Warum der hass gegenüber dem sechsten Doktor?

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    • Warum der hass gegenüber dem sechsten Doktor?

      Ich habe mir gerade alle Episoden der Colin Baker Ära angesehen und bis auf die ein oder andere Folge der "Trial of the Timelord" Arc fand ich alle Folgen recht unterhaltsam und gut durchdacht. Auch der Charakter des Doktors gefällt mir recht gut, ich meine: Welcher andere Doktor hat je versucht seinen Compansion zu erwürgen - einfach Epic ^^

      Wenn ich jetzt andere Leute bzgl. Colin Baker frage scheinen sie alle ihn zu hassen und auch in diversen UK Foren liest man immer wieder wie schlecht doch der sechste Doktor war.

      Wieso der hass?
      Kann mir das einer erklären?
    • Najaaaa... ob die Folgen wirklich alle so gut durchdacht sind? ;) Nach einer Episode verpufft die Story meist irgendwo im Nichts...

      Mit Colin Baker selbst kann ich auch nicht allzu viel anfangen. In so manchen früheren Big Finish-Hörspielen gefällt er mir zwar gut... aber gerade im TV fand ich seine Darstellung immer arg gestelzt und leicht unnatürlich. Gerade in seiner gemeinsamen Folge mit Patrick Troughton fällt meiner Meinung nach der Unterschied im direkten Vergleich sehr auf...
    • Bevor ich die Folgen des sechsten Doctors gesehen hatte, hatte ich schon einiges - meist negatives - über ihn gehört. Und sein erstes Auftauchen in "Palnet of Fire" ließ mich dann auch schlimmes befürchten. Aber ich wurde angenehm enttäuscht. Ich muss sagen, ich mag ihn. Und Colin Baker passt wunderbar in die Rolle. Ich finde es schade, dass es nur so wenige Fogen mit ihm gibt. Aber wenigstens gibt es ja noch jede Menge Hörspiel mit ihm und die sind sogar meist noch besser als die TV-Folgen.
    • Der sechste Doctor ist der beste Doctor aller Zeiten! ;)

      Scherz beseite. Colin Baker ist okay. Auf seine Art und Weise ist er interessant anzuschauen. Er sollte ein junger William Hartnell werden, was aber leider misslang. Das liegt in der ersten Linie dem lächerlichen Kostüm. Ein Doctor, der mal öfters hart durchgreift, würde auch der New Series gut tun und ich würde es begrüßen, wenn der nächste Doctor oder der übernächste Doctor (also der letzte im Regenerations-Zyklus) so werden wird.

      Mit anderen Worten... The Sixth Doctor rulez!!! :thumbup:

      Torian
      1. 4thdoc 2. 3rddoc 3. 12thdoc 4. 2nddoc 5. 1stdoc 6. 11thdoc 7. 6thdoc 8. 9thdoc 9. 8thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. 10thdoc ... Doctröse!
    • Ich liebe den sechsten Doctor, bei meinen Lieblingsinkarnationen ist er ganz vorne mit dabei.
      Ich mag auch Colins Darstellung während der TV-Zeit, allerdings ist der Rest der Produktion dieser Zeit nicht gerade eine Glanzleistung.
      Geschichten, Sets, Gastdarsteller... alles nicht das Wahre.
      Seine Persönlichkeit war hingegen eine geniale Idee, auch wenn die Entwicklung nicht zum Ende kommen konnte. Dafür kann er heute in den Hörspielen so glänzen, wie es eigentlich sein sollte und auch in Romanform lese ich gern über ihn.
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Mit dem Clownskostüm hat man ihm von Anfang an nicht dieselbe Chance gegeben wie den anderen... Einige Sachen aus dieser Phase sind trotzdem nicht schlecht: "Mark of the Rani", "Mindwarp"... hatte ich schon mal erwähnt, dass ich "Timelash" für unterbewertet halte? ;)

      Atlan schrieb:

      ...allerdings ist der Rest der Produktion dieser Zeit nicht gerade eine Glanzleistung.
      Geschichten, Sets, Gastdarsteller... alles nicht das Wahre.

      Stimmt schon. Gerade bei "Trial of a Timelord" macht sich das Auf und Ab bemerkbar. Wenn man uns über 14 Episoden fesseln will, muss man schon ein besseres Umfeld schaffen und ein vernünftiges Finale ansteuern. Da kann den Doktor spielen, wer will, und es wird nix.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pacifico ()

    • Ich denke, "Hass" übertreibt es ein bißchen. Der arme sechste Doctor hatte nicht den Hauch einer Chance.

      Mir ging es mit Colin Baker so: Bevor ich überhaupt irgendetwas von ihm gesehen habe, habe ich bereits ganz viel Schlimmes gehört. Ich hatte also bereits ganz niedrige Erwartungen, als ich die Folgen mit dem Sechsten anging. Aber wie das so oft ist: So furchtbar schlimm fand ich das alles nicht:

      Ich liebe den Anfang von "The Twin Dilemma" und "Attack of the Cybermen" ist eine relativ anständige Episode. Colin Baker ist weiß Gott kein Überschauspieler, aber meistens, zumindest wenn er nicht völlig abhebt und schauspielersich auf die Tube drückt, agiert er recht anständig. Was ich an Colin Baker mag: Er hat es geschafft, witzig zu sein mit seinem Gespür für Pointen. Das Kostüm ist ein Verbrechen, das steht mal fest.

      So richtig zeigen was er konnte durfte Colin Baker aber erst in einigen Hörspielen.

      Ich fand viele Ansätze recht interessant. Den Doctor als "Psychopathen" anfangen lassen, das ist eine interessante Idee. Die Idee, mit einer konfliktgeladenen Doctor-Companion-Beziehung finde ich per se super. Nur, irgendwie hat man aus all diesen guten Ideen nichts gemacht. Es gab keinen roten Faden und keine Entwicklung. Ich hatte beim Zusehen den Eindruck, die Macher wußten selbst nicht mehr genau, was sie eigentlich wollten.

      Die Geschichten des Sechsten schwanken zwischen solide und anständig bis hin zum völligen Bockmist. Der dritte Teil der "Trial"-Trilogie ist ein unter Zeitdruck zusammengeflicktes Stückwerk. Das grenzte schon an Zusschauerverarschung. Ein unwürdiger Abgang für den Sechsten, der Besseres verdient hatte.

      Letztenendes machte die Ära des Sechsten auf mich einen unausgegorenen Eindruck, das färbt auch auf den Sechsten selbst ab. Aber er hatte seine Momente, und da kann man erkennen, was für ein toller Doctor er hätte sein können.
    • Pacifico schrieb:

      hatte ich schon mal erwähnt, dass ich "Timelash" für unterbewertet halte? ;)

      Ist meine Lieblingsfolge mit 6thdoc

      Inazea schrieb:

      Das Kostüm ist ein Verbrechen, das steht mal fest.

      Ach, ich weiß nicht. Ist natürlich "farbenprächtig", aber der Modegeschmack ändert sich ja fortwährend. Und nach zwei, drei Folgen hatte ich mich dran gewöhnt. Und es trägt irgendwie auch zum Bild des von sich überzeugten Doctors bei, dass er sowas trägt: Ihm gefällt es und alle die anderer meinung sind haben (seiner meinung nach ) eh keine Ahnung.

      Inazea schrieb:

      Ich hatte beim Zusehen den Eindruck, die Macher wußten selbst nicht mehr genau, was sie eigentlich wollten.
      Ja, den Eindruck hatte ich manchmal auch. Zu Beginn "litt" er eben noch unter den Folgen der Regeneration, aber nachdem er diese überwunden hatte gab es manchmal verhaltensweisen zu sehen, die manchmal nicht verständlich waren ... Andererseits - so isser halt, der gute alte Nummer 6 :D
    • Inazea schrieb:

      Der dritte Teil der "Trial"-Trilogie ist ein unter Zeitdruck zusammengeflicktes Stückwerk. Das grenzte schon an Zusschauerverarschung.

      Ich mag Terror of the Vervoids doch sehr gerne und ich finde nicht, dass da irgendwas von Zeitdruck zu erkennen ist. Abgesehen davon ist Trial of a Time Lord ein Vierteiler und kein Dreiteiler. ;)
    • Wenn er nicht so unlogisch wäre...
      Kennt jemand den von Colin Baker geschriebenen Comic? Ich leider noch nicht.
      Da soll der Doctor ja eher so dargestellt sein, wie Colin ihn gerne gespielt hatte, aber es aufgrund der Drehbücher nicht durfte.

      Wenn man bedenkt, wie er dann aus der Serie geworfen wurde, bin ich umso dankbarer, dass er danach dennoch für die Serie zur Verfügung stand und die Rolle weiterhin so großartig ausfüllt!
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Dank der Freundlichkeit des 3Ddude hab ich jetzt ein paar der deutsch synchronisierten Folgen gesehen. So richtig kann ich mich nciht mit 6thdoc anfreunden, obwohl man sich nach ein paar Folgen an ihn und sein Kasperkostüm gewöhnt. Allerdings kommt erschwerend hinzu, dass die deutsche Stimme von Peri sowas von nervtötend ist.

      Wenn er einfach die Handlung vorantreibt, gehts eigentlich, aber seine Sprüche sind (in der deutschen Fassung) einfach nur nervend, aber nicht witzig.

      Von den Doctoren, die ich kenne, ist er der schwächste. Wobei ich sowieso keinen erfundenen Charakter "hasse".
      "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)
    • Unbedingt die englische Version ansehen! Ich kenne zwar nur den Trial auf deutsch, aber, obwohl die Synchronisation zum Teil gar nicht schlecht ist, ist die deutsche Version einfach langweilig. Der ganze Wortwitz geht völlig verloren. Und der sechste Doctor kann manchmal ganz schön spitze Kommentare auf der Zunge führen. Also englisch gucken! Den Trial gibt's sogar immer ziemlich billig zu kaufen.
    • bei mir kommt colin baker auch ziemlich gut weg. den doctor an sich fand ich gut. die "psychopathischen"" züge waren ja eher der regeneration geschuldet und einige folgen fand ich noch ziemlich gut. "terror of the vervoids" und die dalek episode war ziemlich gelungen(bis auf diesen blöden radiomoderator...). bisher hab ich allerdings noch nicht alle gesehen

      - the twin dilemma: schlecht
      - attack of the cybermen: steht noch aus
      - vengeance on varos: cool, aber ein bisschen lieblos
      - the two doctors: ich fand die folge ziemlich langweilig und throughton wurde ziemlich verschenkt(aber ich könnte stundenlang peri beim klettern zusehen...)
      - revelation of the daleks: bis auf den moderator hab ich an der folge eigentlich nichts auszusetzen, allerdings brauch sie ein bisschen zu lang um in gang zu kommen.
      - mysterious planet: anfangs ein bisschen langatmig, dreht die folge ab der 2. episode ziemlich auf. wenn nur der roboter nicht so verdammt billig gewesen wäre...
      - mindwarp: mittelmäßig, eine eigentlich interressante story leider etwas dröge präsentiert und der samurai hat mich ziemlich genervt
      - terror of the vervoids: ich fand die folge gut. schöne sets, ein neuer companion, der so noch nie eingeführt wurde und colin baker von seiner lustigen seite
      - the ultimate foe: mir fällt wirklich nichts ein, was mir hier gefallen hat.

      das wars erstmal mit meiner meinung zum 6. doctor.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Ich habe zwar noch nicht so schrecklich viel von diesem Doktor gesehen, jedoch muss ich sagen, dass mir die Episodendie ich gesehen habe bisher sehr gut gefallen haben.
      Bei dem Kostüm hatte ich keine besonderen "Anfangsschwierigkeiten" da ich es schon von Fotos gewohnt war (und ihn bald darauf auch mal gezeichnet habe). In meinen Augen ist es kein großer Minuspunkt. Ich kann auch verstehen das wenn eingesessene Whovians ihn im Vergleich mit anderen Doktoren nicht so gut finden. Bei mir ist er jedoch nicht allzuweit von Platzt 1 enfernt, was ich denke was sich durch das anhöhren der Hörbücher sicher auch noch steigern wird (so wie ich es bisher verstanden habe^^).
      Ich finde es außerdem wirklich schade das diesem Doktor nicht so viel Spielzeit gewährt war. Trotz allen "Minuspunkten" die man wie schon gesagt im Vergleich finden kann, sehe ich mir lieber eine schlechte Folge mit ihm an, als ein weiteres Mal "End of time".
      Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
      (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches, Allzumenschliches)

      Tote kommen nicht in den Himmel, sondern in einen speziellen Raum indem die verbrannt werden.
      (BBC SHERLOCK)