Schwer enttäuscht

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    • Ich guck nur ab und zu nach den Kommentaren unter den Denofgeek-Reviews, und mal davon abgesehen, dass es nicht sonderlich viele sind, gehen die Äußerungen in eine ähnliche Richtung wie hier und formulieren konstruktive Kritik. Man kann eben auch erstmal nicht mehr als nur unzufrieden sein, weil vielleicht wirds ja doch noch richtig gut. Wir haben ja gerade erst...fast die Hälfte gesehen.
    • Einzelne Elemente werden kritisiert z.B. die Darstellung von Rex bzw. das, was der "Agent" da z.T. für dummes Zeug macht, und ein paar Dinge, die wie Logiklöcher aussehen (speziell nach der aktuellen Folge, in Bezug auf den Typen, der Gwen und Jack hinterher spioniert hat) - wobei man da noch warten will, ob das aufgelöst wird. Insgesamt scheint man aber zufrieden bis sehr zufrieden und neugierig wie's weiter geht.
    • Also ich bin nun nicht gerade ein DW oder Torchwood Freak ( obwohl ich es noch werde ) doch ich muss zugeben das mir die Season 4 sehr gut gefällt bin wohl mit anderen Erwartungen an die ganze Staffel herangegangen ich meine : es gibt ein Staffel ähnlich COE mit einer Geschichte die sich allmählich aufbaut und dazu fängt die Story mit einer Vorstellung und Erklärung respektive Einführung der Charaktere an wie es sich auch gehört wenn das ganze auf einen neuen Markt zugeschnitten wird der noch nie oder wenig von Torchwood gesehen hat (Die neuen Zuschauer in US müssen ja auch mit Anspielungen, Geheimnissen gelockt werden wie wir am Anfang von Torchwood).
      Im Endeffekt wird es so sein ( Glaube ich ) das für die Europäischen Zuschauer oder Torchwood Fans fünf Folgen genügt hätten. In demfall mit den Grundvoraussetzungen die wir eben haben, hätte die vierte Staffel mehr Tempo ( bei fünf Folgen meine ich ) wäre Flüssiger und wir würden über Logiklöcher eher hinwegsehen. Vielleicht schneidet am Ende jemand die Staffel mit den wichtigsten Szenen zusammen damit wir die wir Torchwood schon von Anfang an kennen eine genausogute Staffel 4 wie COE bekommen ( ähm denkt daran das ist ein Aufruf !!! ).

      Es kann Natürlich auch sein das ich Viel zu Nachsichtig bin ^^


      Merci fürs Lesen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Klonk ()

    • Wegen meiner Angst vor Spoilern krieg ich momentan überwiegend nur mit, wie die Reaktion im britischen Fandom ist, und die ist auch im großen und ganzen verhalten mit ein paar wenigen Ausreißern nach oben. Zumindest kommt Miracle Day aber bei AfterElton nicht sehr gut weg. Die mögen Rex anscheinend so wenig wie ich.
    • Das Problem der Serie ist sicherlich die aufgeblasene Länge, allerdings auch, dass wir es hier beim Konzept nicht gleich um einen sichtbaren Gegner zu tun haben. Bei CoE war es klar, dass da Aliens hinterstecken und sie auch relativ schnell präsent waren. Hinzu kamen diese gespenstischen Aussetzer der Kinder, als sie die Ankunft der "456" voraussagten. So entstand eine ganz andere Spannung.
      Bei der aktuellen Story bekommen wir eher ein Nazi-Gleichnis vorgesetzt: Wie aus einer funktionierenden Gesellschaft plötzlich eine Mehrklassen-Gesellschaft wird, wie ein "Führer" emporgejubelt wird und wie sich eine Machtströmung entwickelt, die man nur schwer bekämpfen kann. Ich kann nicht sagen, dass mir diese Grundstory gefällt.

      Was das Autorenteam betrifft finde ich es schade, dass nicht RTD mehr Drehbücher schreibt. Dann hätten wir mehr Torchwood und weniger Klimbim. Bei dieser vielgelobten Jane Esperson habe ich den Eindruck, als ob sie weit unter ihren Möglichkeiten bleibt. Schließlich ist sie eine der Erfinder von "Warehouse13" und schreibt auch an "Eureka" mit. Da habe ich den Eindruck, als ob sie mit Torchwood einen "fremden Stiefel" angezogen hat, der ihr leider nicht passt.

      Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"
    • Anders als die meisten hier finde ich Miracle Day echt gut. Ich versteh auch eure Erwartungen nicht! Torchwood hatte schon immer ein anderes Konzept und einen komplett anderen Aufbau als Doctor Who. Gerade jetzt in einer amerikanisierten Staffel schwindet komplett die Verbindung, aber das ist doch auch legitim. Kinder gehörten anders als bei Doctor Who nie zum Publikum und deswegen konnte Torchwood es sich erlauben etwas versauter und brutaler zu sein.

      Viel eher bin ich da Herr Ducks Meinung...
      Steven Moffat kaut Sachen durch in Doctor Who, von denen wir uns hofften erlöst zu sein, und ich freue mich mehr auf jede Folge Torchwood als auf den zweiten Teil der sechsten Staffel Doctor Who!
    • Ben schrieb:

      Gerade jetzt in einer amerikanisierten Staffel schwindet komplett die Verbindung, aber das ist doch auch legitim. Kinder gehörten anders als bei Doctor Who nie zum Publikum und deswegen konnte Torchwood es sich erlauben etwas versauter und brutaler zu sein.


      Wer hat den die angesprochenen Punkte kritisiert?
      Findet es jemand schlimm das TW Brutaler und versauter ist? ich glaube kaum!

      Ich finde es schlichtweg langweilig! Es gibt einfach keinerlei Spannungsbogen, am Anfang ist klar was am Ende passiert.
      Meine Erwartung ist nicht, das TW wie DW ist, sondern das TW wie COE ist, und das wird nicht mal Ansatzweise erreicht!!!

      p.s.
      Ich finde nicht das die Sachen die Moffat durch kaut, die Sachen sind von denen ich erlöst werden wollte.
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Irgendwie hatte ich schon vor der Ausstrahlung Bedenken, doch man will der Sache ja eine Chance geben. Inzwischen wurden leider meine Befürchtungen bestätigt. Weiss nämlich auch nach der letzten Folge noch nicht, was ich von dem Ganzen halten soll. Schon CoE kam mir teilweise "schräg" rein, doch auf eine gelugene Art und Weise. Hier sitze ich nach jeder Folge da und frage mich, was sich die Drehbuchautoren dabei gedacht haben.

      Die Ausgangsstory hätte ja durchaus Potential, nur leider haben die bekannten Charaktere was verloren. Jack nervt, hat nichts zu tun und Gwen macht Dinge, die man von ihr auch in auswegslosen Situationen so schlicht nie erwarten würde und ja... mit den Neulingen konnte ich mich bisher auch nur bedingt anfreunden. Sie haben einfach nichts, was mich wirklich dazu bringen würde, mehr über sie erfahren zu wollen. Bis auf Oswald, der ist zwar total krank, doch wenigstens bringt er einen zum Grübeln ;)
    • Von Peter David's blog:


      What are your thoughts on the currently-running season of Torchwood?

      I liked it well enough initially, but I’m starting to get annoyed. Mostly I think they’ve been totally wasting Jack Harkness, who’s gone from being a swashbuckling dynamo to this guy who basically stands around accomplishing nothing at all. I like the way they’ve thought through all the ramifications of what absence of death would be like, but they’ve become so caught up in it that they seem to have forgotten to invite the viewers along for the ride.


      peterdavid.net
    • Ich stehe wohl allein....

      Ich finde es sehr schade, dass Fans häufig so konservativ sind. Ja, ich finde es auch unglaublich schade, dass Ianto und die Anderen nicht mehr da sind, aber Serien verändern sich nun mal. Und seit CoE hat sich Torchwood eben auch verändert. Ja, es gibt ein paar schlechte Stellen in den Drehbüchern und keine Aliens, denen man in den Hintern treten kann. Aber es geht um die Situation. Um die Menschen und wie sie reagieren. Und wenn man sich da hineinversetzt, ist Mirakel Day echt krass. Ich fiebere mit und mag Torchwood auch in dieser Form echt gut.
      Ich weiß, ich bin da offenbar relativ allein, aber ich finde es schade, dass scheinbar Vieles einfach verurteilt wird, weil es sich verändert.... :(
    • Naja, das kann man so generell nicht sagen. CoE fand ja hier im Forum sehr großen Anklang. Klar gab es da auch das ein oder andere zu bemängeln, aber dennoch war die Resonanz sehr positiv - und da hatte sich die Serie zu Staffel 1 und 2 ja auch deutlich verändert - sowohl hinsichtlich des Castes als auch hinsichtlich der Struktur (nur 5 Folgen, hintereinander ausgestrahlt und mit story arc).

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • wasserrose schrieb:

      ch weiß, ich bin da offenbar relativ allein, aber ich finde es schade, dass scheinbar Vieles einfach verurteilt wird, weil es sich verändert.... :(

      Ich von meiner Seite hatte eigentlich sogar gehofft, dass sich Torchwood weiter verändert. CoE war ja an einigen Stellen noch etwas cheesy - so mit Ianto auf dem Gabelstabler, und das Torchwoodteam auch teilweise ziemlich unprofessionell agierend - so mit >wir gehen da jetzt mal rein und sagen den Aliens, dass sie verschwinden sollen<. Aber dummerweise sind genau das die Dinge, die sich in Miracle Day nicht verändert haben; bzw. nun noch häufiger vorkommen. Aber ich denke das Hauptproblem ist einfach die Erzählgeschwindigkeit.Es scheint wirklich so, dass man immer aus einer Folge Zwei gemacht hat - 1. u. 2 liefen unter dem Motto "Go West", 3. u. 4. könnte man mit "Contact" umschreiben; der erste Kontakt zwischen Team und den Drahtziehern, sowie Jack und dem Kinderliebhaber, tja und nun 5. u. 6. "History repeating". Und gerade 3/4 und 5/6 könnte man problemlos auf jeweils eine 60min-Episode zusammenkürzen, ohne dass irgendetwas Relevantes fehlen würde. (vielleicht sogar noch mehr, denn gerade bei Oswald Danes beschleicht mich immer mehr das Gefühl, dass sich die Existenz dieser Figur am Ende als unwichtig für die Gesamthandlung herausstellen wird). Wenn man -so, wie wohl ursprünglich geplant- aus dem Stoff fünf schnelle, dicht-erzählte Episoden gemacht hätte, würde man als Zuschauer wahrscheinlich über viele unsaubere Stellen hinwegsehen, denn es wäre dann wenigstens ein spannendes und unterhaltsames Erlebnis, Torchwood anzusehen. Ist es aber zur Zeit für die meisten eher nicht, oder nur stellenweise. Und das ist schade, vor allem wenn man so sieht, zu welchen Höchstleistungen andere amerikanische Serien im stande sind. Von dem dort herrschenden Niveau hätte Torchwood wirklcih profitieren können.
    • wasserrose schrieb:


      Ich weiß, ich bin da offenbar relativ allein, aber ich finde es schade, dass scheinbar Vieles einfach verurteilt wird, weil es sich verändert.... :(

      Dass jemand genau das kritisiert habe ich bisher noch nirgendwo gelesen.

      Jo, die etwas zeitlupige Erzählgeschwindigkeit (welche ich persönlich jedoch weniger schlimm finde als andere vielleicht) ist schon irgendwo ein Problem. Aber was mich halt stört ist dass das Szenario namens "Niemand stirbt!" recht durchdacht und zuende gedacht scheint, während die Handlung und die Charaktere völlig brach liegen. Weder die Geschichte noch die Figuren ergeben irgendeinen Sinn und tauchen in tödlich großen Logik- und Vernunftslöchern ab...
    • Ich weiß, es ist eigentlich schlechter Stil, sich in einem Forum anzumelden und im ersten Posting nur zu motzen, aber irgendwo muss ich meinen Frust ablassen. ;)

      Ich verfolge den Doctor seit der Modernisierung, wobei mein Interesse nach der 4. Staffel etwas nachgelassen hat. Torchwood gehörte zwar nie zu meinen Lieblingsserien, aber es war ein netter Zeitvertreib und ich habe sie doch gern gesehen. Ich habe mir letztens sogar die kompletten Sarah Jane Adventures angetan und fand die nicht sooo schlimm.

      Was aber ist das, was momentan da läuft? Anfangs war ich zwar skeptisch, gerade wie man ein neues Torchwood-Team aufbauen will, nachdem ja fast alle Tod waren. Nach der ersten Folge war ich dann doch der Ansicht, dass der Wechsel der Serie gutgetan hat. Tempo und das neue Look-and-Feel gefielen mir, und das Setting der Serie versprach einiges.
      Nachdem ich mittlerweile die 6. Folge gesehen habe, muss ich aber sagen, dass mir diese mittlerweile beliebig austauschbare Serie überhaupt nicht mehr gefällt. Die 5.Folge habe ich schon nur noch nebenbei gesehen und bei der 6.Folge habe ich ständig auf die Uhr geschaut, wann die Folge endlich vorbei ist. 45min für ein bisschen Namedropping.
      Die Staffel hat nichts mehr von dem, was Torchwood ausmacht. Wie jemand anderes schon sagte, bei Torchwood erwarte ich Aliens und komische Kostüme. Die Staffel ist zur Hälfte rum und es gibt ein paar ominöse Gruppierungen. Keine Alines, keine Alien-Technologie, nichts. Und die Entwicklung um den Killer ist auch irgendwie ins Stocken geraten.
      Bei CoE wurde in 5 Folgen ein kompletter Handlungsbogen erzählt, der auch nicht weniger komplex war.

      Eigentlich hatte ich mich schon gefreut, weil ich dachte, nach der 6. Folge sei es endlich vorbei, mich aber jetzt noch durch 4 Folgen Langeweile quälen zu müssen... :P Das einzig Positive ist, dass ich mir jetzt ruhigen Gewissens die Box mit den Staffeln 1-3 kaufen kann, denn die 4. werde ich garantiert nicht nochmal schauen.

      Sorry für das Gemotze, aber die 4.Staffel hat mich echt enttäuscht.
    • southheaven schrieb:

      Ich verfolge den Doctor seit der Modernisierung, wobei mein Interesse nach der 4. Staffel etwas nachgelassen hat.

      Gerade als es richtig, richtig, richtig gut wurde? (Nicht dass ich es vorher schlecht fand, aber so gut war es vorher so gut wie! Classic und New Who zusammen genommen.)
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Ich habe die 5. und 6. Staffel noch nicht geschaut, werde es aber nachholen. Versprochen! ;)
      Nur kam nach 'Blink' irgendwie keine Folge mehr, die mich so richtig umgehauen hätte. Da musste ich mir dann eben erst ein paar andere Serien, wie 'Black Books' oder 'Misfits' anschauen. :thumbup:

      Das wird jetzt aber OT.

      [EDIT]Ach ja, ´ne andere Sache, die mich mittlerweile ein bisschen annervt, ist das Jack von omnisexuell, was ja lustig war und durchaus dazu anregte, sich ein paar Gedanken zum Thema Sexualität zu machen, zu komplett homosexuell gewechselt ist. Mich stört dabei nicht, dass der Charakter schwul ist, aber dieses In-Your-Face nervt mich einfach.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von southheaven ()

    • southheaven schrieb:

      [EDIT]Ach ja, ´ne andere Sache, die mich mittlerweile ein bisschen annervt, ist das Jack von omnisexuell, was ja lustig war und durchaus dazu anregte, sich ein paar Gedanken zum Thema Sexualität zu machen, zu komplett homosexuell gewechselt ist. Mich stört dabei nicht, dass der Charakter schwul ist, aber dieses In-Your-Face nervt mich einfach.

      Nur weil er in dieser Staffel noch nicht mit einer Frau und/oder einem Pudel gebumst hat, heißt das doch nicht, dass er rein schwul ist? :D wenn man omnisexuell ist, ist EINE der Optionen, dass man als Kerl mit einem Kerl im Bett landet...
    • Naja, ich glaube das hat eher damit zu tun, dass ein "gay"-Tag viel griffiger in einen Slogan umzuwandeln ist als "omnisexual". Das kann man viel leichter auf den Punkt bringen und vermarkten als wenn man sagt daß Jack mit allem und jedem poppt, ganz egal ob's Mann, Frau, CD-Brenner, Tischbein oder Erika Berger ist.

      Mal ganz davon abgesehen, daß Jacks Omnisexualität niemals beim normalen Gelegenheitszuschauer angekommen ist. Zwar haben wir in der Vergangenheit gesehen, daß er ebenfalls mit Frauen flirtet und ins Bett begleitet... aber diese Szenen bleiben im allgemeinen Gedächnis nicht hängen weil sie weniger "schrill" waren. Mann/Frau-Flirt/Sex-Szenen sind sowas von gängig, daß man sie gar nicht großartig im Hirn abspeichert. Die selbe Sache in der Mann/Mann-Variante ist jedoch (noch) vergleichsweise selten, deswegen sticht sowas dann auch mehr hervor.

      Und ich glaube, über diesen Weg ist Jack dann auch letzten Endes rein "schwul" geworden. Wenn man den demografischen Durchschnittspassanten auf der Straße nach "Torchwood" fragt, dann wird er nicht sagen "Ah, das ist die Serie mit dem Typen aus Doctor Who der ALLES flachlegt was bei 3 nicht auf den Bäumen ist!", sondern "Das ist die Serie mit dem schwulen Hauptcharakter!".

      Und irgendwie hat man die Serienrealität der öffentlichen Wahrnehmung im Laufe der Zeit immer mehr angeglichen...

      Ich kann mir zwar schon vorstellen, daß RTD im Serienmanifest nochmal darauf hingewiesen hat, daß Jack auf ALLES steht, aber... siehe oben. STARZ wird dazu wohl "Mhhhnööö..." gesagt haben.