4x05 / 4x06 - Death Of The Doctor

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    • Eigentlich hätte ich die Folge noch gar nicht sehen dürfen, da ich bis jetzt nur die erste Staffel SJA gesehen habe, aber nach dem ganzen Trubel um die angebliche Aufhebeung des Regenerationslimits hab ich mich esntschlossen, mal eine Ausnahme zu machen ... Der Doctor erlebt die Dinge ja schließlich auch nicht in der richtigen Reihenfolge ;)

      Ich muss sagen, ich war sehr angetan. Natürlich bewegt sich SJA auf einem anderen niveau als DW oder TW (nicht negativ gemeint, ist halt eine Serie vorrangig für ein jüngeres Publikum), aber "Death of the Doctor" war schon sehr gut.
      Die Geier-Aliens passten ja zum Thema Tod :D
      Jo und Sarah Jane zusammen, und dann auch noch die beiden zusammen mit dem Doctor, das ließ mein Fan-Herz häher schlagen.
      Und Jo war genauso, wie ich mir vortellen könnte, wie sie jetzt wäre. Vollkommen in-charakter. Zum Verhältnis Doctor/Jo: Ich hatte schon den Eindruck, dass 3rddoc damals schon ein wenig eifersüchtig war und auch enttäuscht/traurig, als sie ihn wegen diesem Öko-Revoluzzer im Stich ließ (was sie an dem gefunden hat, weißm ich auch nicht, sie hätte ja ganz andere Möglichkeiten gehabt, zB den König von Peladon)

      Ich hab ja so meine Schwierigkeiten mit 11thdoc und der 5. NewWho-Staffel, aber wenn die mehr so gewesen wäre wie "Death of the Doctor", hätte sie mir um einiges besser gefallen. Auch 11thdoc sprach mich hier mehr an, er fühlte sich für mich mehr wie der Doctor an als in der gesamten 5. NewWho-Staffel.

      Oh, und ein besonderes Bonbon war die Erwähnung der Tatsache, dass das Ehepaar Chesterton seit den 60ern nicht gealtert ist, die beiden sind wohl unsterblich geworden. Das wären doch mal zwei Freunde für good old Captain Jack Harkness, die ihm nicht wegsterben würden ...
    • Goettrik schrieb:

      Die Aussage zu Dorothy Something, die mit einer Firma namens A.C.E. reich geworden sei, paßt nicht ganz zur Ace aus der Serie.

      Radioactiveman schrieb:

      ps.: Schön, dass wir uns darin einig sind. Ace wird niemals vom Punk zur Unternehmensleiterin mutiert sein. Es handelt sich offensichtlich um eine Cover Story, die ihre tatsächlichen Aktivitäten verschleiern soll. Sie ist vermutlich mit Morgana in Parallelwelten unterwegs, um Merlin zu suchen, oder sie folgt ihrem Katzeninstinkt, teleportiert von Planet zu Planet, um jagen zu gehen, oder sie ist, wie es viele Fans glauben, eine Time Lady geworden und arbeitet daran, Wanderer äh Gallifrey aus einem dem Time War entgangenen Back-up zu rekonstruieren.

      Öhm - kommt zwar ein bisschen spät, aber Sarah Jane sagt nicht, dass Ace reich geworden ist, sie sagt, dass Ace Milliarden gesammelt/beschafft hätte - also Spendengelder für einen guten Zweck - was uns mit dem Namen der Organisation 'A charitable Earth' ;) ja auch regelrecht mit dem viel zitierten Zaunpfahl mitgeteilt wird.
      Oh, and there's a Dorothy something,
      she runs that company,
      A Charitable Earth.
      She's raised billions.

      Nur, warum sollte Ace als Erwachsene ( EX-Punk) nach den Abenteuern mit dem Doctor denn nicht eine wohltätige Organisation, die den Menschen helfen oder den Planeten schützen soll, leiten können, wie Goettrik und Radioactiveman meinten?
      Auch Ace bleibt nicht ihr Leben lang eine rebellische Teenagerin und dann noch der gute Einfluss durch den Doctor....
      "So...all of time and space, everything that ever happened or ever will...
      Where do you want to start?"
    • Herr Duck schrieb:

      Ich hab ja so meine Schwierigkeiten mit 11thdoc und der 5. NewWho-Staffel, aber wenn die mehr so gewesen wäre wie "Death of the Doctor", hätte sie mir um einiges besser gefallen. Auch 11thdoc sprach mich hier mehr an, er fühlte sich für mich mehr wie der Doctor an als in der gesamten 5. NewWho-Staffel.


      Ganz meine Meinung :thumbup:
    • Arp schrieb:

      Zitat von »Herr Duck«



      Ich hab ja so meine Schwierigkeiten mit 11thdoc und der 5. NewWho-Staffel, aber wenn die mehr so gewesen wäre wie "Death of the Doctor", hätte sie mir um einiges besser gefallen. Auch 11thdoc sprach mich hier mehr an, er fühlte sich für mich mehr wie der Doctor an als in der gesamten 5. NewWho-Staffel.

      Arp schrieb:

      Ganz meine Meinung :thumbup:
      Das gilt auch für mich in Death of the Doctor habe ich endlich, seit The End of The Time den Doctor wieder gesehen.

      My Doctor

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von тιмєℓα∂у ()

    • Herr Duck schrieb:

      Ich hab ja so meine Schwierigkeiten mit und der 5. NewWho-Staffel, aber wenn die mehr so gewesen wäre wie "Death of the Doctor", hätte sie mir um einiges besser gefallen. Auch sprach mich hier mehr an, er fühlte sich für mich mehr wie der Doctor an als in der gesamten 5. NewWho-Staffel.

      Arp schrieb:

      Ganz meine Meinung

      тιмєℓα∂у schrieb:

      Das gilt auch für mich in Death of the Doctor habe ich endlich, seit The End of The Time den Doctor wieder gesehen.


      Ich weiß ich werde bereuen, aber kann mir dann bitte einer von euch genau erklären was an diesem Doctor denn so anders war, als in der 5. Staffel?
      Ich hab nämlich in meinen eigenen Punkten positiv herausgestellt, dass ich den selben Doctor gesehen habe wie in DW und er nicht wie bisher in den anderen Sarah Jane Folgen irgendwie umgeändert werden musste, damit er ins "Kinderformat" passt. Daher hätte ich gerne mal von euch, die das anders gesehen haben, gewusst an welchen Eigenschaften, Verhaltensweisen oder sonstigen Sachen ihr das festmacht.

    • Liynka schrieb:

      Zitat von »Herr Duck«
      Ich hab ja so meine Schwierigkeiten mit und der 5. NewWho-Staffel, aber wenn die mehr so gewesen wäre wie "Death of the Doctor", hätte sie mir um einiges besser gefallen. Auch sprach mich hier mehr an, er fühlte sich für mich mehr wie der Doctor an als in der gesamten 5. NewWho-Staffel.

      Zitat von »Arp«
      Ganz meine Meinung

      Zitat von »тιмєℓα∂у«
      Das gilt auch für mich in Death of the Doctor habe ich endlich, seit The End of The Time den Doctor wieder gesehen.



      Ich weiß ich werde bereuen, aber kann mir dann bitte einer von euch genau erklären was an diesem Doctor denn so anders war, als in der 5. Staffel?
      Ich hab nämlich in meinen eigenen Punkten positiv herausgestellt, dass ich den selben Doctor gesehen habe wie in DW und er nicht wie bisher in den anderen Sarah Jane Folgen irgendwie umgeändert werden musste, damit er ins "Kinderformat" passt. Daher hätte ich gerne mal von euch, die das anders gesehen haben, gewusst an welchen Eigenschaften, Verhaltensweisen oder sonstigen Sachen ihr das festmacht.
      Jau, ich irgendwie auch. :) Ich fand den Doktor hier sehr konform mit dem, der uns in Season 5 / 31 / Xempff gezeigt wurde. Vielleciht ist dies auch ein Grund dafür, dass ich die Folge weder sonderlich beeindruckend, noch wirklich schlecht fand :whistling:

      So würde ich Season 5 nämlich inzwischen auch mit einigen Monaten Abstand einordnen...weder sonderlich beeindruckend, noch wirklich schlecht. :sleeping:

      VLG
      s/tnd
    • @Iltu,
      lass uns Oldtimer-Fans doch unsere Träume. Sicher, für wohltätige Zwecke Geld sammeln ist eine ehrenwerte Tätigkeit, trotzdem ist Ace, so wie wir sie in den alten Folgen kennengelernt haben, prädestiniert dafür noch andere, aufregendere Dinge auf anderen Welten oder in anderen Dimensionen zu tun.

      @Liynka,
      ich habe im 11. Doctor stets DEN Doctor, unter anderem den 2., den 6., den 7. und den 10. gesehen. Er hat viele Eigenschaften seiner Vorgänger, aber auch eigene, neue Eigenschaften. Und so in dieser Art haben wir das eigentlich alle schon bei The Eleventh Hour beurteilt und für mich gilt das immer noch. Also ich mag den 11. Doctor, so wie ich seine Vorgänger gemocht habe. Aber ich sehe auch bestimmte Eigenschaften, bei denen ich verstehen kann, wenn sie nicht bei allen gut ankommen. Der 11. Doctor ist offensichtlich als Versager konzipiert. Du wolltest den 10. Doctor mehr als No-second-chance-Doctor haben. Ich hätte beim 11. Doctor gern öfter gesehen, dass ihm auch mal was gelingt, so wie jetzt endlich in Death of the Doctor.

      -+ The Eleventh Hour: Der Doctor liefert Prisoner Zero an die Atraxi aus, aber dafür verbreitet er einen Computer-Virus der die Infrastruktur der ganzen Erde lahmlegt. Er geht aufs Dach des Krankenhauses und ruft laut Buuh und verjagt damit die Atraxi. Seitdem fühlt sich der Doctor unbesiegbar.
      - The Beast Below: Der Doctor informiert sich nicht ausreichend und beurteilt die Situation falsch. Amy rettet den Wal!
      - Victory of The Daleks: Der Doctor ermöglicht den Daleks, ihre bunten Nachfolger zu erschaffen. Es ist Amy, die die Androiden-Bombe entschärft und die Welt rettet.
      -+ Time of Angels: Der Doctor führt die Kleriker in den Tod. Die Bedrohung durch die Weeping Angels verschwindet nur, weil der Crack da ist und die die künstliche Schwerkraft ausfällt. Der Doctor erkennt das immerhin und rettet damit sein eigenes und das Leben von Amy und River Song.
      -+ The Vampires of Venice: Der Doctor bringt Amy in Gefahr, die deshalb von den Vampiren gebissen werden kann. Er scheitert darin, die Saturnynians zu retten. Immerhin kann der Doctor die Doomsday-Maschine stilllegen.
      - Amy's Choice: Der Doctor bläst den Psychic Pollen ins All, nachdem dieser seine Kraft verloren hat. Alle wären auch ohne Selbstmord von selbst aufgewacht.
      - The Hungry Earth: Der Doctor bringt Elliot in Gefahr. Amy führt die Verhandlungen mit den Silurians zum Erfolg. Rory stirbt, weil der Doctor noch im Crack herumsuchen muss, statt zuerst alle in der Tardis in Sicherheit zu bringen.
      - Vincent: Der Doctor schafft es nicht, das Krafayis-Wesen zu retten. Wieder einmal hat er die Lage völlig unterschätzt und geht mit unzureichender Ausrüstung an den Einsatzort.
      -+ The Lodger: Während der Doctor in aller Seelenruhe zum Fußballspielen geht, tötet das Raumschiff weitere Passanten. Immerhin hat der Doctor die entscheidende Idee, wie Craig & Sophie den Bordcomputer neutralisieren können.
      -- The Pandorica Opens: Und wieder schätzt der Doctor die Lage völlig falsch ein. Wieder glaubt er, durch Buuh-rufen Aliens beeindrucken zu können. Das Universum wird vernichtet, bloß weil der Doctor meint, zuerst die Pandorica bergen zu müssen, bevor er sich um seine explodierende Tardis kümmert, obwohl es ihm immerhin seit Cold Blood bekannt war. Die Befreiung des Doctors aus der Pandorica ist lediglich einem Zeitparadoxon zu verdanken, das vermutlich die Tardis eingefädelt hat.

      Das ist das Bild, das die 5. Staffel vermittelt hat. Der Doctor hält sich für einen Superhelden, aber er bringt Menschen in Lebensgefahr und schafft es nur in wenigen Ausnahmefällen etwas zur Klärung einer Situation beizutragen. Im Vergleich dazu ist sein Auftritt in Death of the Doctor wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Frage, die mich bewegt, ist, welche Absicht Moffat hat, den Doctor so darzustellen.

      Bei RTD war der Hintergrund klar. Der Doctor als der letzte der Time Lords, einsam, einsam, einsam und mit der Vernichtung seines eigenen Volkes belastet. Dazu kommen dann noch Fehlschläge wie die Rettung der Frauen vom Mars. Die eine bezeichnet ihn als Monster, die andere bringt sich um. Welchen Hintergrund gibt es nun für die Eigenheiten des 11. Doctors? Es hat sich nichts verändert, er ist immer noch der letzte der Time Lords und einsam, einsam, einsam !

      Du, Liynka hattest den 10. Doctor als Emo-Doctor bezeichnet. Auch wenn das weder dem Doctor noch real existierenden Emos gerecht wird, will ich diesen Begriff einmal aufgreifen, denn der 11. Doctor ist davon die konsequente Steigerung, er ist der Psycho-Doc. In der Serie Buffy hat diese, nachdem sie zum 3. Mal tot war und wieder zurückgeholt wurde, eine SM-Beziehung mit Spike begonnen, denn nur durch die Schmerzen bei ihren Prügeleien konnte sie überhaupt wieder etwas empfinden. Für den Doctor ist es ähnlich. Er muss sich vom Verlust seiner Heimat und seiner Familienangehörigen ablenken. Er braucht den ständigen Kick, indem er Regierungen stürzt oder sich in Lebensgefahr begibt, deshalb geht er z.B. mit dem Schraubenschlüssel auf Daleks los. Amy, die unmögliche Amy, die ähnlich einsam wie der Doctor ist, weil all ihre Bezugspersonen vom Crack geholt wurden, ist ebenso gestört, eine perfekte Begleiterin für den Doctor. In Venice freuen sie sich über die Vampire, weil sie beide als Borderliner die Gefahr brauchen. Der Doctor verliert dabei jeden Maßstab, was für Folgen seine Neigung für andere hat. Er bringt immer wieder Lebewesen in Gefahr. Letztlich hat es das ganze Universum gekostet.

      Ist diese Seite des 11. Doctors jetzt überwunden? Schließlich kann es sein, dass Amy ihn mit anderen Eigenschaften ins neugeschaffenen Universum zurückerinnert hat. Indem sie jetzt mit Eltern aufgewachsen ist, ist sie jetzt schließlich auch eine andere. Oder scheitert der Doctor diesmal bloß deshalb nicht so wie bisher, weil die Sarah Jane Adventures eine positivere Darstellung verlangen? Das Christmas-Special wird uns weitere Anhaltspunkte liefern.

      Radioactive Man

      Ace: They couldn't understand how blowing up the art-room was a creative act.
    • Also ich sehe ja vieles im 11. Doctor was andere nicht sehen aber dieses Versagen wie du es beschreibst sehe ich auch nicht mehr oder weniger als in anderen Inkarnation des Doctors.
      Sei es beim 10. Doctor, für den sich etliche Personen geopfert haben oder auch die fünfte Inkarnation mit There should have been another way. Auch die Pläne des 7 Doctors gingen mal schief und beim 4 Doctor hatte ich auch öfters das Gefühl er ratet mehr, als das er weiß was er tut.
      Zumal einige deiner Beispiele auch eher deiner eigenen Interpretation geschuldet sind.

      Radioactiveman schrieb:

      -+ The Eleventh Hour: Der Doctor liefert Prisoner Zero an die Atraxi aus, aber dafür verbreitet er einen Computer-Virus der die Infrastruktur der ganzen Erde lahmlegt. Er geht aufs Dach des Krankenhauses und ruft laut Buuh und verjagt damit die Atraxi. Seitdem fühlt sich der Doctor unbesiegbar.
      - The Beast Below: Der Doctor informiert sich nicht ausreichend und beurteilt die Situation falsch. Amy rettet den Wal!
      - Victory of The Daleks: Der Doctor ermöglicht den Daleks, ihre bunten Nachfolger zu erschaffen. Es ist Amy, die die Androiden-Bombe entschärft und die Welt rettet.
      -+ Time of Angels: Der Doctor führt die Kleriker in den Tod. Die Bedrohung durch die Weeping Angels verschwindet nur, weil der Crack da ist und die die künstliche Schwerkraft ausfällt. Der Doctor erkennt das immerhin und rettet damit sein eigenes und das Leben von Amy und River Song.
      -+ The Vampires of Venice: Der Doctor bringt Amy in Gefahr, die deshalb von den Vampiren gebissen werden kann. Er scheitert darin, die Saturnynians zu retten. Immerhin kann der Doctor die Doomsday-Maschine stilllegen.
      - Amy's Choice: Der Doctor bläst den Psychic Pollen ins All, nachdem dieser seine Kraft verloren hat. Alle wären auch ohne Selbstmord von selbst aufgewacht.
      - The Hungry Earth: Der Doctor bringt Elliot in Gefahr. Amy führt die Verhandlungen mit den Silurians zum Erfolg. Rory stirbt, weil der Doctor noch im Crack herumsuchen muss, statt zuerst alle in der Tardis in Sicherheit zu bringen.
      - Vincent: Der Doctor schafft es nicht, das Krafayis-Wesen zu retten. Wieder einmal hat er die Lage völlig unterschätzt und geht mit unzureichender Ausrüstung an den Einsatzort.
      -+ The Lodger: Während der Doctor in aller Seelenruhe zum Fußballspielen geht, tötet das Raumschiff weitere Passanten. Immerhin hat der Doctor die entscheidende Idee, wie Craig & Sophie den Bordcomputer neutralisieren können.
      -- The Pandorica Opens: Und wieder schätzt der Doctor die Lage völlig falsch ein. Wieder glaubt er, durch Buuh-rufen Aliens beeindrucken zu können. Das Universum wird vernichtet, bloß weil der Doctor meint, zuerst die Pandorica bergen zu müssen, bevor er sich um seine explodierende Tardis kümmert, obwohl es ihm immerhin seit Cold Blood bekannt war. Die Befreiung des Doctors aus der Pandorica ist lediglich einem Zeitparadoxon zu verdanken, das vermutlich die Tardis eingefädelt hat.
      The Eleventh Hour: Was ist dabei jetzt Versagen? Das er Prisoner Zero ausliefert? Ist doch normal das er den Bösen besiegt. Das er die Infrastruktur lahmlegt? Ähh, der Doctor greift schon mal zu extremen Mitteln, vor allem in der neuen Serie wo alles immer gleich groß und bombastisch sein muss. Er hat auch die Erde schon mal an einem Schleppseil mit der Tardis abgeschleppt. Da hätte wer weiß was passieren können. Er fühlt sich Unbesiegbar? Er hielt sich kurze Zeit vorher noch für den Time Lord Victorius, das sah weitaus Wahnsinniger aus als das jetzt.

      The Beast Below: Ja, der Doctor liegt falsch und hätte beinahe einen Wal getötet. Und Amy hat die richtige Idee.
      In Voyage of the Damned verspricht der 10. Doctor alle zu retten und am Ende bleiben die meisten doch auf der Strecke. In Fires of Pompei muss erst Donna den Doctor zur Vernuft bringen. In The Long Game schaltet der 9. Doctor alle Kommunikation aus, was verheerende Folgen für die Erde hat und den Daleks hilft Pläne zu schmieden. Der Doctor macht halt schon mal Fehler. Ist halt auch nur ein Time Lord.

      {...}

      Amy's Choice: Hätte der Pollen wirklich einfach seine Kraft verloren? Das habe ich irgendwie anders gesehen. Also für mich kein Versagen des Doctors.

      Genauso deine anderen Beispiele. In Pandorica Opens schätzt der Doctor die Lage falsch ein und wird von den Aliens überrumpelt? Äh ja und? In Midnight hat er sich so sehr in die Scheiße geritten, dass sich eine unschuldige Stewardess für ihn Opfern musste.
      Der Doctor liegt öfters mal falsch. Er ist nicht der Superheld der immer alles richtig macht. Sein Versagen ist der Dramaturgie geschuldet, mal ist es offensichtlicher mal versteckt. Am Ende aber ist er doch immer derjenige der eine zündende Idee hat mit der er alles retten kann. Dieses Verhalten zieht sich eigentlich durch alle Inkarnationen.


      Und das selbe habe ich auch in Death of the Doctor gesehen. Er wird überrumpelt, die Tardis wird geklaut. Aliens wollen mit Hilfe der Tardis Unfug machen, der Doctor holt sich Hilfe, rennt ein wenig planlos rum bis ihm in letzter Sekunde die zündende Idee kommt. Fand ich jetzt sehr typisch Doctor und das nicht nur typisch 11. Doctor.

    • Ich weiß ich werde bereuen, aber kann mir dann bitte einer von euch genau erklären was an diesem Doctor denn so anders war, als in der 5. Staffel?

      Ich weiß nicht, warum du meinst, die Frage bereuen zu müssen. Ich finde es gut, dass du nachfragst und hatte vor, dir eine ordentliche und angemessene Antwort zu geben. Das ist aber leider nicht so einfach.

      Du hast richtig festgestellt, dass der Doctor nicht an das SJA-Format angepasst werden musste, dass er nicht kindgerecht verändert werden musste (inwieweit das bei des zehnten Doctors Gastauftritten anders war, kann ich nicht beurteilen, die Folgen habe ich noch nicht gesehen). Trotzdem erschien er mir hier anders als bei den meisten Folgen der fünften NewWho-Staffel, nämlich "erwachsener". Ich kann es, was mich selber ärgert, nicht genau festmachen woran es liegt, es ist eine Gefühlssache.
      Es mag damit zusammenhängen, dass durch das Zusammensein mit Jo und Sarah Jane eine Erinnerung an die Classic-Folgen geweckt wird, wozu auch das Setting des fremden Planeten passte, der so sehr gut auch in den alten Folgen hätte aussehen können.
      Es mag auch an der Tatsache liegen, dass es eine RTD-Folge war. Und nein, ich will hier nicht den Streit zwischen RTD- und SM-"Anhängern" neu entfachen. ich sage auch nicht, dass einer von beiden besser oder schlechter ist. Beide haben aber unterschiedliche Stile, und interpretieren den Doctor anders. Bei den meisten der Moffat-Folgen hatte ich (und das ist jetzt nur mein Eindruck, und auch nicht wertend gemeint) das Gefühl, sie würden in einer Märchenwelt spielen, nicht im realen DW-Universum. Obwohl das DW-Universum sich natürlich von der Realität unterscheidet, hatte ich doch von 1stdoc bis 10thdoc das Gefühl, sie hätten in die Wirklichkeit gepasst ... außer bei 7thdoc , dessen Folgen auch dieses Gefühl der Unwirklichkeit bei mir hinterließen.

      Wie gesagt, ich würde gerne den Finger drauf legen und dir genau sagen können, woran es liegt, aber es ist mehr eine Sache des feelings ...

      (und meine tagesform ist heute auch nicht die beste ...)
    • Danke Herr Duck für die Antwort.

      Es ist tatsächlich etwas schwierig so ganz zu erkennen warum du den 11. Doctor hier anders siehst. Was ich vor allem aber rauslese ist folgendes:

      Herr Duck schrieb:

      Es mag auch an der Tatsache liegen, dass es eine RTD-Folge war. {...} Beide haben aber unterschiedliche Stile, und interpretieren den Doctor anders. Bei den meisten der Moffat-Folgen hatte ich (und das ist jetzt nur mein Eindruck, und auch nicht wertend gemeint) das Gefühl, sie würden in einer Märchenwelt spielen, nicht im realen DW-Universum.
      Ich lese aus diesen Sätzen heraus, dass das ganze vielleicht gar nicht am Doctor selber liegt, sondern vielleicht eher am Setting in der die Sarah Jane Folge angelegt ist. Es ist war, das Märchenhafte das Moffat in seinen Geschichten aufbaut fehlt hier natürlich und dadurch scheint es mir als "wirke" der Doctor tatsächlich anders auf manche Leute. An seinem Charakter ändert sich aber nichts, es wird nur als anders empfunden.

      Vielleicht fällt den anderen, die das Selbe empfanden ja noch etwas ergänzendes ein.

    • @Liynka,
      auch bei anderen Inkarnationen des Doctors kam es vor, dass sich Lebewesen geopfert haben. Beim 10. Doctor wurde es aber so häufig eingesetzt, dass wir es als typisches Merkmal für den 10. Doctor ansehen können. Der 10. Doctor hat unzählige Male die Erde gerettet, ist insofern also kein Versager, aber die "Familie" all seiner Companions lässt ihn letztlich allein zurück, als Verantwortlicher für die Vernichtung von Gallifrey und als Verantwortlicher für die vielen, die sich geopfert haben, steht er moralisch vor einem Scherbenhaufen. Diese Art des Scheiterns wollte bei ihm die Dramaturgie von RTD. Beim 11. Doctor wollte die Dramaturgie von Moffat eine andere, für den 11. Doctor typische Art des Scheiterns. Falls ich jetzt nichts übersehen habe, musste sich niemand für irgend etwas opfern, aber es sind Menschen für nichts und wieder nichts gestorben, z.B. nachdem der Doctor die Daleks provoziert hatte. Es ehrt den 11. Doctor, dass er Saturnynians und den Krafayis retten wollte, das so deutlich gesagt zu haben, hebt ihn positiv von vielen seiner Vorgänger ab. Aber er scheitert darin, ebenso wie mit anderen großspurig angekündigten Vorhaben. Im Vergleich besonders zum 7. Doctor, der über jede Situation schon vorher Bescheid weiß, aber zum Verdruss von Ace erst nach und nach mit den Informationen rausrückt, der jede Sache zielstrebig angeht und erfolgreich zuende bringt, ist der 11. Doctor ein Versager, offensichtlich weil Moffat es in seiner unergründlichen Weisheit so vorgegeben hat.

      Die Wutanfälle (als er drauf und dran ist, den Wal gehirntot zu machen, als er auf den Dalek losgeht, als er mit River Song darüber redet, was den Crack verstopfen könnte) sind in gleicher Weise typisch für den 11. Doctor, obwohl es ähnliches auch schon früher gegeben haben mag. Auch der Märchenaspekt ist typisch für die Episoden der 5. Staffel und den 11. Doctor, obwohl es ähnliches schon früher gegeben hat (z.B. The Mind Robber). Es geht um die Häufigkeit und auch um die Art und Weise wie. Ich persönlich finde den Märchenaspekt als sehr gut passend zur Rahmenstory, also ist es für mich gut so. Während ein Doctor, der durch seinen Hochmut das Universum aufs Spiel setzt, allenfalls noch durch eine Erklärung im nächsten Staffelfinale gerechtfertigt werden mag.

      Death of the Doctor knüpft an Klassik-Episoden an, folglich darf endlich mal wieder ein Steinbruch als Alien-Welt firmieren. Dass dem Doctor die Tardis geklaut wird, ist schon in der Marco Polo-Folge vorgekommen, es ist also kein so ungewöhnliches Ereignis, dass man dem Doctor daraus ein besonderes Versagen anlasten könnte. Aber wie er über die Artron-Energie, die Clyde abbekommen hat, eine Verbindung herstellt, ist doch sehr gelungen. Der Doctor tut hier zur Abwechslung mal etwas, was geeignet ist und wirklich zum Erfolg führt. Und das Buchu Oil (deutsch: Bucco Öl) von Jo als Kontaktspray einzusetzen ist einfach genial. Insgesamt denke ich aber auch, dass in Bezug auf den Doctor selbst die Unterschiede zur 5. Staffel gering sind.

      Genug über den Doctor, viel wichtiger war für mich, Jo Grant wiederzusehen. Und während andere hier noch über den Doctor debattieren, hat es für mich inzwischen längst eine weitere Folge Sarah Jane gegeben. Für alle, die hier nur wegen dem Doctor reingeschaut haben, deshalb noch eine Information, die allen regelmäßigen Sarah Jane-Guckern bekannt ist. Zum wiederholten Male wurde behauptet, der Brigadier sei auf irgendeiner Mission in Peru. In der Episode Enemy of the Bane hat der Brigadier persönlich gesagt, was er von solchen Behauptungen hält. Dort wollte ein Major Kilburne von Unit eine Nachbesprechung zum Peru-Einsatz mit dem Brigadier abhalten. Der erwiderte darauf, er befände sich bereits seit geraumer Zeit im Ruhestand und würde deshalb weder für Einsätze und erst recht nicht für Nachbesprechungen zur Verfügung stehen.

      Radioactive Man

      ps.: Ich trinke aus dem Kelch mit dem Elch !
    • Wunderschön. Bittersüß. Melancholisch. Hervorragend.
      Ich weiß nicht, wie die Folge auf mich gewirkt hätte, hätte ich sie gesehen, als Elisabeth Sladen noch gelebt hat, aber so hat sie nun (leider) einen noch tieferen Eindruck hinterlassen.

      Ich weiß nicht, wie ich es beschrieben soll, aber die ganzen Rückblicke und der Auftritt von Jo Grant haben mich tief berührt.

      Dazu die Aufzählung der aktuellen Situation so mancher Companions. Einfach nur wunderschön. Da ist es sogar mir einmal egal, dass es nicht zu der Continuity von Big Finish und den Romanen oder Comics passt.

      Danke RTD für eine überaus schöne aber irgendwie auch traurig machende Episode.
      Die Zeit geht vorbei, wir können nicht zurück, aber alles was wir tun hinterlässt einen Eindruck.
      Auch wenn sich die SJA immer weiter gesteigert haben, irgendwie hatte ich so etwas nicht erwartet.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Meine erste SJA-Folge - ich ich mir zugegebenermaßen vorrangig wegen des Mitwirken des Doctors ausgesucht hatte.

      Es ist eine Sendung fuer das sehr junge Publikum, aber dennoch weitaus besser als alles, was hier so läuft.
      Die ganzen Anleihen an de Classic-Folgen konnte ich gar nicht so recht wuerdigen, weil ich da ja noch sehr viel zu sehen habe. Aber immerhin hatte ich Jo in "The green death" erst kuerzlich erlebt.
      Den Doctor fand ich uebrigens so wie er halt immer ist, er selber halt. Und gut natuerlich.

      Da die Folgen alle auf dem IPlayer zu sehen sind, werde ich wohl auch noch weitere sehen.
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Eine schöne Folge, um noch mal den Einstig in die Serie zu wagen (ich hatte schon mal den Einstieg versucht, weil ich damals aber ziemlich viel Torchwood gesehen habe, sind die SJA im Kontrast dazu bei mir erst mal als zu kindlich durchgefallen.)
      Gerade im Moment ist mir aber sehr nach dem etwas leichteren, verspielt-phantasievollen Ton, und diese Folge hat nicht nur den geliefert, sondern passt auch noch sehr gut in meine Post-"The Day of the Doctor"-Jubiläums-Stimmung! Diese Mischung aus alten Bekannten aus der Classic Serie, dem Gastauftritt des Doctors und herrlichen (für mich) neuen Aliens wie dem witzigen Groske und den wunderbar muppet-liken Geier-Bestattern, das hat bei mir sofort gezündet!
      Neben Sarah Jane, die ich immer gerne sehe, fand ich das Wiedersehen mit Jo einfach fantastisch! Die Figur ist wirklich glaubhaft und stringent weiter entwickelt worden! Und ihre Unterhaltung mit dem Doctor war sehr rührend.
      Auch diese kleine Aufzählung alter Companions am Schluss (die ich - ganz stolz - auch wirklich alle erkannt hab!), hat mir sehr gefallen!

      Ich werde mich wohl über die Feiertage weiter mit der Serie beschäftigen. Genau das richtige Programm, glaube ich. :)