Eine Chance für Murray Gold

    • (Staffel 5)

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    • Eine Chance für Murray Gold

      Hat's Gold doch drauf? 42
      1.  
        2. Ja, aber er war auch vorher gut (24) 57%
      2.  
        1. Ja, er hat sich verbessert (17) 40%
      3.  
        3. Nein, immer noch der gleiche Mist (1) 2%
      4.  
        4. Weis nicht, ich achte eh' nicht auf die Musik (0) 0%
      Hallo!

      Wie findest Ihr die Gesamtleistung von Murray Gold für die Staffel 2010? Hat er sich wacker geschlagen?

      Ich meine zum größtenteils ja. Mit einigen Ausnahmen, wie der pathetische Mist aus Victory of Daleks, konnte er überzeugen das er mehr kann, als die Sülze aus den letzten Jahren unter RTD. Die Chance, die Moffat ihm eingeräumt hatte, zeigte das Murray Gold, ein Komponist ist, der das tut, was man ihm befiehlt. ;) Ich hätte nichts dagegen, wenn er in der nächsten Staffel wieder dabei ist, aber muss auch nicht sein.

      Meine Lieblingsstücke sind neben der Titelmusik noch das Doctor Thema und die Musik am Ende von The Big Bang (das Klavierthema). :)

      Viele Grüße
      Torian

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Toriana ()

    • Murray Gold kann gerne weiter machen - Hauptsache sie feuern den Typen, der die Musik in den letzten beiden Staffeln immer viiiiel zu laut in die Folgen reingemixt hat!

      Zwar ist die Musik wirklich etwas besser - bzw. abwechslungsreicher geworden, aber ich hätte trotzdem ganz gern mal auch ein paar andere Komponisten. Denn Murray liefert seit 5 Jahren einen gewissen (durch aus passablen bis guten) Standard ab. Deswegen war ich anfangs skeptisch, dass er nun im 5 Jahr weiter sein Programm abspult - gewissermaßen der John Williams des Whoniversums.
      Mehr Mut zur Abwechslung!
      Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
      - Charlie Brooker (frei nach)


      25. Mai ist Towel Day
    • Delk schrieb:

      Murray Gold kann gerne weiter machen - Hauptsache sie feuern den Typen, der die Musik in den letzten beiden Staffeln immer viiiiel zu laut in die Folgen reingemixt hat!



      Bzw auch in den paar Staffeln zuvor. Das Problem namens "Die Musik ist viel zu laut!!" plagte die Serie meiner Meinung nach von Anfang an. Die Scores waren in der Regel eigentlich immer ganz gut (die CDs sind zumindest sehr anhörbar), aber sie waren viel zu aufdringlich eingesetzt.

      So oder so... Es gab in der letzten Staffeln weitaus weniger Szenen die mit 19 bombastischen Chören auf einem Schlag untermalt wurden. Zumindest sind mir nur sehr wenige dieser Art aufgefallen. Das mag allerdings auch damit zusammenhängen dass die Szenen im allgemeinen viel "intimer" gefilmt und präsentiert wurden. Da bietet sich ein überdrehtes Megaorchester einfach nicht an. Mag auch einer der Gründe sein warum die Musik dieses Jahr irgendwie angenehmer als sonst war.

      Von daher... nach kleiner Überlegung hätte ich auch gern eine Abstimmmöglichkeit 1,5) :D
    • Die Musik ist etwas weniger in-your-face als in den letzten Staffeln, aber vielleicht liegt das tatsächlich an dem von Delk und Kaoru (Huhu Ihr Beiden!!) etwas dezenteren Mix. Damit passt er sich sehr schön an die etwas weniger direkte Art der Inszenierung an, die wir bei Moffat im Vergleich zu RTD erleben (meine ich wertfrei).

      Ich finde, er hat nen guten Job gemacht, er macht nen guten Job und seine Musik macht sich auch auf der großen Bühne der Proms gut.

      Cheers!
      s/tnd
    • Ich finde auch das Murray Gold Spitze ist. Allerdings gefällt mir der Soundtrack zu Staffel 5 nicht sonderlich, bis auf das Doctors Theme (glaub ich. Wie das stück genau heisst kann ich natürlich erst sagen wenn ich mal die Trackliste sehe und auch höre). Aber der Rest... ich weiss nicht. Das einzige was in meiner Erinnerung grad an Staffel 5 Musik verweilt ist alles irgendwie so kindisch und hibbelig... als käme es aus einem Cartoon. Aber Musik prägt sich bei mir erst nach mehrmaligem Sehen bzw. Hören ein. Nur ist der erste Eindruck halt eher bescheiden.
      Meine Lieblingsstücke sind immernoch "All the strange, strange creatures", "The Greatest Story Never Told" und das Doctors Theme aus S3 und S4. Geniale Tracks. Und ich bin sehr froh das es offenbar im September eine CD zu den Specials gibt. Dann krieg ich endlich das geniale Stück vom Ende von EoT und auch das Stück das spielt als der Master den Doc rettet. Krieg ich immer Gänsehaut wenn ich die Stücke höre :)
    • Bisher konnte ich mich über die Musik nicht beklagen - außer bei der Lautstärke...
      Man kann zwar nicht alle Titel als "Musik" hören, da sie für mich wirklich nur die Stimmung unterstreichen, aber einige Titel kann ich auch gut nebenbei hören.
      Für mich klingt es aber so wie Doctor Who und demnach stört mich da nichts dran.

      Der John Williams-Vergleich ist klasse! :)
      - All religion, my friend, is simply evolved out of fraud, fear, greed, imagination, and poetry -
      Edgar Allan Poe
    • Also grundsätzlich bin ich da Banause... bis auf das "Actiontheme" und das neue Doctor's Theme fallen mir die Musikstücke der Untermalung so gut wie nie auf.
      Was hier allerdings auch ein Qualitätsprädikat ist, denn zumindest sind sie damti auch nicht so oft negativ aufgefallen wie in den vorherigen Staffeln und besonders den Specials, wo das gefühlsduselige "whoo-hooo-hooo-ooo" eindeutig überhand genommen hatte und zuletzt nur noch nervig war.

      Grundsätzlich "kann" Murray Gold damit schon bleiben, er macht ja wenn man ihn lässt durchaus vielfältige und anhörbare Arbeit statt immer nur die gleichen 3 Musikstücke zu kannibalisieren und dauerzuverwursten.
      Ehrlich gesagt wäre mir aber eine Rückkehr zur alten Praxis jede Folge von einem anderen Musiker aus dem Stab an "incidental" Musikmachern untermalen zu lassen schon lieber, nicht nur der Vielfalt wegen, sondern auch weil man damit dann jede Möglichkeit für ein unpassendes Mehrfachverwerten der gleichen Tonsplitter ausschalten würde und weil letztlich die Musik damit besser zu den unterschiedlichen Handschriften der doch sehr unterschiedlichen Autoren "passen" könnte, wenn sie eben nicht mehr aus einem Guß käme.
      Gut, bei der alten Serie ging es auch oft genug schief mit den diversen Musikern, aber es ging nunmal auch mit NUR Murray Gold schon ein paarmal in die Hose.
      Wenn es eine Lösung gäbe ala "Gold als musikalischer Chefkomponist, bzw "quasi Skripteditor", der zB das Doctor's Theme komponiert, während die Folgenkomponisten es dann zu ihrem Soundtrack passend variieren dürfen", wäre mir das SEHR recht.
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Herr Duck schrieb:

      [...] wie John Williams / Star Trek ein Gefühl von "gehört dazu" aufkommt, kann er ruhig noch ein paar Jahre weiter machen
      Hör mal, ich glaube du verwechselst da was. ;) Star Trek wurde von mehreren, Teils größeren Komponisten, geprägt. Am ehesten wohl durch Alexander Courage oder Jerry Goldsmith (nicht John Williams: Star WARS). Von den Kinokomponisten wären wohl noch James Horner, Cliff Eidelman, Michael Giacchino (aktueller Film (Star Trek XI)) und Dennis McCarthy zu nennen. Letzter und Jay Chattaway haben die akuelleren Serien auch geprägt. Eine wohl komplette Liste gibt es hier . Bei Star Trek hat man es hinbekommen, durch das beibehalten des berühmten Grundthemas (manche Spin-Offs ausgenommen) auch mit verschiedenen Komponisten einen gleichbleibenden, guten - sehr guten Score abzuliefern.
      So sehr ich Golds Stil auch mag, kann ich mir bei DW durchaus ähnliches vorstellen.
      "Science fiction is an existential metaphor that allows us to tell stories about a human condition.
      Isaac Asimov once said: 'Individual science fiction stories may seem as trivial as ever to the blinder critics and philosophers of today - but the core of science fiction, its essence has become crucial to our salvation, if we are to be saved at all.'"

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Adm.Polli ()

    • Adm.Polli schrieb:

      Bei Star Trek hat man es hinbekommen, durch das beibehalten des berühmten Grundthemas (manche Spin-Offs ausgenommen)


      Das einzige Spin Off das ein wirklich komplett eigenständiges "Theme" hatte war ENTERPRISE (Faith of the Heart).

      TAS hat das TOS Theme nochmal benutzt, TNG benutzt das Kinothema von James Horner (das selbst ja nur eine aufgemotzte "TOS-Theme" Variante war) in einer leicht ent-synphonierten Version und DS9 sowie Voyager basieren auf Ausschnitten aus diesem Kino/TNG Theme. Bei Voyager sind es nur noch anderthalb Takte, aber man kann das durchaus wiedererkennen, wenn man beides neben/nacheinander hört.

      Doctor Who ist da einen ganz anderen Weg gegangen, wahrscheinlich weil schon die "Originalserie" so oft das Maintheme aktualisiert und angepasst hatte, die Intromusiken der Spin Offs haben hier irgendwie gar keine Ähnlichkeit zur Mutterserie...
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • TAS hat das TOS Theme nochmal benutzt, TNG benutzt das Kinothema von James Horner (das selbst ja nur eine aufgemotzte "TOS-Theme" Variante war) in einer leicht ent-synphonierten Version und DS9 sowie Voyager basieren auf Ausschnitten aus diesem Kino/TNG Theme. Bei Voyager sind es nur noch anderthalb Takte, aber man kann das durchaus wiedererkennen, wenn man beides neben/nacheinander hört.

      Bei DS9 ist mir auch bekannt, dass es in Grundzügen auf dem Grundthema basiert, Voyager aber m.W. nicht. Bis auf die ersten Takte hat das TOS Thema auch nichts mit dem Movie/TNG Thema gemein.
      BTW: TNG benutzt das Thema von Jerry Goldsmith (von Dennis McCarthy adaptiert), nicht James Horner.
      "Science fiction is an existential metaphor that allows us to tell stories about a human condition.
      Isaac Asimov once said: 'Individual science fiction stories may seem as trivial as ever to the blinder critics and philosophers of today - but the core of science fiction, its essence has become crucial to our salvation, if we are to be saved at all.'"

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    • Also ich finde Murray Gold's Musik einfach nur genial ;) besonders gut finde ich , wie wohl auch viele andere hier, das was wir zumindest im Moment als "The Doctor's Theme" bezeichnen - und besonders schön finde ich, dass dieser Melodieteil nicht komplett neu ist, sondern irgendwie schon in der 4ten Staffel ( Soundtrack zur 4ten Staffel, Track 24, A Pressing Need to Save the World) mitschwingt - sozusagen ganz im Stile der "Prophezeihung" der Ood .... "Your Song is ending..." wie ein Echo dessen, was noch kommen wird......... oder so. Bischen Tempo und Phrasierung verändert, anders mit Instrumenten besetzt, aber durchaus ähnlich genug um erkannt werden zu können. Also irgendwie wie der Doctor selber, zwar ein neuer Mann, aber doch noch der selbe - gilt auch irgendwie für den Soundtrack zur 5ten Staffel.

      ( ;) Bin ja Mal gespannt, ob das Teil wirklich Doctor's Theme heissen wird)
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Da wir gerade davon "sprechen":
      Der Score zu den letzten Specials mit dem zehnten Doc ist zum 20.09.2010 bei Amazon UK gelistet.
      Der Score zu Series 5 ist zum 08.11.2010 bei Amazon UK gelistet.
      "Science fiction is an existential metaphor that allows us to tell stories about a human condition.
      Isaac Asimov once said: 'Individual science fiction stories may seem as trivial as ever to the blinder critics and philosophers of today - but the core of science fiction, its essence has become crucial to our salvation, if we are to be saved at all.'"
    • Herr Duck schrieb:

      @Iltu:
      Ist mir gar nicht bewusst gewesen, ist aber wirklich eine feine Sache!

      Kommt davon, wenn man im Auto immer den Soundtrack rauf und runter hört ;)
      Aber Spass beiseite, dass Murray Gold einzelne Themen von Series zu Series immer wieder aufgreift und weiterentwickelt ist fast schon charakteristisch für seine Doctor Who Soundtracks, manche mag das stören, ich finde es gut - das gibt dem Ganzen eine gewisse Stabilität, denn schliesslich ist und bleibt Doctor Who eine Serie, die auf z.T. extremsten Veränderungen basiert - da tut ein Hauch von Kontinuität in der Musik dem "Gesamtpaket" einfach nur gut.
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