4x04 - In der Höhle des Löwen (Escape to L.A.)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 4x04 - In der Höhle des Löwen (Escape to L.A.)

      Wie fandest du diese Episode? 42
      1.  
        Super (10) 24%
      2.  
        Gut (14) 33%
      3.  
        Durchschnitt (13) 31%
      4.  
        Ausreichend (4) 10%
      5.  
        Schlecht (1) 2%



      Inhalt findest du im Guide: TW 4x04 - Miracle Day - Escape to L.A.

      Trailer Starz: torchwood.de/media/trailer/torchwood/trailer_4x04.avi (720p HD)
      Trailer BBC: torchwood.de/media/trailer/torchwood/trailer_4x04_bbc.avi (720p HD)

      Schreibt eure Meinung zur vierten Episode der vierten Staffel von Torchwood - Miracle Day.
    • Nun dann...

      also von den bisher gelaufenen Folgen ist dies diejenige, die am Zähesten beginnt. Die erste Hälfte beschäftigt sich immer noch mit Charakter-Szenen, welche uns die Hintergründe der Protagonisten näher bringen soll.

      Ich habe nichts gegen eine solide Exposition. Vor allem nachdem in der 1. Staffel von Torchwood die Protagonisten nur sehr spartanisch eingeführt wurden, wir nur wenig über ihren familiären und sonstigen Hintergrund erfuhren und ihre Charaktereigenschaften sehr schwammig bis widersprüchlich dargestellt wurden. In Staffel 4 übertreibt man es nun m. E. radikal in die andere Richtung.

      In der Mitte der Episode beginnt dann endlich die eigentliche Handlung. Die Politik beginnt zu reagieren, dargestellt durch eine äußerst unsympathische Tea Party-Aktivistin, die Oswald Danes beinahe den Rang abläuft. Die Kitzinger zeigt hier erstmals soetwas wie Gefühle. :)

      Allerdings wird hier wie in CoE wieder mit dem Vorschlaghammer gearbeitet. Diesmal geht es nicht um die Kinder der Ausgestoßenen, sondern um die Ausgestoßenen selbst. Eigentlich wollen die Tea Party und PhiCorp das Gleiche, alle unheilbar Kranken irgendwohin abschieben. Nur dass die Politikerin die Leute einfach nur aus den Augen haben will, während dieser Pharma-Riese irgendwelche Pläne mit ihnen hat.

      Torchwood wird endlich aktiv. Allerdings verhält sich Esther dabei sehr klischeehaft und begeht im Vorfeld, beim melodramatischen Besuch ihrer Schwester, ein paar Fehler, die für Gwen und Jack beinahe fatal enden. Zum Glück ist der Killer im Dienst von „The Three Families“, die hinter dem ganzen stehen, selbst zu neugierig. Natürlich schießt ihn dann Rex über den Haufen, bevor er Jack und Gwen irgendwas relevantes verraten kann, außer, dass diese mysteriösen Familien bereits seit langer Zeit Stress mit Jack & Co. haben und lediglich auf eine Gelegenheit zur Rache warteten.

      Außerdem wird anscheinend eine zweite Handlungsebene eröffnet. Die Regierung in Großbritannien beginnt damit, die Kranken, die nicht sterben wollen, in Lager abzuschieben. Unter den Betroffenen ist auch Gwens Vater und Rhys soll ihn da jetzt wohl wieder rausholen. Wie Donna in "Turn Left" begreift auch Rhys erst sehr spät, was um ihn herum vorgeht. Ich habe den Eindruck, dass die kurzen Szenen mit Rhys nur dafür da sind, um zu zeigen, dass für ihn, wie für alle "normalen" Leute, dass Leben trotz Miracle Day ganz normal weiter geht und sie sich mit den Folgen emotional nicht weiter belasten.

      Edith: Rechtschreibteufel gejagt.
      Hamburger Science Fiction-Stammtisch

      Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goettrik ()

    • Bis jetzt die beste Episode. Durchgängig unterhaltsam und runder wirkend als das, was man bisher von der Staffel gesehen hat. Die Probleme von Staffel 4 bleiben aber leider erhalten; den Penner-Papa und die Schwachsinn-Schwester der neuen Teammitglieder kennenzulernen, hat den Charakteren wenig hinzugefügt, und auch die Schnitzeljagd hat vorerst keine neuen Informationen gebracht (außer meine Illuminaten-Befürchtung etwas zu untermauern). - in der Beziehung ist TW leider auch arg trashig geworden; der große Fernseher mit dem Dreieck im Wagen der bösen ging ja wohl gar nicht; wie auch dass diese Geheimorganistation nichts besseres zu tun hat, als den Leuten, die sie beseitigt, vorher noch einen Vortrag zu halten. Erinnert mich an die Superbösewichte aus der alten Batman-Serie, die hatten auch immer irgendeinen Fetisch für ein Symbol oder eine Farbe, und deren Lakaien mussten dann auch immer im passenden Outfit dazu herumlaufen. Sowas sollte man im Jahr 2011 und unter der Prämisse, eine halbwegs bodenständige Science-Fiction- Drama-Serie auf die Beine zu stellen, aber unbedingt sein lassen.
    • Diesmal hat es für mich nur für "Durchschnitt" gereicht. Es werden immer noch Charaktere eingeführt (langsam reicht es doch) wobei ich es für einen netten Seitenhieb hielt, das die Politikerin Monroe zur Tea Party gehört :D

      Esther macht Fehler, die nicht mal einem Anfänger unterlaufen würden und der Vortrag im Auto am Ende hatte wie von Solus schon schön geschildert etwas zuviel von Oberschurke :thumbdown:

      Auch die Grundstory erinnert mich langsam etwas zu sehr an CoE. Wieder wird ein Teil der Menschheit seiner Rechte beraubt und wie Vieh behandelt. Diese Nazi-Allegorie hat man in Staffel 3 doch nun ausführlich abgehandelt.

      Wie schon ab und zu von einigen hier im Forum erwähnt entsteht auch bei mir langsam der Eindruck, das man die Staffel auf mehr Folgen als nötig aufgeblasen hat. Irgendwie plätschert alles nur vor sich hin ohne richtig in Fahrt zu kommen. Ich hoffe, das sich das in den nächsten Folgen legt.
    • Viel besser als die letzten beiden Folgen, kommt aber immer noch nicht an die erste ran.
      Es passiert endlich mehr, man bekommt Hintergrund und es ist doch wieder richtig altes Torchwood. Eine Gruppe Inkompetenter spielt Detektiv. Fehlen nur noch die Aliens.
      Die schönsten Szenen waren die wieder mit Rhys (und Anwen).
      Das Problem ist eben, dass man zuviele Klischees in die Suppe kippt und das Würzen vergisst.
      Und ich glaube in Bezug auf die überdrehte PR-Dame, dass die wohl auch in son Sammellager von lebenden Toten gehört. Es würde mich nicht wundern, wenn die auch vom Wundertag profitiert hat.
      Die Szene im Krankenhaus mit Danes war ganz großes Kino - ganz großes schlechtes Kino. Als er das kleine Mädchen hochgehoben hat schrie es förmlich nach meinem Eimer. Ne, das war einfach zuviel.

      Süß waren die Anspielungen auf Eve Myles privat. Anwen heißt dann undercover eben mal Mathilda und wenn ich mich nicht ganz verhört habe war Gwens Deckname auch Eve gewesen. Sowas mag ich :)

      Ich gebe der Folge 7 Punkte. Es war unterhaltsam, es geht voran, aber eben an einigen Stellen einfach zuviel Klischees und zu wenig dahinter.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • Hab mit Gut abgestimmt.
      weil; war besser als die letzen beiden, ja. Bischen mehr Tempo drin. Ich mochte besonders die Kameraführung (Nahaufnahmen) bei der Szene als Jack und Gewn gefangen waren...war schön gedreht.
      Der Versuch den Spannungsbogen besser zu spannen gelang zumindest wieder ein wenig diesesmal.
      Hintergründe hinsichtlich Schwester und Vater hätte ich keine gebraucht...aber ok...um die Story zu strecken musste das wohl sein.
      When we remember we are all mad, the mysteries disappear and life stands explained.M.Twain
    • Also meiner Meinung nach war das die bisher schlechteste Folge, vor allem wegen der ersten Hälfte.

      Muss jetzt jeder eine tragische Familie haben? Und muss jeder so dumm sein, die auch noch aufzusuchen?
      Muss es einen klischeehaften Auftragskiller geben, der erstmal von seinen Opfern Fotos macht?
      Muss Rhys immer im unpassendsten Moment anrufen und kann Gwen nicht begreifen, dass kein Kontakt besser wäre?
      Warum zur Hölle sagt der Programmier-Typ nicht einfach "Lassen Sie mich in Ruhe", oder "Ich lasse Sie gleich verhaften", wenn irgendwelche Wildfremden anfangen, ihn und seine Familie zu belästigen? (Wenigstens hat der für seine Dummheit noch ein paar Körperteile verloren.)
      ...Das war alles ziemlich dumm und unnötig.

      Dann die immer interessanter werdende Story um Danes, auch die müssen sie durch den Baby-Moment fast versauen.
      Oder die coole Auto-Szene mit der klischeehaftesten Ansprache aller Zeiten.

      Ganz knappes "Ausreichend".
    • Puh...äh...na gut, hiermit überwinde ich mich, noch ein review zu schreiben:

      Alles in allem...äh...durschnitt....war jetzt nicht wirklich der Bringer. Nachdem ich mich zunächst an "Escape from L.A" und späer an Transformers 3 ( der auch nicht besser als diese Folge war) erinnert gefühlt habe, gab es dennoch einige gute Szenen, aber auch viele Dinge die...ja, mist waren.

      NEGATIV:

      - Oswald und das Baby - fleht alle verurteilten Kinderf***er doch bitte an, sich um Babys zu kümmern, klasse! :thank_you: (SCHE***E!, wir brauchen Sarkasmus-smileys)
      - Frameman oder wie er hieß...idiot. Wie kann man so einen Job haben und derartige Sicherheitsfehler machen? So doof muss man sein... :18:
      - Bösartiger Arroganter James-Bond-Killer-speech
      - Familien-Szenen...durchbruch in schlechtem storytelling, - Rex hält Vorträge, besucht aber seinen Vater, Esther wurde ja bereits ausreichend erklärt, aber was mich wirklich aufregt; Gwen. sie läuft telefonierend über einen öffentlichen Strand wo es auch so schon einen haufen Kameras geben dürfte, redet über Torchwood und alles, und ich muss sagen: Sie hat so ein massives Ziel geboten: Sie hätte es verdient gehabt dass man sie direkt abknallt.
      Nix für ungut, aber gerade sie müsst doch wohl genau wissen wie wichtig es ist, jeglichen Kontakt abzubrechen, aber nein: Sie ist Torchwood, sie kann alles. :shot:


      puh...naja...aber dennoch...

      POSITIV

      - Die Tea-Party-Dame , hat mir als Konkurrent gefallen, nur wurde sie für meinen geschmack zu schnell ausgeschaltet
      - Oswald-speech. Ja, der baby teil hat genervt, aber die Szene ansich war strategisch eigentlich zimlich clever
      - Die Story kommt langsam mal ein bisschen vom Fleck
      Edit:
      - Das Acting aller Beteiligten (diesmal sogar Eve Myles) hat mir sehr gut gefallen, und war ausgesprochen gut.


      Ansonsten hat mich die Sache mit Jilly ein bisschen gewundert. Zuerst (Folge 1-3) schien es, als wären ihr die ganzen Leute egal und sie wäre eiskalt, uns jetzt wirkt sie plötzlich so moralisch...ich finde dieser Wechsel kam zu plötzlich.

      Insgesamt also...6/10 - durchschnitt

      -Roe
      Meine Wahrnehmung für die Umgebung schwand, als ich einen leisen Singsang unsinniger Silben anstimmte und die Energie bündelte, die ich in dem Kreis brauchte, den ich um mich gezogen hatte. Erst später erinnerte ich mich, dass ich "Ubriacha, ubrius, ubrium" zur Titelmusik der "Peanuts" gesungen hatte.

      ~ Harry Dresden

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Roe ()

    • Mir hat es gut gefallen, wie schon die gesamte Staffel.
      Ich fühle mich sehr gut unterhalten, und dass soll ja wohl auch das Ziel sein.

      Manchmal habe ich bei den meisten Leuten (besonders auch hier im Forum) immer das Gefühl, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind, einfach mal was zu gucken und Spaß dran zu haben, sondern immer schon mit der Absicht vor dem Fernseher sitzen möglichst viel Negatives zu finden, um es im Forum abzuladen.
      Ich denke mal das ist so ne Internetsache... Wahrscheinlich schreib ich deswegen eigentlich nicht viel in Foren.

      Eine Frage hätte ich noch zu der Oswald/Baby Sache:

      Was war denn daran so schlimm? Ich meine jetzt nicht die Tatsache das der Kinderschänder/Mörder da mit dem Kind steht, das war echt widerlich, und konnte einem echt die Kotze hochtreiben.

      Aber was war an der Szene als Stilmittel jetzt so verkehrt? Es zeigt doch nur noch einmal wie abartig die ganze Situation um Oswald ist, dass man ihn schon fast wie nen Fernsehstar behandelt und nicht wie einen Kinderschänder/Mörder.
      Ich find das sehr gelungen, denn es spiegelt doch nur unsere Medienwelt wieder, wie sie ist (wenn auch etwas überspitzt).
    • Die Episode war meiner Meinung nach wieder eine Steigerung im Vergleich zu beiden vorherigen. Die Story wird wieder ein Stückchen vorangetrieben.

      Schwachsinnig war allerdings die Aktion von Esther. Nur weil ihre Schwester ihre Kinder von der Öffentlichkeit fernhält, was ja aufgrund der Epidemien verständlich ist, kontaktiert sie das Jugendamt. Allgemein der Besuch bei ihrer Schwester war nicht gerade intelligent.

      Die Aktion, den Server auszutauschen ging meiner Meinung nach etwas zu leicht. Ich denke nicht, dass es so einfach ist, sich in die Telefonleitung einzuklinken. Die Szene als Jack und Gwen sich die genetischen Erkennungsmerkmale holen, fande ich richtig gut, auch wenn Gwen etwas übertrieben hat.

      Insgesamt eine bessere der bisherigen Folgen :)

    • GwenFan schrieb:


      Manchmal habe ich bei den meisten Leuten (besonders auch hier im Forum) immer das Gefühl, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind, einfach mal was zu gucken und Spaß dran zu haben, sondern immer schon mit der Absicht vor dem Fernseher sitzen möglichst viel Negatives zu finden, um es im Forum abzuladen.

      Öhmnö, so ist's ja nun auch nicht. Das Ding ist einfach... man muß nicht extra nach Unstimmigkeiten suchen, sie fallen beim bloßen Ansehen auf und springen einem lautbrüllend ins Auge. :P Und irgendwie ist diese Serie wieder auf ihrem Kohärenzlevel der ersten Staffel angekommen. "Regeln" ändern sich schnell mal eben so und dann wieder so, wie man es halt grad für die isolierte Szene braucht. Es geht mir wirklich sehr schwer in den Kopf wie Rex Esther anblafft weil sie ihre Familie besucht und ihr Unprofessionalität vorwirft... nur um das Gleiche auch zu machen. Ebenso schwer verstehe ich warum nur die Esther-Family überwacht wird... die von Rex aber nicht. Ganz zu schweigen von Rhys der Gwen MEHRMALS anruft und ständig mit ihr im Kontakt steht! 8o Wirkt so'n bissl als ob mehrere Autoren an dem Drehbuch gesessen und jeder jeweils eine andere Szene geschrieben hätten ohne zu wissen was die anderen verzapfen.

      Oder begreife ICH nur irgendwas nicht? :07: Kann ja auch sein...

      Relativ unterhaltsam fand ich das hier trotzdem alles... wenn auch zum großen Teil eher aus den falschen Gründen. :D Als sie am Anfang der Folge den Agenten gezeigt haben der natürlich eine Sonnenbrille tragen MUß habe ich echt laut lachen müssen. Das selbe dann später nochmal als die Tea Party-Lady wie in einer miserablen Comicverfilmung eingeboxt wird während dies von einer Muahaha-Schnurrbart-zwirbelnden-Bösewichtstimme kommentiert wird. :D Käsiger ging's ja nun wirklich nimmer.

      Wirklich witzig/clever fand ich jedoch die Sequenz in der Gwen und Jack den Programmierer austricksten und nach jedem weiteren Unfug den sie mit ihm treiben zurück ins Zimmer schneiden um zu zeigen wie sie die Fingerabdrücke und etc für ihren Einbruch auswerten. Da habe ich wirklich gekichert. :D

      Diese Spaßlichkeiten (egal welcher Art, ob freiwillig oder unfreiwillig) sorgten auch dafür dass ich mich unterhalten gefühlt habe... :D ...wenn auch eher auf oberflächlicher Art, aber immerhin unterhalten. Aber ist es deswegen dann auch gleich GUT? Also... jetzt nicht nur als Abstimmmöglichkeit gesehen, sondern ganz generell als Qualitätsmerkmal? Eher nicht... Ähem...
    • Von mir wieder ein SUPER.

      Wenn die Staffel durch ist, werde ich sie mir wohl mal in einem Rutsch ansehen, irgendwie wirkt das ganze wie ein Film in Überlänge. Durchweg spannend, keine überflüssigen Füllszenen.

      Torchwood hat ein wenig das Genre gewechselt und präsentiert siech jetzt als Mystery-Serie à la Akte X oder Fringe. Wobei es für mich von den dreien die beste ist. Und damit steht Torchwood jetzt ein wenig in der Tradition von Doctor Who, das ja auch die verschiedensten Genres abdeckt.

      Die Aktion, wie Jack und Gwen sich die biometrischen Daten beschafften, erinnerte mich an einen meiner Lieblingsfilme: Drei Engel ür Charlie. Nette Anspielung :thumbsup:

      Sicher, dass Rex im letzen Moment auftauchen würde, um Jack und Gwen zu retten, war zu erwarten - aber dafür wurde man mit seinem wirklich witzigen Nachfragen, ob sich nicht vielleicht jemand bedanken möchte, entschädigt. Auch Gwen's Entrüstung, dass er ausgerechnet dan kam, als der Killer Namen nennen wollte, war ein echter Brüller :D

      Die beseitigung der Tea-Party-Dame, die ich übrigens so gar nicht leiden konnte ob ihrer Ansichten, hätte ich so schnell nicht erwartet.

      Oswald Danes ... puh, grandios gespielt. Und der Mann ist eindeutig ambitioniert und bereit alles dafür zu tun. Irgendwie ist er aber auch ein Spiegelbild vieler Politiker, die zwar jede menge (sprichwörtlicher) leichen im Keller haben, aber durch geschicktes Auftreten und das obligatorische "Baby küssen" ein Bild von sich schaffen, das ihnen den Zuspruch des Volkes sichert.

      Ich bin schon sehr gespannt, wer hinter allem steckt. Dass sie Jack kennen, viellleicht alte gegner von ihm sind, muss ja ncht bedeuten, dass wir sie ebenfalls kennen. Jack hat in seinem langen Leben mehr erlebt, als wir wissen, wer weiß,wen er da alles verärgert hat
    • Torchwood wird mit jeder Folge schlechter. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man die letzten 5 Folgen auch in 2 hätte packen können.
      Zudem werden einfach ALLE Klischees verbraten die es gibt, ob es jetzt der unfähige Hochsicherheitsbeamte ist, die klassische "ich erzähle euch den Plan der "Bösen" bevor ich euch "töte", der schwerverletzte Agent der die Guten in letzter Sekunde rettet, die "bösen Agenten" ganz in Schwarz und mehr als auffällig usw.

      Das ist eine billige US Serie der schlechten Art geworden.

      So tragisch das alles mit der Gesundheitsreform usw sein mag, aber nach 5 Folgen hat es jeder kapiert, kein Grund das ständig für 10min in die Folgen einzubauen. Es passiert einfach nichts und jede Folge wirkt der vorhergehenden sehr ähnlich.

      Ständige telefoniererei (obwohl sie ja nicht geortet werden wollen), Rhys mit Baby alle 5min, ein fluchender Rex der immer halb am abkratzen ist. Eine Esther die wild am PC rumtippt, eine gehetzte Gwen, die scheinbar vergessen hat wie man schauspielert und einen Jack, der scheinbar gar keine Lust mehr hat irgendetwas zu tun.

      Finde es sehr schade, habe mich Jahre auf Season 4 gefreut und gehofft, dass es trotz der US-Zusammenarbeit eine UK Serie bleibt, mit Witz, Charme und Aliens... Leider ist es, wie oben schon gesagt, eine schlechte US Krimi Serie a la CSI:Torchwood geworden.
      "You point a finger back far enough, and some germ gets blamed for splitting in two"
    • es wird einfach nicht besser :(.
      Die Serie hat einfach keinen drive. Die Figuren sind Langweilig, die Handlung ist Langweilig und ich hatte bisher keinen einzigen AHA Moment. Das ist so verdammt schade.

      Und soll durch einen, sich die treppe hoch hiefenden, Rex etwa Spannung erzeugt werden?

      Was fand ich gut: das die Tee-Party Frau zerquetscht wird, das fand ich echt fies!
      Die Szene in der Oswald Jilly angiftet, das war echt gut gespielt.

      Bringt aber nichts, wenn sogar der Hauptdarsteller (Barrowman) nichts kann.
      Ich finde Evy Myles spielt wesentlich besser als Barrowman.
      The Blog of the Daleks : daleksimulator.blogspot.de/
    • Pascal schrieb:

      Ich frag mich auch warum Captain Jack als Figur so blass bleibt.... gerade wenn man ihn eigentlich dem US-Publikum nahebringen möchte. Schlimmer noch, er ist zur Witzfigur geworden. (Was er ehrlich gesagt schon immer war, nur hatte er zuvor auch etwas zu tun, da fiel das nicht so auf!)


      Vielleicht möchte man uns hier einen gebrochenen alten Mann präsentieren, der seinen Enkel auf dem Gewissen hat, seine große Liebe verloren hat und auch ansonsten in seinem Leben mehr als einmal versagt hat. Dass das hier sehr misslungen ist steht dann wieder auf einem anderen Blatt Papier.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • GwenFan schrieb:

      Mir hat es gut gefallen, wie schon die gesamte Staffel.
      Ich fühle mich sehr gut unterhalten, und dass soll ja wohl auch das Ziel sein.
      Bin ganz deiner Meinung. Ich hab mich köstlich unterhalten.

      GwenFan schrieb:

      Was war denn daran so schlimm? Ich meine jetzt nicht die Tatsache das der Kinderschänder/Mörder da mit dem Kind steht, das war echt widerlich, und konnte einem echt die Kotze hochtreiben.
      Ja, aber genau das war ja das Gute daran. Es ist so zynisch: der Kinderschänder und Mörder wird plötzlich zum Reservejesus und zum guten Samariter, der sich für die armen, unterdrückten lebenden Toten einsetzt.
      Und eigentlich macht er das gar nicht, weil es ihn wirklich interessiert, sondern weil er sich seinen Platz im Rampenlicht nicht von Mrs. Monroe wegnehmen lassen möchte.

      GwenFan schrieb:

      Aber was war an der Szene als Stilmittel jetzt so verkehrt? Es zeigt doch nur noch einmal wie abartig die ganze Situation um Oswald ist, dass man ihn schon fast wie nen Fernsehstar behandelt und nicht wie einen Kinderschänder/Mörder.
      Ich find das sehr gelungen, denn es spiegelt doch nur unsere Medienwelt wieder, wie sie ist (wenn auch etwas überspitzt).
      Exakt, und genau das sollte diese Szene auch ausdrücken. Wie leicht sich die Menschen von den Medien manipulieren lassen und wie manipulative Charismatiker (wie eben Oswald Danes) das für ihre Zwecke ausnützen.
      Es war ja auch ein genialer Schachzug von Danes. Mrs. Monroe war abgemeldet und auch sehr pissed deshalb. :03:

      Auch die Kitzinger hat das gesehen und sich diebisch darüber gefreut. Auf Veras Kommentar, sie fände das "disgusting", sagte sie nur ganz aufgekratzt: "I know!".

      Ich find das auch nicht mal überspitzt - sowas passiert auch im wirklichen Leben. Man denke nur an den Fall Strauss-Kahn. Das Zimmermädchen wurde bis ins Detail durchleuchtet und jedes Detail ihres Privatlebens ausgeschlachtet, nur damit sie diskreditiert wird und unglaubwürdig erscheint. Und wer hat Strauss-Kahns Vergangenheit durchleuchtet?

      Auch die Szene mit der Schrottpresse fand ich genial. Vielleicht nicht die Laberei davor, aber die Art, wie man Mrs. Monroe "entsorgt" hat. Vorher noch die Meldung in den Nachrichten: "Mrs. Monroe konnte bis jetzt dazu noch kein Statement abgeben." Und dann der Schnitt auf ebendiese, geknebelt im Auto sitzend. Das ist schwarzer Humor :).
      Ich hab mir das dann so richtig vorgestellt: zerquetscht im Auto eingeschlossen, höllische Schmerzen, keine Schmerzmittel, man kann nicht mal schreien und sterben kann man auch nicht - sehr gruselig! :O

      Die Fehler des Teams haben mich auch genervt, aber ich sehe sie nicht als Regiefehler oder als Schwächen im Plot, sondern ich denke, sie sollen eben zeigen, dass die Teammitglieder eben nicht perfekt sind. Und der Zuschauer soll sich wohl auch gut fühlen, so nach dem Motto: Na das wär mir aber nicht passiert. ;)

      Esther hat sich ja auch wirklich dumm verhalten. Erst der Besuch bei ihrer Schwester. Dann meldet sie diese bei der Fürsorge und wundert sich dann, dass man Sarah die Kinder wegnimmt und sie im Heim landen. :18: Na was hat sie sich denn gedacht, was passieren würde?

      Ebenso Rex: mault Esther an, besucht aber selbst seinen Vater. Und als er dann drauf kommt, dass Esther möglicherweise verfolgt worden ist und jetzt Jack und Gwen in Gefahr sind, motzt er sie auch noch während der Mission an und lenkt sie ab, statt dass er sie arbeiten lässt.

      Und von Gwen hätte ich auch mehr Mitdenken erwartet. Schon allein, dass sie dauernd telefoniert, aber dass sie das mitten auf dem belebten Strand tut... :18:

      Das Einzige, was ich bei fast jeder Folge ein bisschen lächerlich finde, sind die technischen Spielereien. Das Team besteht aus lauter Wunderwuzzis, die sich problemlos überall reinhacken und Sicherheitseinrichtungen austricksen können. Sie wohnen in einer Bruchbude, haben aber die beste technische Ausstattung - vom Riesen-Flachbildfernseher bis zu mehreren Supercomputern und Internet haben die natürlich auch alle ;). Und einen Server kann man ja auch einfach mal so kaufen. Und dann die Art, wie Esther an das Irisprofil des Computertypen kam - tja, wenn das so einfach wäre.
      Das ist aber bei so ziemlich allen Serien so. Egal, ob das jetzt 24 oder Alias ist. Aber gut, man muss halt wohl ein bisschen übertreiben ;).
      An ye harm none, do as ye will (Wiccan Rede)
      Blessed Be!