1x04 - Aliens in London / Aliens of London (Part 1)

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    • Bei der Folge (bzw dem Zweiteiler) bin ich ziemlich zweigeteilt. Zu einen sind die Slitheen wirklich etwas... naja seltsam. Manche Szenen sind ein Tick ZU kindlich geraten. Auch die Furzerei macht das nicht besser.

      Andererseits gibt es viele gute Szenen und wichtige Infos! Die "Tragik" von Rose´s Verschwinden, Jackie´s Abneigung gegenüber dem Doctor (die Ohrfeige war doch herrlich), seine Verbindung zu UNIT und das Auftauchen von Harriet Jones, ach ja und natürlich das Alter vom Doctor. Das sind alles Punkte, die doch wichtig oder zumindest interessant sind. Daher kann man die Folge leider nicht ausblenden bei Vorführungen ;)

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    • "Durchschnittlich", aber mit einer Tendenz zu "Gut".

      Ich muss auch gestehen, dass ich ein kleiner Anhänger des "Zweiteilers" bin, auch wenn er damals das Fandom fast zur Implosion gebracht hat. :D (wobei das noch nichts im Vergleich zu "Love & Monsters" ein Jahr später gewesen ist *lol*) Denn wenn man die wirklich etwas albernen Furzszenen ausklammert, bleibt eine ziemlich unterhaltsame Folge übrig. Ausserdem mag ich es wie man die Geschichte etwas ruhiger angeht und ihr mehr Zeit gibt sich zu entwickeln.

      Vieles wird aber auch von Chris Eccleston getragen... und seine Präsenz wertet auch viele Szenen auf, die sonst eventuell nicht funktioniert hätten. Er schafft es sogar eine potentiell dämliche Szene wie der Tod eines Alien-Schweines anrührend zu machen und ihr sowas wie eine Würde zu geben. Das sind Momente die mir mit seinem Nachfolger Tennant doch irgendwie abgehen...

      Alles in Allem ist "Aliens Of London" weit davon entfernt meine Lieblingsfolge zu sein... aber ich habe durchaus etwas für sie übrig.


      Ach, übrigens... ich bin mir nicht ganz sicher... aber war auch hier nicht wieder etwas geschnitten? Mir war nämlich so als wäre der Cliffhanger etwas kürzer als im Original gewesen.
    • Bis auf die Furzereien fand ich diesen Zweiteiler schon immer sehr gut.
      Und es gibt immerhin eine Erklärung für dieses Gasablassen, von daher...
      "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

      "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Also ich mag "Love and Monsters", ich mag aber auch "Fear her". ;) Dagegen mochte ich den Zweiteiler schon bei der Erstausstrahlung nicht - sicher gibts einige nette Szenen, mich nerven die Slitheen aber ziemlich. Dass sie dann noch häufiger auftauchen macht die Sache nicht besser, wobei ich die andere Folge nicht so schlecht finde, aber bis dahin ist es noch ein Weilchen. (Dafür nervt dann die Musik in der Folge ziemlich. Und in Auszügen ist die auch noch bei der Soundtrack-CD drauf, argh. Nun ja, Zukunftsmusik im wahrsten Sinne des Wortes. *g*)
      Ad Astra
    • Fear Her ging so, aber Love & Monsters fand ich genial. Und jedesmal wieder.
      Aber wie gesagt, Zukunftsmusik. Hoffentlich kommen wir noch dazu.
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    • [sign=13]stop slitheen[/sign]Dies war die allererste folge, die ich überhaupt gesehen habe. das war im winter 05/06 auf dem flug nach singapur. ich muss ehrlich sagen, dass ich durch diese folge fast davon abgehalten worden wäre ein fan zu werden. diese slitheen sind die peinlichsten aliens, die ich je gesehen habe. warum dieses babyface mit E.T.-hals? wiederlich.
      davor die handlung ist ja sehr gut, aber mit slitheen kann man mich jagen....
    • Gegen das Aussehen hatte ich noch nie etwas.
      Gerade dieses niedliche Gesicht mit den Klauenhänden finde ich sehr interessant.
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    • Für mich eine schwache Folge. Und dabei fand ich die Slitheen sogar noch halbwegs ok, also zumindest manche Aspekte und die Grundidee.
      Dass so erstmal irgendwie knuffig aussehende Aliens nicht unbedingt immer knuffig und nett sind find ich sehr sehr gut! Wieso soll die Evolution Monster immer auch monstermäßig aussehen lassen? Auch wie sie sich aus den menschlichen Körpern rausgeschnitten habe war gelungen - begann dann allerdings beim x-ten mal auch zu nerven. Was einmal gut ist, muss es beim fünften mal nicht automatisch immer noch sein, da wurde die an sich gut gemachte Szene zu Tode wiederholt.
      Das Furzen ja wohl völlig indiskutabel, da spielt es kaum eine Rolle ob das erklärt wird (Kompression) oder nicht, es störte den Grusel den die Slitheens ja durchaus anfangs erzeugten. Und wurde überdies auch viieeeel zu oft gebracht.

      Insgesamt wurde mir die Regierung viel zu leicht übernommen, dafür hatten die Slitheens dann am Ende irgendwie doch nicht genug drauf, finde ich. Dass U.N.I.T. auftauchte, aber offenbar nichts auf die Reihe bekam macht die Sache ja eher schlimmer - unwürdig. Fällt mir aber erst im Nachhinein auf, während der Folge kannte ich da die Hintergründe noch nicht.

      Achja, die Idee und Szene mit dem Schwein fand ich noch ganz nett gemacht.

      Insgesamt leider eine sehr mäßige Geschichte. Und dann auch noch eine Doppelfolge dafür verschenkt, ohje.
      Sarah Jane: "You're serious?"
      The Doctor: "About what I do, yes. Not necessarily the way I do it."
    • Sie haben den Dreh raus, den Doktor als reale Person mit kleinen Schwächen erscheinen zu lassen, wenn er im Beginn Rose zu Hause absetzt, bloß statt 12 Stunden später -> 12 Monate später ("sorry", sagt er mit dem Eccleston-Grinsen, mit dem man ihm nichts übel nehmen kann)! Die Satire nimmt ihren Lauf, wenn UFO-Spinner auf dem Arm genommen werden, die die grünen Männchen begrüßen wollen, wo die doch in Wahrheit Schlimmes planen ("Mars Attacks" läßt grüßen). Sie sind nicht mal grün... Witzige Folge, ich fand's *gut*.
    • Gut. Die Folge hat zwar ihre Schwächen, aber auch viele gute Seiten. Der Furz-Humor ist ja zu einem gewissen Teil typisch britisch, muss man hier wohl nicht so verstehen... fand ich auch bei MP immer schon etwas daneben, aber auf der Insel gilt das wohl als ziemlich lustig. Gut fand ich Unit und die Art, wie der Doctor mit denen umspringt - vor allem die Sache mit dem Lift ist göttlich (okay.. das war in der 2. Folge und es war die Polizei, nicht UNIT, aber trotzdem). Auch die Art, wie er mit Rose's Anhang umgeht, fand ich glaubhaft. Irgendwo ist es ihm schon wichtig, Rose den Kontakt zu ihren Leuten zu ermöglichen, er selber will aber so lieber nichts mit ihnen zu tun haben ("I don't do families."). Auch seine Meinung über Ric..sorry Mickeys Intelligenz lässt er ja mal wieder raushängen... und ehrlich gesagt finde ich das ziemlich erfrischend. Man selber darf ja im Alltag nicht mal annähernd erwähnen, dass man vielleicht was besser weiß oder über mehr Bildung verfügt, als der Gesprächspartner, es sei denn man will sofort als arrogant und überheblich gelten - auch wenn man tatsächlich intelligenter ist als der Gesprächspartner. So übernimmt es der Doctor für einen, mal stolz auf die eigene Intelligenz sein zu dürfen und das auch zu sagen (bzw. in seinem Fall so richtig schön raushängen zu lassen). Its not easy to be a genius, wie Doctor Nr. 10 mal sagen wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rhizin ()

    • Diese Folge stellt für mich den ersten wirklich schlimmen Einbruch der Staffel dar, insofern als diese Pupserei nun wirklich eine der dämlichsten Arten eine Geschichte "lustig zu trimmen" war. Das ist der Humor von amerikanischen Teenie-Komödien wie American Pie oder Roadtrip, aber doch nicht der Humor von Doctor Who! Davon abgesehen sehe ich in der Story leider mehr Lücken als gut erklärte Momente, angefangen bei der Frage, ob das Weltraumradar das Raumschiff nicht von Anfang bis Ende verfolgen konnte? Wir haben heutzutage schon einen ziemlich guten überblick über eine große Raumkugel, allein schon weil Trümmer einer bestimmten Größe unsere eigene Raumfahrt gefährden (sowohl die bemannte, als auch die unbemannte) oder ob wirklich eine Situation denkbar ist, in der alle noch erreichbaren und nach London schaffbaren Mitglieder von Kabinett und Parlament aus Slitheen und Harriet Jones bestehen könnten.
      Davon abgesehen mag ich Harriet Jones und ihre nicht sehr selbstbewusste Art sehr gern.

      Der Plotpunkt mit dem abstürzenden Alienschiff und die Überlegungen des Doctors darüber, dass die Erde jetzt ihre Mentalität ändern müsste, wo der offizielle erste Kontakt geschlossen wäre, hatten an und für sich eine Menge Potential, wären sie nicht so schnell als "Fake" entlarvt worden und hätten damit der "eigentlichen Geschichte" Platz machen müssen. Ich überlege noch immer, ob ich nicht lieber NUR die Geschichte gesehen hätte, wie die Welt mit dieser Entwicklung klarkommt (ein wenig wie später in "Torchwood: Children of Earth") und das mit dem Fake lediglich als Cliffhanger am Ende erwähnt hätte werden sollen...

      Pros:
      • Die Sequenz mit dem abstürzenden Schiff war atemberaubend gut umgesetzt/gefilmt. Leider wurde ein wenig davon ruiniert weil es schon vorher als Teaser zu sehen war
      • Schweine im Weltraum! :D Okay, das war ein furchtbares Alienkostüm, aber es weckte sehr nostalgische Gefühle. Eine Muppets Anspielung von Rose hätte da noch perfekt hinzugepasst :)
      • Harriet Jones. Ein sympathischer Politiker ist heute viel zu selten im Fernsehen zu erleben. Das ganze Konzept der "Backbencher"in funktioniert einfach.
      • Der Cliffhanger. Ein guter, solider Plan. Sowas sieht man leider zu selten in Serien wie Doctor Who.


      Kontras:
      • Pfurzende fette Aliens? Wollt ihr mich veralbern? Wenn es nur die Zusammenfassung als übergewichtige Personen gewesen wäre, hätte ich das noch akzeptiert, aber so? Zudem dieses kindische Kichern udn Lachen bei allen Gelegenheiten. Das ist ja grotesk albernst... Dazu noch das verquicken von Kindchenschema und "Edward mit den Scherenhänden", irgendwie ist diese ganze Spezies unrund. Als ob sie vor der Produktion überlegt hätten, was man auf keinen Fall machen sollte und das dann aus Jux genommen hätten.
      • Oben schon angesprochen: Wo sind all die "ernsthaften" Politiker hin? Irgendein Landwirtschafts-Staatssekretär und eine ÖPNR Repräsentantin bilden nun einmal keine Krisenregierung... Wo ist die Queen? Wenn es keinen Premierminister geben sollte müsste die sich doch einmischen oder nicht?
      • Deutlich zu oft eingesetzte "Enttarnungs"Szenen. Also dreimal Stirnen aufreissen hätte durchaus genügt... insgesamt dürfte das hier ca ein Dutzend Mal zu sehen gewesen sein.... wozu? Der Zuschauer hat's schon beim zweiten Mal kapiert gehabt.


      Fazit: Nein Danke. Es mag ja als humorvolle Auflockerung einer ziemlich ernsthaft daherkommenden Staffel gedacht gewesen sein, aber es trifft überhaupt nicht meinen Humor und als Verschwörungsgeschichte hat es deutlich zu viele Lücken, um zu funktionieren. Im Schulnotensystem: Vier Minus!
      • Ad infinitatem ac plus ultra! •
    • Fand diesen teil besser als den zweiten, weil man noch nicht wusste, was die Aliens wollen. Die Blähungen hingegen fand ich schlecht, genauso wie die schauspielerische Leistung der Darstellerin von Jackie, die echt scheiße war. Die anderen Nebendarsteller haben mir recht gut gefallen, den Doctor fand ich in dieser Folge auch ganz toll. Am besten fand ich die Szene als er die Tür öffnet, vor den UNIT-Soldaten steht und der Alarm ertönt. Die Soldaten fragen sich für ein paar Sekunden was sie nun tun sollen, als der Doctor ihnen den Befehl gibt los zu laufen und sie laufen ihm einfach hinter her.
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    • Vom Grundgedanken her ein gute Folge, aber was daraus wurde ...


      Gut waren die Szenen mit dem Doctor, Rose und Jacky. Das war realistisch emotional und verlieh den Charakteren eine gewisse Tiefe.

      Gut kam auch das Misstrauen von Jacky und ihr Anruf, mit dem sie den Doctor als Alien meldete - und das vollkommen unerwartete Ergebnis, das daraus folgte.

      Gut auch die Szene mit dem notwassernden Raumschiff, das dabei so negenbei Big Ben demolierte


      Die Slitheen ... ich bin gespalten ...

      Dass die "bösen Aliens" so "niedliche Wesen" sind ist auf jeden Fall ein guter Einfall gewesen, man sieht den Darstellern in Film und TV ja viel zu oft schon am Gesicht an, was für ein Charakter sie sind.

      (@Atlan:

      Atlan schrieb:

      Wann auch immer man vom Äußeren keine Rückschlüsse auf den Charakter ziehen kann, ist das für mich ein fetter Pluspunkt.
      Nichts ist langweiliger als das Klischee, dass ein "böser" Charakter auch böse, häßlich oder deformiert aussehen muss. Hallo Perry Rhodan Expokraturt...
      zwei Worte: Mirona Thetin)

      Die Idee, dass sie sich zur Tarnung Menschenhäute überziehen, ist nicht
      grade neu (zB die Killerkakerlake bei "Men in Black" machte es ebenso), kommt aber immer noch gut ... nur die "lautstarken Begleiterscheinungen", auf die hätte man gerne verzichten können, dawar Kindergarten-Niveau (wobei man den Machern zugute halren muss, dass sie wenigstens eine Erklärung dafür geboten haben). Aber, wie schon mehrfach erwähnt, die Enttarnungsszenen kamen zu od´ft, manchmal auch bei unpassenden Gelegenheiten, und wo bliebem die Reißverschlüsse?

      Infinity schrieb:

      Wo sind all die "ernsthaften" Politiker hin? Irgendein Landwirtschafts-Staatssekretär und eine ÖPNR Repräsentantin bilden nun einmal keine Krisenregierung... Wo ist die Queen? Wenn es keinen Premierminister geben sollte müsste die sich doch einmischen oder nicht?
      Genau das hat mich auch gestört. Okay, man brauchte ... beleibtere Politiker, weil sonst die Tarnung nicht funktioniert hätte, aber man kriegt nicht immer, was man braucht. Starker Logikfehler.

      In Anbetracht der vorhandenen guten Elemente ein AUSREICHEND von mir
    • Herr Duck schrieb:


      (@Atlan:

      Atlan schrieb:

      Wann auch immer man vom Äußeren keine Rückschlüsse auf den Charakter ziehen kann, ist das für mich ein fetter Pluspunkt.
      Nichts ist langweiliger als das Klischee, dass ein "böser" Charakter auch böse, häßlich oder deformiert aussehen muss. Hallo Perry Rhodan Expokraturt...
      zwei Worte: Mirona Thetin)

      Wenn man bedenkt, wieviele Perry Romane es gibt und dann läuft es auf zwei Worte hinaus... ;)

      Als ich das geschrieben hab, hab ich noch Rhodan gelesen oder vor kurzem aufgegeben. aber was damals die letzten 400 Bände oder so sich ständig wiederholte hatte und die Klischee-Bösewichte... Ich konnte es nicht mehr ertragen.
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      — Alan Moore (V for Vendetta)
    • Die Episode hatte einen guten Start aber dann wird alles viel zu viel ins lächerliche gezogen, da kann man nicht mal mehr mit der armen Harriet Jones
      mit fühlen, sie hatte angst vor den Slitheen ich fand die nur witzig, angst hätte ich vor denen nicht, nicht einmal wenn ich sehen würde wie sie jemanden töten
      und das hat sie ja.
    • Ich glaube das war die erste Folge, die ich überhaupt jemals von Dr. Who gesehen (ich weiß nicht, ob ich die alten Folgen mal im Fernsehen gesehen hatte) und meine Erinnerungen daran sind so schwammig, dass die Folge nie als meine erste Dr. Who bezeichnen würde. Alles was ich noch wusste war das Schweinealien. Und was sagt das über die Folge aus? Richtig, die Folge ist wirklich nicht gut, eher mies, aber am Ende auch so belanglos, dass es sich nicht lohnt zu erinnern.
      Die Geschichte, dass der Doctor Rose etwas zu spät zurück bringt ist ja nett, doch hat das weiteren Kontext der Folge keine Relevanz mehr. Man hätte es auch lassen können. Dass Jacky, die mal wieder nur genervt hat, sich um ihre Tochter Sorgen macht musste man so nicht erklären. Ich würde mir auch Sorgen machen, wenn meine Tochter, auch ohne vorher ein Jahr verschwunden zu sein, mit einem Fremden auf Alienjagd geht. Unnötiger Storyteil, war nur für den ersten Effekt gut und dann kann man es eigentlich schon wieder vergessen.
      Dann macht die Folge 2 sehr fragwürdige Aussagen. Rose denkt, dass sie der einzige Mensch wäre, der von der Existenz von Außerirdischen weiß. Genau. Haben wir doch vorher schon gelernt, dass der Doctor schon etwas länger auf der Erde wandelt und sie sicher nicht die erste ist, die mit ihm Reisen darf. Klar, wir wissen das, doch sollte sie auch nicht so arrogant sein anzunehmen, dass sie die Einzige wäre.
      Und der Doctor meldet sich nicht bei UNIT, weil er so verändert aussieht? Hallo? Was für ein Unfug ist das denn? Entweder war das ein Übersetzungsfehler oder hier hat einer mal nen richtigen Bock geschossen. Der Doctor war in etlichen Regenerationen bei UNIT und jetzt sollen die ihn nicht mehr erkennen oder wie? Ne, ist klar.
      Aber neben dem ständigen Gepupse der Aliens habe ich auch keine weiteren Negativpunkte. Aber das ist son Kindergartenfekalhumor, mit dem ich nichts anfangen kann. Ich finde das in keinster Weise lustig, sondern eher ekelhaft und peinlich.
      Pluspunkte habe ich auch nicht viele. Gefallen hat mir die Szene, als der Doctor die Tür aufbricht und dahinter lauter Soldaten sind. Als er mit dem kleinen Kind sich um die Fernbedinung streitet. Und auch dieses Zitat: "Verzeihung, würden sie bitte nicht furzen, während ich die Welt rette." Das ist als Zitat lustig, das Pupsen bleibt immer noch peinlich.
      Eine absolute Durchschnittsfolge, die schon sehr am Rand zu schlecht knabbert. Ich gebe 4 Punkte.

      "Did the cow creamer tell you to do this?"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chandy ()

    • So, nach dem Trip in die Vergangenheit geht es zurück in die Gegenwart. Solche Folgen mag ich in der Regel nicht sonderlich, nicht zuletzt weil die Familien der Begleiter in den ersten Vier Staffel stets zum brechen war. Roses Mutter ist... Ein Ungeheuer. Da können die Slitheen sich wirklich noch eine Scheibe von abschneiden. Wie kann eine Frau so nerven? Erinnert mich an meine eigene Mutter...

      Die Actionszene zu Beginn war wirklich exzellent in Szene gesetzt. Definitiv eine der besten Actionsequenzen der gesamten Serie. Big Ben zu demolieren war schon eine nette Idee, aber das auch noch so bildgewaltig und mit einem ordentlichen "Gong", das hat mir Tränen der Verzückung in die Augen getrieben. 8o
      Die Story war ganz Okay. Nichts neues halt, das kennt man aus Tausenden Romanen, Serien und Filmen. Aliens die unsere Politiker übernehmen und die Menschheit so unterwandern. Womit wir zu den Bösewichtern kommen. Den Slitheens! Irgendwie sind sie schon Kult, die Viecher. Furzende Riesen-ETs mit Übergewicht die sich in menschlichen Häuten verstecken und diese mittels Reißverschluss auf der Stirn... Ich schmeiß mich bei ihrem Anblick immer noch weg. Es gibt wohl kaum ein Alien auf der Welt das man weniger ernst nehmen kann als die Slitheen. Aber diese blödelhafte Masche mit Furzen, Reißverschluss und dummen Aussehen könnte es durchaus zu etwas bringen. Ich werfe einfach mal die Vermutung in den Raum dass sie Chancen haben zu Daleks und Cybermen aufzuschließen. Auch wenn das noch Jahre dauern wird. Aber das Potential haben diese... Dinger.

      Insgesamt eine mittelmäßig spannende Folge. Rose und Anhang wirkten eher nutzlos bzw. nervten. Nun gut, Rose sah dazu immerhin noch gut aus. Mickey rennt mal eben gegen ne Wand, das hatte auch einen hübschen Lacher zur Folge. Nicht so gefallen hat mir die Atmosphäre des Ganzen. Wirkte doch sehr lieblos. Tosh und das Schweinealien... Eine nette Anekdote.

      Nun denn, die Folge war Gut. Aber ein schwächeres Gut. Dann mal auf zu den brüllend komischen Verfolgungsjagten aus dem Zweiten Teil. :whistling:


      "Man sollte sämtliche Pennen anzünden! Jeden Tag eine andere Katastrophe!

      (Pepe Nietnagel alias Hansi Kraus)
    • Diese Doppelfolge hatte ich als Staffel-Tiefpunkt in Erinnerung, und ich muss sagen, ich habe mich in Bezug auf diese Episode nicht getäuscht.

      Story: Die nervigen Slitheen faken ein Alien-Crash in den Big Ben, übernehmen wichtige Leute in der Regierung und wollen am Ende den Doctor tötetn, warum ist noch nicht klar. Die Handlung an sich (Aliens übernehmen Regierungsleute und faken ein Ablenkungsmanöver, um in ruhe die Erde zu invasieren) ist alt und ausgeluscht, soetwas hat es schon hundert Mal gegeben, was nicht heißt, dass sie wirklich dumm ist. Nur die Nebenhandlung, Rose kommt ein Jahr zu spät zurück, hat mich ziemlich gestört. Und ich bin komplett mit dem Doctor einer Meinung: Das ist domizieren. Die Idee vom Schweine-Alien war schwach und UNIT einfach Mal so durchs Bild laufen lassen, um es einfach nur Mal erwähnt zu haben. Hallo? Warum sieht man keine UNIT-Soldaten sondern normales Militär in der Downing Street? Aber da kann man gleich zu einem richtig schönen positiv Punkt kommen: Die TARDIS matrealisiert im kleinen Nebenraum, der Doctor tritt heraus, wird von den Soldaten mit Waffen bedroht und dann fängt die Ärztin (SPOILER: Toshi aus TW) an zu schreien. Der Doctor befiehlt den Soldaten los zu laufen und läuft selber schon mal voraus. Von jetzt an tun die Kerle alles was er sagt und lassen ihn tun und lassen was er will. Super, da zeigt sich mal, dass der Doctor allein durch seine Art und sein Charisma die Leute einfängt, und dazu nicht sein dämliches Psyich Paper braucht.

      Charakter: Die haben mich, bis auf den Doctor, alle genervt. Die Slitheen gehören meiner Meinung nach eh zu den peinlichsten Aliens aller Zeiten und das nicht nur in DW. Rose war, ich kann es so schlecht in Worte fassen, sie war so, naja, plagativ verliebt in den Doctor und scheint trotzdem noch etwas für Mickey zu empfnden, ihre Mutter geht ihr aber anscheinend am Arsch vorbei. Außerdem war sie an manchen Stellen, so z.B. im Stau sowas von plagativ einfälltig und dazu auch noch nervig (eine Blaue Telefonzelle fällt im Sperrgebiet ganz sicher nicht auf), dass ich sie in dieser Folge nicht als positives Element sehen kann. Mickey war diesmal nicht so eine Vollkatastrophe wie in "Rose", aber auch nicht viel besser. Jackie hingegen konnte ihr Niveau halten und war zusammen mit Harriet Jones eigentlich der Tiefpunkt der Folge.

      Schauspieler: Bis auf Eccelston waren alle eher schlecht, teilweise noch akzeptabel. Der Schauspieler vom Sekretär und Camille Schlag-mich-tot waren ja auch noch in Ordnung, genauso wie Naoko Mori und dieser General, aber nur in der Zeit, in der er auch den General gespielt hat. Die Schauspieler der Slitheen waren genauso wie Billie Piper gerade noch so akzeptabel was die Leistung anging. Noel Clark und seltsame Dame, die Harriet Jones gespielt hatte, waren beiden schlecht, Noel Clark aber eindeutig am schlechtesten.

      Musik: Bis auf zwei kleinere Ausrutscher ziemlich am Anfang der Episode auch wieder sehr gut.

      FAZIT: Ausgeluschte, aber nicht dumme Handlung, nervige Charaktere, schlechte Schauspieler, einzige Ausnahme bildet ein super Doctor und spitzen Musik, da kommt unterm Stirch nicht mehr als 3/10 Punkten heraus.
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