4x03 - Der unbekannte Feind (Dead of Night)

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    • So, nach Folge 3 melde ich mich jetzt auch mal zu Wort.

      Also, ich bin bisher von "Miracle Day" restlos begeistert. Richtig, so recht in Fahrt ist das ganze noch nicht gekommen, aber: Ich finde es gut, dass man auch in Folge 3 immer noch nicht so recht weiß, was da jetzt eigentlich los ist. Im Moment verfolge ich mit Spannung jedes Wort in der Serie und bin gespannt, wohin die vielen Storyfäden, die gespannt werden, führen. Und das finde ich auch richtig so: Es ist gut, dass die Serie nicht davon lebt, dass jede Folge mit einem Spitzen-Cliffhanger endet, wie es bei CoE war. Sie würde so schnell ihr Pulver verschießen. Ich hoffe jedoch, dass das Ende es Wert ist. Den wenn es nur um einen Pharma-Deal geht - das wäre zu wenig. Da muss mehr hinterstecken. Aber ich will hier lieber keine Ideen streuen, da ich mir selber die Spannung nicht nehmen will.

      Ich persönlich fand Jacks Ausbruch in die Schwulen-Bar nachvollziehbar. Der Typ hat seine Unsterblichkeit verloren, ist dem Vergiftungstod gerade so entkommen, seine Führungskompetenz wird durch Rex in Frage gestellt. Er ist zurzeit nicht mehr der unbesiegbare Jack Harkness, der er mal war und "tickt" jetzt aus. Genauso sein eigenmächtiger Besuch beim Sender.

      Zur Zensur der Sex-Szene: In Deutschland ist das auch nicht anders - im PayTV kann eigentich zu jederzeit alles laufen, im FreeTV gibt es härtere Jugendschutzvorgaben. Ich weiß zwar nicht, ob die Szene es wirklich wert war, geschnitten zu werden - gucke die BBC-Fassung - dramaturgisch vermisst habe ich aber nichts.

      Was die prüden Amis angeht: Die Tatsache, dass es in den USA eine Pornoidustrie gibt oder das STARZ eine schwule Sex-Szene in TW haben, heißt nicht automatisch, dass die Amerikaner nicht prüde seien. Im Gegenteil: Ich habe die USA bisher als eine im Vergleich zu Deutschland und den meisten Teile Europas alssexuell repressive Gesellschaft erlebt, in der zwar viel unter der Decke stattfindet, viel im Fernsehen gezeigt wird, jedoch wenig in der Öffentlichkeit drüber geredet wird. Auch in Punkto GayLesbianAgenda hinken uns die Amis noch meilenweit hinterher, sieht man von einigen Großstädten mal ab. Insofern hat die Sex-Szene mit Jack Harkness in den USA sicherlich auch etwas sensationelles, "verbotenes". Hier - und in England - geht es eigentlich nur noch um die Frage, ob und wann man Kinder damit konfrontieren sollte. Hier stört mich die Enscheidung dee BBC nicht, denn ich denke, das, was geschnitten wurde, war dramaturgisch überflüssig.
    • Zur Zensur der Sex-Szene: In Deutschland ist das auch nicht anders - im PayTV kann eigentich zu jederzeit alles laufen, im FreeTV gibt es härtere Jugendschutzvorgaben. Ich weiß zwar nicht, ob die Szene es wirklich wert war, geschnitten zu werden - gucke die BBC-Fassung - dramaturgisch vermisst habe ich aber nichts.

      Nu die Heten Szene, vom selben Kaliber, blieb wohl drin ^^
      "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
      "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

      .. Virtuelle Ameisen züchten ..
    • Erst mal: Hallo in die Runde! :) (finde leider kein winkendes Smiley)

      Tichy schrieb:

      Zitat


      aber Sex mit einem Toten!!! Bäh!
      ??
      Naja, gemeint ist da wohl, das Rex eigentlich tot sein sollte. BTW: sterben eigentlich alle, die jetzt leben, obwohl sie tot sein sollten, wenn der Miracle Day endet? Denn darauf wirds ja wohl hinauslaufen am Ende - es wird wieder alles "normal" werden. Und dann wird auch Rex sterben...
      Übrigens hab ich mir das bei der Szene auch gedacht: "Wäääh, der ist ja eigentlich tot und blutet außerdem ständig aus seiner Wunde... :bad:

      Zur Sexszene: ich fand die eigentlich sehr gelungen und ästhetisch. Bei beiden Paaren. Erwartet hätte ich sie jetzt nicht unbedingt von der Handlung her, aber ok. Sex sells...
      Allerdings wundert es mich, dass das in UK rausgeschnitten wurde. Man sah ja nicht wirklich viel bis auf einen nackten Männerhintern. :O
      In den USA hat sich bezüglich gay-sex im TV sehr viel getan in den letzten Jahren. Es fing an mit Buffy und den Szenen zwischen Willow und Tara, dann kam The L- Word. Seitdem ist das längst kein Tabu mehr.

      Was ich noch fragen wollte: was hat es mit diesen komischen Masken auf sich, die man immer wieder sieht?

      EDIT: Was mich ebenfalls wundert ist, dass man von keiner Regierung der Welt was hört. Man sieht nur immer die Mediziner tagen und beraten, wie man nun weiter vorgehen solle.
      Ehrlich gesagt hätte ich in diesem Fall als allererstes einen Fortpflanzungsstopp erlassen. Nachdem ja keiner mehr stirbt, platzt die Weltbevölkerung ja aus den Nähten, wenn alle fleißig weiter Kinder kriegen. Die, die schon schwanger waren zum Zeitpunkt des Miracle Days, dürfen ihre Kinder noch bekommen, aber alle, die neu schwanger werden, müssten hohe Strafen bezahlen, es sei denn, sie können nachweisen, dass sie vergewaltigt worden sind oder ähnliches.
      Das ist zwar sehr restriktiv, aber irgendwas muss man ja unternehmen.
      An ye harm none, do as ye will (Wiccan Rede)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lilith.Moonlight ()

    • Lilith.Moonlight schrieb:

      finde leider kein winkendes Smiley
      :34: Ist bei den Animierten, der neunte. ;)

      Lilith.Moonlight schrieb:

      BTW: sterben eigentlich alle, die jetzt leben, obwohl sie tot sein sollten, wenn der Miracle Day endet? Denn darauf wirds ja wohl hinauslaufen am Ende - es wird wieder alles "normal" werden. Und dann wird auch Rex sterben...
      Ich sehe das so, dass dann alle Sterben werden, die zu dem Zeitpunkt physisch nicht in der Lage sind, von alleine weiterzuleben.
      Bedeutet, dass es Oswald nicht treffen wird, da sein Körper das Gift längst absorbiert haben wird. Was mit Rex ist... vielleicht ist die Wunde bis dahin soweit verheilt das er weiterleben kann, muss aber nicht sein, bin ja kein Arzt. ;)
    • Ach, hab ich doch glatt übersehen, dabei war ich bei den animierten Smilies eh drinnen. Blindes Hendl ;) Schaßaugert, halt.
      P.S. ich bin Österreicherin, falls ihr das noch nicht gemerkt habt *G*

      Hmm, die heilen doch nicht? Sie bleiben doch in dem Zustand, in dem sie gerade sind, wenn ich das richtig verstanden habe? Und dass man einfach nur Schmerzmittel geben und sonst nichts für sie tun kann?

      Irgendwer sprach mal in einer der vorherigen Folgen davon, dass sich die eigentlich Toten, die noch leben, als Bakterienherde entpuppen und dass man sie nicht mit Antibiotika vollstopfen kann, weil sich sonst zu viele Resistenzen der Bakterien gegen die Antibiotika bilden würden - sprich: diese an Wirkung verlieren würden.

      Ach ja, und meine Lieblingsszene war, als sich Gwen darüber beschwert, dass die Lemonade ausgeraucht ist und Esther darauf lakonisch meint: "Well, it's lemonade. It's supposed to be flat." Ich musste grinsen, weil ich, als ich das erste Mal in den USA Lemonade getrunken habe, auch gedacht habe, dass es Limonade ist (in unserem Verständnis), also sowas wie Cola, Fanta...mit Kohlensäure. Mittlerweile liebe ich aber die amerikanische Lemonade, vor allem die Pink Lemonade. Ich kauf mir die immer im Kanister mit einer gallon Inhalt, weil die Tetrapacks so schnell leer sind ;).
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    • Das würde keinen Sinn machen.
      Wenn der Körper nicht sterben kann, bedeutet das für mich, dass er noch lebt und in dem Fall regeneriert er.

      Zu dem Antibiotika, bzw. den Bakterien. Natürlich bleiben Bakterien, die einen normal töten würden, wirkungslos im Körper, da sie normal sonst mit dem Tod des Wirtes sterben würden, was ja jetzt nicht mehr der Fall ist. Das mit der Resistenz ist wohl vorrausschauend gedacht, sobald alles vorbei ist, bzw. für Leute, die sich an den "Toten" anstecken sollten, die man sonst normal noch retten könnte.
    • Hmmm - ich hab das irgendwie anders verstanden. Ich sehe diese Leute eher so wie Zombies, nicht wie wirkliche Lebende.

      Tote Körper, die nur durch diese fremde Macht noch am Leben erhalten wird. Inwieweit der Stoffwechsel noch funktioniert, geht ja nicht hervor. Man sieht Rex bluten. Aber interessanterweise kriegt er keine Blutkonserven und bewegt sich immer noch. Sehr verwirrend.

      Und es gibt ja auch Verletzte, die zerfetzt wurden oder denen der Kopf abgetrennt wurde. Sowas regeneriert sich ja nicht einfach vollständig von selbst wieder, wenn man die Teile irgendwie wieder zusammenpappt. Leider wurde in der Serie bisher nicht erklärt, was mit diesen Menschen weiter geschah.

      Dass die Menschen weiter altern, finde ich auch irgendwie gruselig. Man stelle sich das vor. Der Körper eines 100-jährigen. Man kann sich nicht mehr bewegen, ist vielleicht auch noch dement, blind, gebrechlich, aber man kann nicht sterben...wie weit kann ein Körper eigentlich altern?
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    • Dann müsste Rex aber auch sterben - seine Wunde war ja eigentlich auch tödlich. Zumindest hab ich das so verstanden.
      Er hat bei der Einlieferung ins Krankenhaus zwar noch gelebt, er wäre an seiner Verletzung gestorben, weil sie so schwer war, wenn nicht der Miracle Day dazwischen gekommen wäre.
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    • Ja, ich sagte ja auch, dass ich nicht weiß, wie Rex Verletzung genau ist und ob die vielleicht von alleine heilen kann, wenn man ihr genug Zeit gibt. Kann aber auch sein, dass dies nicht der Fall ist. Jetzt im Moment von Episode 3 würde ich klar sagen, nein, falls jetzt Miracle Day enden würde, würde er wohl sterben.
    • Teylen schrieb:

      Ja, das wird auch in allen Interviews nochmal betont.
      Also frei und nicht kostenlos.
      Das sind ja noch Unternehmen und keine Kommunisten. ^^
      ah Sorry ein bisschen spät und total out of Date hatte einfach ,,keine Zeit" :!: ich meinte das Sie sich nach dem ersten Interview für Ihn Interessieren und er dadurch im zweiten Interview sozusagen Umschwenkt oder habe ich das Falsch Verstanden ?
    • Alles insgesamt gibts von mir dieses Mal nur den Durchschnitt...

      Die Folge selbst war zwar gut, aber die bereits mehrfahrzitierte Sex-Szene hätte ich wirklich nicht gebraucht und ich spreche da durchaus von beiden. Irgendwie hatte ich das Gefühl, die hatten nix mit der Handlung zu tun, Jack hätte sich einfach nur volllaufen lassen können, um seine Sterblichkeit zu spüren.

      Daher also nur Durchschnitt.
    • Just da es mich gerade anspringt.
      Da Jacks Partner meint das sie kein Kondom bräuchten, weil ja Miracle-Day wäre, ...
      ... sterben dann ein ganzer Haufen, naja etwas dummer, Homosexueller an AIDS (und anderem) wenn der Day rum ist?
      Weil die infizieren sich doch während des Day ohne Kondom sehr wahrscheinlich,..
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    • An AIDS stirbt man nicht direkt. AIDS zerstört das Immunsystem und man stirbt dann an der Krankheit, die man dann bekommt.
      Auf den Miracle Day bezogen, sollte die Krankheit, die man dann bekommt, zu dem Zeitpunkt wo der Miracle Day endet, immer noch tödlich sein und nicht vorher durch Medikamente geheilt sein, sollte man sterben oder man wartet, bis die nächste Krankheit kommt, die tötet ein dann auf alle Fälle. ;)
    • Teylen schrieb:

      ... sterben dann ein ganzer Haufen, naja etwas dummer, Homosexueller an AIDS (und anderem) wenn der Day rum ist?
      Weil die infizieren sich doch während des Day ohne Kondom sehr wahrscheinlich,..

      oh man ... punkt 1 - es ist nach wie vor nicht so, dass so gut wie jeder Homosexuelle Aids hat, die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein "ganzer Haufen" ansteckt ist also gering, selbst wenn sie so dumm sind, in der Zeit ungeschützten Verkehr zu haben ... punkt 2 - sterben daran dann nciht nur die "dummen Homosexuellen", sondern auch die "dummen Heterosexuellen", weil die sich nämlich bei ungeschütztem Verkehr genauso anstecken können. Und es soll - oh Wunder - auch heterosexuelle Menschen geben, die HIV-positiv sind! Sogar Frauen *shocking*!

      Echt tragisch, dass das in deinem Kopf offenbar immer noch eine Krankheit ist, die exklusiv die männlichen Homosexuellen betrifft.
    • Hrmpfh. Eigentlich war das nicht wirklich schlecht, aber trotzdem hat mich die Folge leider ziemlich gelangweilt. Die ganze Handlung bleibt im großen und ganzen ziemlich auf der Stelle stehen, man hat nach wie vor den Eindruck, den Pilotfilm zu sehen.

      Und bei einer Serie, die Torchwood heißt, fehlt mir einfach Torchwood. Jack und Gwen allein sind das nun mal eben nicht, und die anderen gehören schlicht und einfach nicht dazu. Bestenfalls ein Adhoc-Team, aber auch nicht mehr.

      Bei Rex scheint man sich nach wie vor alle Mühe zu geben, dass er so unsympathisch wie möglich wirkt, und in meinem Fall gelingt das augezeichnet. Noch nicht ganz auf Owen-Staffel1-Niveau, aber viel fehlt da nicht mehr. Und bitte, was ist Jack auf einmal für ein Waschlappen. Nicht einmal gegen die zwei Dumbos von Danes kann er sich wehren, wirklich enttäuschend. Es ist Zeit, dass der gute Captain mal wieder was wirklich Cooles macht, derzeit kommt er mit seiner Schwäche, allgemeiner Nutzlosigkeit und wehleidigem Gesülze (Gell, Gwen, wir haben ja uns, nicht?) als Loser rüber. Time to kick butt, kann ich da nur sagen.

      Und nein, die andere "Butt-Beschäftigung" war da kein guter Ersatz. Ja klar, Jack nagelt alles, was nicht bei Drei auf dem Baum ist, aber dieses "Sorry, mag nicht mehr die Welt retten, muss f**** gehen" war wirklich seeeeehhhhhhr irritierend. Nicht weniger übrigens als Rex und Vera, das kam auch aus völlig heiterem Himmel.

      Positiv dafür Gwen, die im absoluten Superheldin-Modus unterwegs ist, und das recht cool macht, und auch Esther, die immer sympathischer wird. Vera mag ich auch ganz gerne, bei Jilly habe ich mir noch keine feste Meinung gebildet.

      Highlight war alles mit Danes, auch wenn ich überhaupt nicht verstanden habe, warum der auf einmal von so vielen Menschen angehimmelt wird.

      Insgesamt nur müder Durchschnitt. Diese Staffel sollte endlich mal in die Gänge kommen.
      "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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