4x06 - Befreiungsaktion (The Middle Men)

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    • 4x06 - Befreiungsaktion (The Middle Men)

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        Ausreichend (6) 14%
      5.  
        Schlecht (5) 11%



      Inhalt findest du im Guide: TW 4x06 - Miracle Day - The Middle Men

      Trailer Starz: torchwood.de/media/trailer/torchwood/trailer_4x06.avi (720p HD)
      Trailer BBC: torchwood.de/media/trailer/torchwood/trailer_4x06_bbc.avi (720p HD)

      Schreibt eure Meinung zur sechsten Episode der vierten Staffel von Torchwood - Miracle Day.
    • Das war diesmal für mich leider nur "Durchschnitt" mit Tendenz zu "Ausreichend".

      Die Story schleppt sich so dermaßen langsam dahin, das nach 30min immer noch nichts großartiges passiert ist, außer das man als Zuschauer mal von "The Blessing" gehört hat. Bei Rex und Esther mache ich echt langsam Sorgen. Er verlangt angekettet nach dem Leiter des Camps um ihm davon zu erzählen was da so schreckliches vorgeht und um ihn zu überzeugen, das man das doch gemeinsam der Polizei melden sollte! Hallo!!!! Der Leiter weiß doch hundertpro was abgeht und Rex hat selber kurz vorher an Vera gesehen was in dem Camp mit Leuten passiert die zuviel rumschnüffeln. Wie blöd kann man eigentlich sein? Esther macht auch einen völlig labilen Eindruck. Wäre für den Charakter völlig ok, wenn man sie nebenbei irgendwo aufgelesen hätte (wie Vera) und sie als "normaler" Bürger aufgrund der ganzen Ereignisse an Ihre Grenzen stösst, aber die Frau ist bei der CIA!! Und Rex auch! Lernen die da gar nichts? Und die Handlung treibt es auch gerade nicht voran, das man fast eine komplette Folge dafür benötigt, ohne große Ergebnisse wieder aus dem Camp zu kommen.

      Jack verkommt auch zu einer kompletten Nebenfigur.

      Wenigstens Gwen und Rhys ergreifen die Initiative. Die schaffen dasselbe wie Rex und Esther (aus dem Camp zu entkommen) in 10min, retten dabei noch jemanden und sprengen das Krematorium. Warum nicht gleich so?

      Man merkt besonders dieser Folge doch sehr an, das (wie von einigen schon erwähnt) man hier wohl mehr Folgen drehen wollte, als die Story hergibt. Man zieht einfach alles schön in die Länge. Ich fürchte, das wird auch nächste Woche nicht besser, denn bis zum Finale sind es noch 4 Folgen :whistling:

      Aber ich bleibe dabei und hoffe, das es zum Ende wieder etwas spannender und schwungvoller wird (so wie die Staffel begonnen hat)
    • Momentan wird jede Folge irgendwie seichter. Gwen kann in "ihrem" Camp einfach so frei rumlaufen und keiner hinterfragt wieso zufälligerweise gerade diese Krankenschwester dort wo ihr Vater ist arbeitet. Hinzu kommt dann die lächerliche Aktion am Ende, wo sie sich dann extra umzieht, um besonders cool auf dem Motorrad in die Nacht zu fahren.

      Besonders auffällig für das Strecken der Handlung fällt mir aber die Storyline im anderen "Konzentrationslager" in Auge. Das einzig neue daran ist, dass Rex sich nun als Torchwood Mitglied sieht. Ansonsten wiederholt er einiges aus der letzten Episode, lässt sich dann gefangen nehmen, muss sich dann von Esther retten lassen, die dann vom dämlichsten Soldaten der Film- und Fernsehgeschichte gerettet wird. Und dies nimmt ca. 50% der Episode in Anspruch.

      Das einzig interessante war Jacks gefälschtes Kidnapping, um an Informationen. Erfolgreich war er zwar nur in der Hinsicht, dass wir anstelle des Miracles nun vom Blessing reden, aber die Action war wenigstens irgendwie schlüssig.

      Und das Ende? Also wenn sich nun nach der Eröffnung von "Konzentrationslagern" wirklich wieder herausstellen sollte, dass die nur hinter Jack her waren, dann wäre dies wohl ein verdammt beschissener Red Hering. Dazu stelle ich mir die Frage... Jack war in den letzten beiden Episode fast nur alleine... Wozu brauchen sie nun Gwen, wenn sie ihn auch einfach hätten "schnappen" können als er alleine unterwegs war?


      The Doctor is our guide.
      If he is flippant about something,
      then we know not to worry about it.
      If he's serious about something,
      then we know to care about it.

    • saoirse schrieb:

      Die Story schleppt sich so dermaßen langsam dahin

      Komohdo schrieb:

      Momentan wird jede Folge irgendwie seichter.


      Es gibt nichts schlimmers gerade eine schrecklich langweilige Folgen gesehen zu haben und immer wieder zu hoffen, dass die nächste Folge besser wird. Dann ist es noch Torchwood! Dafür zolle Euch Tribut und finde es toll, dass Ihr weiter am Ball bleiben wollte. Ich habe schon nach der dritten/vierten Folge aufgegeben.
    • Ich will ja doch irgendwie sehen, wie das Ganze zu Ende gehen wird. Natürlich auch vor dem Hintergrund, dass ich ja über Autoren in Serien schreibe und Miracle Day mit diesem Mischteam aus britischen und amerikanischen Autoren ist da wirklich interessant.


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    • Komischerweise fand ich diese Episode besser als letzte Woche. Immerhin haben wir Ernie Hudsons Rolle kennengelernt, Jack konnte ein paar Infos herauskitzeln und Gwen hat im Alleingang das Krematorium gesprengt.
      Trotzdem finde ich auch, nach wie vor, dass die Staffel zu gedehnt ist.
      Wenn Gwen jetzt ihre Familie retten soll, dann muss sie wieder nach Wales? Ein ewiges hin und her. Hoffentlich muss sie nun nicht auch noch Jack hintergehen...
      Laut der Kurzinfo für die nächste Folge muss sie eine "Reise über viele Kilometer und durch die Jahrhunderte" unternehmen um das Geheimnis des Miracle Days zu erfahren? Ich bin gespannt, auf welche falsche Fährte das mal wieder locken soll.

      Irgendwie habe ich diesmal Oswald Danes gar nicht vermisst......

      Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"
    • Meine Begeisterung ist weiterhin ungetrübt.

      Alle Spuren und Verdächtigungen wer denn nun die Hintermänner des ganzen sind, stellten sich als falsch heraus. Schön, dass es nich Serien gibt, die nicht so verhersehbar sind.

      Gwen, Rgys, Esther, Rex und Jack hatten alle starle keistungen vollbracht. Dass diese sich hinterher als weniger effeektiv herausstellten als sie dachten tut der leistung an sich ja keinen Abbruch.

      Richtig gefreut hat mich, dass der Killer von Vera jetzt selbst Category 1 ist.

      Am Schluss der Knaller: Die "Bösen" künnen sich in die Kontakltlinsen einloggen - ein Hinweis darauf eer sie sind?

      ich kann es kaum abwarten bis zur nächsten Folge um zu sehen wie Gwen reagieren wird ... ich hoffe und glaube aber nicht, dass sie jack ausliegfern wird. Bloss wie sie aus dieser Zwickmühle kommen wird, keine Ahnung.

      Schade, dass es nur noch vier Folgen sind, bis MIRACLE DAY schon wieder vorbei ist ...
      (Ist eigentlich schon was bekannt, dass es weitere Torchwood-Staffeln gebeb wird?)
    • Denke nicht - ich habe ja immer mehr den Verdacht, dass als gesagt wurde "Wir machen nur Torchwood weiter, wenn RTD dabei bleibt", wohl wissend, dass der ja gar nicht mehr möchte, das schon eine Exit-Strategie war, weil sie schon wussten, dass die Torchwood-Staffel nicht das Gelbe vom Ei ist.

      Wobei ich fand diese Episode ganz okay. Ich hab mich zwar mal wieder dabei erwischt, schon nach 20 Minuten zu schauen, wie lange das noch geht, aber ab dann konnte man es schon schauen, auch wenn es mehr oder weniger ja nur solide inszeniertes Action/Spannungs-Fernsehen war. Ein bißchen prügeln und töten, Gespräche belauschen, herumschleichen, fast geschnappt werden...das Übliche eben, was aber zumindest halbwegs unterhaltsam ist. Die eigentliche Geschichte wurde hingegen nicht mal mehr in Zeitlupe sondern im im Beinahe-Standbildmodus weitererzählt - da wird extra minutenlang ein neuer Charakter eingeführt, und das einzig Neue, was er zur Lösung des Rätsels beiträgt, ist ein alternativer Name für den Miracle Day ?! Und ich befürchte die Kontaktlinsen-Geschichte wird auch wieder nur etwas sein, was da ist, um zwei weitere Folgen zu füllen, die ursprünglich mal als eine Folge konzipiert waren...
    • Die fünfte Folge fand ich auch besser, da ist mehr passiert. Bei Esther finde ich, dass man sie schon verstehen kann in ihren unüberlegten Handlungen, sie ist eben nur Analystin bei der CIA, die machen ja keine Feldarbeit. Aber Rex....da habe ich mich auch gefragt, wie blöd der Kerl eigentlich ist, dass er sich mit seiner Kamera nicht einfach aus dem Staub gemacht hat. Er scheint noch nicht paranoid genug zu sein, um an allen Autoritäten zu zweifeln.
      Jacks Nebenrollenstatus ist nur eine Phase, denke ich. Der große Hammer kommt da noch, der Trailer für die nächste Episode sieht da wirklich ganz gut aus. Es hieß ja, dass es um seine Vergangenheit gehen wird, also sind wir mal gespannt. :D
    • Diese Folge hat mir gar nicht gefallen! :thumbdown: Irgendwie fühlte ich mich in meine Kindheit im Kasperletheater zurückversetzt... ständig wollte man den Protagonisten zurufen, dass das was sie da gerade tun keine gute Idee ist.

      Rex hat glaub ich den neuen Rekord in dämlichem Verhalten aufgestellt und das es niemandem mal auffällt, dass Esther da über 8 Stunden Dienst schiebt, (in einer Notsituation!!!) und nichts anderes tut als am Bleistift zu kauen, den Boss mit Nebensächlichkeiten zu nerven und ständig zu versuchen Privatgespräche zu führen, finde ich auch interessant. ;)

      Diesmal war die einzig interessante Szene die mit Jack und dem Pharmaheini... obwohl ich fand es lief doch etwas zu glatt. Da behauptet einer er hätte seine Sekretärin gekidnapped und der Typ rückt gleich mit allem raus was er so zu dem Thema weiß... :?: ...zumindest etwas (zur schau gestellte) Gegenwehr hätte in meinen Augen der Glaubwürdigkeit ganz gut getan.

      Von Gwens 'ich jag da mal alles in die Luft und hau dann mit coolem Spruch auf den Lippen und noch coolerem Motorrad ab' mal gar nicht erst zu reden... :rolleyes:

      A World of Time and Space inside a funny Blue Box...


    • Was wir gelernt haben:
      Niemand weiß offenbar wer dahinter steckt, aber es war von langer Hand geplannt und hat was mit mit Blessing zu tun - toll, im Prinzip genauso schlau wie vorher. Na toll.

      Ich habe das Gefühl, die werden immer dümmer. Esther kommt mit ihrem Realnamen dahin, Rhys nennt Jacks Namen und um den ganzen noch die Krone aufzusetzen plaudert Rex mal fröhlich mit dem Psychpaten und erzählt ihm so gut wie alles. Dass er somit das Todesurteil von Callum unterschrieben hat war klar. Bleibt aber trotzdem so unglaublich dämlich. Unglaublich dämlich war es auch von Esther zu sagen, dass Vera am Telephon wäre. Besonders wenn man das Gefühl hat, dass was nicht stimmt. Joa und Gwen brüllt durch das halbe Lager, dass wie weiß was los is. Na toll.

      Gwen auf dem Moppet, die dann die Anlage in Luft jagd. :D Ne ist klar.

      Joa und in Folge 6 bekommen wir den 4. Kult
      - Maskenmänner
      - Dead ist Dead
      - Angels
      - 45 Selbstmordclub
      Mal sehen was noch kommt. Zumal ich das einfach nicht glauben kann und will. Das ganze geht jetzt seit ein paar Tagen, maximal 2 Wochen und schon haben wir 4 Kults, von denen wir wissen, voll ausgebildete Lager und wat weiß ich sonst noch. Ne ist klar.

      Ich hätte nie gesagt, dass ich das mal sage, aber ich vermisse das alte Torchwood. Das hat zwar genervt und war mit unter nur langweilig, aber das jetzt ist nicht so richtig das, was ich damit verbinde. Ich will Aliens und komische Kostüme. Das kleine Cardiff und nicht die ganze Welt oder die USA.

      Ach ja und ich hoffe, dass Gwen diese uninspirierte Figur namens Jack Harkness einfach ausliefert um ihren Mann und ihr Kind zu retten (wovor auch immer). Die beiden haben in ihren wenigeren Szenen und Geschichten mehr Charakter und Bildschirmpräsens, als Jack in 4 Staffeln Torchwood seinen Doctor Who Auftritten. Allein, dass man sein Gesicht nicht mehr sehen muss wäre ein Wohltat. Also ich würde es ja sofort machen. Aber ich bin nicht Gwen. Die jammert jetzt sicher in der nächsten Folge nur rum.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"
    • chandy schrieb:

      Ich will Aliens und komische Kostüme.

      Tja, aber bis das "Herbstfest der Volksmusik" im Fernsehen läuft, ist es noch etwas hin. ;) (findet übrigens im kleinen Chemnitz statt - das ist fast wie das kleine Cardiff...)

      Die verschiedenen Kulte finde ich im übrigen gar nicht so schlecht als Idee, weil sie eine Entwicklung innerhalb der Gesellschaft dokumentieren. Sich erst befremdlich gegenüber seinem Körper fühlen, dann Angst und der Versuch, den Umstand in alte Schablonen zu pressen, und dann die Aufspaltung in Akzeptanz der neuen Umstände kombiniert mit der eigenen Neuerfindung, oder eben der Ablehnung des Wunders und den Versuchen, es zu überwinden. Ansich eine spannende Sache also, nur funkt eben eine der großen Schwächen dieser Staffel dazwischen - man hat als Zuschauer keinerlei Zeitgefühl. Einige Sachen wie der Aufbau der Lager oder der Image-Wandel von Oswald Danes können gar nicht in nur zwei Wochen geschehen; während die Torchwood-Handlung in Folge 1 u. 2 sowie nun 5 und 6. auf jeden Fall jeweils immer zwei Tage darstellte. Die Autoren haben bei der Planung scheinbar leider vollkommen vergessen, mal eine Zeittabelle aufzustellen, wann was geschieht, um dann auch entsprechend Andeutungen in die Folgen einzubauen. (was besonders wichtig ist, wenn man das Ganze Miracle Day nennt und damit einige Zuschaer erstmal denken lässt, das würde alles an einem Tag stattfinden.)
    • Hammergute Folge, herrlich, dass es endlich mehr Action gibt, dass dieses widerliche Mitläufertum ausgeleuchtet wird inklusive der Standardsprüche (ich hab nur gemacht was man mir gesagt hat usw.).

      Wunderbar wie Esther sich entfaltet und fantastisch zu sehen, dass Torchwood auch weiterhin aus Amateuren besteht, die amateurhaft agieren.

      Das Folgenfinale wieder großartig mit Gwen erst als Sprengmeisterin und dann als Frau am Abgrund.

      Bin gespannt auf die nächste Folge und freu mich wie das neue Team langsam zusammenwächst.

      Ob Jack allerdings das Finale überleben wird?

      Wer weiss...

      VLG
      s/tnd

      VLG
      s/tnd
    • Kann mich nicht wirklich entscheiden: Jack wird endlich wieder aktiv und bringt mit den sträflich unterforderten Ernie Hudson endlich ein wenig vom Mysterium zurück - was mit dem neuen Buzzword "The Blessing" und "Geography" etwas nach Dan Brown klingt ;) Schade, dass es nur 5 von 55min waren.

      Auch, dass die Regierungen zu ihrer Entscheidung stehen, die Lager eingerichtet zu haben, ist zumindest stringent der Logik der Serie.
      Rex und Esthers Abenteuer im TVtropes Land ist erträglich wobei beide zumindest eine Nominierung für Naivste Nebenfigur des Jahres bekommen können. Und der Leiter des Lagers? Uhhh - Overacting much?
      Aber Gwen... kann mir einer nochmal erklären, warum Sie dabei ist? Plot-Technisch hat sie kaum Gewicht und die Aktioneinlage ist irgendwie schräg und sitzt nicht so richtig drin.
      Allerdings hat mir The Middlemen den größten Lacher aller 6 Folgen bisher beschert. Jack: "Wir sollten raus bekommen, was hinter dem Miracle steck!" No Shit Sherlock! Also gibt er sogar zu, dass sie 6 TV Stunden und wer weiß wie viele Tage im TV Universum auch in Unterhose vorm TV rumgehängen haben können. Und dass dann zum Höhepunkt der Folge noch dick auf den TW Screen "Searching:The Truth" eingeblendet würde, war die Sahnehaube auf dem Eisbecher der Selbstironie.

      southheaven schrieb:

      Ich gebe zu, die Folge nur nebenbei geschaut zu haben, aber hat Gwen am Schluss tatsächlich die Krematorien gesprengt? Die, wo die Cat1-er 'gelagert' werden, um später verbrannt zu werden?

      Hm, ich kann mich nicht genau erinnern, aber ich glaub die Kammern wurden noch nicht belegt (erst ab 6) deswegen hatte Gwen noch Zeit Scooby Doo mäßig durch die Gegend zu taumeln.
      Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
      - Charlie Brooker (frei nach)


      25. Mai ist Towel Day

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Delk ()

    • Die Dummheitsskala der Figuren scheint wirklich nach oben hin offen zu sein. Immer wenn man denkt daß sie sich nicht mehr dämlicher verhalten können als sie jetzt gerade tun kommt die nächste Folge und setzt noch ob einen drauf. Am "besten" fand ich in dieser Hinsicht das Aufeinandertreffen von Rex und dem fehlgeklonten Mitch Pileggi der das Camp leitet. Als Rex ihm seinen ganzen Plan erzählte und ihn anbettelte ihm doch die ganzen Beweisstücke abzunehmen meinte ich das Augenrollen von ca 2 Millionen STARZ-Zuschauern gehört zu haben.

      Und wie kann man bitte nur so dumm sein und sich als "verdeckter Ermittler" überall mit seinem richtigen Namen melden?!?!? Und wenn nicht dass auch noch die Namen der anderen ins Spiel zu bringen so wie Rhys es getan hat? Dabei muß man noch nicht mal einen James Bond-Film gesehen haben um darauf zu kommen, daß das als Geheimagent vielleicht keine so gute Idee ist...

      Und nachdem das Wort letzte Woche erleichtenderweise noch weggelassen wurde, so wurde es dieses Mal nun doch genannt. KZ! Seufz. Und schon wieder eine Subtilität weniger...

      Jacks Intermezzo mit dem Phicorp-Typen hat mir jedoch gefallen. Wie er dessen Liebschaft gegen ihn ausspielt fand ich sogar irgendwie recht clever? :) Zumindest habe ich kichern müssen. Und das sogar weil es wirklich witzig war!

      Überhaupt gibt's mir viel zu wenig Jack in dieser Staffel. Man kann ja zu Barrowman stehen wie man will... und ja, er ist wirklich kein Schauspieler. Aber so wie diese Rolle aufgebaut ist, ist's halt folgendermassen: John Barrowman ist John Barrowman ist Jack Harkness. Ob das für den Zuschauer funktioniert hat dann rein damit zu tun ob man Barrowman irgendwie mag und zumindest einigermassen sympathisch findet. Und... jo... für mich haut's hin.

      Jedenfalls war's eine der besseren Folgen dieser Staffel. Aber wirklich gut finden kann man es wohl nur, wenn man etwas gegen Logik und nachvollziehbar handelnde Charaktere hat... oder so. :10:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaoru ()

    • Also, das was Gwen da so dekorativ in die Luft gejagt hat, könnten die Gasbehälter sein, die zum Betrieb der Öfen gedacht sind.
      Oder einfach nur ein paar dekorative Dingsbumse, die am Set so herumstanden, wo man davor ein paar Behälter mit Sprengstoff hochgehen liess damit die hohen Dingsbumse verdeckt werden... (aus Filmemachersicht).
      Wie auch immer. Vergessen wir mal die Logik, wie eine einzelne Frau das alles allein verkabelt haben will....
      Es sah obercool aus. Ganz besonders als sie davor noch so cool wegfuhr. Das hat schon Terminator-Qualität.... hahahaha

      Ich bin inzwischen zu der Auffassung gekommen, dass wir uns keinen Kopf mehr darum machen sollten, wieviel Screentime jemand hat. Die Serie lebt eindeutig von der story (die etwas zu sehr gedehnt wurde) und nimmt keine Rücksicht auf bisherige Fans des "alten" Torchwoods. In der Handlungslinie haben wir zwei CIA-Leute gesehen, die mit dem Kampf gegen die ganze Welt überfordert sind und deshalb fatale Fehler begehen. Ich persönlich wüsste nicht, wie doof ich mich verhalten würde. Auch wenn es bei Esther manchmal - ahem - immer - weh tut, wie sie agiert, war Rexs Fehler, dass er glaubte, dass nicht der Lagerleiter sondern ein anderer böser Bube Dr.Juarez umgebracht hatte um sie dann zu entsorgen.
      Ich persönlich fand es witzig, wie der Lagerleiter, ebenfalls überfordert, sich laut überlegte ob er Rex mit der Plastikkarte oder etwas anderem foltern könne. Netterweise hat er nicht gleich die Aufnahmen der Kamera zerstört. Damit konnte Torchwood dann später neben der Explosion (als Message) auch noch die Zustände im Lager ins Netz stellen.

      Ernie Hudson als Stargast zu sehen war für mich sehr schön. Ich verfolge seine Karriere schon seit er als "Winston Zeddermore" einer der Ghostbusters (als Aushilfe) spielte. Ich bin gespannt, ob er Jack künftig hilft PhiCorp weiter auszukundschaften.

      Es ist ein bisschen schade, dass "Torchwood" als Team eigentlich gar nicht erkennbar ist. Aber Gwen hat schon immer mitfühlend agiert. Wenn es jetzt um ihre komplette Familie geht, dann wird sie sicher zur Furie. Ich hoffe, Jack kann sie besänftigen. Wir wollen ja nun sehen wie Jack den Tag rettet.

      Wahrscheinlich sind Jacks bisherige, kleine Aktivitäten gar nicht mal so schlecht gewesen: Mit Ernie Hudson hat er einen Verbündeten in der Chefetage von PhiCorp und möglicherweise ist Oswald Danes später auch hilfreich wenn es darum geht den MiracleDay rückgängig zu machen. Momentan hat Danes ja eigentlich die Entwicklung zur Leitfigur abgeschlossen, weswegen er wohl kaum noch relevant für die momentane Story ist.
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      Laut Trailer für die nächste Woche wagen wir ja wohl nächste Woche einen Blick ins Jahr 1927, in der Jack einem Einwanderer hilft indem er eine Einbürgerungsurkunde mit Laser fälscht. Ich bin gespannt, wie das alles zusammenhängt. Bekommen wir es etwa mit der Mafia zu tun? (bitte nicht).

      Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"