ist zuviel Drama und Gefahr und das ist Schade. Hätte es nicht mal gebraucht.
      Zudem war die alte Mattie schlecht gecastet worden. Also wer glauben soll, dass das ein und die selbe Person sein soll weiß ich nicht.
      Teilweise war es mir auch zu eklig, aber ich bin auch etwas zart beseitet manchmal...also meistens...immer.

      Ich gebe 7,5 Punkte

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • тιмєℓα∂у schrieb:

      Nightmare on Elm Street 2010

      Remakes sind eh nie sogut wie wie die Originale, aber dieses hier war wirklich schlecht. Alles was die Story und die Effekte um Freddy ausgemacht hat
      war im Film nicht mehr vorhanden. In dem Film war Fred Krueger als noch am leben war auch kein Mörder so wie Original, nein Fred war ein Gärtner
      der es liebte mit den kleinen Kindern aus der Vorschule zu spielen. Ich kann den Film niemandem empfehlen der die alten Filme kennt und mochte,
      aber wenn jemand auf USA Teenie Horror steht könnte ihm das gefallen.

      Ich verstehe auch nicht, warum man nicht einfach einen weiteren Teil mit Robert Englund gemacht hat. Vorallem, nachem Freddy Vs. Jason sogar sehr erfolgreich im Kino lief. ?(
      Robert Englund IST einfach Freddy.
      Wobei ich gestehen muß, daß mit Jackie Earle Haley ein guter Nachfolger gefunden wurde. Allerdings gefällt mir die neue Maske nicht so gut und daß sie aus Freddy einen Pädophilen gemacht haben finde ich etwas daneben. Paßt vielleicht in die aktuelle Zeit, aber irgendwie gefällt mir das nicht. Kinder und Jugendliche foltern ok, jeder braucht ein Hobby :03: , aber direkt mißbrauchen? :02:
      Zum Glück hatte Freddy ein paar coole Sprüche auf den verbrannten Lippen, weil in Berichten vorher ständig betont wurde, man wolle wieder ernster werden. Gerade der Humor und die Sprüche machen für mich aber einen Teil des "Elm Street"-Charmes aus. Das hebt ihn aus der Horde der stummen Horrorfilm-Schlitzer heraus. Im Allgemeinen hat mir das Remake ganz gut gefallen. Nette Unterhaltung, aber ohne den Kultfaktor des Originals.
    • Bis zum Ellenbogen (2007)

      Freunde von mir hatten schon viel von diesem Film geschwärmt und heute haben wir die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und ihn uns zusammen angeschaut.
      Was soll man großartig sagen, der Film ist das schrägste was ich seit langem gesehen habe.
      Rabenschwarzer Humor á la Four Roums, genial schräge Charaktere, und eine irrwitzige Story. Und dann noch Justus von Dohnányi, sowohl Drehbuchschreiber als auch Regisseur bringt es tatsächlich fertig und spielt in seinem eigenen Film einfach nur die Leiche. Den Mut muss man wirklich erst mal haben.
      Den Schauspielern merkt man an, dass sie jede Menge Spaß beim Dreh hatten. Und wenn man denkt, dass die Hälfte des Scripts irgendwie improvisiert wirkt, dann hat man recht. Aber das macht den Film erst recht liebenswert und sehenswert.
      Diese Low Budget Produktion hat für mich den Status eines Kultfilms erreicht.
      Mein Sprachschatz ist jedenfalls durch diesen Film um einige Zitate reicher geworden: Sven ist Mittelstand. Der Mittelstand ist tot.

      Trailer:


    • Ich bin ja ein großer Fan von Alyssa Milano (schon seit 18 Jahren ... Mann, wie die Zeit vergeht) und freue mich immer, was neues von ihr zu sehen. Letzten Sonntag konnte ich dann endlich ihren neuesten Film "My Girlfriend's Boyfriend" genießen, und kann ihn nur jedem empfehlen.

      Worum geht es?
      Jesse (Alyssa Milano) ist überglücklich. Denn endlich scheint sie den "Richtigen" getroffen zu haben. Der Schriftsteller Ethan Reed (Christopher Gorham) ist zwar erfolglos, aber für Jesse scheint er der Mann fürs Leben zu sein. Doch dann trifft sie auf den smarten und doch romantischen Troy Parker (Michael Landes), der auch der "Richtige" zu sein scheint. Sie muss sich zwischen den beiden entscheiden ... oder? Am Ende ist nicht alles so wie es zu sein schien ...

      Sympathische Figuren, großartige Darsteller und sehr schöne Szenen, mit manchmal überraschendem Humor (Wer hätt gedacht, dass es ein Kompliment ist, wenn man als Mann gesagt bekommt, seine Küsse würden sie an Charlie Brown erinnern?)

      Interessant ist so ganz nebenbei auch die Besetzung, bei der man in den Hauptrollen drei aus SF- bzw. Fantasy-Serien bekannte Darsteller wiedersieht: Alyssa Milano ("Charmed"), Christopher Gorham ("Jake 2.0") und Michael Landes ("Special Unit 2")

      Hier noch der Trailer:

      1. 10thdoc 2. 4thdoc 3. 2nddoc 4. 11thdoc 5. 9thdoc 6. 8thdoc Wardoc 7. 5thdoc 8. 1stdoc 9. 2_1Doc 10. 6thdoc 11. 7thdoc 12. 3rddoc

      ConBase.net
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    • Zu vorletzt habe ich "The King´s Speech" gesehen. Und was Chandy dazu geschrieben, das kann ich nur unterschreiben. Ein Film, der zugleich komisch und bewegend sein kann, den gibt es nicht alles Tage zu sehen. Colin Firth und Geoffrey Rush gaben ein wunderbares Gespann ab - wie der eine da den anderen nach und nach aus dem Schneckenhaus holte - wie kaum überwindbare Klassengrenzen übersprungen wurden - und wie der eine über sich hinaus wuchs - großartig.

      zuletzt gesehen habe ich True Grit. Und darauf war ich wirklich neugierig, weil ich schon die Fassung mit John Wayne sehr gerne mag. Tatsächlich gehört True Grit in der alten Fassung zu meinen Lieblingsfilmen, und das wird auch so bleiben.

      Aber so toll ich John Wayne auch finde - hier haben die Coen-Brüder nochmal einen Turbo an die Geschichte gesetzt und zehnmal mehr rausgeholt. Jeff Bridges - das war ein bißchen komisch: Manchmal war er ganz nahe an John Wayne dran, ich dachte manchmal wirklich, das ist John Wayne selbst. Und dann in anderen Szenen machte er John Wayne nahezu vergessen. Den versoffenen und verkommenen Revolverhelden hat Jeff Bridges konsequenter dargestellt.

      Mattie war mit Hailee Steinfeld perfekt besetzt. Ich mochte auch Kim Darby aus dem Vorgänger sehr gerne, aber in dem neuen Film kommt Mattie viel kindlicher und gerade deswegen viel ernsthafter und glaubwürdiger rüber.

      Über das dramatische und actiongeladene Ende kann man streiten, aber das gehört zur Geschichte und war im alten Film genauso. Wobei hier die Sache mit der Schlange etwas plausibler umgesetzt wurde. Ein Ärgernis aus der alten Fassung wurde hier korrigiert. Mir hat gefallen, dass gerade die ikonischen Szenen aus dem alten Film fast Eins zu Eins übernommen wurde - eine schöne Hommage.

      Ich mag beide Filme - und ich bin gespannt, wie die beim Oscar-Rennen abschneiden werden.

      Und ich weiß nicht, ob es noch anderen so ging: Aber Caves of Androzani hat mich immer ein bißchen an True Grit erinnert. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Inazea ()

    • Tokyo!

      Eigentlich kein Film, sondern drei Kurzfilme von drei nicht-japanischen Filmemachern, die wohl mal irgendwas zum Thema Tokyo machen sollten. Da hätten wir erst einmal Michel Gondry, der von einem Paar erzählt - der Mann Regisseur und Künstler, die Frau weiß nicht, was sie will, und davon, dass sich Letztere am Ende in einen Stuhl verwandelt. Das Problem an der Handlung: Sie hat eigentlich nichts mit Tokyo zu tun. Vorallem da die Figur des Regisseurs an Gondry selbst erinnert, gewinnt man schnell den Eindruck, Gondry missbraucht die Anthologie um einfach mal den Kurzfilm zu machen, der ihm schon länger im Kopf herumliegt - wahrscheinlich seit ihm irgendwann mal die Freundin gesagt hat "In Deiner Gegenwart fühle ich mich manchmal wie ein Stuhl.".
      Das gleiche Problem hat auch der Kurzfilm von Léos Carax. Der lässt die personifizierte Scheiße auf Tokyo los, was auch durchaus kurzweilig und originell ist. Es hätte aber, wie das Ende dann auch selbst zugibt, auch in jeder anderen Stadt spielen können. Auch hier existierte die Idee wahrscheinlich schon vor der Einladung, etwas zum Thema Tokyo zu produzieren.
      Der Koreaner Bong Joon-ho ist da schon höflicher and die Sache herangegangen und widmet seinen Kurzfilm den Hikikomoris, den japanischen Extrem-Stubenhockern - und fällt damit ins andere Extrem. Japaner mit gestörtem Sozialverhalten sind so bekannt, dass Filme über sie dadurch recht klischeehaft wirken. Dazu ist der Film auch so interessant nicht - orientiert sich aber immerhin an der westasiatischen Filmästhetik (was bei dem Regisseur aber auch nicht verwundert).
      So bietet Tokyo! also eine semi-nette, eine nette und eine weniger nette Kurzgeschichte; oder kurz gesagt: Drei verpasste Chancen.
    • Endlich konnte auch ich mir "The King's Speech" ansehen.
      Hat sich gelohnt. Lange schon keinen so guten charakterbasierten Film gesehen. Keine Flut an optischen Reizen, wie sie viele Filme zur Zeit aufweisen, sondern geniale Schauspieler und ein Drehbuch, das man eigentlich nicht genug loben kann.
      Das beste am Film ist aber, dass einfach alles zusammenpasst. Kein unpassender Schnitt, keine aufdringliche Musik. Einfach nur stimmig - das gab es schon länger nicht mehr.
      Sogar die deutsche Synchro war ziemlich gut, was mich überraschte.

      Ein sehr ansehenswerter Film, der den ein oder anderen Oscar definitiv verdient hat.
    • Der seltsame Fall des Benjamin Button
      Was für eine langweilige Grütze. Die Grundidee dahinter mag ja nett sein, aber nur, wenn man sie auch nutzt. Es macht in meinen Augen kaum einen Sinn, dass er rückwärts altert. Es macht den Film nicht tiefgründiger oder gibt ihm irgendeine Richtung. Die Stellen zwischen den Begegnungen von Benjamin mit Daisy wirken wie ein schlechtes Forrest Gump, das nur dazu dient die Zeit tot zu schlagen. Zumal mit Daisy eine total unsympatische Kuh geschaffen wurde. Man wünscht den beiden nicht, dass sie zusammen kommen. Er ist total langweilig und würde er nicht rückwärts altern, dann hätte er gar nichts, was irgendwie interessant wäre.
      Es wird nur an einer Stelle wirklich mal interessant, als es um die Tochter geht, doch auch da ist es etwas unlogisch. Die ganze Welt kommt mir klar und merkwürdiger Weise ist er nie davor im Zirkus zu landen, doch die Tochter soll damit nicht aufwachsen. Klar, ist es seltsam, wenn er irgendwann jünger ist als die eigene Tochter, zumindest äußerlich, aber was ist denn das für eine Moral? Wenn du nicht normal bist, dann verlass Frau und Kind. Das hätte man doch vorher wissen müssen. Das Ende ist ok, wirkt aber auch etwas sehr skurill.
      Dass Caroline die Tochter ist weiß man in dem Augenblich, als Daisy sie ihre Tochter nennt. Also der Überraschungseffekt fällt aus.
      Pure langweile, 3 Stunden passiert nichts (da war die Werbung fast spannender) und dann ist der Film vorbei. Und der Film war für einen Oscar nominiert? Wahrscheinlich sind die Leute beim gucken eingeschlafen und hielten den Traum für den Film.
      2 Punkte

      Moon
      Als sich die Geschichte entwickelte hatte ich schin die Angst, dass es son Psychothriller wird und die beiden Figuren sich gegenseitig umbringen wollen. Doch eigentlich war es ein Film über den Wert des Lebens und Selbstbestimmung. Wie weit dürfen Konzerne gehen, um effektiv zu sein und zu welchem Preis. Hat mir gut gefallen, weil es am Ende doch eher ein leiser Film war und Sam Rockwell den Film wunderbar getragen hat. es war jetzt nicht das riesengroße Erlebnis, aber der Film war gut.
      Ich gebe 7 Punkte

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Ex Drummer ... Äußerst beklemmender Film, weiß immernoch nicht so recht, was ich von halten soll. Fand ihn teilweise schon recht gut gemacht, wenn auch ziemlich abartig an einigen Stellen. Die vorherrschende Atmosphäre ist eigentlich recht gut gelungen, allerdings finde ich, dass die Figuren nicht soo viel Tiefgang haben. Finde die Charaktäre hätten einfach noch nen Tick besser ausgearbeitet werden können..Ansonsten - Eindeutig Geschmackssache. Denke dieser Film gehört zu jenen, die man entweder absolut genial, oder super be***** findet... ;)
    • Avatar


      Ich wollte diesen Film eigentlich nie sehen, weil ich dachte er würde dem ganzen Rummel nicht gerecht werden. Meistens wenn ein großer
      Hype um einen Film gemacht wird, neheme ich davon abstand, aber nur weil ich in dem Punkt schon oft enttäuscht wurde. Ein neuer
      Film kam raus und wurde schon im vorfeld groß angepriesen und als wohl der beste Film allerzeiten, des Jahres oder zu mindest seines
      eigenen Genre bezeichnet. Nur leider war das nicht immer der Fall, das er auch so gut ist wie es versprochen wird und daher dachte ich bei
      Avatar ist es wohl genauso. Jetzt wo ich ihn gesehen habe muss ich sagen, da habe ich wirklich was verpasst und das bereuhe ich wirklich.
      Der Film ist wirklich fantastisch, ich wurde super unterhalten und das von Anfang bis Ende.

      10 von 10 Punkten



      My Doctor
    • Marii schrieb:

      Denke dieser Film gehört zu jenen, die man entweder absolut genial, oder super be***** findet... ;)

      Ich fand den so mittel. Ein bißchen pseudo-indie und gegen Ende etwas unspannend, hat teilweise aber ja auch ein paar schöne Szenen, wie die Vorstellung des Autors, dass alle Feiernden plötzlich tot umfallen. (wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe...) Konnte die Szene jedenfalls gut nachvollziehen.