Doctor Who - Der Film (Doctor Who - The TV Movie)

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    • Doctor Who - Der Film (Doctor Who - The TV Movie)

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      Der Master ist auf Skaro hingerichtet worden, und die Siebte Doctor erfüllt seinen letzten Wunsch und bringt seine sterblichen Überreste zurück nach Gallifrey. Allerdings ist der Master nicht wirklich tot, sondern eine transparente schlangenähnliche Kreatur, die ihre Form verwandeln kann und verursacht eine Fehlfunktion der TARDIS, so dass der Doctor gezwungen ist, am 30. Dezember 1999 in San Francisco auf der Erde zu landen. Und kaum hat er die TARDIS verlassen, gerät er in eine Schießerei zwischen zwei chinesischen Jugendbanden und wird angeschossen. Lee Chang, der durch das Auftauchen der TARDIS gerettet wurde, sorgt dafür, dass der Doctor in ein Krankenhaus gebracht wird, wo er von Dr. Grace Holloway operiert wird. Allerdings überlebt er die Operation nicht, da man die zwei Herzen, die auf den Röntgenbildern zu sehen waren, für eine Doppelbelichtung hält.

      Während der Master den Körper des Krankenwagenfahrers Bruce übernimmt, regenriert der Doctor und wacht einige Zeit später in der Leichenhalle auf, allerdings ohne jegliche Erinnerung daran, wer er ist. Er besorgt sich später Kleidung – ein Wild Bill Hickok-Kostüm – und erkennt dann Grace wieder (die mittlerweile gekündigt hat, weil ihr Chef ihren OP-Fehler vertuschen wollte). Er kann sie davon überzeugen, dass er trotz seines veränderten Aussehens der Mann ist, der auf dem OP-Tisch anscheinend starb und sie nimmt ihn erst mal mit zu sich nach hause.

      Der Master im langsam vergammelnden Körper von Bruce macht sich unterdessen auf die Suche nach dem Doctor.

      Chang Lee gelingt es mit dem Schlüssel des Doctors die TARDIS zu betreten, wo er auf den Master trifft. Dieser überzeugt ihn, dass er „der Gute“ und der Doctor „der Böse“ ist, der ihm seinen Körper und die TARDIS gestohlen hat. Da die TARDIS Chang Lee mag, bringt der Doctor ihn dazu, das „Eye of Harmony“ zu öffnen, was beim Doctor zur vollständigen Rückkehr seiner Erinnerung führt, auch gelangt der master durch das Abbild einer menschlichen Netzhaut zu der Erkenntnis, dass der Doctor zur Hälfte menschlich ist. Aber auch der Doctor weiß nun, was der Master plant: Mit Hilfe des Eye of „Harmony“ will er sich des Körpers und der verbleibenden Regenrationen des Doctors bemächtigen, wobei allerdings auch der gesamte Planet Erde vernichtet werden würde, und zwar bis Mitternacht. Grace, die bislang dem Doctor eine gewisse Sympathie gegenüberbrachte, hält ihn nun für vollkommen übergschnappt und läuft zurück in ihr Haus. An dieser Meinung hältsie auch fest, obwohl erste Auswirkungen der anstehenden Zerstörung sich häufen und ruft einen Krankenwagen, um den Doctor in die Psychiatrie zu bringen. Der Doctor nimmt dies alles nicht wahr, er hat einen Plan, doch dazu braucht er eine Beryllium-Atomuhr aus dem ITAR-Institut.

      Als der Krankenwagen kommt, ist es der mit dem Bruce-Master und Chang Lee. Während der fahrt verliert der Master seine Brille und Grace beginnt nun doch an die geschichte des Doctors zu glauben, bevor sie fliehen können, wird sie aber unbemerkt vom master „infiziert“. Der Doctor und Grace „kapern“ ein Polizeimotorrad und fahren zum ITAR, wo der Master und Chang Lee aber schon vor ihnen eintreffen. Dennoch gelingt es dem Doctor sich das fehlende Teil zu besorgen und gemeinsam mit Grace eilt er zur TARDIS.

      Zwar gelingt es ihm, das „Eye of Harmony“ zu schließen, doch es war zu lange auf, die Erde droht immer noch zerstört zu werden. Die einzige Lösun besteht darin, dass die TARDIS zu einem Zeitpunkt zurück reist, an welchem das „Eye of Harmony“ noch nicht geöffnet war – was allerdings schwieriger ist, als angenommen, da die TARDIS ohne Energie ist. Der Doctor versucht die TARDIS direkt aus dem „Eye“ ihre Energie ziehen zu lassen – wird aber von Grace niedergeschlagen, die ja unbemerkt vom Master übernommen worden war.
      Als er wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich angettet im Cloister Room wieder, und der Master steht kurz vor seinem Triumph. Zwar gelingt es dem Doctor, Chang Lee davon zu überzeugen, deass er vom Master nur benutzt und angelogen wurde, doch der Master bricht Chang Lee das Genick und lässt das „Eye of Harmony“ von Grace öffnen, wozu er sie aber aus seiner Kontrolle entlassen muss, damit ihre Augen wieder menschlich sind. Während der Master die Lebensenergie des Doctors aufzunehmen beginnt, schickt dieser Grace in den Kontrollraum um die TARDIS zu starten – was ihr auch im letzten Moment (eine Sekunde vor Mitternacht) gelingt. Die TARDIS gelangt in einen temporalen Orbit und Grace löst die Ketten des Doctors, wird ann aber vom Master über das Geländer geschubst. Der Doctor und der master liefern sich einen erbitterten Kampf, den der Doctor gewinnt. Der Master wird vom „Eye od Harmony“ aufgesaugt, die rettende Hande des Doctors lehnt er ab.
      Der Doctor widerbelebt Chang Lee und Grace. Chang Lee bekommt zwei beutel mit Gold und einen Rat für die Zukunft.
      Der Doctor bietet Grace an, ihn zu begleiten aber sie bittet ihn, bei ihr zu bleiben …
      Schließlich setzt der Doctor seine Reisen durch Raum und Zeit und die Lektüre von H.G. Wells' „The Time Machine“ fort – als es zu einer erneuten Fehlfunktion kommt …


      Der 85 min dauernde Film „Doctor Who – The TV-Movie“ ist eine Co-Produktion der BBC und den Universal Pictures und wurde am 14. Mai 1996 erstmals ausgestrahlt. Der ausführende Produzent Philop Segal hatte zwar gehofft, dass daraus eine neue Doctor Who-Serie entstehen könnte, ihn also quasi als Pilotfilm gedacht, doch die zu geringen Zuschauerzahlen in den USA verhinderten das.

      ***

      WOW!

      Was für ein Film!

      Und was für eine vertane Chance …

      Als ich den Film gesehen hatte, war ich nicht nur hellauf begeistert, sondern auch tief traurig, dass die angedachte TV-Serie mit dem achten Doctor nie realisiert worden ist. Die Macher haben sich wirklich große Mühe gegeben, die Kontinuität zu wahren und der Film ist voll von Referenzen an und Anspielngen auf die „alte“ Serie, so werden bei einer Vielzahl von Gelegenheiten Jelly Babies vom Doctor angeboten, besonders schön in der Szene, in der er den Polizisten abklenkt um sich seiner Waffe zu bemächtigen und das Motorrad zu entführen – erinnert doch sehr stark an den vierten Doctor und besonders an eine ähnliche Szene in „The Pirate Planet“. Oder der Ersatzschlüssel zur TARDIS, welcher über dem „P“ versteckt ist. Oder der SCHAL, welchen der frischregenerierte Doctor achtlos beiseite legt. Oder die tatsache, dass der Doctor zu beginn und am Ende H.G. Wells "The Time Machine" liest, ein Wek zu dem er den Autor schließlich selbst inspiriert hat. ...

      Das Szenario, dass der Doctor nach einer nicht unproblematischen Regeneration zeitweise ohne Gedächtnis den „Spielchen“ des Master gegenübersteht, kam so ähnlich in „Castrovalva“ vor.

      Es gibt aber auch Szenen, die von sich aus überzeugen, besonders schön fand ich das Erwachen des Doctors nach seiner Regeneration, das parallel zum Erwachen der Frankenstein im Boris Karloff-Film gezeigt wird. Vielleicht ein klein wenig unsubtil, aber schön in Szene gesetzt.

      Der Doctor selber erinnert vom Charakter her teilweise an den zweiten und vierte Doctor (kein Wunder, dass ich ihn mag) was den Humor anbelangt, an den vierten auch teilweise in seiner Körpersprache (besonders deutlich in der besagten Szene mit der Motorradbeschaffung). Trotzdem ist er überwiegend eine selbständige Persönlichkeit, liebenwert, romantisch, etwas naiv, aber gleichzeitig von großer Entschlossenheit.

      Das design der TARDIS überzeugt nicht nur durch eine starke Optik, es passt auch wunderbar zur Persönlichkeit des Doctors

      Die Geschichte des Films ist glaubwürdig, die Darsteller überzeugen auch.

      Amüsant auch die zeitliche Platzieung des drohenden Weltuntergangs, wenn man an die weltweite Panikmache zum Jahreswechsel 1999/2000 denkt …

      Erfreulich und vom üblichen Serien-Schema (nicht DW, sondern allgemein) abweichend, das Grace am Ende den Doctor nicht begleitet ... wobei diese unerfüllte Lieb doch auch ein klein wenig an den ersten Doctor und eine gewisse Aztekin erinnert ...

      Es gibt eigentlich nur zwei kleine Kritikpunkte:

      Zum einen, wieso marschiert der (siebte) Doctor in die Schießerei? Normalerweise prüft er doch erst einmal die Umgebung, bevor er die TARDIS verlässt!

      Zum anderen kann Eric Roberts als Darsteller des Masters in keinster Weise seinen Vorgängern das Wasser reichen. Der Master ist normalerweise eben kein Durchschnitts-Bösewicht, und egal, wie hirnrissig seine Pläne manchmal gewesen sein mögen, er selber zeichnete sich immer durch Charisma und/oder eine starke Persönlichkeit aus

      Aber diese beiden Punkte trüben das Verggnügen nicht wirklich, von daher ein ganz starkes SUPER!
    • Was für ein Film, der Anfang schlecht, die Mitte gut, das Ende eiN RTD-Reset-Button, nur leider nicht so kunstvoll verpackt wie der von Moffat im Finale von Season 5.

      Kommen wir mal zur Grundstory: Nette Idee, aber eher schlecht umgesetzt. Als ersten hören wir Daleks die klingen wie Schlümpfe und eigentlich ohne jeden Grund den master dem Doctor übergeben, dazu noch ohne diesen auch noch zu erschießen. Der Master als Amerikaner war okay, dass er dann Rambo spielte war auch okay, was an seiner sehr gut ausgearbeiteten Motivation lag, die sehr viel besser war als "er hört Trommeln im Kopf". Dann das Eye of Harmony in der TARDIS, ich habe mich danach gefragt, warum das Eye nicht mehr in der NewSeries in der TARDIS ist, bis ich dazu einen Artikel bei, ich glaube Wikipedia, gelesen habe, wo stand, dass das Eye of Harmony das Schwarze Loch war, worum Gallifrey kreiste. Wie zur Hölle kam das in die TARDIS?

      Alles in allem war der Film trotzdem unterhaltsam, zeigte uns einen wirklich guten Doctor, einen sehr gut motivierten Master und der Grundplott ging schon in Ordnung. Von mir 6/10 Punkten.
      4thdoc 11thdoc 1stdoc 2nddoc 8thdoc 9thdoc 6thdoc 12thdoc 7thdoc 3rddoc 5thdoc Wardoc 10thdoc
    • Balko schrieb:

      Was für ein Film, der Anfang schlecht, die Mitte gut, das Ende eiN RTD-Reset-Button, nur leider nicht so kunstvoll verpackt wie der von Moffat im Finale von Season 5.

      Sorry, aber muss ich hierzu noch was sagen??? :17:


      Balko schrieb:

      Kommen wir mal zur Grundstory: Nette Idee, aber eher schlecht umgesetzt. Als ersten hören wir Daleks die klingen wie Schlümpfe und eigentlich ohne jeden Grund den master dem Doctor übergeben, dazu noch ohne diesen auch noch zu erschießen.

      Kann mich gar nicht erinnern, dass die Daleks anders klingen als sonst. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Film zu oft als selbst aufgenommens Hörspiel gehört habe.


      Dann das Eye of Harmony in der TARDIS, ich habe mich danach gefragt, warum das Eye nicht mehr in der NewSeries in der TARDIS ist, bis ich dazu einen Artikel bei, ich glaube Wikipedia, gelesen habe, wo stand, dass das Eye of Harmony das Schwarze Loch war, worum Gallifrey kreiste. Wie zur Hölle kam das in die TARDIS?

      Das ganze als Verbindung zum schwarzen Loch und somit als Energiequelle fand ich einen guten Kompromiss.

      @Duck: Ist der Doctor eigentlich nicht viel zu oft zu unvorsichtig beim Verlassen der TARDIS? Vor allem, wenn es sich um einen bekannten Planeten handelt.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Ich will nun mal nicht wissen ob es da einen großen Reset gibt, und das NICHT als Spoiler zu bezeichnen... ich weiß ja nicht.

      Davon abgesehen.... wenn das einzige wäre. Aber die Andeutungen häufen sich und so langsam kann ich mir das Finale selbst zusammenbasteln.

      Im Übrigen gibt es diese feinen [*spoiler][*/spoiler] Teile ja nicht umsonst.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atlan ()

    • Jaaaaa der TV film, schön schön schön. Das war die erste "alte" geschichte die ich mir angesehen hab. Fand ich gut, finde ich immer noch gut. Ich mochte vorallem die Tardis, SO muss die von innen aussehen und nicht diesesr komische und sterile technik look aus anderen Classic folgen.


      Balko schrieb:

      Musst du dich immer gleich über jede noch so kleine Andeutung aufregen? Ich sage ja nicht mal was explizit passiert und benutzen es als Vergleich zu dieser Episode, so etwas als Spoiler zu bezeichnen ist meinen Augen eine Frechheit.


      Hey, ich bin der letzte fan von diesen "oh nein bitte nicht spoilern *****"-menschen. Aber hier hat Atlan im Prinzip recht. Es geht sich ja auch nicht um einen etwaigen spoiler zum TV movie, sondern das
      Spoiler anzeigen
      "reset-button @ staffel5 ende"
      ;) . Also diese information passt "hier" so nicht hin. Man sollte im Classic teil nicht über das ende der aktuellen staffel reden.

      Naja, mir is das sowas von egal ich kann es noch nicht mal in worte fassen wie egal mir das ist^^ Aber gibt ja leute die, warum auch immer o.0, 5. staffel noch nicht gesehen haben. Also sollten kommentare mit und über (ja auch vergleiche) Folgen die noch nicht in Deutschland liefen auch nur im passenden teil des Forums abgegeben werden.
      “Rational arguments don’t usually work on religious people. Otherwise there would be no religious people.” House

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MuHskelkater ()

    • Atlan schrieb:

      @Duck: Ist der Doctor eigentlich nicht viel zu oft zu unvorsichtig beim Verlassen der TARDIS? Vor allem, wenn es sich um einen bekannten Planeten handelt.

      Zugegeben :) , aber unmittelbar bevor er die TARDIS verlässt, wird diese noch beschossen, das müsste er doch mitbekommen haben ... naja, andererseits sagt er ja von sich elbst, er befände sich "im Herbst seiner siebten Regeneration", vielleicht war sein Gehör nicht mehr das beste :whistling: ...
    • Wird sie beschossen, bevor er die TARDIS verlässt?
      Soweit ich mich erinnere ist dort eine Schießerei, die TARDIS erscheint, alle sind verdutzt und eröffnen erst dann wieder das Feuer, als sich die Türen der TARDIS öffnen. Wobei sie wahrscheinlich sogar dachten, dass Chang Lee rauskommt.
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    • Stimmt schon, z.B. dem fünften Doctor wäre das nicht passiert (jedenfalls habe ich da gefühlt am häufigsten diese "Periskop"funktion mit dem Bildschirm auf dem man die Umgebung der TARDIS sehen kann ohne sie zu verlassen, erlebt...).

      Da aber andererseits ja gar nicht die Kugeln ihn umgebracht haben sondern diese merkwürdige Herzendoskopie mit der Sonde, die noch aus dem achten Doctor heraushing, hätte er vielleicht gar nicht "vorsichtig" sein müssen, wenn ein Companion ihn zurück in die TARDIS geschafft hätte, wäre das möglicherweise nur eine Frage der Zeit gewesen, bis es ihm wieder besser ging.

      So gesehen wäre es sein Soloflug "im Herbst seines Lebens" gewesen, der ihn dasselbige gekostet hätte. :D
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Hab den Film gerade heut abend noch gesehen, da muß ich gleich mal meinen Senf dazu abgeben...

      Ich mochte den Film aufs erste Anschauen nicht besonders, weshalb ich ihm aber heute aus Langeweile nochmal ne Chance geben wollte... aber ich muß sagen, mir ist die ganze Sache ein bissken zu "amerikanisch" ausgefallen. Mir fehlt einfach diese "britische Verquertheit", die Doctor Who für mich ausmacht, stattdessen glaubt man sich plötzlich bei X-Files meets Nikita, nur mit weniger Atmosphäre ?(

      Zwar finde ich Paul McGann als Doctor ziemlich cool, aber sorry, Eric Roberts als Master? Seien wir einfach froh, daß es nicht Jean-Claude Van Damme war.... wobei der gerüchteweise ja wenigstrens ein bißchen schauspielern können soll.... Und dann auch noch dieses Reptilien-Gedöns? Wo kam das denn her? Puuuh...

      Grace bleibt blaß (wenn auch eine sehr schöne Frau, vermutlich 4thdoc ) und Chang ist definitiv der insgesamt unerträglichste "Companion", der noch dazu als ziemlich dümmlich-naiv dargestellt wird. Keine Ahnung, ob ein Gangmitglied überhaupt lange am Leben bleibt, wenn er so leicht auf fadenscheinige Versprechungen reinfällt... ;(

      Wie gesagt, trotzdem Lob für Paul McGann, auch wenn ich es schade finde, daß Sylvester McCoy so früh abtreten muß, aber ich glaube, diese "kindliche" Art, den Doctor zu spielen, hat auf die folgende 2005er Serie einen nicht unerheblichen Einfluß gehabt, genauso wie das "Desktop Theme" der Tardis.

      Nee, so richtig geht mir dieser Film immer noch nicht bei... :13:
    • Sascha schrieb:


      Wie gesagt, trotzdem Lob für Paul McGann, auch wenn ich es schade finde, daß Sylvester McCoy so früh abtreten muß


      Ich fand es hingegen nicht so gelungen, dass Sylvester McCoy überhaupt soviel Screentime im Film gehabt hat und McGann dadurch einfach viel zu wenig und man eigentlich am Ende eigentlich nicht viel über den McGann Doctor weiß.

      Ich denke, dass der Film hätte wesentlich besser sein können, wenn McCoy gar nicht aufgetreten wäre und McGann den ganzen Film über Zeit gehabt hätte seinen Doctor vorzustellen.
    • Skeletor schrieb:

      Ich denke, dass der Film hätte wesentlich besser sein können, wenn McCoy gar nicht aufgetreten wäre und McGann den ganzen Film über Zeit gehabt hätte seinen Doctor vorzustellen.

      Einerseits wäre es für den McGann-Doctor vielleicht "einfacher" gewesen. Das wäre dann so wie in "Rose" gewesen. Der neue Doctor wird präsentiert ohne in Konkurrenz zu seinem Vorgänger zu stehen.

      Andererseits hätte man sich dann eine ganz andere Geschichte ausdenken müssen ...
    • Engelskrieger79 schrieb:

      Also ich denke nicht, dass die zusätzlichen 15-20 Minuten da den Kohl fett gemacht hätten.


      Ist auch im Nachhinein etwas schwer zu sagen. Für mich ist der Auftritt von Sylvester McCoy zwar eine nett gemeinte Geste, aber irgendwie hält er die Handlung auf. Ich denke auch, dass man ohne McCoy vielleicht sogar eine gänzlich andere und potentiell bessere Geschichte hätte erzählen können. Das ist natürlich alles rein spekulativ. Wäre Doctor Who 1996 z.B. so wie Sherlock mit drei Filmen dahergekommen, dann würde ich McCoys Auftritt auch nicht so deplaziert vorkommen. Aber McGann hat nicht wirklich viel Zeit um seinen Charakter zu etablieren und das fand ich etwas schade.

      Aber das ist sowieso nur alles "Hätte wäre wenn".
    • Skeletor schrieb:

      Sascha schrieb:


      Wie gesagt, trotzdem Lob für Paul McGann, auch wenn ich es schade finde, daß Sylvester McCoy so früh abtreten muß


      Ich fand es hingegen nicht so gelungen, dass Sylvester McCoy überhaupt soviel Screentime im Film gehabt hat und McGann dadurch einfach viel zu wenig und man eigentlich am Ende eigentlich nicht viel über den McGann Doctor weiß.


      Für mich gehört das eigentlich zur Natur eines "Relaunchversuches" dazu, dass man langsam anfängt, alte Fans ködert und für neue zukünftige Fans alles ganz langsam einführt und erklärt. Natürlich wäre es auch interessant gewesen, wenn McGann schon ähnlich etabliert als Doctor aufgetaucht wäre, wie zB Christopher Eccleston in dessen erster Folge, aber dann wäre der Film wirklich ein anderer gewesen und vieles so nicht machbar (weil es extrem vom langsamen "Erwachen" der neuen Inkarnation abhängt, ein schon wissender Doctor hätte ganz anders gehandelt und viel schneller/direkter reagieren können als der "jungfräulich naive" frisch geschlüpfte achte Doctor es im Film konnte.

      Damit wäre dann das EIGENTLICHE Problem, dass der Film leider so erfolglos blieb, dass die nachfolgenden Fortsetzungen mit dem wirklich einsatzfähigen achten Doctor nie gedreht werden konnten. Ein Serienpilot ohne Serie ist meist ein wenig merkwürdig anzuschauen


      Ich denke, dass der Film hätte wesentlich besser sein können, wenn McCoy gar nicht aufgetreten wäre und McGann den ganzen Film über Zeit gehabt hätte seinen Doctor vorzustellen.


      Für mich macht eigentlich gerade dieser Moment der Staffelstabübergabe vom scheidenden McCoy an den jungen McGann vieles vom Reiz des Filmes aus. Ob ein völlig selbstständiger One-Shot dem achten Doctor seinen doch recht positiven Ruf und die damit verbundene positive Anerkennung seiner Persönlichkeit hätte einbringen können, wenn es schneller oder anders erzählt worden wäre, können wir doch unmöglich abschätzen.

      Das ganze "Was wäre wenn" bringt im Endeffekt doch nur Unzufriedenheit mit dem, was wir haben, weil es SO einfach ist, sich etwas ganz anderes, perfekteres vorzustellen, dass das unabänderlich vorhandene leider keine Chance hat damit mitzuhalten. Es ist leicht zu sagen, dass zB "the eleventh Hour" der bessere Film geworden wäre, aber das kann man doch kaum vergleichen. 1996 war die Serie seit fast einem Jahrzehnt tot. Man musste komplett bei null anfangen, hatte kein Publikum das kurz vorher die letzte Regeneration schon miterlebt hatte und begierig wissen wollte wie es weitergeht, man hatte nichtmal den direkten Vergleich zu vorherigen Folgen, weil die schon sehr lange her waren und man kaum vorhaben konnte eine wegen Quotenmangels abgesetzte Serie exakt zu kopieren ;)

      Und für mich kommt eh noch dazu dass ich McCoy niemals vorher so rund, abgeklärt und reif fand wie in seinen wenigen Szenen in diesem Film. Das hat für mich der Figur viel von dem wiedergegeben, was mir in ihren Serienfolgen IMO gefehlt hat ^^ Wenn man zu Serienzeiten überwiegend die "in 4 Jahren regeneriere ich eh und sehe noch genauso jung und knackig aus wie jetzt" Timelords hat und sich nie etwas zu bewegen oder zu verändern scheint, ist ein in Würde gealterter und deutlich von seinen Lebenserfahrungen beeinflusster alter Timelord der noch dazu sichtbar gealtert ist (verständlicherweise mit gut 8 Jahren Abstand :p) fast schon eine Offenbarung.
      Also Finger weg von "meinem" alten McCoy :D
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Infinity schrieb:

      Skeletor schrieb:

      Sascha schrieb:


      Wie gesagt, trotzdem Lob für Paul McGann, auch wenn ich es schade finde, daß Sylvester McCoy so früh abtreten muß


      Ich fand es hingegen nicht so gelungen, dass Sylvester McCoy überhaupt soviel Screentime im Film gehabt hat und McGann dadurch einfach viel zu wenig und man eigentlich am Ende eigentlich nicht viel über den McGann Doctor weiß.


      Für mich gehört das eigentlich zur Natur eines "Relaunchversuches" dazu, dass man langsam anfängt, alte Fans ködert und für neue zukünftige Fans alles ganz langsam einführt und erklärt. Natürlich wäre es auch interessant gewesen, wenn McGann schon ähnlich etabliert als Doctor aufgetaucht wäre, wie zB Christopher Eccleston in dessen erster Folge, aber dann wäre der Film wirklich ein anderer gewesen und vieles so nicht machbar (weil es extrem vom langsamen "Erwachen" der neuen Inkarnation abhängt, ein schon wissender Doctor hätte ganz anders gehandelt und viel schneller/direkter reagieren können als der "jungfräulich naive" frisch geschlüpfte achte Doctor es im Film konnte.
      Für mich gehört es zur Natur eines "Relaunches", dass man vor allem den Zuschauer von Minute 1 an fesselt. Bringt man den eigentlichen Hauptcharakter erst nach 20 Minuten ins Geschehen, dann läuft da in der Dramaturgie einiges schief. Und natürlich wäre der Film ein anderer ohne McCoy gewesen, aber wahrscheinlich hätte er wesentlich besser als Einfrühung für den 8. Doctor und für Doctor Who generell gewesen. McCoy war als Geschenk für die Fans gedacht, aber sein Auftritt ist einfach als Pilotfilm für einen Doctor Who Relaunch absolut unnötig und resultiert nur in einer merkwürdigen Todesszene.

      Ich habe ja nichts gegen McCoy als Doctor, aber ich kann bei diesem Film einfach nicht anders als seine Anwesenheit zu kritisieren.

      Damit wäre dann das EIGENTLICHE Problem, dass der Film leider so erfolglos blieb, dass die nachfolgenden Fortsetzungen mit dem wirklich einsatzfähigen achten Doctor nie gedreht werden konnten. Ein Serienpilot ohne Serie ist meist ein wenig merkwürdig anzuschauen


      Wo fängt der Rattenschwanz an?


      Ich denke, dass der Film hätte wesentlich besser sein können, wenn McCoy gar nicht aufgetreten wäre und McGann den ganzen Film über Zeit gehabt hätte seinen Doctor vorzustellen.


      Für mich macht eigentlich gerade dieser Moment der Staffelstabübergabe vom scheidenden McCoy an den jungen McGann vieles vom Reiz des Filmes aus. Ob ein völlig selbstständiger One-Shot dem achten Doctor seinen doch recht positiven Ruf und die damit verbundene positive Anerkennung seiner Persönlichkeit hätte einbringen können, wenn es schneller oder anders erzählt worden wäre, können wir doch unmöglich abschätzen.

      Das ganze "Was wäre wenn" bringt im Endeffekt doch nur Unzufriedenheit mit dem, was wir haben, weil es SO einfach ist, sich etwas ganz anderes, perfekteres vorzustellen, dass das unabänderlich vorhandene leider keine Chance hat damit mitzuhalten. Es ist leicht zu sagen, dass zB "the eleventh Hour" der bessere Film geworden wäre, aber das kann man doch kaum vergleichen. 1996 war die Serie seit fast einem Jahrzehnt tot. Man musste komplett bei null anfangen, hatte kein Publikum das kurz vorher die letzte Regeneration schon miterlebt hatte und begierig wissen wollte wie es weitergeht, man hatte nichtmal den direkten Vergleich zu vorherigen Folgen, weil die schon sehr lange her waren und man kaum vorhaben konnte eine wegen Quotenmangels abgesetzte Serie exakt zu kopieren ;)
      Und für mich kommt eh noch dazu dass ich McCoy niemals vorher so rund, abgeklärt und reif fand wie in seinen wenigen Szenen in diesem Film. Das hat für mich der Figur viel von dem wiedergegeben, was mir in ihren Serienfolgen IMO gefehlt hat ^^ Wenn man zu Serienzeiten überwiegend die "in 4 Jahren regeneriere ich eh und sehe noch genauso jung und knackig aus wie jetzt" Timelords hat und sich nie etwas zu bewegen oder zu verändern scheint, ist ein in Würde gealterter und deutlich von seinen Lebenserfahrungen beeinflusster alter Timelord der noch dazu sichtbar gealtert ist (verständlicherweise mit gut 8 Jahren Abstand :p) fast schon eine Offenbarung.
      Also Finger weg von "meinem" alten McCoy :D


      Es ist schon lustig, dass man lieber gar nichts sagen soll, damit es nicht zu Unzufriedenheit mit dem vorhandenen führen soll.

      Ich sehe einen Film, der nach meiner Einschätzung nicht richtig funktioniert, der eine für meine Verhältnisse komische Dramaturgie aufweist und versuche das irgendwie zu erfassen bzw. zu erklären.

      Für mich ist der Auftritt von Sylvester McCoy einfach absolut überflüssig und dem Pilotfilmcharakter eher hinderlich als förderlich. Vorherige Regenerationen sind erstmal dramaturgisch völlig unerheblich. Die Fans wissen sowieso, dass der Doctor regenerieren kann und die neuen Zuschauer interessiert das erstmal nicht, denn die müssen überhaupt erstmal den Doctor kennenlernen. Ich sehe durchaus, was die Produzenten mit dem Auftritt McCoys bezweckt haben, aber daraus resultieren für mich auch die größten Probleme des Films und ist für mich eben auch einer der Gründe, warum später keine Serie gedreht wurde.

      Ich stimme dir mit all deiner nostalgischen Einschätzung durchaus zu und für Fans ist der Auftritt McCoys durchaus eine sehr nette Sache. Aber er war eben nicht zwingend notwendig und steht dem Relaunchcharakter eigentlich nur im Weg. Man hätte McCoy auch durchaus irgendwann in der eigentlichen Serie in einer Rückblende auftreten lassen können um die fehlende Regeneration zu zeigen.

      In "Rose" ist man auch ohne eine Regeneration von Paul McGann ausgekommen und hat dadurch nicht vom aktuellen Doctor abgelenkt. Eine inhaltliche Verbindung mit Classic Who wurde dann nach und nach auch hergestellt und das hat meiner Meinung nach so besser funktioniert als 1996.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skeletor ()

    • McCoy oder nicht McCoy, das ist hier die Frage.

      Und es wurden auch schon für beide Standpunkte gute Argumente geliefert.

      Für den vorliegenden Film und die Geschichte, die er erzählt, war das Mitwirken des siebten Doctors schon notwendig.

      Sicherlich war der Auftritt McCoys auch als Geschenk an die Altfans gedacht, aber ich denke, hier wurde auch die Gelegenheit genutzt, denjenigen, die von der Serie keine Ahnung hatte, gleich von Beginn an zu zeigen, wie das mit dem Doctor und seiner Regenrationsfähigkeit funktioniert. Und dass es eine "Vorgeschichte" gibt.

      Bei "Rose" verzichtete man darauf, und ich frage mich, wie viele der Zuschauer, die "Doctor Who" bis dahin nicht kannten (und außerhalb Großbritanniens soll es davon durchaus einige gegeben haben) dachte, dass die Geschichte des Doctors hier quasi bei Null anfängt. Dass es vor "Rose" schon acht frühere Selbst des Doctors gab, wurde ja erst nach und nach im Verlauf der Serie deutlich.

      Infinity schrieb:

      Und für mich kommt eh noch dazu dass ich McCoy niemals vorher so rund, abgeklärt und reif fand wie in seinen wenigen Szenen in diesem Film. Das hat für mich der Figur viel von dem wiedergegeben, was mir in ihren Serienfolgen IMO gefehlt hat ^^ Wenn man zu Serienzeiten überwiegend die "in 4 Jahren regeneriere ich eh und sehe noch genauso jung und knackig aus wie jetzt" Timelords hat und sich nie etwas zu bewegen oder zu verändern scheint, ist ein in Würde gealterter und deutlich von seinen Lebenserfahrungen beeinflusster alter Timelord der noch dazu sichtbar gealtert ist (verständlicherweise mit gut 8 Jahren Abstand :p) fast schon eine Offenbarung.

      Also Finger weg von "meinem" alten McCoy :D

      Volle Zustimmung. Zwar "weiß" man, wenn man die BiFis etc konsumiert, dass die verschiedenen Regenrationen durchaus eine längere Lebensspanne als zwei bis sieben Jahre haben, aber tatsächlich einmal einen derart gealterten Doctor zu sehen, war schön. Und mir persönlich hat der McCoy-Doctor nie so sehr zugesagt wie hier
    • Herr Duck schrieb:

      Bei "Rose" verzichtete man darauf, und ich frage mich, wie viele der Zuschauer, die "Doctor Who" bis dahin nicht kannten (und außerhalb Großbritanniens soll es davon durchaus einige gegeben haben) dachte, dass die Geschichte des Doctors hier quasi bei Null anfängt. Dass es vor "Rose" schon acht frühere Selbst des Doctors gab, wurde ja erst nach und nach im Verlauf der Serie deutlich.


      Für neue Zuschauer ist die Doctor Who Historie erstmal vollkommen ohne Bedeutung. Die Regenerationsfähigkeit und die anderen Doctoren sind zu Beginn einer neuen Serie völlig nebensächlich und ich denke einfach, dass es eher verwirrt als wirklich etwas aufklärt. Der Zuschauer wird so meiner Meinung nach gleich zu Beginn mit diesem ganzen Kram überrollt.

      Ich denke, dass es immer ein Fehler ist, wenn man das vorherige bei einem Neustart zu sehr betont. Immerhin ist Doctor Who ja Ende der 80er eingestellt worden und wenn man dann wieder mit McCoy beginnt signalisiert man nicht unbedingt "Das ist was neues".

      Ich denke, dass Doctor Who Classic und NewWho von vielen als zwei unterschiedliche Serien angesehen wurden bzw. vielleicht noch werden. Das war bei mir nicht anders, da ich Classic erst später intensiver geschaut habe und erst dann etwas mit den Anspielungen anfangen könnte. Letztendlich ist es aber für die neue Serie nicht wichtig, dass davor schon einige Doctoren existiert haben.