Doctor Who -Dead Air

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    • Doctor Who -Dead Air

      Hallo zusammen,

      eigentlich wollte ich mich ja in keine anderes Forum mehr anmelden, nach dem ich nun aber seit fast 2 Jahren immer wieder regelmäßig hier aufschlage, dachte ich mir: "Warum nicht" (Vorstellung erfolgt später im richtigen Untermenü).

      Wie in der Überschrift bereits erwähnt möchte ich hier eine kurze Kritik am Hörbuch "Dead Air" niederlegen.


      Inhalt:

      Wir befinden uns im Jahr 1966 auf einem Schiff vor der Küste Britaninens. Hier unterhalten Layla und ihre Freunde den Piratensender Radio Bravo und senden die damals von den großen Radiostationen noch verpönte Pop-Musik.
      Der Doctor landet hier, weil er "The Hush", Teil einer Kriegsmaschine aus dem Timewar verfolgt, damit diese keinen größeren Schaden anrichten kann. Nach dem er Layla und ihre Freunde davon überzeuegne kann, dass nicht er die Gefahr ist, sondern "The Hush", das seine tödliche Kraft aus Geräuschen bezieht (je intensiver und klarer die Schallwellen um so mächtiger wird es), versuchen sie gemeinsam"The Hush" unschädlich zu machen.


      Kritik:

      Ich bin ein riesen großer Hörbuch-Fan. Aber selten habe ich ein so spannendes Hörbuch hören dürfen. Da das ganze von Anfang an als Hörbuch konzipiert war, hat sich der Autor James Goss auch auf dieses Medium einstellen können und die Story auch so konzipiert. Ihm ist der transfer gelungen, genau das auf das Medium Audio zu übertragen, was im Film auch schon immer gut funktioniert hat.
      Was genau hat Filme wie Alien, der weiße Hai, Helloween etc. so spannend gemacht? Richtig: Das was wir nicht sehen konnten oder nur angedeutet bekamen, unsere Fantasie alos Kopfkino spielte.
      Bei einem Hörbuch oder Hörspiel ist es also das, was wir nicht hören können. Und genau das ist "the Hush". Es wird als tödlich Enrgiequelle beschrieben, die sich von Geräuschen ernährt. Über das gesamte Hörbuch wird "The Hush" nur angedeutet. Zeitweise nimmt es schemenhaft gestalt an, indem es seine potentiellen Opfer kopiert.

      Am liebsten würde ich an dieser Stelle das grandiose Finale des Hörbuchs beschreiben. Aber das wäre so, als würde ich jemadem das Ende von The sixth Sense erzählen, wenn er den Film noch nicht gesehen hat.

      Soviel sei an dieser Stelle aber angedeutet: Es hat etwas damit zu tun, wie das ganze präsentiert wird. Als historische Audio-Aufnahme, geborgen aus einem Schiffswrack und von der BBC restauriert.

      Ich bin mir sicher: Sogar die Tennant hasser, werden an dieser Episode ihre Freude haben. Auch wenn Tennant zeitweise in gewohnt quirliger Manier durch die Story schreitet, so tritt er die meiste Zeit als ruhiger nachdenklicher Doctor auf, der versucht eine nahezu unkontrollierte Situation unter Kontrolle zu bekommen.

      Von mir 10/10 Punkte!
      I hate X-mas! Completley? Yes! ... uhm, no! The only thing I like about X-mas is the Doctor Who X-mas Special!
    • Das Hörbuch ist ja schon etwas länger auf dem Markt, aber ich muss sagen dass ich es auch sehr genossen habe.

      Im Gegensatz zu den anderen DT-Hörbüchern ist es sehr hörspielnah produziert, d.h. es gibt Soundeinspielungen zwischendurch, die bekannte Eröffnungsmusik aus Season 4.

      Weiterhin spricht DT die einzelnen Akteur mit jeweils leicht verstellter Stimme, was sehr nett rüber kommt.

      Ich fand die Geschichte kurzweilig, spannend und sehr 10.-doctorish, was ich ja sehr mag. Negativ aufgefallen ist mir, daß es Elemente gab, die nicht sonderlich neu waren und dass das Hörbuch ziemlich kurz ausgefallen ist (ne knappe Stunde wenn ich mich richtig erinnere).

      Ich hab den Kauf trotzdem keine Sekunde bereut.

      VLG
      s/tnd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von the next doctor ()

    • Wirklich ein sehr gutes Hörbuch.
      Ich bevorzuge eigentlich Hörspiele, mit mehreren Sprechern, am liebsten ohne Erzähler und mit Hintergrundmusik. Da ich aber schon gutes über Dead Air gelesen habe und es auch über Amazon.de über den Marketplace für knapp 10 Euro inkl. Porto zu haben ist, konnte ich nicht widerstehen.

      David Tennant liest oder besser gesagt spielt vorzüglich! In der TV-Serie hab ich so meine Verständnisprobleme, aber bei den Hörbüchern hält er sich mit der dankenswerter Weise mit der Geschwindigkeit zurück und spricht sehr deutlich. Auch die ganze Geschicht kommt dadurch weniger hektisch und der Doctor noch ein Stückchen sympathischer rüber.

      In diesem Hörspiel wird ja nicht nur vorgelesen, es soll eine "echte" Aufnahme des Doctors sein, die im Schiffswrack gefunden und von der BBC restauriert wurde. Der Doctor spricht also "wirklich" zum Hörer, was dem ganzen einen interessanten Dreh gibt.
      Natürlich ist es über eine Stunde etwas unglaubwürdig, wenn der Doctor die anderen drei Rollen mit verstellten Stimmen spricht.... andererseits, wem wenn nicht dem Doctor könnte man das zutrauen? ;)

      David Tennant macht das jedenfalls wirklich super. Gut, seine Frauenstimme ist etwas seltsam, aber wenn er den lässigen Sixties-DJ spricht, muss man ihn einfach gern haben.

      Eine spannende und sehr atmosphärische Geschichte, die die Möglichkeiten des Hörbuchs wirklich bis zu seinen Grenzen (positiv) ausreizt, sehr gut geschrieben und ebenso gut vorgetragen.

      Fühlte sich noch jemand zumindest teilweise an "Radio Rock Revolution" bzw. "Rock Boat" erinnert? :D
      • dead air.jpg

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