Snakedance

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    • Bewertung der Folge 15
      1.  
        Super (2) 13%
      2.  
        Gut (4) 27%
      3.  
        Durchschnitt (4) 27%
      4.  
        Ausreichend (2) 13%
      5.  
        Schlecht (3) 20%
      Die wieder an Bord der TARDIS gekommene Tegan gerät erneut unter den Einfluss der Mara und steuert die TARDIS zum Planetes Manussa, wo deie Mara 500 Jahre zuvor beiegt und verbannt wurde. Dieses Jubiläum soll dort mit einer Zeremonie, an der auch Lon, der Sohn des Federators und Nachfahre des Mara-Bezwingers teilnehmen soll, gefeiert werden. Tegan bringt allerdings auch Lon unter den Einfluss der Mara, die die Feier nutzen will um mit Hilfe des "Großen Kristalls" wieder zurückzukehren und die macht zu ergreifen. Dies wollen der Doctor und die ihm zur Seite stehende Nyssa natürlich verhindern ...

      Snakedance war die zweite Folge der 20. Doctor Who-Staffel und bestand aus vier Einzel-Episoden, die zwischen dem 18. und dem 26. Januar 1983 erstmals gesendet und dabei von 6.6 Mio und 7.7 Mio Zuschauern gesehen wurden

      ***

      Öhm ... nun ja ...

      Snakedance setzt die Geschichte der "Mara" fort, die in der Folge Kinda (Ep. 19.3) eingeführt wurde. Die Mara ist eine wie eine große Schlange aussehende Wesenheit, die eigentlich auf einer anderen Daseinsebene existiert und in unserer Dimension agiert, indem sie die Körper anderer Wesen übernimmt, vornehmlich im Traum. Die so übernommenen lassen sich aber praktischerweise daran erkenenn. dass sie auf ihrem rechten Unterarm ein riesiges Schlangensymbol tragen

      Eigentlich mag ich ja Fortsetzungen und Continuity ... aber warum musste man ausgerechnet Kinda fortsetzen, eine der schlechtesten Folgen überhaupt? Und warum musste man das Niveau von Kinda auch noch unterbieten?

      So leid es mir tut, ich kann beim besten Willen nichts positives zu diese Folge sagen.

      Schlechte Geschichte, fehlende Logik, nervige und durch talentfreie Schauspieler dargestellte Charaktere.

      Ich habe dann versucht, die zeit dadurch rumzubekommen, dass ich darüber nachdachte, was schlimmer anzusehen war, die "besessene" Tegan oder Lon, der vom ersten Augenblick, da er zu sehen war, nervte ...

      Und warum der Doctor sich von einer Schlange beißen lassen musste und wiso die Mara das Zeitliche segnete, nur weil der große Kristall entfernt wurde und warum das 500 Jahre nicht auch so funktionierte habe ich auch nicht verstanden ...

      Daswar einfach nur SCHLECHT ...
    • Ausreichend. Was mich davon abgehalten hat, sogar mit "schlecht" abzustimmen, war die gelungene Besetzung. John Carson ist klasse als der von seiner eigenen Weisheit so überzeugte Direktor, seine Lordschaft Lon war passend blasiert und unsympatisch von Martin Clunes dargestellt, seine Mutter ebenso glaubhaft. Der Marktschreier Dugdale war eine gelungene komische Nebenrolle. Also: gegen die Darsteller läßt sich nicht sagen, aber die Story... :thumbdown:
      Von Anfang an ist klar, wie der Hase läuft: Tegan wird wieder von Mara heimgesucht, der gelangweilte Lord wird mitspielen, der Direktor und Mutti nichts mitkriegen, und der Doktor (Standardantwort: "I don't know") und Nyssa rennen wie aufgeschreckte Hühner planlos durch die Gegend. Zum Glück kriegen sie den "Drück-mich-und-ich-leuchte"-Zauberkristall in die Hand gedrückt, um Mara zu bekämpfen. Was für ein Unterschied zu der schön ausgedachten Spiegel-Attacke in "Kinda"! Der Planet selbst war auch nicht mehr so interessant wie 500 Jahre zuvor, denn die ehemaligen Schweiger sind zu einer Karnevalsparty heruntergekommen, die nicht mehr genau weiß, was an Mara damals so schrecklich war - aus dieser Situation der Ahnungslosigkeit hätte man etwas machen können, aber mehr als eine Minute "OMG - bloß nicht hingucken!" sprang am Schluß nicht dabei heraus. Ziemlich öde insgesamt, muss ich Herrn Duck beipflichten.
    • Nach Kinda hatte ich extrem niedrige Erwartungen, um so überraschter war ich, dass ich die Folge gar nicht mal so schlecht fand.

      Okay, die Story ist recht simpel, aber doch relativ clever zusammengebastelt. Die Plastikschlangen sahen mal wieder nicht so furchterregend aus, aber darüber muss man bei Doctor Who ja eh hinwegsehen.

      Die Schauspieler (Martin Clunes! Yeah!) überzeugen durchweg. Wer mich aber am meisten in dieser Folge überrascht hat, war Davisons Doctor. Selten hat man ihn so aktiv erlebt wie hier. Von Anfang an rennt er rum und versucht Dinge in Bewegung zu setzen. Das ist man von ihm gar nicht gewohnt, und vielleicht erinnerte er mich hie fast mehr an den achten als an den fünften Doctor. Wäre Davisons Rolle immer so gewesen wie hier, dann wäre er bei mir wohl nicht an letzter Stelle.


      "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
      *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)
    • Bei Kinda hatte ich sicherlich den Tiefpunkt beim 5. Doctor erlebt, Snakedance versöhnt da ein bisschen am Ende dann doch. Das Setting ist okay, aber aber der dritten Episode sinkt doch die Qualität der Geschichte rapide ab. Unverständlich, wie Rob Sherman das als seine Lieblingsepisode schlechthin darstellt. Ich kanns nicht nachvollziehen.

      Das Aufgreifen des schlechten Kinda-Plots ist schon mal keine gute Entscheidung gewesen. Mara ist einfach als Wesen schrecklich langweilig und wird durch die Darstellung durch Tegan auch nicht interessanter. Zugegeben, es war nun nicht so schlecht wie in Kinda, aber eigentlich lebt die Geschichte nur bis zum Mittelteil, denn je näher sich Mara manifestiert, desto langweiliger wirds auch. Der Höhepunkt in dieser Beziehung ist dann das Ende, wo man Mara schlichtweg tötet. Auch der Doctor hat mir nur am Anfang gefallen als er den Erkunder gemiemt hat. Danach wird er zum verrückten lauten Schreier und der zurecht dann auch im Gefängnis landet. Wo ist hier die Kleverness, die wir sonst kennen? Am Ende blitzt es zwar noch auf, aber bis dahin dürfen wir uns im Mittelteil langweilen. Die Figur des Lon hat bei mir zudem auch kein Interesse hervorgerufen. Kindlicher Herrscher, der am Ende besessen wird. Mehr war da auch nicht. Der religiöse Background ist ja wieder durchgeschimmert, aber hat wie in Kinda nicht gefruchtet meiner Meinung nach; vielleicht ist das auch ein generell großes Problem bei DW, dass Religion einfach nicht funktioniert... deswegen versteift man sich in den Classic Geschichten auf die Bekämpfung des Aberglaubens und nicht Religionskritik.

      Im Special gibt es noch ein Kommentar vom Schreiber der Geschichte, Christopher Bailey, dass er wohl generell Probleme hatte, sich auf die damaligen TV-Standards herunterzulassen; vieles konnte nicht umgesetzt werden und die Geschichte gab für ihn dann auch den Ausschlag nicht mehr fürs Fernsehen zu schreiben (nachdem ihm schon seine Agentin im Vorfeld abgeraten hatte für DW zu schreiben). Naja, danach kam auf jeden Fall nix mehr im Film- oder TV-Geschäft.

      Insgesamt eine noch durchschnittliche Geschichte.


      "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
      Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
      Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.

      Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
      It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."
    • Puh, was für ein Schrott! Dies ist definitiv der bisherige Tiefpunkt des fünften Doctors. Kinda war schon nicht sonderlich toll, aber diese Remineszenz ist einfach grauenhaft. Schlechte "Gruseleffekte", ein Haufen Gekreische, schlechte Charaktere und eine absolut hanebüchene Story. Nicht einmal Nyssa hat es rausreißen können.
      Sorry, aber dafür gibt es eine glatte 5. Ganz knapp vorm Web Planet.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Hatte nach Vorwarnungen das Schlimmste erwartet.
      Finde aber nicht, das diese Folge so schlecht ist.
      Habe mich gut unterhalten. Muss aber ein Ausreichend nur geben,weil ich wenig verstanden habe mal wieder.
      Von daher kann ich nicht bewerten obs an den Dialogen scheitern könnte.
    • Das war schon ganz schön mies. Einziger Lichtblick war die erste Fernsehrolle von Martin Clunes (Doc Martin). Schon bei Kinda hat mich dieser mumbo jumbo gestört. So eine Spökenkiekerei passt einfach nicht zu Doctor Who. Es gab ein paar Schauwerte durch den hohen Aufwand aber für mich hat die ganze Story nicht wirklich funktioniert. Bin gespannt was als nächstes kommt, Mawdryn Undead soll ja auch ziemlich schlimm sein.
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)