Gatiss' & Moffats "Sherlock" (Stand: Austrahlung auf BBC ONE)

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    • Schöne Sache das. Ein bißchen antiklimatisch am Ende, daß der Bösewicht erst so tut, als würde er nur mit dem, was er sagt, die Leute in den Tod treiben, um dann doch mit Waffe herumzufummeln, aber ansonsten sehr gut alles. Die Folge roch an allen Ecken und Enden nach Moffat, und Sherlock selbst tatsächlich ein bißchen nach dem Doctor - was aber sicherlich auch daran liegt, daß der Hauptdarsteller schon fast als junger Tom Baker durchgehen könnte. Man kann der Serie wirklich nur einen gleichbleibenden Erfolg wünschen, auf daß es noch viele Folgen geben wird. Ich bleib dran.
    • ZITAT VON Estrilda

      Und die Musik ist auch viel passender. Da sieht man eben wieder mal,
      lasst die Amis nicht an britisches Kulturgut, die haben es einfach
      nicht drauf ;)
      Und da sieht man mal wieder was für anstrengende Resentiments gegenüber Amerikanern herrschen ;(
      Wenn du wenigstens die güte hättest mal den Namen Guy Ritchie nachzuschlagen bevor du das Objekt deiner Kritik gleich
      als Amerikanisch abstempelst. BUH!

      Guy Ritchie ist u.a. für Lock Stock and Two Smoking Barrels und Snatch veerantwortlich.

      Aber warte mal, der Film ist nicht so toll oder.... mit Action und kämpfen und er kam im Kino ..... mit Robert Downey Junior es MUSS AMERIKANISCH sein ..... also wirklich.

      Ein exemplarisches beispiel für stumpfen, völlig beliebigen, Antiamerikanismus!
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Wer oder was hat Dich denn gebissen? o_O

      Mich interessiert nicht wer für Snatch und Co verantwortlich ist, ich bezog mich hier in dem Sherlock-Thread selbstredend auf Sherlock Holmes, und sorry, aber den Film finde ich eben einfach miserabel, wie vieles andere auch, was ursprünglich aus den UK kam und in den USA neu aufgegriffen wurde. Das hat auch nix mit Antiamerikanismus zu tun, sondern ist MEINE Meinung. Genauso finde ich dass die Deutschen die Finger von CSI-Klonen lassen sollten, weil DAS wiederum die Amis besser können. Aber ok, dann bin ich nach Deinem Schwarz-Weiß-Raster natürlich auch Antideutsch. Und Antibritisch sowieso, weil wir Deutschen das bessere Bier brauen. Huch, jetzt bin ich aber in einer Zwickmühle... Sorry, aber bloß weil ich zu 90% nix von amerikanischen Neuauflagen halte (Funny Games als Film ist auch als österreichisches Original 10000mal besser, und es war der gleiche!!! Regisseur) mir gleich das tolle Modewort Antiamerikanismus zu unterstellen ist ehrlich gesagt eine bodenlose Frechheit.

      Aber um es mal in Deinen Worten ganz kurz zu beantworten: Ein exemplarisches Beispiel dafür, dass jemand in einem völlig beliebigen Thread stumpf nur das liest, was er lesen will. :thumbdown:

      Und wenn Du mehr "Beweise" zu meinem angeblichen Antiamerikanismus hast, bitte per PN.
      "Why you all so happy?" - " 'cause our lives suck"
      Avenue Q

      "Herr und Frau Verwesung?" - "Bis dass der Tod sie zentrifugiert."
      CSI
    • Wikipedia sagt :
      Guy Stuart Ritchie (* 10. September 1968 in Hatfield, Hertfordshire) ist ein britischer Regisseur.

      Filmografie :

      2009: Sherlock Holmes

      Sherlock Holmes ist ein US-amerikanischer Abenteuer-Thriller des Regisseurs Guy Ritchie aus dem Jahr 2009.

      Einfache Übung, trotz amerikanischer Produktion ein Film eines Briten. Die Hauptaufgabe hat also kein "Amerikaner"
      übernommen sondern ein Brite. Aber Ist ja egal? Kann man ja völlig ignorieren. Hauptsache man kann seineRessentiment gegen irgend wen Artikulieren.
      Und in diesem Falle den "Amis" pauschal abzusprechen mit dem Stoff umgehen zu können ist in meinen Augen Antiamerikanisch.
      Weil du ihnen damit unterstellst aufgrund ihrer Kulturellen Herkunft nur stumpfen Aktion Schwachsinn umsetzen zu können.
      Wie war das Amerika den Amerikanern, Großbritannien den Briten .... ich fange mir noch eine Verwarnung ein. Aber es lässt sich schon so sagen. Aber warte, du sprichst den Deutschen auch ab CSI ordentlich klauen zu können, sollte ich lieber Völkisch sagen.

      p.s. das ist kein nazi vergleich!

      kleiner Kultur Tip :
      de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann,_der_Sherlock_Holmes_war
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Tichy schrieb:

      Weil du ihnen damit unterstellst aufgrund ihrer Kulturellen Herkunft nur stumpfen Aktion Schwachsinn umsetzen zu können.



      Klar...Du unterstellst MIR mit dieser Aussage etwas, was ich hier NIE so geschrieben habe, sondern etwas, was DU da hinein interpretierst. Und noch einmal, wenn Du zu meinem angeblichen Antiamerikanismus was zu sagen hast, dann per PN. Das ist jetzt nicht nur ein persönlicher, sondern auch moderativer Hinweis an Dich.
      "Why you all so happy?" - " 'cause our lives suck"
      Avenue Q

      "Herr und Frau Verwesung?" - "Bis dass der Tod sie zentrifugiert."
      CSI
    • Solus schrieb:

      ie Folge roch an allen Ecken und Enden nach Moffat, und Sherlock selbst tatsächlich ein bißchen nach dem Doctor - was aber sicherlich auch daran liegt, daß der Hauptdarsteller schon fast als junger Tom Baker durchgehen könnte.


      Ferner hat Moffat in irgendeinem Interview gesagt, daß etwas Holmes im Doctor steckt.


      Sehr schöne Neuinterpretation, hätte selbst mit Moffat und Gattis am Ruder nicht gedacht, daß das Konzept Sherlock Holmes im 21ten Jahrhunderd derart gut klappt. Und bin ich der einzige, der beim Ende an Princess Bride denken mußte?



      mfg
      EnglerP
    • EnglerP schrieb:

      Die ist aber nur eine Gerichtsmedizinerin, die ihn halt an die Leichen ranläßt, wenn er seinen Frust abbauen will.


      Nein, Holmes lässt hier keinen Frust an Leichen ab. Was man hier sieht, ist ein Zitat aus "A Study in Scarlet", der ersten SH-Geschichte von Conan Doyle. Holmes überprüft, wie Schlagverletzungen aussehen, die einem Menschen nach dem Tod beigebracht werden.

      Und zu der Diskussion zwischen Tichy und Estrilda: Der Film "Sherlock Holmes" mit Robert Downey Jr. ist zwar von amerikanischen Filmstudios finanziert worden, aber das Geisteskind von Guy Ritchie, einem Briten. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, ich empfand die Figur des Holmes als sehr kanon-getreu dargestellt, wenn auch mit anderen Schwerpunkten als beispielsweise bei Jeremy Brett, den ich ebenfalls sehr schätze. Brett hat seinen Fokus auf die Nüchternheit Holmes' gelegt, während Downey Jr. den Dandy-Aspekt hervorgehoben hat. Beides hat seine Berechtigung und lässt sich an den Originalgeschichten belegen. Also bitte keine Allgemeinplätze mehr ausweiten, sondern konstruktiv darstellen, was (nicht) gefallen hat ;)
    • EnglerP schrieb:

      Die ist aber nur eine Gerichtsmedizinerin, die ihn halt an die Leichen ranläßt, wenn er seinen Frust abbauen will.

      Yanthar schrieb:

      Nein, Holmes lässt hier keinen Frust an Leichen ab. Was man hier sieht, ist ein Zitat aus "A Study in Scarlet", der ersten SH-Geschichte von Conan Doyle. Holmes überprüft, wie Schlagverletzungen aussehen, die einem Menschen nach dem Tod beigebracht werden.
      Er sagt ja auch im Film selber zu der Dame, dass sie die Verletzungen in den nächsten 20 Minuten beobachten soll, weil das Alibi von jemanden da drauf aufbauen würde und sie soll ihm die Ergebnisse per SMS schicken.
      Es passt auch gar nicht zu so einem beherrschten Charakter wie Holmes, dass er seinen Frust an irgendwelchen Leichen abreagieren muss.

    • Liynka schrieb:

      EnglerP schrieb:

      Die ist aber nur eine Gerichtsmedizinerin, die ihn halt an die Leichen ranläßt, wenn er seinen Frust abbauen will.

      Yanthar schrieb:

      Nein, Holmes lässt hier keinen Frust an Leichen ab. Was man hier sieht, ist ein Zitat aus "A Study in Scarlet", der ersten SH-Geschichte von Conan Doyle. Holmes überprüft, wie Schlagverletzungen aussehen, die einem Menschen nach dem Tod beigebracht werden.
      Er sagt ja auch im Film selber zu der Dame, dass sie die Verletzungen in den nächsten 20 Minuten beobachten soll, weil das Alibi von jemanden da drauf aufbauen würde und sie soll ihm die Ergebnisse per SMS schicken.
      Es passt auch gar nicht zu so einem beherrschten Charakter wie Holmes, dass er seinen Frust an irgendwelchen Leichen abreagieren muss.


      Ist in der Tat die bessere Erklärung.

      mfg
      EnglerP
    • Hmm, irgendwie war das was ganz anderes als letzte Woche. Kann aber noch nicht ganz erfassen wo die Unterschiede lagen.
      Sherlock wirkt noch arroganter und der arme John benimmt sich manchmal echt wie ein Bediensteter.
      Die Story ist diesmal eher ein Labyrinth wo auch mal gerne in Sackgassen geforscht wird. Macht den Spannungsaufbau zu einer kleinen Achterbahnfahrt wo zwischendrin gerne mal das Tempo gedrosselt wird. Alles in allem fand ich die Folge gut, aber schlechter als letzte Woche.
      Hab aber an einigen Stellen herzhaft lachen müssen.
      Es sieht ja ganz danach aus, als würde das Motiv Moriarty immer im Hintergrund mitgeführt aber nie explizit thematisiert. Diese Herangehensweise schreit ja förmlich nach einer Fortsetzung der Serie.

    • @ Linyka: Dem kann ich mich auch nur anschließen. Die Story war anders und Holmes und Watson standen auch nicht so sehr im Mittelpunkt. Die Geschichte an sich fand ich schlechter, da dieser Puzzlecharakter von letzter Woche nicht ganz so da war. Die Bösen waren dadurch auch nicht ganz so interessant wie in der letzten Woche. Aber insgesamt fand ich es noch ziemlich gut und das ist die Hauptsache. Das Team Holmes/Watson rockt auch weiterhin und ist immer mal wieder für einen Lacher gut.

      Ich vergebe mal 7 von 10 Sternen. Letzte Woche war es mir noch 9 von 10 Sternen wert.
    • Moffat läßt beim Schreiben ja gern mal das kleine Kind in sich heraus, und das hat diesmal einfach etwas gefehlt. Dadurch wirkte Holmes tatsächlich etwas unsympathischer, weil der ganze Grundton etwas abgeklärter war. Und der Fall ansich war auch nicht ganz so großartig, zumal die Lösung des Selbigen ja hauptsächlich darauf beruhte, daß die Bösewichter einfach mal die Komplettlösung an die Wand geschmiert haben, was Watson dann auch noch zufällig entdeckt hat. Hätte man etwas cleverer lösen können. Aber schlecht war es ja trotzdem nicht.
      Und ich würde Einiges drauf wetten, daß Moriarty nächste Woche am Ende der Folge als Cliffhanger für eine nächste Staffel audtaucht, um das Subjekt von Selbiger dann nächstes Jahr zu werden.
    • Solus schrieb:

      Und ich würde Einiges drauf wetten, daß Moriarty nächste Woche am Ende der Folge als Cliffhanger für eine nächste Staffel audtaucht, um das Subjekt von Selbiger dann nächstes Jahr zu werden.

      Da die letzte Folge nächste Woche "The Big Battle" heißt, würde ich vermuten, dass M bereits der Big Bad dieser Staffel ist. Ob Moffat und Gatiss ihre Figuren allerdings jetzt schon zum Reichenbachfall schicken, bleibt abzuwarten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Yanthar ()

    • Cliffhanger sind scheiße, vor allem solche.
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      Aber ansonsten war die Folge super. Spannend, emotional, lustig. Wieder besser als letzte Woche. Immerhin habe ich meine Lasagne im Ofen vergessen weil ich so gespannt vor dem Fernseher saß.