4x02 - Vergiftet (Rendition)

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    • Die erste Hälfte der Folge ging ja noch, auch wenn ich nach wie vor eher Bahnhof, als irgendwas überhaupt verstehe, aber nachdem Jack dann vergiftet wurde fand ich es nur noch bekloppt. Das war nicht dramantisch. Das war nicht spannend. Das war nicht mal irgendwie postiv zu betiteln, denn es war albern. Ich habe gelacht und das war sicher nicht so gewollt. Und dann Gwen dazwischen, die mir so auf die Nüsse ging und der Höhepunkt war, als die der Ollen eine gepfeffert hat. Boah ne, das war mal nichts. Zumal es an sich auch ein so öder Handlungsstrang war.
      Dann die Nummer am Flughafen. Die böse Asiatin mit ihrem verdrehten Hals war auch Jenseits von Gut und Böse. Albern war es, mehr nicht.
      Wer mir immer besser gefällt ist die Ärztin, die hat auch die Folge gerettet.
      Habe zwar noch mit Durchschnitt abgestimmt, aber der Folge fehlte soviel, was die früheren Folgen Torchwood immer noch drollig gemacht haben, auch wenn sie total öde waren. Es ist mir irgendwie in der Folge zu weit weg vom bekannten und dass man sich Rhys am Anfang der Folge so entledigt hat is auch nicht von Vorteil. Sie war dennoch nicht ganz schlecht, weil ich die im Hintergrund laufende Geschichte, was jetzt mit den Menschen und der Erde passiert gut finde.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • chandy schrieb:

      die mir so auf die Nüsse ging
      Seit wan hast du den Nüsse?

      chandy schrieb:

      und dass man sich Rhys am Anfang der Folge so entledigt hat is auch nicht von Vorteil.
      Rhys hehört zum Maincast und steht im Vorspann. Es muss zwar nicht sein, aber ich rechne damit, das man ihn in jeder Folge wenigstens kurz zu sehen bekommt.
    • Schlaubi schrieb:


      chandy schrieb:

      die mir so auf die Nüsse ging
      Seit wan hast du den Nüsse?


      Geliehen :P

      Schlaubi schrieb:


      chandy schrieb:

      und dass man sich Rhys am Anfang der Folge so entledigt hat is auch nicht von Vorteil.
      Rhys hehört zum Maincast und steht im Vorspann. Es muss zwar nicht sein, aber ich rechne damit, das man ihn in jeder Folge wenigstens kurz zu sehen bekommt.


      Das ist mir schon klar. Aber ich liebe Rhys und ich finde, der wertet auch eine schlechte Folge Torchwood sehr auf. Hier war er nur am Anfang und das fand ich schade.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • chandy schrieb:

      Dann die Nummer am Flughafen. Die böse Asiatin verdrehten Hals war auch Jenseits von Gut und Böse. Albern war es, mehr nicht.

      Erstmal das... aber der auftrumpfende Gipfel an der Szene war die Reaktion von den Leuten die sich ebenfalls am Flughafen befanden. Die war nämlich... öhm... gar keine. Und ganz offenbar konnte sie wohl auch unbeschwert durch den ganzen Flughafen latschen ohne dass ihr Nackenproblem jemandem auffiel oder irgendwie beunruhigend auf jemanden wirkte. D'uh.

      Wer mir immer besser gefällt ist die Ärztin, die hat auch die Folge gerettet.

      Die und der Rex-Typ gehören zu den besseren Schauspielern und waren die mit denen ich recht gut leben konnte... aber Ausstrahlung haben die null. Zumindest für das Figurenformat das sie ausfüllen sollen. Für Nebenrolle X im Hintergrund... ganz gerne. Aber richtig als Hauptcharakter mit dem man mitfiebert? Mhhhnö.
    • :(, das war doof! Die Szene im Flugzeug war tatsächlich ziemlich bescheuert! Aber nicht nur das, der CIA Chef war ganz übel. Das war ausdruckslos bis zum geht nicht mehr. Da trauere ich einem großartigen Frobisher oder dem MI5 Typen aus Children of Earth nach. Leider nur ein Ausreichend..... Oh Gott, wie ärgerlich! Das war ja nicht mal spannend. :thumbdown:

      Vergiftung per Cola ..... so ein scheiss!
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Tichy schrieb:


      Vergiftung per Cola ..... so ein scheiss!


      Zumal ich mich frage was das sollte. Nur um zu zeigen, dass Jack sterben kann? DAS konnte er vorher auch, nur ist er immer wieder zum leben erwacht (also um es mal kurz zusammen zu fassen). Die schöne Sendezeit, die für diesen Käse drauf ging. Es macht auch nicht mal im Hinblick darauf Sinn, dass sich Rex dann auf ihre Seite schlägt, dazu hätte ja die Info von Esther gereicht.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • chandy schrieb:

      Tichy schrieb:


      Vergiftung per Cola ..... so ein scheiss!


      Zumal ich mich frage was das sollte. Nur um zu zeigen, dass Jack sterben kann? DAS konnte er vorher auch, nur ist er immer wieder zum leben erwacht (also um es mal kurz zusammen zu fassen). Die schöne Sendezeit, die für diesen Käse drauf ging. Es macht auch nicht mal im Hinblick darauf Sinn, dass sich Rex dann auf ihre Seite schlägt, dazu hätte ja die Info von Esther gereicht.

      nein, nein, der Sinn war nicht zu zeigen, dass Jack sterben kann, sondern, dass ihn jemand umbringen will, und damit sind unsere Helden doch ganz persönlich in die Verschwörung verstrickt! Aber ja, du hast Recht. Was für eine Zeitverschwendung, besonders das minutenlange zusammenklauben des Heilmittels. :thumbdown:
    • Es wäre ganz generell sicherlich spannender gewesen, die Handlung komplett ins FBI-Quartier zu verlegen, wo dann die Verschwörung ans Licht hätten kommen können, gefolgt von einer nervenaufreibenden Flucht aus dem Gebäude. Mit Kameras und Laserschranken austricksen, vor schießwütigen Agenten flüchten, und Klettereien durch Belüftungsschächte, in denen das Durchschlüpfen durch scharfe, sich drehende Ventilator-Rotoren hätte gemeistert werden müssen. Wäre produktionstechnisch sicherlich auch nicht teurer gewesen als das Flugzeug.
    • Moogie schrieb:

      nein, nein, der Sinn war nicht zu zeigen, dass Jack sterben kann, sondern, dass ihn jemand umbringen will, und damit sind unsere Helden doch ganz persönlich in die Verschwörung verstrickt!


      :D Ach Gott ja, der Gedanke kam mir irgendwie nicht, weil das Anschlagsobjekt ja erstmal in seiner Grundauslegung unsterblich ist und das Thema der Staffel eh ist, dass niemand sterben kann. Irgendwie entgeht mir es da etwas, dass jemand versucht jemanden umzubringen. Ist wohl zu hoch für mich :lach:

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • nur Durchschnitt für mich. Reines Füllmaterial.
      Unnötige, nicht glaubhafte Vergiftungsszene, auch wenn sich ein Barrowman da spieltechnisch hübsch "quälen" musste...
      Ein wenig bei 24 abkupfern, ein wenig bei Zombie Filmen, macht noch keinen interessanten Plot
      Mag ja vllt. sein dass Leute die vorher nie etwas von TW gesehen haben hier Akzeptanz aufbringen können (eben weil sie's nicht anders kennen) aber ich fand es einfach nur flach.
      When we remember we are all mad, the mysteries disappear and life stands explained.M.Twain
    • Thorsten Volker Junkie schrieb:

      Mal meinen kurzen Senf als Chemisch-Technischer Assistent:
      Ich hab' die Folge auch gerade erst gesehen und die Herstellungsmethode für EDTA nicht überprüft, auch da ich die ganzen Chemikaliennamen ohne Untertitel auch nicht verstanden habe.
      Es könnte schon sein, das die Ausgangschemikalien die Richtigen sind, aber ob das so einfach durch zusammenrühren bei Raumtemperatur funktioniert wage ich zu bezweifeln. Vorallem glaube ich kaum, dass das Herumrühren mit dem Silberkatalysator so ausreicht. Und selbst wenn, ich möchte nicht wissen, was da dann alles für Nebenreaktionen und Nebenprodukte entstehen.

      Edit: Ansonsten hat mich die Folge streckenweise sehr an 24 erinnert. Und da gibt's ja auch einen Jack. (5 Millionen Menschen verwandeln sich bei einer Atomexplosion in LA in lebenden Dampf. ;) )
      Verstanden habe ich:
      Ammoniak (das war das, was sie im Flugzeugboden gesucht haben)
      Silber (als Katalysator) - das Halsketterl
      Kaliumcyanid (das war eine der Giftkapseln)
      Methanol (aus den Akkus der Laptops - ich hab nachgeschaut, es gibt tatsächlich Methanolakkus)

      Aber ich hab auch Chemielaborantin gelernt und glaube ebensowenig, dass man das einfach nur so zusammenrührt. Man bräuchte zumindest einen Bunsenbrenner, einen Trichter und Filterpapier oder besser eine Destilliereinheit. Und natürlich müsste man die Ausgangsprodukte auch in den richtigen Mengen zugeben - eine Waage und eine Pipette wären daher auch von Vorteil ;).

      Lustig anzusehen wars trotzdem.
      An ye harm none, do as ye will (Wiccan Rede)
      Blessed Be!
    • Ja, stimmt schon, die Qualität von Children of Earth hat diese Reihe bisher nicht, aber das kann ja noch werden und es hätte auch schon weit schlimmer kommen können.

      Insgesamt hat mir auch diese Folge gefallen, allerdings hätte ich mir dann doch etwas mehr Storytelling gewünscht und weniger Exposition. Es ist ja im Grunde nichts passiert, außer, dass das Torchwood-Team in die USA geflogen wurde und zwei CIA-Mitglieder rausgeworfen wurden, und das ist für 50 Minuten doch arg dürftig. Worüber ich mich aber am meisten geärgert habe war Oswald's chronisches Nuscheln, außer "I'm sorry" und "I don't need your help" hätte man sich seinen Text auch sparen können, man versteht es eh nicht.

      Über die Giftszene will ich nicht allzu viel sagen, klar war's dünn, aber verglichen mit so manch anderem Blödsinn der Staffeln 1&2 harmlos.

      Der Rest war OK bis gut, und wenn in den nächsten Folgen die Handlung in die Gänge kommt, bin ich mit MD zufrieden...

      FAZIT:
      Exposition, Teil 2 mit Längen und Schwächen, aber solide -
      6,5/10 Punkten - guter 'DURCHSCHNITT'
    • Ich fand´s wieder ganz gut. Stimmt schon, kommt alles etwas langsam in die Gänge, aber die Grundprämisse finde ich gut genug, dass ich einiges verzeihen kann. Was hier scheinbar bei den meisten so schlecht weggekommen ist, waren eigentlich meine Lieblingsszenen, nämlich die MacGyver-Gegengiftaktion und die kopfverdrehte. Völlig absurd, und meines Erachtens auch so inszeniert, kann mir nicht vorstellen, dass das Produktionsteam wollte, dass diese Szenen ganz ernst genommen werden. Hat mich sehr amüsiert und ein bisschen an den Trash-Faktor der früheren Folgen erinnert, und das meine ich durchaus positiv.

      Danes... eines muss man sagen, zumindest Bill Pullmann ISt ein guter Schauspieler. Bin mir nicht sicher, ob die Reue von seinem Charakter wirklich nur gespielt wurde. Die PR-Agentin aus Six Feet Under fand ich ganz nett, die Ärztin steigt in meiner Gunst, beim Typen aus Jurassic Park war klar, dass er böse sein muss, und Esther war zumindest ganz in Ordnung. Rex mag ich nach wie vor nicht, und seine unerklärlichen Fiesheiten vor allem am Anfang tragen nicht gerade dazu bei, dass der Charakter zum Sypmathieträger wird.

      Und stimmt schon ein bisschen, so richtig als neue Hauptfiguren kann ich da noch niemanden ansehen, ein neuer Ianto, eine neue Tosh oder sowas ist da noch nicht in Sicht. Und so richtig Torchwood will die Serie halt auch nicht sein, kommt mir mehr vor, als ob Gwen und Jack Gaststars in einer anderen Serie sind. Letzterer hat mich diesmal etwas gelangweilt, aber dafür fand ich die von Euch vielgeschmähte Landpomeranzentrulla (oder so ähnlich ;)) sehr unterhaltsam. Mochte ihr beleidgtes Gespräch mit Jack, die Domina-Umherscheucherei der beiden Stewards und sogar das "I´m Welsh".

      Insgesamt vergebe ich wieder ein "Gut", auch wenn sich der "Muss unbedingt schnell die nächste Folge sehen"-Faktor leider nicht wirklich einstellen will.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

      5thdoc 2nddoc 8thdoc 11thdoc 9thdoc 4thdoc 10thdoc 1stdoc 6thdoc 3rddoc 7thdoc
    • Rex erntet weiter negative Sympathiepunkte, indem er sich völlig respektlos gegenüber seiner Beute verhält - da werden die mal eben grob ins Flugzeug geschleift, sowieso als blöd abgestempelt und sämtliche Aussagen, ob jetzt zum Wunder oder zur Vergiftung, erstmal nur von oben herab belächelt. Erst nachdem er erfährt, dass er den Falschen in die Hände gespielt hat, arbeitet er mit denen zusammen, die eventuell Erfahrung haben könnten - bisschen plötzlich, dieser Sinneswandel, aber wenigstens nicht dumm, wenn er dringend Verbündete braucht.

      Bei Danes' Interview bin ich nicht sicher, was ich davon halten soll. Es ist immer schwierig zu erkennen, ob ein Schauspieler schauspielert, dass sein Charakter schauspielert (besonders wenn er deutsch nachsynchronisiert ist), und dann wäre da noch die Frage, ob er tatsächlich die Tat bereut oder eher mit der öffentlichen Meinung spielt. Nach seinem vorherigen Auftreten würde ich ihm das nicht gleich abnehmen.
      Frau Kitzinger glaubt ihm ja auch nicht - wobei die mit ihrem überfröhlich-freundlichen Getue und dem medientypischen Jagdfieber irgendwie noch abstoßender wirkt.

      Esthers Flucht war schön spannend, und es waren viele gute Ideen dabei - der geklaute Ausweis, die falsche Fährte zum Cyberraum und die Schmeicheleien für den Wachmann, damit er nicht so genau hinschaut. Die Gegenseite denkt auch brav mit und findet gleich raus, welchen Ausweis sie suchen müssen, damit die Bedrohung weiter besteht.
      Auf der medizinischen Seite ist die Feststellung mit den Antibiotika-resistenten Keimen - raffiniert, anders als das Altern ist das etwas, woran man nicht so leicht denkt. Genauso wie der Gedanke, die Leichtverletzten zuerst zu behandeln, um Platz zu schaffen.

      Das absolute Highlight war für mich die Entgiftung. Unter Anleitung eines Expertenkomitees wird alles verwendet, was nicht niet-und nagelfest ist, und schließlich das halbe Flugzeug zerlegt. :D Eine perfekte Mischung aus Hektik, Hindernissen und Improvisation irgendwo zwischen todernst und total bekloppt.


      Diese Folge fand ich klasse - schöne Einfälle, Spannung und ein paar witzige Sprüche wie Jacks Forderung nach einer imperialistischen Cola. Ein klares "super".
      "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")
    • Erstaunlich mit was für Drehbüchern man beim Publikum scheinbar noch auf überwiegende Zustimmung hoffen kann.
      Mit der "Flugzeugfolge" begannen bei mir die Zweifel am Miracle Day, nachdem die erste Folge noch ziemliche Begeisterung wecken konnte. Aber spätestens mit dem Homebrew-Medikament hat meine Suspension of Disbelief sich freiwillig eine Kugel durch den Kopf gejagt und lieber wieder an alte Micky Maus Hefte gedacht als Torchwood zu folgen. Die fast völlig fehlende Charakterentwicklung der Hauptfiguren hat da schon fast keinen Ausschlag mehr gegeben und die schwächelnden Dialoge ebenso wenig. Wenn schon die Logik total verstümmelt und über den Jordan ist...

      Hatten Matheson oder seine Chefs beim CIA eigentlich irgendwann mal einen Grund verlauten lassen weshalb es Sinn ergeben soll Captain Jack einmal um die halbe Welt zu fliegen? Oder wie idiotisch und klischeehaft ist es denn zwei Agenten mitten in so einer bedeutenden Mission von den eigenen Kollegen umbringen zu lassen, anstatt bis zum Ende der Aufträge zu warten und DANN einen Unfall oder einen tödlichen Schuss des in der Mission gefangen genommenen Schurken zu inszenieren... ganz davon zu schweigen dass die Kollegen ziemlich skrupellos sein müssen einfach mal so mitten in einem Flugzeug Leute zu vergiften die sie eigentlich der Justiz zuführen sollten.... die Plotlöcher hören einfach gar nicht mehr auf, das ganze Ding wäre besser durch eine Texttafel "Sieben Stunden später landen sie in Washington D.C." ersetzt worden und man hätte das teure Geld für die Dreharbeiten eingespart.


      Mit "ausreichend" eigentlich noch viel zu gnädig beurteilt, das war übelster Schrott und es mit 24 zu vergleichen beleidigt eigentlich eine solide gemachte Actionserie die zehnmal mehr interne Logik und Koordination aufzuweisen hatte als das hier. Wenn es um die Drehbuchqualität geht schlage ich "K11 Komissare im Einsatz" als passenden Vergleich vor :(

      Aber hey, das kann man auch positiv sehen: Das Dumbing Down für das hier frisch gewonnene US Publikum ist bereits im vollsten Zug und war SEHR erfolgreich.
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •