Eine Chance für Murray Gold

    • (Staffel 5)

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    • Iltu schrieb:

      [...], dass Murray Gold einzelne Themen von Series zu Series immer wieder aufgreift und weiterentwickelt ist fast schon charakteristisch für seine Doctor Who Soundtracks, manche mag das stören, ich finde es gut - das gibt dem Ganzen eine gewisse Stabilität, denn schliesslich ist und bleibt Doctor Who eine Serie, die auf z.T. extremsten Veränderungen basiert - da tut ein Hauch von Kontinuität in der Musik dem "Gesamtpaket" einfach nur gut.
      Das empfinde ich genauso. Durch die Themen (weiterentwickelt & verändert) wird so ach unterstrichen, dass es sich beim Doktor (in welcher Inkarnation auch imme (..., 9, 10, 11, ...)) schlussendlich immer um dieselbe Person handelt. (so sehr er sich auch augenscheinlich verändert haben mag)
      "Science fiction is an existential metaphor that allows us to tell stories about a human condition.
      Isaac Asimov once said: 'Individual science fiction stories may seem as trivial as ever to the blinder critics and philosophers of today - but the core of science fiction, its essence has become crucial to our salvation, if we are to be saved at all.'"
    • Das hängt wohl davon ab, ob man letztlich wirklich ein "Doctor's Theme" über die Intromusik hinaus "braucht".

      ich kann bis jetzt bis auf wenige Staffeln mit allem was ich an "incidental music" zur alten Serie gehört habe (LEIDER vor allem wieder die McCoy Zeit weil da übermässig viel Synthi-Gedudel verwendet wurde, das einfach nicht mehr zum Herzschlag der Serie passen wollte, bzw zeitlos scheuslich ist und jede noch so große "Verfehlung" von Murray Gold locker in den Schatten stellen kann) leben und da gab es nichts in der Art eines "Themas zur Person". Die Musik war für eine Folge in sich geschlossen, vielleicht gab es auch Ähnlichkeiten wenn ein Komponist mehrmals engagiert worden ist, aber niemand hat gesagt "wir brauchen jetzt zehn Takte die JEDESMAL wenn einer in der Nase bohrt gespielt werden müssen, wir brauchen ein Dalek Theme und eine Davros Musik..." sowas gab es damals einfach noch nicht.

      Okay, es gab auch keine verkauften Soundtracks über die LPs mit wechselnden Intromusiken oder sowas hinaus, aber die Folgen waren ebenso gut oder schlecht musikalisch untermalt wie das heute mit dem dauernden Thema-spielen gemacht wird.

      Mir würde zB ein Experiment ganz gut gefallen, etwa den Midseason Zweiteiler mal mit einem anderen Komponisten zu besetzen der so gut wie keine Murray Gold Musiken übernehmen muss, aber wenn er möchte auch übernehmen KANN. Nur um mal zu schauen ob es auffällt, ob es gefällt und wie wichtig die "Themes" sind damit die Serie heute noch funktioniert...
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •