5x04 - The Enemy Of The World

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    • 5x04 - The Enemy Of The World

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      The Enemy Of The World


      The Enemy Of The World ist die 4. Folge der 5. Staffel Doctor Who. Sie besteht aus 6 Einzelepisoden, von denen leider nur noch Episode 3 existiert. Noch dazu ist Episode 4 eine der wenigen Episoden der Serie, von der keinerlei Telesnaps erhalten sind.
      Die Folgen wurden zwischen dem 23. Dezember 1967 und dem 27. Januar 1968 ausgestrahlt und hatten zwischen 6,8 und 8,1 Mio. Zuseher.


      Als der Doctor, Jamie und Victoria im Australien des Jahres 2017 landen, können sie nur knapp einem scheinbar grundlosen Attentat entkommen. Ihre Retterin, Astrid, bringt sie zu Giles Kent, welcher ihnen von Rámon Salamander erzählt, ein Politiker und Wissenschaftler, der dem Doctor bis aufs letzte Detail gleicht. Salamander hat ein Mittel zur Speicherung solarer Energie entwickelt, welches die Hungersnöte im Land, welches immer wieder von Vulkanausbrüchen und Erdbeben heimgesucht wird, vertreiben soll. Als der Doctor in Salamanders Rolle schlüpft, merkt er, das alles nicht so rosig ist, wie es von außen scheint. Denn Salamander hat düstere Pläne, und es kann auch kein Zufall sein, dass die Erdbeben begonnen haben, als Salamander kam.
      Doch die Menschen auf der Erde sind nicht die einzigen, die betrogen wurden...


      =====


      Eine außergewöhnliche Folge.
      Sie hebt sich komplett aus den anderen Science-Fiction-Geschichten hervor, ist sie doch eher ein Politisches Drama als eine Science-Fiction Folge.
      Und wie schon in The Massacre haben wir nun zum zweiten mal einen Gegner, der praktisch ein Doppelgänger des Doctors ist, was dieser zu seinem Nutzen machen kann. Salamander ist, wie der Doctor schon sagt ein zweischneidiges Schwert oder eben "kind of a Dr. Jekyll and Mr. Hyde charakter", denn man ist sich bis zum Ende nicht sicher, was seine Beweggründe sind, und ob er nicht vielleicht mit guter Absicht handelt. Doch bald kommt man darauf, dass er beide Seiten hintergangen hat, sowohl die Menschen auf, als auch die unter der Erde.
      Sehr gefallen hat mir Troughton's Darstellung von Salamander. Man hat bis aufs Aussehen kein bisschen Cosmic Hobo gespürt, wenn der Bösewicht böse geworden ist.
      Auch Jamie und Victoria waren gut, hier besonders Frazer Hines, der wie schon in The Faceless Ones ziemlich kaltblütig und herzlos rüberkommt, als er vortäuscht einer von Salamanders Wachen zu sein. Und auf der anderen Seite kümmert er sich total um Victoria und will sie vor "Salamander" beschützen (in der Szene ist es allerdings der Doctor, der Bruce beweist, dass er den Salamander glaubwürdig rüberbringen kann).
      Auf jeden Fall eine echt spannende und tolle Folge, bei der man auch bei der Reconstruction richtig mitzittern muss.

      Ich vergebe 8,5/10 Punkten und somit ein knappes SUPER
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pascal ()

    • Normalerweise stehe ich ja mehr auf das alberne Zeug wie die Yeti-Teddybären, aber "Enemy of the World" ist trotz seiner großen Ernsthaftigkeit GUT. Patrick Troughton kann als Bösewicht Salamander zeigen, dass er sehr viel mehr darstellen kann als den "Clown". "Zeigen" ist natürlich relativ bei den Lost Episodes; ich habe mir "Enemy of the World" als Audio-CD zu Gemüte geführt. Zwischen "Ice Warriors" und "Web of Fear" eine überzeugende Abwechslung, allerdings würde ich es nicht als Einstieg in diese Ära empfehlen.
    • Das auf keinen Fall. Erstens Sieht sich kein Einsteiger zu beginn eine Folge an, von der nur mehr 1/6 existiert, und 2. braucht man, dass diese Folge spannend bleibt, eine Verbindung zu dem Doctor, Jamie und Victoria.
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    • Eine Folge, die mich trotz ihrer Fragmenthaftigkeit restlos begeisterte. Spannend und mit einem Gegner, der kein Durchschnittsbösewicht war.

      Was mich besonders beeindruckte, war Patrick Troughton, der in seiner Rolle als Salamander wirklich wie eine ganz andere Person wirkte, was nicht nur an seiner Frisur lag!

      Wieder einmal ein Grund, die Irrwege eines grausamen Schicksals zu beklagen, welches dafür sorgte, dass diese TV-Juwel größtenteils verloren ging ;(
    • Herr Duck schrieb:

      was nicht nur an seiner Frisur lag!

      Aber auf diesem Bild hier ist auch der Doctor, und nicht wie zuerst von mir vermutet, Salamander zu sehen:


      Entweder hat sich da der Doctor gerade als Salamander ausgegeben, oder es sieht jetzt nur wegen dem Gesichtsausdruck so aus.
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    • Lustig finde ich, dass die Tatsache, dass dieser eine Typ, der dem Doctor weiter oben die Pistole an den Kopf hält, in Episode 2 in dem Flur gefangen gehalten wird, darauf beruht, dass man zu wenig Budget für eine ordentliche Zelle/einen weiteren Raum zur Verfügung hatte.
      So wird auch ähnlich wie bei The Romans die ganze Zeit am selben Gang hin- und hergelaufen^^
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    • Erstmal :14: für Patrick Troughtons Performance als Doctor und vor allem als Salamander!

      Ein ganz schön cleverer Politthriller, wer hätte das gedacht. David Whitaker hat wirklich ein Gespür Charaktere glaubhaft darzustellen. Vom Koch, über den Wachtmeister, zum Security Chief bis hin zur Vorkosterin war kein Charakter Platt, alle waren interessant angelegt und trugen zu der Story bei. Ganz schön durchdacht alles und jede Episode hatte mindestens eine überraschende Wendung zu bieten.

      Mittlerweile ist mir auch Victoria ans Herz gewachsen, so sehr ich mich zunächst auch dagegen gewährt habe. Der Doctor, Jamie und Victoria sind tatsächlich wie eine kleine Familie zusammen.

      Ich habe mit "Super" gestimmt, da diese Story wohl für die Serie einzigartig ist. Bravo!
    • Ich muss sagen, diese Folgen, in denen der Doctor nicht gegen übernatürliche Wesen kämpft oder versucht, dumme Leute an ihrem Handeln zu hindern oder dessen negative Folgen wieder gerade zu biegen, sondern einem ganz normalen menschlichen Verschwörer das Handwerk legen muss, so wie es bei einigen Historicals der Fall ist, fehlen mir in der neuen Serie. Dieses Serial hat sehr viel James-Bond-Feeling (was den Bösewicht angeht), gepaart mit Motiven einiger dystopischer Romane. Der Doctor hat zwar in den Historicals schon so einige lokale Unholde zur Strecke gebracht (The Aztecs, The Gunslingers etc.), aber in den "zeitgenössischen Geschichten" eben nicht (in Planet of Giants waren ja alle geschrumpft). Dabei sind es gerade die weniger epischen, bodenständigen Geschichten, die oft viel Spannung entwickeln. Darüber hinaus liegt der Vorteil auf der Hand: die Kosten für Spezialeffekte und Kostüme sind deutlich überschaubarer.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 12thdoc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Am meisten gespannt bin ich auf Episode 4, erst recht auf die Szene in der Salamander eine Geheimtür nach der anderen öffnet um in die Unterwelt zu gelangen. Da dies ist der einzige Teil der Geschichte ist von der keine Telesnaps existieren gibt's keine Nachweise wie diese ziemliche lange Szene eigentlich aussah... und selbst Loose Cannon stand bei der Rekonstruktion ziemlich auf dem Schlauch und hat nicht mehr gemacht als ein paar Troughton-Köpfe in Folge zu zeigen während unten am Bildrand ein Rolltext lief.

      Ich bin ja fast in Versuchung mir die Recon vorher nochmal anzusehen um dann besser vergleichen zu können. :D
    • Bisher habe ich es nur geschafft die erste Episode anzusehen (Momentan renne ich den ganzen Artikeln und Foren-Threads hinterher) ...aber huiuiui, das war schon ein ziemlich teures Serial, oder? Die Budgets schienen zu jener Zeit ziemlich hoch gewesen zu sein. Über die Telesnaps und wenigen Episoden die bisher aus Staffel 5 existierten konnte man das ja immer schon erahnen, aber schön das auch mal über bewegte Bilder bestätigt zu wissen. :)
    • So, jetzt wollte ich mit "Web of Fear" anfangen, erste Szene geschaut und da ich wissen wollte, wieso der Doctor und Victoria da so rumhängen, musste ich mir ja nun doch noch diese Folge kaufen.
      Suchtverhalten in voller Ausprägung 8)
      "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"

      "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."
    • Wir haben gerade die ersten beiden Episoden gesehen und ich habe das richtig in mich aufgesaugt, jede Regung der Schauspieler, jeden Dialog, die Bilder...Wahnsinn. Einfach zu wissen, dass diese Folgen 45 Jahre lang verschollen waren, verändert die Intensität des Sehens. Und Wow, ist Troughton toll hier!

      Und ja, das ist alles sehr aufwendig inszeniert, macht richtig Spaß, da es mit den locations so schön aus den "early days" heraussticht.
    • Ich habe die Folgen vor einer knappen Stunde beendet und muß immer noch meine Gedanken sortieren. Das alles zu sehen war ein ziemlich surreales Erlebnis. Alles was man Patrick Troughton kennt kennt man im Prinzip auswendig... und nun kommen all diese bewegten Bilder dazu die nicht nur neu sondern auch fremd sind. Und dann auch noch so viele davon! Es hat eine kleine Weile gedauert bis mein Hirn das alles akzeptieren konnte und sich nicht mehr gegen diesen Strom wehrte.

      "Web of Fear" musste ich dann recht schnell abbrechen, ansonsten wäre mein Schädel implodiert. :D Ich heb's mir für morgen auf oder so.

      Und "Enemy" ist wirklich ein Superfund, einer der besten Troughtons die wir bisher haben. Vielleicht sogar die beste? Ich schreibe morgen mal mehr dazu wenn ich eine Nacht drüber geschlafen habe. Aber kurz zusammengefasst: Ich war begeistert! :dogy9:
    • Drei Episoden geschaut - es ist SO gut! Bin ganz begeistert, Troughton ist genial gut. Die Story auch klasse. Morgen geht es weiter.

      Edit:
      So, ich bin jetzt durch - vorweg: ein SUPER. Auch wenn sicherlich der Fakt, dass es eben eine besondere Folge ist und dass ich Troughton eh total gerne mag, eine Rolle spielen. Aber auch sonst
      bisher die Classic-Folge, die mir am besten gefiel. So kurzweilig, dass ich ruckzuck durch war. Mir fällt jetzt spontan gar nichts ein, was ich kritisieren würde. Die Folge wirkte auf mich sehr mondern, ich konnte das Alter fast völlig vergessen.
      Eine tolle Story, ein genialer, wirklich genialer Troughton. Ich bin ganz begeistert, wie unterschiedlich er doch als Salamander wirkt, ein ganz anderer Typ. Toll gespielt.
      Geschichten, die in der nicht so fernen Zukunft spielen oder auch im Jetzt, ohne viel Alienverkleidung würde ich mir doch öfter mal wünschen.
      Victoria kenne ich ja bisher leider kaum, Jamie war halt Jamie :)

      Hach, ich freue mich, dass die Folge nun wieder sichtbar ist!
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Donna ()

    • So gestern geschaut und sowohl mein Mann als auch ich waren begeistert. Da war zum einen die Ausstattung der Folge, die wirklich gelungen war, das Hovercraft, die Sache mit dem Hubschrauber aber auch die Kostüme der Protagonisten, alles sah so richtig cool aus und natürlich irgendwie im Look der 60er ;) . Okay, die Kostüme der Leute die unter der Erde lebten waren schon strange, hatte irgendwie was Hippie mäßiges.
      Die Protagonisten der Folge waren allesamt gut durchdacht, ich hatte nie den Eindruck einen völlig platten Charakter zu erleben, selbst der Koch hatte eine gewisse Tiefe, obwohl er jetzt für die Story nicht wirklich wichtig war. Die Charaktere mit größeren Rollenanteil waren dann noch um so tiefer ausgearbeitet. Meine persönlichen Favoriten waren Astrid und der Polizeichef, den man in der ersten Szene fast als Fiesling einstufen wollte und der letzlich wirklich loyal war.
      Die Story war große klasse mit vielen Wendungen und einem Verwirrspiel, bei dem man sich hinterher immer wieder fragte, wer ist den jetzt der wirkliche Bösewicht und wer arbeitet mit wem und wem kann man jetzt trauen. Alles in allem, tolle Story.
      Der zweite Doctor ist mir noch nicht so präsent, da ich von ihm am wenigsten gesehen habe aber allein aufgrund dieser Folge hat er bei mir einen großen Sprung nach vorn in meiner Beliebtheitsskala gemacht.
      Und das Patrick Throughton auch gut verschlagene Charaktere spielen kann, hat er hier eindeutig bewiesen.
      Zusammenfassend gesagt, mein Mann und ich hatten gestern ein einzigartiges Fernsehvergnügen und heute geht es dann mit 'Web of Fear' weiter.
      Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
      (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)