Gatiss' & Moffats "Sherlock" (Stand: Austrahlung auf BBC ONE)

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    • Die Episode His Last Vow hat bei den Primetime Emmy Awards tierisch abgeräumt: Benedict Cumberbatch hat den Emmy für Outstanding Lead Actor in a Miniseries or Movie gewonnen, Martin Freeman hat den Emmy für Outstanding Supporting Actor in a Miniseries or Movie und Moffat hat den Emmy für Outstanding Writing in a Miniseries, Movie or a Dramatic Special gewonnen. Außerdem hat die Folge auch einen Preis bei den Primetime Creative Arts Emmys in der Kategorie Outstanding Cinematography for a Miniseries or Movie gewonnen.
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    • Balko schrieb:

      Die Episode His Last Vow hat bei den Primetime Emmy Awards tierisch abgeräumt: Benedict Cumberbatch hat den Emmy für Outstanding Lead Actor in a Miniseries or Movie gewonnen, Martin Freeman hat den Emmy für Outstanding Supporting Actor in a Miniseries or Movie und Moffat hat den Emmy für Outstanding Writing in a Miniseries, Movie or a Dramatic Special gewonnen. Außerdem hat die Folge auch einen Preis bei den Primetime Creative Arts Emmys in der Kategorie Outstanding Cinematography for a Miniseries or Movie gewonnen.

      alles höchstverdient... jedoch nciht für besagte folge... da hätten es folgen aus staffel 1 und 2 mehr verdient gehabt... aber was mecker ich - yay ;)
    • Man kann eigentlich bei allen Kategorien mitgehen. Vorallem bei Outstanding Cinematography for a Miniseries or Movie. Aber gerade das Ende der Folge, was der Serie für billige Lösungen Tür und Tor öffnet, hätte Moffat eigentlich den Skriptpreis kosten müssen.
    • Noch ein paar zusätzliche Emmys, von denen ich eben erst gelesen habe: Die Folge hat auch bei den Creative Arts Emmys in den Kategorien Outstanding Single-Camera Editing for a Miniseries or a Movie; Outstanding Editing for a Miniseries, Movie or a Special und Outstanding Music Composition of a Miniseries, Movie or a Special (Original Dramatic Sound) gewonnen. Davon hat die Folge 5 von 10 möglichen Emmys und die Serie als ganzen noch zwei zustäzliche Emmys für ihre beiden Hauptdarsteller kassiert. Nicht abräumen konnte His Last Vow in den Primetime Emmy Awards Kateogieren "Outstanding Television Movie" und "Outstanding Directing for a Miniseries, Movie or a Special" sowie bei den Creative Arts Emmy Awards Kateogieren "Outstanding Sound Mixing for a Miniseries or a Movie", "Outstanding Costumes for a Miniseries, Movie or a Special" und "Outstanding Casting for a Miniseries, Movie or a Special".

      Ich frage mich aber gerade, warum dieses Jahr? Die letzten beiden Staffel wurden auch wie blöd nomieniert und waren wesentlich besser. Wenn man sich teilweise die Konkurenz ansieht, kann es nicht daran liegen, dass sie dieses Mal schlechter war. Wobei die Antwort eigentlich auf der Hand liegt: Die Emmys werden eigentlich nur an etablierte Shows vergeben, weshalb Breaking Bad sieh auch erst für die letzten beiden Staffeln (oder besser gesagt seine zweigeteilte letzte Staffel) bekommen hat und nicht vorher und The Colbert Report auch erst letztes Jahr (sowie dieses Jahr), wobei die Serie es schon vorher verdient gehabt hätte. Oder auch warum viele gute Drama Performances von Network Serien niemals nomieniert werden, weil den Serien als ganzes der Ruf anhaftet, nicht Preis würdig und zu mainstream zu sein. Das ist alles Blödsinn, aber so arbeiten die Gehirne von den netten Juroren von eigentlich jedem Preise vergebenen Filminstitut in Hollywood. Die Elite beweihreuchert sich selbst, ist nun einmal so. Daher kann man froh sein, dass eine britische Serie überhaupt so viele Preise abgeräumt hat und dann noch eine, die so viele auch hier im Forum gut finden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Balko ()

    • Balko schrieb:

      Oder auch warum viele gute Drama Performances von Network Serien niemals nomieniert werden,

      Also da würd ich ja gern mal wissen, welche Networkserien da qualitativ an die Gewinner dieses Jahres rankommen sollen. CBS The Good Wife hat mit Julianna Margulies abräumen dürfen. Völlig unverständlicher Weise hat The Big Bang Theory auch nur irgendwas gewinnen dürfen. Und ansonsten musst du mir mal eine Hauptkategorie zeigen, wo die Networks auch nur qualitativ ähnliches vollbracht haben dieses Jahr.
    • Nirgends, zumindest nicht in Sachen Writting, Directing etc., aber was Schauspieler angeht, ist es schon verwunderlich, dass die sich teilweise den Arsch aufreißen können, aber selten bis nie nominiert werden, ist schon verwunderlich. Die können mir nicht sagen, dass es keine guten Schauspieler bei Networkserien gibt, die auch die teilweise wirklich mittel- bis minderwertige Qualität einer Serie doch wieder herausreißen können. Dafür gibt es viele Kritiker, die auch Schauspieler aus eher mittelwertigen Networkserien gerne des öfteren loben, aber solange die Serie selbst zu keinem großen kritischen Lob kommt, werden die Filminstitute mit ihren Preisen nicht herausrücken.
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    • Ty Burrell, Julianna Margulies, Allison Janney, Jim Parsons. Dann wurden noch Modern Family für Outstanding Comedy Series bepreist. Da sind die Networks schon gut dabei, wobei mir gerade bei den Comedy Sachen völlig das Verständnis abgeht aber gut. Wer hat sich denn deiner Meinung nach den Arsch abgespielt und wurde dezent übergangen? Denn da würde mir maximal noch Hannibal einfallen. Aber ansonsten kommt doch von den Networks, gerade im Dramabereich schon lange nix Besonderes mehr...
    • Ich rede von der schauspielerischen Leistung, nicht von der der Drehbuchschreiber! Beispiele: Stana Katic in Castle, gerade wenns um Drama geht reißt sie in Zusammenarbeit mit Nathan Fillion auch die dümmsten Zeilen raus oder tat sie zumindest, da Fillion derzeit ja keinen Bock mehr auf die Serie hat, weil sie ihm zu erfolgreich sei und Firefly für die Öffentlichkeit in seiner Vita verdränge, muss sie vieles alleine tragen und dafür allein hat sie langsam mal mehr als den People's Choice Award verdient. Gerade in der vierten Staffel in der Folge Kill Shot war ihre Leistung so herausragend, dass selbst professionelle Kritiker sich die Frage stellten, warum sie niemand für einen Emmy oder ähnliches nominiert hatte.
      Michael Weatherly und Cote de Pablo als Duo in der zweiten Folge der elften Staffel von NCIS, die an sich schon eine Nominierung daher verdient hat, dass Gary Glasberg seine gesamten Pläne für den Staffelauftakt über den Haufen werfen und alles sehr schnell umschreiben musste, weil Cote de Pablo in letzter Minute ihren Vertrag doch nicht verlängert hat. Die Szenen mit den beiden genannten Darstellern sind zumeist sehr emotional, du nimmst ihnen jedes Wort ab, wohl auch da sich die Darsteller selbst sehr nahe stehen und da ihren Abschied von einander gespielt haben.
      Wo wir bei NCIS sind: Daniela Ruah, eigentlich nicht so ein Fan, aber in der fünften Staffel hat sie mich sehr überzeugt, besonders in den letzten Episoden, allen voran "Spoils of War" wo sie in Afghanistan gefangen genommen wird. Und ich hatte gedacht, ich hätte das Schauspielhoch dieser Serie mit Eric Christian Olsen in den ersten paar Folgen dieser Staffel gesehen.
      Ich habe zwar nur wenige Episoden von The Blacklist gesehen, aber verdammt noch einmal, wenn James Spader für die Rolle nicht wenigstens einmal nominiert wird, dann ist es der Beweis, dass die Jury für den Emmy Award nichts weiter als eine Gruppe selbstverliebter verschrobener Säcke ist.
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    • Und da werden wir uns am Ende des Tages nicht einig werden. Für mich sind NCIS, The Blacklist und Konsorten Kraut und Rüben Serien. Diese Case of the Week Serien sind in ihrer Qualität so unbeständig und im Falle von The Blacklist in ihrem Material so doof, dass selbst ein James Spader seine Gravitas völlig einbüst, sobald er auch nur den Mund aufmacht. Die spielen am Ende zwar alle gut, aber in meinen Augen echt nicht überragend.
      Da fehlen mir dieses Jahr eher ganz andere Kandidaten wie Steve Buscemi, Melisa Leo, Wendell Pierce und Tatiana Maslany. Gerade Tatiana Maslany spielt in Orphan Black alleine rund 12 wirklich unterschiedliche Rollen.

      Aber selbst wenn wir uns hier bis aufs Messer streiten könnten. Wenn man sich die Nominierten ansieht und wer am Ende des Tages gewonnen hat, da frag ich mich ernsthaft, wie man da von "selbstverliebten verschrobenen Säcken" sprechen kann. Da ist sogut wie kein Preis auch nur im Ansatz unverdient.
    • Und wie viele, nicht nur in diesem Jahr, sondern in den letzten Jahren insgesamt, sind davon am Anfang ihrer Laufzeit als Serie bzw. noch relativ am Anfang ihrer Karriere stehen und trotzdem schon gezeigt haben, dass sie sehr gut? Die wenigstens, eine Serie muss sich erst über Jahre hinweg bewiesen haben oder zu so einem Phänomen auch unter Kritikern werden, dass man sie für diesen ach so großartigen Preis für würdig erachtet. Oder warum meinst du, haben die beiden wesentlich besseren Staffeln von Sherlock keine Emmys abgeräumt, dafür aber die schwächere dritte Staffel? Die Serie war dank den Aufrtitten der beiden Hauptdarsteller in großen Hollywood-Produktionen und dem überraschenden immer größer werdenen Erfolg von Moffats anderer Serie, unsere Leib und Magen Serie Doctor Who, immer bekannter geworden. Da konnten sie sich nicht mehr davor drücken, sie nicht nur zu nominieren, sondern ihnen die Preise auch zu geben.
      Und bei den Procedurals werden sich unsereins nie einig werden, denn wenn ich mir da die Schauspieler ansehen, geht es mir nicht um die Handlung, sondern um ihre Leistung. So finde ich auch die Leistung vieler Schauspieler in schlechten Doctor Who Episoden immer noch gut, selbst ein eher mittelmäßiger bis unterdurchschnittlicher Schauspieler wie Colin Baker konnte in seinen Folgen durch seine Art einfach immer irgendetwas retten. Und ich empfehle dir wirlich mal die Castle Folge Kill Shot anzusehen, die ist zwar vom Fall her kompletter Mupitz, aber Stana Katics Leistung ist phenomänal. Vielleicht ändert es deine Meinung, vielleicht auch nicht, du bist aber bisher auch die einzige Person, die ich "kenne", die die Dark Knight Trilogie nicht nur einfach überschätzt findet sondern schlecht.
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    • Bei Sherlock brauchen wir auch gar nicht diskutieren, da geb ich dir völlig recht. Kill Shot hab ich gesehen und kann da beim besten Willen keine herausragende Leistung sehen. Aber ich hab ja oben schon geschrieben das ich die Leistungen bei solchen Serien selten schlecht sondern eben nur gut finde. Was das ganze jetzt mit The Dark Knight zutun hat erschließt sich mir nicht ganz. Da hab ich bis auf Ausnahmen nie Probleme mit den Schauspieler, sondern eher mit Nolan als Regisseur gehabt. Oder war das ein dezenter Versuch, mir Geschmacksverirrung unterzujubeln? :)
    • Das beste sind ja die Quellen, die belegen sollen, dass Moffat frauenfeindlich sei. Der zweite The Daily Dot Artikel ist da am besten, da wird der bekannte Becheld-Test verwendet. Und was kann man sagen? Ja, Amy fällt im Vergleich zu den drei weiblichen RTD-Companions durch. Wie überraschend, dass die Verheiratete durchfällt, weil sie viele Szenen mit ihrem Ehemann hat und sich mit anderen auch über diesen unterhält. Was für ein Schwachsinn, besonders die angeblichen Zitate darüber, dass Moffat frauenfeindlich sei, sind alle entweder aus dem Kontext gerissen oder stammen gar nicht von Moffat. Diese Leute sind einfach nur peinlich.
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