BiFi 140 - A Death in the Family

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    • BiFi 140 - A Death in the Family

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      Buch:
      Steven Hall

      Regie:
      Ken Bentley

      Inhalt:
      "The future folds into the past. The homeless hero has fallen. Now begins the time of three tales: The Tale of the Herald. The Tale of the Hidden Woman. The Tale of the Final Speaker. When the last tale is told, all the lights shall fail. The world will end."

      21st century London: Nobody No One, the extra-dimensional Word Lord, is again running amok. Only this time, he's unbeatable – and a terrible tragedy is about to unfold.

      It is written.

      Sprecher:
      The Doctor - Sylvester McCoy
      Ace - Sophie Aldred
      Hex - Philip Olivier
      Evelyn Smythe - Maggie Stables
      Nobody No-One - Ian Reddington
      Corporal/Novice - John Dorney
      Ayl-San/Faber/Nurse - Alison Thea-Skot
      Captain Stillwell/Applin/Tour Guide - Andrew Dickens
      Ann-the-Van/Story Speaker/Webster - Harriet Kershaw

      Erschienen Oktober 2010

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      Wenn man sich so umsieht hat die Folge ja fast überall extrem gute Kritiken bekommen, manche sprechen sogar von einem der allerbesten BiFis überhaupt. Öhh... Jaaaaaaa. Es ist sicherlich schon sehr gut, aber dann doch wieder nicht SO gut dass man vor Begeisterung nicht mehr atmen kann. Aber vielleicht liegt's ja auch an mir persönlich, kann schliesslich auch sein.

      Spannend ist auf jeden Fall und in der Tat mal was anderes. Jede Episode ist komplett anders als die vorherige, beschäftigt sich mit einem anderen Block der Geschichte. Es gibt eine Ace-Episode, eine Hex-Episode... und in gewisser Weise auch eine Evelyn-Episode. Und es passiert so dermassen viel in diesen Folgen, dass man ohne Probleme auch einen Zwölfteiler daraus hätte machen können... aber es kommt in keiner Weise überladen und unübersichtlich herüber. In dieser Hinsicht ist Steven Hall da ein kleines Wunderwerk gelungen, damit hätte er auch sehr leicht auf die Nase fallen können. Jedenfalls ist es eines der komplexesten Scripts die Big Finish jemals vertont haben.

      Darüberhinaus sind die Schauspieler auch irrsinnig gut. Besonders McCoy's verzweifelten "I'M DEAD!!!"-Ausruf fand ich klasse.

      Aber es gibt da so ein paar Dinge die's für mich dann doch wieder auf ein "nur gut" runterziehen. In der Abteilung "schade, aber verzeihlich" wäre da z. B. dass der Word Lord nur wenige Auftritte hat, weswegen er als Figur in dieser Geschichte etwas verschwendet wirkt. Ausserdem kann ich es nur schwer glauben, dass Ace sich wirklich in so einen Stottergeek verguckt - und wenn auch nur leicht. Die braucht jemanden mit dem sie sich kloppen und streiten kann... und das konnte ich in dieser Figur hier nun wirklich nicht ausmachen.

      In der Abteilung "ärgerlich, unverzeihlich" wäre dann das teilweise wirklich exzessive Erklärungsgeschwafel. Diese "Wir erklären jetzt den Plot!"-Monologe habe ich ja kürzlich erst "Neverland" angekreidet... und hier gibt's mindestens eine Szene in der das nicht sehr viel besser ist. Am Anfang von Teil vier redet und redet und redet Ace sich einen Wolf ab, legt jeden Trick dar der im Hintergrund durchgeführt wurde, deckt auf was WIRKLICH passiert ist... während der Word Lord sich das alles anhört und ab zu "Oha.", "Tatsache?" und "Wow!" sagt. Und... möh. Ich bin wirklich kein Fan von solch Schreibertum. Das kann man auch eleganter machen.

      Ausserdem kam es mir so vor als hätte Steven Hall während des Schreibens zuviel schlechtes New Who geguckt. Diese ständigen Bekenntnisse aller Figuren was für ein "wonderful man!!!" und "awesome being!!!" der Doctor doch sei gehören doch eher in die Spätphase der Ära Tennant... und nicht in das McCoy-Universum. Big Finish hat ja schon andere Dinge die eine Erfindung der neuen Serie waren übernommen, und in der Regel ging das auch recht gut... aber DAS hier muss doch bitte nun wirklich nicht sein. :( Ich will in den Hörspielen keine Figuren mit nem creepy Doctor-Fetish hören... und ich hoffe auch dass ich das niemals wieder muss.

      Aber gut, die Entschädigung für alle Schwachpunkte ist Evelyn, von der man in den letzten Jahren viel zu wenig gehört hat... und deren letzten Hörspiele auch nicht mehr sonderlich gut waren. Jedenfalls ist dieser (und ihr chronologisch letzter) Auftritt einer ihrer allerbesten. Wer hier am Schluss keinen Kloss im Hals hat ist ein böses evelynhassendes Wesen! Ihre Szene mit dem McCoy-Doctor gegen Ende der Geschichte ist eine der tollsten BiFi-Momente überhaupt. Schade dass von dieser Combo nie soviel gehört hat... und aller Wahrscheinlichkeit auch nie mehr etwas hören wird. Jedenfalls haben beide Schauspieler eine überraschend gute Chemie.

      Nundenn... von mir gibt's eindeutig ne Kaufempfehlung! Aber eines der besten BiFis aller Zeiten? N'aaaaah...
    • Schon auf FB gepostet, aber fürs Archiv:
      Project: Twilight
      Project: Lazarus
      Arrangements for War
      The Harvest
      Thicker than Water
      Forty-Five (The Word Lord)
      Project: Destiny
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.