9x01 - Day Of The Daleks

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    • 9x01 - Day Of The Daleks

      Wie fandest du Day Of The Daleks? 16
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      Ganz überraschend wird ein Anschlag auf Sir Reginald Styles, den Präsidenten der Welt-Friedenskonferenz verübt, der zum Glück jedoch seine Wirkung verfehlt. Kaum hat sich Styles in Sicherheit gebracht, ist der Assassine auch schon spurlos - beinahe wie ein Geist - verschwunden.
      Als der Doctor von diesem Merkwürdigen Attentat und dem Verschwinden des Terroristen erfährt, dauert es nicht lange, bis er und UNIT vor Ort und Stelle sind. Dort finden sie den Guerilla-Kämpfer, der den Anschlag verübt hat und von einigen Affenähnlichen Kreaturen - den Ogrons, Handlanger und Söldner der Galaxie - niedergeschlagen wurde. Der Doctor stellt fest, dass der Kämpfer aus einer ca. 200 Jahre entfernten Zukunft stammt, und er eine kleine Zeitmaschine bei sich trägt.
      Als später weitere Guerilla-Kämpfer angreifen, halten sie den Doctor zunächst für Styles und wollen ihn auch sofort hinrichten, doch dieser kann sie davon überzeugen, nicht ihr Ziel zu sein. In der Zwischenzeit aktiviert Jo die Zeitmaschine, die bei dem toten Krieger zuvor gefunden wurde, unabsichtlich und landet im 22. Jahrhundert auf einem Raumschiff, dessen Aufenthaltsort ihr nicht ganz klar ist. Der Kapitän scheint jedoch freundlich zu sein, so erzählt Jo ihm einiges über ihre Herkunft, die Krieger und den Doctor.
      Als auch die Guerilla-Kämpfer zurück in ihre Zeit gehen, begleitet sie der Doctor und findet heraus, das er sich auf einer Erde wiederfindet, die von Daleks (mit der Hilfe der Ogrons) regiert wird, und auch einige Menschen ganz oben mitmischen. Nun erfährt der Doctor, was diese Menschen zu den Mordversuchen veranlasst hat: Angeblich hatte eine Katastrophe damals auf der Welt-Friedenskonferenz einen Krieg ausgelöst, der zu diesem grausigen Regime führte. Und da die Terroristen zu wissen glauben, dass Styles an allem Schuld ist, wollen sie das einzig sinnvolle versuchen: Ihn zu töten.
      Doch der Doctor entdeckt, dass die Explosion eigentlich von einem Teammitglied ausgelöst wurde: Shura, der in der Zwischenzeit - durch einen Ogron verletzt - versucht im Keller des Hauses im 20. Jahrhundert eine Sprengladung detonieren zu lassen.
      In letzter Sekunde schaffen der Doctor und Jo es, das Haus zu evakuieren und die Friedenskonferenz so zu retten.

      =====

      Day Of The Daleks wurde zwischen dem 1. und dem 22. Januar 1972 ausgestrahlt. Die 4 Einzelepisoden erreichten Einschaltquoten von 9.2 - 10.6 Mio. Zuschauern.
      Zu dieser Zeit war Daisy Door in Deutschland mit dem Song "Du lebst in deiner Welt (Highlights Of My Dreams)" auf der Spitze der Charts.
      Eine Woche nach Ausstrahlung der 4. Episode kam es in Nordirland zum sogenannten "Bloody Sunday" bei dem britische Polizisten 11 pro-irische Demonstranten erschossen haben. Dieser führte zu einer Reihe von Terrorattentaten durch die extremistische Untergrund-Partei IRA.


      Also ich fand die Folge echt gut. Durch und durch spannend, die Ogrons sind auch recht witzig, wenn auch ziemlich grauenhaft.
      Aber das Ende fand ich war ein tolles Paradoxon, das war echt schön und auch unerwartet. Aber es gab gewisse Längen und die Daleks waren relativ schlecht gemacht (erinnere ich mich Recht, dass das die Episode war, wo die Lichter auf deren Köpfen nicht mit den Silben, sondern eigentlich irgendwie leuchteten?), da ist Terry Nations folgender Dalek-6teiler "Planet Of the Daleks" schon um Welten besser. Aber trotzdem gebe ich ein gut her.


      Currently Watching:
      Peter Davison
      Peter Capaldi
      ...und:
      Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
      Twin Peaks, Narcos



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pascal ()

    • Angesichts dieser brillianten Storyidee (Rebellen bekämpfen den vermeintlichen Urheber einer Katastrophe, doch sie haben diese Katastrophe selbst ausgelöst durch ihre Zeitmanupuliererei) frage ich mich, warum Dr Who sich als Zeitreiseserie nicht öfter mit einem Zeitparadoxon wie diesem befasst, doch die Antwort liegt auf der Hand: weil's höllisch kompliziert wird! Ich fand es interessant, wirklich einmal unvorhersehbar und spannend.

      Negativ fallen die irgendwie gelangweilten Stimmen der Daleks und die peinlichen Kampfszenen auf, in denen die Getroffenen brav stillstehen, bis sie ausgeblendet werden können: "Piep! Whoosh!" macht es da. Für die Special Edition hat man die Daleks neu synchronisiert, ein paar Daleks und Ogrons an Originalschauplätzen nachgedreht (!), und Effekte wie Laserstrahlen und Explosionen hinzugefügt. Bis auf die für die 70er Jahre etwas zu fetzig aussehenden Explosionen eine gute Sache.

      Es hat mich wenig überrascht, im Making-of zu erfahren, dass die Daleks nachträglich in eine bereits bestehende Geschichte eingefügt wurden. Wäre der Controller der alleinige Boß der Ogrons gewesen und hätte keine Daleks hinter sich gehabt, hätte die Geschichte auch funktioniert, also sind die Daleks ein wenig aufoktroyiert. Dennoch wird die Geschichte durch ihre Anwesenheit dramatischer; ich gebe (für die Special Edition Fassung) ein dickes "Gut".
    • Ich muss sagen, nachdem ich mir beide Versionen von Day of the Daleks angeguckt habe, dass die Special Edition doch wirklich erheblich zur Steigerung der Atmosphäre beiträgt.

      Ich war anfangs doch etwas skeptisch (ich habe mir bis heute auch nicht die remasterten Star Trek TOS Folgen angesehen), und einige Effekte (wie zum Beispiel die Skyline der Zukunftsstadt) wirkten etwas deplatziert, aber am Ende haben vor allem die neuen Szenen bei der letzten Schlacht, die Folge von einer durchschnittlichen zu einer guten gemacht.

      Für mich bisher eine der besten Pertwee Folgen.

      Und eine Randbemerkung: Die Specials auf der DVD sind zum Teil wirklich köstlich unterhaltsam. :thumbsup:


      PS: Es hat mich doch etwas überrascht, wie locker der Doctor hier die Ogrons abknallt. So kaltblütig erlebt man ihn ja eher selten.

      ‎"You can´t be a successful crook with a dishonest face. Can you?"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von yttox ()

    • Für mich die beste Folge mit dem dritten Doctor (abgesehen von den multi-Doctor Folge, aber die stehen eh auf einem anderen Blatt). Eine brillante Story-Idee und eigentlich fehlerfrei umgesetzt. Was bei solchen Zeitreise- und paradox-Folgen ja leicht daneben gehen kann. Dazu noch durchweg glubwürdige und interessnate Charaktere. Mir fällt beim betsen Willen nichts negetives ein. Sogar 3rddoc mochte ich hier!
      Von daher gibt es von mir ein SUPER.
    • jetzt interressiert mich die folge irgendwie, mag pertwee eigentlich auch nicht so. wobei ich die 1. sontaran folge ziemlich gut fand.




      Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

      wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
      ist es ja doch ganz lustig!
    • Ich fand die Folge einfach wahnsinnig durchschnittlich. Es gibt kaum etwas, das mir wirklich deutlich negativ aufgefallen ist, aber auch nichts, was positiv hervorgestochen wäre. Der Doctor war OK, Jo war OK, die Story war OK, aber so richtig gezündet hat's nicht. Ich habe mich fast etwas gelangweilt.

      Die Daleks waren leider wirklich völlig überflüssig. Man hat total gemerkt, dass sie nachträglich reingewurschtelt wurden, denn für die Folge hatten sie überhaupt keine Funktion.

      Und da's so wahnsinnig durchschnittlich war, gibt's 5 Punkte.
      All hail Frobisher! All hail the big talking bird!
    • Ich habe gehört, zu dieser Folge soll es eine "Special Edition" geben. Wie ist die denn so im Vergleich zum Original?
      Ansonsten: ob sich Peter Jackson die Ogrons als Vorbild für seine Uruk-hai genommen hat?
      Und was mir sonst noch auffällt: ist diese Titelähnlichkeit zu Day of the Tentacle zufällig? Da wird auch 200 Jahre in die Zukunft gereist, wo die Welt von Tentakeln regiert wird und die Menschheit versklavt ist. Ziemlich viele Parallelen auf einmal...
      Interessant ist noch das Hauptthema der griechischen Tragödie, dass man, indem man versucht, sein Schicksal abzuwenden, dieses erst erfüllt - oder dank des Doktors doch nicht.
      Ach ja, ich gebe mal ein "befriedigend". Die Geschichte ist ganz nett, und es freut mich auch, die Daleks wiederzusehen, aber insgesamt fand ich es etwas luschig für eine bessere Bewertung. Aber ich habe schon deutlich schlechtere gesehen.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nikioko ()

    • Sie haben die FX durch moderne Effects, die Hochhäuser der Zukunft durch eine digital-erzeugte Stadt und die piepsige Dalek-Stimmen durch die "echte" von Nick Briggs ersetzt. Dazu haben sie der letzten Schlacht um das Herrenhaus, die im Original ziemlich peinlich daher kam, mehr Daleks und ein paar neugedrehten Zwischenschnitte hinzugefügt.
      Just this once, everybody lives!
    • Die Orininalversion und die Special Edition befinden sich auf der selben
      DVD. Es sollte daher doch leicht sein, sich die Unterschiede anzusehen.

      Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Ja, außer natürlich, man ist ein fieser Raubmordkopiersack.
      Oder man hat die VHS-Version.
      Sie haben die FX durch moderne Effects, die Hochhäuser der Zukunft durch
      eine digital-erzeugte Stadt und die piepsige Dalek-Stimmen durch die
      "echte" von Nick Briggs ersetzt. Dazu haben sie der letzten Schlacht um
      das Herrenhaus, die im Original ziemlich peinlich daher kam, mehr Daleks
      und ein paar neugedrehten Zwischenschnitte hinzugefügt.
      Danke. Also lohnt es sich, sich die zumindest mal anzusehen.

      1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 2_1Doc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc
    • Habe ein Gut gegeben.
      Die Story war ganz nett und unterhaltsam.
      Die Daleks mal wieder unfreiwillig komisch. Wie immer steigern sie sich verbal in den "Exterminate" Slogan so rein, das sie vergessen es zu tun. Soweit ganz amüsant und nichts neues.
      Irgendwie kommen die mir manchmal wie Weltraumclowns vor.
      Jedenfalls wirken sie nicht so gefährlich wie sie sein sollen. Aber Schwamm drüber.

      Gut durchdacht mal wieder ist die Verwischung zwischen Gut und Böse.
      Die Guirillas haben ja ehrenwerte Ziele strotzen aber voller Mordlust.
      Der Controler (?) zählt sich zu den Guten. Obwohl er ein Veräter ist.
      Ich mag es wenn Gut und Böse nicht mehr klar trennbar sind.

      Und kein Master weit und breit.... dachte schon das hört nie auf.
    • Ich habe mir beide Versionen angesehen, und bin mir nicht sicher. Zum einen wirken solche digitalen Aufbesserungen ja oft sehr aufgesetzt und einfach unpassend, auf der anderen Seite steigert das hier auf jeden Fall die Dramatik und Spannung. Die Schlacht mit den Daleks und ihren Handlangern wirkt in der originalfassung wirklich etwas mau.

      Aber egal, welche Fassung: ein "gut" von mir!
    • Krass schrieb:

      Habe ein Gut gegeben.
      Die Story war ganz nett und unterhaltsam.
      Die Daleks mal wieder unfreiwillig komisch. Wie immer steigern sie sich verbal in den "Exterminate" Slogan so rein, das sie vergessen es zu tun. Soweit ganz amüsant und nichts neues.
      Irgendwie kommen die mir manchmal wie Weltraumclowns vor.
      Jedenfalls wirken sie nicht so gefährlich wie sie sein sollen. Aber Schwamm drüber.

      Auf jeden Fall deutlich gefährlicher, als sie es in der neuen Serie je wieder sein sollten. Aber Du hast Recht: im Vergleich zu The Daleks, The Dalek Invasion of Earth, The Chase, The Daleks' Masterplan, The Power of the Daleks und The Evil of the Daleks wirken sie hier etwas lächerlich, doch sollte man würdigen, dass dies ihr erstes Auftauchen nach langer Zeit ist und dass man nicht an der Teilen aus The Dominators festgehalten hat. Planet of the Daleks und Death to the Daleks sind aber auch nicht besser, das ändert sich erst in Genesis of the Daleks wieder, wenn ein völlig neuer Aspekt die Daleks betreffend ins Whoniverse kommt.
      Aber das "Obey" und "Exterminate" hat sich ja mittlerweile zum Running Gag entwickelt, genauso wie die Tatsache, dass die Pläne der Daleks letztlich an deren eigenen Unzulänglichkeit scheitern.

      Gut durchdacht mal wieder ist die Verwischung zwischen Gut und Böse.
      Die Guirillas haben ja ehrenwerte Ziele strotzen aber voller Mordlust.
      Der Controler (?) zählt sich zu den Guten. Obwohl er ein Veräter ist.
      Ich mag es wenn Gut und Böse nicht mehr klar trennbar sind.

      Tragische Helden und Antagonisten gibt es seit jeher. Deshalb ist Macbeth auch so ein erfolgreiches Stück. Über dem Ganzen steht das Schicksal. Trotzdem haben Schwarz-Weiß-Geschichten auch ihren Reiz, wie man an Bond-Filmen sieht.

      Und kein Master weit und breit.... dachte schon das hört nie auf.

      Was hast Du erwartet? Staffel 8 ist die Staffel des Meisters. So wie Staffel 16 die des Zeitschlüssels ist. In Staffel 9 sind wir aber mit dem Thema noch nicht vollends durch - der Meister wird noch ein paar mal auftauchen. Was ich persönlich gut finde, denn so schön wie unter Delgado war diese Figur nie wieder.

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    • Krass schrieb:

      Der tanzende Arzt schrieb:

      Wen du Von Dalek-Stimmen sprichst... Hast du die Original- Oder die neuvertonte Version gesehen?


      Keine Ahnung.
      Auf alle Fälle Englisch mit Deutschen Untertiteln

      Ok, ignorieren wir mal die Frage, wo du das geguckt hast.
      Waren irgendwann mal mehr als drei Daleks im Bild? Wenn ja, war es die Special Edition.
      THEY SAY CHANGE IS GOD

      P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen
      Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.