1 - Ein anderes Leben

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    • 1 - Ein anderes Leben

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      Ein anderes Leben:
      Dicke, dunkle Wolken ziehen am Himmel über Cadiff auf. Sintflutartiger Regen lässt die Kanalisation der Metropole kollabieren. Obdachlose werden in der walisischen Hauptstadt umgebracht und ihre verstümmelten Körper auf den durchweichten Straßen in der Nähe der Blaidd-Drwg-Nuklearanlage abgelegt.
      Als Torchwood den Mörder in die Enge treibt, lässt er sich in aller Seelenruhe aus dem achten stock fallen: Aber die Morde hören nicht auf...



      >> Ein anderes Leben auf Torchwood.de
      >> Im Shop von Torchwood.de


      Schreibt eure Meinung zum ersten deutschen Torchwood-Roman: Ein anderes Leben.
    • Also- auch wenn ich es nur auf Englisch gelesen habe- will ich mal kurz eine eindeutige Nicht-Empfehlung aussprechen.

      Der Autor hatte ein paar gute Ideen, keine Frage. Auch gibt es stylische Momente, wie der schon in der Zusammenfassung beschriebene Selbstmord. Und Gwen ist mal wieder kurz vor dem Sterben - auch gut.

      Aber dann gibt es Dinge, die einfach dem widersprechen, was wir von Torchwood wissen. Und eine total dämliche Auflösung. Und einen zweiten Handlungsstrang, der nur eingebaut wurde, um auf die richtige Seitenzahl zu kommen. Und völlig überzogene Charaktere. Eine komisch durchbrochene Erzählperspektive. Und so weiter... (es ist schon ein Weilchen her, seit ich es gelesen habe, deswegen kann ich nicht viel mehr nennen.)

      Von mir gerade so ein "Ausreichend". Nicht lesen, wenn ihr nicht alle Bücher haben wollt. Dann lieber das richtig gute "Border Princes" von Dan Abnett.
    • Ich kann jetzt deutsche und englische Ausgabe nicht vergleichen, da ich das Original noch nicht gelesen habe...

      Für alle die noch unsicher sind, gibt es eine ausführliche Rezension von Christel Scheja auf der Seite: Phantastik-News.de.

      Ich kann mich ihrem Fazit nur anschließen. Ein typischer, durchaus nicht schlechter Tie-In-Roman.

      Die ersten drei Bücher der Torchwood-Reihe hatten zudem das Problem, daß sie geschrieben wurden, bevor die erste Staffel auch nur fertig produziert war. Die Bücher treffen daher nicht so sehr den (sagen wir anarchischen) Charakter der TV-Serie, sondern sind klassische Mystery. Es fehlt alles, wofür die erste Staffel Torchwood gefeiert oder verteufelt wurde (z. B. die Gayagenda).
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      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • Hier mal meine Rezension zu dem Buch (spoilerfrei)


      Der erste Torchwoodroman in deutscher Sprache – und leider kein besonders gelungener Start für die geplante Romanreihe.
      Angehlides, der auch schon Bücher für Doctor Who geschrieben hat, liefert uns mit seinem Torchwood-Erstling einen Roman, der nicht sonderlich überzeugt. Der Schreibstil wirkt nicht flüssig genug, um in das Buch "einzutauchen", immer wieder gibt es ziemlich abrupte Szenenwechsel, und man hat immer wieder das Gefühl, den Faden verloren zu haben, da es oft an überleitenden Sätzen mangelt. Man bekommt stellenweise den Eindruck, als wären mehrere fertige Teile einer Geschichte auf die Schnelle verbunden worden.
      Erst in den letzten beiden Kapiteln kommt ein wenig Fluss in die Erzählung, was aber den Gesamteindruck nicht mehr retten kann.

      Auch beschreibt Angehlides für meinen Geschmack zu viel und zu oft irgendwelche ekligen Szenen, oder besser gesagt, er versucht es. Nicht das ich bei solchen Dingen sonderlich empfindlich wäre (ich lese auch gerne Barker oder Bukowski), aber das "Wie" ist entscheidend. Schon auf den ersten drei Seiten begegnen wir einer lieblosen Aneinanderreihung etlicher Körperausscheidungen, Blut und Hirnmasse.
      Ob das jetzt einfach seine Art ist, den Roman dadurch mehr auf die "ab 16 Jahre"-Schiene zu drängen, sei dahingestellt.

      Da der Roman ziemlich zu Beginn der Serie zuzuordnen ist, begegnen wir neben Cpt. Jack Harkness auch Tosh, Owen und Ianto. Gwen ist erst seit kurzem dabei, Rhys weiß noch nichts von Torchwood.
      Die Charaktere wirken ziemlich statisch, lediglich Gwen und Owen bekommen ein klein wenig Tiefe verpasst, wobei hier aber eventuell auch die Ursache darin zu suchen ist, dass laut Aussage von Anghelis "Ein anderes Leben" geschrieben wurde, ehe er selbst überhaupt eine Folge zu Gesicht bekam.
      Hauptsächlich begleiten wir in dem Buch Owen im Alleingang sowie Gwen und Jack als Team. Toshiko wird auf humor- und emotionsloses Technobabble reduziert, Ianto ist nur eine winzige Randfigur, die dauernd zum Forschen im Keller verschwindet, von daher dürfte die Geschichte also auch noch vor "Lisa" spielen. Für Fans von Tosh und Ianto dürfte das Buch daher nicht sonderlich viel hergeben.

      Thematisch geht es hier natürlich um den Riss und um gestrandete Aliens. Viel mehr als der Klappentext hergibt möchte ich gar nicht ergänzend schreiben, denn falls jemand das Buch selber gerne lesen will, will ich zumindest in dem Punkt nicht vorgreifen.
      Vielleicht findet ja dann einer eine schlüssige Erklärung für die Seesternwesen, die in dem Buch immer wieder auftauchen, und da in dem im Anhang vorhandenen Interview von CrossCult mit Anghelides die gleiche Frage gestellt (und sehr schwammig beantwortet) wurde, geht es scheinbar nicht nur mir so ;)

      Fazit:

      Ich fand das Buch überaus anstrengend und würde es persönlich eher Sammlern oder Hardcore-Fans empfehlen – was natürlich nicht heißen soll, dass es vielleicht nicht doch Leute gibt, die Anghelides' Erzählform etwas abgewinnen können. Ich konnte es jedenfalls nicht.
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      "Herr und Frau Verwesung?" - "Bis dass der Tod sie zentrifugiert."
      CSI
    • Klar es ist nicht das Beste der TORCHWOOD Reihe, aber ich würde aus Hhm eher strategischen Überlegungen trotzdem eine klare Kaufempfehlung aussprechen ( Ich habe das englische Buch und habe das Deutsche ebenfalls bestellt!), denn wenn die ersten Bücher sich nicht gut verkaufen, wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit die weiteren ( wesentlich besseren) Romane wohl nie in deutscher Übersetzung geben! Denn auch für den Verlag, der ja einiges an Geld investieren muss, um so ein Buch in übersetzter Fassung verkaufen zu können, muss sich das am Ende rechnen. Also Augen zu und durch und auch dieses Buch gekauft....
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      Where do you want to start?"
    • @ Iltu:

      Ich werde keine klare Kaufempfehlung für etwas aussprechen, womit ich selbst äußerst unzufrieden bin. Ich denke unter die Beweggründe, die Du ansprichst, fallen die von mir erwähnten Sammler und durch nichts zu erschütternden Fans ;)

      Es war sicherlich auch nicht gerade die vorteilhafteste Lösung seitens der BBC Bücher über etwas schreiben zu lassen, wovon sich die Autoren noch gar kein richtiges Bild machen konnten.
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    • Estrilda schrieb:

      Es war sicherlich auch nicht gerade die vorteilhafteste Lösung seitens der BBC Bücher über etwas schreiben zu lassen, wovon sich die Autoren noch gar kein richtiges Bild machen konnten.
      So läuft es bei den Hardcovern der BBC bereits seit dem Start der New Series von Doctor Who 2005. Nur so war es überhaupt möglich, daß z. B. die ersten drei Hardcover zeitgleich mit dem Start der 1. Staffel des 9. Doctors erscheinen konnten oder die ersten drei Bücher mit dem 10. Doctor zeitgleich mit dem Start der 2. Staffel und aktuell das erste Buch mit dem 11. Doctor zeitgleich mit dem Start der 5. Staffel. Wie üblich geht hier allerdings die Quantität auf Kosten der Qualität. Die Marketing-Strategie scheint in Großbritannien allerdings aufgegangen zu sein.

      Ich denke in der Redaktion der BBC hat sich niemand vorstellen können, daß man einen auf Tagesaktualität ausgerichteten Roman zu Torchwood in Deutschland erst 2011 erstmals veröffentlicht, mehr als fünf Jahre nachdem er in Großbritannien erschien. Bei dem Stil dieser Romane ist es so als würde man fünf Jahre alte Tageszeitungen nachdrucken...
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      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...
    • schon, aber für die DrWho-Reihe gab's für die Autoren auch trotz langer Pause erheblich mehr, auf was sie zurückgreifen konnten als bei Torchwood - ich denke es ist für einen Autor leichter einen einzelnen, noch vollkommen unbekannten Charakter (sprich Companion) zu umschiffen als einen kompletten Cast

      Und dass es auf der Insel funktioniert liegt wohl auch sicher an der starken Lobby, den die Serien dort haben, während das hier zwangsläufig wesentlich objektiver aufgenommen wird.
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    • @ Estrilda ;) jetzt reiss mir doch nicht gleich den Kopf ab :D Ich hab doch nur gesagt, dass ich aus strategischen Überlegungen eine Kaufempfehlung abgeben möchte, zudem soo schlecht ist das Buch nun auch wieder nicht.

      ( OK es ist lange her, dass ich es erst gehört ( und das Hörbuch liest John Barrowman wirklich sehr schön) und anschliessend auch noch mal gelesen habe (da die Buchrücken ein Bild ergeben, sah das einfach nicht so hübsch aus im Bücherregal mit nur 2 von den ersten 3 Büchern), aber es hat mir persönlich eigentlich damals ( und auch heute noch) recht gut gefallen.

      Ich empfand / und empfinde das Buch als "nett" und unterhaltsam und wie schon erwähnt - für den Mangel an Informationen, die dem Autoren zu Verfügung standen( oder eher nicht standen ), wie die Serie wirklich werden wird, erstaunlich gut geschrieben - dass es noch viel bessere Bücher geben wird, war mir damals nicht wirklich bewusst, denn ich habe die TORCHWOOD Bücher bewusst brav der Reihe nach gelesen.

      Wie das Buch in deutscher Übersetzung wirkt, kann ich noch nicht sagen - aber sobald der Grosshändler so nett sein sollte das Buch endlich an meine (klitzekleine) Lieblingsbuchhandlung auch wirklich zu liefern, werde ich dann Mal "Vergleich" lesen .....
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    • Ich habe bisher das erste Buch auf deutsch gelesen und fand es voll spannend, hatte es leider viel zu schnell verschlungen(wäre noch schneller gewesen wenn ich nicht gleichzeitig noch ein anderes Buch gelesen hätte ;) ). Ich fand , der Autor hat die einzelnen Charaktere gut wiedergegeben, vor allem wenn man bedenkt, dass er noch keine einzige Folge gesehen hat.
      Werde mir auf jeden Fall auch noch den nächsten Band holen, habe bloß im Moment noch so viele ausgeliehene Bücher in Warteschleife, aber eilt ja nicht. Hoffe es werden nach dem zweiten Band auch noch weitere übersetzt. Ist schon so schade, dass es die ganzen DW Bücher nur auf englisch gibt brauche da immer so lange für ein Buch).
      9thdoc







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