5x04 - The Enemy Of The World

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    • Troughton ist ja eh mein zweitliebster Doctor, aber in dieser Folge war er echt grandios.
      Schon ganz zu Beginn die Strandszene - so herrlich :)
      Toll, ihn auch mal anders zu sehen. Etwas ernster wuerde ich ihn mir in der Tat ab und an wuenschen.
      Witzig fand ich auch die Szene mit Victoria "Victoria, don't hurt me" :D
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Meine erste Begegnung mit dem zweiten Doctor (wenn man The Five Doctors mal weglässt) und sie war großartig. Solche Folgen würde ich mir ab und zu für die aktuellen Folgen wünschen. Kein SciFi, keine Aliens, sondern einfache Geschichten die spannend sind. Patrick Troughton hat wirklich klasse beide Rollen gespielt. Ich war fast fassungslos das ich nicht gecheckt habe, dass es der Doctor ist, der im Record Room am Ende ist. Erst als er die Rolle wechselte, das war wirklich großartig.

      Eine Frage habe ich dennoch. Was passiert mit Salamander am Ende? Fällt er aus der TARDIS?

    • So, jetzt, nachdem ich das Ganze auch in bewegten Bildern gesehen habe, sehe ich meinen Eindruck aus der Rekonstruktion mehr als bestätigt: dies ist eine der besten Troughton-Storys überhaupt, eine geniale Performance, und wenn The Web of Fear nur halb so gut ist wie ich aus der Rekonstruktion erwarte, dann ist Staffel 5 die beste der ersten 15. Was für ein Jammer, dass soviel davon geschrottet wurde.
      Was dieses Serial angeht, bleibe ich natürlich bei meiner alten Wertung: Super!

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    • Ich bin überrascht dass bisher kaum jemand etwas zu diesen Folgen geschrieben hat. :(

      Aber... jupp, mir ging's genauso wie Pascal. Mich hat dieser Sechsteiler ein kleines bisschen weggeblasen. Nicht nur weil er meine Erwartungen weit übertroffen hat, sondern auch weil ich sowas nicht erwartet hätte. Und dieses sowas ist... ne ganze Menge. Die hervorragend herausgearbeiteten Charaktere (selbst die kleinsten Nebenfiguren haben ein starkes Profil), die mit vielen kleinen visuellen Kinkerlitzchen ausgestatte Regie, das erzählerische Tempo das für Classic alles andere als selbstverständlich ist (erst recht für einen Sechsteiler), die schauspielerischen Leistungen von so ziemlich allen Beteiligten...

      Und an keiner Stelle habe ich "So langsam fängt es aber an sich hinzuziehen!" gedacht.

      Als Rekonstruktion hatte "Enemy" ja einen guten Eindruck auf mich gemacht. Aber dass das Serial tatsächlich so gut ist hätte ich niemals erwartet.

      Und egal welchen Episodenguide man aufschlägt, jeder einzelne will dir erklären dass dies die Gurke der Staffel sein soll. Oh Lügen, lasset euch strafen! ;)

      Am meisten überrascht hat mich der unerwartete Einsatz von Rückprojektion in Episode 2. (Die Szene auf der Bank.) Dies hat der Szenerie sehr viel Tiefe und das Gefühl von draussen vermittelt, erst recht als Jamie noch den Weg entlanglaufen sah. Und das auch noch so gut realisiert! Dann war da noch die sehr dynamische Actionsequenz mit dem Helikopter in Episode 1. Da fragt man sich was da noch alles in jener Ära unentdeckt und ungesehen vor sich hinschlummert... und was da noch alles für Regie-Bonbons von denen wir nichts ahnen in den anderen verlorenen Folgen versteckt sind. Dies zeigt einem dass die 60er in "Doctor Who" weitaus mehr auf dem Kasten haben als man ihnen zugetraut hätte. Gerade die ersten beiden Hartnell-Staffeln können manchmal ja etwas sehr betulich und leicht statisch wirken. Aber sobald man auf eine "Masterplan"-Folge oder so stösst, dann bekommt man den Eindruck dass sich die Serie im Stil deutlich weiterentwickelte und mit der Zeit immer filmischer wurde. Etwas was man halt nur nicht wissen konnte da kaum ein visueller Nachweis existierte. Manche Telesnaps lassen ja auf ziemlich spannende Kamerawinkel schliessen, aber gehört schon sehr viel Phantasie dazu um sich auszumalen wie die Folgen wirklich ausgesehen haben. Und z. B. hier in diesem Fall von "Enemy" kann ich nicht sagen dass mir dazu die Phantasie ausgereicht hätte...
    • Ich bin ja noch beim gucken (und schreibe eher selten Classic-Reviews). Zur Rückprojektion hatte die WifeInSpace(.com) was interessantes gesagt: "Barry Letts hat CSO gemacht, bevor es CSO gab."
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.
    • Das andere Schöne an den Funden ist ja, dass wir jetzt endlich ein wenig mehr von Victoria haben. Gerade ihre Zeit war ja ziemlich übel vom Kahlschlag heimgesucht worden.
      Ich war etwas überrascht, dass mir Enemy sogar noch besser als Web gefallen hat.
      Mich nicht. Ich mochte schon die Rekonstruktion von Enemy etwas lieber als Web. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich ein Fan von Dramatik bin und ich mich immer noch dafür begeistere, dass dieses Serial ohne Plastik-Aliens auskommt und einzig von den Charakteren lebt.

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    • Habe mein Exemplar auch wieder abbestellt. Bis irgendwann die Special Edition auf den Markt geworfen wird müssen meine iTunes-Files reichen. Und wenn diese wider Erwarten doch nicht kommen sollte... dann dürfte der Preis nach einer Weile ohnehin mindestens um die Hälfte gefallen sein.
    • Glückwunsch zu diesem Kauf. Wie bereits erwähnt ist durch die Wiederentdeckung Enemy zu einer meiner Lieblingsserials avanciert, hat meinen Eindruck von Staffel 5 als beste Troughton-Staffel und Jamie/Victoria als bestes Troughton-Companion-Gespann bestärkt und verfestigte den zweiten Doctor vorn in meiner Doctor-Reihenfolge.
      Trotzdem reicht mir bisher die iTunes-Variante.

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    • Abgesehen von der wirklich tollen Story und dem überragenden Patrick Throughton, der hier sogar einen wirklich gut gemachten, glaubhaften und nicht übertriebenen spanischen (wenn auch nicht mexikanischen) Akzent darbietet, bin ich auch schwer beeindruckt von der Bildqualität. Das Restaurationsteam hat hier wirklich einen fantastischen Job gemacht. Man will gar nicht glauben, dass es sich hier um 16mm Filmprints handelt, die mal vor Jahrzehnten per Telecine vom Videoband abgefilmt wurden und dann um die 40 Jahre in Afrika bei brutalen Konditionen gelagert wurden.

      In dieser Qualität war es ja damals nicht mal im TV zu sehen, denn BBC 1 sendete damals noch im 405-Zeilen-Standard auf VHF. Enemy Of The World war zwar die erste Doctor Who Folge die im neuen 625-Zeilen Standard aufgenommen wurde, aber da BBC 1 erst 1969 auch in diesem Standard sendete, bekamen die Zuschauer noch die herunterskalierte 405-Zeilen Version zu sehen, die dann über Antenne ausgestrahlt auf flimmernden Röhren-TVs weiter an Qualität verlor.

      Und wir haben nun das Glück die Folge so zu sehen, als wäre sie heute aufgenommen, abgesehen von der fehlenden Farbe. Wirklich beeindruckend.
    • Ich bin immer noch ganz geflasht. Das war mit Sicherheit eine der am besten geschriebenen, spannendsten Folgen der Classic Serie!
      Ein spannender Polit-Thriller, aber auch ganz klar Science-Fiction, allerdings nicht von der sonst üblichen fantastischen Gummialienmonster-Sorte.
      Aber auch wenn hier auch auf eine typische Alien-Story verzichtet wird (was der Story keinerlei Abbruch tut - ich würde eher sagen, im Gegenteil!): hervorragende Sets, klassische, aber durchaus glaubhaft wirkende 60er-Jahre-Science-Fiction-Kulissen, gute Kostüme, tolle Kameraeinstellungen und für eine TV-Produktion der 60er ziemlich beeindruckende Effekte! (Besonders hat mich da der explodierende Hubschrauber gefreut - der stammte nämlich tatsächlich aus "Liebesgrüße aus Moskau"! ;) )

      Und die Schauspieler waren alle sehr überzeugend (einzige Ausnahme, auch wenn ich damit hier gegen den Strom schwimme: Victoria! Das komplett nutzlose, verängstigte Dummchen hat mich massiv genervt! Auch wenn "nutzloses, verängstigtes Dummchen" nun mal ihre Rollenbeschreibung war, und Deborah Watling das beste daraus gemacht hat) - vorne weg und sie alle in den Schatten stellend Patrick Troughton!
      Einfach unglaublich, wie glaubhaft und gekonnt er hier zwei verschiedene Charctere verkörpert, mit relativ wenig, wenn auch gezielt eingesetzter Unterstützung von Makeup und Kostüm, aber hauptsächlich durch Sprache, Mimik, Körpersprache. Enorm gut! So überzeugend, dass ich vom ersten Moment an Salamder und den Doctor als zwei verschiedene Personen wahrgenommen habe! Richtig faszinierend wurde es dann, wenn Troughton den Doctor gespielt hat, der Salamander gespielt aht und später Salamander, der den Doctor gespielt hat! Man konnt direkt mitverfolgen, wie der Doctor immer mehr in die Rolle hineinfindet.
      Unterstützt hat er diese zwei unterschiedlichen Rollen wohl auch dadurch, dass er beide Charactere extrem gegensätzlich angelegt hat, und (zumindest kam es mir so vor), den Doctor noch gutmütiger als sonst gespielt hat. Er wirkt in dieser Folge tatsächlich so feige, wie es seinem (schlechten) Ruf entspricht. Was mich nie wirklich gestört hat. Und hier erfüllt es eindeutig seinen Zweck, um den Gegensatz zwischen den beiden deutlicher herauszustellen: auf der einen Seite der liebenswerte, friedvolle, vorsichtige, ja ängstliche Doctor, auf der anderen Seite der harte, skrupellose, despotische Salamander.

      Und dann der kurze, aber grandiose Höhepunkt, als sich die beiden am Ende in der Tardis gegenüberstehen und es zur letzten Konfrontation kommt! Filmisch so dermaßen gut gemacht, selbst nach heutigen Sehverhalten täuschen lassen kann! Die Schnitte und Kameraeinstellung in den kampfszenen sind meisterhaft gemacht, man kann den Einsatz des jeweiligen Stuntdoubles eiegntlich nicht ausmachen, und die kurze Doppelt-Throughton-Szene sah ebenfalls extrem gut aus.
      (Inwieweit dafür das Restaurationsteam verantwortlich war, oder ob dieser Effekt schon ursprünglich so gut aussah, wäre interessant zu wissen. So was macht es umso ärgerlicher, dass wirklich jegliches Special Material auf der DVD fehlt! X( Das ein oder andere Interview wenigstens wäre doch ganz nett gewesen.)
      Und dann, nach kurzem, heftigen Kampf, ein kurzes, aber umso heftigeres Ende Salamanders, beim überstürzten Start in den Time Vortex gesogen zu werden! Wenn ich das Wort sonst nicht so gerne verwende, aber hier muss ich es einfach mal sagen: Krass!! Und einen Moment vorher, als der Doctor Salamander prophezeit, wie seine nahe Zukunft aussieht, und der harte Kern des Doctors zum Vorschein kam, das wäre tough gewesen! Aber so ein Ende ist wirklich heftig! Ich hatte bei der neuen Serie schon oft regelrechte Schock-Momente, wo es mir bildlich die Sprache verschlagen hat, aber das war einer der ganz wenigen solcher dramatisch heftigen Momente in der Classic-Serie!

      Die Story war spannend bis zum Schluss! So viele unvorhergesehene Wendungen! Sogar das, was ich bis zur letzten Folge als einzigen Schwachpunkt der handlung angesehen hatte, nämlich dass Salamnder so deutlich als skrupellos und grausam dargestellt wird, dass man als Zuschauer gleich weiß: aha, das ist also der Bösewicht! ...sogar das hatte letztendlich noch einen Zweck: man glaubt von Anfang an den Dartellungen von Giles Kent, und vermutet, dass hinter dem Misstrauen des Doctors, der Kent ohne handfeste Beweise nicht glauben will, ganz lange noch seine zögerliche Feigheit steckt. Man kann ich bei so einem fiesen, durchtriebenen Character wie Salamander nicht vorstellen, dass er etwas anderes ist als der schurke, wie der er wirkt - und geht daher vom Umkehrschluss aus, dass Kent einer der Guten sein muss, trotz seiner teils zweifelhaften Methoden, den Doctor zur Zusammenarbeit zu bewegen und seiner Gewaltbereitschaft. Auch wenn ich der Classic-Serie damit unrecht tue (und sie das ja auch schon mehr als oft bewiesen hat!), bin ich ohen zu zögern von einem klaren Gut-Böse-Schema ausgegangen, so dass mich der eigentliche Twist, was das Verhältnis von Kent und Salamander zueinander angeht, wirklich überrascht hat!

      Fazit: ein ganz großes SUPER! :thumbsup: